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Enrique Peñalosa: Ein Vorbild für viele Bürgermeister~1 Minuten Lesezeit

BürgermeisterInnen sind für die von morgen von essenzieller Bedeutung. Ich persönlich bin der Meinung, dass wir die Rolle und Bedeutung von Stadtoberhäuptern für die Gestaltung unseres unmittelbaren Lebensraums maßlos unterschätzen. Insbesondere von den Bürgermeistern aus anderen Teilen der Welt können auch wir in Westeuropa sehr viel lernen.

Es war der Bürgermeister Steve Stevaert, der in der belgischen Stadt Hasselt den öffentlichen Personennahverkehr zum Nulltarif einführte. Es war der Bürgermeister Michael Bloomberg, der mit PlaNYC 2030 einen ambitionierten Entwicklungsplan für die Stadt New York aufsetzte. Es war der Bürgermeister Antonio Villaraigosa, der den Plan fasste, die von massiv zu verbessern und die Stadt fußgängerfreundlich zu machen. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude möchte München zur Radlhauptstadt machen, Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer schafft systematisch mehr Platz für und und setzt sich und seiner Stadt ambitionierte Klimaschutzziele. Und Enrique Peñalosa, ehemaliger Bürgermeister von Bogotá, führte das erfolgreiche Busway System in der Stadt ein.

Die beiden Bürgermeister von Bogotá, Antanas Mockus und , haben es mit unorthodoxen Methoden in weniger als zehn Jahren geschafft, eine der gefährlichsten und gewalttätigsten Städte in eine friedliche Stadt mit einer für sehr hohen Lebensqualität zu verwandeln.

Von Enrique Peñalosa Ideen, der Philosophie und den unterschiedlichen Strategien kann man extrem viel lernen, sodass man sich die Zeit (= ein paar Stunden) nehmen sollte, seine Vorträge und Diskussionsbeiträge anzusehen:






Und auch sein Bruder, Gil Penalosa, hat sehr viel Interessantes zu erzählen:

Verfasst von

Martin Randelhoff

Herausgeber Zukunft Mobilität. Studium der Raumplanung an der TU Dortmund, Studium der Verkehrswirtschaft an der TU Dresden. Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum, Wirkung autonomer Fahrzeugsysteme und nachhaltige Verkehrskonzepte.

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Gast

http://www.the-village.ru/village/city/infrastructure/112681-lektsiya-enrike-penyalosa

hallo Martin,
habe dein Beitrag über Enrique Peñalosa gelesen. Zuerst der russische Beitrag dann dein´s. Der Enrique Peñalosa ist ein Genie in meinen Augen. Ist eine Super Idee die Mut erfordert,, gegen Auto-Lobby,, einzutreten. Der liebt sein Stadt!- es ist der Ausgangspunkt von seinem Engagement für die Sache. Unsere Bürgermeisterin (Eva Lohse) von Ludwigshafen am Rhein,, ob Sie unser Stadt liebt? Zweifle ich. Ein Paradox, Fußgängerzone ist Tod obwohl dort keine Autos unterwegs sind! An was konnte so was liegen. Es läuft was schief mit der Stadt Entwicklung. Jetzt kommt oberirdische Autostraße durch der Stadt. So wie bei einem Schlechtem Schönheits-Chirurg,,, eine Schramme ist mit eine andere Schramme ersetzt. Aussehen wird noch schlimmer.
Ehrlich gesagt ich habe nicht Viel von Ihrem Beitrag verstanden. Wie gesagt, habe zuerst Russische Version gelesen, dann Deutsche gesucht. Alle Videos sind auf Englisch oder Südamerikanisch,,,weiß ich nicht. Leider nicht auf Deutsch. In Russischem Beitrag ist alles klar und Deutlich, nimmt nicht viel Zeit alle Videos anzuschauen (obwohl die sind auch wichtig). Wenn du es für Deutscherstehe es machst , wird was anderes. Es sind viele, die Englisch nicht Sprechen, geschweige von lesen

trackback
[…] Die größten Herausforderungen unserer Zeit finden sich in afrikanischen und asiatischen Städten. Agglomerationen mit mehreren zehn Millionen Einwohnern bringen ein neues Ausmaß an Herausforderungen mit sich. Lösungen, welche sich in Industrieländern der westlichen Welt bewährt haben, sind aber noch lange nicht auch für diese Art von Megacities geeignet. Vielmehr sollte auf Basis der lokalen und regionalen Gegebenheiten nach entsprechenden Lösungen gesucht werden. Viele Städte in China eifern dem westlichen Ideal der Stadt mit all ihren Schwächen nach. Neue chinesische Städte, die von Grund auf neu geplant und gebaut werden, wirken den Städten sehr ähnlich, welche heutzutage in West- und Osteuropa aufgrund der Vielzahl an Schwächen rückgebaut werden, so Gehl. Auch in der Verkehrsplanung folgt China einem Konzept, welches sich als nicht tragfähig herausgestellt hat. Ein Gesamtverkehrssystem nach US-amerikanischen Vorbild mit einer hohen Abhängigkeit vom Pkw und einer Ignoranz gegenüber Fußgängern und Radfahrern. Laut Gehl ist dies der Grundstein für ein Desaster und eine der größten Herausforderungen für die Entwicklung nachhaltiger Städte auf dieser Erde. Dass es auch anders geht, hat die kolumbianische Stadt Bogotá in einem Umfeld aus bürgerkriegsähnlichen Zuständen und einem großen sozialen Ungleichgewicht bewiesen. Der damalige Bürgermeister der acht Millionen Einwohner-Stadt, Enrique Peñalosa, hat ein Bündel an verschiedenen Maßnahmen… Read more »
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[…] An dieser Stelle sei zudem auf Gil Peñalosas Bruder, Enrique Peñalosa, hingewiesen, der als Bürgermeister von Bogotá, viele innovative Verkehrsprojekte angestoßen und das Leben vieler M…. […]

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