[Dossier] Uber und der Umgang mit neuen nachfrageorientierten und flexiblen Angeboten
[Dossier] Uber und der Umgang mit neuen nachfrageorientierten und flexiblen Angeboten

Uber sorgt für unruhigen Schlaf in der Taxibranche. Doch ist Uber wirklich die bessere Alternative zum Taxi? Gar die Zukunft des Verkehrs? Und was bedeutet dies für etablierte Verkehrsysteme oder den Taximarkt? Oder stellt sich am Ende nur eine kleine elitäre Gruppe auf Kosten der Gesellschaft und prekärer Arbeit besser?

Dieses Dossier soll bei Beantwortung dieser Fragen helfen und einen Einblick in die komplexe Materie flexibler Verkehrssysteme und deren Wirkung geben.

[Jetzt mitmachen!] Stellen Sie VerkehrspolitikerInnen Ihre Fragen!
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Richten Sie jetzt Ihre Fragen und Vorschläge an die Bundes- und Landespolitik! Sei es zu zu lokalen und regionalen Verkehrs- und Infrastrukturvorhaben, Budget- und Haushaltsfragen, Fördermaßnahmen für den Radverkehr, Elektromobilität und nachhaltigen Verkehrskonzepten oder (juristischen) Fragen zu Finanzierungs- oder Regulierungsfragen im Bereich des ÖPNV.

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[Dossier] PKW-Maut / Infrastrukturabgabe in Deutschland
[Dossier] PKW-Maut / Infrastrukturabgabe in Deutschland

In Deutschland soll über eine “Infrastrukturabgabe” ein Teil der Finanzierungslücke bei der Finanzierung des Straßennetzes geschlossen werden. Ausländische Nutzer des deutschen Straßennetzes sollen einen Teil der Unterhaltskosten tragen, so zumindest der Plan der CSU. Doch kann dieses Vorhaben gelingen? Und welche sinnvollere Alternativen gäbe es? Lesen Sie unser Dossier!

[Dossier] Radhelmpflicht in Deutschland
[Dossier] Radhelmpflicht in Deutschland

Die Einführung einer allgemeinen Radhelmpflicht wird in Deutschland seit mehreren Jahren kontrovers diskutiert. Welche Wirkung hat aber eine gesetzliche Pflicht einen Fahrradhelm zu tragen? Kann eine Helmpflicht Verkehrstote vermeiden und eine positive Wirkung auf die Gesundheit entfalten? Oder ist eine Helmpflicht am Ende gar negativ und eine freiwillige Entscheidung jedes Einzelnen besser?

[Dossier] Luftschadstoffe im Verkehr: Umweltzonen und andere Maßnahmen
[Dossier] Luftschadstoffe im Verkehr: Umweltzonen und andere Maßnahmen

Luftschadstoffe sind neben Lärm die größten Umweltprobleme des Verkehrsbereichs. Viele Kommunen werden durch EU-Grenzwerte zu Maßnahmen in der Luftreinhaltung gezwungen, um die Gesundheit der Bürger zu schützen. Dieses Dossier soll einen Überblick über die Problematik geben und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.

Welche Rolle spielen Taxis für den ÖPNV?
Welche Rolle spielen Taxis für den ÖPNV?

Taxiverkehr und ÖPNV scheinen auf den ersten Blick zwei Konkurrenten zu sein. Bei näherer Betrachtung stellt sich jedoch heraus, dass sich beide Verkehrsarten sehr gut ergänzen und das öffentliche Verkehrsangebot einer Stadt verbessern. In Zukunft sollten wir vielleicht daran arbeiten, den öffentlichen Personennahverkehr enger mit dem Taxiverkehr zu verknüpfen. Zum Wohle der Stadt und ihrer Einwohner…

London: Die Folgen der Innenstadtmaut und der Low Emission Zone
London: Die Folgen der Innenstadtmaut und der Low Emission Zone

London ist die wohl berühmteste Stadt mit Innenstadtmaut. Seit 2003 muss jedes Fahrzeug, dass in die Innenstadt Londons fahren möchte, die Congestion Charge entrichten. Dieser Artikel erläutert, welche Auswirkungen die Maut auf den Autoverkehr, den ÖPNV, die Wirtschaft und die Luftqualität der britischen Hauptstadt hat. Und ob London als Vorbild für andere Städte Europas dienen kann…

Wie umweltfreundlich sind Agrotreibstoffe?
Wie umweltfreundlich sind Agrotreibstoffe?

Seit einigen Jahren werden verstärkt landwirtschaftlich nutzbare Flächen statt zur Ernährung der Menschen zur Treibstoffversorgung von Fahrzeugen eingesetzt. Die EU und andere Industrieländer wollen den Anteil von Ethanol weiter steigern. Die anderen Effekte sind jedoch Hunger, steigende Nahrungsmittelpreise und Abholzung von Regenwäldern zur Landgewinnung. Man muss daher eine Frage stellen: Wie umweltfreundlich sind Agrotreibstoffe wirklich?

Feste Fehmarnbeltquerung: Bau des längsten Absenktunnels der Welt zwischen Deutschland und Dänemark
Feste Fehmarnbeltquerung: Bau des längsten Absenktunnels der Welt zwischen Deutschland und Dänemark

Ab 2020 soll der längste Absenktunnel der Welt Fehmarn und Lolland miteinander verbinden. Das über 5 Mrd. € teure Bauwerk soll Deutschland und Skandinavien näher zueinander bringen. Kritiker bezweifeln den Nutzen und fürchten große Schäden für die Region. Kommt es zu einem “Fehmarn 21″?

Visualisierungen des Londoner Verkehrs: Luftverkehr und Bikesharing

Es ist immer recht schwierig sich den Verkehr, der jeden Tag in, unter oder über einer Stadt fließt, vorzustellen. In einer Stadt wie London sind Hunderttausende Pkw, Fahrräder, Fußgänger, der ÖPNV mit seinen Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen, die Eisenbahn und weitere Verkehrsarten 24 Stunden am Tag unterwegs. Hinzu kommen Flugzeuge, welche die Stadt überfliegen oder die nahe gelegenen Flughäfen Heathrow, Stansted, Gatwick oder London-City ansteuern. Durch Open Data und Visualisierungstools ist es aber heutzutage recht einfach geworden große Verkehrsaufkommen zu visualisieren und einfach verständlich zu machen.

Luftraum über London

Der Luftraum über London ist sehr stark ausgelastet. Die folgende Visualisierung zeigt steigende (rot) und sinkende Flugzeuge (blau). Der vertikale Maßstab wurde um den Faktor 40 vergrößert. Die Daten stammen von flightradar24.com und radarvirtuel.com, die Visualisierung wurde von den Datenvisualisierungsexperten von ITO World erstellt.

Eine weitere Visualisierung des Luftverkehrs über London hat Robin Edwards erstellt. Er nutzte Responderdaten aller Flugzeuge, die innerhalb eines 4 Stunden Zeitraums in den Abendstunden einen der Londoner Flughäfen anflogen oder den Luftraum durchquerten.

Wege die mit dem Londoner Bikesharing-Angebot Barclays zurückgelegt wurden:

Im folgenden Video sind alle 17.761 Ausleihvorgänge des Barclays Bikesharing-Angebots am 29. April 2011 visualisiert worden. Für die Visualisierung wurden transparente Linien zwischen Start- und Endpunkt der Ausleihe gezogen. Bis man die ersten Wege erkennen kann, dauert es bis etwa 12:00 Uhr. Erst ab etwa 4.000 zurückgelegten Wegen lassen sich die Hauptrouten erkennen.

Wenn man die lokalen Gegebenheiten kennt, mag es etwas verwunderlich sein, dass in der City of London recht wenig Fahrräder ausgeliehen wurden und sich die Hauptrouten entlang des Hyde Parks erstrecken. Der 29. April 2011 war allerdings ein spezieller Tag, da die Hochzeit zwischen Prinz William und Kate statt fand und viele Menschen zum Hyde Park gefahren sind. Diese Visualisierung lässt sich sehr gut nutzen, wenn man zeigen will, wie Großveranstaltungen Verkehrsströme beeinflussen.

Ebenfalls interessant und keinesfalls alltäglich sind die Wege, die mit Bikesharing-Fahrrädern während des Streiks der U-Bahnfahrer in London zurücklegt wurden:

An normalen Tagen sind die Ausleihvorgänge etwas anders über die Stadt verteilt. Jo Wood, Professor für “visual analytics” an der London City University hat die Nutzung von Barclays Cycle Hire mit 570 Stationen und über 8.000 Fahrrädern über einen längeren Zeitraum beobachtet. Mehr als fünf Millionen Ortsveränderungen sind Grundlage für die Visualisierung:

Für die Darstellung wurden Start und Ziel jeder Ortsveränderung abgerufen und in Form eines Parabelschenkels animiert. Anfangs sehen die zurückgelegten Wege und das daraus entstandene Bild etwas chaotisch aus. AB Sekunde 45 wird das Bild etwas klarer, ab Minute Eins werden mehrere Hauptrichtungen erkennbar: Vom Hyde Park in Richtung Westen, von / nach Norden zu / von den Bahnhöfen St Pancras / Kings Cross und von der Waterloo Station in Richtung Osten.

Mit Hilfe von Visualisierungstools kann beispielsweise die Platzierung von Bikesharing-Stationen besser geplant werden. So fahren mehr Leute mit dem Fahrrad zum Bahnhof King’s Cross als von ihm weg. Bei der Waterloo Station ist es genau anders herum: Mehr Leute fahren zu Zielen in der Stadt als wieder zurück.

Visualisierungen des Londoner Nahverkehrs finden Sie hier.

[Serie] Verkehr während der Olympischen Spiele 2012 in London

Die Ausgangslage: ein überlastetes, überfülltes, nicht allzu sauberes und weltweit ältestes U-Bahnsystem. Drei Millionen Fahrgäste täglich, zwölf Linien mit einer Gesamtlänge von 402 Kilometern und 260 Stationen. Ein Straßennetz, das mehrere Stunden am Tag zugestaut ist. 14 Hauptbahnhöfe rund um die Innenstadt. Ein Busnetz, das jeden Tag sechs Millionen Fahrgäste befördert. Tausende Busse, die auf über 700 Linien Tag für Tag 6800 Umläufe fahren. 

Foto (auch auf der Startseite): Laurabot_ @ FlickrCC BY-NC-ND 2.0

Dem gegenüber stehen hunderttausende zusätzliche Fahrgäste täglich, 10.500 Athleten und noch mehr Betreuer. Alle mit denselben Zielen. Verteilt auf drei Hauptzonen. Hinzu kommen vier weitere Wettkämpfstätten außerhalb Londons mit 4.600 (Segeln), 12.000 (Kanuslalom), 20.000 (Mountainbike) und 30.000 (Rudern / Kanu) Plätzen. 

In direkter Umgebung zum Olympiastadion befindet sich zudem das Olympische Dort auf einer Fläche von 73 Hektar. Mehr als 17.000 Athleten sollen dort für die Dauer der Olympischen Spiele und der Paralympischen Spiele 2012 wohnen.

Zusätzliche Nachfrage nach Beförderungsleistungen neben den 3,7 Millionen Pendlern, die Tag für Tag in, aus und nach London unterwegs sind. Über anderthalb Millionen Menschen pendeln werktags in den Innenstadtbezirk 1.

Im Jahr 2007 wurden 23,7 Millionen Wege innerhalb Londons an einem Tag zurückgelegt. 2007 / 2008 lag die Beförderungsleistung um 3,5 Milliarden Personenkilometer höher als im Jahr 2000 / 2001. Seit Jahren lässt sich in London eine Verschiebung des Modal Splits vom MIV hin zum ÖPNV messen (ÖV-Anteil: 33% -> 40% zwischen 2000 und 2007; MIV-Anteil: 44% -> 38% zwischen 2000 und 2007). 2

London leistet alles, was machbar ist. Und man hofft, dass dies ausreicht.

Einige Verkehrsexperten und Londoner meinen bereits, dass die Herausforderungen für die Londoner Verkehrssysteme um ein Vielfaches größer seien als die Errichtung des Olympiaparks.

Der Erfolg dieser Olympischen Sommerspiele  und der Paralympischen Spiele steht und fällt mit dem Verkehr. Niemand möchte ein erneutes Desaster wie in Atlanta 1996 erleben, wo Athleten erst kurz vor Wettkampfbeginn in den Stadien ankamen. Insbesondere in den ersten Tagen kam es zu größeren Problemen und Zwischenfällen. So konnte der österreichische Judoka Eric Krieger nach einer Verletzung wegen Verkehrsproblemen nicht mit einem Rettungswagen in das nächste Krankenhaus gebracht werden, der kanadische Fechter James Ransom kam erst zehn Minuten vor seinem Wettkampf im World Congress Center an und viele Busfahrer des Olympischen Busshuttles klagten über schlechte Bezahlung, zu wenig Schlaf und eine schlechte Vorbereitung, da sie normalerweise Schulbusse fahren würden.

In London möchte man solche Zustände unbedingt vermeiden. Hunderte Planer haben in den vergangenen Jahren ein spezielles Verkehrsnetz für die Olympischen Spiele und die Paralympischen Spiele geschaffen, das den Besucheransturm ohne größere Probleme bewältigen soll. Über 6,5 Milliarden Pfund wurden zu diesem Zweck investiert. Ziel ist es, alle Besucher mit dem Öffentlichen Personenverkehr, zu Fuß oder mit dem Rad zu den Wettkampfstätten, ihren Hotels und den Touristen-Hotspots zu bringen.

Südeingang der Stratford Station im Januar 2009 – Foto: Nigel ChadwickCC BY-SA 2.0

Ob dies gelingt, werde ich in diesem Blog begleiten. Und in den nächsten Wochen die einzelnen Maßnahmen, Infrastrukturprojekte und Pläne vorstellen. Passt recht gut zur nahenden Prüfungszeit…

Zur Einstimmung und allgemeinen Information:

London: Die Folgen der Innenstadtmaut und der Low Emission Zone

London bekommt seine roten Doppeldecker wieder – die neuen Hybriddoppeldecker

Die neue Londoner U-Bahn?

[Fakt der Woche] Die zehn U-Bahnsysteme mit den meisten Fahrgästen weltweit

Cool: Echtzeit-Karten des Londoner Verkehrs

[Fakt der Woche] Öffentlicher Verkehr in europäischen Städten – ein Vergleich

Die Vorbereitungen: Infrastruktur, Betrieb und Planung

Umbau des Londoner Bahnhofs King’s Cross

[Video zum Wochenende] Verkehr in London während der Olympischen Sommerspiele 2012

Londoner Emirates Air Line: Teuerste Seilbahn der Welt mit fraglicher verkehrlicher Bedeutung

[Video zum Wochenende] Die Londoner Verkehrssteuerungszentrale hält London 24/7 in Bewegung

re:route: Transport for London versucht mit einem speziellen Anreizsystem Verkehr zu verlagern

Olympic Javelin: Hochleistungszuganbindung des Olympiaparks an die Londoner Innenstadt

[Luftbilder] London gestaltet seine Bahnhöfe und Eisenbahninfrastruktur neu

Bestes Mittel gegen das olympische Verkehrschaos: Angst

[London 2012] Wie komme ich zum Olympiastadion?

[Video zum Wochenende] Wie Londoner Pendler ihr Verhalten ändern (müssen)

Streik während der Olympischen Spiele 2012, aber im erträglichen Rahmen

[London 2012] Flughafen London Heathrow vor seiner größten Bewährungsprobe

[London 2012] Was die vergangenen Tage liegen blieb…

Verkehr während der Olmpischen Spiele 2012:

27.07.2012 – Tag 1, die Eröffnungsfeier

28.07.2012 – Tag 2, das olympische Radrennen der Männer

29.07.2012 – Tag 3, das olympische Radrennen der Frauen

30.07.2012 – Tag 4, der erste Tag mit Londoner Berufsverkehr

31.07.2012 – Tag 5, erste größere Probleme auf der Central line, dem Olympic Javelin und an den Stationen London Bridge und Cannon Street

01.08.2012 – Tag 6, alles im grünen Bereich

02.08.2012 – Tag 7, mit der Goldmedaille in der U-Bahn

03.08.2012 – Tag 8, Hohes Verkehrsaufkommen als Leichtathletikwettbewerbe im Olympiastadion beginnen

04.08.2012 – Tag 9, Warteschlangen olympischen Ausmaßes

05.08.2012 – Tag 10, Business as usual

06.08.2012 – Tag 11, Kleine Wehwehchen

07.08.2012 – Tag 12, Tag der Signalstörungen

08.08.2012 – Tag 13, auch US-Basketballstars fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln

09.08.2012 – Tag 14, die mobile Londoner Sauna

10.08.2012 – Tag 15, noch zwei Tage Olympische Spiele 2012 in London

11.08.2012 – Tag 16, Melancholie kommt auf

12.08.2012 – Tag 17, London feiert seinen Verkehr in der Schlußzeremonie

Goldmedaille für Transport for London und neue Rekorde

  1. Greater London Authority, Data Management and Analysis Group: Commuting in London; Februar 2007 – http://legacy.london.gov.uk/gla/publications/factsandfigures/dmag-briefing-2007-03.pdf
  2. Transport for London: Travel in London, Key trends and developments Report number 1; London 2009 – http://www.tfl.gov.uk/assets/downloads/corporate/Travel-in-London-report-1.pdf
[Liveblog] Our Future Mobility Now 2012

Heute findet zum zweiten Mal “Our Future Mobility Now” in Brüssel statt. Veranstaltet wird der Roundtable von der Association des Constructeurs Européens d’Automobiles, dem europäischen Automobilherstellerverband. Das diesjährige Thema lautet “Innovation for Europe; Skills for the Future”. Mehr als 250 Teilnehmer diskutieren heute über die Zukunft der Automobilindustrie.

Our Future Mobility Now – Bibliothèque Solvay in Brüssel

In Westeuropa sind die Automobilhersteller derzeit unter Druck. Die Hoffnungsträger Brasilien, Russland, Indien und viele asiatische Länder bringen große Unsicherheiten mit sich. In diesem Marktumfeld müssen Automobilhersteller ihre Rolle im Verkehrssektor neu erfinden.

Diesen Vormittag diskutieren Studenten und Berufseinsteiger aus ganz Europa über die Zukunft der europäische Automobilindustrie. Was sollen Autobauer jungen Menschen bieten, damit sie weiterhin für junge Menschen als Arbeitsgeber attraktiv bleiben? Welche Rolle wird das Automobil in Zukunft haben? Wie können wir die Mobilität der Zukunft gestalten?

Um einen Platz am Roundtable zu ergattern und nach Brüssel eingeladen zu werden, konnten Studenten und Nachwuchskräfte bis Mitte August an der “Ask a CEO!”Competition teilnehmen. Dazu musste eine Videobotschaft mit eigenen Fragen oder Anregungen an einen Vorstandsvorsitzenden eingereicht werden. Die zehn originellsten Beiträge wurden ausgewählt. Die Gewinner dürfen an der Veranstaltung teilnehmen.

Ab 15:00 Uhr wird die Veranstaltung auf eine höhere Ebene gehoben. Vorstandsvorsitzende vieler Auto- und Nutzfahrzeughersteller werden sich gemeinsam mit Vertretern der europäischen Kommission und des europäischen Parlaments den Fragen der Teilnehmer stellen und gemeinsam diskutieren.

Teilnehmen werden:

  • Sergio Marchionne, Vorstandsvorsitzender FIAT
  • Harrie Schippers, Vorstandsvorsitzender DAF
  • Alfredo Altavilla, Vorstandsvorsitzender Iveco
  • Didier Leroy, Europachef Toyota
  • Connie Hedegaard, EU-Kommissarin für Klimaschutz
  • László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration
  • Janez Potočnik, EU-Kommissar für Umwelt
  • Libor Rouček, Mitglied des Europäischen Parlaments, Vizepräsident des Europäischen Parlaments
  • Jorgo Chatzimarkakis, Mitglied des Europäischen Parlaments
  • Pablo Zalba Bidegain, Mitglied des Europäischen Parlaments

Wegen der wenigen Teilnehmer dürfte es eine sehr intensive und aufschlussreiche Diskussionsrunde werden! Heute Nachmittag steht ebenfalls ein Livestream zur Verfügung!

LIVESTREAM (ab 14:45 Uhr)

Dieser Artikel wird über den ganzen Tag hinweg aktualisiert.

09:00
Ivan Hodac, der ACEA Generalsekretär eröffnet die Veranstaltung und heißt alle Teilnehmer willkommen. Er hofft auf anregende und interessante Gespräche und verdeutlicht noch einmal die Schwierigkeit vier Vorstandsvorsitzende europäischer Automobilhersteller und drei EU-Kommissare sowie mehrere Abgeordnete des Europäischen Parlaments zu einer Diskussion einzuladen. 

We’re not designing products for us. But for you. A young generation. What you see is essential to know what we should do for you!

09:30
Zwei Teilnehmer des letzten Jahres, die mittlerweile Daimler Youngsters wurden, berichten von den Ergebnissen des letzten Jahres. Claudius Steinhoff: “It’s about sharing ideas, sharing knowledge, sharing ideas and creating ideas.”

Die neue multimodale Smartphone-App “moovel” von Daimler ist beispielsweise zu einem gewissen Grad vom letztjährigen Event beeinflusst worden.

09:50
Der Think-Tank “Think Young” präsentiert die Ergebnisse der Studie “Youth attitudes to the job market. Overcoming the Skills Mismatch”: Junge Menschen in Europa arbeiten hart für ihre Zukunft. Dabei ist es egal, welche genaue Position sie später bekleiden. Viel wichtiger ist die Branche, in der sie arbeiten und mit der sie sich identifizieren.

Ein weiteres Ergebnis ist der große Unterschied zwischen den Arbeitgebern und Bewerbern:

A general lack of soft and hard skills, Candidates don’t master niche skills (…)

The labeled ‘lost generation’ is instead mobile, adaptable and in the long term, idealistic.”

10:20
Kate Bellingham ist die erste Keynote-Speakerin. Ich habe sie gestern als sehr intelligente Frau kennen gelernt!

Kate Bellingham bei OFMN 12

Now we are in a world where we need to prepare for the future!

“Es gibt Menschen, die ihre Zukunft sehr stark planen. Ich glaube nicht daran. Man braucht Kernkompetenzen, aber man braucht auch die Nischenkompetenz. Man braucht eine Art Werkzeugkasten aus dem man je nach Lage das richtige herausziehen kann.”

Ein Sinn für Unternehmertum und Führungsqualitäten werden im Zukunft immer wichtiger werden! Den einzigen Tipp, den sie uns gibt ist, dass man lebenslang lernen muss. Alle anderen Empfehlungen sind von der Persönlichkeit jedes Einzelnen abhängig. 

The future depends on what you are doing today!

10:40
Im ersten Workshop “Innovation for Europe” nehmen teil:

  • Lars Mårtensson, Leiter des Bereichs Umweltschutz bei Volvo Trucks
  • Ursula Schwarzenbart, Leiterin des Global Diversity Office bei Daimler
  • Stephan Herbst, Senior Manager bei Toyota Motor Europa, verantwortlich für Low Carbon Mobility und Nachhaltigkeit
  • Jo Lopes, Head of Technical Excellence bei Jaguar Land Rover
  • Massimo Cavazzini, Verantwortlicher bei Fiat für Telematik und Infotainment sowie für das CO2-Reduktionsprogramm

Zunächst aber Kennenlernrunde! :-)

Jetzt finden die Workshops statt, deren Ergebnisse heute Nachmittag präsentiert werden. Es geht so gegen 14:00 Uhr nach dem Mittagessen weiter!

Disclosure: ACEA hat alle Reise- und Übernachtungskosten übernommen. Es gab keinerlei Vorgaben bezüglich der Berichterstattung, die ich auch keinesfalls akzeptiert hätte.

[Veranstaltungshinweis] Mobilitätsplattform Smartphone – Abkehr vom eigenen Auto?

Der vielbeschworene Wertewandel bei Jugendlichen vom eigenen Auto hin zu Smartphones, Sozialen Netzwerken & Co. ist Thema einer interessanten Diskussionsrunde, die am kommenden Donnerstag, den 11. Oktober 2012, im Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) in Berlin stattfindet.

Es ist natürlich heute und auch in Zukunft wichtig, dass junge Menschen mobil sind. Allerdings ist Mobilität vor allem in den Großstädten immer weniger mit dem eigenen Auto verbunden. Die Vielfalt an unterschiedlichen Alternativen, die oftmals günstiger, umweltfreundlicher und teilweise auch schneller sind, lässt einem heute die Wahl.

Es wird geschätzt, dass eine wachsende Gruppe von 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung die Ent-Emotionalisierung des Autos derzeit durchmacht oder bereits hinter sich gebracht hat. Von 2007 bis 2010 sank die Zahl der Führerscheinabsolventen bis 24 Jahre bei den Männern um elf Prozent und bei den Frauen um zehn Prozent. 2008 machten nur noch 75,5 Prozent der unter 26-Jährigen den Führerschein der Klasse B. Im Jahr 2000 waren es noch 90,6 Prozent gewesen.

Natürlich spielen auch die steigenden Kosten für Führerschein und eigenes Auto eine Rolle. Aber dennoch würde ich den gesellschaftlichen Wandel, der messbar ist, nicht unterschätzen. Der Pkw wird zwar in Zukunft auch in unseren Städten vorhanden sein, er wird allerdings öffentlicher und verliert seine Rolle als Statussymbol.

Nicht verschweigen sollte man allerdings, dass die Gründung einer Familie den Kauf eines eigenen Autos wieder attraktiver macht. Und das dieser Trend eindeutig ein Trend der Städte und der Ballungsräume ist-

Smartphones und Applications aus dem Mobilitätsbereich haben in den vergangenen fünf Jahren die Wirtschaft und unsere Gesellschaft stark verändert. Durch die Revolution im Kommunikationsbereich wird die Information, der Zugang und die Abrechnung enorm vereinfacht. Ohne Smartphones sähe das Angebot von Carsharing-Anbietern nicht so aus, wie es heute aussieht. Ohne georeferenzierte Daten wären Navigationslösungen für Fußgänger und den öffentlichen Personennahverkehr nicht möglich. Und ohne ausreichende Datengrundlage können wir keine ganzheitlichen Mobilitätsketten anbieten. Aus diesem Grund ist auch das Thema Open Data und Open Transit, das zur Zeit intensiv diskutiert wird, so wichtig.

Diskutieren werden:

  • Professor Knie, Geschäftsführer vom InnoZ (www.innoz.de)
  • Dietmar Schmidt, Vizepräsident des Taxiverbands BZP (ww.bzp.org)
  • Niels Beisinghoff, Geschäftsführer von BetterTaxi (www.bettertaxi.de)
  • Nico Gabriel, Geschäftsführer DriveNow (www.drive-now.com/deutschland)
  • Michael Minis, Geschäftsführer von Tamyca (www.tamyca.de)
  • Karina Kaestner, Leiterin Marketing & Partnermanagement, Online-Vertrieb der Deutschen Bahn
  • Dirk Evenson, Leiter Kommunikation, Verband der Automobilindustrie

Zusammenfassung

Mobilitätsplattform Smartphone – Abkehr vom eigenen Auto?
Ort:
InnoZ, Torgauer Str. 12 – 15, 10829 Berlin (Schöneberg)

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:
Bus Linien M46, 248: Station Schönberg; M48, M85: Station Dominicusstr./Hauptstr.
S-Bahn Linien S1, S41, S42, S46: Station Schöneberg
Termin: 11.10.2012, 14:00 – 17:00 Uhr
Weitere Informationen

Die Veranstaltung ist kostenlos und öffentlich. Wer teilnehmen möchte, sollte sich aber vorab anmelden. Dazu reicht es, mir kurz eine Nachricht über das Kontaktformular zukommen zu lassen.

Für alle, die leider nicht persönlich anwesend sein können, wird es ein Videomitschnitt geben, den ich, sobald er vorliegt, natürlich im Blog veröffentlichen werde. Ich persönlich kann leider nicht anwesend sein, da ich die nächsten Tage bei einer Veranstaltung des europäischen Automobilherstellerverbandes in Brüssel bin.

Disclosure: Ich kenne den Geschäftsführer von BetterTaxi, Niels Beisinghoff, persönlich. Wir sind beide Mitglied im Netzwerk intelligente Mobilität e.V. (NiMo). Ich habe BetterTec bereits in Berlin besucht und wurde zum Mittagessen eingeladen.

[Video zum Wochenende] Wie ein Pilot den Flug erlebt

Der tschechische Pilot Jakub Vlk hat eine seiner Arbeitswochen gefilmt und aus den Aufnahmen ein neun Minuten langes Zeitraffervideo geschnitten. Die Faszination Fliegen, die mit großer Sicherheit fast alle Piloten teilen dürften, ist für manche Menschen nicht unbedingt nachvollziehbar. Insbesondere Menschen mit Flugangst dürften nicht den Wunsch verspüren, jeden Tag mehrmals zu starten und zu landen (Kurz- und Mittelstreckenflüge). Aber vielleicht erklären die Aufnahmen ein wenig die Faszination, die man im Cockpit erleben kann.

Beeindruckend und ungeheuer entspannend!

Die Evolution autonomer Fahrzeuge

Bei meiner Recherche zum Artikel “Wie funktionieren autonome Fahrzeuge?” bin ich auf einen Vortrag von Sebastian Thrun und Chris Urmson gestoßen. Er war Teil der International Conference on Intelligent Robots and Systems 2011 in San Francisco.

Da ich die Präsentation für sehr und lehrreich halte, will ich nochmal explizit erwähnen. Es wäre schade, wenn das insgesamt etwa 45 Minuten lange Video untergehen würde.

Professor Sebastian Thrun ist ein deutscher Wissenschaftler und hat die Professur für künstliche Intelligenz an der Stanford University inne. Er war zudem ehemaliger Direktor des Stanford Artificial Intelligence Laboratory (SAIL). In Stanford entwickelte er zusammen mit seinem Team den autonom fahrenden VW Touareg “Stanley”, welcher 2005 die mit einer Million US-Dollar dotierte DARPA Grand Challenge gewann. Des Weiteren entwickelte er gemeinsam mit Google-Ingenieuren die autonomen Fahrzeuge des Suchmaschinenanbieters. Seit dem Sommersemester 2011 hat er sich von seiner Lehrverpflichtung befreien lassen, um seine Zeit als Google Fellow besser nutzen zu können. Er ist auch an der Erfindung von Google Project Glass beteiligt und ist Mitgründer von Udacity, einer privaten Lernplattform, die Vorlesungen und Prüfungen aus den Bereichen Informatik und Programmierung kostenlos zur Verfügung stellt.

Chris Urmson ist Leiter von Googles Abteilung zur Entwicklung von autonomen Fahrzeugen. Er ist zudem außerordentlicher Professor an der Carnegie Mellon University. Er war technischer Leiter des Teams, das 2007 die DARPA Grand Challenge gewann. Er hat mehrere Robotersteuerungssysteme und Software-Systeme während seiner seit bei der Carnegie Mellon University, NASA JPL und NASA Ames entwickelt.



Schlußstrich

[The automobile] will never, of course, come into as common use as the bicycle.
The Literary Digest, 1899.

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In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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