In eigener Sache | Zukunft Mobilität http://www.zukunft-mobilitaet.net Verkehr, Transport und Mobilität neu denken – Blog über Elektromobilität, Verkehrspolitik, Hochgeschwindigkeitszüge, Elektroautos, ÖPNV, Eisenbahn, Luftverkehr und die Zukunft der Mobilität Wed, 22 Jun 2016 12:02:31 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5.3 [Zukunft Mobilität 2020] Die Roadmap http://www.zukunft-mobilitaet.net/160966/eigene-sache/zukunft-mobilitaet-2020-die-roadmap/ http://www.zukunft-mobilitaet.net/160966/eigene-sache/zukunft-mobilitaet-2020-die-roadmap/#comments Thu, 17 Mar 2016 19:06:17 +0000 http://www.zukunft-mobilitaet.net/?p=160966 Dieser Artikel soll einen Einblick in die zukünftige Ausrichtung und Weiterentwicklung von Zukunft Mobilität geben. Dieses Blog wird am 01. April 2016 sechs Jahre alt – Zeit für eine Frischzellenkur und die Planung der nächsten Etappe.

Der Status quo

Zukunft Mobilität hat sich in den vergangenen Jahren zu einer von verschiedensten Seiten geschätzten Publikation entwickelt. In manchen öffentlichen Diskussionen wie beispielsweise der Debatte um die Einführung einer Pkw-Maut wurden wichtige Impulse gesetzt.

Nach rund sechs Jahren bietet Zukunft Mobilität umfangreiche Informationen über Trends und Entwicklungen im Verkehrs- und Mobilitätsbereich, ein breites Angebot an Grundlagenwissen sowie verkehrsarten- und verkehrsträgerspezifische Informationen ohne gleichzeitig die Ganzheitlichkeit und die Interdependenzen in einem „Gesamtsystem Verkehr“ aus den Augen zu verlieren.

Ich bin durchaus stolz auf das Erreichte, aber gleichzeitig auch äußerst selbstkritisch. In jüngerer Vergangenheit habe ich mich vergleichsweise oft über mich selber geärgert – zu viel blieb zu lange liegen, Ergebnisse hätten besser sein können, Mails oder Nachrichten auf der Voicebox wurden nicht oder nur mit großer Verspätung beantwortet und insgesamt fehlte eine gewisse Struktur.

Dies äußert sich zum Teil auch in der Zuverlässigkeit des Erscheinens des Wochennewsletters und im Design dieses Blogs – über die vergangenen Jahre ist er relativ unübersichtlich geworden. Die rein chronologische Darstellung von Inhalten und deren Aktualisierungen ist ab einem Umfang nicht mehr funktional. Insbesondere, wenn man nicht auf Tagesaktualität und die Verbreitung aktueller Neuigkeiten fokussiert ist.

Zukunft Mobilität war über die vergangenen sechs Jahre eine Einmannshow, wobei ich natürlich an dieser Stelle die vielen Gastautoren und -autorinnen nicht unterschlagen möchte, welche in den vergangenen Jahren herausragende Inhalte auf Zukunft Mobilität publiziert haben.

Mit dem Wachstum von Zukunft Mobilität, der Durchführung von mehreren Future Mobility Camps pro Jahr, diversen Vortrags- und Beratungsaufträgen (von irgendetwas muss man ja leben) und einem zeitlich durchaus einnehmenden Studium und spätestens mit dem Eintritt ins Berufsleben kommt man irgendwann an seine Grenzen – eine Folge: Dinge bleiben liegen, die Zuverlässigkeit leidet und man ärgert sich zunehmend über sich selber. Spätestens dann ist es Zeit, etwas zu ändern.

Vor einigen Monaten habe ich daher die Entscheidung getroffen, Zukunft Mobilität maßgeblich um- und neu zu strukturieren, ohne den Kern und die Werte dieses Blogs zu beschädigen. Die Änderungen sind umfangreich und betreffen viele Bereiche. Ich habe mir daher viel Zeit für die Planung und Konzeptionierung genommen und hoffe, dass die umgesetzten Anpassungen letztendlich von Erfolg gekrönt sein werden.

Die neue Strategie wird in mehreren Etappen umgesetzt und ist in sich variabel. Dies betrifft zum einen die Abfolge, aber zum anderen auch den Grad der Umsetzung. So ist es keinesfalls zwingend erforderlich, dass ein Element oder das Gesamtkonzept kurzfristig Erfolge aufweisen. Vielmehr ist es ein Experiment über mehrere Jahre, bei dem Scheitern und eventuelles Nachsteuern natürlich auch erlaubt sind.

Zukunft Mobilität 2020

Zukunft Mobilität 2020 – eine Strategie, dass Zukunft Mobilität bis zum Jahr 2020 und darüber hinaus wachsen und Erfolg haben wird.

Ziel dieses Blogs

Bestandteil dieser Strategie ist die Formulierung eines Zieles, welches als Basis für die weiteren Maßnahmen dient.

Zukunft Mobilität verfolgt zum einen das Ziel, Fakten zu Themen im Verkehrs-, Mobilitäts-, Infrastruktur- und Logistikbereich zu vermitteln, Sachverhalte zu erläutern und Veränderung mit den damit einhergehenden Folgen zu beschreiben, aber auch, Positionen aufzuzeigen und einen Beitrag zu aktuellen Debatten zu leisten. Das Vorgehen ist ganzheitlich, neutral, transparent sowie faktenbasiert und hat stets die Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt im Blick.

Neues Design – dieses Wochenende

Für mehr Übersichtlichkeit und um dem technischen Fortschritt gerecht zu werden erhält Zukunft Mobilität ein neues Design. Ein Design aus dem August 2010 ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Hinzu kommt, dass dieses aufgrund mehrerer Umbauten an Leichtigkeit verloren hat und die Ladezeit angewachsen ist. Ein Neustart wird in diesem Bereich signifikante Verbesserungen bringen.

In den vergangenen fünf Jahren hat sich zudem hinsichtlich der Hardwareausstattung und -verbreitung einiges getan. So steigt der Anteil von Smartphones und Tablets an den Zugriffen auf Zukunft Mobilität kontinuierlich an. Zu meinem Bedauern existieren jedoch technische Probleme bei der korrekten Skalierung von Grafiken auf Bildschirmgröße und der Abgabe von Kommentaren via Smartphone, die bislang nicht behoben werden konnten.

Die Bildschirm-Auflösungen klassischer Bildschirme von Laptops und Desktop-PCs ist ebenfalls gewachsen1. In Summe bestehen also ausreichend Gründe für eine  umfangreiche Designanpassung.

In Zukunft werden Artikel neben einer weiterhin bestehenden chronologischen Ordnung stärker in einzelne Themenbereiche eingeteilt. Einzelne Kategorien und Artikel werden somit übersichtlicher präsentiert.

zm2020-neues-designDurch den stärkeren Einsatz von grafischen Elementen, deren Dateigrößen weitestgehend optimiert werden, wird der Seitenaufruf an klassischen Bildschirmen wie auch auf mobilen Endgeräten verbessert. Darüber hinaus wird es in Zukunft möglich sein, Grafiken mit Texten und Informationen zu versehen und Detailinformationen im direkten Umfeld zu bieten.

zm2020-design-visuelle-elementeDas Design wird zeitnah umgestellt, erprobt und in den kommenden Wochen weiter angepasst.

Zukunft Mobilität 2020 – Neue Formate

Debatten – April / Mai 2016

Aktuelle Entwicklungen im Bereich Verkehr und Mobilität befinden sich in einem hochpolitischen Spannungsfeld. Hinzu kommen unterschiedliche Bewertungen hinsichtlich diverser Trends und Entwicklungen sowie die Reaktion hierauf.

Die einzelnen Standpunkte und Argumente sind nicht immer einfach zu erfassen. Mit Ausnahme einiger Einzelthemen findet eine mediale Berichterstattung und öffentliche Auseinandersetzung kaum statt. Aus diesem Grund soll neben der Vermittlung von Fakten auch der Bereich „Debatte“ ausgebaut werden.

Dieser gliedert sich in zwei Bereiche auf: zum einen Fachdebatten zwischen Experten und Entscheidungsträgern und zum anderen die Leserdebatte.

Im Bereich Fachdebatte laden wir Wissenschaftler, Politiker, Unternehmensvertreter, Verbände, etc. zu Beiträgen und Statements in einzelnen Themenbereichen ein. Gerne darf auch eine Reaktion auf Beiträge erfolgen. Zentrale Argumente werden darüber hinaus kurz und prägnant visualisiert.

Ich weiß, dass sich unter den Lesern von Zukunft Mobilität einige Spezialisten in diversen Bereichen tummeln, welche aufgrund ihrer Unbekanntheit in einer öffentlichen Debatte nicht gehört werden. Dadurch geht leider viel Wissen verloren. Ich möchte daher Lesern ebenfalls die Möglichkeit geben, Beiträge und Argumente zu einzelnen Debatten beizusteuern – sowohl unter eigenem Namen wie auch aus diversen nachvollziehbaren Gründen unter einem Anonymus.

Darüber hinaus besteht natürlich die Möglichkeit einzelne Beiträge (auch anonym) zu kommentieren. Um weitere Debatten anzustoßen, können Vorschläge zu Debattenthemen und einzelnen Debattenteilnehmern gemacht werden.

Infrastrukturprojekte.org – 2. Halbjahr 2016

Bereits seit mehreren Jahren besitze ich die Domain infrastrukturprojekte.org, unter welcher die Berichterstattung über den Erhalt und Neu- / Ausbau von Verkehrsinfrastruktur gebündelt werden soll. Dieses Zukunftsthema ist für die zukünftige Ausgestaltung von Mobilität in unserem Land von essenzieller Bedeutung.

Geplant ist der Aufbau eines Portals, in welchem die Projekte des fertigen Bundesverkehrswegeplans 2015 visualisiert und transparent aufbereitet werden. Der BVWP 2015 ist das „wichtigste Steuerungsinstrument der Verkehrsinfrastrukturpolitik“ der Bundesregierung und gibt der Weiterentwicklung und Sicherung von Bundeswasserstraßen, Bundesschienenwegen und des Bundesfernstraßennetzes einen Rahmen bis zum Jahr 2030.

Zu den Visualisierungen der einzelnen Verkehrsprojekte werden Meldungen über den Projektverlauf (aktueller Umsetzungsstand, Kostenentwicklung, Zeitplanung) aggregiert und aufbereitet. Die technische Umsetzung erfolgt auf Basis des „Transit Explorer“ von „The Transport Politic„. Die Einbindung in andere Webseiten ist selbstverständlich möglich.

Screenshot Transit ExplorerNewsletter – ab sofort

Die Zahl der Newsletter wird von drei auf zwei sinken. In Zukunft erscheinen nur noch „ZM Ping“ und der Wochennewsletter regelmäßig.

ZM Ping informiert automatisiert in kurzer Form über neu erschienene Artikel. Der Wochennewsletter gibt einen Überblick über die erschienenen Artikel inkl. Aktualisierungen der vergangenen sieben Tage und umfasst darüber hinaus „Verkehr in 140 Zeichen“ im Volltext sowie einige zusätzliche Linkempfehlungen.

Darüber hinaus wird es Themennewsletter zu Artikelserien und bei einzelnen langfristigen Entwicklungen geben.

Zukunft Mobilität 2020 – Autoren und Finanzierung

Zukunft Mobilität ist von der Ausrichtung und dem inhaltlichen Niveau an einem Punkt angelangt, an dem die Komplexität der einzelnen Themen stark wächst. Wichtige neue Trends und Entwicklungen beispielsweise in den Bereichen Digitalisierung und Fahrzeugtechnik sind nicht einfach zu verstehen und erfordern eine längere Auseinandersetzung mit den Themen. Für mich als Einzelperson ist dies nicht mehr zu schaffen, auch wenn ich mich dank meiner Neugier stets auch abseits des eigenen fachlichen Spektrums bewege.

Mein Anspruch für Zukunft Mobilität war immer eine ganzheitliche Betrachtung – der Verkehrs-, Mobilitäts- und Logistikbereich ist kein Sektor mit einzelnen Inseln, sondern lebt von Vernetzung und wechselseitigen Abhängigkeiten. Um diese Ganzheitlichkeit weiterhin bieten zu können, ist eine personelle Öffnung angebracht. Dies bringt jedoch insbesondere hinsichtlich der Finanzierung neue Herausforderungen mit sich.

Ein neuer Dreiklang

Zur Gewinnung neuer Autoren und Bewältigung der wachsenden thematischen Komplexität wird ein umfangreiches Organisations- und Finanzierungskonzept umgesetzt werden, welches neben einem Fundament aus drei Säulen besteht:

Modell Zukunft Mobilität Finanzierung Stipendium GastartikelGrundsätzlich ist anzumerken, dass Zukunft Mobilität keiner Gewinnerzielungsabsicht unterliegt, d. h. alle Einnahmen wieder zurückfließen. Die Mittel werden bspw. für Server, das Reisebudget, Einkauf von externen Grafikdienstleistungen sowie grundlegende Verwaltungsaufgaben (Buchhaltung, etc.) verwendet.

Darüber hinaus sind Unabhängigkeit und Transparenz Werte, welche dieses Blog tragen und somit nicht beschädigt werden dürfen – aus diesem Grund wird es keine Finanzierung über „Native Schleichvertising“, auch Sponsored Posts genannt, oder andere Werbeformen geben. Vor Umsetzung des Finanzierungsmodells werden die grundsätzlichen Regeln in einer redaktionellen Unabhängigkeitserklärung festgesetzt und transparent gemacht.

Modernes Mäzenatentum – 2. Quartal 2016

Die Grundfinanzierung von Zukunft Mobilität soll auf zwei Wegen sichergestellt werden: Leserfinanzierung und modernes Mäzenatentum.

Leserfinanzierung

Die Leserfinanzierung setzt sich aus klassischen Spenden und dem freiwilligen Bezahlen von Kleinstbeträgen (10, 20 oder 50 Cent) für einzelne Artikel zusammen. Voraussichtlich werde ich hierfür den deutschen Anbieter LaterPay verwenden, der eine Art virtuellen Bierdeckel für digitale Inhalte bietet. Das (leicht von der LaterPay-Idee abgewandelte) Prinzip lautet wie folgt: nach Lesen eines Artikels kann die im Artikel steckende Arbeit freiwillig mit einem Kleinbetrag von 10, 20 oder 50 Cent entgolten werden. Eine Registrierung und Zahlung erfolgt erst, wenn der LaterPay-Gesamtbetrag auf fünf Euro angewachsen ist. Neben der Zahlung einzelner Inhalte wird auch der Erwerb eines Monatspasses für wenige Euro im Monat möglich sein.

Wichtig an dieser Stelle: Kein Inhalt wird hinter einer Bezahlschranke mit Zahlungszwang verschwinden. Ich setze hier volles Vertrauen in die Leserschaft, dass ein monetäres Bewusstsein für gute Arbeit und investierte Zeit existiert und daraus eine freiwillige Bereitschaft für eine Entlohnung entsteht.

Neben Zuwendungen via Micropayment wird aber natürlich auch die klassische Einzelspende über Banküberweisung oder über einen gewissen Zeitraum per Dauerauftrag möglich sein.

Modernes Mäzenatentum

Mäzene – in der Kunst nichts Neues. So unterstützen beispielsweise Einzelpersonen, Unternehmen oder Stiftungen Museen und andere Kultureinrichtungen finanziell. Zunehmend werden alternative Finanzierungsformen aber auch zur Finanzierung journalistischer Formate entwickelt.

Der zweite Bestandteil der Grundfinanzierung von Zukunft Mobilität soll sich aus Zuwendungen von Einzelpersonen, Unternehmen, Stiftungen, u.ä. zusammensetzen, welche die Ziele dieses Blogs unterstützen.

Insbesondere Unternehmen experimentieren zunehmend mit Formen im Bereich Corporate Publishing und Content Marketing wie beispielsweise die Deutsche Telekom mit dem Musikmagazin „Electronic Beats“. Ziel ist neben einem Werben für die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens auch die Schaffung von Aufmerksamkeit für gewisse Trends und Entwicklungen. Hinzu kommt, dass unternehmerisches Handeln mit Blick in eine sich wandelnde Zukunft nicht nur rein gewinnorientiert ausgerichtet sein sollte, sondern auch mit einer sozialen Verantwortung einhergeht. An dieser Stelle sei das Angebot gemacht, neue Formate nicht von Grund auf neu entwickeln und etablieren zu müssen, sondern die Chance zu nutzen, ein bekanntes Angebot wie Zukunft Mobilität mit seinen Inhalten zu unterstützen und somit Aufmerksamkeit für aktuelle Trends und Entwicklungen zu schaffen.

An dieser Stelle verschwimmen die Grenzen zwischen Mäzenatentum und Sponsoring etwas, aber auch hier gilt: redaktionelle Unabhängigkeit und Transparenz sind garantiert. Aus diesem Grund werden die geschlossenen Vereinbarungen und Verträge veröffentlicht werden. Für Erstbesucher dieses Blogs wird auf den ersten Blick ersichtlich sein, wie und von wem Zukunft Mobilität finanziert wird.

In den letzten Jahren blieb die Unabhängigkeit von Zukunft Mobilität unangetastet. Trotz geschäftlicher Beziehungen zu diversen Unternehmen und Konzernen im Rahmen bspw. des Future Mobility Camps oder auch weiterer Projekte kam es nie zu dem Versuch einer Einflussnahme oder einer Rücksichtnahme meinerseits aufgrund geschäftlicher Beziehungen. Entsprechende Versuche würden dieses Blog, meine Person sowie das jeweilige Unternehmen auch maßgeblich schädigen, da die kundige Leserschaft entsprechende Manipulationen schnell aufdecken dürfte.

Zusammengefasst: Sponsoring und das Finden von Mäzenen im Rahmen eines transparenten Vorgehens könnte in Kombination mit Leserfinanzierung die Grundfinanzierung von Zukunft Mobilität darstellen und einen signifikanten Beitrag dazu leisten, die Ziele dieses Blogs zu erreichen.

Dieses Fundament wird durch drei inhaltliche Säulen ergänzt.

Übernahme einzelner Themenbereiche – 2. Quartal

Die Komplexität einzelner Themenbereiche wächst. Ich brauche zunehmend länger, mich in die Grundlagen mir noch unbekannter Themen einzuarbeiten. Gleichwohl sind diese nicht zu vernachlässigen, da ansonsten kein ganzheitliches Bild von den aktuellen Trends und Entwicklungen im Verkehrs- und Mobilitätsbereich entsteht.

Das notwendige Wissen existiert jedoch bereits, dies gilt es nur zu heben. Daher möchte ich einzelne Themenbereiche gerne in kompetente Hände abgeben. Sei es an Studierende, welche sich für spätere Beschäftigungsverhältnisse empfehlen möchten oder an Pensionäre / Rentner, welche sich in ihrem Berufsleben sowohl theoretische wie auch praktische Kompetenz angeeignet haben und ihr Wissen gerne weitergeben möchten.

Die Übernahme einzelner Themenbereiche erfolgt auf Vertrauensbasis und umfasst natürlich eine gewisse redaktionelle Freiheit. Da dies ein entsprechendes Vertrauensverhältnis voraussetzt und hohe Qualitätsanforderungen mit sich bringt, ist eine zwingende Voraussetzung eine vorherige Publikation mehrerer Gastartikel.

Stipendien – 2. Quartal 2016

Die Anforderungen an Berufseinsteiger wandeln sich zunehmend. Auch wenn wir unser Leben immer stärker online präsentieren bzw. führen, vergessen viele ihr persönliches „Reputations-Management“. Anstatt nur darauf bedacht zu sein, Negatives aus dem Netz herauszuhalten, sollte auch Wert darauf gelegt werden Kompetenzen und positive Eigenschaften darzustellen und ein wenig „Werbung in eigener Sache“ zu betreiben. Manch einer beschäftigt dafür mittlerweile für vergleichsweise viel Geld externe Agenturen, als Studierender und Berufseinsteiger reicht in den meisten Fällen schon ein wenig Engagement.

Leider fehlen oft die zeitlichen Freiräume, um sich neben seinen Studieninhalten intensiv mit dem Verkehrs-, Logistik- und Mobilitätssektor in Breite beschäftigen zu können. Insbesondere, wenn ein Studium (in Teilen) selbst finanziert werden muss.

Gleichzeitig suchen viele Unternehmen kompetente und innovativ denkende Mitarbeiter, welche „SpezialistIn in seinem / ihrem Bereich, aber GeneralistIn in der Branche“ sind. Durch die zunehmende interdisziplinäre Verknüpfung einzelner Berufszweige und Branchen reicht es heutzutage nicht mehr aus, Kenntnisse in nur einzelnen Bereichen zu besitzen.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass Bloggen neben dem Studium zu studienbezogenen Inhalten definitiv ein persönlicher und fachlicher Gewinn ist. Zum einen bildet man sich kontinuierlich fachlich in der Tiefe und Breite weiter, lernt aktuelle Trends und Entwicklungen frühzeitig kennen, übt sich in Diskussion und Argumentation und betreibt zudem Marketing und Reputationsmanagement in eigener Sache.

Aus diesem Grund möchte ich das „ZM-[Unternehmensname]-Stipenidum“ als spezielles Stipendienprogramm für Studierende (Bachelor / Diplom ab 4. Fachsemester, Master, Doktoranden u. ä.) auflegen, welches von Unternehmen finanziert wird.

Die Konditionen für Studierende

  • monatliches Stipendium in Höhe von 500 Euro / Monat
    BAföG-Empfänger können auf Wunsch die Stipendienhöhe auf das anrechnungsfreie Bruttoeinkommen reduzieren (406,65 Euro / Monat, ab 1. August bzw. 1. Oktober 2016 450,00 Euro für Singles ohne Kind), damit durch das Stipendium keine Einkommenseinbußen entstehen.
  • für alle Studienrichtungen mit Verkehrs- Logistik- und Mobilitätsbezug (z.B. Verkehrsingenieure, Verkehrswirtschaftler, Bauingenieure, Stadt- und Raumplaner, Elektroingenieure, Fahrzeugtechniker, Informatiker, Chemiker, Physiker, Geographen, Soziologen, usw.)
  • Das Stipendium soll es ermöglichen, im Wochenablauf Zeit zum Bloggen auf Zukunft Mobilität und zur Auseinandersetzung mit branchenrelevanten Themen zu finden
  • ergänzt wird das Stipendium durch Teilnehme an Konferenzen und Kongressen, Exkursionen und Weiterbildungen sowie etwaigen Veranstaltungen des Stipendien-Stifters

Für Unternehmen

Die Stipendien mit den jeweiligen Komponenten werden individuell in enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen konzeptioniert und können entweder allgemein (aktuelle Trends und Entwicklungen im Mobilitätsmarkt) oder themenspezifisch (z. B. Batteriechemie, Elektrobus, Fahrzeugautomatisierung) ausgelobt werden. Die Kosten für ein Stipendium liegen bei 7.500 Euro / Jahr, die Ausgestaltung kann durch Einbindung in unternehmensinterne Programme ergänzt werden.

Die Vorteile für Arbeitgeber:

  • Möglichkeit in einem fachlichen Umfeld mit einer vergleichsweisen jungen Leserschaft um potenzielle Mitarbeiter zu werben und sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren
  • frühzeitige Bindung von talentierten und engagierten Führungskräften an ein Unternehmen
  • eingehendes beiderseitiges Kennenlernen mit entsprechender Einschätzung z.B. bzgl. der Arbeitsweise eines Kandidaten / einer Kandidatin für eine bestimmte Position oder eine Abschlussarbeit
  • erste „Weiterbildung“ bereits vor Einstellung, die fachliche Expertise wird erweitert und erneuert, es erfolgt bereits vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn eine thematische Einarbeitung
  • etc.

Gastartikel – kontinuierlich

In den vergangenen Jahren habe ich mit Gastautoren und -autorinnen sehr gute Erfahrungen gemacht. Durch das Einbringen neuer Themen, Perspektiven und Erfahrungen steigt die Themenpluralität auf Zukunft Mobilität stark an. Dieser Bereich soll durch mehrere kleine Einzelmaßnahmen weiter gestärkt und ausgeweitet werden. Die Möglichkeit, gemeinsam an einzelnen Themenkomplexen zu arbeiten und entsprechende Artikel zu verfassen, wird stärker betont.

Future Mobility Camp

Das Future Mobility Camp wurde als innovatives Veranstaltungsformat im Jahr 2013 ins Leben gerufen und seitdem stetig fortentwickelt. Zuletzt fand das Future Mobility Camp Berlin 2015 auch Eingang in die gemeinsame Erklärung der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland und des Ministerpräsidenten des Staates Israel:

Zuletzt gingen die Ausweitung auf weitere Orte und die ständige Veränderung und Anpassung des Formats jedoch zulasten einer längerfristigen und strukturierten Planung. Bei der Erprobung mehrerer unterschiedlicher Formen und Formate haben sich einzelne Elemente herauskristallisiert, welche gut funktioniert haben und in Kombination das Future Mobility Camp zu einer einzigartigen, spannenden, lehrreichen und interessanten Veranstaltung machen.

Es hat sich jedoch auch herausgestellt, dass hinsichtlich des Formats insbesondere bei potenziellen Sponsoren Erklärungsbedarf besteht. Das Future Mobility Camp lässt sich aufgrund seiner Heterogenität des Teilnehmerfeldes und des nicht vorab feststehenden Programms schwer in standardisierte Marketingprozesse einbinden. An dieser Stelle sind weitere Kommunikation und Erklärung notwendig.

Übrigens: für das Future Mobility Camp Frankfurt 2016 am 18. April 2016 suchen wir noch Sponsoren (Broschüre als PDF):

Future Mobility Camp 2.0 – Umsetzung ab 2. Quartal 2016

Aus zeitlichen Gründen werde ich mich in Zukunft auf ein großes und eventuell ein kleines Future Mobility Camp konzentrieren.

Die Teilnahme an der größeren Veranstaltung wird in Zukunft mit einer Bewerbung verbunden sein. Ziel ist es, die Menschen mit den besten Ideen für die Mobilität von morgen zu identifizieren, miteinander zu vernetzen und mit Wissenschaftlern, Entscheidungsträgern, Unternehmern, etc. ins Gespräch zu bringen.

Future Mobility Camp local – ab sofort

Ich bin davon überzeugt, dass die Zukunft der Mobilität im Kleinen entschieden wird. Die tagtäglichen Wege Einzelner zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, ins Kino und Theater oder zu Verwandten und Freunden beeinflussen in Summe unsere Städte und Dörfer im positiven wie negativen Sinn.

Mobilität und Verkehr haben einen direkten Einfluss auf unser Leben. Sowohl in der Gegenwart wie auch in der Zukunft. Es liegt daher in der Verantwortung jedes Einzelnen, sich über aktuelle Trends und Entwicklungen im Mobilitäts- und Verkehrssektor zu informieren, zu diskutieren, sich inspirieren zu lassen, innovative Lösungen zu suchen und die Möglichkeit zur Gestaltung seines unmittelbaren Lebensumfeldes wahrzunehmen.
FMC local Zukunft Mobilität Future Mobility Camp
Das Future Mobility Camp hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Format entwickelt, welches Raum für Diskussionen, Gestaltung und Information bietet. Ohne Ideologie, dafür aber mit Fakten und neuen Ideen!

Es ist an der Zeit, dass die gesellschaftliche Debatte über die zukünftige Gestaltung von Verkehr und Mobilität stärker auf lokaler Ebene stattfindet. Das Future Mobility Camp bietet einen passenden und erprobten Rahmen. Daher habe ich mich dazu entschlossen, das Format zu öffnen und kostenfreie Lizenzen für ein Future Mobility Camp local für eine Veranstaltung vor Ort zu vergeben. Natürlich stehe ich bei der Organisation mit Rat zur Seite und bringe meine Erfahrung der vergangenen Jahre mit ein.

Weitere Informationen zum Ablauf, den Regeln und zur Bewerbung unter www.future-mobility-camp.de/local

Schlusswort

In den vergangenen Monaten habe ich das hier vorgestellte umfangreiche Maßnahmenpaket mit mehreren individuellen Implementierungsstrategien konzeptioniert, welches nun schrittweise umgesetzt wird. Ich bin davon überzeugt, dass diese Vorhaben die Basis für eine positive Weiterentwicklung von Zukunft Mobilität sind und dieses Blog weiter nach vorne bringen werden. Ich freue mich auf diese nächste Etappe!

Für Fragen stehe ich natürlich jederzeit entweder hier in den Kommentaren oder per E-Mail zur Verfügung.

  1. Top 10-Auflösungen des Jahres 2015: 1920×1080 (17,3 %), 1366×768 (15,8 %), 1680×1050 (9,0 %), 1280×1024 (8,6 %), 1280×800 (6,8 %), 1600×900 (6,3 %), 1920×1200 (5,0 %), 1440×900 (4,2 %), 1536×2048 (3,3 %), 1024×768 (1,9 %)
]]>
http://www.zukunft-mobilitaet.net/160966/eigene-sache/zukunft-mobilitaet-2020-die-roadmap/feed/ 1
[Zukunft Mobilität im Kino] Power to Change – Die EnergieRebellion http://www.zukunft-mobilitaet.net/160187/eigene-sache/power-to-change-film-carl-fechner-energiewende/ http://www.zukunft-mobilitaet.net/160187/eigene-sache/power-to-change-film-carl-fechner-energiewende/#respond Tue, 08 Mar 2016 15:13:02 +0000 http://www.zukunft-mobilitaet.net/?p=160187 Deutschland hat sich vor einigen Jahren der Energiewende verschrieben, auch wenn politisch wie auch gesellschaftlich noch über die Art und Weise der Umsetzung sowie die Geschwindigkeit des Prozesses diskutiert wird. Mit unseren heutigen Lebensstilen und Strukturen sind wir hochgradig von Energie abhängig – ohne geht es schlicht und ergreifend nicht mehr. Gleichzeitig stellt uns diese Abhängigkeit in Verbindung mit der bisherigen Energieerzeugung und insbesondere die Nutzung fossiler Energieträger wie Erdöl, Kohle und Erdgas vor neue Herausforderungen: Die globale Erwärmung und ihre Folgen erfordern eine umfassende Dekarbonisierung insbesondere in den Bereichen Energie,

 » Read more about: [Zukunft Mobilität im Kino] Power to Change – Die EnergieRebellion  »]]>
Deutschland hat sich vor einigen Jahren der Energiewende verschrieben, auch wenn politisch wie auch gesellschaftlich noch über die Art und Weise der Umsetzung sowie die Geschwindigkeit des Prozesses diskutiert wird. Mit unseren heutigen Lebensstilen und Strukturen sind wir hochgradig von Energie abhängig – ohne geht es schlicht und ergreifend nicht mehr. Gleichzeitig stellt uns diese Abhängigkeit in Verbindung mit der bisherigen Energieerzeugung und insbesondere die Nutzung fossiler Energieträger wie Erdöl, Kohle und Erdgas vor neue Herausforderungen: Die globale Erwärmung und ihre Folgen erfordern eine umfassende Dekarbonisierung insbesondere in den Bereichen Energie, Wärme und Verkehr. Notwendig sind der Ausbau der Erneuerbaren Energien, die Steigerung der Energieeffizienz und die Einsparung von Energie.

Ein erfolgreiches Gelingen der Energiewende bedeutet mittel- und langfristig nicht nur die Sicherung des menschlichen Lebensraums, sondern auch eine höhere Versorgungssicherheit, günstigere Energiepreise sowie das Entstehen neuer innovativer und zukunftsorientierter Industriezweige und Arbeitsplätze.

Diese Transformation bringt tiefgehende Veränderungen mit sich und kostet Geld – ein Fakt, der keinesfalls verschwiegen werden sollte. Die soziale Ausgestaltung der Energiewende ist eine komplexe und umfangreiche Herausforderung, die bisweilen in Schieflage gerät und nachjustiert werden muss. Wir haben keine Patentrezepte – uns fehlen jedoch auch die Alternativen.

Die Gestaltung der Energiewende ist ein gesamtgesellschaftliches Thema. Aufgrund der Komplexität ist es daher von essentieller Bedeutung, dass Möglichkeiten der Information und Meinungsbildung zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund habe ich mich sehr über die Anfrage gefreut, im Kinofilm „Power to Change – Die EnergieRebellionvon Carl-A. Fechner, einer Dokumentation über erneuerbare Energien und die Energiewende, einen Part zu übernehmen. Der Film ist eine Fortführung des Dokumentarfilms „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“ aus dem Jahr 2010 und soll die alltägliche Umsetzung der Energiewende im Kleinen aufzeigen.

Gemeinsam mit Prof. Stephan Rammler habe ich das Thema Verkehr und Mobilität vertreten. Die Energiewende kann ohne eine Verkehrswende nicht gelingen, ebenso wie die Verkehrswende ohne Energiewende nicht gelingen kann. Zur Erreichung der CO2-Reduktionsziele und Sicherung unserer Energieverfügbarkeit ist ein Beitrag des Verkehrssektors von essentieller Bedeutung. Der Film soll mögliche Ansätze und Konzepte vorstellen, wenn auch ich die exakte filmische Umsetzung selbst noch nicht kenne und mich ebenfalls überraschen lassen darf.

Gemeinsam mit Rammler im Westhafen

Unter anderem waren wir in Berlin im Containerterminal Westhafen unterwegs

Im Rahmen von Filmvorführungen stehen ich und andere Protagonisten für Veranstaltungen und Diskussionsrunden bundesweit in Kinos zur Verfügung. Für meine Person gilt eine honorarfreie Teilnahme bei ggf. Übernahme der Reisekosten (Kontakt aufnehmen). Für die Veranstaltung eines lokalen Kino-Events erhält man hier alle notwendigen Informationen.

]]>
http://www.zukunft-mobilitaet.net/160187/eigene-sache/power-to-change-film-carl-fechner-energiewende/feed/ 0
Frohe Weihnachten! http://www.zukunft-mobilitaet.net/147067/eigene-sache/frohe-weihnachten-geniesst-die-zeit/ http://www.zukunft-mobilitaet.net/147067/eigene-sache/frohe-weihnachten-geniesst-die-zeit/#respond Thu, 24 Dec 2015 13:55:04 +0000 http://www.zukunft-mobilitaet.net/?p=147067 Ich wünsche allen LeserInnen und Lesern ein geruhsames Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage. Genießt die Zeit mit Euren Angehörigen und Freunden. Kein materielles Geschenk kann so wertvoll sein, wie die Zeit mit den Menschen, die einem lieb und wichtig sind.

Meine Gedanken sind auch bei denjenigen, die den heutigen Heiligabend aus den verschiedensten Gründen nicht im Warmen oder mit ihrer Familie und Freunden verbringen können. Zum Fest der Liebe dürfen wir gerne ein bisschen mehr zusammenrücken!

 » Read more about: Frohe Weihnachten!  »]]>
Ich wünsche allen LeserInnen und Lesern ein geruhsames Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage. Genießt die Zeit mit Euren Angehörigen und Freunden. Kein materielles Geschenk kann so wertvoll sein, wie die Zeit mit den Menschen, die einem lieb und wichtig sind.

Meine Gedanken sind auch bei denjenigen, die den heutigen Heiligabend aus den verschiedensten Gründen nicht im Warmen oder mit ihrer Familie und Freunden verbringen können. Zum Fest der Liebe dürfen wir gerne ein bisschen mehr zusammenrücken!

Ein Dank geht an diejenigen, die über die Weihnachtstage den Laden am Laufen halten: Busfahrer, Triebfahrzeugführer, Mitarbeiter in den Leitstellen, Krankenhäusern und Pflegeheimen, Stadtwerken und die ganzen Polizisten, Feuerwehrmänner und all denen, die heute Dienst haben!

In diesem Sinne frohe Weihnachten!

Ihr,
Martin Randelhoff

]]>
http://www.zukunft-mobilitaet.net/147067/eigene-sache/frohe-weihnachten-geniesst-die-zeit/feed/ 0
Fünf Jahre Zukunft Mobilität http://www.zukunft-mobilitaet.net/111171/eigene-sache/fuenf-jahre-zukunft-mobilitaet/ http://www.zukunft-mobilitaet.net/111171/eigene-sache/fuenf-jahre-zukunft-mobilitaet/#comments Wed, 01 Apr 2015 11:43:50 +0000 http://www.zukunft-mobilitaet.net/?p=111171 Heute vor fünf Jahren ist auf Zukunft Mobilität der erste Artikel erschienen. Zu diesem Zeitpunkt war nicht abschätzbar, in welche Richtung und vor allem wie gut sich dieser Blog nach mittlerweile 1.802 veröffentlichten Artikeln entwickeln sollte. Ich bin wirklich sehr dankbar für das, was in den vergangenen Jahren geschehen ist.

Die mit Abstand schönste Erfahrung, die das Bloggen mit sich gebracht hat, sind die vielen interessanten Menschen aus allen möglichen Bereichen, die ich in den vergangenen Jahren kennenlernen durfte.

 » Read more about: Fünf Jahre Zukunft Mobilität  »]]>
Geburtstagsmuffin für Zukunft Mobilität

Foto: A♥ / zenat_el3ain @ FlickrCC BY 2.0

Heute vor fünf Jahren ist auf Zukunft Mobilität der erste Artikel erschienen. Zu diesem Zeitpunkt war nicht abschätzbar, in welche Richtung und vor allem wie gut sich dieser Blog nach mittlerweile 1.802 veröffentlichten Artikeln entwickeln sollte. Ich bin wirklich sehr dankbar für das, was in den vergangenen Jahren geschehen ist.

Die mit Abstand schönste Erfahrung, die das Bloggen mit sich gebracht hat, sind die vielen interessanten Menschen aus allen möglichen Bereichen, die ich in den vergangenen Jahren kennenlernen durfte. Mit dem Future Mobility Camp hat sich in den vergangenen zwei Jahren ein Format etabliert, das bei einigen Schwächen sehr viele Stärken hat. Eine ist sicherlich die Vernetzung, der persönliche Kontakt und Austausch. Verkehr und Mobilität sind intensive und leidenschaftliche Themen und ich freue mich immer, wenn man diese Leidenschaft auch bei anderen spürt.

Ich persönlich habe in den vergangenen Jahren extrem viel hinzugelernt. Nicht nur fachlich, sondern auch persönlich. Das Internet und Veranstaltungen – insbesondere im kommunalen Bereich – können relativ emotionale Diskussionen hervorbringen. Situationen, mit denen ich über die Zeit umgehen lernen musste. Mein Terminkalender ist mittlerweile auch gut mit Terminen und Aufträgen gefüllt. Ein Umstand, der einen Gelassenheit und mit Stress umzugehen lehrt. Leider muss ich mir auch eingestehen, dass in den letzten Monaten die konstante leichte Überforderung aufgrund einiger privater Ereignisse, die Kraft und Zeit gekostet haben, hin und wieder in richtige Überforderung umgeschlagen ist.

Wer mich näher kennt, weiß von meiner großen Ungeduld. Auch wenn ich mir darüber im Klaren bin, dass es nicht sinnvoll ist, ärgere ich mich oft über entgangene Chancen und die Behäbigkeit mit der Dritte agieren (oder eben gerade nicht). Eine Mischung aus Faszination und Entsetzen. Noch vielmehr ärgere ich mich hin und wieder über mich persönlich, der es nicht mehr schafft, kontinuierlich zu bloggen und die rund einhundert Artikelentwürfe, die zu gewissen Teilen vorgeschrieben sind, fertigzustellen.

Auf der anderen Seite ist dieses „Baby“ mittlerweile groß und soll den nächsten Entwicklungsschritt gehen. Ich habe mir in den vergangenen Wochen einige Gedanken gemacht, in welche Richtung Zukunft Mobilität sich entwickeln soll. Der 01. April ist für größere und ernsthafte Ankündigungen jedoch ein undankbarer Tag, wird man doch nicht für voll genommen.

Daher werde ich erst morgen das Projekt „Zukunft Mobilität 2020“ starten. Ziel ist es, den Bestand und die Qualität dieses Blogs auch in den kommenden fünf Jahren zu sichern. Den zehnjährigen Geburtstag im Jahr 2020 möchte ich groß feiern!

Ich möchte mich an dieser Stelle auch für die langjährige Treue, die interessanten Gespräche, Mails, Kommentare und Kontakte bedanken. Und wie in jedem Jahr wünsche ich mir zum ZM-Geburtstag Lob, Kritik und Anmerkungen entweder per Mail, Kommentar oder per Nachricht in den einschlägigen sozialen Netzwerken.

]]>
http://www.zukunft-mobilitaet.net/111171/eigene-sache/fuenf-jahre-zukunft-mobilitaet/feed/ 2
Einen guten Rutsch und alles Gute für 2015! http://www.zukunft-mobilitaet.net/98994/eigene-sache/einen-guten-rutsch-und-alles-gute-fuer-2015/ http://www.zukunft-mobilitaet.net/98994/eigene-sache/einen-guten-rutsch-und-alles-gute-fuer-2015/#respond Wed, 31 Dec 2014 15:23:05 +0000 http://www.zukunft-mobilitaet.net/?p=98994
Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2015! Kommen Sie gut herüber!

Ich möchte mich bei allen Lesern von Zukunft Mobilität für ihre Treue und ihre Besuche bedanken. Ein besonderer Dank geht an die vielen Kommentatoren und Hinweisgeber für ihre Anregungen, die mich sogar ganz klassisch per Post erreicht haben und an die Gastautoren, welche ihre Gedanken in einige sehr interessante Artikel gegossen haben.

 » Read more about: Einen guten Rutsch und alles Gute für 2015!  »]]>

Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2015! Kommen Sie gut herüber!

Ich möchte mich bei allen Lesern von Zukunft Mobilität für ihre Treue und ihre Besuche bedanken. Ein besonderer Dank geht an die vielen Kommentatoren und Hinweisgeber für ihre Anregungen, die mich sogar ganz klassisch per Post erreicht haben und an die Gastautoren, welche ihre Gedanken in einige sehr interessante Artikel gegossen haben.

Es hat mich sehr gefreut, dass ich einige von Ihnen persönlich kennen lernen durfte und hoffe, dass auch im Jahr 2015 ausreichend Gelegenheit für einen direkten persönlichen Austausch bestehen wird. Die Future Mobility Camps 2015 sind dafür natürlich prädestiniert!

Die Planungen für das Jahr 2015 sind bereits relativ weit fortgeschritten. Dies hängt auch damit zusammen, dass diese bereits in diesem Jahr relativ viel Vorarbeit in Anspruch genommen haben. Das kommende Jahr wird daher mit Sicherheit nicht langweilig werden. Versprochen!

Ich wünsche Ihnen ein feierliches Jahresende und einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015!

]]>
http://www.zukunft-mobilitaet.net/98994/eigene-sache/einen-guten-rutsch-und-alles-gute-fuer-2015/feed/ 0
[In eigener Sache] Korrektur der Grafik über den Verkehrsflächenbedarf http://www.zukunft-mobilitaet.net/78811/eigene-sache/ikorrektur-grafik-ueber-den-verkehrsflaechenbedarf-radverkehr/ http://www.zukunft-mobilitaet.net/78811/eigene-sache/ikorrektur-grafik-ueber-den-verkehrsflaechenbedarf-radverkehr/#comments Thu, 21 Aug 2014 15:07:55 +0000 http://www.zukunft-mobilitaet.net/?p=78811 Liebe Leserinnen und Leser,

am 19.08.2014 habe ich in diesem Blog den Artikel „Vergleich unterschiedlicher Flächeninanspruchnahmen nach Verkehrsarten (pro Person)“ mit zwei Grafiken veröffentlicht. Leider habe ich bei der Erstellung der Grafiken einen Fehler begangen, welcher das Ergebnis grob verfälscht hat (siehe Gegenüberstellung der falschen und richtigen Grafik am Ende dieses Artikels).

Die Werte der Flächenbedarfe für den Fuß- und Radverkehr habe ich „Knoflacher, H. und Kloss,

 » Read more about: [In eigener Sache] Korrektur der Grafik über den Verkehrsflächenbedarf  »]]>
Liebe Leserinnen und Leser,

am 19.08.2014 habe ich in diesem Blog den Artikel „Vergleich unterschiedlicher Flächeninanspruchnahmen nach Verkehrsarten (pro Person)“ mit zwei Grafiken veröffentlicht. Leider habe ich bei der Erstellung der Grafiken einen Fehler begangen, welcher das Ergebnis grob verfälscht hat (siehe Gegenüberstellung der falschen und richtigen Grafik am Ende dieses Artikels).

Die Werte der Flächenbedarfe für den Fuß- und Radverkehr habe ich „Knoflacher, H. und Kloss, H.P. (1980): Verkehrskonzeption Wien, Teil C: Konsulentengutachten – Radverkehr, Wien“ entnommen. Die dort genannten Flächenbedarfe werden in der einschlägigen Literatur vergleichsweise oft verwendet und zitiert. Nach Veröffentlichung der Grafik wurde ich mehrfach gefragt, welche Breite für den Radverkehr angenommen wurde, da der Flächenbedarf eines Radfahrers bei 30 km/h von 6,7 m² als fragwürdig angesehen wurde. Beim Nachrechnen des Wertes (analog zum beschriebenen Vorgehen im Artikel) ist mir leider der Fehler unterlaufen, die Ausgangsgeschwindigkeit im Zähler nicht quadriert zu haben. Das Ergebnis und im Folgenden die Bewertung von Knoflachers Berechnung war somit falsch.

Dieser Fehler ist mir am folgenden Tag, den 20.08.2014, selbst aufgefallen. Daraufhin habe ich den Flächenbedarf neu berechnet. Es stellte sich heraus, dass Knoflacher je nach der von ihm verwendeten Bremsverzögerung eine Breite des Radverkehrs von etwa 0,7 – 0,9 Metern angenommen haben muss, da ansonsten eine Fläche von 6,7 m² bei 30 km/h nicht erzielt werden kann.

Meiner Meinung nach nimmt der Radverkehr jedoch eine weitaus größere Breite der Verkehrsfläche ein. Dies wird in neueren Richtlinien sowie der Rechtssprechung ebenfalls so gesehen. Nach RASt 06 ist ein Radfahrer einen Meter breit zuzüglich entsprechender variabler Sicherheitsabstände zwischen 0,25 – 0,75 Metern. Die verwendeten Flächenmaße von KNOFLACHER (1980) für den Radverkehr konnte ich daher für die Bemessung des Flächenbedarfs nicht verwenden. In einer Diskussion auf Facebook und Twitter einigte man sich nach einigen Kontroversen auf eine Breite des Radverkehrs im Mittel von 1,5 Metern. Diesen Wert habe ich daraufhin für eine Neuberechnung des Flächenbedarfs des Radverkehrs verwendet.

Da das Ergebnis einen eklatanten Unterschied zur veröffentlichten Grafik aufwies, habe ich diese sowie den dazugehörigen Artikel daraufhin zurückgezogen und überarbeitet. Neben der Korrektur des Flächenbedarfs des Radverkehrs habe ich zudem die Fahrspurbreite des Busverkehrs an die Vorgaben der RASt 06 angepasst und Sicherheitsabstände und Reaktionszeiten mit in die Grafik aufgenommen.

Diejenigen, welchen gegenüber ich den Wert von KNOFLACHER auf Basis meiner fehlerhaften Berechnungen verteidigt habe, habe ich um Entschuldigung und Verständnis gebeten.

Es ist mit Sicherheit nicht mein Anspruch, Werte zu kommunizieren, welche einen Verkehrsträger aufgrund fehlerhafter Berechnungen besser stellen. Ich hätte die entsprechenden Annahmen vorab einsehen und bewerten bzw. den Wert im Vorfeld nachrechnen müssen. Dies habe ich leider unterlassen. Für dieses Versäumnis möchte ich meine LeserInnen und Leser aufrichtig um Entschuldigung bitten. Es tut mir sehr leid, dass falsche Werte kommuniziert und veröffentlicht wurden. Ich möchte mich auch im Vorfeld all jene um Entschuldigung bitten, welche die Nachricht der fehlerhaften Grafik nicht erreicht und diese daraufhin verwenden. Es ist für mich leider unmöglich, alle Versionen und Kopien, welche mittlerweile im Internet kursieren, einzusammeln und zu löschen bzw. die Verwender vorab zu informieren.

Ich werde in Zukunft kritischere Maßstäbe an die Verwendung externer Daten legen und vorab die entsprechenden Primärquellen einsehen. Sollte dies nicht möglich sein, werde ich die Unsicherheit der Werte explizit kommunizieren.

Mit freundlichen Grüßen,

Martin Randelhoff

Die korrekte Grafik:

Flächenbedarf Straßenverkehr MIV Pkw Radverkehr ÖPNV Bus Straßenbahn Stadtverkehr Infografik

Vergleich unterschiedlicher Flächeninanspruchnahmen durch Pkw, Bus, Straßenbahn, Stadtbahn, Radfahrer und Fußgänger (pro Person) – Download in folgenden Breiten: 580 px, 1000px, 2000px, 3000 px – Grafik: Martin Randelhoff, www.zukunft-mobilitaet.net – CC BY 3.0

Die fehlerhafte Grafik:

Flächenbedarf Straßenverkehr MIV Pkw Radverkehr ÖPNV Bus Straßenbahn Stadtverkehr Infografik

[!NICHT VERWENDEN!] Die fehlerhafte Grafik – Vergleich unterschiedlicher Flächeninanspruchnahmen durch Pkw, Bus, Straßenbahn, Stadtbahn, Radfahrer und Fußgänger (pro Person) – Grafik: Martin Randelhoff, www.zukunft-mobilitaet.net – CC BY 3.0

 ]]>
http://www.zukunft-mobilitaet.net/78811/eigene-sache/ikorrektur-grafik-ueber-den-verkehrsflaechenbedarf-radverkehr/feed/ 14
[Hörtipp] „Rüpelzone Straßenverkehr: Wie können Radler, Autofahrer und Fußgänger fairer miteinander klarkommen?“ – Im Gespräch bei DRadio Kultur http://www.zukunft-mobilitaet.net/68664/eigene-sache/dradio-kultur-martin-randelhoff-lutz-tesch-kampfradler-diskussion/ http://www.zukunft-mobilitaet.net/68664/eigene-sache/dradio-kultur-martin-randelhoff-lutz-tesch-kampfradler-diskussion/#respond Fri, 20 Jun 2014 16:56:11 +0000 http://www.zukunft-mobilitaet.net/?p=68664 Eine Hörempfehlung in eigener Sache: Am Samstag, den 21.06., war ich zwischen 09:05 – 11:00 Uhr in der Sendung „Im Gespräch“ des Deutschlandradio Kultur zu Gast. Das Thema der Diskussion lautete „Rüpelzone Straßenverkehr: Wie können Radler, Autofahrer und Fußgänger fairer miteinander klarkommen?“ Im Studio war neben mir und der Moderatorin Gisela Steinhauer der Berliner Verkehrspsychologe Lutz Tesch zu Gast.

Getreu des Namens der Livesendung „Im Gespräch“

 » Read more about: [Hörtipp] „Rüpelzone Straßenverkehr: Wie können Radler, Autofahrer und Fußgänger fairer miteinander klarkommen?“ – Im Gespräch bei DRadio Kultur  »]]>
Eine Hörempfehlung in eigener Sache: Am Samstag, den 21.06., war ich zwischen 09:05 – 11:00 Uhr in der Sendung „Im Gespräch“ des Deutschlandradio Kultur zu Gast. Das Thema der Diskussion lautete Rüpelzone Straßenverkehr: Wie können Radler, Autofahrer und Fußgänger fairer miteinander klarkommen?“ Im Studio war neben mir und der Moderatorin Gisela Steinhauer der Berliner Verkehrspsychologe Lutz Tesch zu Gast.

Getreu des Namens der Livesendung „Im Gespräch“ war es Hörern möglich direkt im Studio anzurufen, Statements abzugeben, Fragen zu stellen und mit uns zu diskutieren. Für Anmerkungen, Lob, Kritik und Fragen stehe ich natürlich jederzeit in den Kommentaren Rede und Antwort!

Nehmen Sie die Fahrradfahrer: Für die ist wichtig: ‚Welche Qualität haben die Radwege? Ist es sicherer auf der Straße zu fahren oder auf dem Gehweg?‘ Fast allen Autofahrern fehlt das Verständnis, wie das ist, wenn man von vielen Autos bedrängt wird. Die Autofahrer sagen mir wiederum: ‚Wir müssen immer mehr zurückstecken, es werden immer mehr Radwege angelegt, immer mehr Fußwege‘.

– Martin Randelhoff

Mitschnitt der Sendung [Länge: 1 Stunde 25 Minuten 21 Sekunden]

MP3 zum Download

]]>
http://www.zukunft-mobilitaet.net/68664/eigene-sache/dradio-kultur-martin-randelhoff-lutz-tesch-kampfradler-diskussion/feed/ 0
[Talk] Das Auto der Zukunft – Eine Reise ins Ungewisse? http://www.zukunft-mobilitaet.net/56629/eigene-sache/talk-im-hangar-7-zukunft-des-automobils-talkshow/ http://www.zukunft-mobilitaet.net/56629/eigene-sache/talk-im-hangar-7-zukunft-des-automobils-talkshow/#comments Wed, 09 Apr 2014 16:47:55 +0000 http://www.zukunft-mobilitaet.net/?p=56629 Am Donnerstag der vergangenen Woche (03.04.2014) saß ich mit Prof. Ferdinand Dudenhöffer (Professor für Automobilwirtschaft und deutscher „Autopapst“), Dr. Felix Clary (Sprecher des Verbandes der österreichischen Automobilimporteure, ehemaliger Hauptgeschäftsführer BMW Austria und Leiter der BMW Group Nordic), Prof. Hermann Knoflacher (Auto-Kritiker und Autor („Virus Auto“)) und Doris Holler-Bruckner (Chefredakteurin „Oekonews.at“) in einem Salzburger Fernsehstudio und diskutierte in der Talkshow „Talk im Hangar-7“ (ServusTV) über die Zukunft des Automobils.

In der einstündigen Sendung (01:08:05) haben wir uns zu Beginn mit den zahlreichen Vor- und Nachteilen der Massenmotorisierung und des Automobils beschäftigt.

 » Read more about: [Talk] Das Auto der Zukunft – Eine Reise ins Ungewisse?  »]]>
Am Donnerstag der vergangenen Woche (03.04.2014) saß ich mit Prof. Ferdinand Dudenhöffer (Professor für Automobilwirtschaft und deutscher „Autopapst“), Dr. Felix Clary (Sprecher des Verbandes der österreichischen Automobilimporteure, ehemaliger Hauptgeschäftsführer BMW Austria und Leiter der BMW Group Nordic), Prof. Hermann Knoflacher (Auto-Kritiker und Autor („Virus Auto“)) und Doris Holler-Bruckner (Chefredakteurin „Oekonews.at“) in einem Salzburger Fernsehstudio und diskutierte in der Talkshow „Talk im Hangar-7“ (ServusTV) über die Zukunft des Automobils.

In der einstündigen Sendung (01:08:05) haben wir uns zu Beginn mit den zahlreichen Vor- und Nachteilen der Massenmotorisierung und des Automobils beschäftigt. Über Raum- und Nutzungsdurchmischung sowie den Aufbau unserer Städte haben wir im Anschluss aktuelle Trends und die Herausforderungen ländlich geprägter Regionen, alternative Antriebstechnologien, den Stand der Elektromobilität und die Wirkung autonomer Fahrzeugsysteme diskutiert.

Ich persönlich war überrascht, dass wir uns relativ kritisch mit den Entwicklungen in der Automobilindustrie auseinandergesetzt haben. Insbesondere von Herrn Prof. Dudenhöffer hatte ich im Vorfeld durchaus andere Statements erwartet. Ebenso überrascht war ich über die Frage „Ist Autofahren am Ende asozial?“, die in einer deutschen Talkshow so vermutlich nicht gestellt werden würde.

Dass was die deutsche Bundeskanzlerin gemacht hat, die 95 g CO2-Grenze in die Zukunft zu schieben, heißt, sie hat drei Jahre lang Elektroautos getötet!

– Prof. Ferdinand Dudenhöffer

Leider lässt sich das Video nicht direkt einbinden. Ein Klick auf das unten stehende Bild öffnet die Webseite zur Sendung. Dort kann auch die Aufzeichnung gestartet werden.Screencap Diskussion

]]>
http://www.zukunft-mobilitaet.net/56629/eigene-sache/talk-im-hangar-7-zukunft-des-automobils-talkshow/feed/ 8
[Jetzt anmelden] Future Mobility Camp Dresden 2014 am 17. und 18. Mai 2014 http://www.zukunft-mobilitaet.net/52999/eigene-sache/fmc-dresden-future-mobility-camp-tu-dresden/ http://www.zukunft-mobilitaet.net/52999/eigene-sache/fmc-dresden-future-mobility-camp-tu-dresden/#respond Wed, 19 Mar 2014 09:47:10 +0000 http://www.zukunft-mobilitaet.net/?p=52999
Zur FMC-Webseite und Anmeldung]]>
fmc_dd14_backgroundAm 17. und 18. Mai 2014 wird in Dresden das nächste Future Mobility Camp stattfinden. Schwerpunktthemen werden „Innovationen im Schienenverkehr“ und „der Preis des Verkehrs“ sein. Das Hybridbarcamp verbindet die besten Eigenschaften einer Konferenz mit den Besonderheiten eines Barcamps. Veranstaltungspartner ist die Technische Universität Dresden und der Lehrstuhl für Verkehrs- und Infrastrukturplanung an der Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“.

Themen

Die Schiene ist ein leistungsfähiger, verlässlicher und zukunftsträchtiger Verkehrsträger. Seit 1835 stellt die Eisenbahn dies in Deutschland unter Beweis. Sachsen – und insbesondere Dresden – hatte in der Eisenbahnwelt immer eine herausragende Rolle inne. Die Leipzig-Dresdner Eisenbahn war mit einer Streckenlänge von 120 km die erste deutsche Fernbahn und die erste ausschließlich dampfbetriebene Eisenbahn in Deutschland. Zu ihrer Strecke gehörte auch der erste deutsche Eisenbahntunnel. Bei der Eröffnungsfahrt kam die erste in Deutschland gebaute Lokomotive SAXONIA zum Einsatz.

Bis heute hat sich das Rad-Schiene immer weiter entwickelt. Nicht nur die Geschwindigkeit wurde immer weiter gesteigert (Spitzengeschwindigkeit: 574,79 km/h), sondern auch die Energieeffizienz und die Umweltverträglichkeit nimmt kontinuierlich zu. Aber natürlich muss sich auch der Schienenverkehr den Herausforderungen der Zukunft stellen.

Daher freuen wir uns, wenn wir für das Future Mobility Camp zahlreiche Beiträge von Verkehrsingenieuren, Telematikern, Maschinenbauern, Fahrzeugtechnikern, Bau- und Bahnsystemingenieuren und anderen Fachrichtungen erhalten würden, die sich mit folgenden Themenkomplexen im Bereich Schienenverkehr beschäftigen:

  • Integrierter Taktfahrplan / Deutschlandtakt
  • Reduktion des Bahnlärms
  • strategische Ausrichtung der Eisenbahn in Deutschland (Trennung Netz / Betrieb oder integrierter Konzern?)
  • Das Wechselspiel zwischen Infrastruktur und Hochgeschwindigkeitsverkehr
  • Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs
  • Moderne Konzepte zum Umschlag von Aufliegern
  • Zulassung von Schienenfahrzeugen (neue Regelungen, Richtlinien, u.a.), Problematik mit Neufahrzeugen der jüngeren Vergangenheit
  • europäischer Bahnverkehr (Integrationswirkung, Hemmnisse, TSI, u.a.)
  • Schienengüterverkehr zwischen Asien und Europa
  • Steigerung der Energieeffizienz des Bahnverkehr, Hybridisierung von Dieselfahrzeugen
  • Organisation / Regionalisierung des SPNV in Deutschland
  • Privater SPFV in Deutschland – Wieso klappt in Deutschland nicht, was in anderen Ländern funktioniert?
  • ERMTS / Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz des Bahnsektors durch ETCS
  • Next generation Train

Dresden mit seiner hohen Eisenbahnkompetenz ist eindeutig das richtige Umfeld, um die zukünftigen Herausforderungen des Schienenverkehrs zu diskutieren!

Das Leben in einer dauermobilen Gesellschaft hat einen Preis. Nicht nur die steigenden Preise für Kraftstoff und Fahrscheine, sondern auch die Finanzierung der Infrastruktur und des öffentlichen Personennahverkehrs durch die öffentliche Hand, verdeutlichen dies.

Der Preis ist auf der anderen Seite jedoch auch ein scharfes Werkzeug der Verkehrsplanung. Preissignale können die Verkehrsmittelwahl beeinflussen, Nachfrage zeitlich und räumlich verlagern und den Verkehrs insgesamt besser fließen lassen.

Der technologische Fortschritt ermöglicht heute neue Formen der Parkraumbewirtschaftung, neue Formen des Ticketings im öffentlichen Verkehr, neue Formen der Nutzerfinanzierung im Bereich Infrastruktur, neue Formen in der Auslastungssteuerung. Und er stellt uns vor neue Fragen und Herausforderungen.

Verkehr hat nicht nur positive Seiten, sondern bringt auch eine Vielzahl negativer Effekte mit sich: Unfälle, Luftverschmutzung, Lärm, Stau, Flächenversiegelung, usw. Diese externen Effekte des Verkehrs können ebenfalls bepreist werden. Es stellt sich nur die Frage, was bei Einbeziehung aller Faktoren die realen Kosten des Verkehrs sind. Und wie können wir diese externen Kosten verursachergerecht internalisieren? Ein brisantes und hochpolitisches Thema.

Ich persönlich freue mich, wenn neben Verkehrsingenieuren, Telematikern, Maschinenbauern, Fahrzeugtechnikern und Bau- und Bahnsystemingenieuren möglichst viele Verkehrswirtschaftler und Volkswirte teilnehmen würden, da wir mit dem Schwerpunktthema „Preis des Verkehrs“ auch einige wirtschaftliche Sachverhalte erörtern und diskutieren möchten. Mögliche Themen könnten sein:

  • Ubers surge pricing und die Wirkung auf das Nachfrage-Angebotsgefüge
  • Dynamische Parkgebühren und deren Wirkung auf das Parkplatzangebot und den Parksuchverkehr
  • Steuerungswirkung einer fahrleistungsabhängigen und zeitlich differenzierten Pkw-Maut
  • Grenzen des yield managements (Luftverkehr, Bahnverkehr, Fernbusverkehr)
  • Externe Effekte des Verkehr und deren Internalisierung
  • Neue Wege der Infrastrukturfinanzierung
  • Kann es eine gerechte(re) Fahrpreisgestaltung im öffentlichen Personennahverkehr geben?

So war das Future Mobility Camp Berlin 2013:

Partner gesucht!

Neben den Inhalten steht natürlich auch immer die Finanzierung im Fokus. Leider ist das Veranstalten eines “Kongresses” nicht wirklich günstig. Es hat durchaus einen Grund, wieso die Teilnahme oftmals 2000 Euro und mehr kostet.

Da wir jedoch jedem die Möglichkeit geben möchten, am FMC Dresden teilzunehmen und wir die Herausforderungen der Zukunft auch mit jungen und innovativ denkenden Menschen erörtern möchten, deren Haushaltseinkommen in den allermeisten Fällen vergleichsweise niedrig sind, sind wir wie im vergangenen Jahr auf finanzielle Unterstützung durch unsere Kooperationspartner angewiesen. Darüber hinaus freuen wir uns, wenn sich unsere Partner neben einer finanziellen Beteiligung auch inhaltlich einbringen und interessante Referentinnen und Referenten spannende Vorträge halten und auf Augenhöhe mit größtenteils Studierenden die wichtigen Themen der Branche diskutieren.

Zu diesem Zweck haben wir eine spezielle Partnerseite für das Future Mobility Camp erstellt, auf der Sie sich über die Veranstaltung informieren und Kontakt mit uns aufnehmen können.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über die Webseite des Future Mobility Camp Dresden 2014. Natürlich vollkommen kostenlos!

Noch Fragen?

Natürlich stehen wir jederzeit für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Ein Blick vorab in die FAQ sei jedoch empfohlen!

 ]]>
http://www.zukunft-mobilitaet.net/52999/eigene-sache/fmc-dresden-future-mobility-camp-tu-dresden/feed/ 0
[Interview] Deutschlandradio Kultur vom 06.01.2014 zum Thema Pkw-Maut, die zukünftige Rolle des Automobils in Städten und der Sicherstellung von Mobilität auf dem Land http://www.zukunft-mobilitaet.net/42796/eigene-sache/randelhoff-interview-pkw-maut-deutschlandradio-kultur/ http://www.zukunft-mobilitaet.net/42796/eigene-sache/randelhoff-interview-pkw-maut-deutschlandradio-kultur/#respond Mon, 06 Jan 2014 19:57:47 +0000 http://www.zukunft-mobilitaet.net/?p=42796 Heute Nachmittag habe ich versucht, den HörerInnen und Hörern des Deutschlandradio Kultur in elf Minuten die Themen Pkw-Maut, die zukünftige Rolle des Automobils in Städten und die Sicherstellung von Mobilität auf dem Land näher zu bringen. Ob mir dies gelungen ist, können Sie hier nachhören und nachlesen. [MP3 als Direktlink]
Radiostudio MDR Interview Martin Randelhoff Dresden

Schlüsselaussagen:

Ich glaube, eine Maut wäre wirklich sehr sinnvoll, weil,

 » Read more about: [Interview] Deutschlandradio Kultur vom 06.01.2014 zum Thema Pkw-Maut, die zukünftige Rolle des Automobils in Städten und der Sicherstellung von Mobilität auf dem Land  »]]>
Heute Nachmittag habe ich versucht, den HörerInnen und Hörern des Deutschlandradio Kultur in elf Minuten die Themen Pkw-Maut, die zukünftige Rolle des Automobils in Städten und die Sicherstellung von Mobilität auf dem Land näher zu bringen. Ob mir dies gelungen ist, können Sie hier nachhören und nachlesen. [MP3 als Direktlink]
Radiostudio MDR Interview Martin Randelhoff Dresden

Schlüsselaussagen:

Ich glaube, eine Maut wäre wirklich sehr sinnvoll, weil, so effektiv eine intelligente, leistungsabhängige Maut im Bereich der Verkehrssteuerung und somit letztendlich in der Vermeidung von Staus ist, und die ganzen volkswirtschaftlichen Schäden, die dadurch entstehen, so ineffizient ist letztlich eine Vignette, besonders wenn wir die eben nur für Ausländer machen wollen und diese zudem den deutschen Autofahrer nicht belasten darf. Kurzfristig fürchte ich, wir werden diese Vignettenform bekommen, aber wir werden nicht darum kommen, letztendlich auch andere Finanzquellen zu erschließen. Ich nehme an, wir werden den Soli 2019 für komplett alle Infrastrukturmaßnahmen in Gesamtdeutschland verwenden, und wir werden vielleicht auch 2020 noch eine Erhöhung der Mineralölsteuer bekommen, zusätzlich zu einer Maut.

Es sind pro Jahr nur ungefähr 5,5 Millionen ausländische Pkw, die auf dem deutschen Autobahnnetz verkehren, und wenn ich letztendlich eine Vignette für 100 Euro ansetze, komme ich damit auf ungefähr 550 oder, sagen wir mal, 600 Millionen Euro insgesamt. Abzüglich der Erhebungskosten bleiben dann vielleicht noch 400 oder 500 Millionen übrig. Man kann natürlich jetzt überlegen, wie sinnvoll das ist: Sind 400, 500 Millionen Euro mehr, die ich da in der Tasche habe, nicht Grund genug, diese einzuführen? Ich sage eher nein, weil ich mir dadurch sehr viele intelligente Optionen vom Tisch nehme, womit wir letztendlich unsere Zukunftsfähigkeit der Bundesrepublik Deutschland auch langfristig sichern können.

[…] ich möchte niemanden für seine Entscheidung irgendwie verurteilen. Ich sage aber, dass vor allem der private Pkw-Besitz in Großstädten wie München, Berlin oder Frankfurt nicht unbedingt zielführend ist. Ich kann alle oder die meisten meiner Ziele durchaus mit dem ÖPNV in einer guten Qualität, in einer recht kurzen Zeit 24 Stunden am Tag erreichen, ich kann die Fahrten, die ich nicht mit dem ÖPNV durchführen kann oder mit dem Fahrrad wie zum Beispiel die Fahrt zum Baumarkt und so weiter durchaus durch Carsharing-Fahrzeuge oder Mietwagen letztendlich ergänzen und habe dadurch keinerlei Mobilitätsverlust, obwohl ich selber keinen eigenen Pkw besitze. Das geht in Großstädten sehr gut, die ein sehr gutes ÖPNV-Angebot haben, auf dem Land sieht es natürlich anders aus, in Klein- und Mittelstädten ebenso.

Parkraum ist etwas sehr Spezielles, da Fläche ein starres Angebot ist. Ich kann nicht [unbegrenzt] zusätzliche Flächen zubauen in einer Stadt. Wenn ich mir vorstelle, was ich teilweise für Grundstückspreise in Frankfurt, München und anderen Großstädten habe, ist es letztendlich Wahnsinn, für einen Pkw ein paar Quadratmeter dafür zu opfern! Man kann Parkraum natürlich auch den normalen Mechanismen von Angebot und Nachfrage unterwerfen und dann habe ich eben sehr große Steigerungen oder auch sehr große Schwankungen im Preis. In den USA ist es teilweise so, da bezahle ich pro Stunde 15 Dollar im Business District zur Hauptarbeitszeit, um letztendlich diese Fläche, die ich verbrauche, entsprechend zu bepreisen.

[…] der Pkw im ländlichen Raum wahrscheinlich noch an Bedeutung gewinnen wird, besonders, weil wir uns den ÖPNV heutzutage schon in gewissen Regionen nicht mehr leisten können und er de facto nicht mehr existent ist. Man sagt immer, sind die Schüler alle, ist der ÖPNV dort komplett, ja, nicht mehr existent.

]]>
http://www.zukunft-mobilitaet.net/42796/eigene-sache/randelhoff-interview-pkw-maut-deutschlandradio-kultur/feed/ 0