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Der fünfte Teil der Streetfilms-Serie “Moving Beyond the Automobile” dreht sich um die Folgen der Einführung einer Innenstadtmaut und Stauabgabe. Das Video erklärt in fünf Minuten und 13 Sekunden, wieso es sinnvoll sein kann, den knappen Verkehrsraum mit einem bestimmten Preis zu versehen und wie die unterschiedlichen Verkehrsarten davon profitieren.

Viele profitieren von ihrer Innenstadtmaut. Gute Beispiele sind Singapur und Stockholm. Und auch in ist bereits seit einigen Jahren die Einführung einer Mautzone im Gespräch. Der berühmteste Vertreter ist jedoch London. Die britische Hauptstadt erhebt bereits seit dem Jahr 2003 eine Stauabgabe im Innenstadtbereich und hat einige Erfolge zu verzeichnen:

So hat der Verkehr um zwanzig Prozent abgenommen. Tag für Tag fahren 90.000 Fahrzeuge weniger in den Innenstadtbereich. Dies hat zur Folge, dass der Verkehr insgesamt schneller fließt, die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs attraktiver geworden ist, Fahrradfahrer und Fußgänger sich in einer sichereren und saubereren Umgebung bewegen können und 150 Millionen Pfund mehr für in Verkehrsanlagen und Beförderungsgefäße zur Verfügung stehen.

Um die Stadt des 21. Jahrhunderts lebenswerter zu machen, sollten Stadtobere allen Widerständen zum Trotz die Einführung einer Innenstadtmaut zumindest in Erwägung ziehen. Auch wenn dies politisch nicht opportun sein mag. Die Stadt wird es ihnen dennoch danken.

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