Artikel zum Thema Berlin
CarSharing-Förderprogramm für kleine und mittlere Kommunen

Dieser Vorschlag für ein kommunales CarSharing-Förderprogramm ist ein Gastartikel von Johann Englmüller. Wenn auch Sie Interesse haben, hier einen Gastartikel zu veröffentlichen, dann schreiben Sie uns bitte.

Es gibt Förderprogramme für Hausdämmung, Stromeinsparung und regenerative Energie. Alle Programme sind Bestandteile der Energiewende. Für eine Förderung von CarSharing gibt es sehr gute einzelne Beispiele in vielen kleinen und mittelgroßen Kommunen, aber von keiner Kommune wurde ein CarSharing-Förderprogramm aufgestellt, obwohl CarSharing als Bestandteil der Verkehrswende ein weiteres Standbein der Energiewende ist.

Die Energiewende klappt aber nicht ohne Verkehrswende, da der Verkehr in manchen Bundesländern bis zu 40 % der CO2-Emissionen verursacht. Um diese Belastung durch den Verkehr zu senken, weisen bereits einige Landkreise auf die Bedeutung von CarSharing für die Energiewende hin. Ein Förderprogramm für CarSharing kann viel in Bewegung setzen und einen Beitrag leisten, die gesetzten Ziele der Energiewende zu erreichen.

Carsharing als Baustein der Mobilitäts- und Energiewende – Foto: Patrick Johannsen / Future Mobility Camp

Modernes vernetztes CarSharing liefert die Technik für eine nachhaltige Mobilitätsform; durch ein CarSharingauto werden circa 6-10 Privatautos ersetzt und ein CarSharer geht mehr Kurzstrecken (bis 5 km) zu Fuß, fährt mehr mit dem Fahrrad oder dem Bus. Ein Carsharer fährt im Vergleich zu einem normalen Autobesitzer etwa 40 % weniger mit dem Auto. CarSharing kann in kleinen Kommunen schon bei drei bis fünf Nutzern betriebswirtschaftlich funktionieren. So kauft ein CarSharer vor Ort wieder mehr ein; so werden die örtlichen Geschäfte im Zentrum gestärkt und dies macht das Leben in einer Kommune noch attraktiver.

Mit der Förderung wird / werden

  • die Lebensqualtität des ländliche Raums verbessert
  • die Mitwirkung der Bürger gefördert
  • Ressourcen geschont (= weniger Autos gebaut, weniger Parkplätze nötig…..)
  • eine nachhaltige Mobilitätsform unterstützt
  • der Bürger lernen, mehr mit anderen Verkehrsmittel unterwegs zu sein (zu Fuss, Fahrrad, ÖPNV)
  • der Bürger lernen, achtsam und verantwortungsbewußt sich fortzubewegen (mobil zu sein)
  • das Mobilitätsangebot im ländlichen Raum verbessert
  • der Tourismus gefördert
  • die Kaufkraft vor Ort gestärkt
  • die Wirtschaftlichkeit von Gemeindeläden gesteigert
  • der regionale Absatz der einheimischen Produkte gefördert – ein Beitrag zur Verkehrswende geleistet
  • eine Kommune eher energieautark
  • die Entstehung von Kleinunternehmen (CarSharingverein, Gemeindeläden) gefördert
  • die Arbeitsplätze in der Kommune erhalten oder gefördert
  • die Fahrstrecken zum entfernten Arbeitsplatz reduziert
  • die Elektromobilität mit CarSharing gefördert

Die besondere Bedeutung von CarSharing für eine kleine Kommune zeigen folgende Beispiele:

Ein CarSharing-Förderprogramm ist insbesondere für kleine und mittelgroße Kommunen sinnvoll. Für große Städte ist es nicht nötig, da sich die großen CarSharinganbieter der Autokonzerne (BMW, VW, Mercedes..), gleich mit vielen Autos niederlassen. CarSharing klappt in vielen Kommunen ab 20.000 Einwohnern; es gibt aber auch vereinzelt Beispiele mit CarSharing in Kommunen ab 500 Einwohnern. Mit dem Engagement eines CarSharingvereins und der politischen Unterstützung durch das Rathaus, kann CarSharing in kleinen Kommunen erfolgreich betrieben werden.

Der Einfluss der Kommune auf Stadtwerke, Banken und größere Firmen lässt ein Netzwerk der CarSharing-Förderung entstehen und so lassen sich Sponsoren gewinnen. Bei einem bestehenden CarSharingverein kann die Kommune erreichen, dass CarSharing schneller in alle Ortsteile vordringen kann, da ein Verein dies aus eigener Kraft nicht so schnell leisten kann. Für einen Verein stellt der Kauf des ersten Autos die größte Hürde. Die Kommune kann durch eine Geldeinlage, eine Spende und durch seine Mitgliedschaft den Verein dabei unterstützen. Ein Stellplatz zentral vor dem Rathaus ist ein werbewirksamer Auftritt und eine Nutzung des CarSharingautos durch die Kommune sorgt für eine bessere wirtschaftliche Auslastung. Solange CarSharing noch nicht ausreichend bekannt ist, kann dem Verein durch eine zu geringe Nutzung des Autos ein Verlust entstehen; diese Sorge hält von einer Vereinsgründung ab. Mit einer Ausfallbürgschaft kann die Kommune hier unterstützend eingreifen, indem es für ein CarSharingauto in den ersten drei Jahren eine Ausfallbürgschaft im Förderprogramm vorsieht.

teilAuto-Carsharing in Leipzig – Foto: teilAuto – Mobility Center GmbH via Bundesverband CarSharing e. V. (bcs)

In folgendem Programmentwurf nenne ich gute Beispiele der CarSharing-Förderung durch Kommunen und füge sie zu einem ganzen Programm zusammen. Ich werde zu den einzelnen Teilaspekten ein Beispiel anhand einer Kommune (meist mit Internet-Link) nennen, in der dies schon so praktiziert wird; bei zwei Maßnahmen (P, Q) handelt es sich um Vorschläge, die meines Wissens noch von keiner Kommune umgesetzt wurden. (mehr …)

Der Eurocity “Wawel” – Ein Trauerspiel deutsch-polnischer Bahnkooperation

Dies ist ein Gastartikel von Michael Bienick. Wenn auch Sie Interesse haben, hier einen Gastartikel zu veröffentlichen, dann schreiben Sie uns bitte.

Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum der EU-Osterweiterung droht dem täglichen EC-Zugpaar „Wawel“ Hamburg – Berlin – Wrocław zum Jahresende die Einstellung

Der EC Wawel im rundum moderniserten Bahnhof Wroclaw – Foto: Michael Bienick

Es gibt in Europa einen nicht unerheblichen Teil von Fernverkehrsrelationen im Schienenpersonenverkehr zwischen bedeutenden Metropolräumen, die einen äußerst schlechten Infrastrukturausbau und entsprechend eine schlechte Angebotsqualität aufweisen. Eine Bahnfahrt von Berlin nach Wrocław und Kraków ist ein Beispiel dafür und hat derzeit eher den Charakter einer “Abenteuerreise” statt einer modernen Fernbahnreise: Ein einziger täglicher Eurocity-Zug mit langen Reisezeiten auf maroder Infrastruktur und mit derzeitigem Umsteigezwang in Wrocław für Reisende nach Kraków machen das Reisen per Zug zwischen diesen Metropolräumen denkbar unattraktiv.

Doch damit nicht genug: Dem sehr spärlichen Restangebot des täglichen EC-Zugpaars „Wawel“ (benannt nach der Burg in Kraków) von Hamburg und Berlin in die wirtschaftlich aufstrebende niederschlesische Metropole Wrocław droht nun die Kompletteinstellung zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 1. (mehr …)

  1. Cramer, M. (2014): Probleme angehen, statt Kopf in den Sand stecken. <http://www.michael-cramer.eu/presse/single-view/article/probleme-angehen-statt/> abgerufen am 12.05.2014.
Verkehr in 140 Zeichen am 18.06. – 02.07.2014
  • Der Spaß mit dem Semesterticket im #VRR beginnt wieder. Das dürfte interessant werden. Bislang sieht es wieder nach dem üblichen Spiel aus.. ->
  • Wir erinnern uns: Im letzten Jahr war die Debatte von Kommunikationsfehlern und Fehlinformationen geprägt: http://t.co/lnzNNtP9uy #VRR ->
  • In Hamburg hat am Montag offiziell der Ausbau der Autobahn 7 begonnen. – NDR – http://t.co/rjcpoxmPab #A7 #HH ->
  • Die Zahl der Verkehrstoten ist im April 2014 stark gestiegen. 301 Menschen starben im Straßenverkehr: +25,4 % oder +61 Personen zum Vorjahr. ->
  • Ursache war das gute Wetter und der somit höhere Verkehr (insb. Zweiräder). Zahl der Verletzten: + 12,0 % auf 31500. https://t.co/mnbf3sxcy1 ->
  • Semesterticket im #VRR: Man versucht es dieses Mal anscheinend mit aktiver Vorab-Kommunikation: http://t.co/IPJP2bkG5R #nunja #bissledünn ->
  • Da müssen Infografiken her, Optionen zum Social Sharing, Kommentieren, Hintergrundinfos zu Kostenentwicklung, Angebotsqualität/-ausweitung! ->
  • Aber vielleicht kommt das ja alles noch. Mal abwarten, was man aus letztem Jahr gelernt hat. Irgendwas blieb ja hängen! #VRR #semesterticket ->
  • Spanien privatisiert den Flughafenbetreiber AENA und verkauft 49% der Anteile (Preis: ~2,2 Mrd. €). – Airwise – http://t.co/SMUHc32Wq6 ->
  • Angeblich soll #Ryanair ernsthaft daran interessiert sein, einen Teil der AENA-Anteile zu erwerben. – http://t.co/XOWPDM8TSl ->
  • Michael Schreckenberg (Uni Duisburg-Essen): “Ein Auto steht im Schnitt 23 Stunden am Tag, jeder Hund kommt mehr raus.” ->
  • Deutsche Bahn: Gewinnerwartung drastisch zusammengestrichen, zwischen 2014 – 2017 werden rund 3,7 Mrd. EUR weniger Gewinn erwartet. #bahn ->
  • Gott, ist das gut! Warum #Tesla den Automarkt gezielt zerstört – @wiwohttp://t.co/hY99ONfcuu ->
  • Siemens-Manager Jörg Marks wird neuer BER-Technikchef – rbb – http://t.co/oe6Amqa8MR #BER #berlin ->
  • Vignettenpflicht auf deutschen Autobahnen: Stoppt die Idiotie! – ZEIT Online – http://t.co/OGpk7smb9v #maut #pkwmaut ->
  • Erste Konsolidierung im Markt für Fernbus-Preisvergleiche: checkmybus.de übernimmt Fernbusse.de. #fernbus ->
  • Kalifornien wird sein Hochgeschwindigkeitszugprojekt aus den Einnahmen des Emissionshandels finanzieren – http://t.co/j0Xg4FkAbd #USA #hsr ->
  • Gabriel schickt Ex-TUI-Chef Frenzel in den #Bahn-Aufsichtsrat. Dieser war 2001-2005 bereits Aufsichtsratsvorsitzender bei der Deutschen Bahn ->
  • Sehr kurzes Intermezzo: Die Seite des #VRR zum Semesterticket ist wieder verschwunden und leitet in die normale FAQ: http://t.co/71EJaq6epW ->
  • Hier noch mein gestriges Interview im rbb zum Thema Fahrradhelmpflicht: http://t.co/tnDqBeHrZF #radverkehr ->
  • [Interview] “Wie sinnvoll ist eine Fahrradhelm-Pflicht?” im rbb Inforadio http://t.co/6Q9PDztNUF ->
  • Chinesen planen ökonomische Entwicklung des Seidenstraßenkorridors – Ecns – http://t.co/K3LN8cRUO8 ->
  • Google plant mit Google Auto Link ein angepasstes Betriebssystem für Autos. Es soll mit Apples Carplay konkurrieren. http://t.co/91vdgtqd4M ->
  • Semesterticket @ #VRR: Erste Pressemitteilung des AStA Universität Duisburg-Essen in Sachen #sonichtvrr https://t.co/N178FpYk3W ->
  • Bericht der EU-Kommission zum europäischen Schienenverkehrsmarkt: Hohe Subventionen und wenig Wettbewerb – http://t.co/FMoXn3yJFL #bahn #EU ->
  • Vierter Bericht über die Überwachung der Entwicklung des Schienenverkehrsmarkts: http://t.co/Fv3gwjB3UT [PDF] #bahn #EU ->
  • “Die Deutsche Bahn ist inzwischen der wichtigste Bahnbetreiber in Dänemark und den Niederlanden.” #bahn #EU ->
  • #Bahn in der EU: Subventionen etwa 36 Mrd. Euro im Jahr 2012, Nutzerfinanzierung und Subventionen tragen EU-weit die Kosten etwa hälftig. ->
  • In den Niederlanden beträgt die Nutzerfinanzierung annähernd 100% (vermutlich ohne Infrastruktur), Deutschland 61 Prozent vom Steuerzahler. ->
  • Bedeutungsverlust für Biosprit: EU-Energieminister entziehen der Branche immer mehr deren Klimaschutzrechtfertigung – http://t.co/Oqu4D63aX2 ->
  • Verlieren die 93 Mitarbeiter des Lübecker Flughafens ihre Arbeit? Brief zu Entlassungen sorgt für Wirbel – http://t.co/yZqELMyeuH ->
  • Wird ein neuer Flughafen nahe Mexico City mit sechs Landebahnen gebaut? Kostenpunkt: 9,23 Mrd $, Eröffnung: 2018 – http://t.co/f4guvYr1Q8 ->
  • Uber ist mittlerweile in 38 Ländern aktiv, jedoch mit wachsendem Widerstand konfrontiert – Gas2 – http://t.co/3vC57uraI2 ->
  • Morgen live bei DRadio Kultur von 9-11 Uhr zum Thema “Rüpelzone Straßenverkehr” (Niveau garantiere ich!): http://t.co/pkuHsqT48M #radverkehr ->
  • [Hörtipp] “Rüpelzone Straßenverkehr: Wie können Radler, Autofahrer und Fußgänger fairer miteinander klarkommen?”… http://t.co/0wu32cqMRH ->
  • Die übliche Idee der Regionalpolitik: Weeze als “dritte Startbahn” für Düsseldorf im Gespräch – airliners – http://t.co/NEgZAAZ1kV ->
  • Französische Staatsbahn SNCF und RFF werden zum integrierten Konzern “EPIC”, die Holding SNCF umfasst SNCF Mobilités und SNCF Réseau. ->
  • Im ersten Quartal 2014 hat der Containerumschlag in den dreißig größten Containerhäfen der Welt um 4,7 Prozent zugenommen. #logistik ->
  • Paris startet Bikesharing-Angebot speziell für Kinder. Zu Beginn bietet P’tit Vélib 300 Kinderfahrräder an. – PSFK – http://t.co/ZkcTKAropm ->
  • New Yorker Abgeordnete stimmen für die Herabsetzung der Regelgeschwindigkeit von 30mph (48 km/h) auf 25 mph (40 km/h) http://t.co/NwmRdI2BVq ->
  • Das Abstimmungsergebnis war eindeutig: Stadtparlament 106:13, Senat 58:2. Einrichtung von Tempo 30-Zonen jedoch weiterhin schwierig. #NYC ->
  • Siemens gibt sich im Bieterkampf um Alstom geschlagen und zeigt sich verständnisvoll – Tagesschau – http://t.co/6645GwJVzV #Siemens #alstom ->
  • Verkehrssicherheit: Dobrindt plant Wegfahrsperren für Alkoholsünder, Auto nur noch nach einem Alkoholtest zu starten. http://t.co/dmEZszYA3T ->
  • Kalifornien und Amtrak beenden Kooperation zum gemeinsamen Kauf von Hochgeschwindigkeitszügen – The Gazette – http://t.co/39YgFjW8Yj ->
  • Haben etwas gebraucht bis sie gemerkt haben, dass es Unterschiede macht, ob ein Zug auf einer NBS oder einer 100 Jahre alten Strecke fährt. ->
  • China könnte Großbritannien den Bau der Schnellfahrstrecke #HS2 (teilweise) finanzieren. Und natürlich auch bauen… http://t.co/RfKKoVhuO9 ->
  • Der französische Energiekonzern EDF beteiligt sich an @ubitricity – VC Startups – http://t.co/1ogtAQPHC1 #elektromobilität ->
  • Finnland soll bis 2020 zu einem Modellstaat für nachhaltigen Verkehr werden: http://t.co/bPC7mXKRFH Vision: http://t.co/szAqx34h26 [pdf] ->
  • Multimodale Verkehre benötigen eine intermodale Verbindungsauskunft. Erkennt man sehr gut am Beispiel #Chicago: http://t.co/onqtrWh8Gs ->
  • Müssen öffentliche Fahrradverleihsysteme sich eigentlich unbedingt vollständig selbst finanzieren? http://t.co/0EGNYWgyE0 #bikesharing ->
  • Die Philippinen konzipieren das gesamte Verkehrssystem neu. Kernelement sind elektrische Rikschas. – Next City – http://t.co/anQiRWQ0cz ->
  • Wird RideScout (App für multimodale Verbindungen, 69 US-Städte) den öffentlichen Verkehr in den USA revolutionieren? http://t.co/MKwjrWYU0X ->
  • Wieso sind japanische Eisenbahnverkehrsunternehmen so gut und kommen ohne Subventionen aus? – Economist – http://t.co/yf7F1dtdI2 #bahn ->
  • Pkw-Fahrleistung reduziert sich bei Nutzung von #Carsharing im Schnitt um 27 Prozent – http://t.co/1u7y31scYJ ->
  • 60% aller Carsharing-Nutzer in den USA leben in Haushalten ohne eigenen Pkw – Susan Shaheen (2009): Impact of Carsharing on Vehicle Holdings ->
  • Umstrittene Mitfahr-App @Wundercar auf Expansionskurs. Möchte Geschäft jetzt auf ganz Europa ausweiten. – heise – http://t.co/n4XJrzr2TI ->
  • RT @multi_mobility: @zukunftmobil Da kann ich dir noch die Studien von Firnkorn/Müller (’12), Suiker/v. den Elshout (’13), 6t zu autolib (‘… ->
  • Öl-Züge in den USA mutieren zu rollenden Bomben – Tagesschau – http://t.co/BUG2RIHNfb #fracking ->
  • Weeze träumt sich “DUS 3″ vor: 80 km Distanz, DUS gehört zudem Düsseldorf-Mönchengladbach (1.200 m lange Bahn) – http://t.co/EeitwFoRXU ->
  • Zu hohes Tempo ist Ursache für jeden 3. Toten im Verkehr. Rechtfertigt das, flächendeckend Radarfallen aufzustellen? http://t.co/smcAcNHzUR ->
  • Baldige Entscheidung des Bundestag-Haushaltsausschuss: #BER soll weitere bisher gesperrte Gelder erhalten – http://t.co/rib7b477h4 ->
  • RT @regiobaden: Mit dem Geld für den #BER kann man in England ganze 22 km der #HS2 bauen. @zukunftmobil #verkehrswissen ->
  • Autonomes Fahren: Wettstreit um die automobile Zukunft – Süddeutsche Zeitung – http://t.co/04XLpABBrB ->
  • Daimler-Chef: Keine Angst vor Tesla und Google – Nachrichten.at – http://t.co/T7iTolaLGw ->
  • Sogar bei Harry Potter kann man was über integrierte Verkehrsangebote lernen – The City Fix – http://t.co/LzL5rTghdP ->
  • Semmering-Basistunnel: Österreichisches Verkehrsministerium genehmigt Weiterbau nach vier Monaten Zwangsstopp – http://t.co/TnCwmGlox4 #oebb ->
  • Verkehrspolitik: Die Stadtbahn, eine Untote – Nico Lumma @ ZEIT Online – http://t.co/bvlH0eDumn #Hamburg ->
  • RT @URBANOPHIL: @zukunftmobil Tram ist toll, aber bitte nicht wenn ich im Auto sitze & Baustellen sind auch ganz doll doof. Starke Argument… ->
  • Blendattacken auf Piloten: Airbus testet Anti-Laser-Scheiben – aeroTelegraph – http://t.co/6lH46EykW2 ->
  • Googles Android fährt nun im Auto mit: Erste Entwicklungsstufe von Android Auto, Infotainment, Sprachsteuerung – http://t.co/nOHc0azblN ->
  • Thema Android im Fahrzeug: “Was passiert eigentlich, wenn das Auto den ÖPNV als bessere Alternative vorschlägt?” http://t.co/4dGlO0bPsF ->
  • US-Bundesluftfahrtbehörde FAA: Paketlieferungen per Drohne sind im US-amerikanischen Luftraum nicht erlaubt. http://t.co/zRzncEEqFj #amazon ->
  • Barrierefreiheit: Die Bedürfnisse körperlich/psych. eingeschränkter Personen werden in Afrika weitestgehend ignoriert http://t.co/TPinBYHUqk ->
  • San Francisco verbietet Park-App MonkeyParking – http://t.co/olWe6rNdQV Infos über die Funktionsweise, etc.: http://t.co/2HRTHaoR1T ->
  • Verbände (WWF, BUND, Germanwatch, NABU, VCD) präsentieren Klimaschutzkonzept 2050 für nachhaltigen Verkehrssektor – http://t.co/IsG156EigH ->
  • Das Verbändekonzept “Klimafreundlicher Verkehr in Deutschland” [PDF, 3.2 MB] zum direkten Download: http://t.co/7iiI7uxZed ->
  • EU-Rat besiegelt neues Fluggastdaten-Abkommen mit Kanada – heise online – http://t.co/ZJAy6DLarQ ->
  • Mehdorn fordert im Aufsichtsrat weitere Finanzspritze in Höhe von 1,1 Milliarden Euro für Hauptstadtflughafen #BERhttp://t.co/axUkG7DRLL ->
  • Reaktion auf Buskonkurrenz: Deutsche Bahn prüft Strategie im Fernverkehr. – @wiwohttp://t.co/rSQZdd689k ->
  • Schienennahverkehr: Baden-Württemberg soll DB Regio über Jahre hinweg jährlich 100 Mio. € zu viel gezahlt haben – http://t.co/hmj7pOvizY ->
  • Die Frage ist nur, ob ein weiteres Abknapsen der Nebenstrecken am Ende nicht sogar dem #Fernbus mehr Kunden zuführt. #bahn ->
  • Ein Halbstundentakt Hamburg – Berlin wurde ja bereits mehrfach geprüft, scheitert aber an fehlenden Trassen. Hier also auch nichts neues… ->
  • Satz über Verkehrswachstum interessant: “Anders als in Berechnungen des Bundesverkehrsministeriums sieht die #Bahn derzeit kein Wachstum.” ->
  • Im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans wird bei Straubing wieder die Variante mit Staustufe und Kanal favorisiert – http://t.co/21BgEHoEuB ->
  • Japan fördert ab April 2015 den Kauf von Fahrzeugen mit Brennstoffzelle sowie den Aufbau von H2-Tankstellen – http://t.co/8vHfxZbm2n ->
  • Passend dazu: Toyota will ab 2015 Brennstoffzellen-Autos zum Einstiegspreis von etwa 50.000 € verkaufen. – http://t.co/fLPgGy7x43 ->
  • Typisch: US-Abgeordnete fahren zu Testzwecken in einem autonomen Fahrzeug mit, dieses geht natürlich kaputt. – http://t.co/FiChNDDwrc ->
  • Bundesverkehrsministerium: Neue Abteilungsleiter im BMVI sind die alten – http://t.co/Onka8YWbIc ->
  • Bundesverwaltungsgericht weist Klage gegen überarbeitete A44-Planung zwischen Ratingen und Velbert ab: BVerwG 9A 1.13 http://t.co/ZFMWh2RBFt ->
  • Hauptstadtflughafen #BER: Festlegung der Wannsee-Flugrouten ist nicht rechtswidrig, Rechtmäßigkeit noch offen – http://t.co/z1Af1BpTe4 ->
  • Gemeinsame deutsch-tschechische Projektgesellschaft soll Hochgeschwindigkeitsstrecke Dresden-Prag voranbringen – http://t.co/JJJOkucJiJ ->
  • Critical Mass: Mehr als eine Party auf Rädern – ZEIT ONLINE http://t.co/csnQJpGo9p #radverkehr Übrigens ein ganz niedriges Kommentarniveau.. ->
  • Umweltverbände postulieren eine Halbierung des PKW-Straßenverkehrs und das Fahrrad als Verkehrsmittel der Zukunft – http://t.co/YUY3t3DA6V ->
  • Ein externes Gutachten soll die internen Kontrollmechanismen und Berichterstattungssysteme am #BER überprüfen. – http://t.co/vkYFM2gBXX ->
  • BMVI stellt für den Neubau der Neufahrner Kurve rund 46 Millionen Euro aus dem GVFG-Bundesprogramm bereit. – http://t.co/gZs36hV637 #bahn ->
  • Etihad weist Subventionsvorwürfe zurück – airliners – http://t.co/PVKxR5ozW1 ->
  • Russland testet weltweit erste Lokomotive mit Hubkolbenmotor, der mit verflüssigtem Erdgas betrieben wird. – http://t.co/L9Be4BidmZ ->
  • EU-Ausschuss der Regionen: Jede Stadt sollte einen Generalverkehrsplan mit ökologischen Komponenten aufstellen – http://t.co/sxb47bNPmi ->
  • Britischer Schatzkanzler George Osborne wirbt für eine weitere Schnellfahrstrecke HS3 zwischen Manchester und Leeds – http://t.co/oCWb6tckzY ->
  • In London können Fahrgäste in Doppeldeckern nun auf Bildschirmen erkennen, ob auf dem Oberdeck noch Plätze frei sind. http://t.co/Th2zq7QvBI ->
  • Die im Bau befindliche Linie M5 der Metro Istanbul wird für 119 Milionen Euro von Mitsubishi und CAF automatisiert. http://t.co/GMcCcMCASI ->
  • Straßenbahnen: Das öffentliche Verkehrsmittel, welches die USA weggeworfen haben. – http://t.co/sVyDawRhhh ->
  • AeroVelo möchte das schnellste Fahrrad der Welt bauen http://t.co/KS9oCMb5Qo und sammelt dafür Geld bei Kickstarter: https://t.co/a1DdOD9jCf ->
  • Wissenschaftler der Wichita State University möchten Google Glass für Autofahrer sicherer gestalten – Science Daily – http://t.co/Xcnt1iRI6h ->
  • Jan Gehl, der Architekt, welcher Menschlichkeit in urban design integriert – TheCityFix – http://t.co/gPBjmT1l5J ->
  • Unterwegs in einem Konfliktgebiet: Die Straßenbahn in Jerusalem – Sustainable Mobility – http://t.co/3U7JLaNCAZ ->
  • 2012 haben elf EU-Mitgliedsstaaten die Grenzwerte für Luftschadstoffe überschritten, darunter auch Deutschland – http://t.co/9dHARdBfxU ->
  • NTSB empfliehlt seitliche Schutzverrichtungen an Lkw für eine bessere Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger http://t.co/JEXT66Mr54 ->
  • EU lehnt Erstattung der PKW-Maut über Kfz-Steuer ab – Tagesschau – http://t.co/tTlqo4ZJVa #Maut #pkwmaut ->
  • Projekt “Brainflight”: Piloten steuern Flugzeug allein durch Gedanken – airliners – http://t.co/A2kxMzJOQN ->
  • Oberster Schweizer Autolobbyist: Baut den alten Gotthard-Eisenbahntunnel nach Eröffnung der NEAT zum Straßentunnel um http://t.co/iifXMXTZEM ->
    Anmerkung Martin Randelhoff:
    D
    ie Hoffnung der Autolobby hat sich relativ schnell zerschlagen:

    SBB soll Gotthard-Bergstrecke weiterhin als Fernverkehr betreiben
    30.06.2014 – Nach Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels per Ende 2016 soll der Bahnverkehr über die Bergstrecke weiterhin von der SBB als Fernverkehr abgewickelt werden. Die von der Südostbahn (SOB) eingereichte Offerte für ein Regionalverkehrs-Angebot auf der Bergstrecke mit finanziellen Abgeltungen von Bund und Kantonen wird nicht weiterverfolgt. Dies hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) entschieden.

    Die bis Dezember 2017 gültige Fernverkehrskonzession verpflichtet die SBB dazu, auf der Gotthard-Bergstrecke eine Fernverkehrsverbindung anzubieten. Das BAV hat entschieden, dass die SBB auch nach der fahrplanmässigen Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels im Dezember 2016 auf der Bergstrecke ein stündliches Angebot gemäss dieser Konzession zu erbringen hat. Damit wird in Schwyz, Brunnen, Flüelen, Erstfeld, Göschenen, Airolo, Faido und Biasca weiterhin stündlich ein Fernverkehrszug (Interregio) halten. Dies entspricht auch der Botschaft zum Alpentransit-Beschluss aus dem Jahr 1990.

    Im Hinblick auf die Erneuerung der Fernverkehrskonzession per Ende 2017 wird das BAV die Vorgaben für das Fernverkehrsangebot – zum Beispiel die Häufigkeit der Verbindungen – prüfen. Gestützt darauf legt es fest, ob der Betrieb auf der Bergstrecke weiterhin als Fernverkehr zu gelten hat oder allenfalls als regionaler Personenverkehr mit Anspruch auf finanzielle Abgeltungen der betroffenen Kantone und des Bundes.

    Das von der SOB eingereichte Konzept für ein Angebot auf der Bergstrecke ab Ende 2016 wird vom BAV nicht weiterverfolgt. Die Gotthard-Bergstrecke ist aufgrund ihrer komplexen Abhängigkeiten von angrenzenden Verkehrsangeboten nicht für eine Wettbewerbssituation geeignet.

  • Wenn die Hauptkundengruppe nicht mehr so autoaffin ist, muss eben auch Ikea in die Fußgängerzone ziehen – @wiwohttp://t.co/FB8qj1mRzq ->
  • Ikea in Hamburg-Altona: Billy zieht zu mir. Was passiert jetzt mit meinem Kiez? – ZEIT Online – http://t.co/H3dTUzILz1 ->
  • Innenstadt und Ikea: Das “Neue” ist ja das veränderte Konzept und nicht wirklich die Lage. Ikea in bebautem Gebiet: Essen, Stuttgart, Berlin ->
  • Fernbusverkehr: ADAC Postbus dünnt Angebot Mo-Mi aus, verstärkt dafür Do-So (Netz größer, Fahrtenzahl konstant) http://t.co/I0SNd2HPeu ->
  • Pkw-Mautkonzept kann möglicherw. noch Monate dauern, Finanzminister Schäuble liegt das Konzept auch noch nicht vor (Verrechnung Kfz-Steuer) ->
  • Captain Obvious: Wieso Japan in Kambodscha, Laos&Vietnam Infrastrukturinvestitionen finanziert: Wirtschaftsinteressen http://t.co/9v2KpLmbNn ->
  • RT @WinnieHeescher: Wann kommt die #Maut? Leerstunde & Lehrstunde in der #bpk. Live. ->
  • RT @bikejourno: @zukunftmobil Wirtschaftsinteressen UND gezielte Kooperation mit Staaten, die ihre Probleme mit der Volxrepublik haben. ->
  • #Uber startet in Hamburg. Die Verkehrsgewerbeaufsicht kündigt ein Verbot an, auch UberBlack könnte betroffen sein – http://t.co/IeiIC1kKJs ->
  • Die Untersagungsverfügung umfasst eine Zwangsgeldandrohung von bis zu 20.000 €/Verstoß und dürfte in #Hamburg auch vollstreckt werden #Uber ->
  • Dänische Stadtplanerin Helle Søholt über Kopenhagen: “Radfahrer machen eine Stadt erst richtig lebendig” http://t.co/3TiISwHnkG #radverkehr ->
  • Neues Schienenkonzept für die Öresundregion vorgestellt inklusive neuer U-Bahnlinie zwischen Malmö und Kopenhagen – http://t.co/6AhZzstwWg ->
  • Dänemark: Trunken am Steuer? Auto adé! (Gilt auch für Touristen!) – Tagesschau – http://t.co/f1RyzxdoeY #verkehrssicherheit ->
  • Der Insolvenzverwalter scheint einen Investor / Betreiber für den Flughafen Lübeck gefunden zu haben (Name unbekannt) http://t.co/9ZSY69gnpx ->
  • Hapag-Lloyd (Noch-)Vorstandsvorsitzender Michael Behrendt über die Todessehnsucht und Zukunft der Schifffahrtsbranche http://t.co/gTjE6y2QFj ->
  • Aufsichtsrat billigt weitere 1,1 Milliarden Euro für BER – rbb online – http://t.co/CF1RAp31oP #BER #berlin ->
  • Polizeikontrolle von 1.130 Radlern und Kraftfahrern in Berlin. Ordnungswidrigkeiten festgestellt bei 22% der Radler, 75% der Autofahrer. ->
  • Bei der Berliner Polizeikontrolle wurden 980 Radfahrer und 150 Kraftfahrer überprüft -> 212 Owianzeigen gg Radler & 113 gg Fahrzeugführer. ->
  • Die Umwelt-, Gesundheits- und Unfallfolgekosten des Schweizer Verkehrs betrugen im Jahr 2010 9,4 Milliarden Franken. http://t.co/s0HqHzYXbD ->
  • Zulauf zum Brennerbasistunnel: Lärmschneise durch Oberbayern – Süddeutsche Zeitung – http://t.co/qKRnuBTqY0 #bahn #bayern #BBT ->
  • Schweiz: 9 Milliarden Franken externe Kosten des Verkehrs, davon entfallen 7,7 Mrd. Franken oder 82 % auf den Strassenverkehr, … (1/3) ->
  • .. 730 Mio. oder 8 % auf den Schienenverkehr, 920 Mio. oder 9 % auf den Luftverkehr und 60 Mio. oder 1 % auf den Schiffsverkehr. (2/3) ->
  • Der Velo- und Fussverkehr weist einen externen Nutzen (!) von 1,3 Milliarden Franken aus – http://t.co/ZQ8XCD0vDc (3/3) #radverkehr #schweiz ->
  • Flughafen Hahn erwartet mit 16 – 17 Mio. geringeres Defizit als bislang angenommen (22 Mio) http://t.co/IokRWqUjdM Das soll ein Erfolg sein? ->
  • Federal Railroad Administration genehmigt Bauphase 1 der geplanten kalifornischen Hochgeschwindigkeitsstrecke – http://t.co/ruIcPc8M1Z ->
  • VW übernimmt Blackberry-Entwicklungszentrum in Bochum – http://t.co/99daDGAULS OEMs werden sich weiterhin im IT-Bereich verstärken (müssen). ->
  • Der Bau einer Schnellfahrstrecke zwischen Jerusalem und Tel Aviv (Länge: 56 km) dauert bereits 13 Jahre. Fertigstellung: 2017. Ursache für.. ->
  • …die langen Bauzeit waren Finanzierungsprobleme, mehrfache Probleme mit Ausschreibungen und der Kollaps eines im Bau befindlichen Tunnels. ->
  • Ein wirklich sehr schönes Stück Radverkehrsinfrastruktur aus Kopenhagen! http://t.co/b7NGLA84XU http://t.co/z5hJ6Wlcl7 #radverkehr ->
  • Verlegung des Bahnhof Hamburg-Altona: Planungen für den Neubau Bahnhof Hamburg-Altona am Standort Diebsteich beginnen http://t.co/HvTblHOyrI ->
  • Schifffahrt: Billig, billiger, Billigflagge – ZEIT Online – http://t.co/aD1JIalNRO ->
  • Eine kluge, gerechte Maut ist möglich – http://t.co/AOyr5xzqrj Danke an @Ulrich_Schaefer für diesen sehr guten und intelligenten Kommentar! ->
  • Das europ. Ridesharing-Startup BlaBlaCar (das ist mal wirkliches Ridesharing) sammelt 100 Mio. $ von Investoren ein http://t.co/Az4vgknrbH ->
  • Im Jahr 2013 wurden in China 6.900 #Elektroautos verkauft. – http://t.co/kbXQd87srb Ziel von 500.000 bis 2015 nur schwer zu erreichen. ->
  • Aus Fahrgastsicht eher weniger schön: Ein vollständig mit Werbung beklebter Bus. http://t.co/hXOqXSFwhF ->
  • Stau-Gebühr: So bekam Stockholm die Verkehrslawine in den Griff – SRF – http://t.co/A3YvYE6xfR #Maut #citymaut ->
  • Zu diesem Thema: Die Auswirkungen der Innenstadt-Maut in Stockholm auf die Emissionen » Zukunft Mobilität » http://t.co/DLAEHUwKuh #maut ->
  • [TEDx] Prof. Jonas Eliasson über die Folgen der Citymaut Stockholm – http://t.co/9SuFxZGXvZ #maut #citymaut ->
  • Insolvenz der Geraer Stadtwerke könnte auch die Geraer Verkehrsbetriebe mit in den Abgrund reißen. – SZ – http://t.co/BjF8KukptW ->
  • Dresden verbietet wie zuvor Leipzig die Nacktradeldemonstration Naked Bike Ride – http://t.co/HSX5LiiwiA #radverkehr http://t.co/pFj6j4OvpM ->
  • Terror vor Somalias Küste: Im Land der #Piraten – SWR exclusiv @ SPIEGEL.TV – http://t.co/0zQcqilCGO [00:43:47] #empfehlenswert ->
  • Alstom und QDVC bauen für 2 Mrd. Euro das neue Straßenbahnnetz in Lusail (Katar): 4 Linien, Eröffnung 2018-2020 – http://t.co/FQttTIm6uZ ->
  • Peking ist wg der schlechten Luft nahezu unbewohnbar. Die Einwohner werden auf Besserung mind. 16 Jahre warten müssen http://t.co/tYBXnhhQhY ->
  • Gegen den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels sind auf deutscher Seite bislang 1800 Einwendungen eingegangen. Femern A/S hatte mit 10.000 gerechnet. ->
  • 2013 war mit rund 2,4 Millionen Straßenverkehrsunfälle (+0,5 % zu 2012) das unfallreichste Jahr seit der Wiedervereinigung Deutschlands. ->
  • Insgesamt waren 2013 3 339 Unfalltote zu beklagen, das waren 261 Personen oder 7,3 % weniger als im Jahr davor. ->
  • Die Zahl der Verletzten ging 2013 um 3,4 % bei den Schwer- und um 2,5 % bei den Leichtverletzten zurück. – https://t.co/s6ccH13qLW ->
  • Deutschland: PKW-Produktion im Juni 2014 mit -4,4% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/NSYez4RBcl ->
  • Junge, aggressive Radfahrer verunglücken vergleichsweise selten. Sind Rüpel-Radler daher neue Verkehrsvorbilder? http://t.co/R1c3kg3TGy ->
  • Fraunhofer IVI aus Dresden entwickelt agentenbasierte Simulationssoftware zur Simulation von Fahrgastwechseln – http://t.co/uQv5Jq3oHs ->
[Hörtipp] “Rüpelzone Straßenverkehr: Wie können Radler, Autofahrer und Fußgänger fairer miteinander klarkommen?” – Im Gespräch bei DRadio Kultur

Eine Hörempfehlung in eigener Sache: Am Samstag, den 21.06., war ich zwischen 09:05 – 11:00 Uhr in der Sendung „Im Gespräch“ des Deutschlandradio Kultur zu Gast. Das Thema der Diskussion lautete Rüpelzone Straßenverkehr: Wie können Radler, Autofahrer und Fußgänger fairer miteinander klarkommen?” Im Studio war neben mir und der Moderatorin Gisela Steinhauer der Berliner Verkehrspsychologe Lutz Tesch zu Gast.

Getreu des Namens der Livesendung “Im Gespräch” war es Hörern möglich direkt im Studio anzurufen, Statements abzugeben, Fragen zu stellen und mit uns zu diskutieren. Für Anmerkungen, Lob, Kritik und Fragen stehe ich natürlich jederzeit in den Kommentaren Rede und Antwort!

Nehmen Sie die Fahrradfahrer: Für die ist wichtig: ‘Welche Qualität haben die Radwege? Ist es sicherer auf der Straße zu fahren oder auf dem Gehweg?’ Fast allen Autofahrern fehlt das Verständnis, wie das ist, wenn man von vielen Autos bedrängt wird. Die Autofahrer sagen mir wiederum: ‘Wir müssen immer mehr zurückstecken, es werden immer mehr Radwege angelegt, immer mehr Fußwege’.

- Martin Randelhoff

Mitschnitt der Sendung [Länge: 1 Stunde 25 Minuten 21 Sekunden]

MP3 zum Download

UberPop, Wundercar & Co. – Welche Wirkung hat Ridesharing auf den Taxiverkehr und den ÖPNV?

In den USA wie auch in Europa wird vermehrt über Ridesharing-Angebote wie Uber, Lyft, SideCar und Wundercar gestritten. Die Diskussion und öffentliche Aufmerksamkeit hat ihren Höhepunkt jüngst in einstweiligen Verfügungen, regulatorischen Eingriffen, europaweiten Demonstrationen und Streiks der Taxifahrer gefunden.

Erwartungsgemäß haben die Maßnahmen der Taxibranche und Taxifahrer nicht den gewünschten Effekt gehabt: Streiksand-Effekt: Taxi-Streik macht Uber in Europa populärer. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob sich die steigende Popularität auch in eine wachsende Nutzung wandelt, da Uber im Vergleich zum Taxi leicht teurer ist. Die Nutzerschaft von Limousinenservices dürfte im Allgemeinen ungleich kleiner als die Gruppe der Taxinutzer sein.

In den Medien werden zu meinem Bedauern leider der Limousinenservice UberBlack / UberLux und das Ridesharing-Angebot UberPop in einen Topf geworfen, was auch von Taxifahrer Sascha Bors (Sash) in seinem Blog zurecht bemängelt wird. Die Folgen, die rechtliche Bewertung und die Wirkung auf das Gesamtverkehrssystem sind jedoch grundsätzlich verschieden. Noch schwieriger wird es, wenn getitelt wird, dass “ein Taxikartell gegen das Internet kämpfe”.

Die rechtliche Problematik von Uber, die Verstöße gegen das Personenbeförderungsgesetz, die einstweilige Verfügung (Aktenzeichen 15 O 41/14) gegen Uber und die Folgen einer Deregulierung habe ich bereits in diesem Artikel besprochen.

Etwas anders stellt sich die Situation mit Ridesharing-Angeboten wie UberPop und dem Hamburger Unternehmen Wundercar dar. Letzterem wurde von der Hamburger Verkehrsgewerbeaufsicht per Verfügung und unter Festsetzung eines Zwangsgelds für jeden Fall der Zuwiderhandlung untersagt, Fahrtwünsche von Fahrgästen an dem Unternehmen angeschlossene Fahrer zu vermitteln. Grund für die Verfügung ist laut Verkehrsgewerbeaufsicht, dass “die [an] “Wundercar” angeschlossenen Fahrer entgeltliche Personenbeförderung durchführen, ohne im Besitz einer Genehmigung nach dem PBefG zu sein.” Die Behörde konnte nicht erkennen, dass durch Wundercar vermittelte Fahrten unter den Ausnahmetatbestand fallen, bei denen das Gesamtentgelt die Betriebskosten der Fahrt nicht übersteigt oder die Beförderung unentgeltlich ist. Wundercar gab bekannt, das Verbot zu ignorieren.

(1) Den Vorschriften dieses Gesetzes unterliegt die entgeltliche oder geschäftsmäßige Beförderung von Personen mit Straßenbahnen, mit Oberleitungsomnibussen (Obussen) und mit Kraftfahrzeugen. Als Entgelt sind auch wirtschaftliche Vorteile anzusehen, die mittelbar für die Wirtschaftlichkeit einer auf diese Weise geförderten Erwerbstätigkeit erstrebt werden.

(2) Diesem Gesetz unterliegen nicht Beförderungen

1. mit Personenkraftwagen, wenn diese unentgeltlich sind oder das Gesamtentgelt die Betriebskosten der Fahrt nicht übersteigt;

2. mit Krankenkraftwagen, wenn damit kranke, verletzte oder sonstige hilfsbedürftige Personen befördert werden, die während der Fahrt einer medizinisch fachlichen Betreuung oder der besonderen Einrichtung des Krankenkraftwagens bedürfen oder bei denen solches auf Grund ihres Zustandes zu erwarten ist.

Satz 1 Nummer 1 gilt auch, wenn die Beförderungen geschäftsmäßig sind.

– § 1 Personenbeförderungsgesetz (PBefG)

Wundercar bringt via App angemeldete Nutzer und  private Fahrer zusammen. Ziel sei es laut Eigenbeschreibung von Wundercar bei der Fahrt innerhalb der Stadt “tolle Leute kennen zu lernen”.

Screenshot der Wundercar-Anwendung für Android vom 13.06.2014 – Grafik: WunderCar Mobility Solutions GmbH

Die Fahrt sei zunächst prinzipiell kostenlos, jedoch gibt es die Option, ein Trinkgeld in “beliebiger Höhe” zu zahlen. Die Zahlung des Trinkgelds ist nur bargeldlos über das Internet möglich. Von dieser Summe behält Wundercar 20 Prozent.

Am Ende einer Fahrt wird dem Fahrgast ein Trinkgeldvorschlag gemacht, welcher unabhängig von den Betriebskosten des jeweils verwendeten Fahrzeugmodells ist. Der Betrag kann natürlich auch auf 0 € reduziert werden, allerdings dürfte durch den Vorschlag bereits eine Erwartungshaltung geweckt werden.

Das Angebot “UberPop” des mittlerweile mit 17 Milliarden US-Dollar bewerteten US-Unternehmens Uber funktioniert sehr ähnlich. Dieses bietet neben dem Limousinenservice auch die Möglichkeit, Fahrten gemeinsam mit Privatpersonen durchzuführen. Das Prinzip ist einfach: App öffnen, Standort bestimmen und Fahrer anfordern. Uber matcht Angebot und Nachfrage, vermittelt die Fahrt. In der App erscheinen Wartezeit, aktueller Aufenthaltsort des Wagens und die Bewertung des Fahrers. Nach Durchführung der Fahrt bewerten sich Fahrer und Fahrgast gegenseitig, die Bewertung eines Fahrers muss über einer bestimmten Grenze bleiben, ansonsten wird er von der Vermittlung weiterer Fahrten ausgeschlossen. Abgerechnet wird die Fahrt über die bei der App registrierte Kreditkarte, 20 Prozent des Fahrpreises gehen an Uber. Pro Minute werden 0,35 € und pro Kilometer 1 € verrechnet. Der Mindestpreis beträgt 4 €. Im Schnitt soll der Fahrpreis etwa 20 Prozent unter lokalen Taxi-Tarifen liegen.

Rechtliche Problematik

Die private Mitnahme von Personen unterliegt nicht dem Personenbeförderungsgesetz, solange die Höhe des Entgeltes die Betriebskosten der Fahrt nicht übersteigt. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass ausschließlich die Pkw-Kosten und nicht die Zeitkosten des Fahrers abgegolten werden. Mit anderen Worten: Eine Person fährt einen Dritten umsonst von A nach B. Alleine aus dem Opportunitätskostenprinzip (was kann ich während der Zeit verdienen, wenn ich etwas anderes machen würde?) ist dies für Anbieter unsinnig. Denkbar wäre, dass beispielsweise ein Berufstätiger einen Dritten auf dem Weg zur / von der Arbeit mitnimmt, um dies Kosten für seinen Arbeitsweg zu verringern. An dieser Stelle wäre zu diskutieren, in welcher Höhe die Kosten durch den Dritten kompensiert werden dürfen, wenn anstelle einer Gewinnerzielungsabsicht einer Verlustverringerungsabsiht tritt. Unentgeltlich ist nur jene Beförderung, für die nichts zu bezahlen ist (BVerwG, Urteil vom 31.01.1975, Buchholz 442.010 § 4 UnBefG Nr. 3).

Es ist daher sehr fraglich, ob und in welchem Rahmen Wundercar und UberPop nicht unter die Regelungen des Personenbeförderungsgesetzes fallen können.

Fahrer, welche bei UberPop und Wundercar anbieten, dürften aufgrund der Preisstruktur eine ungenehmigte Personenbeförderung gemäß § 61 Abs. 1 Nr. 1 PBefG betreiben. Hierfür reicht bereits aus, das Entgelt über den realen Betriebskosten des Pkw anzusetzen. Hinzu kommen vermutlich Verstöße gegen die Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BOKraft) und § 48 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) (Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung).

Diese rechtlichen Regelungen gelten zum Schutz des Anbieters wie des Fahrgastes. Sie sind daher nicht mit Argument abzulehnen, dass sie aus der Zeit gefallen und innovationsfeindlich seien. Die technische Überprüfung der Fahrzeuge, die Eignungsfeststellung des Fahrers, eine Versicherungspflicht, die transparente Festsetzung des Entgelts via Fahrpreisanzeiger etc. dienen dem Fahrgast und haben ihre Berechtigung.

Insbesondere die Versicherungs- und Haftungspflicht ist nicht zu unterschätzen: Bei einer entgeltlichen geschäftsmäßigen Personenbeförderung ist ein Haftungsausschluss des Fahrzeughalters wegen Personenschäden generell nicht möglich. Da jede Fahrt, für die etwas bezahlt wird, entgeltlich ist, wäre im Falle eines Unfalls der Fahrzeughalter haftbar. Fraglich ist nun, ob und in welcher Höhe die Versicherung des Fahrzeughalters Schäden aus einer entgeltlichen Fahrt abdeckt. Ohne expliziten Versicherungsschutz ist das Anbieten einer solche Fahrt sowie die Nachfrage nach einer Mitnahme als kritisch zu betrachten.

Aus einem Schriftwechsel im Juni und Juli des Jahres 2014 zwischen der Hamburger Behörde für Verkehr und der Versicherung DAdirekt ist bekannt, dass die Hamburger Behörde bei Versicherungen den Versicherungsstatus von bei WunderCar tätigen FahrerInnen abfragt. Im vorliegenden Schriftwechsel wird die Versicherung informiert, dass der Versicherungsnehmer mindestens 74 Fahrten für Wundercar gegen Bezahlung eines “Trinkgeldes” in taxipreisähnlicher Höhe durchgeführt hat. Da der Versicherungsnehmer bei Abschluss des Versicherungsvertrages die Nutzungsart des Fahrzeuges laut Antwortschreiben von DAdirekt mit “überwiegend privat” angab, jedoch das Fahrzeug auch zu gewerblichen Zwecken verwendete und sich in Folge aus der geänderten Nutzungsart eine Gefahrerhöhung ergibt, hat die Versicherung den Vertrag außerordentlich gekündigt. Die gewerbliche Nutzung eines Fahrzeugs bzw. gar “Gewerbliche Personenbeförderung” erhöht die Versicherungsprämien deutlich.

Unabhängig von der rechtlichen und versicherungstechnischen Problematik ist überlegenswert, ob Wundercar nicht ähnlich Mitfahrten und Mitfahrzentralen vom Personenbeförderungsgesetz ausgenommen ist (BVerfG Urteil vom 07.04.1964 – 1 BVL 12/63). Hierfür ist jedoch von essentieller Bedeutung:

Da nicht der Mitfahrer, sondern der Kraftfahrzeugbesitzer bestimmt, ob und mit welchem Ziel eine Fahrt unternommen wird, würde in aller Regel die Fahrt auch stattfinden, wenn niemand mitfährt oder wenn nur Fahrgäste mitfahren, die nicht durch Mitfahrerzentralen vermittelt sind.

Davon ausgeschlossen wären jedoch Fahrten, die im Rahmen eines taxiähnlichen Nebenverdienstes angeboten werden. Für ein flächendeckendes und verlässliches Verkehrsmittel über den ganzen Tag hinweg muss in diesem Fall jedoch die Zahl der Fahrtanbieter entsprechend groß sein (siehe auch zweiseitiges kritische Masse-Problem im nächsten Abschnitt).

Ridesharing aus verkehrlicher Sicht

UberPop wie auch Wundercar fallen aus verkehrlicher Sicht in den Bereich des sogenannten “Ridesharing”, das Mitnehmen einer Person im Pkw einer Privatperson. Bereits in den vergangenen Jahren haben verschiedene Anbieter versucht, entsprechende Plattformen im Markt zu platzieren, Fahrten zusammenzulegen und somit Verkehr zu vermeiden.

Meistens sind diese jedoch am zweiseitigen kritische Masse-Problem gescheitert: Für einen funktionierenden Ridesharing-Markt muss sowohl die Anbieterseite wie auch die Nachfragerseite eine ausreichende Größe besitzen. Nicht nur hinsichtlich ihrer Gesamtgröße, sondern auch relationsspezifisch und in ihrer geografischen Ausbreitung. Die Mitnahme bzw. Mitfahrt in einem Pkw kann nur dann funktionieren, wenn sowohl der Fahrer wie auch der Mitfahrer zur selben Zeit in dieselbe Richtung möchten. Natürlich ist es durch entsprechende Algorithmen möglich, nur Teilstrecken anzubieten, zeitliche Flexibilität abzubilden und über eine optimierte Route möglichst viele Nachfrager aufzunehmen. Voraussetzung ist jedoch, dass ein ausreichend großes Potenzial an Nachfrage und Angebot vorhanden ist, ein Problem an dem bereits einige Anbieter gescheitert sind. Statt auf den breiten Massenmarkt abzuzielen, setzen sie mittlerweile lieber auf betriebliche Mobilität und versuchen, die Arbeitswege von Mitarbeitern zu optimieren.

Ridesharing und der ländliche Raum

Ich persönlich bin skeptisch, ob sich Ridesharing in Deutschland im städtischen Umfeld so durchsetzen können wird, wie es erhofft und von entsprechender Interessensseite propagiert wird. Weitaus interessanter – jedoch keinesfalls so sexy und Ertrag bringend – wäre ein Einsatz im ländlichen Raum und die Schaffung einer funktionierenden und nutzerfreundlichen Plattform zur Mitnahme von Nachbarn und anderen Dorfbewohnern als Instrument, um Mobilität im ländlichen Raum unter dem Einfluss des demografischen Wandels sicherzustellen. Nicht weil Dorfgemeinschaften und die Kommunikation in denselben nicht mehr funktionieren, sondern weil unvollständige Informationen das Zusammenkommen von Menschen verhindern und Potenzial verschwenden.

Ridesharing und der ÖPNV

Neben vielfältiger Möglichkeiten im ländlichen Raum sowie in städtischen Randbezirken gibt es natürlich auch zahlreiche Rückkopplungen mit dem Öffentlichen Personennahverkehr. Was für Taxis gilt, gilt ebenso für Ridesharing-Angebote: Sie sind komplementär zum ÖPNV und verringern Pkw-Besitz. Sollte ein bestimmter regelmäßiger Weg mit dem ÖPNV nicht oder nur sehr unkomfortabel zurücklegbar sein (Randzeiten, Wochenendverkehr, viele Umstiege, lange Wartezeiten, usw.), besteht die Gefahr, dass der Kauf eines Pkw in Betracht gezogen wird. Aufgrund des hohen Fixkostenanteils und der hohen laufenden Kosten (insbesondere Zeitwertverlust) lohnt sich die intensive Nutzung des Pkw, der Fahrgast ist für lange Zeit auch für andere Fahrten mit dem ÖPNV verloren. Aus diesem Grund sind alle Verkehrsarten, welche die Nutzung und den Besitz eines Pkw reduzieren, per se gut für den ÖPNV. Auch Ridesharing kann diesbezüglich einen Beitrag leisten und dem ÖPNV sogar direkt Kunden zuführen. Ziel einer Mitfahrt kann ja auch eine Verkehrsstation, Haltestelle oder ein Haltepunkt sein.

Fazit

Ridesharing-Angebote können meiner Meinung nach durchaus eine positive Wirkung auf das Verkehrssystem haben. Es ist jedoch zweifelhaft, ob ihre Veränderungswirkung eine signifikante Größe erreichen wird. Der Erfolg ist letztlich von der Zahl der Anbieter und Nachfrager abhängig. Dies gilt umso mehr, wenn man ein rechtlich zulässiges und mit dem PBefG im Einklang stehendes Modell schaffen möchte.

Aus heutiger Sicht glaube ich jedoch nicht, dass Ridesharing-Angebote eine ernstzunehmende Gefahr für den Taximarkt darstellen werden. Dazu ist die Rolle des Taxis als öffentliches Verkehrsmittel mit entsprechender Betriebspflicht zu wichtig. Die Politik dürfte dieses grundständige Angebot nicht für einen Nischenmarkt, der im Vergleich zum Taxi auf die eine oder andere Weise “revolutionär und innovativ” scheinen mag, opfern. Unabhängig von der derzeitigen Entwicklung dürfte es dem Taximarkt jedoch gut zu Gesicht stehen, die Angebotsqualität weiter zu verbessern, innovative Dispositionsalgorithmen anzuwenden und den technologischen Fortschritt mitzugehen.

Es bleibt zudem abzuwarten, ob und in welcher Form sich Anbieter wie UberPop und Wundercar gegen entsprechende behördliche und gerichtliche Anordnungen behaupten können. Eine reine Trotzreaktion (“Wir sind neu und innovativ, wir vermitteln trotz Verboten weiter!) dürfte mittelfristig wenig erfolgversprechend sein.

Aktualisierung – 23.07.2014

Problematik mit Kfz-Versicherungen aufgrund des Schriftwechsels zwischen der Hamburger Behörde für Verkehr und der Versicherung DAdirekt in den Abschnitt “Rechtliche Problematik” eingefügt.

Disclosure: Ich bin juristischer Laie. Alle Aussagen, die ich in diesem Artikel getätigt habe, sind daher ohne Gewähr. Uber war im Jahr 2013 Partner des von mir veranstalteten Future Mobility Camps Berlin.

Verkehr in 140 Zeichen am 30.05. – 04.06.2014
Verkehr in 140 Zeichen am 09. / 10.05.2014
  • Amerikaner mit geringem Einkaufen laufen oder fahren am häufigsten Rad. – Streetsblog USA – http://t.co/ulizc3S0W2 http://t.co/tzsbzIYIlx ->
  • Pkw-Besitz und Nutzung sind eben doch eine monetäre Frage. Die Pkw-Abhängigkeit in den USA stellt jedoch Fragen der sozialen Ausgrenzung. ->
  • Natürlich wären Raumstrukturen, welche auch ohne Pkw funktionieren, besser. Wenn diese aber nicht vorhanden sind, ist der Pkw einziges… ->
  • …Mittel der sozialen Integration und Teilhabe. Was also machen? Langfristig Strukturen anpassen, aber kurzfristig? ->
  • Es gibt Spekulationen, ob Google #Uber kaufen wird. Google & Uber = Goober – Engagdet . http://t.co/DnFGHkSxWH #google ->
  • Selbstfahrendes Auto: „Ein Sensor ermüdet nicht“ – futurezone – http://t.co/tQ7aKxKLo5 (#AUDI inside, via @Popinde) ->
  • Die Stadtverwaltung von #Dresden hat ein Wahlplakat der Grünen verboten. Darauf ist ein Fahrrad zu sehen. – http://t.co/Mt4GT3FeXE ->
  • Kommunen kündigen Widerstand gegen die Nutzung von Busspuren durch #Elektroautos an. Die Freigabe sei keine Aufgabe des Bundes. ->
  • Insbesondere Berlin, Hamburg, München und Stuttgart sind dagegen, da man sich so unnötige Probleme selber schaffe. #elektroautos #öpnv ->
  • Chinesische Ingenieure wollen Bahntunnel unter der Beringstraße in die USA bauen. Fahrzeit China – USA: 2 Tage. – http://t.co/tToHD3tJp1 ->
  • Abgelöster Hahn-Chef rät zu weniger Einfluss der Politik – airliners – http://t.co/Yd35Fo9pUj ->
  • Verkehr in 140 Zeichen in der speziellen #wocomoco-Edition – http://t.co/xJRRzB1hbq… #sharing #carsharing #bikesharing / @mobilityacademy ->
  • Und natürlich gibt es auch noch die “normalen” Verkehr in 140 Zeichen-Links vom 5. – 8. Mai: http://t.co/Ew8Keoi18n ->
  • China möchte afrikanische Staaten beim Aufbau eines Hochgeschwindigkeitsnetzes unterstützen und Technologie liefern. http://t.co/EiHwzzbfNu ->
  • Autonom fahrende Fahrzeuge werden kommen. Ob wir sie wollen oder nicht. – TIME – http://t.co/MPnH2EGT7K (Video, 4:57 Min) ->
  • “China will die Welt mit Super-Zügen überziehen” – ZEIT Online China Blog – http://t.co/7aFI4FmfUz ->
  • #China könnte mit dem Bau dichterer Städte 1,4 Billionen USD Infrastrukturinvestitionen sparen – http://t.co/QVfiwzt4Wx #urbanisierung ->
  • China könnte mit dem Bau dichterer Städte 1,4 Billionen USD Infrastrukturinvestitionen sparen http://t.co/2PyhxP9hnn ->
  • Mir kann man nicht vorwerfen, dass ich Weltbank-Studien nicht lese! ;-) http://t.co/0IfRIU1X7k Siehe diesen Artikel: http://t.co/mwyDq9Pn40 ->
  • Frage: Was macht die @autobildonline bei ihrem Vergleich falsch? (19/2014, S. 70) http://t.co/LVcEV94hkw ->
  • Auflösung zu @autobildonline: Es werden nur die Spritkosten und nicht die Vollkosten angesetzt, Golf (Diesel oder Benziner?) 0,42 €/km ->
  • Für die Strecke (4,4 km) sind also 1,85 € fällig. Anscheinend wird das Auto auch nicht geparkt. -> Zeitaufwand?!? / @autobildonline ->
  • Vergleiche mit Einzelfahrten verzerren zudem das Bild, da man auch keinen Mietwagen angesetzt hat. -> Weitere Verzerrung / @autobildonline ->
  • Man hat anscheinend außerhalb des Berufsverkehrs den “Weg zur Arbeit” getestet. Macht das Ergebnis nicht aussagekräftiger / @autobildonline ->
  • In Melbourne soll für 8,5 – 11 Mrd. AUS-$ der Melbourne Rail Link, ein Eisenbahntunnel unter der Stadt, gebaut werden http://t.co/9vTGNGhDgy ->
  • Der Flughafen Heathrow denkt über eine Congestion Charge für die Zufahrtsstraßen nach. Im Ausbaufall und ab 2030. – https://t.co/UUONp57Uez ->
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Schlußstrich

Fahrer sind sicherer, wenn die Straßen trocken sind – Straßen sind sicherer, wenn die Fahrer trocken sind
Sam Ewing

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