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[Programmhinweis] DRadio Wissen Onlinetalk über die Zukunft der Mobilität

Ein kleiner Programmhinweis für den morgigen Samstag, den 26.01.2013. Ich habe ab 11:00 Uhr mit Daniel Fiene und Herrn Pähler im Onlinetalk bei DRadio Wissen über heutige und zukünftige Trends, Herausforderungen und Chancen im Bereich Mobilität gesprochen. Eine Aufzeichnung des Gesprächs ist hier zu finden.

Ich stand im Radiostudio Vier des MDR Landesfunkhauses Dresden, Daniel Fiene und Herr Pähler in Köln

Die Sendung dauerte etwa 55 Minuten. Wir hatten also ausreichend Zeit, das Thema intensiv zu diskutieren. Ich hatte selbst keine Ahnung über die konkreten Gesprächsthemen und musste mich einfach überraschen lassen, in welche Richtung sich das Gespräch entwickelt. Unterhalten haben wir uns über alle wichtigen Verkehrsträger. Die Bereiche Radverkehr, Straßénverkehr, Schienenverkehr, Luftverkehr und sogar der Weltraumtourismus wurden abgedeckt. Ich muss allerdings zugeben, dass ich beim letzten Thema nicht wirklich viel Ahnung hatte und das in diesem Blog normalerweise nur eine minimale Rolle spielt. Ist eben zu “abgehoben”. ;-)

Um die angeschnittenen Themen ein wenig weiter zu vertiefen, empfehle ich folgende Artikel:

Wer Themenvorschläge, Fragen oder Anregungen hat, kann gerne immer einen Kommentar abgeben oder mir eine Mail schreiben.

DRadio Wissen wird ausschließlich digital über den Digitalradio-Standard DAB+, Kabel, Satellit und im Internet als Livestream in verschiedenen Formaten ausgestrahlt. Der Livestream ist hier zu finden.

Wer möchte, kann das Gespräch auch noch im Nachhinein als Podcast hören.

Zukunft Mobilität: Das Jahr 2012 in Zahlen

Das Jahr 2012 war für dieses mit seinen zwei Jahren noch recht junges Blog und auch für mich persönlich das mit Abstand beste Jahr. Ich freue mich über 186.409 einzelne Besucher, die insgesamt 1.030.900 Seiten (PI) in den vergangenen 12 Monaten aufgerufen haben. Im Vergleich zum Jahr 2011 ist dies eine Steigerung um 121.879 Besucher bzw. 288 Prozent. Bei den Page Impressions ist die Steigerung mit 844.351 (+ 556,2 %) noch größer. Für ein Nischenblog sind diese Zahlen meiner Meinung nach recht eindrucksvoll und ich möchte mich an dieser Stelle auch recht herzlich für das in mich gesetzte Vertrauen bedanken.

Die durchschnittliche Verweildauer lag mit 7 Minuten und einer Sekunde zwei Sekunden höher als im Jahr 2011. Die Absprungrate, also der Anteil der Besucher, die nur eine Seite aufgerufen haben, lag bei 15,25 Prozent.

Im Jahr 2012 habe ich insgesamt 469 Artikel veröffentlicht, davon waren 280 “Verkehr in 140 Zeichen”. Somit bleiben 189 Artikel, in denen ich Designstudien, Verkehrskonzepte oder Analysen vorgestellt habe.

Die meistgelesenen Artikel dieses Jahres waren:

Die meisten Besucher kamen auch 2012 durch Google, allerdings waren auch Facebook und Twitter starke Trafficbringer. Anfang des vergangenen Jahres hatte ich mir das Ziel gesetzt, bei Facebook mehr als 250 Fans zu haben. Damals betrug die “Fanbase” knapp über 100 Personen, mittlerweile sind wir bei über 700! Auch die Zahl der Twitter-Follower hat die Grenze von 700 durchbrochen. Bis zum Ende dieses Jahres würde ich mich freuen, wenn die 1000 auch noch geknackt werden würde! ;-)

Die meisten Besucher sind durch die folgenden Webseiten auf Zukunft Mobilität gelangt (Top 10):

  • Google
  • Facebook
  • Twitter
  • Grimme-Institut.de
  • T-Online
  • TV Spielfilm
  • WDR
  • heise online
  • Zeit.de
  • Standard.at

Wichtig, aber nicht in den Top 10, waren zudem der ORF, die Wikipedia, aber auch diverse Foren und andere Blogs. Insgesamt kamen im Jahr 2012 Besucher von 934 verschiedenen Webseiten und von 48 verschiedenen Suchmaschinen.

Bei den Suchmaschinen dominierte eindeutig Google mit über 80.000 Besuchern. Durch die neuen Privatsphäreeinstellungen konnten leider nicht alle Suchbegriffe erkannt werden. Aus etwa 80 Prozent der Suchanfragen lässt sich das folgende Ranking wichtiger Suchbegriffe erstellen (Top 15):

  • Zukunft Mobilität
  • Mobilität der Zukunft
  • Mobilität
  • Kosten pro Kilometer
  • Verkehrstote weltweit
  • Schifffahrtsrouten
  • Fahrzeugkosten pro km
  • Verkehrstote USA 2011
  • Martin Randelhoff
  • Spritpreise USA
  • Autokosten pro Kilometer
  • Verkehrstote USA
  • ICE 1223
  • Mobilität Zukunft
  • Modalohr

Recht positiv haben sich auch die Abrufzahlen bei Youtube entwickelt. Da sich dieses kleine Experiment noch ganz am Anfang befindet, dürften sich die Abrufzahlen 2013 noch steigern. Der Youtube-Kanal und das Podcast-Verzeichnis werden zu Beginn des Jahres weiterentwickelt.

Das Jahr 2012 hat sich auch im Bereich der Vorträge gut entwickelt. Für Termine habe 2012 mehr als 23.700 Kilometer zurückgelegt und dabei sehr viele interessante Menschen getroffen. Auch dafür vielen Dank!

Der spannendste Moment des Jahres 2012 war definitiv die Preisverleihung des Grimme Online Awards. Durch den Tausch der Nominierungskategorie war die Verleihung für mich eine emotionale Achterbahnfahrt. Spannend war aber auch meine Rede zum Erhalt des PUNKT-Preises der Akademie der deutschen Technikwissenschaften. Nachdem ich die Anrede des Bundespräsidenten, Bundesverkehrsministers, usw. ohne Probleme und vor allem ohne jemanden zu vergessen hinter mich gebracht habe, war der Rest der Rede eigentlich recht entspannt.

Erwähnt wurden ich oder Zukunft Mobilität in einer Vielzahl von Presseerzeugnissen. Mir persönlich sind über 50 Zeitungsartikel, Magainartikel und Erwähnungen im Radio bekannt. Ich kann nur hoffen, auch 2013 noch interessant zu bleiben.

Pläne für 2013

Im Jahr 2013 möchte ich Zukunft Mobilität natürlich weiterentwickeln. Für 2013 sind mehrere Projekte geplant, von denen sich einige noch in einem frühen Stadium befinden. Ich werde auf jeden Fall versuchen mehrere Dossiers zu wichtigen Themenkomplexen (Pkw-Maut, Wirkungen des ÖPNV, usw.) zu erstellen und diese nicht nur im Blog zu veröffentlichen, sondern auch als PDF, epub und in anderen elektronischen Formaten anzubieten. So lassen sich beispielsweise Artikel auch über Amazon für den Kindle oder andere eBook-Reader herunterladen. Natürlich weiterhin kostenlos!

Geplant ist zudem die Entwicklung einer neuen Vortragsreihe, die im April dieses Jahres starten soll. Hier ist allerdings noch ein wenig Arbeit notwendig. Ausgebaut werden soll auch der Ton- und Videobereich. Der [Fakt der Woche] soll auch wieder regelmäßig erscheinen und das Angebot erweitern.

Ich werde im Laufe des Jahres 2013 auch eine Diskussion anstoßen, wie sich Zukunft Mobilität weiterentwickeln soll. Die große Frage ist, ob ich dieses Blog weiterhin als Einmannbetrieb umsetzen soll/kann, was im Laufe der Zeit weniger, aber dafür wahrscheinlich längere Artikel bedeuten dürfte, oder ob ich das Autorenteam behutsam und themenbezogen ausweiten soll. Von dieser Frage hängt auch die Grundausrichtung dieses Blogs ab, da ich persönlich ja für die Inhalte dieses Blogs stehe und mein Stil und meine Grundhaltung bisher dieses Blog definiert haben. Bei weiteren Autoren wird der Stil sich definitiv verändern, allerdings wird auch das Themenrepertoire erheblich erweitert. Diese Diskussion möchte ich auf jeden Fall im Jahr 2013 führen.

Sehr interessant wird auch die Diskussion um das Leistungsschutzrecht werden. Mit dem Leistungsschutzrecht wollen die Verlage erreichen, dass die „gewerbliche Nutzung“ von kostenfreien Inhalten vergütungspflichtig wird. Wer in Zukunft Auszüge aus einem Artikel – zum Beispiel einzelne Sätze oder eine Überschrift – verwenden will, soll nach Vorstellung der Verleger künftig eine Zustimmung („Lizenz“) benötigen und Vergütungen bezahlen. Wer sich nicht daran hält, müsste mit Abmahnungen, Klagen oder anderen Sanktionen rechnen (weitere Informationen bei IGEL). Das Leistungsschutzrecht bedroht daher direkt die Kategorie “Verkehr in 140 Zeichen”, in der meistens nur die Überschrift eines deutschen Presseerzeugnisses und der dazugehörige Link veröffentlicht werden. Im Jahr 2012 habe ich mehr als 60.000 Besucher auf Blogs und Online-Angebote deutscher und internationaler Verlage weitergeleitet!

Die Einführung eines Leistungsschutzrechts würde diese Kategorie und Artikelform von einem auf den anderen Tag vernichten. Alle Artikel der letzten 365 Tage müsste ich löschen, da das Risiko einer Abmahnung zu groß ist. Das Schließen von Lizenzen wäre zwar durchaus möglich, allerdings nur, wenn mir die Verwendung von Links und Überschriften kostenfrei gestattet werden würde, da ich mir als Betreiber eines werbefreien Blogs und Student das Zahlen von Lizenzgebühren nicht leisten kann. Hinzu kommt, dass das Gesetz vom Gesetzgeber so schwammig und unausgereift formuliert ist, dass erst durch eine gerichtliche Klärung die genaue Anwendung und Zahlungspflichten konkretisiert werden dürften. Letztendlich ist das Leistungsschutzrecht ein Segen für Abmahnanwälte, ein Risko dem ich mich nicht aussetzen kann. Ich persönlich stelle mir auch die Frage, ob es nicht Aufgabe der Verlage wäre, die Views von 60.000 Besuchern zu monetarisieren, anstatt mir de facto die Verlinkung zu untersagen bzw. eine Gebühr von mir zu verlangen.

Theoretisch wäre es weiterhin möglich, auf englischsprachige Inhalte zu verlinken, bzw. deutsche Inhalte nur noch aus dem deutschsprachigen Ausland zu beziehen. Dies bedeutet allerdings, dass lokale Berichterstattung aus Deutschland nicht mehr erwähnt werden kann und viele Themen, die Deutschland betreffen, nicht mehr verlinkt werden. Die Suche nach einer Lösung dieses Problems wird mich definitiv im Jahr 2013 beschäftigen. Und ich gehe fest davon aus, dass das Leistungsschutzrecht noch vor der Bundestagswahl beschlossen werden wird.

Das Jahr 2013 wird auf jeden Fall ein spannendes, aber auch arbeitsreiches Jahr. Auf die viele Arbeit und die Ergebnisse freue ich mich jetzt schon! Ich hoffe, dass ich auch 2013 den Kurs dieses Blogs weiterführen kann und ich den in mich gesetzten Ansprüchen gerecht werde!

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir weitere Vorschläge für Zukunft Mobilität zukommen lassen würdet, mich weiterempfehlt und mich rechtzeitig informiert, wenn einmal etwas technisch oder auch inhaltlich daneben geht. Danke bereits im Voraus!

Und jetzt packen wir es an!

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! (ab dem 02.01.2013 geht es weiter!)

Das Jahr 2012 bewegt sich mit großen Schritten auf das Ende zu. Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür. Ich wünsche euch allen eine besinnliche und großartige Zeit mit euren Familien. Genießt das gute Essen, die Gespräche und das Beisammensein!

Da auch ich die letzten Woche dieses Jahres ganz bewusst erleben möchte, habe ich beschlossen, dass dieser Artikel der letzte sein wird, der in diesem Jahr in diesem Blog erscheint. Ich wünsche euch daher an dieser Stelle auch einen guten Rutsch und ein schönes und vielfältiges neues Jahr 2013. Die hinter uns liegenden Wochen des Jahres 2012 waren bei euch sicherlich genauso intensiv und abwechslungsreich wie bei mir. Zum Jahresende ist es an der Zeit, das sich zum Ende neigende Jahr nochmals zu reflektieren, sich über seine Erfolge und positiven Erlebnisse nochmals zu freuen und aus den gemachten Fehlern zu lernen. Und dann mit voller Energie in das neue Jahr zu starten! Dabei wünsche ich euch alles Gute!

An dieser Stelle wird es ab dem 02.01.2013 mit umfangreichen Analysen des Jahres 2012 und einem Ausblick in das Jahr 2013 weitergehen. Sollte jemandem bis dahin die akute Langeweile befallen, so findet er bestimmt einige ältere Artikel zum Lesen, welche die Zeit bis Anfang Januar gut überbrücken werden. Euch eine schöne Zeit und Danke!

Zukunft Mobilität erhält PUNKT 2012 der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften

acatech – Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hat Zukunft Mobilität mit dem Journalismuspreis PUNKT 2012 in der Kategorie Multimedia ausgezeichnet. Der PUNKT prämiert herausragende Wort-, Bild- und Multimediabeiträge rund um das Thema Technik. In der Kategorie Multimedia ausgezeichnet werden “Formate, die die erweiterten Möglichkeiten des Internets wegweisend nutzen”.

Begründung der Jury

Mit seinem Online-Magazin „Zukunft Mobilität“ bietet der Student der TU Dresden eine klar konzipierte Informations- und Diskussionsplattform rund um das Thema Mobilität. Eigene Positionen, aber auch die Meinungen anderer, macht der 23-Jährige transparent und erfüllt damit ein zentrales journalistisches Qualitätskriterium. Martin Randelhoff integriert Podcasts, Videos und RSS-Feeds, gibt weiterführende Links und lädt ein zum Austausch über Social Media-Kanäle wie Facebook und Twitter, die er selbst betreut. Das umfassende Engagement und insbesondere die Umsetzungsfähigkeit Randelhoffs als alleiniger Blogger und Redakteur überzeugte die Jury.

Die Jury setzte sich wie folgt zusammen:

  • Dr. Klaus Dartmann Wissenschaftsredakteur Deutsche Welle und Vorstandsmitglied Wissenschafts-Pressekonferenz e.V.
  • Prof. Dr. Friederike Herrmann, Professorin für Medienwissenschaft, Hochschule Darmstadt
  • Reiner Korbmann, Wissenschaftsjournalist und Gründer von Science&Media, Büro für Wissenschafts- und Technikkommunikation
  • Sandra Lowin, Executive Director, init | AG für digitale Kommunikation
  • Christiane Riedel, Geschäftsführerin, ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie
  • Prof. Dr. Andreas Schümchen, Professor für Journalistik, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
  • Markus Weißkopf, Geschäftsführer, Wissenschaft im Dialog gGmbH

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird mir heute Abend im Rahmen der acatech Festveranstaltung im Konzerthaus Berlin verliehen.VG Wort

Ein paar Worte noch von mir:

Für mich persönlich ist der Preis natürlich eine große Ehre, auch wenn ich persönlich nur noch sehr schwer begreifen kann, was alles passiert. Es ging mir schon beim Grimme Online Award so, dass ich persönlich ein ganz anderes Selbstverständnis von meiner Arbeit habe. Das ist die große Unsicherheit “Bin ich jetzt wirklich so gut oder sind die “anderen” einfach nur schlecht?”. Ich möchte auf diese Frage keine Antwort haben, es ist nur dieses Gefühl was mich schon seit einigen Tagen bewegt. Ich habe auch einige Pläne für den Verkehrsbereich im Hinterkopf, die ich gerne in den nächsten Monaten angehen möchte. Es wird auf jeden Fall spannend!

Und ich muss mich bei all denen bedanken, die diesen Blog lesen und mir damit ein Gefühl geben, etwas Wichtiges und Richtiges zu machen. Ohne euch würde das Schreiben über Verkehr und Mobilität bei Weitem nicht so einen Spaß machen. Ich durfte in den letzten zweieinhalb Jahren auch sehr viele interessante Menschen kennen lernen, von denen einige gute Freunde geworden sind. Das alles wäre ohne die Motivation, die ich teilweise auch aus Kommentare und zugegebenerweise auch aus der Zugriffsstatistik erhalte, nicht möglich gewesen.

Ich habe auch sehr viel durch Kommentare, Mails und Anmerkungen gelernt. Es geschieht leider sehr schnell, dass man nur in ausgetretenen Pfaden denkt, was äußerst gefährlich und schädlich ist. Ich bin daher um jeden Besucher froh, der mir widerspricht oder zumindestens meine Ergebnisse kritisch hinterfragt. Ich habe die Weisheit bestimmt nicht mit Löffeln gefressen, auch wenn man von Unternehmen und Verbänden eingeladen wird und erzählen soll, wie die Welt in zehn oder zwanzig Jahren im Verkehrsbereich aussehen wird. Damit geht natürlich eine große Verantwortung einher, auch wenn ich diese Frage natürlich nicht beantworten kann und mich daher um die Beantwortung dieser Frage immer drücke.

Ich hoffe, dass ihr mir in Zukunft weiterhin die Treue haltet und sagt bitte Bescheid, wenn ihr Verbesserungsmöglichkeiten seht. Vielen Dank nochmals für Alles!

Und ich hoffe ebenfalls, dass ich mich heute Abend mit meiner Rede nicht blamiere (Verbesserungsvorschläge nehme ich gerne noch bis 17:30 Uhr an) und niemanden der ganzen wichtigen Leute vergessen habe. Drückt mir die Daumen! ;-)

Redemanuskript

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, sehr geehrter Herr Bundesminister, sehr geehrte Herren Präsidenten, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Das Internet hat in den letzten Jahrzehnten unsere Gesellschaft und unser aller Leben gründlich durcheinandergewirbelt und verändert. Zum Großteil zum Positiven, im Kleinen vielleicht auch eher negativ.

Nichtsdestotrotz ist das Internet eine der größten Erfindungen der Menschheitsgeschichte und bietet jedem Einzelnen die Möglichkeit zur Kommunikation, zum Lernen und zum Verstehen.

Ich bin jetzt 23 Jahre alt und mit dem Internet aufgewachsen. Für mich persönlich ist es eine der größten Errungenschaften und hat es mir erst ermöglicht mich intensiv mit den Themen Verkehr und Mobilität auseinanderzusetzen. Ich kann mit voller Überzeugung behaupten, dass ich ohne das Internet heute hier nicht stehen würde.

Ich persönlich sehe mich auch weniger als Technikjournalist, denn als Wissenschaftskommunikator.

In der Wissenschaftskommunikation bietet dieses Medium noch ungeahnte Möglichkeiten. Wissenschaftler können ihre Ergebnisse frei und offen publizieren, in den Diskurs eintreten und sich unabhängig von Konferenzen und Kongressen mit Kollegen austauschen. Es bietet auch die Möglichkeit den großen Wissensschatz von misslungenen Experimenten und widerlegten Hypothesen zu veröffentlichen. Wissenschaft und Forschung profitieren ebenso von Fehlschlägen wie von positiven Ergebnissen.

Eine weitere große Möglichkeit bietet sich im Feld der Kommunikation. Wir können heute Rohdaten zur Verfügung stellen, aber auch zielgruppenorientiert Forschungsergebnisse präsentieren und noch viel wichtiger erklären.  So kann beispielsweise der Graben zwischen Öffentlichkeit und Fachpublikation peu à peu geschlossen werden. Man könnte auch sagen, dass Wissenschaftler den Elfenbeinturm verlassen und der gesellschaftlichen Notwendigkeit einer öffentlichen Legitimation der Wissenschaft mit offenem Visier entgegen treten.

Wenn wir als Wissenschaftler oder Journalist ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir dass in einzelnen Fällen Ergebnisse nicht richtig in der Öffentlichkeit ankommen. So werden hin und wieder einzelne Aspekte herausgenommen und zu sehr in den Vordergrund gestellt, andere wichtige Erkenntnisse bleiben wegen ihrer Komplexität oder ihrer gesellschaftlich angeblich zu geringen Bedeutung außen vor.

Das Internet bietet nicht nur Journalisten die Möglichkeit, Wissenschaft mit unterstützenden Inhalten zu verknüpfen und unabhängig von Zeilenvorgaben zu erklären, sondern es bietet Wissenschaftlern, Erfindern und Unternehmen auch die Möglichkeit selbst zu kommunizieren. So können Forschungsergebnisse detailliert vorgestellt werden, auch wenn man sich nicht zu sehr in den Details verlieren sollte. Dies bedarf natürlich neuen Anforderungen an die wissenschaftliche Ausbildung und einen Mentalitätswechsel, dass Offenheit auch Klarheit und Verständnis mit sich bringt.

Für den Journalismus bedeutet dies aber ebenso eine Zäsur, da er auch im Bereich des Wissenschaftsjournalismus in den nächsten Jahren seine Gatekeeper-Funktion endgültig verlieren dürfte. Die Möglichkeiten spannende und herausragende Technik und Forschung einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, wachsen durch das Internet enorm. Video, 3D-Visualisierungen, interaktive Inhalte seien hier als Beispiel genannt. Der Journalismus wird sich diesen Herausforderungen stellen müssen. Aber ich bin mir sich, dass er diese auch in formidabler Weise bewältigen wird.

Zum Abschluss bleibt mir noch, im Namen aller Preisträger, acatech und der Jury zu danken und Ihnen einen anregenden Festabend zu wünschen.

[In eigener Sache] Ausweitung des Newsletter-Angebots

Der tägliche Newsletter war bisher immer mein Sorgenkind. Ich war damit nie wirklich zufrieden und habe einiges an Verbesserungspotenzial gesehen. Nicht jeder möchte täglich eine E-Mail mit dem Hinweis bekommen, dass “Verkehr in 140 Zeichen” veröffentlicht wurde.

Um diesen Mangel zu beseitigen, habe ich das Newsletterangebot ausgeweitet. Man kann nun wählen zwischen:

  • dem bisherigen Newsletter, der täglich erscheint und Verkehr in 140 Zeichen umfasst
  • einem Newsletter, der nur über Hauptartikel informiert und Verkehr in 140 Zeichen nicht umfasst
  • einem Newsletter, der jeden Mittwoch um 11:00 Uhr die erschienenen Artikel der vergangenen sieben Tage zusammenfasst und Verkehr in 140 Zeichen ebenfalls nicht umfasst

Newsletterabonennten, die ihr Abonnement ändern möchten, können den bisherigen Newsletter hier oder über den Link am Ende jeder Ausgabe abbestellen.

Informationen zu den Newslettern und der Nutzung und Verarbeitung ihrer Daten, finden Sie hier.

Über aktuelle Beiträge kann man sich auch per RSS-Feeds (mit 140 Zeichen | ohne 140 Zeichen), Twitter und Facebook informieren lassen.

Täglicher Newsletter mit Verkehr in 140 Zeichen

Dieser Newsletter erscheint täglich gegen 08:00 Uhr, wenn ein neuer Artikel auf Zukunft Mobilität veröffentlicht wurde. Der Newsletter wird auch versendet, wenn nur ein Artikel aus der Kategorie “Verkehr in 140 Zeichen” erschienen ist.

* benötigt

Täglicher Newsletter ohne Verkehr in 140 Zeichen

Dieser Newsletter erscheint gegen 08:00 Uhr, wenn ein neuer Artikel auf Zukunft Mobilität veröffentlicht wurde. Der Newsletter beeinhaltet keine Hinweise auf Artikel aus der Kategorie “Verkehr in 140 Zeichen” und erscheint daher unregelmäßig.

* benötigt

Wochenrückblick (ohne Verkehr in 140 Zeichen)

Der Wochenrückblick wird jeden Mittwoch gegen 11:00 Uhr versendet und beeinhaltet Hinweise auf Artikel, die in den vergangenen sieben Tagen auf Zukunft Mobilität erschienen sind. Sie werden nicht über Artikel aus der Kategorie “Verkehr in 140 Zeichen” informiert.

* benötigt

Zukunft Mobilität gewinnt Grimme Online Award 2012

Den gestrigen Abend, kann ich eigentlich mit drei Worten beschreiben: Vorfreude, Ernüchterung, FREUDE!

Zuerst muss ich festhalten: Ja, ich habe einen Grimme Online Award. Ich habe ihn nur nicht in der Kategorie, in der ich nominiert war. Das hat folgenden Hintergrund.

Ursprünglich war ich mit anderen tollen Webseiten und Projekten wie Spielverlagerung, Klaus Kauker und sein MusikTraining (der übrigens bei der Publikumswahl nur 35 (!) Stimmen hinter der Tagesschau App landete), Zugmonitor (Süddeutsche Zeitung), Lobbypedia, uvm. in der Kategorie “Bildung und Wissen” nominiert. Nachdem Lobbypedia, MusikTraining und Amazonien — die Seele der Indios (Arte) einen Award in dieser Kategorie gewonnen hatten, war ich etwas ernüchtert und glaubte eigentlich, keinen Grimme Online Award mehr zu bekommen.

Es kam anders.

Die Jury entschied, dass Zukunft Mobilität viel besser in die Kategorie “Information” passe und mir und dem wunderbaren MiGAZIN einen Grimme Online Award in dieser Kategorie verliehen. Wegen dieser Änderung war die Überraschung für mich umso größer. Zumal sich andere Nominierte wie die Tagesschau App, die App der Frankfurter Rundschau, @reporterZDF, Sascha Lobo mit seiner Mensch-Maschine (Spiegel Online) und Klimaretter.infoin dieser Gruppe befanden. Ich war deswegen auch auf der Bühne ein bisschen neben der Spur. Hat aber immerhin noch für einen Witz gereicht…

Preispate Richard Gutjahr und ich – Foto: Jens Becker/lensemann.deCC BY-NC-SA 2.0

Begründung der Jury:

Zukunft Mobilität. Diesem relevanten und spannenden Thema hat sich Martin Randelhoff verschrieben. Der Student der Verkehrswirtschaft leistet Herausragendes mit seinem tagesaktuellen Online-Magazin: Als alleiniger Autor verfasst er qualitativ hochwertige Artikel, Analysen und Konzepte. Und das so verständlich, dass selbst Laien sich von Themen wie Agrartreibstoffen, Umweltzonen und „Kampfradlern” fesseln lassen.
Randelhoff argumentiert facettenreich und fachkundig. Er nähert sich unterschiedlichen Positionen mit Offenheit und Neugier. Dann legt er sein Augenmerk auf kritische Aspekte sowie Lösungsansätze, um dem Leser eine objektive Einordnung des komplexen Sachverhalts zu ermöglichen. Und das stets mit wissenschaftlicher Klarheit und akkurater Illustrierung.
Mit „Zukunft Mobilität“ brilliert der 23-Jährige nicht nur inhaltlich. Indem er seine Beiträge updated – wobei er sich auch selbst der Kritik stellt und eigene Positionen überarbeitet – und mit aktualisierten Inhalten spickt, nutzt der Mobilitätsexperte sein Angebot auch als lebendige Wissensplattform. Zur Transparenz gehört außerdem, dass Leser über geplante Themen informiert werden, die Inhalte werbefrei und Creative Commons lizenziert sind. Vorbildlich ist die crossmediale Ausspielung: Über die parallel genutzten Plattformen Facebook und Twitter bietet Randelhoff weiterführende Informationen und Links von echtem Mehrwert – stets tagesaktuell, oft aus dem internationalen Sprachraum. Auch die Partizipationsmöglichkeiten überzeugen: Gastautoren können sich im „Open Blog“ einbringen, Leser Themen vorschlagen.

An alle Preisträger einen herzlichen Glückwunsch!

Der Grimme Online Award ist natürlich nicht nur eine Anerkennung, sondern auch eine Motivation für die Zukunft. Für Vorschläge, Lob und Kritik ist wie immer die Kommentarfunktion da.

Damit wir gemeinsam Zukunft Mobilität fortentwickeln und noch besser machen können!

Lizenzänderung: CC BY-SA 3.0 – Kommerzielle Nutzung von Artikeln, Grafiken, usw. nun gestattet und ausdrücklich erwünscht!

Um die Inhalte in diesem Blog weiterzuentwickeln und zu verbessern, werden alle von mir produzierten Inhalte nun unter einer CC BY-SA 3.0 de Lizenz veröffentlicht. Damit ist die kommerzielle Nutzung ausdrücklich gestattet. Alle bisher unter CC BY-NC-SA 3.0  veröffentlichten Inhalte stehen mit sofortiger Wirkung unter CC BY-SA 3.0 de Lizenz.

Weiterhin der Hinweis: Grafiken sind von dieser Lizenz aus Vereinfachungs- und Schutzgründen ausgenommen (Anwendung aufgrund der Verwendung von Grafiken / Bildern mit unterschiedlichen Lizenzen zu kompliziert) außer die CC-Lizenz ist ausdrücklich genannt. Für bisher unter CC BY-NC-SA lizensierte Grafiken siehe Nicht-Anwendungshinweis am Ende des Artikels.

Weitere Informationen zur Lizensierung von Inhalten dieses Blogs sind hier zu finden.

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Schlußstrich

A developed country is not a place where the poor have cars. It’s where the rich use public transportation.
Gustavo Petro, Bürgermeister von Bogotá 2012

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In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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