Artikel zum Thema ADFC
Verkehr in 140 Zeichen am 03. – 09.11.2015

„Volkswagen-Gate“ und die Zukunft des Diesel-Pkw

Neue Mobilitätsangebote, Digitalisierung und automatisiertes Fahren

Open Data bei der Deutschen Bahn

  • Die Deutsche #Bahn hat nun ein Open Data-Portal. Ergebnis eines langen Kampfes… https://t.co/lNeKrv7gx1 #opendata -> [Eisenbahn]
  • RT @L3viathan2142: Gibts bei #DBOpenData in Zukunft evtl. auch Live-Daten? -> [Eisenbahn]
  • RT @lorz: Schön wäre, wenn #DBOpenData nicht weiter 3 Jahre zB SNCF hinterhinkt: Start in 2012, längst API mit Fahrplänen etc https://t.co/… -> [Eisenbahn]
  • RT @lung_yean: Was mich an #DBOpenData stoert: Kein Github Account, Formate aus dem letzen Jahrtausend(MS Excel? WIRKLICH???). Das geht doch auch besser! -> [Eisenbahn]
  • RT @mibi61 @lung_yean erst mal sind wir um alle Daten froh, die wir kriegen und weitergeben dürfen. Natürlich werden wir Fehler beheben und Formate 1/2 -> [Eisenbahn]
  • RT @mibi61 @lung_yean … Formate anpassen. Aber das braucht seine Zeit, wir müssen das immer mit dem (internen) Datenlieferanten abstimmen. 2/2 -> [Eisenbahn]
  • RT @lung_yean @mibi61 als richtige API aufbereitet wären die Daten natürlich trotzdem deutlich wertvoller. ;) -> [Eisenbahn]
  • RT @mibi61 @lung_yean haben wir verstanden, aber so etwas macht man mit Bahn-IT nicht über Nacht. Haben wir aber auf der Agenda. Ein bisschen Geduld… -> [Eisenbahn]
  • Wer Einblicke in die internen Diskussionen zu #OpenData bei der DB hat, ist mit dem Status quo erst einmal zufrieden -> Kulturwandel -> [Eisenbahn]
  • Eine Hauptnutzergruppe werden wohl die eigenen Mitarbeiter stellen. Klingt komisch, ist aber (leider) so. #Bahn #opendata -> [Eisenbahn]

Siedlung und Verkehr

Radverkehr

Fußverkehr

Eisenbahn

Deutschland

  • S-Bahn-Querverbindung: Vorschlag zur Verbesserung der Verkehrsanbindung des Flughafens #BER https://t.co/SfoX5NIIot https://t.co/JUVQG9efSU ->
  • Sehr cool, wenn Gastartikel so eine Aufmerksamkeit erhalten! :-) Glückwunsch an die drei! https://t.co/8VEDiREhvn ->
  • RT @gurubert: Viel zu pragmatische Lösung, um realisiert zu werden. https://t.co/XXFLN9HM5T ->
  • Die Deutsche Bahn testet autonome Systeme bei der Erzgebirgsbahn ab 2016 Streckenloks im Güterverkehr. – https://t.co/DCG9hw4vGb #bahn ->
  • Ein weiteres Testfeld im Blick der Deutschen #Bahn: automatische Rangierloks. Ganz so einfach wird das aber nicht: https://t.co/yLCYPe07sd ->
  • Automatisierter Bahnbetrieb und führerlose Züge: Eine Einführung (Technik, Vorteile, Hürden, Umsetzungszeitraum) – https://t.co/yLCYPe07sd ->
  • Schweres Zugunglück in Bayern: Personenzug erfasst Schwertransporter an Bahnübergang, Tote werden befürchtet. #bahn ->
  • Das Zugunglück ereignete sich in Freihungsand bei Freihung in der Oberpfalz. Der Zug (BR 612) kam aus Richtung Nürnberg. ->
  • Die Polizei geht davon aus, dass ~50 Leute im RE 3535 von Nürnberg nach Weiden befanden. Der Tf und weitere Personen werden vermisst. ->
  • Bei der gestrigen Kollision zwischen einem Zug und Lkw kamen zwei Menschen ums Leben, mehrere wurden verletzt. https://t.co/PwZuGsUW5c ->
  • Traurige Bilanz: In nur vier Tagen gab es fünf schwere Unfälle an deutschen Bahnübergängen. #Bahn ->
  • Entscheidung über Privatisierung des internationalen Güter- und Personenverkehrs der DB kommt erst 2016. Unklar, wo die Erlöse bleiben: Bund oder Bahn? ->
  • 7 Tage… Deutsche Bahn [29:22 Minuten] – NDR – https://t.co/YmPYksFQpf #sehenswert #bahn ->

Öffentlicher Verkehr

  • In Houston wurde das gesamte Busnetz neu geordnet. Welche ersten Erfahrungen werden gemacht? – https://t.co/ex4bWF1RMT ->
  • Bombardiers batteriebetriebene Straßenbahn stellt mit 41,6 km einen neun Reichweitenrekord auf – newstix – https://t.co/zXjFYdOuBK -> [Elektromobilität]

Deutschland

Infastruktur und Infrastrukturfinanzierung

Deutschland

  • Dobrindt müsste Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen ab 2018 ausschreiben, vergibt jedoch an Toll Collect https://t.co/AkRQQLGP9Y ->
  • Damit riskiert Dobrindt auch bei der Lkw-Maut Klagen und Ärger mit der EU-Kommission in Brüssel. #maut #tollcollect ->

Stuttgart 21 [Eisenbahn]

Feste Fehmarnbeltquerung

  • NABU fordert vor Erörterung zur Fehmarnbeltquerung eine Neubewertung von Europas größtem Bauprojekt – https://t.co/Br3WNA63oV ->
  • Am Montag starten die Erörterungstermine für die feste Fehmarnbeltquerung – Lübecker Nachrichten – https://t.co/ScUaaTnRS5 #fbq ->

Elektromobilität

Luftverkehr

Flughafen Berlin Brandenburg BER

Fernbusverkehr

  • Fernbusse setzen der Bahn mehr zu als angenommen, 44% der Fernbuskunden nutzten zuvor die Bahn, 5% Fahrgastverlust. https://t.co/K4aFf5qqHz -> [Eisenbahn]
  • Großkontrolle von Fernbussen in Frankfurt: nur 3 von 27 Bussen waren in Ordnung, 4 wurde die Weiterfahrt untersagt https://t.co/RxXgAtgzpV -> [Verkehrssicherheit]
  • Bei einer Kontrolle in Freiburg beanstandete die Polizei zwölf von 15 kontrollierten Fernbussen – SWR – https://t.co/bGCM17qEYm #fernbus -> [Verkehrssicherheit]
  • berlinlinienbus führt eine Echtzeitauskunft für seine Fernbusse ein – newstix – https://t.co/cJEoe5bMWu #fernbus ->

Verkehrssicherheit

Neuzulassungen

  • Japan: PKW-Neuzulassungen im Oktober 2015 mit -0,03% zum Vorjahresmonat (206.608 PKW) – Querschüsse – https://t.co/WaJaAyStYw ->
  • Italien: PKW-Neuzulassungen im Oktober 2015 mit +8,6% zum Vorjahresmonat (132.929 PKW) – Querschüsse – https://t.co/uAYKKqzzJW ->
  • Spanien: PKW-Neuzulassungen im Oktober 2015 mit +5,2% zum Vorjahresmonat (80.055 PKW) – Querschüsse – https://t.co/lxizMMZ2dV ->
  • Großbritannien: PKW-Neuzulassungen im Oktober 2015 mit -1,1% zum Vorjahresmonat (177.664 PKW), zuvor 43 Monate plus https://t.co/PWPherrUcr ->
  • Frankreich: PKW-Neuzulassungen im Oktober 2015 mit +0,6% zum Vorjahresmonat (161.030 PKW) – Querschüsse – https://t.co/pjM482WeeS ->
  • Im September 2015 wurden in Frankreich 2.709 Elektroautos neu zugelassen – https://t.co/APIxDEo43o -> [Elektromobilität]
  • Brasilien: PKW-Neuzulassungen im Oktober 2015 mit -33,4% zum Vorjahresmonat (161.604 PKW), Busse & Lkw -37,4% – https://t.co/yUliFNPOMB ->
  • Brasilien: Automobilproduktion (PKW und NFZ) im Oktober 2015 mit -30,1% zum Vorjahresmonat (205.020 Einheiten) – https://t.co/yUliFNPOMB ->
  • USA: Autoverkäufe in 10/2015 mit +13,6% zum Vorjahresmonat (1,456 Mio. Autos), PKW +4,1%, Light Trucks um +21,9% – https://t.co/2zmRixT9tS ->
  • Deutschland: PKW-Neuzulassungen im Oktober 2015 mit +1,1% zum Vorjahresmonat (278.372 Einheiten) – Querschüsse – https://t.co/8UaF6zAtct ->
  • Von 278.372 neu zugelassenen Pkw waren 1.686 Elektroautos (+100,5%) und 2.992 Hybridautos (+26,6%), darunter 1.031 Plug-in-Hybride (+156,5%) -> [Elektromobilität]
  • Deutschland: PKW-Produktion im Oktober 2015 mit +9,1% zum Vorjahresmonat (522.600 Einheiten), Gesamt 2015: 4,85 Mio. https://t.co/IabeqYfPop ->

Weitere Themen

Verkehr in 140 Zeichen am 06. – 12.10.2015

AutoJustiz

11. Februar 2014 – Ein 57-jähriger Radfahrer überquert die Fahrbahn der Müllerstraße im Bereich der Fußgängerfurt in Richtung Afrikanische Straße. Dabei wird er von einem LKW erfasst, der unter Missachtung des Rotlichts der Lichtzeichenanlage die Müllerstraße in Richtung Kurt-Schumacher-Platz befährt. Beim Zusammenstoß kommt der Radfahrer zu Fall und wird so schwer verletzt, dass er am folgenden Tag im Krankenhaus verstirbt.

aus: ADFC Berlin: Getötete Radfahrende 2014

In einem Prozess vor dem Berliner Amtsgericht Tiergarten sagten Sachverständige aus, dass die Ampel mindestens vier Sekunden rot gezeigt haben muss. Der Lkw-Fahrer selbst führt den Unfall auf Sekundenschlaf zurück. Eine rechtswidrige Handynutzung konnte nicht bewiesen werden. Der Angeklagte war zuvor bereits wegen Fahrens ohne Führerschein und weiterer nicht einschlägiger Delikte verurteilt worden. Einen Tag nach dem tödlichen Unfall fuhr er bereits wieder Lkw.

Der LKW-Fahrer wurde wegen Fahrlässigkeit zu 35 Tagessätzen von je 150,- Euro verurteilt (insgesamt 5250 €). Zudem wurden ihm die Verfahrenskosten auferlegt.

Im Folgenden äußerte sich massiver Missmut unter (Berliner) Radfahrern, welche zum einen das Bußgeld als zu niedrig ansehen und zum anderen ein Fahrverbot fordern.

Volkswagen-Abgasskandal „Dieselgate“

  • VW-Abgasaffäre: Wut und Ratlosigkeit im EU-Parlament. Auch und insbesondere über die EU-Kommission. – http://t.co/BpQt7KtSPJ #dieselgate #VW ->
  • NRW will von #VW Nachzahlung von Kfz-Steuer, weil diese (auf Basis der falschen Tests) zu niedrig angesetzt war – http://t.co/Hy0Md7v0FD ->
  • Gunter Dueck trauert um Ethik und Ehre von Ingenieuren, die betrügen, um wirtschaftlichen Kostenzwängen zu genügen – http://t.co/n5STAk7AXK ->
  • Geben für die Gier des Managements Ingenieure, u.a. ihre Ethik und Ehre auf? War die Ehre dieser Berufsgruppen nicht eine sichere Bank? ->
  • Gunter Dueck warnt: erledigen wir in Zukunft noch unsere Arbeit oder präsentieren wir nur noch gewünschte Zahlen? http://t.co/n5STAk7AXK ->
  • VW-Betrug hatte System: Die Software gibt es offenbar in vielen Varianten, angepasst an Tests und Motorvarianten – http://t.co/qqG5gdaY1B ->
  • Der US-Bundesstaat Texas klagt gegen VW. Ziel: Entschädigung für Verbraucher, Verfügung und Bußgelder zur Verhinderung weiterer Verstöße. ->
  • Diesel-Abgaswerte: Mercedes-Benz, Honda, Mazda und Mitsubishi halten NOx-Grenzwerte ebenfalls nicht ein. – http://t.co/quVhuSHoqL ->
  • Diesen Herstellern konnte aber bislang kein Betrug wie die Software-Manipulation von Volkswagen nachgewiesen werden. #VW #dieselgate ->
  • Mary Nichols, die Leiterin der kalifornischen Luftreinhaltungsbehörde CARB: Autobauer fürchten diese Frau – http://t.co/gpwRi7OLQQ #vw ->
  • US-Behörden haben Ermittlungen über das „Auxiliary Emissions Control Device“ in #VW des Modelljahrs 2016 aufgenommen http://t.co/2aW2g1zfoL ->
  • Welche Auswirkung hat ein „Fix“ eines VW Dieselfahrzeugs auf die Leistung und den Dieselverbrauch (und damit CO2)? https://t.co/oNJOCv52qP ->
  • Kraftstoffverbrauch im „Betrugsmodus“ eines 2011 Jetta SportWagen TDI 4,7l / 100 km ->5,1 l / 100 km | 2015 Jetta TDI 4,4l/100 km ->4,7 l/100 km ->
  • Land Niedersachsen gegen Winterkorn, der AR-Chef der Porsche SE Holding bleiben wollte: Staatskanzlei war außer sich http://t.co/f3qcbdMiAo ->
  • VW macht Software-Ingenieure verantwortlich für Betrug. Der (Entwicklungs-)Vorstand sei nicht eingebunden gewesen – http://t.co/1s3Xb9O4xu ->

Brand im Stellwerk Mülheim-Styrum an der Bahnstrecke Duisburg – Essen

  • Ein technischer Defekt in einer Schaltanlage hat zu dem Brand im Stellwerk Mülheim-Sytrum geführt. http://t.co/akBkcEBh31 #bahn #VRR #NRW ->
  • Bahnverkehr im Ruhrgebiet: Ab Montag wird die S1 geteilt: SOL-DÜS-DUI alle 20 Min., DUI-ESS alle 30 Min., ESS-DO alle 20 Min. #NRW #bahn ->
  • S1, RE 1, RE 11 und die ICE-Linie Köln-Berlin verkehren wieder via Duisburg – Essen – Bochum. Die restliche Linien werden umgeleitet. #bahn ->
  • Was nicht gut ist: wenn die Auskunft des Verkehrsverbunds falsch, da nicht aktuell ist. Betrifft auch Apps wie Öffi http://t.co/lv0q9Os7Q2 ->

Digitalisierung und Automatisiertes Fahren

  • Bundeskartellamt: BMW, Daimler & Audi dürfen Nokia-Kartendienst Here übernehmen. Die Alternative für andere: TomTom http://t.co/mZ6r9sOKT0 ->
  • Kreativdirektor von frog: Wieso die Automobilindustrie das Interface-Design des Fahrzeugcockpits überdenken muss – http://t.co/duMXOEdN08 ->

Eisenbahn

  • Virgin Trains UK führt eine automatische Entschädigung im Verspätungsfall ein. Die Entschädigung wird überwiesen. – https://t.co/kBvABA4NMu ->
  • Essen im Zug: In Polen kann man Essen der Bordgastronomie (WARS) per App an den Sitzplatz ordern – http://t.co/ujlhuOK4II [PL] #bahn ->
  • Schweden: TX Logistik darf vorerst wieder fahren – Eurailpress – http://t.co/PRcmGfsGGj ->
  • Die indische Eisenbahn testet die Energieversorgung von Reisezugwagen über auf dem Dach installierte Solarzellen – http://t.co/SVE1614mPO ->
  • EU-Verkehrsministerrat einigt sich über die „politische Säule“ des 4. Eisenbahnpakets – PM BMVI – http://t.co/MKxJYwZC0H ->
  • Ab 2020 sollen Open Access-Anbieter eigenwirtschaftliche Bahnverkehre in der gesamten EU anbieten können – http://t.co/TmbFpb5nHS ->
  • RT @nickabrooks:
    1. kein Zugang zum Vertrieb
    2. keine Durchtarifierung
    3. kein 2er Hand Wagenmarkt für den Fernverkehr vorgesehen ->

Deutschland

  • Betuwe-Strecke: EBA genehmigt 1. Bauabschnitt: 3 km dreigleisiger Ausbau zwischen Oberhausen und Emmerich – http://t.co/gLJnxGC2mB [pdf] -> [Infrastruktur]
  • Nahverkehrsfinanzierung: SPNV-Unternehmen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt befürchten massive Einschränkungen – http://t.co/o46bYL3dN3 -> [Öffentlicher Verkehr]
  • NRW: Der VRR hat die Ausschreibung für die Linien S1, S2, S3, S4, S9, RB3, RB40 und RB41 begonnen – http://t.co/nJjaFKrSMr #bahn #NRW #VRR -> [Öffentlicher Verkehr]
  • Die Güterverkehrssparte der Deutschen Bahn ist in Turbulenzen, ein Drittel aller Arbeitsplätze (~5000) könnte wegfallen. Das Geschäft in… -> [Logistik und Güterverkehr]
  • …wirtschaftsschwachen Bundesländern wie bspw. Mecklenburg-Vorpommern könnte komplett aufgegeben werden. 500 Verladestellen bei Kunden… ->
  • …könnten ebenfalls aufgegeben werden. Dies entspricht der Streichung von einem Drittel der Verladestellen und eine Schwächung des… ->
  • …dt. Schienengüterverkehrs. Der Verkehr mit Einzelwaggons von kleineren Kunden soll massiv zurückgefahren werden. http://t.co/jV0waECj2e -> [Logistik und Güterverkehr]

Y-Trasse [Infrastruktur]

  • Das Dialogforum zur Y-Bahntrasse favorisiert die Umsetzung der Alpha-Variante, Hamburg konnte sich nicht mit einer NBS an der A7 durchsetzen ->
  • Alpha-Variante = Bestandsstreckenausbau: a) Lüneburg-Uelzen, b) Rotenburg-Verden, c) Amerikalinie, d) Nienburg-Wunstorf http://t.co/nLhy2TMi6v ->
  • Die Variante erreicht ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von 1,1. Etwa 50% des möglichen Güterverkehrsaufkommens findet Kapazität auf der Schiene. ->
  • Das restliche Güteraufkommen – insbesondere Hamburger Verkehre in Richtung Süden – bleibt auf der Straße. Zur HVZ bleibt das Bahnnetz überlastet. ->
  • Die Überlastung des norddeutschen Bahnnetzes ist groß. Täglich können 20 mögliche Güterzüge nicht fahren, weil Kapazität fehlt (->200.00 Lkw-Fahrten mehr). ->

Öffentlicher Verkehr

  • Der Bau der 21 km langen Metrolinie 2 in Panama City wurde begonnen (1,86 Mrd. $, 16 Stationen, 40.000 P/Std/Richtung) http://t.co/jZox71DC0t -> [Infrastruktur]
  • Dublin: Stopp des 3 Mrd. € teuren Ausbau von DART. Es soll eine Variante mit niedrigeren Kosten umgesetzt werden. – http://t.co/IW6klB79Mh -> [Infrastruktur]
  • RT @TfL: We now have 1500 hybrid buses running in London, as part of our plan to make the capital’s transport network greener http://t.co/2… ->
  • In Hongkong gibt es Pläne das Straßenbahnnetz einzukürzen, damit der Pkw-Verkehr besser fließt. https://t.co/ZFk9gAFZAa ->
  • Google hat eine App für den ÖPNV in Delhi herausgebracht, die ohne Internetverbindung funktioniert – http://t.co/ndmhoqIeoD ->
  • US-Verkehrsminister Foxx ermutigt lokale Verkehrsunternehmen zum aggressiven Werben um Finanzmittel für Infrastruktur http://t.co/arnmpGPJRb -> [Infrastruktur]
  • Die ZVV-Ticket-App ist wirklich sehr schnell! Wenn mal alle eTicket-Apps so schnell wären… http://t.co/cGxS1GwuzP http://t.co/RlPY9rzVEO ->
  • Was ich erstaunlich finde: Im Vergleich zu deutschen Apps nur wenige negative Bewertungen -> Schnell und einfach! https://t.co/itPk9LVctP ->
  • Letzte Meile: In Neu-Delhi sollen 30 E-Trikes die Anbindung einzelner Stadtteile an den ÖPNV verbessern – http://t.co/PGHSYL2zgj -> [Elektromobilität]
  • Besserer Busverkehr macht die Stadt besser – Washington Post – https://t.co/NnMw9g8ENR ->
  • Nach Monaten der Verhandlung ist geklärt, wie der Erhalt und Ausbau des ÖPNV in New York finanziert wird – http://t.co/TXZKO8pkX8 ->

Deutschland

Radverkehr

Deutschland

Das Automobil in den Metropolen dieser Welt

  • Aus australischer Sicht: Wie Städte mit weniger Pkw-Verkehr wirtschaftlich erfolgreicher sein können – The Age – http://t.co/EsoG0nb5WU ->
  • Metropolen in aller Welt ziehen denselben Schluss: Sie wären besser dran mit weniger Autos. – https://t.co/cM5a5yBeFn ->
  • São Paulo Bürgermeister Fernando Haddad möchte die Pkw-Abhängigkeit verringern, um Stauproblemen vorzubeugen – http://t.co/DpuBy5PO0J ->

Elektromobilität und Wasserstoff

Logistik und Güterverkehr

  • Parcellock: Hermes, DPD und GLS stellen ihren anbieterneutralen Paketkasten vor – http://t.co/DK8mvAzrik https://t.co/Qm6hpdnVBo ->
  • Die Hersteller gehen davon aus, dass in fünf bis sieben Jahren schon zehn Prozent aller Pakete über Paketkästen zugestellt werden dürften. ->
  • Gute Standorte für Logistikzentren sind begehrt, aber Anwohner wehren sich gegen riesige Kisten auf der grünen Wiese http://t.co/vXX4py6FEy ->
  • Die Österreichische Post testet zusammen mit T-Systems und VW die „Kofferraumlogistik“ (Zustellung in Pkw-Kofferraum) http://t.co/8qlMH56ex1 ->
  • Teilprivatisierung: Italiens Post soll an die Börse und bis zu 3,7 Milliarden Euro einbringen – Tagesschau – http://t.co/XHQ0RMnPMh ->

Verkehrsinfrastruktur

Deutschland

  • Stuttgart 21: Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat den Eilantrag in Sachen Bürgerbegehren „Storno 21“ abgelehnt http://t.co/H3ASgPhhqt #s21 -> [Eisenbahn]
  • Bundesverkehrsminister Dobrindt möchte Planung, Finanzierung & Erhalt der Bundesautobahnen auf Bund übertragen, Bundesländer sollen für Bundesstraßen zuständig sein ->
  • Die Auftragsverwaltung der Bundesautobahnen soll zugunsten einer Bundesfernstraßengesellschaft im Bundesauftrag aufgelöst werden. ->
  • Die Reform der BAB soll wieder schnell gehen: Gesetzentwurf 2016, Reform 2017. Fragt sich nur, wann die Teilprivatisierung kommt… ->

Luftverkehr

Flughafen Berlin-Brandenburg BER

Neue Mobilitätsangebote

  • San Francisco erlaubt DriveNow kein unlimitiertes flexibles Parken im Stadtgebiet. Nun wird das Angebot eingestellt. http://t.co/seap5LhK5i ->
  • Seattle übernimmt das lokale #Bikesharing-System und möchte dieses mit Bundeshilfe von 50 auf 500 Stationen ausbauen https://t.co/vgQw38xqrQ -> [Radverkehr]
  • Uber-Konkurrent Lyft verbessert die Bedingungen für Lyft-Fahrer und geht Kooperationen mit Hertz und Shell ein – http://t.co/I9flkpR7Ov ->
  • Der pakistanische RideSharing-Anbieter hat in einer Angel-Runde 190.000 US-Dollar erhalten – http://t.co/aT4e8HHUWM ->

Fernbusverkehr

  • Im Jahr 2014 haben #Fernbusse 16 Millionen Fahrgäste befördert, +96 % zum Vorjahreszeitraum [8,2 Mio] – Destatis – https://t.co/ZZurB5i5FH ->
  • Die Fahrleistung der eingesetzten Busse stieg im Jahr 2014 um 103 % auf 194 Millionen Buskilometer (76 % davon im Inland). ->
  • Im Durchschnitt legten die Reisenden über 330 km je Fahrt zurück. Die Beförderungsleistung betrug 5,4 Mrd. Pkm (2013: 2,7 Mrd. Pkm). ->
  • Bei den Fahrten war durchschnittlich über die Hälfte der Sitzplätze besetzt; der Auslastungsgrad der Busse lag im Jahr 2014 bei 51 %. ->

Verkehrssicherheit

  • Geschwindigkeitsmessung: Section Control reduziert Zahl schwer verletzter und getöteter Verkehrsteilnehmer bis zu 59% http://t.co/9xn42Q49ck ->
  • Das Ziel der Bundesregierung, die Zahl der Verkehrsopfer bis 2020 um 40 Prozent zu senken, ist in Gefahr. – http://t.co/dwgiFj5rrx ->
  • Im europäischen Vergleich hat sich Deutschland hinsichtlich der Getötetenrate je eine Million Einwohner verschlechtert und liegt auf Platz 8 ->
  • Wie #VisionZero unsere Wahrnehmung von Verkehrsunfällen verändert – http://t.co/FcSbqvOEzP Mit Maßnahmen zur Verbesserung der VS. ->

Seeverkehr

  • Vor der belgischen Küste sind ein LNG-Tanker und ein Frachter kollidiert. Der Frachter sank, alle wurden gerettet – https://t.co/6elQORRWfG ->
  • Die OECD empfiehlt eine Steuer auf CO2-Emissionen der Schifffahrt von 25 USD/Tonne CO2 zur Speisung eines Klimafonds http://t.co/89qN6tmeGv ->

Pkw-Zulassungen

  • Japan: PKW-Neuzulassungen im September 2015 mit -3,2% zum Vorjahresmonat (259.813 PKW) – Querschüsse – http://t.co/yzyZamSmKw ->
  • Spanien: PKW-Neuzulassungen im September 2015 mit +22,5% zum Vorjahresmonat (69.826 PKW) – Querschüsse – http://t.co/m8IcNbGC8E ->
  • Brasilien: PKW-Neuzulassungen im September 2015 mit -29,1% zum Vorjahresmonat (166358 Pkw), inkl. Bus und NFZ -32,5% http://t.co/a6hyXVUEwj ->
  • Brasilien: Fahrzeug-Produktion (PKW und NFZ) im September 2015 mit -42,1% zum Vorjahresmonat (174.240 Einheiten) – http://t.co/a6hyXVUEwj ->
  • Griechenland: PKW-Neuzulassungen im September 2015 mit +1,2% zum Vorjahresmonat (5.098 Pkw) – Querschüsse – http://t.co/pv8B2i9HRb ->
  • Russland: PKW-Verkäufe (inkl. Minivans, SUVs, u.ä.) im September 2015 mit -28,6% zum Vorjahresmonat (140.867 Stück) http://t.co/ibifdQWoUf ->
  • Deutschland: PKW-Neuzulassungen im September 2015 mit +4,8% zum Vorjahresmonat (272.479 Einheiten) – Querschüsse – http://t.co/mylPIUprP7 ->
  • Deutschland: PKW-Produktion im September 2015 mit +3,0% zum Vorjahresmonat (539.800 Einheiten) – Querschüsse – http://t.co/wX1ObIN1f6 ->
  • China: PKW-Verkäufe im September 2015 mit +3,3% zum Vorjahresmonat (1.751.200 Einheiten) – Querschüsse – http://t.co/fEzVNDerBn ->

Weitere Themen

PARK(ing) Day 2015: Impressionen aus Deutschland und der ganzen Welt

Schickt mir eure Fotos von eurem Parking Day 2015! Und schreibt mir, was ihr erlebt habt. Was waren eure Erfahrungen mit Anwohnern, Passanten und Autofahrern? Habt ihr Unterstützung oder Ablehnung erfahren? Musstet ihr gar mit dem Ordnungsamt oder der Polizei diskutieren? Ich freue mich über eure Einsendungen per Twitter, Facebook, Instagram, hier in den Kommentaren oder ganz klassisch per E-Mail an kontakt (ät) zukunft-mobilitaet (punkt) net. Dieser Artikel wird in unregelmäßigen Abständen aktualisiert.

Parking Day 2015 in Norristown (Pennsylvania) – Foto: Montgomery County Planning Commission @ FlickrCC BY-SA 2.0

Am 18. September 2015 war internationaler Parking Day 2015. Seit 2005 werden am dritten Freitag im September Parkplätze in Städten auf der ganzen Welt umgenutzt und in kleine Parks verwandelt. Parkraum soll als öffentlicher Raum zurückerobert und die einseitig genutzte Fläche einer sinnvoll(er)en Verwendung zugeführt werden. Der Pkw weist im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln im Stand einen besonders hohen Flächenbedarf auf. Zudem wird die Fläche aufgrund der großen Grundfläche, der geringen täglichen Nutzungsdauer und der niedrigen durchschnittlichen Besetzungsgrade nur sehr ineffizient genutzt.

Bei fast zwei Dritteln aller Wege mit dem Pkw sitzt nur der Fahrer im Fahrzeug. Bezieht man nun die Fahrten mit ein, bei der eine oder mehrere Personen mitfahren, ergibt sich ein durchschnittlicher Besetzungsgrad von knapp 1,5 (Quelle: Mobilität in Deutschland 2008).

Dieser Wert variiert in Abhängigkeit des Wegezwecks. Besonders geringe Besetzungsgrade ergeben sich für Wege zur Arbeit sowie für dienstliche und geschäftliche Wege.

Vergleichsweise hoch sind die Besetzungsraten dagegen bei den Wegezwecken Ausbildung, Freizeit und Begleitung:

  • Wege zur Arbeit mit 1,2
  • dienstliche Wege mit 1,1
  • Ausbildungswege mit 1,7
  • Einkaufswege mit 1,5
  • Wege für Erledigungen mit 1,5
  • Freizeitwege mit 1,9
  • Begleitwege mit 1,9

Der Parking Day soll verdeutlichen, wie viel wertvolle Fläche durch das Abstellen von Pkw in den Städten verloren geht, Bewusstsein schaffen und für ein Umdenken werben. Anstatt mehrere Quadratmeter Fläche zum Abstellen eines Fahrzeugs zu verwenden, soll der Platz lieber der Entspannung, Kommunikation und dem sozialen Leben dienen.

Impressionen aus Deutschland

(mehr …)

Verkehr in 140 Zeichen am 08.09.2015
Verkehr in 140 Zeichen am 18. – 21.02.2015
  • RT @revodavid: 1920 map from Melbourne, Australia shows commute times via rail to city http://t.co/ToU75AI3P9 #DataViz http://t.co/MUo4QhUG… ->
  • Carsharing als neue Innovation in brasilianischen Städten – TheCityFix – http://t.co/cRZy82hipp ->
  • Die Japanische Post plant für rund fünf Milliarden $ den australischen Logistikanbieter Toll Holdings zu übernehmen – http://t.co/4jFT0Ka6Wh ->
  • Bombardier Transportation prüft alle Optionen, um weltweit führender Zughersteller (mit Ausnahme China) zu bleiben – http://t.co/2EUX0eYPri ->
  • Berlin: 1000 moderne Überwachungskameras für U-Bahnhöfe – heise online – http://t.co/VQSfpKEhQc ->
  • Every City Should Have a Law of Two Words: Pedestrians Firsthttp://t.co/RFXJAJq8Pf Tolle Webseite! ->
  • Studie sieht Wirtschaftlichkeitspotential für bis zu 700.000 gewerbliche Elektrofahrzeuge bis 2020http://t.co/UfuqagcAUI [pdf] ->
  • OpenStreetMap integriert Routensuche – heise online – http://t.co/FWejtHq3Pr ->
  • Lokführergewerkschaft GDL kündigt neue Streiks an. Zu Zeitpunkt und Dauer machte GDL-Chef Weselsky noch keine Angaben http://t.co/6YVr5GhqYL ->
  • In Stockholm gibt es ein neues Fahrrad-Parkhaus mit 700 Stellplätzen, Duschen und Umkleidekabinen – Fast Company – http://t.co/W6iB51fmFp ->
  • „Die Züge können auch automatisch fahren.“ Achja? Lesen! http://t.co/yLCYPe07sd #Bahn #gdlstreik #GDL ->
  • RT @urbandata: MT @urbanphoto_blog: Current Dutch cycling path network (bottom), versus Paris‘ plans for 2020 (same scale) http://t.co/Zapn ->
  • Die Stadtbahn Sotschi ist die größte Fehlentwicklung und Investitionsruine in der olympischen Historie – http://t.co/897RzS1MU4 ->
  • Sechs Gründe, wieso New York City nach mehreren Anläufen nun Mobility Pricing einführen könnte – Citylab – http://t.co/vco7JqkOWk #NYC ->
  • Bürokratie und mangelnde Amtshaftung bremsen in China nachhaltige Mobilitätskonzepte aus – TheCityFix – http://t.co/6crUdY7GFK #china ->
  • Deutsche Großstädte (Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart) lehnen eine Partnerschaft / Kooperation mit #Uber abhttp://t.co/oSAPL36EfP ->
  • München möchte erst entscheiden, wenn #Uber „ein konkretes Angebot“ vorgelegt habe. in reply to zukunftmobil ->
  • Fehmarnbelttunnel: Ein Milliardengrab in der Ostsee?- ZEIT Online – http://t.co/6IfYA6r2Ys #fbt #fbq ->
  • In Karlstein-Großwelzheim entsteht bis 2020 Europas größtes Batterie-Montage-Zentrum (80 Mio. Stk. p.a., 5 GWh Kapa.) http://t.co/g76C8n5vuC ->
  • Ein 14-jähriger Hacker schockiert die Autoindustrie. Mit Teilen für 14 US-Dollar und einer Nacht Arbeit – Autoblog – http://t.co/HzreqqMgNn ->
  • „@Pingu: @zukunftmobil ich weiß von Leuten die da waren, es war kein VW. ;o)“ Verstehe… ;-) ->
  • Uber sammelt nochmals eine Milliarde US-Dollar zusätzliches Kapital ein – NYT – http://t.co/lDh4FdtaOp #uber ->
  • Nokia könnte mit „Here True-3D-Kartenmaterial eine essentielle Rolle für autonome Fahrzeuge spielen – CNN Money – http://t.co/QWeoqI7p41 ->
  • Bundesverwaltungsgericht hebt Planfeststellung für Bau eines trimodalen Terminals im Hafen Köln-Godorf auf – http://t.co/qsFfm0BwOF ->
  • Wäre eine Stadt, die großen Technikkonzernen wie Samsung und Apple gehört, lebenswert(er)?http://t.co/vxRH56XIMg #technopocalypse ->
  • Paris legt los. So ambitioniert ist keine deutsche Stadt! Zunahme Wege bis 2020: +7 %, Fahrten MIV -2%, ÖPNV +20%, Fuß & Rad +10 %. ->
  • Die Richtung stimmt: Zwischen 2000 und 2010 MIV-Anteil 44 > 38%; Fuß 34 > 39%; ÖPNV 19 > 20%; Radverkehr 1 > 2% http://t.co/hXRaWNJoti ->
  • Ab 01.04: Mexiko droht mit Hunderttausenden € Strafe pro Flugzeug, wenn zuvor keine Fluggastdaten übermittelt werden https://t.co/wXNqZMR0z1 ->
  • RT @dhidalgo65: Wise use of space, BRT lanes move much more people than general traffic lanes
    #Bogota Link… ->
  • 75 Personen auf fünf Fahrspuren oder 160 auf einer: http://t.co/1BjQI6oLJ9 Und TransMilenio-BRT hat eine sehr hohe Auslastung! ;-) ->
  • Im Bereich des Bahnhofs Rafz nahe Zürich ist ein Schnellzug mit einer S-Bahn kollidiert – mehrere Verletzte. #Bahn #sbb ->
  • RT @landbote: #Rafz Ein Schnellzug ist offenbar auf eine S-Bahn aufgefahren. Einige Waggons des Schnellzuges kippten in der Folge.  ->
  • RT @RADIO_TOP_CH: Erste Bilder vom Zugsunglück in #Rafz: http://t.co/imsjMRZaHr http://t.co/cNzkV73a2o ->
  • RT @ZUnterland: #Rafz Auch die Rega ist im Einsatz. http://t.co/cPGhMQyK2I ->
  • RT @NZZzuerich: Neuigkeiten nach dem #Zugunglueck in #Rafz: Fünf Personen verletzt, eine davon schwer. Mehr unter http://t.co/k2sODHQakd ->
  • RT @Handelszeitung: Beim Zugunglück in #Rafz wurden nach bisherigen Polizei-Erkenntnissen fünf Personen verletzt, eine davon schwer Link ->
  • RT @SHN_News: Weitere Bilder aus #Rafz. #SBB http://t.co/gOTTcP9fQ7 ->
  • Der Bau eines Tunnels zwischen Helsinki und Tallinn würde 9 – 13 Mrd. € kosten, Refinanzierungsdauer: 35-40 Jahre – http://t.co/qyqexYMnpq ->
  • Seattle: Die stecken gebliebene Tunnelbohrmaschine Bertha bohrt sich in Richtung „TBM-Rettungsschacht“ – http://t.co/BM33yLz4H6 ->
  • Eine US-Stadt, in der Carsharing, Elektroautos und Kleinwagen boomen? Ja, heißt „Austin“ und liegt in Texas. – http://t.co/jTHtuuqXSh ->
  • RT @osis1980: Münster ist mit seinem Bordsteinradwegemuseum auf Platz 1 des #ADFC #Klimatest ist, dann ist es in anderen Städten richtig schlecht. ->
  • RT @hermesmuenster: @osis1980 @AabisZoo Bin schon durch viele Städte geradelt; MS ist wohl besser als viele andere aber noch lange nicht fahrradfreundlich. ->
  • RT @osis1980: @hermesmuenster @AabisZoo In Relation zu Amsterdam, Utrecht oder Kopenhagen ist Münster eher eine 3- ;-) ->
  • RT @hermesmuenster: @osis1980 @AabisZoo Motivation für den Bau von Radwegen ist hier auch eher die Beschleunigung des Autoverkehrs und nicht die Sicherheit. ->
  • RT @osis1980: @hermesmuenster @AabisZoo sehr ich genauso. Schöner Artikel zu Münster. http://t.co/7ULvbhdknk ->
  • Deutsche Bahn plant angebl. Erweiterung des Fernbusangebots. Ziel: Marktanteil von zurzeit 10 % auf über 20 % erhöhen http://t.co/eLSD2K6YOQ ->
  • RT @fietsprofessor: In Amsterdam 53% of all daily trips (628K) are made by bicycle.
    And rising further… http://t.co/5a1SGrMlIJ ->
  • Sehr schön! Mit Axel Springer hat jemand die Idee eines sozialen Netzwerk im Zug mal umgesetzt… http://t.co/4Ys34X15OX Nur auf den Case bin ich mal gespannt. #bahn ->
  • Okay, Frage nach dem Case ist geklärt. Ich hätte mir eine solche App ja von der #Bahn selber gewünscht. http://t.co/awiQrb3l5d ->
  • Ich hatte so ein „Soziales Netzwerk im Zug“ sogar mal im DB-Konzern vorgeschlagen. Angereichert mit Fahrgastinfos, etc. Aber nunja… ->
  • RT @wayneswiss: @zukunftmobil und @RailService hat #sbbconnect wieder vom Netz genommen! ->
  • Stuttgarter Zeitung: Wegen der verspäteten Einführung der Lkw-Maut fordert der Bund nun 7,5 Mrd. € von TollCollect. http://t.co/GV8TkJ7YP7 ->
  • Coburger Flugplatz-Gegner wollen Landkreis über ein Bürgerbegehren zum Ausstieg zwingen – airliners – http://t.co/iqG9Zvdvhk ->
  • Die Reparaturen am Emissionshandelssystem werden wohl nicht einmal mittelfristig einen spürbaren Effekt haben – http://t.co/Q4oKMrS0U4 ->
  • Der frühere Rolls-Royce-GF Engineering Karsten Mühlenfeld (derzeit Bombardier) wird neuer #BER-Chefhttp://t.co/JwVU1hcV2v ->
  • Die Personalie wurde gegen den Willen des Bundesverkehrsministeriums durchgesetzt, da Mühlenfeld als Kandidat Berlins und Brandenburgs gilt. ->
  • Als Leiter eines Flughafens hat der 51-jährige Mühlenfeld keine Erfahrung. Er kann gut kommunizieren und ist ein Mann der eher leisen Töne. ->
  • Grenzüberschreitender Verkehr (Dresden -) Görlitz – Wrocław wird zum 01.03.2015 eingestellt – PM trilex – http://t.co/DV4gM9GqQq #bahn ->
  • Autofinanzierung in den USA: Alles auf Pump – bis zum Crash – Süddeutsche Zeitung – http://t.co/REGO8PxJZW ->
  • Welche erfolgsversprechenden, aber gescheiterten „Innovationen“ aus dem Verkehrsbereich kennt ihr so? Beispiel: Transrapid, Cargolifter… ->
  • Die Kosten für den Bau des Fehmarnbelttunnels zwischen Lolland und Fehmarn überspringen die Marke von 10 Mrd. €http://t.co/jw7ZTESbFA ->
  • Seit 2005 geht die Fahrleistung in den USA zurück, die Netzlänge des Straßennetzes nimmt aber weiterhin zu – http://t.co/4086aLc0cR ->
  • San Francisco schult Lkw-Fahrer in Sachen Stadtverkehr nach. Für mehr Verkehrssicherheit und Vision Zero – http://t.co/AmEecbvJdf ->
  • Die meisten US-Städte sind weiterhin stark vom Auto abhängig, aber einige haben ihre Abhängigkeit reduziert – http://t.co/AD6uXjCYmK ->
  • Japan setzt sehr stark auf die „Wasserstoffökonomie“ – greentechmedia – http://t.co/WJmRrYTosZ ->
  • Ein Gutachten der Zeppelin-University Friedrichshafen soll Dobrindts Mautberechnung eine zuverlässige empirische Datengrundlage bestätigen. ->
  • Gutachter Prof. Dr. Wolfgang H. Schulz (https://t.co/p4WgH0pMHU) geht davon aus, dass 130 Mio. Pkw (In- & Ausland ) mautpflichtig wären. ->
  • Die Frage ist nur, wie mit Mehrfachfahrten und der zeitlichen Verteilung umgegangen wurde, sprich welche Vignette gekauft werden würde. ->
  • Bei insgesamt 130 Mio. mautpflichtigen Pkw und 43,9 Mio. deutschen Pkw (01.01.2014) bleiben 86,1 Mio. ausländische Pkw übrig. #maut ->
  • 86,1 Mio. ausländische Pkw geben aber die DTV-Werte grenznaher Zählstellen nicht her. http://t.co/9aE6kCshVv ->
  • Das „Geheim-Gutachten“ von Schulz für Dobrindt gehört ebenso veröffentlicht wie die Berechnungen des BMVI bzw. der beteiligten Stellen! ->
  • Ein geheimes Gutachten bestätigt die geheime Mautberechnung…und am Donnerstag ist die erste Bundestagsberatung zur #Maut. -_- ->
  • 2008 wurden von der BASt 124,7 Millionen ausländische Pkw-Fahrten auf Autobahnen und Europastraßen gezählt, Verkehrstechnik 2011, Heft V 197 ->
  • Pkw-Maut: Laut BamS kalkuliert das BMVI mit dem Verkauf von ~24 Mio. Vignetten (8,065 Mio. Jahres- und 15,8 Mio. 10-Tages-Vignetten) #maut ->
  • Umsatz Jah­res­vi­gnet­ten (Durch­schnitts­preis über 70 Euro) rund 575 Mil­lio­nen Euro, 10-Tages-Vignetten (10 Euro) rund 158 Mio. €. ->
  • Meiner Meinung nach werden rund 1,75 Millionen Jahres- , 2,9 Mio. Zwei-Monatsvignetten und 5,9 Millionen 10-Tages-Vignetten verkauft. ->
  • Im allerbesten Fall werden 19,5 Mio. 10-Tages-Vignetten, 5,3 Mio. Zwei-Monats-Vignetten und 2,65 Mio. Jahresvignetten abgesetzt. #maut ->
  • Hier meine Berechnungen in Sachen Einnahmeprognose zur Pkw-Maut: http://t.co/MqdKp3oeiY #maut #pkwmaut ->
  • In Österreich ist eine im Bau befindliche Straßenbrücke eingestürzt. Die Südbahnstrecke musste gesperrt werden. – http://t.co/rLCFC2aNfT ->
  • Autofahrer versus ÖV-Nutzer: Der Konflikt wird politisch ausgeschlachtet, ist aber schon lange nicht mehr Realitäthttp://t.co/UyccU2oR6g ->
  • „22% […], die den ÖPNV aufgrund von Carsharing weniger oder gar nicht mehr nutzen.“http://t.co/moWlJBWTgL #carsharing ->
  • Taxiunternehmen und Autovermieter: -29 % bzw. 28 % reduzierte Nutzung durch Carsharinghttp://t.co/moWlJBWTgL ->
[Bitte um Diskussion] Bedeutung von Radwegen und Radfahrstreifen für die Radverkehrsförderung

Ich habe mir in den vergangenen Tagen einige Gedanken zum Radverkehr, Radverkehrsförderung und der vorhandenen Infrastruktur gemacht. Die Beantwortung einiger Fragen fiel mir relativ leicht, bei einer anderen – und durchaus wichtigen Frage – bin ich jedoch ins Grübeln gekommen und habe noch keine befriedigende Antwort gefunden.

Der Radverkehr teilt sich strukturell in den Freizeitverkehr und den Alltagsradverkehr auf. Insbesondere in letzter Gruppe sind viele engagierte Radfahrer vertreten. Ein Hauptanliegen dieser Gruppe ist die Abschaffung der Separation der Verkehrsarten, da Radwege und Radfahrstreifen das Unfallrisiko gegenüber dem Fahren auf der Fahrbahn stark erhöhen können. Diese Radfahrer sehen sich aufgrund der unzulänglichen Gestaltung von Radwegen, gemeinsamen Rad- und Fußwegen sowie Radfahrstreifen in Verbindung mit einer willkürlichen und rechtswidrigen Anordnung der Radwegbenutzungspflicht einem persönlichen Verletzungs- und Todesrisiko ausgesetzt. Insbesondere in Kreuzungsbereichen und entlang von längsparkenden Fahrzeugen sind Radfahrer vergleichsweise stark gefährdet. Eine wachsende Gruppe von Radfahrern fordert daher offensiv mehr Raum, die Abschaffung von Radwegen und präferiert das Fahren auf der Fahrbahn mit entsprechenden Sicherheitsabständen.

Mir persönlich stellt sich an dieser Stelle jedoch die Frage, ob diese – für jene Nutzergruppe sicherlich zutreffende – Forderung das Gesamtsystem Radverkehr nach vorne bringt und fördert. Ein Blick in die deutschen Nachbarländer Dänemark und die Niederlande, welche von vielen Seiten für ihre gute Radverkehrsinfrastruktur und Radverkehrsförderung gelobt werden, zeigt, dass dort in den vergangenen Jahrzehnten ein qualitativ hochwertiges, sicheres und engmaschiges Netz an Radwegen und Radabstellanlagen errichtet wurde.

Der Bau von Radverkehrsinfrastruktur in diesen Ländern folgt dabei folgendem Prinzip: Alltagsradeln auf einer fahrradspezifischen Verkehrsinfrastruktur soll inklusiv sein und die Bedürfnisse von jungen und alten, männlichen und weiblichen Radfahrern erfüllen. Der Wunsch nach hoher Geschwindigkeit ist nicht bei allen Radfahrern gleichsam vorhanden. Genauso wenig, wie sich alle Radfahrer im starken, motorisierten Verkehr wohlfühlen.

Die Erkenntnis, dass Radfahrer in allen Formen und Farben auftreten und unterschiedliche Bedürfnisse haben, hat in den vergangenen Jahrzehnten den Bau von Infrastruktur und die Politik in Dänemark und den Niederlanden geprägt (siehe auch: Auf der Suche nach der fahrradfreundlichsten Stadt: Eine Reise durch sieben Städte auf zwei Rädern).

Zur Förderung des Radverkehrs und wachsenden Radverkehrsanteilen in unseren Städten ist es notwendig, jene Menschen zu überzeugen, welche heute noch kein Fahrrad fahren bzw. dies nur in der Freizeit machen. Dazu ist es notwendig, sich mit den Gründen zu beschäftigen, wieso Menschen nicht mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel fahren. Die repräsentative Befragung des Fahrrad‐Monitor Deutschland 2013 kann bei der Beantwortung der Frage helfen.1

13 Prozent der Befragten äußerten auf die Frage „Warum sie nicht mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel fahren“, dass sie es als zu gefährlich empfinden. Hauptgründe für eine Ablehnung des Fahrrads als Verkehrsmittel waren die Distanz, die Fahrtdauer, der Grad der körperlichen Anstrengung und der Komfort. Mit einer zunehmenden Elektrifizierung des Radverkehrs dürften diese vier Gründe in den kommenden Jahren jedoch rückläufig sein.

Eine genauere Betrachtung, wieso das Fahrrad als zu gefährlich eingestuft wird, zeigt, dass insbesondere der starke Autoverkehr (systemimmanent – dürfte ja durch einen Wechsel in der Verkehrsmittelwahl hin zu mehr Radverkehr zurückgehen), zu wenige Radwege, schlechte Erkennbarkeit derselben bzw. mangelhafte Beleuchtung und eine nicht ausreichende Breite als Ursache genannt werden. Leider wurde nicht die Frage gestellt, wieso diejenigen nicht auf die Straße ausweichen bzw. ob sie sich auf einem Radweg oder auf der Straße sicherer fühlen. Die Antwort „Zu viel Autoverkehr“ zeigt aber, dass große Bedenken und Ängste bestehen, die Fahrbahn mit dem Kfz-Verkehr teilen zu müssen. Dies gilt insbesondere für ungeübte und unsichere Radfahrer.

Es ist daher relativ schwierig, potenzielle Radfahrer zu überzeugen, dass sie auf der Straße fahren sollen, weil es dort sicherer sei und sie vom Kfz-Verkehr besser wahrgenommen werden. Da diese Personen jedoch große Bedenken und Ängste haben, werden sie entweder gar nicht Fahrrad fahren oder auf Gehwege ausweichen, auf denen sie aufgrund des Fußverkehrs und der schmaleren Abmessungen gefährdeter sind.

Warum ist Radfahren zu gefährlich, sodass Sie nicht mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel fahren? – Aus: sinus: Fahrrad‐Monitor Deutschland 2013, Ergebnisse einer repräsentativen Online‐Befragung

Neben den harten wissenschaftlichen Fakten (Fahren auf der Fahrbahn ist sicherer als auf Hochbordradwegen) spielt das subjektive Sicherheitsgefühl eine große Rolle. Diese subjektive Einschätzung der Lage hat für die Verkehrsmittelwahl eine starke Bedeutung.

53 Prozent der Befragten fühlten sich im Verkehr meistens oder sehr sicher, 47 Prozent eher oder sehr unsicher. Interessant ist, dass jüngere Radfahrende bis 29 Jahre sich zu 62 Prozent sicher im Straßenverkehr fühlen (38 Prozent unsicher). Dieser überdurchschnittliche Wert bei jüngeren Radfahrern bedeutend im Umkehrschluss, dass ältere Radfahrende sich überdurchschnittlich unsicher fühlen.

Aus: sinus: Fahrrad‐Monitor Deutschland 2013, Ergebnisse einer repräsentativen Online‐Befragung

Aus dem Unsicherheitsgefühl entsteht die Forderung nach mehr und besseren Radwegen sowie einer besseren Verkehrskultur. Die Forderungen an die Politik zeigen nochmals, dass insbesondere Maßnahmen für eine höhere Sicherheit und mehr Schutz für den Radverkehr gefordert werden:

Aus: sinus: Fahrrad‐Monitor Deutschland 2013, Ergebnisse einer repräsentativen Online‐Befragung

Die Forderungen haben sich in den vergangenen Jahren nicht verändert, auch wenn der Anteil der Befragten, welche für einen verstärkten Radwegebau sind, zwischen 2009 und 2013 um zehn Prozentpunkte gesunken ist. Die Forderung nach mehr Radwegen war jedoch bei den vergangenen Befragungen stets die Forderung mit der stärksten Unterstützung:

Aus: sinus: Fahrrad‐Monitor Deutschland 2013, Ergebnisse einer repräsentativen Online‐Befragung

Es stellt sich die Frage, ob nicht verstärkt Radwege gebaut und Radfahrstreifen angelegt werden sollen. Natürlich müssen diese entsprechenden Ausbaustandards genügen. Ziel muss sein, eine stets sichere und mit mindestens einer guten Qualität versehenen Anlage zu errichten. So sind Minimalabmessungen zu vermeiden, die Radverkehrsanlagen sind zudem zu jeder Jahreszeit befahrbar und in gutem Zustand zu halten. Kreuzungsbereiche und auf die Fahrbahn müssen stets sicher gestaltet sein. Dies beinhaltet die Anordnung und Durchsetzung eines absoluten Halteverbots in Kreuzungsbereichen von jeweils fünf Metern in jede Richtung. Die Einhaltung des Halteverbots ist baulich zu unterstützen. Jedoch müssen dabei entsprechende Sichtachsen zwischen dem Kfz-Verkehr und dem Radverkehr gesichert werden. Eine sichere Querung ist durch eine entsprechende Programmierung der Lichtsignalanlage sicherzustellen (Priorität für Rad- und Fußverkehr). Eine saubere Trennung vom Fußverkehr ist sicherzustellen.

Sollte die Anlage von sicheren und mindestens guten Radverkehrsanlagen nicht möglich sein, ist darauf zu verzichten. Des Weiteren ist eine Benutzungspflicht nicht bzw. ausschließlich in absoluten Ausnahmefällen unter Berücksichtigung der Rechtslage und eines fixen und transparenten Kriterienkatalogs anzuordnen. Das Parken von Kraftfahrzeugen auf Radverkehrsanlagen ist konsequent zu verfolgen und zu ahnden.

Unsichere Radverkehrsanlagen sind zurückzubauen.

Sollte die Anlage sicherer Radverkehrsanlagen nicht möglich sein, ist das Fahren auf der Fahrbahn mit zusätzlichen Maßnahmen, wie zum Beispiel der Anordnung einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h, sicherzustellen.

Ziel sollte es sein, schwächeren Verkehrsteilnehmern – dies beinhaltet auch schwächere Radfahrer (Kinder ab acht bzw. zehn Jahren und Ältere) – eine sichere Infrastruktur anzubieten. Sichere Radfahrer, welche zudem eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit fahren, sollte stets ein sicheres Fahren auf der Fahrbahn möglich sein.

Durch eine wachsende Zahl von Radfahrern, welche zudem durch die häufigere Nutzung des Fahrrads sicherer im Verkehr werden und vom Radweg auf die Fahrbahn ausweichen, kommt es zum sogenannten „Safety in Numbers“-Effekt. Ein höherer Radverkehrsanteil führt zu einer geringeren Gefährdung des einzelnen Radfahrers, da Radfahrer im Straßenbild häufiger auftauchen und dadurch seltener übersehen werden. Somit erhöht sich die Sicherheit des Radverkehrs insgesamt.

Ein häufig genutztes Argument lautet, dass ein besseres Miteinander durch mehr Rücksichtnahme und eine bessere Kultur auf unseren Straßen möglich sei. Man müsse daher Autofahrer dazu anhalten, §1 der Straßenverkehrsordnung konsequent einzuhalten. Dies ist sicherlich wichtig und richtig, eine bessere Verkehrskultur wird aber kaum von oben herab zu verordnen. Weitaus wirksamer wäre es, Autofahrer zu einem Perspektivwechsel anzuhalten. Dies wäre am einfachsten möglich, wenn Autofahrer hin und wieder auf das Rad steigen und am Straßenverkehr teilnehmen. Dies dürfte das Bewusstsein für die existierenden Probleme und ein richtiges Verhalten schaffen. Des Weiteren sollte dieser Perspektivwechsel auch im Rahmen des Führerscheinerwerbs eingeführt werden. Leider erreicht man damit nicht jene, die seit mehreren Jahren und Jahrzehnten eine Fahrerlaubnis besitzen. Es wäre sicherlich von Vorteil, die Wenig- oder Nicht-Radfahrer unter jenen von der sicheren und schnellen Alternative Fahrrad zu überzeugen. Dann klappt es auch mit einer besseren Kultur und Rücksichtnahme auf unseren Straßen.

Ich möchte abschließend die These in den Raum stellen, dass zur attraktiven Gestaltung und konsequenten Förderung des Radverkehr die Schaffung weiterer sicherer Radverkehrsanlagen gehört und eine vollkommene Abschaffung der Separation der Verkehrsarten nicht zielführend ist. Nicht-Radfahrern sollte das Angebot sicherer Radverkehrsanlagen entlang viel befahrener Straßen gemacht werden, die subjektiv als unsicher angesehen werden. Sichere Radfahrer sollten nicht zur Nutzung dieser Radverkehrsinfrastruktur gezwungen werden.

Die konsequente Forderung nach Abschaffung von Radwegen und einer vollständigen Verlagerung des Radverkehrs auf die Fahrbahn schadet dem Ziel, mehr Leute für das Verkehrsmittel Fahrrad zu begeistern und die Zahl von Radfahrern zu erhöhen.

Dies würde ich gerne an dieser Stelle in den Kommentaren zur Diskussion stellen. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, da ich mir persönlich keine abschließende Meinung bilden kann.

  1. sinus: Fahrrad‐Monitor Deutschland 2013, Ergebnisse einer repräsentativen Online‐Befragung – http://www.adfc.de/files/2/35/Monitor_2013.pdf
[FMC Berlin 2013] Podiumsdiskussion über neue Mobilitätsformen und die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur (Video)

Am Abend des ersten Tages des Future Mobility Camps Berlin 2013 haben wir im Technikmuseum Berlin eine Podiumsdiskussion zu verschiedenen Themenbereichen zukünftiger Mobilität veranstaltet. Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren Prof. Dr. Andreas Knie (DB / InnoZ), Hartmut Mehdorn (Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), Burkhard Stork (Bundesgeschäftsführer ADFC), Anton Hofreiter (MdB Bündnis 90/Die Grünen, Co-Fraktionsvorsitzender, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Deutschen Bundestag der vergangenen Legislaturperiode), Prof. Dr. Dirk Böndel (Direktor des Deutschen Technikmuseums Berlin), Andreas Leo (Pressesprecher Daimler Mobility Services / car2go) und Martin Schmitz (Geschäftsführer Technik Verband Deutscher Verkehrsunternehmen / ehem. Geschäftsführer Vossloh Kiepe GmbH).

 Ein Transkript der Podiumsdiskussion wird an dieser Stelle noch ergänzt werden.

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Schlußstrich

What’s bad about sprawl is not its uniformity, but that it is so uniformly bad.
James Kunstler, amerikanischer Autor, Zivilisationskritiker, einer der Begründer des New Urbanism in den USA

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In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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