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Europaweite Beeinträchtigungen im Luftverkehr durch Vulkanasche (21.03.2010 – 15.04.2010)

Dieser Artikel ist Teil der Serie Europaweite Beeinträchtigungen im Luftverkehr durch Vulkanasche – Liveblog. Eine Übersicht über alle Artikel finden Sie hier.

Sonntag, 21. März 2010

22:30: Erste schwache Eruptionen wurden in der Nähe des Eyjafjallajokull gemessen. Für den südlichen Teil Irlands wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Der internationale Flughafen Keflavik sowie die nationalen Flugplätzen Reykjavík und Akureyri wurden kurzfristig geschlossen. Der transatlantische Flugverkehr über der Insel wird weiträumig umgeleitet. Der internationale Flughafen wurde jedoch am Abend des 21. März wieder für den Verkehr freigegeben. Drei Maschinen der Icelandair aus den USA mussten umkehren und nach Boston, Orlando und Seattle zurückfliegen. Etwa 500 Passagiere waren betroffen. 1 Weitere Bilder sind bei Boston.com Big Picture zu finden.

Eyjafjallajokull Ausbruch Eruption Island

Montag, 22. März 2010

07:00: Eine Eruptionswolke stieg von der Ausbruchsstelle bis in etwa 4000 Meter Höhe. 2

Dienstag, 23. März 2010

Die erreicht die Marke von 7000 Metern. 3

Mittwoch, 14. April 2010

09:52: Hunderte Isländer werden wegen einer befürchteten zweiten evakuiert.

13:16: Der bricht wieder aus. 800 Isländer wurden evakuiert.

Donnerstag, 15. April 2010

02:13: des Eyjafjallajökull zieht allmählich Richtung Norden Großbritanniens.

08:08: Flughäfen in Nordirland und werden geschlossen. Ebenfalls geschlossen werden die Flughäfen in Wales und England, einschließlich London Gatwick, Stansted und Heathrow.

09:00: In London Heathrow werden 150 Flüge gestrichen.

10:24: BAA Limited, Eigentümer der wichtigsten britischen Flughäfen, darunter Heathrow, Stansted, Edinburgh, Aberdeen, etc., kündigt an die Flughäfen bis mindestens 12:30 zu schließen.

11:51: Norwegen und Dänemark schließen ihren Flugraum komplett ab 18:00.

13:56: British Airways und Ryanair streichen alle Flüge bis Freitag, 16.04.2010.

15:12: Der belgische Luftraum wird geschlossen. Der Flughafen Brüssel lässt ebenso keine Starts und Landungen mehr zu.

15:30: Ankündigung britischen Luftraum bis zum 16. April 2010 07:00 zu schließen.

15:36: Ebenfalls wird der niederländische Flugraum inklusive des Flughafens Amsterdam Schiphol geschlossen.

17:01: Der nordfranzösische Flughafen Lille streicht alle Flüge mit sofortiger Wirkung.

17:03: Die französische Flugaufsicht schließt den Pariser Flughafen sowie 23 weitere französische Flughäfen.

21:25: meldet, dass am Donnerstag, den 15. April 2010 5000 – 6000 Flüge gestrichen worden sind. 20334 Flüge fanden statt.

21:27: Eurocontrol meldet die Sperrung des Luftraums in , Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Nordfrankreich, Nordpolen und Norddeutschland.

21:29: Etwa 300 Transatlantikflüge sollen am Freitag gestrichen werden.

22:59: Ankündigung, die beiden Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld, sowie die Airports Hamburg, Hannover, Bremen, Düsseldorf, Münster und Köln sowie weitere Regionalflughäfen zu schließen.

Übersicht:

Teil 2 – Die Geschehnisse am 16. April 2010

Teil 3 – Die Geschehnisse am 17. April 2010

Teil 4 – Die Geschehnisse am 18. April 2010

Teil 5 – Die Geschehnisse am 19. April 2010

Teil 6 – Die Geschehnisse am 20. April 2010

Teil 7 – Die Geschehnisse ab dem 21. April 2010

Dieser Artikel ist Teil der Serie Europaweite Beeinträchtigungen im Luftverkehr durch Vulkanasche – Liveblog. Eine Übersicht über alle Artikel finden Sie hier.

  1. http://www.icelandair.us/information/media/newslist/detail/item426219/Volcanic_eruption_in_Eyjafjallaglacier_-_flights_to_Iceland_are_on_hold_More/
  2. http://www.mbl.is/mm/frettir/innlent/2010/03/22/timabundinn_kraftur_i_gosinu/
  3. http://www.ruv.is/frett/krafturinn-ekki-aukist

Verfasst von:

Martin Randelhoff

Herausgeber Zukunft Mobilität. Studium der Raumplanung an der TU Dortmund, Studium der Verkehrswirtschaft an der TU Dresden. Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum, Wirkung autonomer Fahrzeugsysteme und nachhaltige Verkehrskonzepte.

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