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Wearable Signal: Flexible und wartungsarme Lichtsignalanlage (Designstudie)

Lichtsignalanlage Ampel Wearable Signal Designstudie Korea Gisung Han Hwanju Jeon Jaemin Lee

Ich bin mir nicht ganz sicher, wieso so viele Designer versuchen, Ampeln Lichtsignalanlagen (nach StVO: Lichtzeichen-
anlage) zu verändern
. In diesem Blog habe ich schon mehrere neue Ansätze und Versuche vorgestellt (siehe: Sanduhrampel, LSA mit visuellem Timer, LSA „Control“). Manche waren sinnvoll und könnten wirklich eine Veränderung bringen, andere nicht.

Die Koreaner , und haben mit ihrem LSA-Konzept „Wearable Signal“ eine solarbetriebene und minimalinvasive Lichtsignalanlage entworfen, die sich einfach in bestehende Strukturen einfügen lässt. So ist es möglich, die Lichtsignalgeber um einen bestehenden Pfosten oder auch um einen Baum zu wickeln, ohne größere bauliche Eingriffe wie ein Fundament vornehmen zu müssen.Lichtsignalanlage Ampel Wearable Signal Designstudie Korea Gisung Han Hwanju Jeon Jaemin LeeDie Stromversorgung geschieht kostengünstig über Solarzellen. Die sparsamen LED besitzen aber dennoch eine ausreichende Leuchtkraft ähnlich der einer Lichtsignalanlage mit Glühlampentechnologie mit 75 / 100 Watt Glühbirne. Gleichzeitig reduzieren sich durch die deutlich höhere Lebensdauer der LEDs (Light Emitting Diode) Betriebs- und Wartungskosten, da der bislang notwendige regelmäßige Austausch der Leuchtmittel entfällt.

Aber irgendwie kann ich nicht so recht glauben, dass sich diese Technologie durchsetzen wird…

Lichtsignalanlage Ampel Wearable Signal Designstudie Korea Gisung Han Hwanju Jeon Jaemin LeePS: Bei älteren Artikeln habe ich oft fälschlicherweise die Bezeichnung Ampel benutzt. Da man ja im Laufe seines Studiums immer mehr dazu lernt, wird meine Begriffsbezeichnung mittlerweile sauberer. 

Verfasst von:

Martin Randelhoff

Herausgeber Zukunft Mobilität. Studium der Raumplanung an der TU Dortmund, Studium der Verkehrswirtschaft an der TU Dresden. Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum, Wirkung autonomer Fahrzeugsysteme und nachhaltige Verkehrskonzepte.

2 Kommentare

  1. Timo

    Ich habe während meines Studiums gelernt, dass man die Leuchten (rot, gelb, grün) schon Ampel nennt, die gesamt Anlage (also alle Ampeln, Markierungen, etc) jedoch als Lichtsignalanlage bezeichnet wird.

    Insofern wäre in diesem Fall „Ampel“ korrekt. Sofern ich das korrekt gelernt habe ;)

    Und als Ampel kann ich mir das o. g. Ding ja noch vorstellen, wie das aber in eine LSA (Steuerungstechnik und so…) integriert werden soll hingegen nicht.

    Antworten
    • Martin Randelhoff

      Okay, ich hab nochmal in meinen Straßenverkehrstechnik-Unterlagen nachgesehen und da steht nur was von Lichtsignalanlagen, Lichtsignalgebern als letztendliche „Ampel“ und Rot, Gelb, Grün als Rot-, Gelb-, oder Grünsignale…

      Aber ist ja eh zweitrangig. Solange wir Freigabezeiten, Sperrzeiten, Umlaufzeiten, Phasenübergänge, Sättigungsverkehrsstärken, usw. berechnen können… ;-)

      Und wir müssen hier auch nicht päpstlicher als der Papst sein. Ich denke, dass jeder weiß was letztendlich gemeint ist und der Begriff „Ampel“ ist sowieso schon so gebräuchlich, dass man „LSA“ nur noch in Prüfungen oder in Ingenieurkreisen (es muss ja alles kompliziert und hochtechnisch klingen) verwendet. Verstehen doch sonst nicht alle…

      Und das erinnert mich irgendwie an die Diskussion „Kreisverkehr oder Kreisverkehrsplatz“. xD

      Antworten

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