- Die BVG möchte 2014 8 Elektrobusse anschaffen, die an den Endhaltestellen über Induktion aufgeladen werden – http://t.co/G0iiG9j9pj #berlin ->
- Die rote Linie der Dubai Metro (Auslastung übrigens <30%) soll für die Expo 2020 verlängert werden – Khaleej Times – http://t.co/yeaHjs2rHo ->
- Heiner Monheim: Manifest zur Verkehrswende – Kontext Wochenzeitung – http://t.co/jcYhZOkw9Z ->
- Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen stellt 436 Maßnahmen zur Verbesserung des deutschen Schienennetzes vor – http://t.co/lZAijeomFx ->
- Die Liste der 436 Maßnahmen (sind auch lustige darunter). Aber irgendwie ist die Liste auch teilweise veraltet! – VDV – http://t.co/rWQNIEFrpx (PDF) ->
- Tolle Bilder! U-Bahn-Bau in New York: Riesenlöcher unter Manhattan – Süddeutsche Zeitung – http://t.co/I6R67slPTt ->
- Wieso gräbt Allianz pro Schiene eine Studie aus 2008 (Daten von 2005) wieder aus und präsentiert die als aktuell? http://t.co/XmpGKe4Gx5 ->
- .@schienenallianz Frage z.Hirte-Studie (2008) zum StGV: Da werden große Spannbreiten angegeben (-2,5 Mrd bis -42 Mrd) Wieso in der PM nicht? ->
- .@schienenallianz Und wieso sind die Salden auch ohne Spannbreite angegeben? Bzw. wurden min- oder max-Werte für das Ergebnis gewählt? ->
- Privates und P2P-Carsharing: Einweg-Carsharing ist das Geschäftsmodell der Zukunft – DMN – http://t.co/SIKGsJfvJZ #carsharing ->
- Der grüne Traum vom Carsharing in #Wien ist geplatzt – Der Standard – http://t.co/dtFQaeIFie (via @GranadiaM) #carsharing ->
- Treibhausgasausstoß in Deutschland 2012 um 1,6 Prozent gestiegen. – PM Umweltbundesamt – http://t.co/pSgvaYbiVh (PDF) ->
- Subventionsbetrug bei “Stuttgart 21″? – Tagesschau – http://t.co/PW8Jo3U4vk #s21 #bahn ->
- Rekordverschrottung bei Bulkern 2013 - THB – http://t.co/3hd7AwSgYw #schifffahrt #Logistik ->
- Verkehrsstudie: Autofahren sollte teurer werden – ZEIT – http://t.co/LTmSdfZ9tn #tudresden ->
- Nach erfolgreichem Volksbegehren zum Nachtflugverbot in Brandenburg: Neues Volksbegehren in Berlin angekündigt – airliners – http://t.co/dmEhGerYLi #BER ->
- Vom Piloten gesteuerter Flugzeugschlepper TaxiBot kann Lärm- und Schadstoffemissionen auf Flughäfen verringern – http://t.co/MfN56xYkbi ->
- Weitere Anzeichen, dass die USA in Sachen Verkehrspolitik immer weiter zurückfallen – Streetblogs – http://t.co/GLVcLNZycK ->
- NRW RE7-Vergabe: DB legte Beschwerden gegen Vergabe an National Express Rail/IntEgro ein – Eurailpress – http://t.co/6Ms17QanYS ->
- In Bangkok wird eine weitere Stadtbahnlinie von Bang Yai nach Bang Kapi errichtet – Pattaya Mail – http://t.co/vlLgIe2cHX ->
- Deutschland/Tschechien: EU-Studienantrag für Neubaustrecke Dresden – Prag unterzeichnet – Eurailpress – http://t.co/fTT2XWRFq0 #bahn ->
- DLR-Chef fordert verbindliche Lärmgrenzen am Flughafen Frankfurt/Main – FAZ – http://t.co/LHef4pfqNn #FRA ->
- Durchaus amüsant: Berichte von US-Lokalnachrichten zu steigenden Benzinpreisen – Team Coco – http://t.co/4ckszKtYFy (Video 01:21 Minuten) ->
- Fünf Wege, um den ÖPNV großartig zu machen – mother nature network – http://t.co/ebn1mOU6Oc ->
- Ergebnis der 2009 National Household Travel Survey: Der Preis der Ortsveränderung ist am wichtigsten – Planetizen – http://t.co/Q0ZWZUWZFx ->
- Neues Verkehrswert-Gutachten für den Flughafen Hahn liegt vor – airliners – http://t.co/YQc5hm3ThE ->
Neben einem Blick ins vergangene Jahr darf in einem Blog mit dem Wort Zukunft im Namen ein kleiner Ausblick auf die kommenden 361 Tage nicht fehlen. Natürlich lässt sich vorab kein genaues Bild dieses Jahr zeichnen, aber Trends und Entwicklungen der vergangenen Jahre, die 2013 fortgeschrieben werden oder sich erst zu wahrnehmbarer Größe entwickeln, lassen sich sehr wohl bestimmen.
Zuerst aber ein kleiner Ausblick auf Entwicklungen, die meiner Meinung recht sicher eintreffen werden, aber die kein guter Start ins Jahr 2013 wären:
Es erscheint mir relativ sicher, dass wir auch 2013 Probleme mit Kostensteigerungen bei Verkehrsprojekten haben werden, der neue Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg und das Bahnprojekt Stuttgart 21 weiterhin kontrovers diskutiert werden, vermutlich einige weitere Projekte zur kritischen Diskussion hinzukommen werden, die Finanzierungsprobleme zum Erhalt der Verkehrsinfrastruktur weiterhin beklagt werden („Wir brauchen mehr Geld, sonst bricht hier alles zusammen!“), CDU/CSU und FDP sich über die Einführung einer Vignettenpflicht für Pkw auf deutsche Autobahnen streiten werden, die Benzinpreise wie jedes Jahr spätestens zu Ostern „zu hoch“ sein werden und mit Populismus und Aktionismus nach “einer Lösung gegen die Abzocke an deutschen Tankstellen gesucht” wird. Es ist auch klar, dass die Bundestagswahl im September ihre Schatten schon frühzeitig vorauswerfen wird und verkehrspolitisch dieses Jahr nicht viel passieren wird. Ich bin mir relativ sicher, dass die Verkehrspolitik programmatisch keine große Rolle spielen wird, obwohl in den letzten Jahren Milliarden von Euro verschwendet worden sind und die Bürger große Probleme mit der Infrastrukturpolitik des Bundes haben.
Da ich mir und Ihnen / euch die Laune zum Jahresbeginn nicht gleich verderben möchte, gehe ich auf die positiven, spannenden und innovativen Entwicklungen ein, die uns und unsere Gesellschaft als Ganzes voranbringen werden. Eine kritische Begleitung der oben genannten Themen ist durchaus wichtig, die Diskussionen und Planungen auf Basis verkrusteter Strukturen kostet aber sehr viel Kraft und Zeit, die ich persönlich lieber in zukunftsgerichtete Projekte investieren möchte.
Automobilhersteller werden grüner
Lobbytechnisch mag es nicht immer so aussehen, aber die Umstände zwingen die Automobilhersteller immer stärker in Kraftstoffeffizienz und alternative Antriebstechnologien zu investieren. Wachsende Kraftstoffpreise werden in Zukunft zunehmend die Kaufentscheidungen beeinflussen, sodass kraftstoffeffiziente Fahrzeuge einen wachsenden Vorsprung gegenüber der Konkurrenz bedeuten. Im vergangenen Jahr wurde in den USA ein neuer Spitzenwert in Sachen Kraftstoffeffizienz erzielt (23,5 Meilen / Gallone, umgerechnet 10,23 Liter/100km).
Hinzu kommen strengere Abgasvorschriften (Euro 6), die nicht nur in der Europäischen Union verschärft werden. Mehrere chinesische Städte haben im vergangenen Jahr Einfahr- bzw. Zulassungsverbote für Fahrzeuge mit älteren Verbrennungsmotoren und schlechten Emissionswerten verhängt. Die schlechter werdende Luftqualität wird vor allem in Asien zu einem Umdenken führen und die Elektrifizierung des Antriebs weiter fördern. Insbesondere der Hybridantrieb wird von dieser Entwicklung profitieren mit dem Nebeneffekt einer wachsenden Nachfrage nach Plug-in-Hybridautos (PHEV). Fahrzeugbauer, die den Energiebedarf ihrer Fahrzeuge unabhängig von der Art des Kraftstoffs (erdölbasierte Flüssigkraftstoffe oder regenerativ erzeugte Energie) nicht senken, werden auf mittelfristige Sicht auf dem Markt keine Zukunft haben.
Open Data Initiativen von Verkehrsunternehmen
Im Jahr 2012 haben sich einige Verkehrsunternehmen und –verbünde davon überzeugen lassen, ihre Fahrplandaten Google zu überlassen. Der nächste Schritt dürfte eine weitere Öffnung hin zu Open Transit sein, die vor allem von den großen Verkehrsverbünden (VBB, VRR, usw.) vorangetrieben wird. Auf Ebene des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen VDV dürften erste Initiativen entstehen, die Verkehrsunternehmen bei der Bereitstellung ihrer Daten unterstützen.
Liberalisierung des Fernbusverkehrs
Seit dem 1.1. 2013 ist der deutsche Fernbusverkehr liberalisiert. Mehrere Anbieter dürften ihre Liniennetze in den kommenden Monaten ausweiten, ein Markteintritt von ADAC / Deutscher Post ist durchaus möglich. Sehr gespannt bin ich auch auf die Reaktion der Deutschen Bahn, wobei für den Fernbusmarkt an sich keine allzu großen Wachstumspotenziale in Deutschland erwarte.

DeinBus-Bus auf der Autobahn – Foto: DeinBus.de
Der Fernbusverkehr in Deutschland wird sich vorrangig durch den Preis definieren, eine Differenzierung über das Angebot oder die Servicequalität (freies WLAN, usw.) ist äußerst schwierig. Der Erfolg des Fernbusverkehrs wird letztendlich von seiner Auslastung abhängen.
Der Aufbau des Liniennetzes wird zunächst im Fokus der Anbieter stehen, auf einigen wichtigen Relationen wird es zu einem Preiskampf kommen. Spannend wird vor allem das Agieren von kleineren und mittelständigen Reisebusunternehmen sein, die sich über Verbünde wie DeinBus o.ä. zu größeren Einheiten zusammenschließen.
Die positive Medienberichterstattung (Bahn kriegt Konkurrenz! Viel billiger und besser!) dürfte über das Jahr hinweg auch nachlassen, im Jahresverlauf dürften eventuell sogar erste Forderungen nach Fahrgastrechten und Erstattungsregelungen aufkommen.
Nichtsdestotrotz ist die Liberalisierung des Fernbusmarktes richtig und wichtig. Die Marktentwicklung in den ersten Jahren wird auf jeden Fall sehr spannend und interessant sein. Und 2013 mit vielen neuen Akteuren definitiv positiv!
Bikesharing und Carsharing wachsen weiter
Der Trend zu „Nutzung statt Besitz“ wird sich auch 2013 weiter verstärken. Im Jahr 2012 wurden einige Bikesharing-Angebote neu geschaffen bzw. erweitert. Insbesondere im europäischen Ausland und dem süd- und nordamerikanischen Raum ist ein starkes Wachstum zu beobachten. Anfang 2013 wird auch das Bikesharing-Angebot in New York eröffnet werden, in Mexiko City steht ebenso wie in Paris eine Erweiterung an.

Bikesharing-Station in Boulder, Colorado – Foto: Mr. T in DC @ Flickr – CC BY-NC-ND 2.0
Der Carsharing-Markt wird ebenfalls ein weiteres Wachstum zu verzeichnen haben. Zunehmend werden auch Elektrofahrzeuge in die Flotten integriert. Bis zum Jahr 2016 möchte beispielsweise Car2go in 30 nordamerikanischen Städten und in 40 bis 50 Städten in Europa vertreten sein. Andere Anbieter dürften ebenfalls ihr Angebot ausweiten.
Meine Hoffnung für das Jahr 2013 ist, dass die Integration von Carsharing, Bikesharing und dem ÖPNV weiter vorangetrieben wird. Der Abbau von Komplexität und die Vereinfachung von Bezahl- und Ausleihvorgängen sollten auch im Jahr 2013 ein Thema sein.
Hohes Wachstum von multimodalen Angeboten
Im Bereich der Integration verschiedener Verkehrsmittel bewegen sich auch Angebote zur multimodalen Wegeplanung. In diesem Bereich dürfte es 2013 neue innovative Angebote geben. Moovel hat 2012 in Stuttgart und Berlin bewiesen, dass mehrere Partner ins Boot geholt werden können und die Anwendungen auch schick aussehen. Durch die Freigabe von Fahrplandaten und der Bereitstellung von Schnittstellen durch Taxiunternehmen, Carsharern, usw. dürfte das Potenzial solcher Anwendungen noch nicht einmal annähernd erschöpft sein.
Es dürfte sehr interessant werden, diese Entwicklung zu beobachten. Vor allem, da die üblichen Verdächtigen nicht zwingend die Anbieter dieser Anwendungen sein werden.
Grassroot-Bewegungen im Verkehrsbereich
Initiativen, die von den Bürgern selber kommen und aktiv von ihnen gestaltet werden, sind die stärksten Bewegungen, die ich kenne. Mit Enthusiasmus lässt sich sehr viel bewegen. Zwar werden wir Deutschen nicht das US-amerikanische Verhalten von Grassroot-Bewegungen annehmen, mit den richtigen Tools an der Hand werden die Bürger sich aber in Zukunft verstärkt in die Verkehrsplanung und auch in die gesamte Entwicklung ihrer Stadt einmischen. Hierzu wird es im Jahr 2013 wichtig werden, den Menschen die richtigen Werkzeuge an die Hand zu geben und sie in deren Benutzung zu befähigen. Das Bundesverkehrsministerium hat im vergangenen Jahr mit Bürgerdialogen versucht, in einigen Veranstaltungen die Menschen stärker einzubeziehen. Über partizipative Anwendungen (v.a. online) lassen sich diese Entwicklung weiter fördern und die existierenden Probleme, wie Widerstand gegen Baumaßnahmen oder Unverständnis für Verkehrsberuhigung, usw. verringern.
Das Entstehen einer „New Mobility Agenda“
Die Neuausrichtung unserer Verkehrssysteme bietet ein enormes Entwicklungspotenzial für gesellschaftliche wie auch unternehmerische Initiativen. Das Jahr 2013 sollte für das gemeinsame Entwickeln einer „New Mobility Agenda“ genutzt werden. Ebenso sollten Kommunen, Landkreise, Länder und auch der Bund darüber nachdenken, welche verkehrlichen Ziele sie in den nächsten Jahren verfolgen möchten und die zur Erreichung dieses Zieles notwendigen Maßnahmen definieren. Dazu ist es sicherlich zwingend notwendig, die Bürger nach ihren Wünschen und Nöten zu fragen, aber das selbst gesteckte Ziel dabei nicht aus dem Auge zu verlieren. Das Verfolgen eines übergeordneten Plans, die Entwicklung einer Stadt oder eines Landkreises entlang eines roten Fadens ist um ein Vielfaches effizienter als das planlose Aneinanderreihen mehrerer Einzelmaßnahmen!
Utopischer Wunsch des Jahres 2013: Mehr Verständnis füreinander!
Das Jahr 2011 und das Jahr 2012 waren oftmals ein Jahr des Konflikts. Autofahrer gegen Radfahrer, Radfahrer gegen Fußgänger, Fußgänger gegen Autofahrer, Autofahrer gegen den ÖPNV, ÖPNV gegen Taxi, Taxi gegen Radfahrer, usw.

Kampf den Kampfradlern! in der Kastanienalle, Berlin Prenzlauer Berg – Foto: steffenz @ Flickr – CC BY 2.0
Mich persönlich langweilen diese Konflikte immer mehr. Weder wird einer Veränderung herbeigeführt, noch wächst das Verständnis füreinander. Stattdessen wird auf dem eigenen Recht beharrt und die gegnerische Partei (Kampfradler! Langsamlatscher!) beschimpft. Ich würde mir für 2013 wünschen, dass diese Entwicklung endet und wir ein bisschen mehr Verständnis für die Nöte des anderen zeigen. Autofahrer, die Radfahrer nur mir ausreichend Sicherheitsabstand überholen, Radfahrer, die auf der Straße und nicht auf dem Gehweg fahren so, wie es eigentlich sein sollte und Fußgänger, die Fußgängerampeln achten und nicht unachtsam auf die Straße rennen. Hach, wäre das schön…
Denn am Ende ist der Verkehrsteilnehmer je nach gerade genutztem Verkehrsmittel sowie schizophren!
Was denkt ihr? Wird das Jahr 2013 ein verkehrlich erfolgreiches Jahr? Auf was hofft ihr, was fürchtet ihr? Hinterlasst doch mir doch bitte einen Kommentar!
- Neues Verfahren des Start-up Joule Unlimited: Mikroorganismen erzeugen günstigen Sprit – Technology Review – http://t.co/b5DBOVvm ->
- Nach langen Diskussionen und großer Unsicherheit: Ramsauer will Geld für neue Moselschleuse geben – dvz – http://t.co/1mLAesQA ->
- Vorschlag eines Lübecker Unternehmers: Firmen aus der Region sollen zusammenlegen und den Lübecker Flughafen kaufen – http://t.co/3FXcgcTy ->
- #BER: EU-Kommission schaltet sich in Flugrouten-Streit ein – airliners – http://t.co/m42uWcH1 ->
- Verbundprojekt Ur:ban: Wenn Autos Fahrer sicher durch die Stadt geleiten – ATZ – http://t.co/aq0kHnwf ->
- New Yorker Nahverkehr bringt die verschiedenen Gesellschaftsschichten zusammen – Jamaica Observer – http://t.co/33yby4rL ->
- Die Golfstaaten errichten für 121,3 Milliarden Dollar neue Straßen und Brücken – Gulf Daily News – http://t.co/M7ucawxc ->
- IHK Nord fordert für den Elbe-Seitenkanal größere Tröge für das Schiffshebewerk in Scharnebeck – THB – http://t.co/rhyQnIa0 ->
- Flughafen Hahn: Neue Gespräche über Finanzlage – airliners – http://t.co/GHqMAttz ->
- EU will den Vorschlag zur Einbeziehung der Schiffs-Emissionen in den Emissionshandel erst 2013 vorlegen – Klimaretter http://t.co/uTiFSFW1 ->
- Starke Worte: Architekten sollten die letzten Menschen sein, die eine Stadt gestalten. Denn sie haben keine Ahnung. – http://t.co/SwUYbLvD ->
- Toll! Man kann die Tunnelbohrmaschinen, die in #London gerade die #Crossrail-Tunnel bohren, per Internet verfolgen – http://t.co/F7qEQmmt ->
- Mauritius plant mit Hilfe Singapurs ein 24,9 Kilometer langes Stadtbahnsystem – Railway Gazette – http://t.co/xbvR3Sgl ->
- Der US-Senat beschließt einstimmig einen Gesetzentwurf, der US-Airlines die Teilnahme am EU-Emissionshandel verbietet – http://t.co/udkLlrgL ->
- Virginia erhält weitere 74 Mio. Dollar für den Ausbau der Bahnstrecke Washington, D.C. – Charlotte auf 176 km/h – http://t.co/ma8J2LTo ->
- Ist die Kürzung von Bundesmitteln für die Radverkehrsinfrastruktur letztendlich positiv für Städte und Kommunen? – http://t.co/epB9aK4t ->
- Internationale Energieagentur: Kraftstoffverbrauch von Neuwagen könnte bis 2030 halbiert werden. – Clean Techies – http://t.co/ipwwErUN ->
- Elektroautos in den USA sollen in den nächsten sieben Jahren 7,5 Milliarden $ Kosten verursachen. Und keinerlei Einfluss auf den.. (1/2) ->
- Kraftstoffverbrauch oder die CO2-Emissionen des Verkehr haben. (2/2) – Detroit Free Press – http://t.co/IUYVzIgR #elektroauto ->
- Der Ausbau des Nordostkorridors für Hochgeschwindigkeitszüge könnte Kürzungen im Schienenpersonennahverkehr bedeuten – http://t.co/wmJm2f5Y ->
- Oha! Die Zahl der getöteten Fußgänger im Las Vegas Valley steigt innerhalb eines Jahres um erschreckende 84 Prozent! – http://t.co/AC1vpBAD ->
- Zwei unterschiedliche Strategien mit unterschiedlichen Ergebnissen: Der Bahnhofsausbau in New York und Washington – http://t.co/FIMIRYs8 ->
- New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg beklagt den schlechten Zustand der US-Infrastruktur. – The Cap – http://t.co/rLKLrkOP ->
- Thailand plant den Ausbau der Schieneninfrastruktur bis 2020. Und benötigt dafür umgerechnet 55 Mrd. € – Pattaya Mail http://t.co/mZAZQUQD ->
- Europäische Stadtbewohner werden dazu gedrängt, ihre Autos stehen zu lassen – EurActiv – http://t.co/u3rL5F9q ->
- Der erste Hochgeschwindigkeitszug in Saudi-Arabien soll Anfang 2014 fahren – Railways Africa – http://t.co/sUrqammy ->
- Frankreichs Präsident Hollande fordert, dass die CO2-Emissionen in der EU bis 2030 um 40% und bis 2040 um 60% sinken. http://t.co/86j05jL7 ->
- Der letzte Bahnhofsv(e)orsteher. Eine kleine Geschichte von der Bahnprivatisierung – Telepolis – http://t.co/EMC34ts3 #bahn ->
- Wieso werden eigentlich so viele Fahrräder gestohlen? Und was geschieht mit ihnen? Eine ökonomische Analyse… http://t.co/Kz8tcp4W ->
- Die fünf tödlichsten Straßen weltweit – Smartplanet – http://t.co/UBHm9Frf ->
- Am Freitag wird die Genehmigung für den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Fresno – Bakersfield offiziell verkündet – http://t.co/hoPScvfp ->
- Tankstellen: Benzinpreise sollen ab 2013 in Echtzeit vergleichbar sein – FAZ – http://t.co/wXV29QCA ->
- Mobilität zum Anziehen – Das XOR-Exoskelett (Designstudie) http://t.co/9kOOqEXC ->
- Italienische FS und französische #SNCF: #Bahn-Konkurrenz drängt auf deutschen Markt – RP Online – http://t.co/HRQxlyDm ->
- Teilausschreibung rechtswidrig? S-Bahn verklagt Berliner Senat – Berliner Kurier – http://t.co/n7BFS9up ->
- Apple kopiert die berühmte und vor allem markenrechtlich geschützte SBB-Uhr – Tagesanzeiger – http://t.co/p7vLTw0t #sbb #schweiz #apple ->
- Flughafen Frankfurt: Höhere Gebühren für laute Flugzeuge. Die Zahl der Lärmkategorien wächst 2013 um vier auf 16 – http://t.co/TE8isiRU #FRA ->
- Ramsauer: Liebe Schweiz, Deutschland wird den Rheintalbahnausbau zwischen Karlsruhe und Basel bis 2020 nicht schaffen – http://t.co/Na4FVbVJ ->
- Könnte interessant werden: #Volvo will ab 2014 Niederflur-Stadtbusse in Europa nur noch als Hybrid verkaufen – http://t.co/Y5UNE28r #hybrid ->
- Wer Bedarf an der Eröffnungsfeier des JadeWeserPorts hat, kann hier den NDR-Livestream sehen – http://t.co/4iCySesy #jwp ->
- Druck auf #Ryanair in Sicherheitsfragen steigt – Telepolis – http://t.co/wt1k2N8t #LCC #Luftverkehr ->
- Übrigens: Die in Spanien notgelandeten Maschinen hatten laut irischer Aufsichtsbehörde IAA ausreichend Kerosin im Tank http://t.co/Gv2DO1AM ->
- In #Griechenland wird der ÖPNV aus Protest gegen weitere Austeritätsmaßnahmen bestreikt – Seattle Times – http://t.co/5csNZ5rN #streik ->
- Bahnindustrie fordert Abwrackprämie für Dieselruß-Lokomotiven – ÖPNV Aktuell – http://t.co/6Xst7Zpw ->
- #BER-Untersuchungsausschuss rückt näher – airliners – http://t.co/j592XNQQ ->
- China und die EU nähern sich im Streit um CO2-Emissionen und den Emissionshandel an – Airwise – http://t.co/q6unHBMy ->
- Nach 6 Monaten haben sich meine Überlegungen zu den #Kraftstoffpreisen bestätigt. ;-) http://t.co/2iH1txW6 #spritpreis #benzinpreis ->
- China finanziert Abuja, Hauptstadt von Nigeria, den Bau einer Straßenbahn – http://t.co/dL0szFQf Projekt in Wikipedia: http://t.co/vWbHtYSr ->
- Anaheim, Kalifornien, errichtet für 184 Millionen Dollar einen multimodalen Verkehrsknotenpunkt – Better Roads – http://t.co/9uRT2Iuq ->
- Die Gotthardachse zwischen Basel und Chiasso soll bis 2020 auf vier Meter Lichtraumprofil für die Rollende Landstraße aufgeweitet werden. ->
- Die Kosten auf Schweizer Seite betragen 590 Mio. €. Auf Italien entfallen ~190 Mio. €. Der größte Teil entfällt auf den neuen Bözbergtunnel. ->
- Möglich wird durch die Aufweitung auch eine Nutzung durch Doppelstock-Personenzüge. Dies erhöht die Kapazität http://t.co/GBjdg1I4 ->
- 2.500 Fahrräder für das Bikesharing-System in Long Beach kosten 12 Millionen Dollar – Everything Long Beach – http://t.co/Z0gNxKT0 ->
- “Prinsesse Benedikte” erstes Schiff mit neuer Technologie: #Scandlines setzt auf Hybrid-Antrieb – THB – http://t.co/Cvd6Uy4H ->
- Wie wichtig ist für einen Flughafen ein ÖPNV-Anschluss? – Slate – http://t.co/bGab5HtE ->
- Amtrak erwirtschaftet 85% der Kosten selber. Den Republikanern ist das aber nicht genug – Transportation Nation – http://t.co/7pRjGVjH ->
- China verdoppelt die Investitionen für neue U-Bahnen. Unabhängig vom finanziellen Erfolg. – The Transport Politic – http://t.co/Fj3S9AFl ->
- Der Pkw-Besetzungsgrad in den USA steigt. Zumindest auf dem Weg zur Arbeit – USA today – http://t.co/LKKz4KCy ->
- Neue US-Studie: Eine Zunahme der Einwohner- und Arbeitsplatzdichte und der Pro-Kopf-Aufgaben für den ÖPNV um 10 Prozent… (1/1) ->
- …lässt die Pkw-Fahrleistung der Einwohner um 20% sinken. Download der Studie: http://t.co/mo7btwT3 Zusammenfassung: http://t.co/Md0DqqKf ->
- Interessant! Bahnhöfe und Haltestellen, die nicht für den Ö(PN)V-Nutzer entworfen wurden, sind die Erfolgreichsten – http://t.co/KLKYMXk8 ->
- US-Federal Railroad Administration genehmigt Streckenführung für Kaliforniens Hochgeschwindigkeitsprojekt – http://t.co/c6niDjZx ->
- Durch eine spezielle Order von US-Präsident #Obama kann die Planungsdauer erheblich verringert werden – SF Gate – http://t.co/ESirZBPD ->
- Miese Stimmung vor dem Pariser Autosalon – DMM – http://t.co/IPxgOJ2W Achtung! Dudenhöffer inside ;-) ->
- SPD will Verkehrsetat um 2 Mrd. EUR erhöhen – ÖPNV aktuell – http://t.co/Edv3v3cT ->
- Deutsche #Bahn: Keine neue Trasse für die Hinterlandanbindung des Fehmarnbelttunnels. Die bestehende Bahntrasse soll ausgebaut werden. ->
- Um die an der Strecke liegenden Ostseebäder zu schützen, sollen Lärmschutzmaßnahmen und drei Umfahrungen gebaut werden http://t.co/1p3iAL1R ->
- Mit dieser Entscheidung dürfte sich der Konflikt zwischen Deutscher Bahn und den Kommunen und der Bevölkerung verschärfen. Spannend! ->
- Sicherheitslücke in bestimmten Fahrkarten mit NFC-Chips: Manipulation für kostenloses Fahren möglich – Golem – http://t.co/3Dex4Rvz ->
- Shell: Große Pläne in der Arktis ohne Weitblick? – Telepolis – http://t.co/rKmA3w9D ->
- Eine am MIT entwickelte Smartphone-App soll Autofahren stressfreier machen und den Benzinverbrauch um 20% senken – http://t.co/aFqRCiOh ->
- Kampf um die Neckarschleusen. Zudem droht dem Schifffahrtsamt in Stuttgart das Aus – Schwäbisches Tagblatt – http://t.co/v8GZO1u9 ->
- Bundesverkehrsminister Ramsauer möchte in Zukunft die Trassenentgelte der DB Netz AG von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen – http://t.co/8omeo6No ->
- Die Öffnung des Bahnstromnetzes könnte einen Teil des geplanten Netzausbaus obsolet machen – Telepolis – http://t.co/UdoyEaom #energiewende ->
- RT @DJanecek – FAS: Anteil SUVs steigt auf 15,3%. Wachstum: Minis, Vans Verlierer: Kleinwägen, Oberklasse, Sportautos. 60% PKWs Dienstwägen ->
- Benzinpreise in Euro: Norwegen 2,29 Türkei 2,09 D 1,76 Japan 1,55 Brasilien 1,03 China 0,97 USA 0,87 Russl. 0,77 Venez. 0,08 (via @DJanecek) ->
- [Video zum Wochenende] Dubai in Bewegung http://t.co/qMJ796xU ->
- Bahn-Regulierung: Rösler stoppt Gesetzentwurf von Ramsauer – Open-Report – http://t.co/rH5OJNR6 ->
- Bund und DB schließen Finanzierungsvereinbarung zum Neubau der Rheintalbahn südlich von Karlsruhe – PM BMVBS – http://t.co/3Xqk8Puh ->
- Inklusive des Baus des Rastatter Tunnels werden für den 16 Kilometer langen Abschnitt 693 Millionen Euro investiert. ->
- Chaos auf der Baustelle: BER-Eröffnung womöglich erst 2014 – Tagesspiegel – http://t.co/mrf043Zr #BER #BERfail ->
- Londoner Polizei führt Massenkontrollen auf sechs Themsebrücken, Bahnhöfen und U-Bahn-Stationen durch – BBC – http://t.co/RRbZAuMf ->
- Bulgarische Güterverkehrsmenge stieg im 2. Quartal 2012 um 10,8 Prozent – Focus Information Agency – http://t.co/v6XJI4us ->
- Schwerwiegende Protestladung gegen Kürzungspläne bei Wasserstraßen in Brandenburg – Märkische Allgemeine – http://t.co/uOk8ChQL ->
- Auch in Australien könnten die Hochgeschwindigkeitspläne unter Druck kommen – ABC – http://t.co/7up0dcwF Weitere Infos: http://t.co/Yip7Iy5n ->
- Die serienmäßige Einführung einer Pkw-Blackbox ist auch nur ein weiterer Schritt zum autonomen Fahren (Computer-Log) - http://t.co/zySVaQZg ->
- Michael Groschek: Neue Ehrlichkeit beim Rhein-Ruhr-Express – Zughalt – http://t.co/Ir8BgC2h #RRX ->
- Binnenschifffahrt in Frankreich: Vom Mittelmeer ins Herz Europas – MM Logistik – http://t.co/4wfVbPys ->
- Bund streitet über BER-Zuschüsse – airliners – http://t.co/8zi0txeD #BER #BERfail ->
- Wird privaten Anteilseignern die Finanzierung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Houston – Dallas-Fort Worth gelingen? – http://t.co/wgev54YM ->
- “#Flaminia”-Havarie verursacht angeblich hohe Kosten für Bund und Länder – WELT Online – http://t.co/pE4NJkdF ->
INRIX, einer der führenden Anbieter von Verkehrsinformationen, hat vor einigen Tagen seine jährliche INRIX Scorecard zum Stauvolumen in den USA veröffentlicht. Demnach ist das Stauvolumen im Jahr 2011 um etwa dreißig Prozent im Vergleich zum Jahr 2010 zurückgegangen.

Stau in Chicago, Foto: Steven Vance @ Flickr – CC BY-NC-SA 2.0
INRIX analysiert alle Staus auf Highways in und um die einhundert größten Städte der USA. Dafür greift die Scorecard auf das Smart Driver Network von INRIX zurück, ein Netzwerk aus über vier Millionen Fahrzeugen, die Verkehrsdaten sammeln. Jedes mit GPS ausgestattete Fahrzeug und Endgerät in diesem Netzwerk übermittelt einen Report an INRIX. Dieser umfasst aktuelle Geschwindigkeit, Standort und Fahrtrichtung. Auf Basis des Verkehrsnetzwerks erstellt INRIX die umfassende und aktuelle Analyse über die größten Ballungsräume sowie die größten Autobahnen und Landstraßen. Hinzu kommt ein Referenzwert, der aus historischen Daten abgeleitet wird. Die real gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten werden mit Geschwindigkeiten bei freier Fahrt verglichen.
Aus den gesammelten Daten wird der INRIX Index entwickelt. Der INRIX Index ist ein Barometer für die Stauintensität. Eine freie Strecke hat einen Indexwert von 0. Jeder zusätzliche Indexpunkt steht für den prozentualen Zeitmehraufwand, den ein Fahrer bei einer verstauten Strecke aufwenden muss. Ein Indexwert von 30 bedeutet bei einer Strecke, die normalerweise in 20 Minuten zurückgelegt wird, eine reale Fahrzeit von 26 Minuten (6 Minuten bei einer Fahrzeit von 20 Minuten ~ 30 Prozent).
Das gesamte Vorgehen lässt sich hier nachlesen.
Indexwert 2011
Im Jahr 2011 wurde ein Index von 7,1 gemessen. Dies bedeutet, dass Autofahrer etwa sieben Prozent mehr Zeit für ihre Fahrt aufgewendet haben, als bei freier Strecke nötig gewesen wäre. 2010 lag der Indexwert noch bei 9,7 und damit um etwa 30 Prozent höher. Der absolute Spitzenwert wurde mit einem Indexwert von 13,3 im Jahr 2007 gemessen. Zu beachten ist jedoch, dass für die diesjährige Ausweisung des Stauaufkommens erstmals die individuellen Reisezeiten gemessen wurden, anstatt wie in den Vorjahren das Gesamtstauaufkommen als Grundlage heranzuziehen. Aufgrund dieser Umstellung katapultierte sich beispielsweise Honululu vom 37. (2010) auf den ersten Platz und ist damit laut INRIX Scorecard die verstauteste Stadt der USA.
Insgesamt ist das Stauvolumen in 70 der 100 untersuchten Städte zurückgegangen. INRIX führt dies vorrangig auf die schlechte wirtschaftliche Entwicklung und die hohen Kraftstoffpreise in den USA zurück. Der Durchschnittspreis für eine Gallone Kraftstoff lag 2010 bei 2,78 Dollar. Im Jahr 2011 lag der Durchschnittspreis um 26 Prozent (0,74 $) höher bei 3,52 Dollar je Gallone. Siehe auch “Steigende Benzinpreise beeinflussen die Fahrleistung – zumindest in den USA” und “Das Jammern über die hohen Spritpreise in den USA“.
Städte mit Kraftstoffpreisen, die 2011 konstant oder kleiner als der nationale Durchschnitt von 3,52 $ pro Gallone waren und zudem moderate Beschäftigungszuwäche verzeichneten, erlebten den größten Verkehrszuwachs. Beispiele sind Atlanta (20 Cent weniger für Kraftstoff, 1,2% mehr Beschäftigung), Austin (10 Cent weniger, 2,1%) und Miami (konstant, 1,2%).

Stau in Honolulu zur Hauptverkehrszeit, Foto: kanuck @ Flickr - CC BY-NC-SA 2.0
Ebenfalls korrelierten Stauaufkommen und Kraftstoffpreise in jenen Städten, die Kraftstoffpreise über dem nationalen Durchschnitt aufwiesen. In diesen Städten ging das Stauvolumen am stärksten zurück. Zu nennen sind hier mit dem jeweiligen Höchstpreis je Gallone Los Angeles (4,25$), Seattle (4,03$), San Francisco (4,25$) und Honolulu (4,48$). In San Francisco und Los Angeles stieg die Beschäftigtenzahlen im gleichen Zeitraum um 2,2 Prozent. Und dennoch reduzierte sich das Stauaufkommen in diesen beiden Städten sehr stark im Vergleich zum Vorjahr. Dies impliziert, dass steigende Kraftstoffpreise das Stauaufkommen beeinflussen können.
Durch steigende Arbeitslosenzahlen und eine geringere Beschäftigungsquote sinkt die Fahrleistung der Bevölkerung (2011 im Vergleich zu 2010 -1%) und damit das Verkehrsaufkommen. In Städten mit Beschäftigungswachstum wie Atlanta (1,6%), Houston (3,2%) oder Miami (2,3%) konnte hingegen eine weitere Zunahme des Stauvolumens gemessen werden.
INRIX fürchtet, dass bei einer Erholung der Wirtschaft jeden Tag 10 Millionen zusätzliche Fahrten vom Straßennetz absorbiert werden müssten. Einhergehend wird auch mit einem größeren Stauaufkommen gerechnet.
Verstärkt wurde der der Rückgang 2011 durch weniger Bauaktivitäten im Interstate Highway-System. Die meisten Baumaßnahmen, die aus den Konjunkturprogrammen der US-Regierung finanziert wurden, sind mittlerweile abgeschlossen. Bundesstaaten und Kommunen stehen keine Finanzmittel für größere Infrastrukturinvestitionen zur Verfügung, in Washington streiten sich Republikaner und Demokraten über Investitionen und die dazugehörige Finanzierung. Bis zum Erlass des neuen US-Verkehrsfinanzierungsgesetz dürfte die Unsicherheit anhalten.
Die 10 US-Städte mit den größten Stauproblemen (mit Zeitverlusten):1. Honolulu 58 Stunden 2. Los Angeles 56 Stunden 3. San Francisco 48 Stunden 4. New York 57 Stunden 5. Bridgeport, Connecticut 42 Stunden 6. Washington, D.C. 45 Stunden 7. Seattle 33 Stunden 8. Austin 30 Stunden 9. Boston 35 Stunden 10. Chicago 36 Stunden
Die INRIX Scorecard ist in meinen Augen sehr aussagekräftig, da nicht interessengetrieben. Oftmals plädieren Analysen zum Stauvolumen für den Aus- und Neubau von Straßen und insbesondere Autobahnen. In ihrem Bericht halten die INRIX-Analysten sogar explizit fest, dass nur ein Prozent des innerstädtischen Highway-Netzes von wiederkehrenden Staus betroffen ist. Auch im Rekordjahr 2007, in dem die höchsten Stauwerte gemessen wurden, lag diesr Wert stets unter ein Prozent des Straßennetzes. Die meisten Staus entstehen durch Unfälle, schlechtes Wetter, Baumaßnahmen und andere eher seltene Ereignisse.
Whatever the solutions may be – extra capacity, active traffic management, toll express lanes, transit alternatives, or creative ideas not yet thought of that shift just enough traffic from peak days/times/locations to break the gridlock – we will not unclog America’s key roads by adding line miles in the exurbs.
- INRIX Scorecard
Was auch immer mögliche Lösungen sein mögen – zusätzliche Kapazität, aktives Verkehrsmanagement, gegen Gebühr nutzbare Schnellfahrspuren, stärkere Wahlmöglichkeiten oder andere krative Ideen, an die wir derzeit noch gar nicht denken, um Verkehr von nachfragestarken Tagen / Zeiten / Strecken auf andere zu verlagern – ein reiner Ausbau von Straßen und das Hinzufügen weiterer Fahrspuren wird das Problem nicht lösen können.
- Flughafen Köln/Bonn: #NRW macht Druck beim Nachtflugverbot – airliners – http://t.co/PnnM6aRM #CGN ->
- Senk ju for dräwelling wis deutsche bahn – Ein Rettungsvorschlag – Telepolis – http://t.co/6DaONqCO #bahn ->
Anmerkung Martin Randelhoff:
So ganz kann ich die Vorschläge ja nicht für voll nehmen… - Passagier- und Frachteinbruch am Hahn im 1. Quartal 2012 – airliners – http://t.co/48knzYsq ->
- Warum mehr Öl die Preise nicht einfach so sinken lässt – ZEIT Online – http://t.co/0P189W1l #erdoel #benzinpreis ->
Anmerkung Martin Randelhoff:
Eine höhere Pendlerpauschale löst das strukturelle Problem unserer Ölabhängigkeit ebenso wenig. Das beste Mittel gegen zu hohe Kraftstoffpreise ist eine Verringerung unserer Ölabhängigkeit! - A7-Umbau in #Hamburg: Bau der Autobahndeckel dauert länger – NDR – http://t.co/uSsKnCa2 #HH ->
- Dutzende Tote bei Fährunglück in Indien – Tagesschau – http://t.co/vvmE3FCG ->




