Artikel zum Thema Berlin
Erweiterungspotenzial der Berliner Bahnnetze – wo sind Neubaustrecken für U-Bahn, S-Bahn oder Tram sinnvoll?

Berlin wird oft als Beispiel für eine Stadt verwendet, in der man auch ohne ein Auto auskommt. Dies wird mit einem der ältesten und dichtesten Verkehrsnetze Deutschlands begründet, das im Wesentlichen aus vier Verkehrsmitteln besteht:

  • der U-Bahn, die hauptsächlich in den inneren Stadtbezirken verkehrt,
  • der S-Bahn, die sowohl innerstädtische Verkehrsaufgaben als auch die Anbindung von Randbezirken und des Umlandes übernimmt, auch wenn zumeist parallel geführte Regionalbahnen auf bestimmten Abschnitten mittlerweile ähnliche Aufgaben tragen,
  • der Straßenbahn, die im Osten der Stadt von großer Bedeutung ist und als sogenannte Metrotram viele wichtige Hauptstrecken bedient, im Westen aber 1967 eingestellt wurde und auch nach der Wende kaum dorthin zurückgekehrt ist,
  • und dem Bus, der nicht nur ergänzende Funktionen, sondern im Westteil der Stadt mangels Straßenbahnen als sogenannter Metrobus auch die Bedienung wichtiger Verkehrsadern wahrnimmt.

Genauer betrachtet weist das Berliner Schienenverkehrsnetz an vielen Stellen Lücken auf, wodurch Umsteigezwänge erzeugt oder große Gebiete alleine mit dem Bus versorgt werden: Viele Außenbezirke im ehemaligen West-Berlin profitieren also kaum vom dichten Schienennetz in der Innenstadt und das Auto ist dort für sehr viele Menschen nach wie vor das Verkehrsmittel der Wahl.

U1 fährt in die Station Warschauer Straße ein – Foto: Flowizm … @ FlickrCC BY 2.0

Angesichts knapper Kassen, weitgehend stagnierender Nachfrage nach öffentlichem Verkehr und alternder Infrastruktur liegt der Schwerpunkt der Verkehrspolitik in Berlin aber heutzutage nicht mehr auf dem Bau komplett neuer Schienenstrecken, sondern auf der Erneuerung bestehender Infrastruktur, der Optimierung der darauf angebotenen Fahrpläne oder der Verbesserung der Linienführungen von Straßenbahnen und Bussen – das entspricht damit auch eher dem heutigen Aufgabenfeld von Verkehrsbetrieben und Verkehrsplanern oder der universitären Forschung.

Dennoch soll sich dieser Artikel nur mit Neubaustrecken für den städtischen Schienenverkehr beschäftigen, denn allein hier gibt es in Berlin genügend Erweiterungsmöglichkeiten, die seit Jahrzehnten aufgeschoben werden, deren Wirkung unterschätzt wird oder die gar nicht in der Diskussion auftreten, auch wenn sie die Effizienz und Attraktivität des Schienenverkehrs in manchen städtischen Teilräumen deutlich erhöhen könnten.

Dazu zählen vorrangig die Anbindung der wichtigsten überregional bedeutenden Verkehrsknotenpunkte, also dem neu entstandenen Hauptbahnhof und dem neu entstehenden Flughafen, Lückenschlüsse im Bestandsnetz der U-Bahn und Straßenbahn von teilweise großer Netzwirkung und die bessere Anbindung von derzeit vom Schienenverkehr weitgehend abgehängten, aber teils dicht besiedelten Stadtrandsiedlungen

Der Nutzen von Neubaustrecken in bestehende (periphere) Wohngebiete kann zwar groß sein, aber wäre weitgehend auf bestimmte Stadtteile oder Verkehrsrelationen beschränkt – sie betreffen also jeweils nur einen kleinen Anteil der Berliner Wählerschaft und werden vermutlich daher von der Politik weniger fokussiert. Dazu kommt, dass in etablierten Wohnvierteln – im Unterschied zur City oder neu entstandenen Stadtvierteln – weniger eine echte Interessensvertretung für eine neue Schienenanbindung als medienwirksame Proteste von Anwohnern gegen ein solches Projekt erwartet wird, selbst wenn die Mehrheitsmeinung eine andere sein sollte. Auch in manchen anderen Metropolen wie Hamburg, London oder New York ließ oder lässt sich ein gewisser Stillstand bei der Entwicklung der Schienennetze außerhalb von Innenstadt und stadtweit bedeutenden Entwicklungsgebieten beobachten, auch wenn in den letzten Jahren besonders in London eine Trendwende stattgefunden hat und in Hamburg nach dem Abbruch der Stadtbahnplanungen wenigstens der Ausbau der U-Bahn in die Außenbezirke wieder in Betracht gezogen wird.

Dieser Artikel soll sowohl altbekannte als auch neue Ideen zur Optimierung des Berliner Schnell- und Straßenbahnnetzes vorstellen und auf die Vor- und Nachteile der einzelnen Optionen eingehen – mit dem Ziel, Verlängerungsmöglichkeiten wieder mehr in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Eine quantitative Bewertung der Kosten und Nutzen muss dann Verkehrsplanern und Bauingenieuren überlassen werden. Grundlage jeder sinnvollen Kosten-Nutzen-Betrachtung sind aber erst einmal Erfolg versprechende Projektideen, wobei eine hohe Anzahl in Betracht gezogener Alternativen und Optionen die Ergebnisqualität solcher Untersuchungen nur verbessern kann. Anstelle der isolierten Betrachtung einer einzelnen Neubaustrecke ohne Anpassung des Restnetzes sollten Kombinationen verschiedener Teilprojekte bewertet werden und Bahnprojekte in einen Zusammenhang mit städtebaulicher Entwicklung gestellt werden.

Als grober Richtwert für die Baukosten einer 1 km langen Strecke können 10-20 Mio. € für eine innerstädtische Straßenbahn und etwa das Zehnfache davon für eine unterirdisch geführte U-Bahn verwendet werden. Allerdings hängen die Baukosten gerade bei Tunnelstrecken stark von der anzuwendenden Bauweise und anderen Faktoren ab. Die Kostennachteile einer U-Bahn gegenüber einer Straßenbahn können aber durch die deutlich höhere durchschnittliche Reisegeschwindigkeit (U-Bahn über 30 km/h, Straßenbahn unter 20 km/h) und die höhere Kapazität aufgewogen werden – bei Streckenverlängerungen im Außenbereich spielt der letzte Aspekt aber vor allem indirekt eine Rolle, nämlich durch zusätzlich gewonnene Fahrgäste auf der Kernstrecke.

Dieser Artikel umfasst 12 Kapitel, die sich alle mit einem speziellen Handlungsraum beschäftigen und daher weitgehend unabhängig voneinander gelesen werden können.

  1. Hauptbahnhof und Moabit
  2. Kurfürstendamm und City West
  3. Tram in die westliche Innenstadt
  4. Friedrichshain-Kreuzberg und Ostkreuz
  5. Weißensee und Pankow
  6. Märkisches Viertel
  7. Flughafenareal Tegel
  8. Spandau und Falkensee
  9. Steglitz-Zehlendorf
  10. Tram in den Süden
  11. Flughafen Berlin-Brandenburg (BER)
  12. Tangentialverbindungen im Osten
    Fazit
    Zum Weiterlesen

Die darin untersuchten Erweiterungsmöglichkeiten bauen zumeist auf aktuellen oder ehemaligen Planungen auf, insbesondere dem sogenannten 200-km-Plan. Mit diesem von den fünfziger Jahren bis in die neunziger Jahre entwickelten Konzept, dessen Grundstock unter Ernst Reuter von 1953 bis 1955 gelegt wurde, sollte das U-Bahn-Netz auf eine Streckenlänge von über 200 km gebracht werden – heute hat die Berliner U-Bahn eine Streckenlänge von 145 km und 55 km neue U-Bahn-Strecken wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Trotzdem sollten die meisten der darin enthaltenden Teilprojekte immer noch ernst genommen werden. Manche von ihnen würden heute noch mehr genutzt als vor fünfzig Jahren, denn trotz der Berliner Teilung umfasste der 200-km-Plan stets auch Strecken zwischen den West- und den Ostbezirken. Diejenigen Kernvorschläge, die bei entsprechendem politischem Willen mittelfristig (also etwa innerhalb von 20-25 Jahren) umgesetzt werden könnten und eine gewisse Priorität besitzen, haben auf den Plänen eine dunklere Färbung als alternative Streckenführungen, langfristige Erweiterungsoptionen oder historische Planungen, welche eher dazu anregen sollen, sich weiter und tiefer mit diesem interessanten Thema zu befassen. (mehr …)

Verkehr in 140 Zeichen am 16. – 28.11.2014
Das war das Future Mobility Camp Berlin 2014

Das vierte Future Mobility Camp am 21. und 22. November 2014 befasste sich intensiv mit der Suche nach einem Weg aus unserer Ölabhängigkeit. Unter dem Titel „Energiewende meets Verkehrswende“ wurde sowohl nach technischen wie auch strukturellen Lösungen gesucht, intensiv diskutiert und debattiert. Über die Kooperation mit der israelischen Fuel Choice Initiative und der israelischen Botschaft in Berlin wurde eine der weltweit führenden Technologie-Nationen eng in die Entwicklung entsprechender Lösungsansätze eingebunden. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) konnte dem engen Zusammenspiel zwischen Verkehr, Energie und Informations- und Telekommunikationstechnologie ein entsprechender Rahmen gesetzt werden.

Eröffnung des Future Mobility Camp Berlin 2014 durch Martin Randelhoff – Foto: Patrick Johannsen / Future Mobility Camp

Im Vorfeld der Veranstaltung führten die teilnehmenden Startups interessante und hoffentlich erfolgreiche Gespräche mit strategischen Investoren und Industrieunternehmen wie unter anderem Daimler / moovel, Opel, Siemens, Bombardier, Lufthansa, Deutsche Bahn, Ernst & Young (EY), Hamburger Hochbahn und Schneider Electric.

Das offizielle Programm startete gegen 15 Uhr. Nach der Begrüßung durch Dr. Frank Wolter vom InnoZ und mich wurde die Veranstaltung offiziell vom Botschafter Israels in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, eröffnet. In seiner Rede verwies er insbesondere auf den Willen beider Länder, ihre Wirtschaftsbeziehungen zu vertiefen, als Industrienationen gemeinsame technische Lösungen zu entwickeln und in den Bereichen alternative Energien, innovative Mobilitätsangebote sowie IKT-Lösungen enger zusammenzuarbeiten. Die bereits geschaffene Grundlage solle genutzt und ausgebaut werden, so Botschafter Yakov Hadas-Handelsman.

Seine Exzellenz Botschafter Yakov Hadas Handelsman auf dem Future Mobility Camp Berlin 2014 – Foto: Patrick Johannsen / Future Mobility Camp

Im Anschluss richtete Dr. Tomen Cohen, wissenschaftlicher Berater der israelischen Fuel Choice Initiative, seine Grußworte an die Veranstaltungsteilnehmer.

Nach dieser Eröffnung stellten fünf israelische und fünf deutsche Startups ihre Ideen oder technischen Lösungen im Rahmen unserer idea pitches vor.

Eine der innovativen technischen Lösungen: SoftWheel – Foto: Patrick Johannsen / Future Mobility Camp

Vertreten waren Arilou (IL) mit einer Lösung gegen Cyberangriffe auf Fahrzeuge, City Transformer (IL) mit einem eigenentwickelten und zusammenklappbaren Stadtfahrzeug, graphmasters (DE) mit ihrer Lösung zur Echtzeit-Verkehrsoptimierung, HopOn (IL) mit einer neuartigen Anwendung für das Ticketing im ÖPNV, die Innovative Mobility Automobile GmbH (DE) mit ihrem Elektrofahrzeug Kolibri, die Logi Tec Managementberatung GmbH mit der RoRo Trasse (DE), das junge Startup paketoo (DE) mit einer Art Mifahrzentrale für Pakete, die Parkmanagementlösung ParkTag (DE), welche frei werdende Parkplätze mithilfe von Smartphones detektiert, Softwheel (IL) mit einem neuartigen Reifendesign, welches die Dämpfung in die Speichen integriert, E-Scooter-Sharinganbieter eMio Sharing (DE), BigData-Verarbeiter Times Twenty Five (IL / DE) und  TripTrends (DE) mit ihrer Lösung zum Tracking genutzter Verkehrsmittel.

Podiumsdiskussion auf dem Future Mobility Camp Berlin 2014: Krisitna Bognar, Dr. Tomer Cohen, Boaz Mamo, Dr. Frank Wolter, Christian Thiel – Foto: Patrick Johannsen / Future Mobility Camp

Nach den Pitches folgte eine Podiumsdiskussion, die von Christian Thiel von der London School of Economics and Political Science, moderiert wurde. Teilnehmer waren neben Dr. Tomen Cohen (Fuel Choice Initiative), Boaz Mamo, Executive Director of EcoMotion vom Israel Innovation Institute auch Dr. Kristina Bognar, Senior Energy Manager von Schneider Electric und Dr. Frank Wolter vom InnoZ. Die teilnehmenden diskutierten über aktuelle technische Entwicklungen, die Verkehrssysteme in Berlin und Tel Aviv, Carsharing-Konzepte und Anreize für die Bevölkerung, alternative Kraftstoffe oder Verkehrsmittel aus dem Umweltverbund (ÖPNV, Fuß, Rad) zu nutzen. Die Diskussionen auf dem Podium wurden bei der Abendveranstaltung in der Digital Eatery weitergeführt.

Intensiver Austausch bei leckerem Essen, Bier und anderen Getränken in der Digital Eatery – Foto: Patrick Johannsen / Future Mobility Camp

Am Samstag wurde die Veranstaltung im Bar Camp Format fortgesetzt. Die Teilnehmer diskutierten zu selbst gewählten Schwerpunkten im Rahmen der Energie-  und Verkehrswende. Vertiefte Diskussionen gab es zu folgenden Themen: „Das Smartphone als Erhebungsinstrument“ (Stephan Leppler, InnoZ), „Car2X: was passiert, wenn Autos gehackt werden?“ (Ziv Levi, Arilou), „Die Welt der Mobility-Start ups in Israel und ihre Finanzierung“ (Boaz Mamo, Israel Innovation Institute), „Elektromobilität in Berlin und damit verbundene rechtliche Fragestellungen“ (Dr. Gerd Leutner, CMS Hasche Sigle), „Anreize für OEMs Autos, V2G-fähig zu machen“ (Vipul Toprani, InnoZ), „Kooperationsmöglichkeiten für Startups mit DB Systel“ (Matthias Patz, DB Systel), „Mobile Meetering und virtuelle Kraftwerke“ (Knut Hechtfischer, Ubitricity), „Der Bahnhof der Zukunft“ (Florian Ohly, DB Station & Service  / Dr. Tim Lehmann, InnoZ). Außerdem stellte die israelische Studentin Ayelet Fishman ihr Konzept zu urbaner Logistik vor und diskutierte gemeinsam mit Gideon Goldwine von City Transformer über Fahrzeugentwürfe und die mobile Energienutzung der Zukunft.

Sessionplan des Future Mobility Camps Berlin 2014

Wir danken unseren Partnern moovel, civity Management Consultants, dem Israel Trade Center Berlin, der Deutschen Bahn AG (Moving Ideas) und der Stiftung deutsch-israelisches Zukunftsforum, ohne deren Unterstützung das Future Mobility Camp Berlin 2014 nicht hätte stattfinden können.

Verkehr in 140 Zeichen am 10.11.2014
  • Der Schifffahrt geht es schlecht. Mal wieder. Aber so lang dauerte die Krise noch nie. – ZEIT ONLINE – http://t.co/Eysnl74yr2 ->
  • DeinBus.de in der Insolvenz: Überrollt von der Konkurrenz – http://t.co/F5HUmwS6uN #fernbus Mir tut das für die Jungs echt leid! ->
  • Großbritannien investiert 15 Milliarden britische Pfund, um über 100 Flaschenhälse im Straßennetz zu beseitigen – http://t.co/z5QLizKxOv ->
  • Der #Radverkehr bringt einen Nutzen von 0,16 € / km. Der Pkw kostet im Vergleich 0,15 € / km. http://t.co/g1XGPvrMoD http://t.co/wn6iLuko0Z ->
  • RT @DJanecek: Dr. Matthias Klauda (Bosch GmbH): „30% des innerstädtischen Verkehrs ist Parkraumsuchverkehr“ #GreenCar ->
  • RT @DJanecek: Kann das vernetzte Auto Verkehr substituieren oder erzeugt Vernetzung einen eher komplementären Effekt für die Mobilität? (Prof. Rammler) ->
  • RT @DJanecek: „Flächendeckend Fahrzeuge fernsteuern – da glauben wir eigentlich nicht dran“ Dr. Klauda (Bosch) zur Perspektive Autonomes Fahren ->
  • RT @DJanecek: „Entscheide ich in Unfallsituation pro Radfahrer oder SUV?“ – Ethische Fragestellungen beim Autonomen Fahren unbeantwortet (Prof. Rammler) ->
  • RT @DJanecek: Jens Redmer (Google): „Warum sind wir im Auto? Weil es geht. Ob daraus ein gewinnbringendes Geschäftsmodell wird, weiß ich nicht.“ ->
  • ADAC steigt aus Joint Venture ADAC Postbus aus. Die Deutsche Post wird ab 11/14 den Postbus alleine steuern http://t.co/p4v6rHO7B0 #fernbus ->
  • Wie sich Google die Autoindustrie in die Arme treibt – Medium – https://t.co/mHgJNAj07J ->
  • ÖBB-CEO: Der schlechte Netzausbau behindert den Güterverkehr auf der Schiene – Wirtschaftsblatt – http://t.co/i3dHpCLIpE #Bahn ->
  • Auch ein Mittel. In Boston kostet die Fahrt mit dem ÖPNV vom Flughafen in die Stadt nichts, der Rückweg aber schon. http://t.co/z6IBqLjAT1 ->
  • Fahrgastzahl vom Flughafen in die Stadt (kostenfrei): +18 % / Rückweg (bezahlt): +70 % an Werktagen, Sonntag +38 %. ->
  • Ergebnisse SrV (46 kommunale Auftraggeber, >100 deutsche Städte, n >130.000 Personen) 2008 – 2013: MIV -5%, ÖPNV +8%, Rad +8%, Fuß konstant ->
  • Verkehrsleistung (Summe der Weglängen an einem Tag): #Radverkehr +11%, Motorisierter Individualverkehr -2%, ÖPNV -11%, Fuß -11%. #SrV  ->
  • #Carsharing und #Bikesharing sind aus der Nische raus und >1 %. Wenn vorhanden, Nutzeranteile mittlerweile schon bei fünf bis zehn Prozent. ->
  • Senioren: Mehr Führerscheine, mehr Pkw, stärkere Pkw-Nutzung. Senioren kompensieren das ökologischere Mobilitätsverhalten junger Menschen. ->
  • SrV: Anteil Haushalte ohne Pkw: 32 Prozent (2008: 37 %). Bei Personen bis 45 Jahre Abnahme, über 45 Jahre Zunahme der Motorisierung. ->
  • Die auf Stadtebene bezogene Entwicklungen werden sicherlich sehr spannend! Veröffentlichung dauert aber noch etwas… http://t.co/GcUBSzGZhe ->
  • Für jene welche es nicht wissen: SrV = „Mobilität in Städten–SrV 2013“ (System repräsentativer Verkehrsverhaltensbefragungen) (Prof. Ahrens) ->
  • SrV wird alle 5 Jahre durchgeführt und ist die am längsten kontinuierlich durchgeführte verkehrswissenschaftliche Untersuchung Deutschlands ->
  • Die zweite große Studie dieser Art ist MiD – Mobilität in Deutschland. Unterschied: SrV fokussiert sich auf Städte. https://t.co/uFgojCeGSW ->
  • Regeln für Roboterautos: Gesetze für autonomes Fahren fehlen – heise online – http://t.co/guPH9j2xkM ->
  • BMW stellt Straßenlaterne zum Aufladen von #Elektroautos vor – http://t.co/BncDM1Vg1i Ubitricity wird wohl weniger erfreut sein… ->
  • Autofahrer verbrachten während des #Bahnstreik 30 Prozent mehr Zeit im Stau – Spiegel Online – http://t.co/sdfnRN1DTh #streik #gdl ->
  • Resonator Forschungspodcast: Verkehrsforschung am DLR mit Barbara Lenz – https://t.co/SCpd6KbtpV [01:47:29] ->
  • Teil 2: Verkehrsforschung am DLR aus der Ingenieursperspektive (Pkw und #Bahn) – https://t.co/2Mwuj0q0ap [01:53:04] ->
  • Wieso Stau in großen Metropolen und Städten auch ein Problem für kleine Städte ist. – Citylab – http://t.co/CGCnMBO64e ->
  • Chile plant Investitionen von 4,2 Milliarden US-Dollar in den öffentlichen Verkehr (dauert aber noch). – IRJ – http://t.co/AKrUe160XK ->
  • Eine ganz besondere Nachtschicht: Wie Mitarbeiter der S-Bahn Berlin den Mauerfall und die Zeit danach erlebten – http://t.co/KEsARS0efD ->
  • Bericht des Tf Dieter Müller über seinen Dienst in jener Nacht, in der die Mauer fiel, in voller Länge: http://t.co/n6pGaZc0Aw ->
Verkehr in 140 Zeichen am 03. – 06.11.2014
  • #Pkwmaut: „Sofort gelöscht“ bedeutet also nur 13 Monaten gespeichert. Aus Erstattungsansprüchen! – taz – https://t.co/C7xRyBvlZN #maut ->
  • Der #BER ist bereits bei Eröffnung zu klein, die Mehdornsche Ausbauwunschliste beläuft sich auf 3,2 Milliarden Euro. Auf ihr finden sich… ->
  • …eine Erweiterung der Terminals für 1,3 Mrd., eine dritte S/L-Bahn für eine Mrd., Sanierung Apron 430 Mio. – http://t.co/pGemtksp6Q in reply to zukunftmobil ->
  • 6.164 reine Elektroautos wurden laut Fachdienst EagleAID im September in Westeuropa neu zugelassen – http://t.co/clpfK9JeVc (via @electrive) ->
  • Westliche Konkurrenten sparen im Kampf gegen die Golfairlines. Gegen Emirates haben sie trotzdem kaum eine Chance. http://t.co/WI7mO1uPEj ->
  • Verkehrsminister kontra BKA: Dobrindt schließt Weitergabe von Maut-Daten für Fahndung aus. http://t.co/OGcZuyFxqD Nur ist das BKA länger da. ->
  • RT @ElmarKulke: Guter Vortrag zu Potentialen von ITS und starrer Planungsstruktur in D von @zukunftmobil bei ‚wie bewegen wir uns (morgen) ->
  • Frankreich: PKW-Neuzulassungen im Oktober 2014 mit -3,8% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/G6TCk7HOxW ->
  • Letztes „Costa Concordia“-Opfer bei Abwrackarbeiten gefunden. Insgesamt hatte es bei dem Unglück 32 Tote gegeben. – http://t.co/ifCpM1yUuC ->
  • Hat der #Radverkehr ein Alkoholproblem? – http://t.co/93PiRETFVx Überdurchschnittlich viele Radfahrer sterben in den USA alkoholisiert. ->
  • Zwei chinesische Unternehmen erweitern und modernisieren das Schienennetz in Mali. Auftragswert: 9,5 Mrd. US-Dollar. http://t.co/0K7iXEikUZ ->
  • Wenn ich seeseitig in einem Hafen Stau habe, kann ich Schiffe doch im Zulauf abbremsen und so Geld, Kraftstoff und Emissionen sparen. Oder? ->
  • Mithilfe einer Graphen-Elektrode konnten Forscher die Speicherkapazität eines Lithium-Ionen-Akkus nahezu verdoppeln.
    http://t.co/2tB6iFRtJ5 ->
  • Energie je kg Energiespeichermedium #Elektroauto vs Diesel „@Zugpendler: @zukunftmobil Macht 190 Wh/kg vs. 12600 Wh/kg bei Diesel.“ ->
  • Die Volksrepublik China hat aus unbekannten Gründen ein Embargo für den Paketversand in die Region Shanghai ausgesprochen. ->
  • Mit dem Fahrrad zur Arbeit: Radeln, Sparen, Gewinnen – Süddeutsche Zeitung – http://t.co/N4OOu6oTAm #Radverkehr ->
  • Mehr Profitabilität beim TGV-Verkehr: Auditor schlägt Reduktion der TGV-Unterwegshalte vor – IRJ – http://t.co/6dsut0Ek07 #milchkanne ->
  • RT @Zugpendler: @zukunftmobil Konzentration der TGVs auf Schnellfahrstrecken und Verknüpfung mit dem Regionalverkehr.Klingt vernünftig. ->
  • RT @Zugpendler: @zukunftmobil Stellt sich nur die Frage nach der Qualität des Regionalverkehrs und wieviel Fahrgäste durch das Umsteigen abgehalten werden. ->
  • Renaissance der Stadt: Der Architekturkritiker Klaus Englert vermisst allerdings eine Mischung der sozialen Schichten http://t.co/OHVPind8w2 ->
  • Schnellfahrstrecken zwischen Melbourne, Sydney und Brisbane könnten nur 50 statt prognostizierter 100 Mrd. $ kosten. http://t.co/38A7RAaESk ->
  • In Dänemark möchten Stadtplaner eine komplett neue Stadt um einen Bahnhof herum entwickeln. – http://t.co/45OeR0rBRG ->
  • Ich dachte eigentlich diese Zeiten der Planung neuer Städte am Reißbrett sei vorbei. Stattdessen würde Bestehendes weiterentwickelt. ->
  • RT @oekomobil: @zukunftmobil Vorsicht: Das ist nur nachhaltig bei keinem oder nur sehr geringem neuen Flächenverbrauch. ->
  • RT @checkdisout: @zukunftmobil in Europa ist das schon eher ungewöhnlich, aber schau mal nach China. Shenzhen & Co sind alle am Reißbrett geplant ->
  • RT @siwko: @checkdisout @zukunftmobil und enden deshalb gerne mal als Geisterstadt, wie z.B. New Ordos ->
  • Weiteres Stadtentwicklungsprojekt mithilfe des öV entwickelt: https://t.co/MjPXW8xTuP „@grafkaroly: @zukunftmobil Seestadt Aspern in Wien?“ ->
  • RT @checkdisout: @siwko @zukunftmobil oder Masdar http://t.co/fQYYfuj4SJ ->
  • Handelsblatt: Die Deutsche #Bahn muss einen Großteil der vom Bund zugesagten Investitionsmittel zur Sanierung selbst verdienen. (1/5) ->
  • Von den geplanten acht Milliarden Euro an zusätzlichen Finanzmitteln sollen 5,2 Milliarden Euro von der #Bahn selbst kommen. (2/5) ->
  • 3 Mrd. € gehen direkt in die Instandhaltung, 2,2 Mrd. € zahlt die Bahn an Infrastruktur-Dividende an den Bund -> fließen als Zuschuss zurück ->
  • Diese „Infrastruktur-Dividende“ dürfte direkt von der DB Netz AG kommen und kann somit nicht mehr konzernintern verrechnet werden. ->
  • Aus dem Personen- und Güterverkehr muss die DB eine zweite Dividende von 2,1 Milliarden Euro an den Bund zahlen. Summe Dividende: 4,3 Mrd. € ->
  • Das Ende vom Lied: Die Deutsche #Bahn muss ihren Gewinn stark erhöhen (Kosten drücken, unrentable Linien einstellen, usw.) Tolle Aussichten! ->
  • Drohender Streik der Lokführergewerkschaft GDL: Der SPIEGEL als pures Sprachrohr der Arbeitgeber – SPIEGELblog – http://t.co/SkHlX4POcd ->
  • Deutscher Taxi- und Mietwagenverband startet zentrale Schnittstelle für deutschlandweite Fahrtvermittlungen – http://t.co/KQWsCKNMbP ->
  • Fluglärmstudie NORAH: Bei Fluglärm entwickeln sich Kinder schlechter und benötigen häufiger Medikamente – hr online – http://t.co/RgdmkGEZp5 ->
  • Flughafen Paderborn/Lippstadt bittet Gesellschafter um mehr Geld, um die jährlichen Verluste auszugleichen. – http://t.co/nWts9J7EU5 ->
  • Spanien: PKW-Neuzulassungen im Oktober 2014 mit +26,1% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/SAUCjJPDbc ->
  • Italien: PKW-Neuzulassungen im Oktober 2014 mit +9,2% zum Vorjahresmonat (weiter schwaches Niveau) – Querschüsse – http://t.co/aqx9W8uVe1 ->
  • USA: Autoverkäufe (Total Light Vehicle Sales/unbereinigte Originaldaten) im Oktober 2014 mit +6,1% zum Vorjahresmonat http://t.co/MWL3CuXb2G ->
  • Japan: PKW-Neuzulassungen im Oktober 2014 mit -11,3% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/BOAtcHeKJd ->
  • Deutschland: PKW-Neuzulassungen im Oktober 2014 mit +3,7% zum Vorjahresmonat. Erste zehn Monate +3,0% zu Jan-Okt 2013 http://t.co/X1eZFyOhT3 ->
  • Chinesisches Konsortium baut zwischen Mexiko-Stadt und Queretaro die erste Hochgeschwindigkeitsbahn Lateinamerikas. – http://t.co/mNXSR6hNuk ->
  • Pilotversuch bei der Zentralbahn: öV-Branche testet schweizweit gültiges E-Ticket SwissPass in der Praxis – http://t.co/XbEvfYzomI ->
  • RT @Talonaut: Status: Presse in Panik, Pendler gelassen. http://t.co/jdUg8IBnUK ->
  • Diese Grafik wird gerne geteilt, ist aber mittlerweile sieben Jahre alt! Muss natürlich nichts an der Aussage und relativen Verteilung ändern! Lokomotivführer in Deutschland haben im westeuropäischen Vergleich das geringste Einkommen: http://t.co/AVBJqX860E #bahn ->
  • Der schwärzeste Tag meiner Bikesharing Geschichte – EVER – Ökoenergie Blog – http://t.co/9QYYQ2Itbj #radverkehr ->
  • Der Ölpreis ist zu Beginn der Woche erneut ins Rutschen geraten und ein Ende ist nicht in Sicht. – Telepolis – http://t.co/QcC6AMkbfO ->
  • Bundesverfassungsgericht: Deutsche Luftverkehrssteuer nicht rechtswidrig – Austrian Aviation – http://t.co/QNDPcIBxjg ->
  • Slowakei führt Gratis-Zugfahrten für Studenten ein – Tagesschau – http://t.co/vWOnGfX6Yp ->
  • Jetzt informieren und anmelden: Das Future Mobility Camp Berlin 2014 – http://t.co/q8nwTMUfQx ->
  • RT @D_Brueggemann: Ein #ÖPNV-Bürgerticket für alle Dresdner? Hindernisse und Argumente: http://t.co/62UAkW6JO1 @zukunftmobil ->
  • RT @Talonaut: „Wenn der Staat auch das Gemeinwohl dem Markt überlässt, dann kann er eben nur noch hilflos um Mäßigung betteln.“ Link ->
  • Ausweitung der Lkw-Maut auf Bundesstraßen soll 875 Millionen Euro zusätzliche Einnahmen generieren – http://t.co/OnUmQDegdD ->
  • Bundesfinanzminister Schäuble will für 2016-2018 zehn Milliarden Euro für zusätzliche Investitionen bereitstellen. – http://t.co/wdxcP2y1fJ ->
  • Deutschland: PKW-Produktion im Oktober 2014 mit +3,8% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/PdaGoUnil9 ->
  • Weitere Städte führen Busse und U-Bahn-Wagen nur für Frauen ein – http://t.co/BRgni6kn7B ->
  • Es gibt kein Recht auf Autofahren, aber sehr wohl eins auf Gesundheit. – taz – http://t.co/roTBn3mD6M ->
  • Das Verwaltungsgericht hat Hamburg verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um den Grenzwert für Stickstoffdioxid möglichst schnell einzuhalten ->
  • DB gegen GDL „@FranzNestler: Die Klage wird abgewiesen, Berufung zugelassen“ #Bahn Der Streik kann also weitergehen… ->
  • RT @FranzNestler: Das Gericht teilt keine der Einschätzungen der Bahn. Er sei verhältnismäßig, verstößt nicht gegen die Friedenspflicht […] ->
  • RT @FranzNestler: Das war wohl eine Klatsche für die Bahn, alle Argumente wurden deutlich abgebügelt. ->
Future Mobility Camp Berlin 2014 am 21. und 22.11.14: Ein Weg aus unserer Ölabhängigkeit

Das Future Mobility Camp Berlin 2014 kurz gefasst:

  • Veranstaltungsort:
    Microsoft Berlin – Digital Eatery Galerie
    Unter den Linden 17
    10117 Berlin
  • Freitag, den 21.11.2014, 15:00 Uhr – 22:00 Uhr
  • Samstag, den 22.11.2014, 10:00 Uhr – 17:00 Uhr
  • Leitthemen: Verkehr, Energie und ICT
  • Startups aus Israel und Deutschland plus Investoren (strategische Industriepartner)
  • Konferenzsprache: Englisch
  • Webseite und Anmeldung

In Deutschland werden pro Tag rund 2,4 Millionen Barrel (~285 Millionen Liter) Erdöl verbraucht. Der weltweite Erdölverbrauch liegt zurzeit viermal höher als die Menge neu entdeckter Erdölvorkommen. Etwa die Hälfte des deutschen Verbrauchs fällt im Verkehrssektor an (mit Luft- und internationalem Seeverkehr: 65 %). Dieser ist mit etwa 93 Prozent hochgradig von fossilen Kraftstoffen abhängig.

Die starke Abhängigkeit von einem fossilen Energieträger birgt große Gefahren für die Zukunft unserer Gesellschaft und unseres Wohlstands. Zumal die Förderung oftmals in politisch angespannten Regionen erfolgt und starke Umweltbelastungen mit ihr einhergehen. Diese Abhängigkeit erfordert daher neue und tragfähige Lösungen. Wir möchten gerne ein Teil der Lösungsfindung sein.

Wir freuen uns daher mit dem Future Mobility Camp Partner der Fuel Choice Initiative sein zu dürfen. Die Fuel Choice Initative ist eine israelische Initiative mit dem Ziel, die globale Erdöl-Abhängigkeit zu reduzieren. Israel dient als Katalysator dieser Entwicklung. Mit Forschungsgeldern und einem günstigen Investitionsklima versucht der israelische Staat über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg ein innovationsfreundliches Klima zu schaffen, um alternative Kraftstoffe, neue Antriebskonzepte und neue Angebote im Verkehrsbereich zu fördern. Israel selbst ist Zuhause von über 4.000 Startups und verzeichnet mehr Venture-Capital-Investitionen als Deutschland und Frankreich zusammen. Der Mangel an natürlichen Ressourcen macht eben besonders erfinderisch.

Das Future Mobility Camp Berlin 2014 wird eine deutsch-israelische Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Verkehr, Energie und Informations- und Kommunikationstechnologie. Mehrere israelische Startups werden zu diesem Zweck aus Israel anreisen und ihre Technologien – mit dem Ziel strategische Investoren und Industriepartner zu finden – vorstellen. Zudem freuen wir uns, dass der israelische Botschafter die Veranstaltung eröffnen wird.

idea pitches und idea sessions

Welche Ideen existieren, um die weltweite Erdölabhängigkeit zu reduzieren? Welche Technologien und Innovationen werden den Verkehrs- und Energiesektor nachhaltig nach vorne bringen? Und wie gut sind diese Ideen?

Im Rahmen unseres idea pitches werden fünf israelische und fünf deutsche Startups sowie fünf future thinkers (Privatpersonen und Teams mit einer großartigen Idee, z.B. Studierende) ihre Ideen präsentieren. Dabei steht nicht nur das Produkt oder die Technologie selbst im Vordergrund, sondern vielmehr auch ihre Wirkung auf das Gesamtsystem Verkehr und unsere Gesellschaft. Denn erst durch den Kontext lassen sich großartige Ideen identifizieren!

Deutsche Startups und „future thinkers“, welche glauben, dass ihre Idee oder ihr Produkt die Welt nachhaltig verändern wird, können sich hier für die Teilnahme am idea pitch bewerben.

Startup-Investoren-Gespräche

Im Vorfeld der Veranstaltung bieten wir deutschen und israelischen Startups die Möglichkeit, mit Industriepartnern und potenziellen Investoren ins Gespräch zu kommen.

Startups, welche am idea pitch teilnehmen, nehmen automatisch auch an den Startup-Investoren-Gesprächen bei.

Anmeldung für interessierte Startups sowie Investoren und Unternehmensvertreter

Partner

Wir danken unseren Partnern moovel, civity Management Consultants, der Deutschen Bahn AG (Moving Ideas) und der Stiftung deutsch-israelisches Zukunftsforum, ohne deren Unterstützung das Future Mobility Camp Berlin 2014 nicht möglich wäre.

Interessierte Unternehmen, Verbände und Stiftungen haben natürlich weiterhin die Möglichkeit entsprechend unseres Partnermodells Partner und Förderer des Future Mobility Camps zu werden.

Gesamtverlust der achtzehn deutschen Regionalflughäfen 2012: 152,31 Millionen Euro

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Im Jahr 2012 haben von achtzehn deutschen Regionalflughäfen, an welchen Linienverbindungen angeboten werden und die sich im Eigentum der öffentlichen Hand befinden, siebzehn einen Verlust erwirtschaftet. Diese Verluste summieren sich auf insgesamt 152,31 Millionen Euro. Nur die Flughafen Niederrhein GmbH (Weeze) hat aufgrund eines außerordentlichen Ertrags (Forderungsverzicht der Muttergesellschaft) einen Jahresüberschuss erzielt.

Neben des Ausgleichs von Betriebsverlusten werden noch eine Vielzahl weiterer Zuschüsse und Subventionen gezahlt. Diese könnten jedoch nur mit erheblichen Aufwand zusammengetragen werden, sodass an dieser Stelle darauf verzichtet wird.

Hinweis Flughafen Leipzig/Halle

Mit über 66 Millionen Euro hat die Flughafen Leipzig/Halle GmbH den mit Abstand größten Verlust erwirtschaftet. In diesem sind Abschreibungen für den Bau eines neuen Vorfeldes (Apron 3) und Flugzeughangars im Norden des Flughafens in Höhe von 52 Millionen Euro sowie der 2011 eröffneten Rollbrücke Ost, Kontrollpunkt Tor 1 (Hauptzugang für Personen und Fahrzeuge vom öffentlichen Bereich in den Sicherheitsbereich) und Fahrzeug- und Gerätetechnikhalle integriert.

Hinweis Flughafen Lübeck-Blankensee

Der Flughafen Lübeck-Blankensee ist in diese Übersicht nicht integriert, da dieser zum 31.12.2012 an die Yasmina Flughafenmanagement GmbH und den Deutsch-Ägypter Mohamad Rady Amar verkauft wurde. Im Jahr 2011 wurde noch ein Jahresfehlbetrag von 6,23 Millionen Euro ausgewiesen. Dies ist für das Jahr 2012 jedoch nicht möglich, da die Flughafen Lübeck GmbH durch Verschmelzung mit der Hansestadt Lübeck zum 31.12.2012 erloschen ist.

Im April 2014 wurde bekannt, dass Rady Amar seine Anteile an der Betreibergesellschaft „3Y Logistic und Projektmanagement“ verkauft hat. Die neue Geschäftsführung war für die Lübecker Behörden nicht zu erreichen. Am 23. April 2014 beantragte der Flughafen die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Gleichzeitig meldete die Betreibergesellschaft Insolvenz an. Nach der Eröffnung der Insolvenz wurde im Juli 2014 bekanntgegeben, dass die in Hongkong ansässige PuRen Gruppe (bzw. Po Yan China Holdings Limited) den Flughafen übernehmen wird.

Hinweis Flughafen Weeze

Am 31. März 2011 wurde zwischen den Minderheitsgesellschaftern Kreis Kleve und Gemeinde Weeze sowie der Entwicklungs- und Erschließungsgesellschaft Laarbruch GmbH (im Folgenden „EEL GmbH“) und der Flughafen Niederrhein GmbH sowie der Airport Niederrhein Holding GmbH eine Stundungsvereinbarung und ein Geschäftsanteilskaufvertrag geschlossen.

Durch diesen Vertrag hat die EEL GmbH die ab dem 01. Januar 2012 quartalsmäßig fälligen Zinsen für ihre Darlehen an die Gesellschaft von in Summe ca. € 34,3 Mio. inklusive thesaurierter Zinslast bis zum 31. Dezember 2012 gestundet. Gleichzeitig wurde vereinbart, dass im Falle der Nichtzahlung der gestundeten Zinslast zuzüglich Stundungszinsen seitens der Gesellschaft zum 31. Dezember 2012 die Airport Niederrhein Holding GmbH Geschäftsanteile an der Gesellschaft an die EEL GmbH zu übertragen hat. Im Gegenzug tritt die EEL GmbH die Zinsforderung gegen die Gesellschaft an die Muttergesellschaft ab, die ihrerseits wiederum in diesem Fall auf die abgetretenen Forderungen gegen die Gesellschaft verzichtet. Der Nennbetrag der zu übertragenden Geschäftsanteile ergibt sich laut Vertrag aus dem Verhältnis der ausstehenden Zinslast zzgl. Stundungszinsen zu dem durch einen externen Gutachter ermittelten Verkehrswert der Gesellschaft. Im Jahr 2012 wurden aufgrund des Zinsverzichtes der EEL GmbH auf Ebene der Flughafen Niederrhein GmbH außerordentliche Erträge in Höhe von 1,393 Millionen Euro erzielt. Auch im Jahr 2013 hat die Flughafen Niederrhein GmbH von der Möglichkeit der Stundung und Nichtzahlung der Zinsen Gebrauch gemacht und wird aufgrund des Zinsverzichtes der EEL außerordentliche Erträge in Höhe von 1.393 Millionen Euro erzielen.

Hinweis Flughafen Sylt

In Jahr 2012 haben die Gesellschafter des Flughafens Sylt einen ertragswirksamen Zuschuss in Höhe von 635.000 Euro gegeben. Des Weiteren wurden Zuschüsse von den Gemeinden List und Hörnum in Höhe von 30.000 Euro gezahlt.

Hinweis Flughafen Kassel-Calden

Der Flughafen-GmbH Kassel hat 2012 einen Verlust in Höhe von 6,61 Millionen Euro ausgewiesen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Flughafen Kassel-Calden jedoch noch im Bau, sodass kein abgegrenztes Ergebnis angegeben werden kann. Aus diesem Grund wurde auf die Einbeziehung des Ergebnisses in die Übersicht verzichtet.

Sonstiges

Folgende Flughäfen werden nicht als Regionalflughäfen betrachtet und sind daher in der Übersicht nicht enthalten: Flughafen Frankfurt am Main, Flughafen München, Flughafen Düsseldorf, Flughafen Berlin-Tegel, Flughafen Hamburg, Flughafen Stuttgart, Flughafen Köln/Bonn, Flughafen Berlin-Schönefeld

FlughafenJahresergebnis (Jahresfehlbetrag / Verlustübernahme, in Mio. €)
Flughafen Leipzig/Halle-66,42
Flughafen Dortmund-18,5
Flughafen Saarbrücken-18,45
Flughafen Dresden-9,25
Flughafen Frankfurt-Hahn-5,68
Flughafen Münster / Osnabrück-5,43
Flughafen Friedrichshafen-4,64
Flughafen Zweibrücken-4,52
Flughafen Erfurt-Weimar-4,2
Flughafen Bremen-2,86
Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden-2,74
Flughafen Hannover-Langenhagen-2,51
Flughafen Nürnberg-2,47
Flughafen Rostock-Laage-2,46
Flughafen Paderborn/Lippstadt-1,36
Flughafen Memmingen-1,13
Flughafen Sylt-0,38
Flughafen Weeze
(Im positiven Ergebnis enthalten ist ein außerordentlicher Ertrag in Höhe von 1,393 Mio. €, der aus einem unwiderruflichen Forderungsverzicht der Muttergesellschaft „Airport Niederrhein Holding GmbH“ resultiert.)
+0,31
GESAMT-152,31

Quellen: Geschäftsberichte der jeweiligen Betreibergesellschaften für das Jahr 2012

Wenn auch Sie eine interessante Zahl aus dem Bereich Verkehr haben, dann lassen Sie es mich bitte wissen! Vielen Dank!

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Schlußstrich

Wenn der in der Bundesrepublik noch nicht zum Abschluß gekommene Prozeß der Motorisierung auch nur annähernd im bisherigen Tempo weitergeht, kann es zu einem Verkehrsfiasko kommen, gegen das die bisherigen Verhältnisse auf diesem Sektor rührend unkompliziert sind.
zitiert aus «man auf der Straße», infas-Studie zur Verkehrssituation in Deutschland 1960

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In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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