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[Moving Beyond the Automobile] Car Sharing

[Moving Beyond the Automobile] Car Sharing

In der dritten Folge von , steht das Nutzungsverhalten eines PKWs voll im Mittelpunkt. führt dem Nutzer die vollen Kosten einer Autofahrt transparent vor Augen und ermöglicht ihm somit welche Verkehrsmittelwahl für welche Fahrt am geeignetsten ist. Dadurch lässt sich die Zahl der Autofahrten effektiv minimieren sowie die Auslastung des -Autos erheblich erhöhen. Der übliche Auslastungsgrad eines PKWs ist mit 1,6 Insassen relativ gering. Dadurch wir das Autofahren vergleichsweise ineffizient: Zwei Drittel aller Autofahrten sind kürzer als 10 km, ca. die Hälfte der -Fahrten sind kürzer als 5 Kilometer, 30 Prozent der Fahrten liegen sogar unter 3 km, darunter sehr viele Strecken, die die meisten Menschen gut mit dem Rad oder zu Fuß bewältigen könnten. Bei der durchschnittlichen Autoauslastung auf deutschen Straßen transportieren 1 300 kg Stahl und Kunststoff ca. 100 kg „Nutzlast“ – ein deutliches Missverhältnis, aber auch nur wenn es denn fährt. Denn ein Auto steht meistens mehr als 90% seiner „Lebenszeit“ in der Garage, auf dem oder am Straßenrand einfach nur herum. Für Parkplätze wurden bereits 5 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt, das ist mehr als die Fläche aller Wohngebäude. In Städten ist bis zu 60 Prozent der Gesamtfläche von – hauptsächlich stehenden – Autos belegt.

In vielen amerikanischen Städten sind Carsharinganbieter wie City CarShare (), Philly CarShare, Ithaca CarShare, CarShare , eGo CarShare (Boulder/Denver), Ashland CarShare, HourCar (Twin Cities), Car Coop (, B.C.) entstanden. Aber auch in Europa gibt es einige Anbieter wie car2go, teilAuto, cambia Aachen, stadtmobil, DB Rent, CarShare, Autolib, etc.

Anfang 2009 wurden ca. 380.000 -Teilnehmer in Europa gezählt, denen etwa 11.900 -Fahrzeuge zur Verfügung standen.

, einer der weltweit größten Carsharing-Anbieter, hat das veränderte Mobilitätsverhalten der Nutzer dokumentiert. Anstatt wie bisher das Auto zu nutzen werden nun 10 -15% aller Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt. Die monatliche Ersparnis gegenüber einem eigenen PKW soll bei 600 Dollar liegen.

Durch das veränderte Nutzerverhalten wird Car Charing eine Möglichkeit die Anzahl der Autofahrten zu verringern und somit die Transportnetze einer Stadt nachhaltig zu stärken. Des Weiteren wird man weniger abhängig vom Verkehrsmittel Auto.

Verfasst von:

Martin Randelhoff

Herausgeber Zukunft Mobilität. Studium der Raumplanung an der TU Dortmund, Studium der Verkehrswirtschaft an der TU Dresden. Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum, Wirkung autonomer Fahrzeugsysteme und nachhaltige Verkehrskonzepte.

2 Kommentare

  1. Thomas

    Sicherlich bleibt das Gebiet Carsharing in den nächsten Jahren ein spannendes Thema. Was mich vorallem daran auf dem Lande stört, sind die fehlenden Fahrzeuge. Zudem werden auch Kosten fällig wenn das Auto bei mir zu Hause zwischen zwei Terminen (z.B. Früh/Abend) steht und ich spontan noch zum einkaufen möchte. Allerdings steigen die Kosten für ein richtig schönes Luxusauto auch merklich. Ich könnte mir vorstellen, dass ich zumindest mit dem Zweitauto ein solches System nutzen kann. Vorallem wenn es dann noch ein richtig toller Luxuswagen ist ;-) SHAREleasing.de versucht soetwas zu verwirklichen und wurde vom Entrepreneuership Wittbewerb von Günter Faltin nominiert. http://j.mp/r703Uy

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    • Martin Randelhoff

      Auch wenn es schon ein bisschen Richtung (Eigen-)Werbung geht (;-)) lasse ich das hier mal so stehen. Es muss schließlich jeder selbst wissen, ob er ein Luxusfahrzeug mit absolut gesehen schlechten Abgaswerten benötigt… :-)

      Antworten

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