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[Verkehrswissen kompakt] Langfristige Entwicklung der Fernbuspreise nach der Markthochlaufphase

Fernbusmarkt in Deutschland Preisniveau und Preisentwicklung

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Der deutsche befindet sich derzeit in seiner Markthochlaufphase. Verschiedene Anbieter wie , , , (BLB), , Eurolines und weitere versuchen derzeit das Netz auszubauen und entsprechende Marktanteile zu gewinnen, um ihre Position zu festigen.

Marktanteile Fernbus Deutschland Anbieter

Marktanteile der größten Fernbusanbieter in nach verfügbaren Fahrplankilometern pro Jahr (Stand: Dezember 2013 – Grafik: Statista, Daten: Gipp, Christoph: Der Fernbusmarkt Deutschland, IGES Mobilitätsberatung, Dezember 2013, S. 26

Aufgrund der hohen Wettbewerbsintensität kommt es vermehrt zu Kampfpreisen sowie diversen Gutscheinaktionen. Mitte Januar versuchte der Fernbusanbieter Flixbus eine Schwachlastzeit durch absolute Dumpingangebote – eine Fahrt zwischen und kostete beispielsweise nur fünf Euro – zu überbrücken. Mitte März haben sich die Preise wieder auf einem leicht höheren Niveau gefestigt, bleiben jedoch je nach Relation immer noch sehr niedrig.

Pro Kilometer und Fahrgast werden derzeit etwa fünf Cent erlöst. Für ein langfristiges Überleben der Fernbusanbieter sind solche Umsätze jedoch kaum ausreichend. Es wird daher gerechnet, dass sich die Preise nach einer Marktkonsolidierung langfristig auf dem Niveau einer Bahnfahrkarte mit Bahncard 25-Rabatt, d.h. bei zehn Cent und darüber einpendeln werden, wie es im bereits konsolidierten Markt für Flughafenzubringer zu beobachten ist. Die Preise für eine 290 Kilometer lange Fahrt wie beispielsweise zwischen Hamburg und Berlin dürften sich somit zwischen 25 bis 30 Euro stabilisieren, / – Berlin (~190 km) bei etwa 20 Euro.

Quelle: Gipp, Christoph: Der Fernbusmarkt Deutschland, IGES Mobilitätsberatung, Dezember 2013, S. 25

Wenn auch Sie eine interessante Zahl aus dem Bereich haben, dann lassen Sie es mich bitte wissen! Vielen Dank!

Verfasst von:

Martin Randelhoff

Herausgeber Zukunft Mobilität. Studium der Raumplanung an der TU Dortmund, Studium der Verkehrswirtschaft an der TU Dresden. Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum, Wirkung autonomer Fahrzeugsysteme und nachhaltige Verkehrskonzepte.

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