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Verkehrstote in der Schweiz

Eine Übersicht über weitere Länder finden Sie hier. Bitte beachten Sie auch die Hinweise bezüglich der Erhebung und Verarbeitung der Daten. Aufgrund unterschiedlicher Definitionen und Prämissen sind die Daten der einzelnen Länder nicht zwingend miteinander vergleichbar.

Europakarte Schweiz

Karte von der – Wikimedia Commons von TUBS – CC BY-SA 3.0

Zahl der Verkehrstoten: 370 (2006, innerhalb von 30 Tagen an den Folgen des Unfalls verstorben, 76% Männer, 24% Frauen)

Zahl der Verletzten im : 26 718

Verkehrstote in der Schweiz nach Verkehrsmodi 2006

Trend:

Trend Verkehrstote in der Schweiz

Der Straßenverkehr in der Schweiz:

Der Grossteil der Bevölkerung im dicht besiedelten Mittelland wohnt weniger als 10 km von der nächsten oder Autostrasse entfernt. Eine grosse Fläche der Schweiz mit einem relativ geringen Bevölkerungsanteil ist demgegenüber durch Hauptstrassen erschlossen und schliesslich gibt es im Gebirge verschiedene Verbindungen über Passstrassen, welche im Winter gesperrt sind. 2006 betrug die Gesamtlänge aller Strassen 71’298 km, wovon 1’758 km Autobahnen waren.

Das gut ausgebaute öffentliche Verkehrsnetz macht sich dadurch bemerkbar, dass rund ein Fünftel aller Schweizer Haushalte nicht über ein eigenes Auto verfügt. Dieser Anteil steigt in den Städten auf 43 Prozent, zusätzlich durch den Umstand unterstützt, dass in der Schweiz auch das Car-Sharing sehr weit verbreitet ist. Im Kanton Graubünden blieb der individuelle Motorfahrzeugverkehr bis zum Jahr 1926 verboten.

Die Benutzung des Schweizer Strassennetzes ist für Personenkraftwagen grundsätzlich unentgeltlich. Für die Benutzung der Autobahnen mit weiss-grüner Beschilderung besteht in der Schweiz jedoch Vignettenpflicht für Personenkraftwagen, die einmalig für ein Jahr zu entrichtende Nationalstrassenabgabe (40 CHF/Jahr, Stand: 2011). Gebühren auf einer der Öffentlichkeit zugänglichen Privatstrasse sind die absolute Ausnahme (bekanntestes Beispiel: der nach Italien führende am Grossen Sankt Bernhard). Für Lastkraftwagen gilt seit dem 1. Januar 2001 die Leistungsabhängige (LSVA), die elektronisch erhoben wird und deren Höhe nicht vom Typ der befahrenen Strasse, sondern von der gefahrenen Strecke und von der Emissionskategorie des Fahrzeuges abhängt.

(Auszug aus der Wikipedia mit Stand vom 21.11.2012)

Nationale Gesetzgebung

Landesweit geltende Geschwindigkeitsbegrenzungen: JA

Lokale Behörden dürfen geringere Geschwindigkeitsbegrenzungen beschließen: JA

Maximalgeschwindigkeit innerorts: 50 km/h

Durchsetzungsgrad: 7/10

Alkoholbegrenzungen:  JA

Maximale : 0,5 Promille

Maximale Promillegrenze Fahranfänger: 0,5 Promille

Atemalkoholtests und / oder Polizeikontrollen: JA

nach Genuss von Alkohol: 16%

Durchsetzungsgrad: 6/10

für Motorradfahrer: JA

Verpflichtend für alle Motorradfahrer: JA

Müssen gewisse Helmstandards erfüllt werden? JA

Helmtragerate: 100%

Durchsetzungsgrad: 9/10

Gurtpflicht: JA

Verpflichtend für alle Insassen? JA

Gurtanlegerate: 86% Front, 61% Font

Durchsetzungsgrad: 7/10

Kindersitzpflicht? JA

Durchsetzungsgrad: 8/10

Wirbt das Land für alternative Verkehrsmodi?

Existiert ein nationales Programm für verstärkten Fußgänger- und ? Ja

Existiert ein nationales Programm für die verstärkte Nutzung des ÖPNV? Ja

Anzahl gemeldeter Fahrzeuge: 5 356 000 (2007)

davon PKW: 72%

davon motorisierte Zwei- und Dreiräder: 14%

davon Lkw: 10% 

davon Busse: 1%

Sonstige: 3%

Daten: Global status report on road safety: time for action. Geneva, World Health Organization, 2009 (www..int/violence_injury_prevention/road_safety_status/2009).

Eine Übersicht über weitere Länder finden Sie hier.

Bitte helfen Sie uns! Wir können die Zahl der Verkehrstoten leider nicht immer aktuell halten, da uns die Vielzahl der Länder schier überfordert und wir viele Sprachen auch nicht verstehen. Sollten Sie aktuellere Daten gefunden haben, so würden wir uns freuen, wenn Sie uns diese – bitte mit Quellenangabe versehen – in den Kommentaren unterhalb dieses Beitrags mitteilen könnten. Danke!

Verfasst von:

Martin Randelhoff

Herausgeber Zukunft Mobilität. Studium der Raumplanung an der TU Dortmund, Studium der Verkehrswirtschaft an der TU Dresden. Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum, Wirkung autonomer Fahrzeugsysteme und nachhaltige Verkehrskonzepte.

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