Hier finden Sie alle Artikel zum Thema "In eigener Sache".


Sie haben die Möglichkeit den RSS-Feed (Was ist RSS?) speziell nur für diese Kategorie zu abonnieren.

Mit einem Tool wie Feed Rinse können einzelne Kategorie-Feeds zu einem individuellen RSS-Feed zusammengestellt werden. Ganz wie es gefällt.

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allen LeserInnen und Lesern und Ihren/euren Familien ein geruhsames Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage. Genießt die Zeit mit Euren Angehörigen und Freunden. Entspannt vom Alltagsstress und denkt auch die ein oder andere Minute an diejenigen, die über die Weihachtstage den Laden am Laufen halten: Busfahrer, Triebfahrzeugführer, Mitarbeiter in den Leitstellen, Krankenhäusern und Pflegeheimen, Elektrizitätswerken und die ganzen Polizisten, Feuerwehrmänner und in dieser Aufzählung von mir vergessenen!

Und da ich bis zu meinem Stimmbruch zehn Jahre lang im Knabenchor gesungen habe, möchte ich an dieser Stelle auch mit einem klassischen Weihnachtslied, gesungen vom Dresdner Kreuzchor, enden:

Frohes Fest!

Future Mobility Camp Berlin 2013 – Eine Nachlese

Etwas größer, etwas organisierter und etwas professioneller ist sie geworden, die zweite Auflage des Future Mobility Camps. Bereits kurze Zeit nach dem ersten Future Mobility Camp im April dieses Jahres in Dresden war mir klar, dass das von uns erprobte Veranstaltungskonzept eines Nachfolgers würdig ist.

Mit dem Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) fand sich in Berlin ein geeigneter Partner, der durch Valentin Jahn erfolgreich vertreten wurde. Die derzeitige Diskussion um die Finanzierung unserer Infrastruktur, Planungsprinzipien und die Datenschutzproblematik von Verkehrsdaten (Maut, elektronische Fahrscheine, etc.) setzte den entsprechenden thematischen Rahmen.

Etwa 200 meist junge Teilnehmende diskutierten Ende Oktober angeregt mit Vertretern aus Politik, Unternehmen, Organisationen und der Wissenschaft über Trends und Entwicklungen in den Bereichen Fahrgastinformation im 21. Jahrhundert, Nachfrageorientierte (Echtzeit-) Verkehrsplanung, Bürgerbeteiligung bei Infrastrukturprojekten, u.v.m.

Weitere Impressionen der Veranstaltung sind hier zu finden.

Angeregte Diskussion bspw. mit Dominique de Ternay, Head of Marketing R.A.T.P. Développement – Foto: Patrick Johannsen

Ich persönlich war mit dem Verlauf des FMC Berlin 2013 im Großen und Ganzen zufrieden und habe mich insbesondere über die tolle Atmosphäre und den offenen Austausch gefreut. Hierfür möchte ich mich bei allen Teilnehmenden recht herzlich bedanken!

Die Veränderungen, die wir im Vergleich zum ersten Future Mobility Camp in Dresden umgesetzt haben, entfalteten ebenfalls ihre Wirkung. Durch den stärkeren Workshop-Charakter des ersten Tages wurde das klassische Prinzip aus Vortrag und anschließender Frage-Antwort-Runde aufgebrochen, die Interaktion und der Austausch sowie eine weitergehende Auseinandersetzung mit bestimmten Themen gefördert. Dies werden wir auch in Zukunft beibehalten bzw. noch weiter ausbauen!

Wir haben auf die Teilnehmer des FMC Dresden gehört und den Wunsch nach einer Abendveranstaltung erfüllt! Freundlicherweise hat uns das Deutsche Technikmuseum Berlin die entsprechenden Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, welche uns den Brückenschlag zwischen alt und neu, etabliert und innovativ ermöglicht haben.

Herausstechendes Element des Abends war sicherlich die Podiumsdiskussion, die ich mit solch illustren Gästen wie Prof. Dr. Andreas Knie (DB / InnoZ), Hartmut Mehdorn (Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), Burkhard Stork (Bundesgeschäftsführer ADFC), Anton Hofreiter (MdB Bündnis 90/Die Grünen, Co-Fraktionsvorsitzender, seit 2011 Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Deutschen Bundestag), Prof. Dr. Dirk Böndel (Direktor des Deutschen Technikmuseums Berlin), Andreas Leo (Pressesprecher Daimler Mobility Services / car2go) und Martin Schmitz (Geschäftsführer Technik Verband Deutscher Verkehrsunternehmen / ehem. Geschäftsführer Vossloh Kiepe GmbH) moderieren durfte. 

Podiumsdiskussion auf dem Future Mobility Camp Berlin mit Prof. Andreas Knie, Hartmut Mehdorn, Burkhard Stork, Andreas Leo, Martin Randelhoff, Prof. Dirk Böndel, Martin Schmitz, Anton Hofreiter (von links nach rechts) – Foto: Patrick Johannsen

Es dürfte allerdings sehr schwer werden, dies nochmals zu toppen. Nichtsdestotrotz werden wir uns dieser Aufgabe natürlich stellen!

Wie geht es weiter?

Die ersten beiden Future Mobility Camps haben gezeigt, dass das Format funktioniert. Dies soll es aber nicht gewesen sein! Wir haben auch erkannt, dass in diesem Format noch enorme Potenziale stecken, die wir gemeinsam heben und entwickeln möchten. 

Der gesellschaftliche Diskurs, wie die Mobilität der Zukunft, und damit einhergehend unser Leben in der Zukunft, gestaltet sein soll, muss auch von jenen geführt werden, die hoffentlich auch noch in fünfzig Jahren auf diesem Planeten leben werden. Das FMC bietet eine Plattform für diesen Austausch und wird hoffentlich auch im Jahr 2014 interessante Menschen miteinander vernetzen.

Die Planungen für das kommende Jahr haben wir bereits kurz nach dem FMC Berlin 2013 aufgenommen und uns viele Gedanken gemacht, wie das Future Mobility Camp weiterentwickelt werden kann. Wir würden uns an dieser Stelle auch über Vorschläge von außen freuen. Berlin hat bei mir persönlich weitaus mehr Fragen aufgeworfen als Antworten geliefert.

In welche Richtung soll es gehen? – Foto: Patrick Johannsen

Wir werden uns in den kommenden Wochen Gedanken darüber machen müssen, wie das FMC auch eine langfristige Wirkung entfalten kann. Wie können wir mit drei oder vier Veranstaltungen im Jahr an wechselnden Orten und mit wechselnden Schwerpunktthemen eine Kontinuität und Weiterentwicklung in der Diskussion erreichen? Kann und muss man jedes FMC isoliert betrachten oder gelingt es uns, verschiedene Veranstaltungen miteinander zu verknüpfen? Wie können wir Verbände und Organisationen tiefer einbinden und entsprechende Teilnehmer gewinnen? Wie sollen die Themen festgelegt werden? Ist ein Fokus auf ein, zwei Kernthemen sinnvoll oder sollte man die ganze Bandbreite der Mobilität abdecken? Wie können wir Bauingenieure, Fahrzeugtechniker, Architekten, Designer, Stadt- und Raumplaner, etc. besser integrieren? Schaffen wir es, von einer reinen Betrachtung der Verkehrssysteme hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung des Themas Mobilität mit all seinen Facetten und Wirkungsmechanismen zu kommen? Ist dies im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung abzubilden?

Wir haben viele Fragen, mit denen wir uns in den kommenden Wochen beschäftigen müssen. Wir freuen uns, wenn sich möglichst viele Leser dieses Blogs, Teilnehmer des FMC und jene, die es noch werden wollen, an dieser Diskussion beteiligem. Denn nur gemeinsam können wir das Future Mobility Camp weiterentwickeln!

Wir sehen uns in Dresden!

[Jetzt anmelden!] Future Mobility Camp am 25. und 26.10.2013 in Berlin

Ich besuche relativ viele Kongresse, Kolloquien und Konferenzen. Meistens als Referent oder Teilnehmer eines Podiums. Im Verkehrsbereich findet immer irgendwo eine Veranstaltung statt, Konferenzen werden in einem nahezu epidemischen Ausmaß veranstaltet.

Wenn man einige dieser Veranstaltungen besucht hat, versteht man die Systematik dahinter recht gut. Es geht nicht um die Inhalte oder eine ergebnisorientierte Diskussion, vielmehr versucht jeder Einzelne sich, sein Produkt oder seine Politik möglichst gut zu verkaufen. Das mag zunächst auch nicht verwerflich sein, macht aber dann keinen Sinn, wenn immer die gleichen Personen an solchen Konferenzen teilnehmen und sich das Gesagte wiederholt. Man kennt sich ja bereits. Und insbesondere die Politik hat das Reden, ohne etwas wirklich Substanzielles zu sagen, perfektioniert.

Darauf habe ich keine Lust.

Aus diesem Frust heraus haben Moritz Dorka und ich bis zum April 2013 das Konzept eines Future Mobility Camps (kurz: FMC) entwickelt. Das Future Mobility Camp ist ein Hybridbarcamp, besteht also zu einem Teil aus bereits vorab festgelegten Inhalten und zum anderen aus Beiträgen, welche die Teilnehmer selber mitbringen und nicht bereits im Vorfeld in einem Konferenzprogramm o.ä. nachzulesen sind. Dies hat einen einfachen Vorteil: Der Inhalt und nicht der Referent stehen im Vordergrund (dafür sorgen wir auch durch andere „Maßnahmen“), eine sachorientierte und fundierte Diskussion ist möglich.

Future Mobility Camp Dresden 2013

Dass dieses Konzept funktioniert, hat sich auf dem Future Mobility Camp Dresden Ende April 2013 gezeigt. 232 TeilnehmerInnen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden europäischen Ausland plus Indien/USA haben zwei Tage lang in einer entspannten Atmosphäre Probleme, Trends und Entwicklungen im Verkehrsbereich diskutiert. Das Themenspektrum war dabei besonders offen gehalten und reichte über Bürgerbeteiligung bei Verkehrsprojekten, Algorithmen für Fahrplanstabilität, Polizei und Radverkehr bis hin zu einer Multiagenten-Simulation von Carsharing-Systemen.

Aufgrund des überaus positiven Feedbacks und als Folge der sehr themenorientierten Diskussion stand bei mir recht schnell fest, dass weitere FMC notwendig sind. Denn ein solch progressives Format hat im Verkehrssektor bislang eindeutig gefehlt.

Future Mobility Camp Berlin 2013

Seit einigen Monaten arbeite ich daher gemeinsam mit Valentin Jahn an einem Future Mobility Camp Berlin. Das FMC Berlin wird am 25. und 26. Oktober 2013 auf dem EUREF-Campus in Berlin Schöneberg stattfinden. Mit dem Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) habe ich einen Partner vor Ort gefunden, der sehr gut zum Format eines Future Mobility Camps passt.

Wir haben uns zu Beginn der Planungen einige Gedanken über die Weiterentwicklung des Formats und die Themensetzung gemacht. Und natürlich auch aus der wenigen Kritik in Dresden (Abendveranstaltung, längere Pausen) gelernt.

Um die drängenden Themen unserer Zeit etwas fokussierter angehen zu können, haben wir die beiden Themenschwerpunkte „Infrastrukturpolitik und -finanzierung“ sowie „Daten und Mobilität“ entwickelt. Beide Themen passen zum einen sehr gut nach Berlin (viele Startups, Programmierer und eine Nähe zur „großen“ Politik) und zum anderen ist vor allem die Thematik der Infrastrukturfinanzierung ein extrem wichtiges Thema, zu dem auch viele Kongresse und Konferenzen stattfinden. Leider mit viel zu viel Blabla.

Um beiden Themenbereichen gerecht zu werden, haben wir das Format eines Future Mobility Camps weiter entwickelt. Am ersten Tag kommen vorrangig die von uns eingeladenen Personen zu Wort. Jedoch maximal 20 Minuten. Vielmehr sollen gemeinsam wichtige Fragen aus folgenden Themenbereichen diskutiert und selbst entwickelte Fragen beantwortet werden:

  • Ländlicher Raum: Bundesstraße und ICE in jedes Kaff?
  • Infrastrukturfinanzierung: Bildung oder Autobahn?
  • local action groups: optimizer or preventer?
  • Verkehrsdaten: Nachfrageorientierte (Echtzeit-)Verkehrsplanung versus Totalüberwachung

Am Abend des ersten Tages werden wir zudem eine von Vielen sehnlich erwünschte Abendveranstaltung durchführen. Wir freuen uns sehr, dass wir das Deutsche Technikmuseum Berlin als Partner und spannenden Veranstaltungsort gewinnen konnten.

Der zweite Tag wird stärker nach der Idee eines Barcamps aufgebaut sein. Die Themen des Tages, die Formate und Methoden werden erst zu Beginn des Tages gemeinsam festgelegt werden. Das Schöne: Wir brechen damit aus allen herkömmlichen Strukturen einer Konferenz aus und stellen endgültig die Inhalte in den Vordergrund!

Am Nachmittag des zweiten Tages werden wir einen kleinen Mobilitätsparcours veranstalten. Lasst euch einfach überraschen!

Freitag / Samstag versus Samstag / Sonntag

Das Future Mobility Camp Dresden wurde vor allem wegen der Verfügbarkeit der Räumlichkeiten an einem Samstag und Sonntag veranstaltet. Dies ist vor allem für Teilnehmer mit Familie und weit Angereiste nicht wirklich ideal gewesen. Wir haben uns daher dazu entschlossen, das FMC Berlin an einem Freitag und Samstag durchzuführen. Natürlich kann es für Berufstätige schwierig werden teilzunehmen. Da jedoch viele in Unternehmen mit Berührungspunkten zu Verkehr und Mobilität arbeiten, hoffen wir, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter neben den ganzen Konferenzen auch zum FMC schicken werden. Des Weiteren beginnen wir am Freitag auch erst am frühen Nachmittag, sodass dies hoffentlich kein allzu großes Hemmnis darstellt.

Startupmesse

Berlin ist nicht nur Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch Startuphauptstadt! Von jungen, kleinen und innovativen Unternehmen erwarte ich persönlich sehr große Beiträge für die Zukunft der Mobilität. Um Startups, Programmierern, u.a. die Möglichkeit zu geben, sich und ihre Produkte zu präsentieren und zu vernetzen, werden wir im Rahmen des FMC Berlin eine kleine Startupmesse veranstalten. Natürlich kostenlos und ganz zwanglos! ;-)

Sponsoren gesucht!

Neben den Inhalten steht natürlich auch immer die Finanzierung im Fokus. Leider ist das Veranstalten eines „Kongresses“ nicht wirklich günstig. Es hat durchaus einen Grund, wieso die Teilnahme oftmals 2000 Euro und mehr kostet.

Da wir jedoch jedem die Möglichkeit geben möchten, am FMC Berlin teilzunehmen und wir vor allem junge, innovativ denkende Menschen ansprechen möchten (die haben leider meistens nicht allzu viel Geld… ;-)), sind wir auf finanzielle Unterstützung durch Kooperationspartner angewiesen.

Zu unserem Bedauern sind die Gebäude des EUREF-Campus nicht umsonst zu bekommen. Ebenfalls kostet eine Abendveranstaltung Geld. Insgesamt benötigen wir für das Future Mobility Camp Berlin 60.000 Euro!

Da wir und unsere Partner aber stark an das Format und die innovativen Ansätze des Future Mobility Camps glauben, sollte die Finanzierung hoffentlich kein Problem darstellen.

Wir würden uns aber freuen, wenn die hier mitlesenden Unternehmen bzw. die entsprechenden Mitarbeiter sich dazu entschließen würden, das Future Mobility Camp Berlin als Kooperationspartner zu bereichern. Ein entsprechendes Veranstaltungskonzept mit Sponsoringmöglichkeiten (ab Seite 19) kann hier heruntergeladen werden! Für Fragen und natürlich auch Kooperationsanfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über die Webseite des Future Mobility Camp Berlin 2013. Natürlich vollkommen kostenlos!

Spezielles Angebot für alle DrednerInnen!

Ihr kommt aus Dresden und möchtet am FMC Berlin teilnehmen? Ihr habt aber keine Lust euch um Fahrt, Unterkunft & Co. zu kümmern? Oder alleine zu fahren? Dann haben wir eine Lösung für euch! Verkehrte Welt e.V. organisiert nicht nur Studentenreisen nach Russland und in andere Länder, sondern auch eure Teilnahme am FMC Berlin. Wenn ihr Interesse habt, reicht eine kurze Nachricht mit dem Betreff „Verkehrte Welt“. Ich leite das dann entsprechend weiter.

Noch Fragen?

Natürlich stehen wir jederzeit für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Ein Blick vorab in die FAQ sei jedoch empfohlen!

Jetzt mitmachen! Was sind die drei großen Herausforderungen und Chancen für die Mobilität der Zukunft?

Die Zukunft stellt uns vor einige Herausforderungen. Der Klimawandel wird nicht spurlos an uns vorübergehen, Erdöl ist endlich und muss irgendwann substituiert werden. Gleichzeitig müssen wir in den kommenden Jahrzehnten unsere Infrastruktur erneuern und uns Gedanken über den demografischen Wandel machen. Wie soll in ländlichen Räumen und in Megastädten mit über hundert Millionen Einwohnern ein Mindestmaß an Mobilität sichergestellt werden? Müssen und können wir den Transportbedarf unserer Wirtschaft reduzieren und diese resistenter gegen exogene Schocks machen? 

Neben einer ganzen Zahl von Herausforderungen bietet uns die Zukunft natürlich auch eine Menge Chancen. Neue Technologien entstehen, alte werden durch effizientere und effektivere ersetzt. Aktuelle Trends werden sich beschleunigen, andere verlangsamt oder kommen ganz zum Stillstand.

Ich persönlich habe auf Basis meines eigenen persönlichen Hintergrunds eine relativ konkrete Idee von den Chancen und Herausforderungen für die Mobilität der Zukunft. Aber ich würde viel lieber von meinen Lesern wissen: Was sind die drei großen Herausforderungen, was die drei großen Chancen für die Mobilität von morgen?

Ich würde mich freuen, wenn sich möglichst viele an der Beantwortung dieser Frage beteiligen würden. Unabhängig, ob man sich Gedanken über die Zeit bis 2015, 2020, 2030 oder weit darüber hinaus machen möchte. Wer möchte, darf auch gerne eine kreative Form wählen, reiner Text ist aber ebenfalls willkommen! Einzige Voraussetzung ist, dass die drei Chancen und drei Herausforderungen nicht nur benannt, sondern auch begründet werden. Die Einsendungen werde ich dann Woche für Woche veröffentlichen!

Bitte alle Einsendungen inklusive einer kurzen Eigenbeschreibung (Wer bist du, was machst du?) an folgende E-Mail-Adresse senden:

3und3 (ät) zukunft-mobilitaet (punkt) net

Wer nicht mit richtigem Namen genannt werden möchte, darf gerne einen Aliasnamen verwenden!

Foto auf der Startseite: Tambako The Jaguar @ Flickr – CC BY-ND 2.0

[In eigener Sache] Zukunft Mobilität und das Leistungsschutzrecht

Seit dem 01. August gilt in Deutschland das sogenannte Leistungsschutzrecht. Die deutschen Verleger (vornehmlich Springer und Burda) haben bei der Regierung ein Gesetz bestellt, das ihre Stellung gegenüber Suchmaschinen wie Google und andere Aggregatoren verbessern sollte. Internetportale erzielten erhebliche Werbeeinnahmen und setzen Aggregatoren ein, wobei sie aber die Arbeitsergebnisse von Journalisten benutzen, die wiederum von Verlagen bezahlt werden. Daher stehe den Verlagen ein Anteil an diesen Werbeeinnahmen zu, so die Argumentation der Befürworter eines solchen Leistungsschutzrechts.

Mit einer ähnlichen Argumentation könnten die Verleger auch ein Gesetz verlangen, dass Kioskbesitzer verpflichtet, einen Teil ihrer Einnahmen aus dem Verkauf von Süßigkeiten, Getränken und Lottoscheinen an die Verleger abführen zu müssen, da vor allem der Verkauf von Zeitschriften und Zeitungen Kunden anziehe. Da das Gesetz jedoch mit dem heutigen Tage in Kraft getreten ist, helfen solche Analogien, welche den Irrsinn des Leistungsschutzrechts nochmals verdeutlichen, nicht mehr.

Aufgrund der rechtlichen Situation, dem Selbstverständnis der Verleger, für das ich reines Unverständnis habe, und vor allem der mit dem LSR einhergehenden rechtlichen Unsicherheit (ein handwerklich äußerst schlecht gemachtes Gesetz) habe ich daher beschlossen, die Verlage in Zukunft vor der Inanspruchnahme ihrer Leistung durch potenzielle Leser zu schützen. Aus diesem Grund werde ich einige Webseiten in Zukunft nicht mehr verlinken. Darüber hinaus möchte ich die Verlage auch vor der Nutzung älterer Inhalte durch meine Leser schützen und habe daher in den vergangenen Tagen mehrere tausend Links zu den jeweiligen Angeboten händisch entfernt. Die rechtliche Pflicht ist zwar nicht vorhanden, aber meine innere Überzeugung war ausreichend Motivation!

Den Rest dieses Artikels kann, muss man aber nicht lesen! Alles Wichtige ist eigentlich gesagt!

Weiterlesen ->

[In eigener Sache] VDV zeichnet mich als „Talent im ÖPNV 2013″ aus

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV) hat mich im Rahmen der VDV-Jahrestagung 2013 in Mainz als „Talent im ÖPNV“ des Jahres 2013 ausgezeichnet. Der VDV vertritt rund 600 Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs, des Schienenpersonennahverkehrs, des Schienengüterverkehrs, der Personenfernverkehrs sowie Verbund- und Aufgabenträger-Organisationen.

In der Begründung heißt es:

Seine ausgeprägte Leidenschaft für neue Mobilitätskonzepte insbesondere in der Verkehrs- und Infrastrukturplanung, im Betrieb von Eisenbahn- und ÖPNV-Unternehmen und im kombinierten Verkehr verdient die Anerkennung der gesamten Verkehrsbranche. Seine Initiative, die Inhalte des öffentlichen Personenverkehrs auf dem Weg der neuen Medien in die Diskussion zu bringen, ist einmalig und auszeichnenswert.

Nach dem Grimme Online Award und dem PUNKT-Preis für Technikjournalismus der deutschen Akademie der Technikwissenschaften, freut mich diese Auszeichnung besonders, da sie die Erste fachbezogene ist. Aus diesem Grund bedeutet mir diese Anerkennung persönlich sehr viel.

[Vortrag] Fahrscheinloser ÖPNV in Aschaffenburg / Öffentliche Fahrradverleihsysteme

Liebe AschaffenburgerInnen und Aschaffenburger, liebe Leser des Main Echos und anderer Lokalmedien,

vielen Dank für das Interesse an meinen beiden Vorträgen vom 27.05. auf Einladung der Stadtwerke Aschaffenburg. Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen umfassenden und durchaus auch recht tiefen Einblick in meine beiden Vortragsthemen geben.

Die Vortragsfolien können Sie hier herunterladen:

Kostenloser ÖPNV – Ein Modell für Aschaffenburg?

Öffentliche Fahrradverleihsysteme: Verknüpfung verschiedener Fortbewegungsmöglichkeiten (Einführung)

Gerne stehe ich Ihnen an dieser Stelle für Ihre Fragen und Anmerkungen bereit.

Seite 2 von 712345>|

Schlußstrich

Autos demokratisieren Lebenschancen.
Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG

About

In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

Artikel der letzten 6 Monate (Gesamtes Archiv)

Oder wählen Sie einen bestimmten Monat aus:

Feeds à la carte

RSS-Feed für alle Beiträge
RSS-Feed für alle Kommentare

Um den RSS-Feed einer einzelnen Kategorien zu abonnieren, müssen Sie nur das Wort "feed" anhängen. Die RSS Feedadresse lautet also:

http://www.zukunft-mobilitaet.net/kategoriename/feed/

Linktipp / Sachdienlicher Hinweis

Sie haben einen interessanten Link, Bericht oder eine andere online verfügbare Quelle gefunden? Dann schreiben Sie uns doch bitte.

Über Zukunft Mobilität

Archiv
Datenschutzerklärung
Spread the web!
Impressum

Ein herzliches Danke an die Plugin-Entwickler der hier eingesetzten Plugins!

Theme originally made by Fearless Flyer | Wir lieben Wordpress

blogoscoop Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blogtraffic


nach oben ↑