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Links zum Wochenende II: Elektromobilität, Schifffahrt, Maglev, Vinschgaubahn, Locomore, StreetParkNYC, Bahnindustrie, LKW-Umweltmaut, ICE

hat bei Nachholbedarf
Laut dem von McKinsey für die Wirtschaftswoche erstellten „“, kurz: Evi, liegt Deutschland bei der Elektromobilität mit erkennbarem Abstand nur auf Platz drei. Führend sind die (Platz 1) und Frankreich (Platz 2). Das Mittelfeld bilden , Japan, Dänemark und China. (WiWo)

Zuversicht der Schifffahrtsbranche steigt wieder
Die Zuversicht über steigende Investitionen und Frachtraten hat laut der neuesten Branchen-Studie von Moore Stephens den höchsten Wert seit 15 Monaten erreicht (5,9 von 10 Punkten). Insbesondere die Tank- und Containerschifffahrt schöpft wieder Hoffnung. Ebenfalls trägt die Entwicklung in Asien, Afrika und Indien zur positiven Stimmung bei. (THB)

Chinesische Ingenieure stellen in Eigenbau vor
Das Design des chinesischen Nachbaus basiert auf deutschen Lizenzen, Kernkomponenten werden weiterhin aus Deutschland bezogen. Der Maglev soll wahrscheinlich auf der Strecke Shanghai – Hangzhou (200 Kilometer) zum Einsatz kommen. Derzeit befindet er sich in der Erprobungsphase.  (International Maglev Board)

Mehrere Tote bei Zugunglück in Italien
Bei einem Zugunglück im norditalienischen Südtirol sind neun Menschen ums Leben gekommen. Alle 28 weiteren Personen, die sich im Zug befanden, wurden bei dem Unfall nahe Bozen verletzt, 9 davon schwer. Eine ca. 15 Meter breite und 30 Meter hohe Mure hatte den Regionalzug  R108, der von Mals  in Richtung Meran unterwegs war, um 9:02 Uhr erfasst. Die Schlamm- und Geröllmassen rissen den ersten Waggon aus den Schienen, woraufhin der gesamte Zug entgleiste. Lediglich einige Bäume am Flussufer verhinderten ein Abstürzen der Wagen in die Etsch. Ein Zug, der in die entgegengesetzte Richtung fuhr, hatte die Stelle nur wenige Minuten zuvor problemlos passiert. Die eingleisige Eisenbahnstrecke war erst 2005 eröffnet worden. (Tagesschau)

Rail – Fernverkehrstickets für unter 29 Euro
Der Chef des Bahnbetreibers Locomore Rail erklärt in seinem Interview mit der Wirtschaftswoche, warum sein Angriff auf die Deutsche Bahn schwerer ist als gedacht und wie er trotzdem für mehr Wettbewerb auf der Schiene sorgen will. (Wiwo)

– Unternehmen vermittelt öffentliche Parkplätze in New York
Das frisch gegründete Unternehmen StreetParkNYC möchte Parkplatzsuchenden die Suche vereinfachen. StreetParkNYC ist ein kommerzielles Unternehmen, bei dem Leute die einen suchen und Leute, die gerade einen freimachen wollen, zusammengebracht werden. Jeder, der einen freien meldet wird mit ~3 Dollar belohnt. Jeder Suchende muss 5 Dollar bezahlen.
Eine Bepreisung des Parkraumes mag sinnvoll sein. Allerdings sollte dieses Geld her der Stadt, die die Parkplätze bereitstellt und somit dem Steuerzahler zugute kommen. (New York Times)

Umatzrekord für Bahnindustrie
Die Bahnindustrie in Deutschland hat mit einem Umsatz von 10,4 Milliarden Euro im Jahr 2009 erstmals die Zehn-Milliarden-Euro-Grenze überschritten und wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent. Allerdings spürt auch die Bahnindustrie die Folgen der Weltwirtschaftskrise. Der Auftragseingang 2009 ist im Vergleich zum Vorjahr um 19,5 Prozent auf 10,3 Mrd. Euro eingebrochen und lag damit in der Größenordnung des Umsatzes. Die Nachfrage nach Schienenfahrzeugen sank um 26,7 Prozent. Der Auftragseingang für die Infrastrukturausrüstungen konnte sich nur aufgrund vermehrter Bestellungen aus dem Ausland leicht positiv entwickeln. Die Beschäftigtenzahl wurde mit 44.800 auf Vorjahresniveau gehalten. (Verband der Bahnindustrie)

kritisiert Studie zu wirtschaftlichen Auswirkungen der geplanten LKW-Umweltmaut
Das „Centrum für Europäische Politik“ (CEP) warnt vor unzuverlässigen Schlussfolgerungen in dem Papier des Joint Research Centres. Die Studie sollte dem EU-Rat dabei helfen, eine Entscheidung für oder gegen die Anlastung sogenannter externer Kosten auf den Straßengüterverkehr zu treffen. Das CEP bemängelt, dass die Verkehrskorridore willkürlich gewählt seien, der Lieferverkehr nicht ausreichend berücksichtigt werde sowie die Preissteigerungen für den Transport und die jeweiligen Endprodukte. (Verkehrsrundschau)

verliert Tür bei voller Fahrt
Bei einem Unfall mit zwei -Zügen auf der Strecke Köln – Frankfurt sind am Samstagmittag sechs Menschen leicht verletzt worden. An einem Intercity-Express hatte sich eine Tür gelöst und war in den Bistrowagen eines in Gegenrichtung fahrenden Zug geflogen. Die Bahnstrecke wurde komplett gesperrt. Der Zwischenfall ereignete sich auf der 300 km/h-Schnellstrecke zwischen Limburg und Montabaur. (SWR)

Verfasst von:

Martin Randelhoff

Herausgeber Zukunft Mobilität. Studium der Raumplanung an der TU Dortmund, Studium der Verkehrswirtschaft an der TU Dresden. Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum, Wirkung autonomer Fahrzeugsysteme und nachhaltige Verkehrskonzepte.

Ein Kommentar

  1. Vasiliki Rempe

    Schoener Blog, bin zum ersten mal hier und kann kaum aufhoeren zu lesen!
    Ich hab deine URL zu den Links auf meinem Blog unter http://pr8-backlink.co.de hinzugefuegt… hoffe, du freust dich ueber den PR8 Backlink!
    Mach weiter so, Vasiliki Rempe

    Antworten

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