Hier finden Sie alle Artikel zum Thema "Luftverkehr".
Der Luftverkehr ist die Verkehrsart mit den größten Zuwächsen. Insbesondere in Asien und dem Nahen Osten ist ein starkes Wachstum zu verzeichnen. Der Luftverkehr fördert die internationale Vernetzung und wird für die Exportwirtschaft immer wichtiger. Der Luftfrachtverkehr ermöglicht weltweiten Handel mit eilbedürftigen bzw. leicht verderblichen Stückgütern sowie empfindlichen Wertgütern.
Der Luftverkehr bringt aber auch einige Umweltbeeinträchtigungen mit sich. Fluglärm beeinträchtigt die Lebensqualität von Menschen, die in den Einflugschneisen leben und macht krank. CO2, Wasserdampf und Ozon schädigen das Klima. Durch den Ausstoß schädlicher Klimagase in großen Höhen verstärkt sich deren klimaschädliche Wirkung noch (Radiative Forcing Index).
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Dieser Artikel ist Teil der Serie Europaweite Beeinträchtigungen im Luftverkehr durch Vulkanasche – Liveblog. Eine Übersicht über alle Artikel finden Sie hier.
Sonntag, 18.04.2010
03:12: Ankündigung, den finnischen Luftraum bis mindestens Montag, 19.04.2010, 16:00 geschlossen zu halten.
04:01: Der britische Luftraum bleibt bis mindestens 18.04.2010, 14:00 geschlossen. (Quelle)
05:26: Die finnische Luftwaffe hat Triebwerkbilder eines Boeing F-18 Hornet Kampfjets nach einem Testflug am letzten Donnerstag veröffentlicht, der in die Aschewolke geraten war. Auf den Bildern ist klar die geschmolzene Asche zu erkennen.
07:35: Die Niederlande kündigen weitere Testflüge an, nachdem bei einem KLM 737 Testflug keine Schäden am Flugzeug aufgetreten waren.
Ausdehnung der Aschewolke – Stand: 18.04.2010, 07:49 – Met Office
08:00: Der deutsche Luftraum bleibt bis mindestens 18.04.2010, 20:00 geschlossen. Dies gilt ebenso für die 16 internationalen Flughäfen wie auch alle Regionalflughäfen. Bis jetzt führten die Deutsche Lufthansa, Air Berlin und Condor Überführungsflüge ohne Passagiere durch.
08:13: Bulgarien schließt seinen Luftraum bis mindestens 21:15.
08:43: Laut Xinhua streichen Air China und China Southern Airlines fast alle Flüge Richtung Europa bis auf weiteres.
08:49: Air Berlin streicht alle Flüge bis Sonntag Abend, 20:00.
09:11: Die Air Transport Association of America (ATA) gibt bekannt, dass gestern 282 Flüge zwischen den USA und Europa gestrichen worden sind. Dies sind in etwa 84% der geplanten Fracht- und Passagierflüge.
09:22: Schweden verlängert die Sperrung des Luftraums bis Montag Morgen.
09:34: Dänemark lässt seinen Luftraum bis mindestens 19.04.2010, 01:00 geschlossen.
10:20: Die irische Luftaufsicht verlängert das Flugverbot bis Montag, 19.04.2010, 14:00. Erwartet wird eine weitere tagelange Sperrung des irischen Luftraums.
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Samstag, 17. April 2010
Ausbreitung der Aschewolke – Stand 17.04.2010 – 07:00
00:00: Am 16.04.2010 fanden 10.400 Flüge statt. Normal sind ~28.000.
09:00: Die Lufthansa streicht alle Flüge bis mindestens 20:00.
10:30: Eurocontrol meldet, dass nur etwa 6.000 Flüge stattfinden werden. Normal sind 22.000.
Folgende Lufträume sind geschlossen: Österreich, Belgien, Kroatien, die tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Nordfrankreich, große Teile Deutschlands, Ungarn, Irland, Norditalien, die Niederlande, Südnorwegen, Polen, Rumänien, die Slowakei, Slowenien, Schweden, die Schweiz und Großbritannien. Teilweise ist der Luftraum ab einer gewissen Höhe für Überflüge freigegeben.
In Spanien, auf dem südlichen Balkan, in Süditalien, Bulgarien, Griechenland und der Türkei finden weiterhin Flüge statt. Von 300 Transatlantikflügen fanden bis jetzt 73 statt.
10:59: Wissenschaftler warnen vor weiteren Eruptionen. Die Aktivität des Vulkans nimmt weiter zu. Die Asche könne den europäischen Flugverkehr noch mindestens 5 Tage lang beeinträchtigen. Mittlerweile fordern immer mehr Airlines sich nicht nur auf Computersimulationen zu verlassen, sondern direkt Messungen hinsichtlich der Partikeldichte und anderer Parameter zu machen, um sicher zu gehen, dass die Sperrungen notwendig sind.
11:09: Alle 16 internationalen Flughäfen in Deutschland bleiben bis mindestens 02:00, 18.04.2010 geschlossen. Überflüge dagegen sind wieder möglich. Seit Freitag, 19 Uhr, kann Deutschland in einer Höhe von 36.000 Fuß (ca. 12 km) oder höher wieder überflogen werden.
12:29: Die Lufthansa plant Überführungsflüge einiger Maschinen von München nach Frankfurt am Nachmittag des 17.04.2010. Diese sollen auf ca. 3000m fliegen und daher nicht anfällig für Aschepartikel sein.
13:02: Die Flughäfen in Paris und Nordfrankreich bleiben mindestens bis zum Morgen des 19.04.2010 geschlossen.
13:51: Die riesige Aschewolke über Europa hat nach Einschätzung des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie keine Auswirkungen auf das weltweite Klima.
15:01: Die Lufthansa überführt neun weitere Maschinen ohne Passagiere nach Frankfurt. Die Flugzeuge fliegen in etwa drei Kilometer Höhe auf Sicht.
16:30: Eurocontrol erwartet, dass im europäischen Luftraum heute 5000 Flüge stattfinden werden. Normal wären 22.000.
Folgende Lufträume sind weiterhin geschlossen: Österreich, Belgien, Kroatien, die tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, große Teile Frankreichs und Deutschlands, Ungarn, Irland, Norditalien, die Niederlande, Norwegen, Polen, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Slowenien, Schweden, die Schweiz, die Ukraine und Großbritannien. Teilweise ist der Luftraum ab einer gewissen Höhe für Überflüge freigegeben.
Flüge finden noch in Spanien, auf dem südlichen Balkan, in Süditalien, Bulgarien, Griechenland und der Türkei statt.
16:49: British Airways streicht alle Inlandsflüge bis Montag Abend, den 19.04.2010. (weiterlesen …)
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Freitag, 16. April 2010
00:24: Die irische Flugaufsicht öffnet die Flughäfen Cork und Shannon sowie einige weitere Regionalflugplätze wieder für den Luftverkehr, nachdem die Aschewolke nach Osten und Süden zieht. (Quelle)
06:06: Die britische Flugaufsicht schließt den britischen Flugraum für den ganzen Tag.
08:54: Die Flughäfen Frankfurt und Düsseldorf werden geschlossen.
09:03: Die deutsche Flugaufsicht schließt elf Flughäfen aufgrund der Aschewolke.
09:47: Die britische Flugaufsicht schließt den britischen Luftraum bis mindestens Samstag, den 17.04.2010. In Europa werden ca. 17.000 Flüge gestrichen. Eurocontrol erwartet ungefähr 12.000 Flüge für den 16.04.2010. Normal sind etwa 28.000 Flüge.
10:32: Die östereichische Flugaufsicht kündigt an, ab Nachmittag ebenfalls den österreichischen Luftraum teilweise zu sperren.
13:56: Leichter Ascheregen geht in Schottland und Norwegen nieder.
15:30: Folgende Lufträume sind geschlossen: Großbritannien (Schottland ausgenommen), Belgien, Niederlande, Dänemark, Teile Schwedens, Norwegen, Finnland, Estland, Nordfankreich inklusiver aller Pariser Flughäfen, Norddeutschland, Teile Polens inklusive Warschau und tschechische Republik. Teile des irischen und schwedischen Luftraumes wurden wiedereröffnet. Die Flughäfen Stuttgart und München sind noch geöffnet.
15:59: Ankündigung, dass der britische Luftraum mindestens bis zum 17.04.2010, 07:00 geschlossen bleibt.
17:20: Die Airlines schätzen die Schäden durch den in Europa geschlossenen Flugraum auf 150 Millionen Euro täglich. (Quelle)
18:12: Eurocontrol meldet, dass nur 10.000 – 11.000 Flüge in Europa stattfanden bzw. stattfinden. Normal sind ungefähr 28.000. Von nomalerweise 300 Transatlantikflügen fanden nur 100 – 120 Flüge statt.
Geschlossen sind folgende Lufträume: die meisten Teile Großbritanniens (außer Schottland), Belgien, Niederlande, Dänemark, südliche Teile Schwedens und Norwegens, Finnland, Estland, Nordfankreich inklusiver aller Pariser Flughäfen, der größte Teil Deutschlands, Teile Polens inklusive Warschau und tschechische Republik. Die Flughäfen Genf und Wien schließen noch im Laufe des Tages.
18:19: 15 der 16 internationalen Flughäfen werden in Deutschland bis mindestens 17. April 2010, 07:00 geschlossen.
19:13: In Österreich werden die Flughäfen Wien und Linz geschlossen. Weitere folgen im Laufe des Abends.
19:41: Die schottischen Flughäfen werden wieder geöffnet.
20:00: Der Flughafen München wird geschlossen.
21:24: British Airways streicht alle Flüge von und nach London am 17.04.2010.
23:12: Der britische Luftraum bleibt am Samstag, den 17.04.2010 bis mindestens 20:00 geschlossen. Der Flugraum in Norditalien wird geschlossen.
Übersicht:
Teil 1 – Die Geschehnisse vom 21. März 2010 – 15. April 2010
Teil 3 – Die Geschehnisse am 17. April 2010
Teil 4 – Die Geschehnisse am 18. April 2010
Teil 5 – Die Geschehnisse am 19. April 2010
Teil 6 – Die Geschehnisse am 20. April 2010
Teil 7 – Die Geschehnisse ab dem 21. April 2010
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Sonntag, 21. März 2010
22:30: Erste schwache Eruptionen wurden in der Nähe des Eyjafjallajokull gemessen. Für den südlichen Teil Irlands wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Der internationale Flughafen Keflavik sowie die nationalen Flugplätzen Reykjavík und Akureyri wurden kurzfristig geschlossen. Der transatlantische Flugverkehr über der Insel wird weiträumig umgeleitet. Der internationale Flughafen wurde jedoch am Abend des 21. März wieder für den Verkehr freigegeben. Drei Maschinen der Icelandair aus den USA mussten umkehren und nach Boston, Orlando und Seattle zurückfliegen. Etwa 500 Passagiere waren betroffen. Weitere Bilder sind bei Boston.com Big Picture zu finden.

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Hinweis: Der Liveblog bestand einmal aus einem einzelnen Beitrag. Leider litt die Lesbarkeit mit der Zeit darunter und nach ca. 900 Updates ging auch WordPress allmählich in die Knie und lieferte Fehlermeldungen. Daher habe ich mich entschlossen, die einzelnen Tage in einzelne Artikel aufzuteilen.
Eine Übersicht über die einzelnen Tage findet sich hier.
Beginnend mit dem 20. März kam es zu mehreren Eruptionen des Vulkans “Eyjafjallajokull” auf Island mit einem großen Ausstoß an Asche. Der Flugverkehr über Nord- und Mitteleuropa musste in weiten Teilen infolgedessen für mehrere Tage eingestellt werden. Auch Transatlantikflüge sind betroffen.
Dieser “Ticker” bietet keine Liveberichterstattung, sondern hat eher archivarische Gründe. Er stellt daher eher ein Protokoll dar. Für aktuelle Informationen bietet zum Beispiel Focus Online einen Liveticker an. Eine Übersicht über alle derzeit stattfindenden Flüge findet man bei Flightradar24.com (Achtung: Zeitweise Überlastung!). Dieser Artikel fokussiert sich rein auf den Luftverkehr. Kanzlerin Merkel und Obama bleiben außen vor.
Hinweis: Der Liveblog bestand einmal aus einem einzelnen Beitrag. Leider litt die Lesbarkeit mit der Zeit darunter und nach ca. 900 Updates ging auch WordPress allmählich in die Knie und lieferte Fehlermeldungen. Daher habe ich mich entschlossen, die einzelnen Tage in einzelne Artikel aufzuteilen.
Eine Übersicht über die einzelnen Tage findet sich hier.
Deutschland hat bei Elektromobilität Nachholbedarf
Laut dem von McKinsey für die Wirtschaftswoche erstellten “Electric Vehicle Index”, kurz: Evi, liegt Deutschland bei der Elektromobilität mit erkennbarem Abstand nur auf Platz drei. Führend sind die USA (Platz 1) und Frankreich (Platz 2). Das Mittelfeld bilden Italien, Japan, Dänemark und China. (WiWo)
Zuversicht der Schifffahrtsbranche steigt wieder
Die Zuversicht über steigende Investitionen und Frachtraten hat laut der neuesten Branchen-Studie von Moore Stephens den höchsten Wert seit 15 Monaten erreicht (5,9 von 10 Punkten). Insbesondere die Tank- und Containerschifffahrt schöpft wieder Hoffnung. Ebenfalls trägt die Entwicklung in Asien, Afrika und Indien zur positiven Stimmung bei. (THB)
Chinesische Ingenieure stellen Transrapid in Eigenbau vor
Das Design des chinesischen Nachbaus basiert auf deutschen Lizenzen, Kernkomponenten werden weiterhin aus Deutschland bezogen. Der Maglev soll wahrscheinlich auf der Strecke Shanghai – Hangzhou (200 Kilometer) zum Einsatz kommen. Derzeit befindet er sich in der Erprobungsphase. (International Maglev Board)
Mehrere Tote bei Zugunglück in Italien
Bei einem Zugunglück im norditalienischen Südtirol sind neun Menschen ums Leben gekommen. Alle 28 weiteren Personen, die sich im Zug befanden, wurden bei dem Unfall nahe Bozen verletzt, 9 davon schwer. Eine ca. 15 Meter breite und 30 Meter hohe Mure hatte den Regionalzug R108, der von Mals in Richtung Meran unterwegs war, um 9:02 Uhr erfasst. Die Schlamm- und Geröllmassen rissen den ersten Waggon aus den Schienen, woraufhin der gesamte Zug entgleiste. Lediglich einige Bäume am Flussufer verhinderten ein Abstürzen der Wagen in die Etsch. Ein Zug, der in die entgegengesetzte Richtung fuhr, hatte die Stelle nur wenige Minuten zuvor problemlos passiert. Die eingleisige Eisenbahnstrecke war erst 2005 eröffnet worden. (Tagesschau)
Locomore Rail – Fernverkehrstickets für unter 29 Euro
Der Chef des Bahnbetreibers Locomore Rail erklärt in seinem Interview mit der Wirtschaftswoche, warum sein Angriff auf die Deutsche Bahn schwerer ist als gedacht und wie er trotzdem für mehr Wettbewerb auf der Schiene sorgen will. (Wiwo)
StreetParkNYC – Unternehmen vermittelt öffentliche Parkplätze in New York
Das frisch gegründete Unternehmen StreetParkNYC möchte Parkplatzsuchenden die Suche vereinfachen. StreetParkNYC ist ein kommerzielles Unternehmen, bei dem Leute die einen Parkplatz suchen und Leute, die gerade einen Parkplatz freimachen wollen, zusammengebracht werden. Jeder, der einen freien Parkplatz meldet wird mit ~3 Dollar belohnt. Jeder Suchende muss 5 Dollar bezahlen.
Eine Bepreisung des Parkraumes mag sinnvoll sein. Allerdings sollte dieses Geld her der Stadt, die die Parkplätze bereitstellt und somit dem Steuerzahler zugute kommen. (New York Times)
Umatzrekord für Bahnindustrie
Die Bahnindustrie in Deutschland hat mit einem Umsatz von 10,4 Milliarden Euro im Jahr 2009 erstmals die Zehn-Milliarden-Euro-Grenze überschritten und wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent. Allerdings spürt auch die Bahnindustrie die Folgen der Weltwirtschaftskrise. Der Auftragseingang 2009 ist im Vergleich zum Vorjahr um 19,5 Prozent auf 10,3 Mrd. Euro eingebrochen und lag damit in der Größenordnung des Umsatzes. Die Nachfrage nach Schienenfahrzeugen sank um 26,7 Prozent. Der Auftragseingang für die Infrastrukturausrüstungen konnte sich nur aufgrund vermehrter Bestellungen aus dem Ausland leicht positiv entwickeln. Die Beschäftigtenzahl wurde mit 44.800 auf Vorjahresniveau gehalten. (Verband der Bahnindustrie)
CEP kritisiert Studie zu wirtschaftlichen Auswirkungen der geplanten LKW-Umweltmaut
Das „Centrum für Europäische Politik“ (CEP) warnt vor unzuverlässigen Schlussfolgerungen in dem Papier des Joint Research Centres. Die Studie sollte dem EU-Rat dabei helfen, eine Entscheidung für oder gegen die Anlastung sogenannter externer Kosten auf den Straßengüterverkehr zu treffen. Das CEP bemängelt, dass die Verkehrskorridore willkürlich gewählt seien, der Lieferverkehr nicht ausreichend berücksichtigt werde sowie die Preissteigerungen für den Transport und die jeweiligen Endprodukte. (Verkehrsrundschau)
ICE verliert Tür bei voller Fahrt
Bei einem Unfall mit zwei ICE-T-Zügen auf der Strecke Köln – Frankfurt sind am Samstagmittag sechs Menschen leicht verletzt worden. An einem Intercity-Express hatte sich eine Tür gelöst und war in den Bistrowagen eines in Gegenrichtung fahrenden Zug geflogen. Die Bahnstrecke wurde komplett gesperrt. Der Zwischenfall ereignete sich auf der 300 km/h-Schnellstrecke zwischen Limburg und Montabaur. (SWR)
Wie man mit Hilfe der gefährlichsten Züge, Flugzeuge, Busse, etc. “eine Reise tut”
Interview mit Carl Hoffmann, der mit den gefährlichsten und überfülltesten Verkehrsmitteln einmal um die Welt gereist ist. (Wired)
LPG-Tanker vor Shanghai explodiert
Der unter Panamas Flagge fahrende LPG-Tanker “Golden Crux 18″ ist vor Shanghai explodiert. 12 Seeleute wurden gerettet, 2 sind vermisst. Der Tanker war nicht beladen. (China Daily)
EMI: Frühjahrsaufschwung füllt Auftragsbücher der Industrie
Zuwäche bei Auftragseingang und Produktion lassen den saisonbereinigten Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) binnen Monatsfrist um weitere drei Zähler auf 60.2 und damit auf ein Zehn-Jahreshoch emporschnellen. (myLogistics)
Rollenden Landstraße (Rola) über den Brenner wächst um 17,5 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Rola stellt mit rund 226.000 beförderten LKW einen neuen Beförderungsrekord auf. (Verkehrsrundschau)
Mosambik: Investitionen in den Schienenpassagierverkehr
2009 wuchs die Anzahl der transportierten Passagiere um 29% im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden mehr als 2,6 Mio. Menschen transportiert. (macauhub)
Binnenschifffahrt geht 2009 um knapp 17% zurück
Die Binnenschiffahrt musste einen Einbruch von 16,8% hinnehmen; die Beförderungsmenge verringerte sich gegenüber 2008 um 41,2 Mio. t auf 204,5 Mio. t. Allerdings war im Jahresverlauf eine Erholung zu verzeichnen. (Destatis via MM Logistik)
Mehr Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen
Im Jahr 2009 nutzten in Deutschland fast 10,7 Milliarden Fahrgäste den Linienverkehr mit Bussen und Bahnen. Dies entspricht durchschnittlich über 29 Millionen Fahrten am Tag. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der Fahrten gegenüber 2008 um 1,1%, womit sich der beständig leichte Zuwachs der letzten Jahre weiter fortsetzte. Im Nahverkehr wurden 2009 je Fahrt durchschnittlich 9,4 Kilometer und im Fernverkehr 285 Kilometer zurückgelegt. Die Beförderungsleistung – das Produkt aus den beförderten Personen und der Fahrtweite – lag bei 134 Milliarden Personenkilometern und damit um 0,7% niedriger als 2008. (Destatis)
Deutschland investiert 100 Mio. Euro in die Entwicklung und Evaluierung von Smart-Grids
Die fünf ünterstützten Projekte sind: e-mobility, E-Tour Allgäu, GRID-Surfer, MEREGIOmobil und Smart-Wheels. Diese beschäftigen sich mit Elektromobilität, intelligenter Energieverteilung, v2g (vehicle-to-grid, das Elektroauto als Zwischenspeicher), der Umweltverträglichkeit von Ökostrom und der Entwicklung von einheitlichen Abrechnungssystemen sowie Geschäftsmodellen. (ÖkoEnergie-Blog)
Anteil an Leerfahrten auch 2009 konstant
Auch 2009 pendelte der Leerkilometer- Anteil im europaweiten Fernverkehr laut Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. zwischen der 10 und der 11 Prozent-Marke. Dieser Wert sei seit Jahren konstant. (mylogistics)
Cosco entschuldigt sich für die vor der australischen Küste havarierte “Shen Neng 1″
Mittlerweile sind die ersten 100 Tonnen Öl aus dem Frachter abgepumpt worden. Gefahr des Auseinanderbrechens mittlerweile gebannt. Der Frachter gehört der Firma Shenzhen Energy Transport, einer Tochter der chinesischen Cosco, der zweitgrößten Schifffahrtsfirma der Welt. (DVZ)
Deutsche Bahn verzeichnetet im Winter 114 Zugausfälle pro Tag
Laut einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des SPD-Bundesstagsabgeordneten Uwe Beckmeyer mussten im Winter 2009/2010 „aufgrund witterungsbedingter Einflüsse“ im Schnitt 30 Fernzüge pro Tag zum Teil oder ganz gestrichen werden. Das sei dreimal so viel wie im Winter davor und sogar sechsmal so viel wie im Winter 2007/2008. (Focus)
EU zieht Vorschlag zur Lieferkettensicherheit zurück
Die Europäische Kommission hat den Verordnungsentwurf zur Sicherheit der Lieferkette aus dem Jahr 2006 zurückgezogen. Die Kommission hatte 2006 unter anderem vorgeschlagen, die Sicherheit des Landverkehrs durch ein Qualitätszeichen für alle an der Lieferkette beteiligten Transportunternehmen zu verbessern. De Umsetzung dieser pauschalen Absicherung aller Gütertransporte in Europa zur vorbeugenden Terrorismusabwehr hätte nach Berechnungen der Kritiker Kosten in Höhe von mehr als 60 Milliarden Euro bei der Einführung sowie jährliche Folgekosten von knapp 48 Milliarden Euro verursacht. (Verkehrsrundschau)
132 Tote bei Flugzeugabsturz am Rande der russischen Stadt Pechorsk in der Region Smolensk
Die dreistrahlige Tupolev sollte auf dem Flughafen Sewerny außerhalb von Smolensk landen. Sie stürzte bei dichtem Nebel wenige hundert Meter vor der Landebahn in ein Waldgebiet, zerbrach und ging in Flammen auf. Unter den Opfern ist auch der polnische Präsident Lech Kaczynski (60). (DMM)