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[Jetzt anmelden!] Future Mobility Camp am 25. und 26.10.2013 in Berlin

Ich besuche relativ viele Kongresse, Kolloquien und Konferenzen. Meistens als Referent oder Teilnehmer eines Podiums. Im Verkehrsbereich findet immer irgendwo eine Veranstaltung statt, Konferenzen werden in einem nahezu epidemischen Ausmaß veranstaltet.

Wenn man einige dieser Veranstaltungen besucht hat, versteht man die Systematik dahinter recht gut. Es geht nicht um die Inhalte oder eine ergebnisorientierte Diskussion, vielmehr versucht jeder Einzelne sich, sein Produkt oder seine Politik möglichst gut zu verkaufen. Das mag zunächst auch nicht verwerflich sein, macht aber dann keinen Sinn, wenn immer die gleichen Personen an solchen Konferenzen teilnehmen und sich das Gesagte wiederholt. Man kennt sich ja bereits. Und insbesondere die Politik hat das Reden, ohne etwas wirklich Substanzielles zu sagen, perfektioniert.

Darauf habe ich keine Lust.

Aus diesem Frust heraus haben Moritz Dorka und ich bis zum April 2013 das Konzept eines Future Mobility Camps (kurz: FMC) entwickelt. Das Future Mobility Camp ist ein Hybridbarcamp, besteht also zu einem Teil aus bereits vorab festgelegten Inhalten und zum anderen aus Beiträgen, welche die Teilnehmer selber mitbringen und nicht bereits im Vorfeld in einem Konferenzprogramm o.ä. nachzulesen sind. Dies hat einen einfachen Vorteil: Der Inhalt und nicht der Referent stehen im Vordergrund (dafür sorgen wir auch durch andere “Maßnahmen”), eine sachorientierte und fundierte Diskussion ist möglich.

Future Mobility Camp Dresden 2013

Dass dieses Konzept funktioniert, hat sich auf dem Future Mobility Camp Dresden Ende April 2013 gezeigt. 232 TeilnehmerInnen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden europäischen Ausland plus Indien/USA haben zwei Tage lang in einer entspannten Atmosphäre Probleme, Trends und Entwicklungen im Verkehrsbereich diskutiert. Das Themenspektrum war dabei besonders offen gehalten und reichte über Bürgerbeteiligung bei Verkehrsprojekten, Algorithmen für Fahrplanstabilität, Polizei und Radverkehr bis hin zu einer Multiagenten-Simulation von Carsharing-Systemen.

Aufgrund des überaus positiven Feedbacks und als Folge der sehr themenorientierten Diskussion stand bei mir recht schnell fest, dass weitere FMC notwendig sind. Denn ein solch progressives Format hat im Verkehrssektor bislang eindeutig gefehlt.

Future Mobility Camp Berlin 2013

Seit einigen Monaten arbeite ich daher gemeinsam mit Valentin Jahn an einem Future Mobility Camp Berlin. Das FMC Berlin wird am 25. und 26. Oktober 2013 auf dem EUREF-Campus in Berlin Schöneberg stattfinden. Mit dem Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) habe ich einen Partner vor Ort gefunden, der sehr gut zum Format eines Future Mobility Camps passt.

Wir haben uns zu Beginn der Planungen einige Gedanken über die Weiterentwicklung des Formats und die Themensetzung gemacht. Und natürlich auch aus der wenigen Kritik in Dresden (Abendveranstaltung, längere Pausen) gelernt.

Um die drängenden Themen unserer Zeit etwas fokussierter angehen zu können, haben wir die beiden Themenschwerpunkte “Infrastrukturpolitik und -finanzierung” sowie “Daten und Mobilität” entwickelt. Beide Themen passen zum einen sehr gut nach Berlin (viele Startups, Programmierer und eine Nähe zur “großen” Politik) und zum anderen ist vor allem die Thematik der Infrastrukturfinanzierung ein extrem wichtiges Thema, zu dem auch viele Kongresse und Konferenzen stattfinden. Leider mit viel zu viel Blabla.

Um beiden Themenbereichen gerecht zu werden, haben wir das Format eines Future Mobility Camps weiter entwickelt. Am ersten Tag kommen vorrangig die von uns eingeladenen Personen zu Wort. Jedoch maximal 20 Minuten. Vielmehr sollen gemeinsam wichtige Fragen aus folgenden Themenbereichen diskutiert und selbst entwickelte Fragen beantwortet werden:

  • Ländlicher Raum: Bundesstraße und ICE in jedes Kaff?
  • Infrastrukturfinanzierung: Bildung oder Autobahn?
  • local action groups: optimizer or preventer?
  • Verkehrsdaten: Nachfrageorientierte (Echtzeit-)Verkehrsplanung versus Totalüberwachung

Am Abend des ersten Tages werden wir zudem eine von Vielen sehnlich erwünschte Abendveranstaltung durchführen. Wir freuen uns sehr, dass wir das Deutsche Technikmuseum Berlin als Partner und spannenden Veranstaltungsort gewinnen konnten.

Der zweite Tag wird stärker nach der Idee eines Barcamps aufgebaut sein. Die Themen des Tages, die Formate und Methoden werden erst zu Beginn des Tages gemeinsam festgelegt werden. Das Schöne: Wir brechen damit aus allen herkömmlichen Strukturen einer Konferenz aus und stellen endgültig die Inhalte in den Vordergrund!

Am Nachmittag des zweiten Tages werden wir einen kleinen Mobilitätsparcours veranstalten. Lasst euch einfach überraschen!

Freitag / Samstag versus Samstag / Sonntag

Das Future Mobility Camp Dresden wurde vor allem wegen der Verfügbarkeit der Räumlichkeiten an einem Samstag und Sonntag veranstaltet. Dies ist vor allem für Teilnehmer mit Familie und weit Angereiste nicht wirklich ideal gewesen. Wir haben uns daher dazu entschlossen, das FMC Berlin an einem Freitag und Samstag durchzuführen. Natürlich kann es für Berufstätige schwierig werden teilzunehmen. Da jedoch viele in Unternehmen mit Berührungspunkten zu Verkehr und Mobilität arbeiten, hoffen wir, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter neben den ganzen Konferenzen auch zum FMC schicken werden. Des Weiteren beginnen wir am Freitag auch erst am frühen Nachmittag, sodass dies hoffentlich kein allzu großes Hemmnis darstellt.

Startupmesse

Berlin ist nicht nur Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch Startuphauptstadt! Von jungen, kleinen und innovativen Unternehmen erwarte ich persönlich sehr große Beiträge für die Zukunft der Mobilität. Um Startups, Programmierern, u.a. die Möglichkeit zu geben, sich und ihre Produkte zu präsentieren und zu vernetzen, werden wir im Rahmen des FMC Berlin eine kleine Startupmesse veranstalten. Natürlich kostenlos und ganz zwanglos! ;-)

Sponsoren gesucht!

Neben den Inhalten steht natürlich auch immer die Finanzierung im Fokus. Leider ist das Veranstalten eines “Kongresses” nicht wirklich günstig. Es hat durchaus einen Grund, wieso die Teilnahme oftmals 2000 Euro und mehr kostet.

Da wir jedoch jedem die Möglichkeit geben möchten, am FMC Berlin teilzunehmen und wir vor allem junge, innovativ denkende Menschen ansprechen möchten (die haben leider meistens nicht allzu viel Geld… ;-)), sind wir auf finanzielle Unterstützung durch Kooperationspartner angewiesen.

Zu unserem Bedauern sind die Gebäude des EUREF-Campus nicht umsonst zu bekommen. Ebenfalls kostet eine Abendveranstaltung Geld. Insgesamt benötigen wir für das Future Mobility Camp Berlin 60.000 Euro!

Da wir und unsere Partner aber stark an das Format und die innovativen Ansätze des Future Mobility Camps glauben, sollte die Finanzierung hoffentlich kein Problem darstellen.

Wir würden uns aber freuen, wenn die hier mitlesenden Unternehmen bzw. die entsprechenden Mitarbeiter sich dazu entschließen würden, das Future Mobility Camp Berlin als Kooperationspartner zu bereichern. Ein entsprechendes Veranstaltungskonzept mit Sponsoringmöglichkeiten (ab Seite 19) kann hier heruntergeladen werden! Für Fragen und natürlich auch Kooperationsanfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über die Webseite des Future Mobility Camp Berlin 2013. Natürlich vollkommen kostenlos!

Spezielles Angebot für alle DrednerInnen!

Ihr kommt aus Dresden und möchtet am FMC Berlin teilnehmen? Ihr habt aber keine Lust euch um Fahrt, Unterkunft & Co. zu kümmern? Oder alleine zu fahren? Dann haben wir eine Lösung für euch! Verkehrte Welt e.V. organisiert nicht nur Studentenreisen nach Russland und in andere Länder, sondern auch eure Teilnahme am FMC Berlin. Wenn ihr Interesse habt, reicht eine kurze Nachricht mit dem Betreff “Verkehrte Welt”. Ich leite das dann entsprechend weiter.

Noch Fragen?

Natürlich stehen wir jederzeit für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Ein Blick vorab in die FAQ sei jedoch empfohlen!

Jetzt mitmachen! Was sind die drei großen Herausforderungen und Chancen für die Mobilität der Zukunft?

Die Zukunft stellt uns vor einige Herausforderungen. Der Klimawandel wird nicht spurlos an uns vorübergehen, Erdöl ist endlich und muss irgendwann substituiert werden. Gleichzeitig müssen wir in den kommenden Jahrzehnten unsere Infrastruktur erneuern und uns Gedanken über den demografischen Wandel machen. Wie soll in ländlichen Räumen und in Megastädten mit über hundert Millionen Einwohnern ein Mindestmaß an Mobilität sichergestellt werden? Müssen und können wir den Transportbedarf unserer Wirtschaft reduzieren und diese resistenter gegen exogene Schocks machen? 

Neben einer ganzen Zahl von Herausforderungen bietet uns die Zukunft natürlich auch eine Menge Chancen. Neue Technologien entstehen, alte werden durch effizientere und effektivere ersetzt. Aktuelle Trends werden sich beschleunigen, andere verlangsamt oder kommen ganz zum Stillstand.

Ich persönlich habe auf Basis meines eigenen persönlichen Hintergrunds eine relativ konkrete Idee von den Chancen und Herausforderungen für die Mobilität der Zukunft. Aber ich würde viel lieber von meinen Lesern wissen: Was sind die drei großen Herausforderungen, was die drei großen Chancen für die Mobilität von morgen?

Ich würde mich freuen, wenn sich möglichst viele an der Beantwortung dieser Frage beteiligen würden. Unabhängig, ob man sich Gedanken über die Zeit bis 2015, 2020, 2030 oder weit darüber hinaus machen möchte. Wer möchte, darf auch gerne eine kreative Form wählen, reiner Text ist aber ebenfalls willkommen! Einzige Voraussetzung ist, dass die drei Chancen und drei Herausforderungen nicht nur benannt, sondern auch begründet werden. Die Einsendungen werde ich dann Woche für Woche veröffentlichen!

Bitte alle Einsendungen inklusive einer kurzen Eigenbeschreibung (Wer bist du, was machst du?) an folgende E-Mail-Adresse senden:

3und3 (ät) zukunft-mobilitaet (punkt) net

Wer nicht mit richtigem Namen genannt werden möchte, darf gerne einen Aliasnamen verwenden!

Foto auf der Startseite: Tambako The Jaguar @ FlickrCC BY-ND 2.0

[In eigener Sache] Zukunft Mobilität und das Leistungsschutzrecht

Seit dem 01. August gilt in Deutschland das sogenannte Leistungsschutzrecht. Die deutschen Verleger (vornehmlich Springer und Burda) haben bei der Regierung ein Gesetz bestellt, das ihre Stellung gegenüber Suchmaschinen wie Google und andere Aggregatoren verbessern sollte. Internetportale erzielten erhebliche Werbeeinnahmen und setzen Aggregatoren ein, wobei sie aber die Arbeitsergebnisse von Journalisten benutzen, die wiederum von Verlagen bezahlt werden. Daher stehe den Verlagen ein Anteil an diesen Werbeeinnahmen zu, so die Argumentation der Befürworter eines solchen Leistungsschutzrechts.

Mit einer ähnlichen Argumentation könnten die Verleger auch ein Gesetz verlangen, dass Kioskbesitzer verpflichtet, einen Teil ihrer Einnahmen aus dem Verkauf von Süßigkeiten, Getränken und Lottoscheinen an die Verleger abführen zu müssen, da vor allem der Verkauf von Zeitschriften und Zeitungen Kunden anziehe. Da das Gesetz jedoch mit dem heutigen Tage in Kraft getreten ist, helfen solche Analogien, welche den Irrsinn des Leistungsschutzrechts nochmals verdeutlichen, nicht mehr.

Aufgrund der rechtlichen Situation, dem Selbstverständnis der Verleger, für das ich reines Unverständnis habe, und vor allem der mit dem LSR einhergehenden rechtlichen Unsicherheit (ein handwerklich äußerst schlecht gemachtes Gesetz) habe ich daher beschlossen, die Verlage in Zukunft vor der Inanspruchnahme ihrer Leistung durch potenzielle Leser zu schützen. Aus diesem Grund werde ich einige Webseiten in Zukunft nicht mehr verlinken. Darüber hinaus möchte ich die Verlage auch vor der Nutzung älterer Inhalte durch meine Leser schützen und habe daher in den vergangenen Tagen mehrere tausend Links zu den jeweiligen Angeboten händisch entfernt. Die rechtliche Pflicht ist zwar nicht vorhanden, aber meine innere Überzeugung war ausreichend Motivation!

Den Rest dieses Artikels kann, muss man aber nicht lesen! Alles Wichtige ist eigentlich gesagt!

Weiterlesen ->

[In eigener Sache] VDV zeichnet mich als “Talent im ÖPNV 2013″ aus

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV) hat mich im Rahmen der VDV-Jahrestagung 2013 in Mainz als “Talent im ÖPNV” des Jahres 2013 ausgezeichnet. Der VDV vertritt rund 600 Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs, des Schienenpersonennahverkehrs, des Schienengüterverkehrs, der Personenfernverkehrs sowie Verbund- und Aufgabenträger-Organisationen.

In der Begründung heißt es:

Seine ausgeprägte Leidenschaft für neue Mobilitätskonzepte insbesondere in der Verkehrs- und Infrastrukturplanung, im Betrieb von Eisenbahn- und ÖPNV-Unternehmen und im kombinierten Verkehr verdient die Anerkennung der gesamten Verkehrsbranche. Seine Initiative, die Inhalte des öffentlichen Personenverkehrs auf dem Weg der neuen Medien in die Diskussion zu bringen, ist einmalig und auszeichnenswert.

Nach dem Grimme Online Award und dem PUNKT-Preis für Technikjournalismus der deutschen Akademie der Technikwissenschaften, freut mich diese Auszeichnung besonders, da sie die Erste fachbezogene ist. Aus diesem Grund bedeutet mir diese Anerkennung persönlich sehr viel.

[Vortrag] Fahrscheinloser ÖPNV in Aschaffenburg / Öffentliche Fahrradverleihsysteme

Liebe AschaffenburgerInnen und Aschaffenburger, liebe Leser des Main Echos und anderer Lokalmedien,

vielen Dank für das Interesse an meinen beiden Vorträgen vom 27.05. auf Einladung der Stadtwerke Aschaffenburg. Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen umfassenden und durchaus auch recht tiefen Einblick in meine beiden Vortragsthemen geben.

Die Vortragsfolien können Sie hier herunterladen:

Kostenloser ÖPNV – Ein Modell für Aschaffenburg?

Öffentliche Fahrradverleihsysteme: Verknüpfung verschiedener Fortbewegungsmöglichkeiten (Einführung)

Gerne stehe ich Ihnen an dieser Stelle für Ihre Fragen und Anmerkungen bereit.

[In eigener Sache] Technische Probleme mit RSS-Feeds und dem Newsletter

Seit mehreren Wochen treten leider vermehrt Probleme bei der Auslieferung der RSS-Feeds von Zukunft Mobilität auf. Zunächst kam es zu einer um mehrere Stunden verzögerten Auslieferung der Feeds, die ab einem bestimmten Zeitpunkt ganz ausblieben. Technische Änderungen wurden in diesem Zeitraum keine durchgeführt.

Da die Zukunft-Mobilität-Newsletter automatisiert über die RSS-Feeds befüllt werden, kam es in diesem Bereich ebenfalls vermehrt zu Problemen. Teilweise wurde der Newsletter gar nicht versendet, obwohl neue Artikel erschienen sind.

In den vergangenen Wochen habe ich mehrere Versuche unternommen, die Probleme zu lösen. Dies ist mir zunächst auch gelungen, die RSS-Feeds wurden für etwa eine Woche ohne Probleme ausgeliefert, bis diese wieder auftraten. Eine entsprechende Prüfung der Feeds auf Validität ergeben inhomogene Ergebnisse. Eine Abfrage über feedvalidator.org gab für einen einzelnen Feed bei mehreren Abfragen unterschiedliche Ergebnisse aus und wies auf ein Problem mit dem Webseiten-Cache hin.

Ich habe daraufhin die Server-Konfiguration entsprechend angepasst und hoffe, dass die Probleme damit endgültig behoben sind. Ich möchte an dieser Stelle um Entschuldigung und Verständnis bitten, dass die Fehlerbehebung so lange gedauert hat. Die Identifikation der Fehlerursache und die entsprechenden Änderungen haben sehr viel Zeit in Anspruch genommen, die in den letzten Wochen nur sehr selten zur Verfügung stand.

Sollten weiterhin Probleme auftreten, würde ich mich sehr über eine Nachricht freuen!

Zukunft Mobilität wird drei Jahre alt!

Im Nachhinein ist das Startdatum von Zukunft Mobilität mit dem 01. April 2010 sicherlich etwas schlecht von mir gewählt worden. Das Internet quillt über vor Aprilscherzen und hier wird der dritte Blog-Geburtstag gefeiert.

Mit drei Jahren kann ein Kind rennen, laufen und springen, kann erste Sätze bilden und kreativ in einzelnen Kategorien denken. Für viele Eltern noch “erfreulicher”: Die Trotzphase hat begonnen!

Dieses Blog hat in den vergangenen 365 Tagen ebenfalls gewaltige Entwicklungsschritte nach vorne gemacht. Über 300 Prozent mehr Besucher im vergangenen Jahr, ein Wachstum der Page Impressions um mehr als 500 Prozent und eine wachsende Verweildauer. Sicherlich haben der Grimme Online Award und der PUNKT Journalismuspreis für Technikjournalismus diesem Blog nochmals einen Schub gegeben.

Diese ganzen Werte sind aber recht sekundär, wenn ich daran denke, wie viele interessante Menschen ich in den vergangenen Jahren kennen lernen durfte. Dies ist auch mit Abstand die schönste Erfahrung, die das Bloggen mit sich gebracht hat. Sich mit Menschen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft austauschen zu dürfen, die sich dem Thema Verkehr und Mobilität ebenso intensiv und leidenschaftlich widmen wie ich. Mit dem Future Mobility Camp (20. / 21. April in Dresden) wollen wir viele dieser Persönlichkeiten zusammenbringen und gemeinsam Entwicklungen und Trends im Mobilitätsbereich diskutieren.

Durch die vielen Termine, die ich mittlerweile wahrnehme, und den vielen Aufträgen, die ich für verschiedenste Institutionen und Unternehmen bearbeite (Kurzkonzepte, Marktanalysen, u.v.m.), passiert das Spannende mittlerweile sogar außerhalb des Blogs. Durch die zeitliche Begrenzung des Tages auf 24 Stunden bin ich vor allem in den vergangenen Monaten mehrfach an meine Grenzen gestoßen und musste daher einige “interne Restrukturierungen” vornehmen. Klingt irgendwie schon nach Konzern, ist es aber sicherlich nicht! ;-)

Ich werde mir in den kommenden Wochen und Monaten auch überlegen müssen, was ich in Zukunft machen möchte. Das Bloggen werde ich aber definitiv nicht aufgeben. Dieser Blog wird definitiv weiter bestehen und das Kinderalter verlassen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr die Entwicklung dieses Blogs weiterhin mitbegleiten würdet!

Wenn ihr Zukunft Mobilität zum Geburtstag gratulieren möchtet, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir Vorschläge, Anmerkungen, Kritik und auch Lob in den Kommentaren, per Mail, Twitter, Google Plus und Facebook zukommen lassen würdet, damit ich Zukunft Mobilität in Zukunft an den entscheidenden Stellen noch besser machen kann!

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Schlußstrich

If I’d asked my customers what they wanted, they’d have said a faster horse.
Henry Ford

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In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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