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[Fakt der Woche] Carsharingfahrzeuge je 1000 Einwohner im Deutschlandvergleich

[Fakt der Woche] Carsharingfahrzeuge je 1000 Einwohner im Deutschlandvergleich

Der Bundesverband CarSharing e.V. hat erneut die Verfügbarkeit von -Fahrzeugen in deutschen Großstädten ab 200.000 Einwohnern verglichen. Basis für das Ranking ist die Dichte von -Fahrzeugen je 1.000 Einwohner.

Anfang des Jahres 2013 gab es deutschlandweit in 343 Städten und Gemeinden ein Carsharing-Angebot (stationär und free float). Im Laufe des Jahres 2013 sind 20 weitere und Gemeinden mit einem neuen Angebot hinzugekommen. In , , , Berlin, , , , und gibt es stationsunabhängige Angebote, stationsbasierte Anbieter sind jedoch im deutschlandweiten Vergleich in der Mehrzahl der Städte vertreten.

RangStadtCarsharing‐Pkw
pro 1.000 Einwohner
1.Karlsruhe1,93
2.Stuttgart1,38
3.Köln1,17
4.Düsseldorf1,00
5.München0,87
6.Berlin0,82
7.Hannover0,69
8.Mannheim0,59
9.Hamburg0,56
10.Frankfurt am Main0,51
11.Freiburg0,50
11.Münster0,50
13.Aachen0,41
14.Leipzig0,35
15.Bremen0,34
16.Dresden0,33
17.Mainz0,30
18.Lübeck0,29
19.Bielefeld0,25
20.Kiel0,22
21.Halle an der Saale0,21
21.Erfurt0,21
21.Wiesbaden0,21
24.Bonn0,19
25.Essen0,14
26.Braunschweig0,11
27.Nürnberg0,09
27.Wuppertal0,09
29.Magdeburg0,07
29..Dortmund0,07
31.Bochum0,06
31.Augsburg0,06
33.Duisburg0,04
34.Rostock0,03
35.Oberhausen0,02
35.Chemnitz0,02
35.Gelsenkirchen0,02
38.Krefeld0,01

Verfasst von:

Martin Randelhoff

Herausgeber Zukunft Mobilität. Studium der Raumplanung an der TU Dortmund, Studium der Verkehrswirtschaft an der TU Dresden. Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum, Wirkung autonomer Fahrzeugsysteme und nachhaltige Verkehrskonzepte.

10 Kommentare

  1. Karl-Heinz Posch

    Lieber Herr Randelhoff,
    danke für den Hinweis. Sie sollten vielleicht erwähnen, dass die Auswahl der 38 Städte solche über 200.000 Einwohner sind.
    Erfreulich, dass carsharing in Deutschland so boomt…

    Antworten
    • Martin Randelhoff

      Hallo Herr Posch,

      Ich möchte Sie nur kurz auf den ersten Satz des Artikels hinweisen. Dort ist die Einschränkung auf Städte ab 200.000 Einwohner vermerkt.

      Viele Grüße,
      Martin Randelhoff

      Antworten
      • Karl-Heinz Posch

        Danke… manchmal ist man ganz schön blind… :-)

        Antworten
  2. Connie Mealing

    Eigentlich vielversprechende Zahlen und sicherlich ist noch viel Wachstumspotenzial in der Car-Sharing Branche. Leider können die Zahlen nicht stimmen, zumindest nicht für Gelsenkirchen. Hier steht nicht 0,02 Carsharing-PKW pro 1000 Einwohner zur Verfügung sondern 1 ganzer PKW von Greenwheels und ein PKW von Ruhrauto für ca. 260.000 Einwohner… und diese zwei Wagen von zwei unterschiedlichen Anbietern (die meines Wissens nicht vernetzt sind) locken natürlich nicht die Massen an. So kann Carsharing nicht funktionieren! Schade, denn Carsharing ist sicherlich ein wichtiger Baustein bei der Lösungsbewältigung unserer Verkehrsprobleme.

    Handelt es sich vielleicht um eine andere Stadt auf Rang 35?

    Antworten
    • Martin Randelhoff

      Hallo,

      0,02 Fahrzeuge je 1000 Einwohner bedeutet ja letztendlich, dass in Gelsenkirchen 5,2 Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Man müsste beim Bundesverband CarSharing nachfragen, wie viele Fahrzeuge sie in Gelsenkirchen zugrunde gelegt haben. Der Wert ist aber richtig übernommen: http://j.mp/15Tqjbw
      Ich habe nur die Platzierungen angepasst, weil ich eine Ordnung bei gleiche Verhältnissen nicht erkennen konnte.

      Eventuell mal beim Bundesverband CarSharing nachfragen:

      Pressekontakt: PR-Agentur Medienarbeiten.de, Martina Wagner, Germersheimer Weg 30 B, 13583 Berlin, Telefon 030 33890 488, info@medienarbeiten.de

      Bundesverband CarSharing e. V. (bcs), Kurfürstendamm 52, 10707 Berlin, Telefon: 030 – 92 12 33 54, Telefax: 030 – 22 32 07 04, E-Mail: info@carsharing.de

      Viele Grüße,
      Martin

      Antworten
      • Connie Mealing

        Hallo Martin

        Besten Dank für die Hinweise und Links! Ich werde der Sache mal nachgehen.

        Viele Grüße

        Connie

        Antworten
        • Connie Mealing

          Hallo

          habe von carsharing.de Antwort erhalten:

          „neben den beiden von Ihnen genannten CarSharing-Anbietern gibt es auch
          noch ein Angebot von Hertz 24/7 in Gelsenkirchen.

          In der Stationsliste auf http://www.carsharing.de finden Sie nur Stationen von
          bcs-Mitgliedern verzeichnet, sofern diese uns ihre Daten zur Verfügung
          gestellt haben.“

          Diese Form der Expansion hatte ich bei Hertz gar nicht mitbekommen. Schön, wenn der Bereich Carsharing wächst, aber viele kleine Angebote, die nicht vernetzt sind, erschweren den Erfolg in den entsprechenden Städten.

          Bin bei der Suche nach Hertz 24/7 auf eine interessante Homepage geraten, die sehr informativ zum Thema Carsharing ist:

          http://j.mp/183w5v5

        • Martin Randelhoff

          Hallo Connie,

          vielen Dank für deine Mühen und die Information! Die drei Fahrzeuge von Hertz 24/7 (mehr sind nicht auf der Webseite zu finden), machen anscheinend echt viel aus. Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob die Bemessungsgrundlage wirklich so ideal gewählt ist, wenn ich mir vorstelle, dass car2go in Berlin alleine 1200 (oder sogar mehr) Smarts anbietet. Und dort sind ja eigentlich alle Anbieter vertreten.

          Meiner Meinung nach würde das Ergebnis leicht anders aussehen, wenn die Carsharing-Ableger der Automobilindustrie Mitglied im bcs sein würden. Da kommt es anscheinend doch zu einer etwas verzerrten Darstellung des deutschen Carsharing-Markts.

          Viele Grüße,
          Martin

  3. Lo Go

    Nicht vergessen sollte man die vielen Leute, die entweder ihr eigenes Auto vermieten bzw. ein Auto in ihrer Nähe mieten für einen selbstgewählten Zeitraum. Durch privates Carsharing erhöht sich die Anzahl der zur Verfügung stehenden Fahrzeuge zum Einen, zum anderen wird die bestehende Ressource Auto besser ausgenutzt. Denn im Durchschnitt wird in Deutschland ein Auto maximal 1 Stunde am Tag gefahren. Den Rest der Zeit steht es herum und kostet bares Geld.

    Antworten
    • Martin Randelhoff

      Wäre ich bei Autonetzer würde ich auch genauso kommentieren… ;-)

      Ich lass den Kommentar ausnahmsweise einmal zu, da er wenigstens thematisch relevant ist. Da gibt es normalerweise ganz andere Kracher…

      Antworten

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