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- Stuttgart 21: Alpine, Hochtief und Wayss & Freytag bauen Bad Cannstatt-Tunnel für 290 Mio. € – http://t.co/jwi1OSfi #s21 #bahn ->
- Verkehrswissenschaftliches Know-How für strategische Entscheidungsprozesse im öffentlichen Nahverkehr – http://t.co/GrsmzCpS #tudresden ->
- Biodiesel vor dem Aus? - Technology Review - http://t.co/buVi4g2A ->
- Menschliches Versagen bei meisten Schiffsunglücken eine Ursache - THB - http://t.co/LlN4H4yA ->
- Keine Annäherung im Fluglärmstreit zwischen Deutschland und der Schweiz, Verhandlungsabbruch möglich - airliners - http://t.co/qfGBXK0E ->
- 60 Millionen Euro für drei Autobahn-Kilometer - Bonner General-Anzeiger - http://t.co/O3GyhWn2 ->
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- Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen: #Grüne fordern Tempolimit von 120 - Focus - http://t.co/etdVBMzz #nrw12 #nrw ->
- Tschechien verlangt höhere Mautgebühren - DMM - http://t.co/xwfXjtPo ->
- Ungarn gibt Garantien für die Schulden der kurz vor der Insolvenz stehenden Budapester Nahverkehrsgesellschaft ab - http://t.co/9UJIGLKM ->
- Die “Super-Pendler”: 4000 Kilometer Weg zur Arbeit http://t.co/xEbV6Iu9 ->
- Kein Schadenersatz für Airlines: Gericht weist Klage gegen GdF ab - airliners - http://t.co/hpwVCB0d #FRA #streik ->
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- Fahrerlose U-Bahnen gegen Gewerkschaften und für die Senkung von Fahrtkosten - Telepolis - http://t.co/9JC7DFDv ->
- EU-Parlament: Innenausschuss billigt Fluggastdaten-Abkommen - heise online - http://t.co/cvVPfYvU #EU ->
- Costa-Bergung vermutlich erst im Jahr 2013 – THB – http://t.co/mqmzJjgV ->
4.000 Menschen arbeiten in New York. Sie wohnen aber nicht im Big Apple, sondern pendeln. Das ist jetzt nicht Ungewöhnliches, schließlich pendeln Millionen von Menschen jeden Tag von und nach New York zur Arbeit. Interessant ist jedoch die Art wie diese Pendler zu ihrem Arbeitsplatz kommen. Sie fahren nicht mit dem Auto, dem Bus oder der U-Bahn, sondern sie fliegen zu ihrer Arbeitsstätte.
Daten der letzten Volkszählung zeigen, dass etwa 4.000 Pendler jede Woche nach New York zur Arbeit fliegen. Aus den Daten der letzten Volkszählungen war dieses Phänomen noch nicht erkennbar. Viele Pendler fliegen Dienstags zur Arbeit, arbeiten Mittwochs und fliegen Donnerstags wieder nach Hause, da an diesen Tagen die Flugtickets am günstigsten sind. An den restlichen beiden Werktagen der Woche ist Heimarbeit angesagt.
Besonders viele Pendler fliegen von Illinois, Kalifornien und Florida aus nach New York. Einige nehmen sogar Wege von 4.000 Kilometer und mehr in Kauf.

Infografik: Megapendler in den USA (für Großansicht bitte klicken) – Good.is
Eine Studie 1 des Rudin Center for Transportation Policy and Management hat das Phänomen des “Super-Pendlers” weiter untersucht. “Super-Pendler” arbeiten meist in den großen Agglomerationsräumen, wohnen aber in größerer oder kleinerer Entfernung hinter der Stadtgrenze. Üblicherweise reist dieser Pendlertyp ein bis zwei Mal in der Woche zu seiner Arbeitsstätte. Die seltene Anwesenheit wird durch schnelle Internetverbindungen, globale Arbeitsteilung, Videokonferenzen, usw. ermöglicht.
Durch die Trennung von Arbeitsplatz und Wohnsitz können “Super-Pendler” einen Zusatznutzen erzielen. Sie verdienen das Gehalt einer Großstadt bei Lebenshaltungskosten einer Region mit niedrigerem Lohnniveau. Trotz des Reiseaufwandes stellen sich diese Personen gegenüber anderen Personen, die an ihrem Wohnort arbeiten, besser.
Diese neuen Pendlerströme bringen neue Verkehrsströme und Raumaufteilungen mit sich. Für hochbezahlte Arbeitsplätze müssen wir die Betrachtung erweitern. Eine Beschränkung auf den Arbeitsort und das direkte Umfeld (Vororte, Speckgürtel) reichen nicht mehr aus. Dieser Trend mag zwar bisher nur in den USA gemessen worden sein, allerdings war er dort in acht der zehn größten Metropolregionen erkennbar.
Und natürlich existiert dieses Phänomen auch in Deutschland und Europa. Der Wandel in der Arbeitswelt ist auch bei uns erkennbar. Es gibt Menschen, die täglich mit dem ICE von Hamburg nach Berlin und zurück fahren. Es gibt auch Menschen, die von Düseldorf nach München fliegen oder in kleinerem Maßstab mit dem Auto von Göttingen nach Kassel fahren. Spezialisierung und räumliche Teilung machen dieses Verhalten notwendig. Auch wenn wir wegen der geringeren räumlichen Entfernungen den US-amerikanischen Maßstab kaum erreichen.

Super-Pendelkorridore in den USA, Rudin Center for Transportation, New York, 2012
Die Tragweite dieses Phänomens mit all seinen Problemen wird einem erst bewusst, wenn man sich die Wachstumszahlen ansieht. Ich gehe näher auf den Großraum New York ein, interessant sind aber auch der Großraum Dallas – Houston und Kalifornien.
In New York wurden im Rahmen der Erhebung 59.000 “Super-Pendler” identifiziert. Als “Super-Pendler” wurden diejenigen Pendler bezeichnet, die außerhalb des statistischen Fläche ihres Arbeitsortes leben. Arbeitnehmer, die ihre Arbeitsstätte beispielsweise in Manhattan haben, werden nicht als Super-Pendler bezeichnet, wenn sie aus New York City oder den umliegenden Städten wie beispielsweise Bridgeport, New Haven, Poughkeepsie und Trenton stammen. Die Zahl der Arbeitskräfte einer Stadt und des dazugehörigen Umlandes wird durch Isolinien begrenzt, die Punkte gleicher Pendelzeit darstellen. Durch die Art der Erhebung kann aber nicht die genaue Zahl der “Superpendler” bestimmt werden. Die hier genannten Zahlen stehen nur für wahrscheinliche oder mögliche “Super-Pendler”.
In New York City ist die Zahl der “Super-Pendler” zwischen 2002 und 2009 um 60 Prozent gewachsen (22.200 Menschen). Sie stellen mittlerweile 3 Prozent des gesamten Arbeitsangebots

Anteil der Arbeitnehmer, die jünger als 29 sind, aufgeteilt nach allgemein verfügbaren Arbeitskräften und Superpendlern
Generell sind die meisten “Super-Pendler” jung (unter 29 Jahre) und gut ausgebildet (Mittelschicht). Dennoch verdienen 49% 15.000 Dollar weniger als das durchschnittliche Einkommen Manhattans. Die Zahl der Menschen, die über 40.000 Dollar verdienen ist allerdings auch um 26,5 Prozent gewachsen. Je größer die Pendelentfernung ist, desto höher ist auch das Einkommen. Für höhere Einkommen werden auch höhere Raumwiderstände in Kauf genommen. Menschen mit niedrigerem Einkommen, die größere Strecken pendeln, finden an ihrem Wohnort keine Arbeit bzw. nicht die richtige Arbeit oder können aus anderen Gründen nicht umziehen (pflegebedürftige Verwandte, usw.) Eine große Rolle spielen auch die Mieten und Preise für Wohneigentum. So kann es günstiger sein höhere Kosten für Mobilität zu akzeptieren, wenn die Wohnkosten höher lägen. Und generell verdienen jüngere Menschen mit ihrer geringeren Arbeitserfahrungen weniger als ältere Kollegen.

Anteil der Arbeitnehmer, die mehr als 40.000 Dollar pro Jahr verdienen, aufgeteilt nach allgemein verfügbaren Arbeitskräften und Superpendlern
Diese Entwicklung ist sicherlich nicht auf New York beschränkt. Die zunehmende Urbanisierung bei gleichzeitig wachsender Arbeitsteilung und Spezialisierung wird die Zahl der “Super-Pendler” auch in Zukunft weiter wachsen lassen. Genannt seien hier nur die entsprechenden Megaagglomerationsräume in China, die Achts Rio de Janeiro – Sao Paulo und die Gauteng-Region in Südafrika.
Und auch in Europa werden wir den “Super-Pendler” wahrscheinlich häufiger antreffen. Auch wenn nicht in der Größenordnung wie in anderen Regionen der Welt. Der Demographie sei Dank? (bewusst als Frage formuliert)
Aktualisierung – 12.05.2013
Infografik eingefügt
- Moss, Mitchell; Qing, Carson: The Emergence of the “Super-Commuter”, Rudin Center for Transportation, New York University Wagner School of Public Service; Februar 2012 - http://wagner.nyu.edu/rudincenter/publications/supercommuter_report.pdf ↩
- Pro und Contra – Autos raus aus der Stadt? – taz – http://t.co/Za1btLLn ->
Anmerkung Martin Randelhoff:
Auf jeden Fall interessante Argumente. Und das auf beiden Seiten. - Sydney’s Monorail wird eingestellt, die Strecke wird abgebaut – DMM – http://t.co/zNM7Chdk ->
- Wegen Nachtflugverbot in Frankfurt: LH Cargo stellt Frachtflugzeugflotte in Frage – airliners – http://t.co/cozuEEh9 ->
Anmerkung Martin Randelhoff:
Es geht hier nicht um die Abschaffung des kompletten Frachtgeschäftes, wie es einige Zeitungungen geschrieben haben. Es geht stattdessen um die Flotte von 18 MD-11F von denen sich die Lufthansa Cargo längerfristig trennen möchte. - Dazu: Luftfracht – Logistikhub Leipzig kann Frankfurt nicht ersetzen – MM Logistik – http://t.co/MuXWidNL ->
Anmerkung Martin Randelhoff:
Problem ist das fehlende Passagiervolumen in LEJ. Die Lufthansa transportiert mehr als die Hälfte des gesamten Frachtaufkommens in Passagiermaschinen (Belly). Das Frachtdrehkreuz kann folglich nur an einem Flughafen mit großem Passagieraufkommen als auch großem Frachtaufkommen existieren. - Wieso kaufen junge Amerikaner keine Autos (mehr)? – The Atlantic – http://t.co/BCqM2Y2h ->
- ver.di: Warnstreiks morgen auch auf Flughäfen – Tagesschau – http://t.co/dHqHtRHn ->
- Deutscher Verkehrssicherheitsrat will Radfahrer ab 1,1 Promille aus dem Verkehr ziehen - Telepolis - http://t.co/zme1nNCU ->
Anmerkung Martin Randelhoff:
Weitere Themen waren die allgemeine Helmpflicht (große Uneinigkeit) sowie die Herabsetzung der “Regelgeschwindigkeit” in Ortschaften von 50 auf 30 Stundenkilometer (starke Empfehlung) und verstärkte Kontrollen von Radfahrern an Unfallschwerpunkten. Zweirichtungsradwege wurden wegen der großen Gefahr des unfallträchtigen “Geisterradelns” einhellig abgelehnt. - Ende der Bahnstromdiskriminierung? - Zughalt - http://t.co/nAm7JWx2 ->
- Zweite Verhandlungsrunde im Fluglärmstreit mit der Schweiz - airliners - http://t.co/dFIOBuv4 ->
- Asfinag will 2,8 Milliarden bei Straßenbau sparen – Der Standard – http://t.co/1gfCyPxc #oesterreich #autobahn ->
- Rheinland-Pfalz unterstützt Kommunen bei Klage gegen Flugrouten am Frankfurter Flughafen mit 50% – airliners – http://t.co/oT1dS5Ib #FRA ->
- Schiffshebewerk Scharnebeck wird nicht ausgebaut – BILD (sorry) – http://t.co/iY697MeZ ->
- In #Kalifornien werden 200 neue Ladestationen für #Elektroautos errichtet – Ecofriend. http://t.co/mZybzkov ->
- Londons Bürgermeister Boris Johnson lehnt eine dritte Landebahn für London-Heathrow ab – London Evening Standard – http://t.co/fCrjGUl0 ->
Anmerkung Martin Randelhoff:
Es erinnert mich ein wenig an die 3. Startbahn am Flughafen München, auch wenn hier der SPD-Oberbürgermeister Christian Ude für den Ausbau ist… - Immer mehr Menschen verzichten wegen der hohen Kosten auf wichtige Fahrten und gefährden so ihre sozialen Kontakte – http://t.co/uiAb0rK7 ->
- [Video zum Wochenende] Fahrradfreundliche Städte http://t.co/VlKlBSBz ->
- Facettenbauer urbaner Kultur – Saarbrücker Zeitung – http://t.co/ycSEH6NJ ->
- Kurswechsel: Tories wollen doch dritte Heathrow-Landebahn – Klimaretter – http://t.co/2Zn8BLBo ->
- US-Städte, deren Verkehrsunternehmen den Standort von Bussen und Bahnen verfolgen, werden mit Lizenzforderungen überzogen - http://t.co/GsV0gtoK ->
Anmerkung Martin Randelhoff:
Ein Patentverwerter macht Kasse mit einem Patent, dessen Prüfung durchaus zweifelhaft ausgehen dürfte.Um Ärger und Gerichtskosten zu spare, zahlen die Verkehrsunternehmen trotzdem… - Ab 1. Juli müssen Pkw, Lkw und Busse, die durch Frankreich fahren, ein Alkoholmessgerät mit sich führen – Transport – http://t.co/3UVZvpn2->
Anmerkung Martin Randelhoff:
Da werden sich noch einige deutsche Urlauber wundern. Allerdings ist das Bußgeld mit elf Euro nicht allzu hoch. Eine solche Pflicht funktioniert auch nur dann, wenn angetrunkene Personen nach einem selbst durchgeführten Alkoholtest auch wirklich das Fahrzeug stehen lassen. - Auch Indien boykottiert den europäischen Emissionshandel für die Luftfahrt - airliners - http://t.co/nh5HUEbl ->
- DriveNow, das Carsharing Joint Venture von BMW und Sixt, und die Mitfahrzentrale flinc starten Kooperation - http://t.co/81JhQvzC ->
- EU weitet Anti-Piraten-Mission am Horn von Afrika auf Ziele am Ufer aus – http://t.co/FIb2FcF4#piraterie->
Anmerkung Martin Randelhoff:
SPD, Grüne und Linke haben bereits vor Wochen eine Ausweitung des Mandats abgelehnt. Interessant ist auch, wie Binnengewässer (internal waters, was sich vor allem auf Flussmündungen bezieht) und das Somali coastal territory, also der Streifen an Land, an dem die Seestreitkräfte der EU künftig vor allem Piratenboote und -logistik zerstören dürfen, festgelegt werden. Eine interessante Diskussion findet sich zu diesem Thema bei Augen geradeaus. - TGV-Direktverbindung Frankfurt-Marseille gestartet – Tagesschau – http://t.co/jrTnhhwY#bahn#tgv->
- Dazu: Zum Glück für die Deutsche Bahn gibt’s den TGV – DMM – http://t.co/LuKe4hMP#bahn#db#tgv->
- Britische #Bahn: Teuer und ineffizient – auch Jahre nach der Privatisierung - ORF - http://t.co/HatOab6B #grossbritannien->
- “Airlines for America” klagt beim Hessischen Finanzgericht gegen die in Deutschland erhobene Luftverkehrsabgabe – http://t.co/AiDbFTNm ->
- Portugal stoppt den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Lissabon – Madrid. Stattdessen sollen die Gelder in den Güterverkehr investiert werden – http://t.co/vaYJSWyu->
Anmerkung Martin Randelhoff:
Ach Polen ist diesen Weg gegangen. Europaweit scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass teure prestigeträchtige Schnellfahrstrecken erst errichtet werden sollten, wenn das Kernnetz in einem guten Zustand ist und genug Kapazitätsreserven für eine weitere Entwicklung existieren. - Baden-Württemberg: Kostenexplosion bedroht Schienennahverkehr – BILD (sorry ;-) ) – http://t.co/Z1veJmfG#bahn#spnv->
- Europäischem Automarkt droht größte Krise seit 18 Jahren – Der Standard – http://t.co/9RiytR6a->
- Bergung der Costa Concordia dauert “bis zu zwölf Monate” – THB - http://t.co/9qRV0IvP ->
- Stuttgart 21 wird teurer und geht erst Ende 2020 in Betrieb – SPIEGEL - http://t.co/CDLG2CUk #s21 #stuttgart21 #bahn ->
- Landtagswahl Saarland 2012 – Was wollen die Parteien in der Verkehrspolitik? http://t.co/UZL08Lf8 ->
- Verkehrsprojekte: Ramsauer will Bürger besser beteiligen – Wirtschaftswoche - http://t.co/kzm2n9EB ->
- Bundesweite Proteste: Tausende demonstrieren gegen Fluglärm – SPIEGEL Online - http://t.co/gN7anwxm ->
- Neue Regeln für Verkehrssünder: Kabinett streitet über Ramsauers Punkte-Reform - http://t.co/E06puN72 ->




