[Dossier] Uber und der Umgang mit neuen nachfrageorientierten und flexiblen Angeboten
[Dossier] Uber und der Umgang mit neuen nachfrageorientierten und flexiblen Angeboten

Uber sorgt für unruhigen Schlaf in der Taxibranche. Doch ist Uber wirklich die bessere Alternative zum Taxi? Gar die Zukunft des Verkehrs? Und was bedeutet dies für etablierte Verkehrsysteme oder den Taximarkt? Oder stellt sich am Ende nur eine kleine elitäre Gruppe auf Kosten der Gesellschaft und prekärer Arbeit besser?

Dieses Dossier soll bei Beantwortung dieser Fragen helfen und einen Einblick in die komplexe Materie flexibler Verkehrssysteme und deren Wirkung geben.

[Jetzt mitmachen!] Stellen Sie VerkehrspolitikerInnen Ihre Fragen!
[Jetzt mitmachen!] Stellen Sie VerkehrspolitikerInnen Ihre Fragen!

Richten Sie jetzt Ihre Fragen und Vorschläge an die Bundes- und Landespolitik! Sei es zu zu lokalen und regionalen Verkehrs- und Infrastrukturvorhaben, Budget- und Haushaltsfragen, Fördermaßnahmen für den Radverkehr, Elektromobilität und nachhaltigen Verkehrskonzepten oder (juristischen) Fragen zu Finanzierungs- oder Regulierungsfragen im Bereich des ÖPNV.

Jetzt mitmachen und Fragen stellen!

[Dossier] PKW-Maut / Infrastrukturabgabe in Deutschland
[Dossier] PKW-Maut / Infrastrukturabgabe in Deutschland

In Deutschland soll über eine “Infrastrukturabgabe” ein Teil der Finanzierungslücke bei der Finanzierung des Straßennetzes geschlossen werden. Ausländische Nutzer des deutschen Straßennetzes sollen einen Teil der Unterhaltskosten tragen, so zumindest der Plan der CSU. Doch kann dieses Vorhaben gelingen? Und welche sinnvollere Alternativen gäbe es? Lesen Sie unser Dossier!

[Dossier] Radhelmpflicht in Deutschland
[Dossier] Radhelmpflicht in Deutschland

Die Einführung einer allgemeinen Radhelmpflicht wird in Deutschland seit mehreren Jahren kontrovers diskutiert. Welche Wirkung hat aber eine gesetzliche Pflicht einen Fahrradhelm zu tragen? Kann eine Helmpflicht Verkehrstote vermeiden und eine positive Wirkung auf die Gesundheit entfalten? Oder ist eine Helmpflicht am Ende gar negativ und eine freiwillige Entscheidung jedes Einzelnen besser?

[Dossier] Luftschadstoffe im Verkehr: Umweltzonen und andere Maßnahmen
[Dossier] Luftschadstoffe im Verkehr: Umweltzonen und andere Maßnahmen

Luftschadstoffe sind neben Lärm die größten Umweltprobleme des Verkehrsbereichs. Viele Kommunen werden durch EU-Grenzwerte zu Maßnahmen in der Luftreinhaltung gezwungen, um die Gesundheit der Bürger zu schützen. Dieses Dossier soll einen Überblick über die Problematik geben und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.

Welche Rolle spielen Taxis für den ÖPNV?
Welche Rolle spielen Taxis für den ÖPNV?

Taxiverkehr und ÖPNV scheinen auf den ersten Blick zwei Konkurrenten zu sein. Bei näherer Betrachtung stellt sich jedoch heraus, dass sich beide Verkehrsarten sehr gut ergänzen und das öffentliche Verkehrsangebot einer Stadt verbessern. In Zukunft sollten wir vielleicht daran arbeiten, den öffentlichen Personennahverkehr enger mit dem Taxiverkehr zu verknüpfen. Zum Wohle der Stadt und ihrer Einwohner…

London: Die Folgen der Innenstadtmaut und der Low Emission Zone
London: Die Folgen der Innenstadtmaut und der Low Emission Zone

London ist die wohl berühmteste Stadt mit Innenstadtmaut. Seit 2003 muss jedes Fahrzeug, dass in die Innenstadt Londons fahren möchte, die Congestion Charge entrichten. Dieser Artikel erläutert, welche Auswirkungen die Maut auf den Autoverkehr, den ÖPNV, die Wirtschaft und die Luftqualität der britischen Hauptstadt hat. Und ob London als Vorbild für andere Städte Europas dienen kann…

Wie umweltfreundlich sind Agrotreibstoffe?
Wie umweltfreundlich sind Agrotreibstoffe?

Seit einigen Jahren werden verstärkt landwirtschaftlich nutzbare Flächen statt zur Ernährung der Menschen zur Treibstoffversorgung von Fahrzeugen eingesetzt. Die EU und andere Industrieländer wollen den Anteil von Ethanol weiter steigern. Die anderen Effekte sind jedoch Hunger, steigende Nahrungsmittelpreise und Abholzung von Regenwäldern zur Landgewinnung. Man muss daher eine Frage stellen: Wie umweltfreundlich sind Agrotreibstoffe wirklich?

Feste Fehmarnbeltquerung: Bau des längsten Absenktunnels der Welt zwischen Deutschland und Dänemark
Feste Fehmarnbeltquerung: Bau des längsten Absenktunnels der Welt zwischen Deutschland und Dänemark

Ab 2020 soll der längste Absenktunnel der Welt Fehmarn und Lolland miteinander verbinden. Das über 5 Mrd. € teure Bauwerk soll Deutschland und Skandinavien näher zueinander bringen. Kritiker bezweifeln den Nutzen und fürchten große Schäden für die Region. Kommt es zu einem “Fehmarn 21″?

Zukunft Mobilität erhält PUNKT 2012 der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften

acatech – Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hat Zukunft Mobilität mit dem Journalismuspreis PUNKT 2012 in der Kategorie Multimedia ausgezeichnet. Der PUNKT prämiert herausragende Wort-, Bild- und Multimediabeiträge rund um das Thema Technik. In der Kategorie Multimedia ausgezeichnet werden “Formate, die die erweiterten Möglichkeiten des Internets wegweisend nutzen”.

Begründung der Jury

Mit seinem Online-Magazin „Zukunft Mobilität“ bietet der Student der TU Dresden eine klar konzipierte Informations- und Diskussionsplattform rund um das Thema Mobilität. Eigene Positionen, aber auch die Meinungen anderer, macht der 23-Jährige transparent und erfüllt damit ein zentrales journalistisches Qualitätskriterium. Martin Randelhoff integriert Podcasts, Videos und RSS-Feeds, gibt weiterführende Links und lädt ein zum Austausch über Social Media-Kanäle wie Facebook und Twitter, die er selbst betreut. Das umfassende Engagement und insbesondere die Umsetzungsfähigkeit Randelhoffs als alleiniger Blogger und Redakteur überzeugte die Jury.

Die Jury setzte sich wie folgt zusammen:

  • Dr. Klaus Dartmann Wissenschaftsredakteur Deutsche Welle und Vorstandsmitglied Wissenschafts-Pressekonferenz e.V.
  • Prof. Dr. Friederike Herrmann, Professorin für Medienwissenschaft, Hochschule Darmstadt
  • Reiner Korbmann, Wissenschaftsjournalist und Gründer von Science&Media, Büro für Wissenschafts- und Technikkommunikation
  • Sandra Lowin, Executive Director, init | AG für digitale Kommunikation
  • Christiane Riedel, Geschäftsführerin, ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie
  • Prof. Dr. Andreas Schümchen, Professor für Journalistik, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
  • Markus Weißkopf, Geschäftsführer, Wissenschaft im Dialog gGmbH

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird mir heute Abend im Rahmen der acatech Festveranstaltung im Konzerthaus Berlin verliehen.VG Wort

Ein paar Worte noch von mir:

Für mich persönlich ist der Preis natürlich eine große Ehre, auch wenn ich persönlich nur noch sehr schwer begreifen kann, was alles passiert. Es ging mir schon beim Grimme Online Award so, dass ich persönlich ein ganz anderes Selbstverständnis von meiner Arbeit habe. Das ist die große Unsicherheit “Bin ich jetzt wirklich so gut oder sind die “anderen” einfach nur schlecht?”. Ich möchte auf diese Frage keine Antwort haben, es ist nur dieses Gefühl was mich schon seit einigen Tagen bewegt. Ich habe auch einige Pläne für den Verkehrsbereich im Hinterkopf, die ich gerne in den nächsten Monaten angehen möchte. Es wird auf jeden Fall spannend!

Und ich muss mich bei all denen bedanken, die diesen Blog lesen und mir damit ein Gefühl geben, etwas Wichtiges und Richtiges zu machen. Ohne euch würde das Schreiben über Verkehr und Mobilität bei Weitem nicht so einen Spaß machen. Ich durfte in den letzten zweieinhalb Jahren auch sehr viele interessante Menschen kennen lernen, von denen einige gute Freunde geworden sind. Das alles wäre ohne die Motivation, die ich teilweise auch aus Kommentare und zugegebenerweise auch aus der Zugriffsstatistik erhalte, nicht möglich gewesen.

Ich habe auch sehr viel durch Kommentare, Mails und Anmerkungen gelernt. Es geschieht leider sehr schnell, dass man nur in ausgetretenen Pfaden denkt, was äußerst gefährlich und schädlich ist. Ich bin daher um jeden Besucher froh, der mir widerspricht oder zumindestens meine Ergebnisse kritisch hinterfragt. Ich habe die Weisheit bestimmt nicht mit Löffeln gefressen, auch wenn man von Unternehmen und Verbänden eingeladen wird und erzählen soll, wie die Welt in zehn oder zwanzig Jahren im Verkehrsbereich aussehen wird. Damit geht natürlich eine große Verantwortung einher, auch wenn ich diese Frage natürlich nicht beantworten kann und mich daher um die Beantwortung dieser Frage immer drücke.

Ich hoffe, dass ihr mir in Zukunft weiterhin die Treue haltet und sagt bitte Bescheid, wenn ihr Verbesserungsmöglichkeiten seht. Vielen Dank nochmals für Alles!

Und ich hoffe ebenfalls, dass ich mich heute Abend mit meiner Rede nicht blamiere (Verbesserungsvorschläge nehme ich gerne noch bis 17:30 Uhr an) und niemanden der ganzen wichtigen Leute vergessen habe. Drückt mir die Daumen! ;-)

Redemanuskript

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, sehr geehrter Herr Bundesminister, sehr geehrte Herren Präsidenten, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Das Internet hat in den letzten Jahrzehnten unsere Gesellschaft und unser aller Leben gründlich durcheinandergewirbelt und verändert. Zum Großteil zum Positiven, im Kleinen vielleicht auch eher negativ.

Nichtsdestotrotz ist das Internet eine der größten Erfindungen der Menschheitsgeschichte und bietet jedem Einzelnen die Möglichkeit zur Kommunikation, zum Lernen und zum Verstehen.

Ich bin jetzt 23 Jahre alt und mit dem Internet aufgewachsen. Für mich persönlich ist es eine der größten Errungenschaften und hat es mir erst ermöglicht mich intensiv mit den Themen Verkehr und Mobilität auseinanderzusetzen. Ich kann mit voller Überzeugung behaupten, dass ich ohne das Internet heute hier nicht stehen würde.

Ich persönlich sehe mich auch weniger als Technikjournalist, denn als Wissenschaftskommunikator.

In der Wissenschaftskommunikation bietet dieses Medium noch ungeahnte Möglichkeiten. Wissenschaftler können ihre Ergebnisse frei und offen publizieren, in den Diskurs eintreten und sich unabhängig von Konferenzen und Kongressen mit Kollegen austauschen. Es bietet auch die Möglichkeit den großen Wissensschatz von misslungenen Experimenten und widerlegten Hypothesen zu veröffentlichen. Wissenschaft und Forschung profitieren ebenso von Fehlschlägen wie von positiven Ergebnissen.

Eine weitere große Möglichkeit bietet sich im Feld der Kommunikation. Wir können heute Rohdaten zur Verfügung stellen, aber auch zielgruppenorientiert Forschungsergebnisse präsentieren und noch viel wichtiger erklären.  So kann beispielsweise der Graben zwischen Öffentlichkeit und Fachpublikation peu à peu geschlossen werden. Man könnte auch sagen, dass Wissenschaftler den Elfenbeinturm verlassen und der gesellschaftlichen Notwendigkeit einer öffentlichen Legitimation der Wissenschaft mit offenem Visier entgegen treten.

Wenn wir als Wissenschaftler oder Journalist ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir dass in einzelnen Fällen Ergebnisse nicht richtig in der Öffentlichkeit ankommen. So werden hin und wieder einzelne Aspekte herausgenommen und zu sehr in den Vordergrund gestellt, andere wichtige Erkenntnisse bleiben wegen ihrer Komplexität oder ihrer gesellschaftlich angeblich zu geringen Bedeutung außen vor.

Das Internet bietet nicht nur Journalisten die Möglichkeit, Wissenschaft mit unterstützenden Inhalten zu verknüpfen und unabhängig von Zeilenvorgaben zu erklären, sondern es bietet Wissenschaftlern, Erfindern und Unternehmen auch die Möglichkeit selbst zu kommunizieren. So können Forschungsergebnisse detailliert vorgestellt werden, auch wenn man sich nicht zu sehr in den Details verlieren sollte. Dies bedarf natürlich neuen Anforderungen an die wissenschaftliche Ausbildung und einen Mentalitätswechsel, dass Offenheit auch Klarheit und Verständnis mit sich bringt.

Für den Journalismus bedeutet dies aber ebenso eine Zäsur, da er auch im Bereich des Wissenschaftsjournalismus in den nächsten Jahren seine Gatekeeper-Funktion endgültig verlieren dürfte. Die Möglichkeiten spannende und herausragende Technik und Forschung einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, wachsen durch das Internet enorm. Video, 3D-Visualisierungen, interaktive Inhalte seien hier als Beispiel genannt. Der Journalismus wird sich diesen Herausforderungen stellen müssen. Aber ich bin mir sich, dass er diese auch in formidabler Weise bewältigen wird.

Zum Abschluss bleibt mir noch, im Namen aller Preisträger, acatech und der Jury zu danken und Ihnen einen anregenden Festabend zu wünschen.

Besitzen junge Menschen wirklich weniger Pkw? Oder: Spaß mit Statistik

Ende August veröffentlichte die Stuttgarter Zeitung einen Artikel zum Thema “Straßenverkehr: Die Jugend verzichtet auf das eigene Auto“. Am 19. September zogen die Stuttgarter Nachrichten mit einem Artikel “Wertewandel: Auto als Statussymbol hat ausgedient” nach. Beide Artikel beziehen sich auf eine Untersuchung des Statistischen Amtes der Stadt Stuttgart hinsichtlich der Altersstruktur von Pkw-Haltern.

So sei die Zahl der Fahrzeughalter zwischen 18 und 25 von 2000 bis 2011 in der Landeshauptstadt Stuttgart um 63,1 Prozent von 12.956 auf 4.781 zurückgegangen. Die Entmystifizierung des eigenen Pkw, der Trend von Nutzung statt Besitz und ein allgemeiner Rückgang des Pkw-Bestandes in Großstädten sind ursächlich für eine Entwicklung, welche die Verkehrswissenschaft schon seit einigen Jahren feststellt.

Für mich persönlich war die Untersuchung des Statistischen Amtes sehr interessant, da es aufgrund der lokalen Wirtschaftsstrukturen eine sehr automobile und dem Pkw-freundlich gesonnene Region ist und dieser Trend einmal nicht in Städten wie Berlin oder Hamburg gemessen wurde, in denen nur einige Stadtviertel einen rückläufigen Pkw-Besitz aufweisen. In Stuttgart wurde dieser Trend flächendeckend festgestellt: Mit im Vergleich zum Jahr 2000 48,3 Prozent weniger durch junge Menschen zugelassene Pkw hat Stammheim die niedrigste Quote, der Stadtbezirk Mitte mit einem Minus von 72,2 Prozentpunkten die höchste.

In den Kommentaren zum Artikel der Stuttgarter Zeitung war das Erstaunen groß und es wurde neben der Forderung “freie Fahrt für Rentner” der Verdacht geäußert, dass junge Menschen genauso viel Auto fahren würden wie frühere Generationen, diese aber wegen der geringeren Versicherungskosten auf die Eltern zugelassen seien. Eine Hypothese, die sich recht einfach durch einen Blick in die Stuttgarter Zulassungsstatistik bestätigen oder verwerfen lässt. Zumindest dachte ich, dass eine Bewertung des Stuttgarter Ergebnisses recht einfach wäre. Das stellte sich leider als Irrtum heraus. Aus diesem Grund ist dieser Artikel auch recht lang.

Weiterlesen ->

Visualisierungen des Londoner Verkehrs: Der öffentliche Nahverkehr

Teil 1 der Visualisierungen zum Luftverkehr und Bikesharing finden Sie hier.

Londoner U-Bahn in Abhängigkeit ihrer geographischen Lage

Liniennetzpläne werden immer auf Grundlage der geographischen Gegebenheiten einer Stadt erstellt. Dies ist auch logisch, da sich Busverkehr, aber auch U- oder S-Bahnen in der Stadt bewegen und natürlich an die vorhandene Struktur anpassen. Allerdings wird die geographische Struktur von Verkehrsnetzen in Netzplänen oftmals angepasst dargestellt, um den Fahrgästen die Orientierung zu erleichtern und den Plan besser lesbar zu machen. Dies verändert aber die Vorstellung, wie eine Stadt aufgebaut ist und wie vor allem die Distanzen einzuschätzen sind.

Der in London lebende deutsche Interaktionsstudent Benedikt Groß hat den Unterschied zwischen Netzplan und realer geographischer Lage in zwei Videos recht gut verdeutlicht. Beide Videos beginnen mit der realen Geographie und passen sich dann der Netzstruktur an:

Im zweiten Video wird die Veränderung noch deutlicher:

Weitere Informationen und Erläuterungen sind im Blog von Benedikt Groß zu finden.

3D-Modell der Londoner U-Bahn in Abhängigkeit ihrer geografischen Lage mit speziellen Gebäuden zur Positionsbestimmung

Einen sehr ähnlichen Ansatz hat das Centre for Advanced Spatial Analysis an der University College London verfolgt. Dort wurde der Ansatz einer 3D-basierten Karte verfolgt. Zur geographischen Identifikation dienen Londoner Sehenswürdigkeiten.

In einem anderen Video wurde der gesamte schienengebundene Verkehr der geograpischen Realität angepasst:

Weitere Erläuterungen und Details zum Vorgehen (inkl. frühere Versionen der Karten) finden sich hier.

Verkehrsströme des Londoner Nahverkehrs

Für eine Betrachtung der Verkehrsströme des Londoner Nahverkehrs lohnt es sich, zunächst einmal die landesweiten Verkehrsströme zu betrachten. Alle Videos wurden vom  Centre for Advanced Spatial Analysis, University College London, erstellt und basieren auf quelloffenen Fahrplandaten.

Das erste Video zeigt Zugverkehr, Straßenbahn- und U-Bahnverkehr, Fährverkehr und Flugverkehr zwischen England, Schottland und Wales an einem typischen Wochentag des Jahres 2009. Alle Verkehrsarten sind mit verschiedenen Farben hinterlegt, die Zeit wird durch eine Uhr in der oberen Ecke angezeigt.

Die Animation zeigt eindeutig die Komplexität der britischen Verkehrssysteme, die Abhängigkeit der Verkehrsstärke von der Zeit und den Fokus auf den großen britischen Zentren London, Manchester, Edinburgh, usw.

Gegen Mitternacht ist London die einzige Stadt mit Verkehrsaktivität. Einige wenige Nachtbusse, U-Bahnen und Fähren verkehren. Erst ab 04:30 Uhr ist wachsende Aktivität von Südwest-England und Wales in Richtung London zu erkennen. Gegen 06:30 ist der U-Bahnverkehr in London, Manchester und Newcastle gut zu erkennen.

Zur selben Zeit beginnt auch der Luftverkehr zwischen Städten Englands, Schottlands und Wales. Auch sind die ersten Fähren in Cornwall und Schottland zu erkennen. Die abendliche Hauptverkehrszeit beginnt gegen 16:00 Uhr und erreicht ihren Höhepunkt gegen 18:00 Uhr. Danach wird das Angebot immer weiter reduziert.

Das zweite Video verdeutlicht das Busangebot in Großbritannien über den Tag hinweg. In London, Manchester und Edinburg existiert ein Nachtverkehr, der etwa bis 04:30 Uhr fährt. Danach beginnt der Tagesfahrplan mit wachsendem Busverkehr. Gegen 06:30 Uhr beginnt der Busverkehr auch in kleineren Städten. Die Spitzenkapazität wird gegen 08:00 Uhr zur Verfügung gestellt. Ab 09:00 Uhr wird das Angebot leicht reduziert um gegen 15:00 Uhr wieder ausgeweitet zu werden. Die Hauptverkehrszeit beginnt gegen 16:00 Uhr. Das Angebot wird im Anschluss schrittweise reduziert.

Mit Fokus auf den Großraum London kann der Unterschied zwischen Tag und Nacht nochmals verdeutlicht werden. Die Fahrzeugfolgezeit der U-Bahnen ist so gering, dass die Linien stark hervortreten. Interessant ist auch die Verbindung Stansted-Heathrow-Gatwick, die mittels Bussen abgewickelt wird.

Stationszugänge über eine Woche

Folgende Visualisierung ist auf den ersten Blick etwas schwer zu begreifen und genau deswegen so klasse. Sie zeigt die Zahl der durchschnittlichen Zugänge jeder Underground, Overground und Docklands Light Rail Station einer ganzen Woche. Als Zeiteinheit wurde ein 10-Minuten-Intervall gewählt. In Theorie zeigt die folgende Grafik also 300 * 7 * 24 * 6 = 43.200 Datenpunkte. Alle Stationen sind nach den Linien eingefärbt, die sie anfahren. Alle Haltestellen, die von mehreren Linien angefahren werden, erscheinen mehrfach. Während der Rushhour betreten mehr als 8.000 Menschen innerhalb von zehn Minuten einige ausgewählte Stationen!

Stationszugänge einer Woche aller Londoner Underground, Overground und DLR-Stationen – Grafik: Jon Reades, UCL

Die Daten wurden von Transport for London bereitgestellt. Das Betreten jeder einzelnen Station mittels Oyster Card wurde gespeichert und für die Auswertung weitergegeben.

Visualisierungen des Londoner Verkehrs: Luftverkehr und Bikesharing

Es ist immer recht schwierig sich den Verkehr, der jeden Tag in, unter oder über einer Stadt fließt, vorzustellen. In einer Stadt wie London sind Hunderttausende Pkw, Fahrräder, Fußgänger, der ÖPNV mit seinen Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen, die Eisenbahn und weitere Verkehrsarten 24 Stunden am Tag unterwegs. Hinzu kommen Flugzeuge, welche die Stadt überfliegen oder die nahe gelegenen Flughäfen Heathrow, Stansted, Gatwick oder London-City ansteuern. Durch Open Data und Visualisierungstools ist es aber heutzutage recht einfach geworden große Verkehrsaufkommen zu visualisieren und einfach verständlich zu machen.

Luftraum über London

Der Luftraum über London ist sehr stark ausgelastet. Die folgende Visualisierung zeigt steigende (rot) und sinkende Flugzeuge (blau). Der vertikale Maßstab wurde um den Faktor 40 vergrößert. Die Daten stammen von flightradar24.com und radarvirtuel.com, die Visualisierung wurde von den Datenvisualisierungsexperten von ITO World erstellt.

Eine weitere Visualisierung des Luftverkehrs über London hat Robin Edwards erstellt. Er nutzte Responderdaten aller Flugzeuge, die innerhalb eines 4 Stunden Zeitraums in den Abendstunden einen der Londoner Flughäfen anflogen oder den Luftraum durchquerten.

Wege die mit dem Londoner Bikesharing-Angebot Barclays zurückgelegt wurden:

Im folgenden Video sind alle 17.761 Ausleihvorgänge des Barclays Bikesharing-Angebots am 29. April 2011 visualisiert worden. Für die Visualisierung wurden transparente Linien zwischen Start- und Endpunkt der Ausleihe gezogen. Bis man die ersten Wege erkennen kann, dauert es bis etwa 12:00 Uhr. Erst ab etwa 4.000 zurückgelegten Wegen lassen sich die Hauptrouten erkennen.

Wenn man die lokalen Gegebenheiten kennt, mag es etwas verwunderlich sein, dass in der City of London recht wenig Fahrräder ausgeliehen wurden und sich die Hauptrouten entlang des Hyde Parks erstrecken. Der 29. April 2011 war allerdings ein spezieller Tag, da die Hochzeit zwischen Prinz William und Kate statt fand und viele Menschen zum Hyde Park gefahren sind. Diese Visualisierung lässt sich sehr gut nutzen, wenn man zeigen will, wie Großveranstaltungen Verkehrsströme beeinflussen.

Ebenfalls interessant und keinesfalls alltäglich sind die Wege, die mit Bikesharing-Fahrrädern während des Streiks der U-Bahnfahrer in London zurücklegt wurden:

An normalen Tagen sind die Ausleihvorgänge etwas anders über die Stadt verteilt. Jo Wood, Professor für “visual analytics” an der London City University hat die Nutzung von Barclays Cycle Hire mit 570 Stationen und über 8.000 Fahrrädern über einen längeren Zeitraum beobachtet. Mehr als fünf Millionen Ortsveränderungen sind Grundlage für die Visualisierung:

Für die Darstellung wurden Start und Ziel jeder Ortsveränderung abgerufen und in Form eines Parabelschenkels animiert. Anfangs sehen die zurückgelegten Wege und das daraus entstandene Bild etwas chaotisch aus. AB Sekunde 45 wird das Bild etwas klarer, ab Minute Eins werden mehrere Hauptrichtungen erkennbar: Vom Hyde Park in Richtung Westen, von / nach Norden zu / von den Bahnhöfen St Pancras / Kings Cross und von der Waterloo Station in Richtung Osten.

Mit Hilfe von Visualisierungstools kann beispielsweise die Platzierung von Bikesharing-Stationen besser geplant werden. So fahren mehr Leute mit dem Fahrrad zum Bahnhof King’s Cross als von ihm weg. Bei der Waterloo Station ist es genau anders herum: Mehr Leute fahren zu Zielen in der Stadt als wieder zurück.

Visualisierungen des Londoner Nahverkehrs finden Sie hier.

[Serie] Verkehr während der Olympischen Spiele 2012 in London

Die Ausgangslage: ein überlastetes, überfülltes, nicht allzu sauberes und weltweit ältestes U-Bahnsystem. Drei Millionen Fahrgäste täglich, zwölf Linien mit einer Gesamtlänge von 402 Kilometern und 260 Stationen. Ein Straßennetz, das mehrere Stunden am Tag zugestaut ist. 14 Hauptbahnhöfe rund um die Innenstadt. Ein Busnetz, das jeden Tag sechs Millionen Fahrgäste befördert. Tausende Busse, die auf über 700 Linien Tag für Tag 6800 Umläufe fahren. 

Foto (auch auf der Startseite): Laurabot_ @ FlickrCC BY-NC-ND 2.0

Dem gegenüber stehen hunderttausende zusätzliche Fahrgäste täglich, 10.500 Athleten und noch mehr Betreuer. Alle mit denselben Zielen. Verteilt auf drei Hauptzonen. Hinzu kommen vier weitere Wettkämpfstätten außerhalb Londons mit 4.600 (Segeln), 12.000 (Kanuslalom), 20.000 (Mountainbike) und 30.000 (Rudern / Kanu) Plätzen. 

In direkter Umgebung zum Olympiastadion befindet sich zudem das Olympische Dort auf einer Fläche von 73 Hektar. Mehr als 17.000 Athleten sollen dort für die Dauer der Olympischen Spiele und der Paralympischen Spiele 2012 wohnen.

Zusätzliche Nachfrage nach Beförderungsleistungen neben den 3,7 Millionen Pendlern, die Tag für Tag in, aus und nach London unterwegs sind. Über anderthalb Millionen Menschen pendeln werktags in den Innenstadtbezirk 1.

Im Jahr 2007 wurden 23,7 Millionen Wege innerhalb Londons an einem Tag zurückgelegt. 2007 / 2008 lag die Beförderungsleistung um 3,5 Milliarden Personenkilometer höher als im Jahr 2000 / 2001. Seit Jahren lässt sich in London eine Verschiebung des Modal Splits vom MIV hin zum ÖPNV messen (ÖV-Anteil: 33% -> 40% zwischen 2000 und 2007; MIV-Anteil: 44% -> 38% zwischen 2000 und 2007). 2

London leistet alles, was machbar ist. Und man hofft, dass dies ausreicht.

Einige Verkehrsexperten und Londoner meinen bereits, dass die Herausforderungen für die Londoner Verkehrssysteme um ein Vielfaches größer seien als die Errichtung des Olympiaparks.

Der Erfolg dieser Olympischen Sommerspiele  und der Paralympischen Spiele steht und fällt mit dem Verkehr. Niemand möchte ein erneutes Desaster wie in Atlanta 1996 erleben, wo Athleten erst kurz vor Wettkampfbeginn in den Stadien ankamen. Insbesondere in den ersten Tagen kam es zu größeren Problemen und Zwischenfällen. So konnte der österreichische Judoka Eric Krieger nach einer Verletzung wegen Verkehrsproblemen nicht mit einem Rettungswagen in das nächste Krankenhaus gebracht werden, der kanadische Fechter James Ransom kam erst zehn Minuten vor seinem Wettkampf im World Congress Center an und viele Busfahrer des Olympischen Busshuttles klagten über schlechte Bezahlung, zu wenig Schlaf und eine schlechte Vorbereitung, da sie normalerweise Schulbusse fahren würden.

In London möchte man solche Zustände unbedingt vermeiden. Hunderte Planer haben in den vergangenen Jahren ein spezielles Verkehrsnetz für die Olympischen Spiele und die Paralympischen Spiele geschaffen, das den Besucheransturm ohne größere Probleme bewältigen soll. Über 6,5 Milliarden Pfund wurden zu diesem Zweck investiert. Ziel ist es, alle Besucher mit dem Öffentlichen Personenverkehr, zu Fuß oder mit dem Rad zu den Wettkampfstätten, ihren Hotels und den Touristen-Hotspots zu bringen.

Südeingang der Stratford Station im Januar 2009 – Foto: Nigel ChadwickCC BY-SA 2.0

Ob dies gelingt, werde ich in diesem Blog begleiten. Und in den nächsten Wochen die einzelnen Maßnahmen, Infrastrukturprojekte und Pläne vorstellen. Passt recht gut zur nahenden Prüfungszeit…

Zur Einstimmung und allgemeinen Information:

London: Die Folgen der Innenstadtmaut und der Low Emission Zone

London bekommt seine roten Doppeldecker wieder – die neuen Hybriddoppeldecker

Die neue Londoner U-Bahn?

[Fakt der Woche] Die zehn U-Bahnsysteme mit den meisten Fahrgästen weltweit

Cool: Echtzeit-Karten des Londoner Verkehrs

[Fakt der Woche] Öffentlicher Verkehr in europäischen Städten – ein Vergleich

Die Vorbereitungen: Infrastruktur, Betrieb und Planung

Umbau des Londoner Bahnhofs King’s Cross

[Video zum Wochenende] Verkehr in London während der Olympischen Sommerspiele 2012

Londoner Emirates Air Line: Teuerste Seilbahn der Welt mit fraglicher verkehrlicher Bedeutung

[Video zum Wochenende] Die Londoner Verkehrssteuerungszentrale hält London 24/7 in Bewegung

re:route: Transport for London versucht mit einem speziellen Anreizsystem Verkehr zu verlagern

Olympic Javelin: Hochleistungszuganbindung des Olympiaparks an die Londoner Innenstadt

[Luftbilder] London gestaltet seine Bahnhöfe und Eisenbahninfrastruktur neu

Bestes Mittel gegen das olympische Verkehrschaos: Angst

[London 2012] Wie komme ich zum Olympiastadion?

[Video zum Wochenende] Wie Londoner Pendler ihr Verhalten ändern (müssen)

Streik während der Olympischen Spiele 2012, aber im erträglichen Rahmen

[London 2012] Flughafen London Heathrow vor seiner größten Bewährungsprobe

[London 2012] Was die vergangenen Tage liegen blieb…

Verkehr während der Olmpischen Spiele 2012:

27.07.2012 – Tag 1, die Eröffnungsfeier

28.07.2012 – Tag 2, das olympische Radrennen der Männer

29.07.2012 – Tag 3, das olympische Radrennen der Frauen

30.07.2012 – Tag 4, der erste Tag mit Londoner Berufsverkehr

31.07.2012 – Tag 5, erste größere Probleme auf der Central line, dem Olympic Javelin und an den Stationen London Bridge und Cannon Street

01.08.2012 – Tag 6, alles im grünen Bereich

02.08.2012 – Tag 7, mit der Goldmedaille in der U-Bahn

03.08.2012 – Tag 8, Hohes Verkehrsaufkommen als Leichtathletikwettbewerbe im Olympiastadion beginnen

04.08.2012 – Tag 9, Warteschlangen olympischen Ausmaßes

05.08.2012 – Tag 10, Business as usual

06.08.2012 – Tag 11, Kleine Wehwehchen

07.08.2012 – Tag 12, Tag der Signalstörungen

08.08.2012 – Tag 13, auch US-Basketballstars fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln

09.08.2012 – Tag 14, die mobile Londoner Sauna

10.08.2012 – Tag 15, noch zwei Tage Olympische Spiele 2012 in London

11.08.2012 – Tag 16, Melancholie kommt auf

12.08.2012 – Tag 17, London feiert seinen Verkehr in der Schlußzeremonie

Goldmedaille für Transport for London und neue Rekorde

  1. Greater London Authority, Data Management and Analysis Group: Commuting in London; Februar 2007 – http://legacy.london.gov.uk/gla/publications/factsandfigures/dmag-briefing-2007-03.pdf
  2. Transport for London: Travel in London, Key trends and developments Report number 1; London 2009 – http://www.tfl.gov.uk/assets/downloads/corporate/Travel-in-London-report-1.pdf
[Liveblog] Our Future Mobility Now 2012

Heute findet zum zweiten Mal “Our Future Mobility Now” in Brüssel statt. Veranstaltet wird der Roundtable von der Association des Constructeurs Européens d’Automobiles, dem europäischen Automobilherstellerverband. Das diesjährige Thema lautet “Innovation for Europe; Skills for the Future”. Mehr als 250 Teilnehmer diskutieren heute über die Zukunft der Automobilindustrie.

Our Future Mobility Now – Bibliothèque Solvay in Brüssel

In Westeuropa sind die Automobilhersteller derzeit unter Druck. Die Hoffnungsträger Brasilien, Russland, Indien und viele asiatische Länder bringen große Unsicherheiten mit sich. In diesem Marktumfeld müssen Automobilhersteller ihre Rolle im Verkehrssektor neu erfinden.

Diesen Vormittag diskutieren Studenten und Berufseinsteiger aus ganz Europa über die Zukunft der europäische Automobilindustrie. Was sollen Autobauer jungen Menschen bieten, damit sie weiterhin für junge Menschen als Arbeitsgeber attraktiv bleiben? Welche Rolle wird das Automobil in Zukunft haben? Wie können wir die Mobilität der Zukunft gestalten?

Um einen Platz am Roundtable zu ergattern und nach Brüssel eingeladen zu werden, konnten Studenten und Nachwuchskräfte bis Mitte August an der “Ask a CEO!”Competition teilnehmen. Dazu musste eine Videobotschaft mit eigenen Fragen oder Anregungen an einen Vorstandsvorsitzenden eingereicht werden. Die zehn originellsten Beiträge wurden ausgewählt. Die Gewinner dürfen an der Veranstaltung teilnehmen.

Ab 15:00 Uhr wird die Veranstaltung auf eine höhere Ebene gehoben. Vorstandsvorsitzende vieler Auto- und Nutzfahrzeughersteller werden sich gemeinsam mit Vertretern der europäischen Kommission und des europäischen Parlaments den Fragen der Teilnehmer stellen und gemeinsam diskutieren.

Teilnehmen werden:

  • Sergio Marchionne, Vorstandsvorsitzender FIAT
  • Harrie Schippers, Vorstandsvorsitzender DAF
  • Alfredo Altavilla, Vorstandsvorsitzender Iveco
  • Didier Leroy, Europachef Toyota
  • Connie Hedegaard, EU-Kommissarin für Klimaschutz
  • László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration
  • Janez Potočnik, EU-Kommissar für Umwelt
  • Libor Rouček, Mitglied des Europäischen Parlaments, Vizepräsident des Europäischen Parlaments
  • Jorgo Chatzimarkakis, Mitglied des Europäischen Parlaments
  • Pablo Zalba Bidegain, Mitglied des Europäischen Parlaments

Wegen der wenigen Teilnehmer dürfte es eine sehr intensive und aufschlussreiche Diskussionsrunde werden! Heute Nachmittag steht ebenfalls ein Livestream zur Verfügung!

LIVESTREAM (ab 14:45 Uhr)

Dieser Artikel wird über den ganzen Tag hinweg aktualisiert.

09:00
Ivan Hodac, der ACEA Generalsekretär eröffnet die Veranstaltung und heißt alle Teilnehmer willkommen. Er hofft auf anregende und interessante Gespräche und verdeutlicht noch einmal die Schwierigkeit vier Vorstandsvorsitzende europäischer Automobilhersteller und drei EU-Kommissare sowie mehrere Abgeordnete des Europäischen Parlaments zu einer Diskussion einzuladen. 

We’re not designing products for us. But for you. A young generation. What you see is essential to know what we should do for you!

09:30
Zwei Teilnehmer des letzten Jahres, die mittlerweile Daimler Youngsters wurden, berichten von den Ergebnissen des letzten Jahres. Claudius Steinhoff: “It’s about sharing ideas, sharing knowledge, sharing ideas and creating ideas.”

Die neue multimodale Smartphone-App “moovel” von Daimler ist beispielsweise zu einem gewissen Grad vom letztjährigen Event beeinflusst worden.

09:50
Der Think-Tank “Think Young” präsentiert die Ergebnisse der Studie “Youth attitudes to the job market. Overcoming the Skills Mismatch”: Junge Menschen in Europa arbeiten hart für ihre Zukunft. Dabei ist es egal, welche genaue Position sie später bekleiden. Viel wichtiger ist die Branche, in der sie arbeiten und mit der sie sich identifizieren.

Ein weiteres Ergebnis ist der große Unterschied zwischen den Arbeitgebern und Bewerbern:

A general lack of soft and hard skills, Candidates don’t master niche skills (…)

The labeled ‘lost generation’ is instead mobile, adaptable and in the long term, idealistic.”

10:20
Kate Bellingham ist die erste Keynote-Speakerin. Ich habe sie gestern als sehr intelligente Frau kennen gelernt!

Kate Bellingham bei OFMN 12

Now we are in a world where we need to prepare for the future!

“Es gibt Menschen, die ihre Zukunft sehr stark planen. Ich glaube nicht daran. Man braucht Kernkompetenzen, aber man braucht auch die Nischenkompetenz. Man braucht eine Art Werkzeugkasten aus dem man je nach Lage das richtige herausziehen kann.”

Ein Sinn für Unternehmertum und Führungsqualitäten werden im Zukunft immer wichtiger werden! Den einzigen Tipp, den sie uns gibt ist, dass man lebenslang lernen muss. Alle anderen Empfehlungen sind von der Persönlichkeit jedes Einzelnen abhängig. 

The future depends on what you are doing today!

10:40
Im ersten Workshop “Innovation for Europe” nehmen teil:

  • Lars Mårtensson, Leiter des Bereichs Umweltschutz bei Volvo Trucks
  • Ursula Schwarzenbart, Leiterin des Global Diversity Office bei Daimler
  • Stephan Herbst, Senior Manager bei Toyota Motor Europa, verantwortlich für Low Carbon Mobility und Nachhaltigkeit
  • Jo Lopes, Head of Technical Excellence bei Jaguar Land Rover
  • Massimo Cavazzini, Verantwortlicher bei Fiat für Telematik und Infotainment sowie für das CO2-Reduktionsprogramm

Zunächst aber Kennenlernrunde! :-)

Jetzt finden die Workshops statt, deren Ergebnisse heute Nachmittag präsentiert werden. Es geht so gegen 14:00 Uhr nach dem Mittagessen weiter!

Disclosure: ACEA hat alle Reise- und Übernachtungskosten übernommen. Es gab keinerlei Vorgaben bezüglich der Berichterstattung, die ich auch keinesfalls akzeptiert hätte.

Schlußstrich

Town planning is one example of the way in which citizenship is itself becoming the architect of social inequality.
Thomas Humphrey Marshall, Citizenship and social class, 1950

About

In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

Artikel der letzten 6 Monate (Gesamtes Archiv)

Oder wählen Sie einen bestimmten Monat aus:

Feeds à la carte

RSS-Feed für alle Beiträge
RSS-Feed für alle Kommentare

Um den RSS-Feed einer einzelnen Kategorien zu abonnieren, müssen Sie nur das Wort "feed" anhängen. Die RSS Feedadresse lautet also:

http://www.zukunft-mobilitaet.net/kategoriename/feed/

Linktipp / Sachdienlicher Hinweis

Sie haben einen interessanten Link, Bericht oder eine andere online verfügbare Quelle gefunden? Dann schreiben Sie uns doch bitte.

Über Zukunft Mobilität

Archiv
Datenschutzerklärung
Spread the web!
Impressum

Ein herzliches Danke an die Plugin-Entwickler der hier eingesetzten Plugins!

Theme originally made by Fearless Flyer | Wir lieben Wordpress

blogoscoop Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blogtraffic


nach oben ↑