Artikel zum Thema CO2
Verkehr in 140 Zeichen am 19./20.02.2013
  • Bolivien verstaatlicht spanischen Flughafenbetreiber, das Militär soll nun vorerst die drei Flughäfen betreiben – http://t.co/CwEB7UiY ->
  • Studie der TU Dresden: Autofahrer verursachen mehr Kosten, als sie Abgaben zahlen: 90 vs. 50 Mrd. Euro – FAZ – http://t.co/2keWVuw7 ->
  • Gut oder schlecht? Autoverkäufe in Europa fallen im Januar 2013 auf Rekordtief – PM ACEA – http://t.co/qUUinqrF ->
  • Polens Staatspräsident Tusk droht mit der Auflösung der finanziell angeschlagenen Fluggesellschaft #LOT – airliners – http://t.co/VQsfDfy5 ->
  • Boeing denkt mittlerweile über eine Titan-Umhüllung der #Dreamliner-Batterien sowie über Ableitungsmöglichkeiten für Rauch und Gase nach. ->
  • Bei Zustimmung der Fluggesellschahften könnte die 787 #Dreamliner ab Mai wieder fliegen – Seattle Times – http://t.co/eRxQ8Kre ->
  • Am Flughafen Brüssel haben acht bewaffnete Männer Diamanten im Wert von 50 Mio. Euro aus einem Flugzeug geraubt – BBC – http://t.co/aVXp771Q ->
  • Vorschlag für bessere Querverbindungen: Eine urbane Seilbahn könnte Verkehrsprobleme in Seattle lösen – Seattle Times – http://t.co/CLm3b0kg ->
  • EU-Parlament: CO2-Emissionshandel soll reformiert werden, um Preise zu stabilisieren – Tagesschau – http://t.co/CLulxgmj ->
  • Kehrtwende: Brandenburgs Regierung jetzt auch gegen Nachtflüge am geplanten Hauptstadtflughafen#BER – RBB – http://t.co/xU7aWssO ->
  • Audis Abstandsregeltempomat hat laut MIT Technology Review das Potential, das globale Leben nachhaltig zu beeinflussen http://t.co/dlasxDyq ->
  • In Großbritannien wurde die Bahnfahrpreisstruktur unter Creative Commons Open Licence veröffentlicht: http://t.co/Mjq6XLYS #opendata ->
  • Tarifkonflikt im Sicherheitsgewerbe: Das Sicherheitspersonal am Hamburger Flughafen wird am Mittwoch ganztägig streiken http://t.co/38YK3sKw ->
  • Seit 1.1.13 gilt Fahrverbot für Kfz mit roter Plakette in der Umweltzone, doch in Bochum wird gar nicht kontrolliert. http://t.co/WgHbtaxO ->
  • Der Flughafen London Heathrow will die Gebühren in den kommenden fünf Jahren massiv erhöhen – aeroTELEGRAPH – http://t.co/Z6H7VNed #LHR ->
  • Gleichzeitig klagt Bremen übrigens gegen den #Gigaliner-Versuch wegen grundlegender Bedenken – Deutschlandfunk – http://t.co/qx1SMo18 ->
  • Die Londoner Seilbahn (London Emirates Air Line) macht jede Woche 78000 Dollar Verlust! – http://t.co/wf7bHz5O #TfL #london ->
  • Will ja nicht darauf rumreiten, aber ich habe schon mehrmals auf die fragliche verkehrliche Bedeutung hingewiesen! http://t.co/r8Rgat2I ->
  • Etwas einseitiger Artikel, aber nunja… EBA oder: das Eisenbahn-Bummelamt – FAZ – http://t.co/s5nskVaf #bahn (via @elba013) ->
  • ICE der BR 407 (Velaro D) sollen auch im Juni nicht zur Verfügung stehen. -> Einsatz auf unbestimmte Zeit verschoben http://t.co/tcHCjLKz ->
  • Ich hätte ja gerne geschaut, welche Verkehrsdaten bei #GovData online sind. Aber da man es versaut hat, wird das wohl nix… #bundesfail ->
  • Produktionsausbau: Autobauer im Mexiko-Rausch – Wirtschaftswoche – http://t.co/H6ygv2zJ ->
  • Preiskampf über Indien: Fluggäste gewinnen, Airlines verlieren – India Insight – http://t.co/Afgcvmfc ->
  • Flughafen #BER: #Platzeck versucht’s mit Populismus – ZEIT ONLINE – http://t.co/xnepyse3 ->
  • Bekanntgabe der Finanzzahlen: D-Day für Tesla und Elon Musk – Gas 2.0 – http://t.co/O5GTya40 #Elektroauto ->
  • Ver.di verlagert Flughafen-Streik von Hamburg nach NRW – Tagesschau – http://t.co/5JrZZSWA ->
  • Fahrassistenzsysteme für Elektroautos: Das #Elektroauto weicht aus – Golem – http://t.co/A7YfsfjV ->
  • Better Place zieht sich aus den USA und Australien zurück – Daily Kos – http://t.co/xXEK9Qvd ->
  • Italien: PKW-Produktion 2012 mit -18,3%, PKW-Exporte mit -14,4% – Querschüsse – http://t.co/rI78uLVB ->
  • Volvo verkauft 475 Hybridbusse nach Quebec – PM Volvo – http://t.co/CFh2oyrA ->
PSA Peugeot Citroën und Bosch entwickeln ein Hybridfahrzeug mit Membranspeicher. Es fährt nicht mit Luft!

PSA Peugeot Citroën und Bosch haben gemeinsam einen Hybridantrieb entwickelt, bei dem anstatt eines Akkumulators ein Drucklufttank als Energiespeicher genutzt wird. Normalerweise ist Fahrzeugtechnik nicht so prominent in diesem Blog vertreten. Allerdings fällt mir schon seit längerer Zeit auf, dass sogar Fachmedien technisch eher unausgereifte, wenn nicht sogar falsche Artikel verfassen. Am Beispiel des neuen Hybridantriebs kann man das sehr gut nachvollziehen. Viele Medien haben nämlich aus der Überschrift der Bosch-Pressemitteilung “Bosch arbeitet an hydraulischem Hybrid für Pkw” die Überschrift “Peugeot fährt mit Luft” (Golem, Autoblog) oder Peugeot präsentiert den Luftantrieb (euronews) erdacht.

Die genannten Medien sollen nur exemplarisch für die Vielfalt an falschen Meldungen stehen. Die Presseabteilungen sollten dringend befähigt werden, technische Zusammenhänge in ihren Pressemitteilungen genauer zu erläutern. Journalisten sollten Presse- bzw. Agentur-Meldungen und ihre eigenen Artikel kritisch hinterfragen. Und falls die technischen Kenntnisse nicht vorhanden sein sollten, ist eine Nachfrage bei der jeweiligen Pressestelle oder bei Personen mit Fachkenntnissen sicherlich nicht verkehrt. Denn nach meinem Empfinden steigt die Fehlerrate in letzter Zeit rapide an!

Funktionsweise – Einfach erklärt

Schematische Darstellung von HybridAir (© PSA Peugeot Citroën)

Das hydraulische Hybridsystem besteht im Wesentlichen aus zwei Hydraulikeinheiten sowie den dazugehörigen Druckspeichern. Im Hauptspeicher des Fahrzeugs, der sich im Kardantunnel befindet, ist ein Vordruck mithilfe von Stickstoff hergestellt. Stickstoff wird aufgrund seiner großen Moleküle genutzt, da dieses bei der Wandlung nicht so leicht entweichen kann.

Schematische Darstellung eines Membranspeichers – Zeichnung: karl.krieger@aon.atCC BY-SA 3.0

Die Hydraulikpumpe, welche vom Verbrennungsmotor angetrieben wird und sich an der Kurbelwelle befindet, pumpt beim Bremsen das Hydrauliköl aus einem Ausgleichsbehälter in den Druckbehälter. Stickstoff und Hydrauliköl sind durch eine Membran voneinander getrennt. Durch das einströmende Öl wird der Stickstoff auf etwa 250 Bar verdichtet und die enthaltene Energie mittels Kompression gespeichert. Bei Bedarf kann das Hydraulikventil wieder geöffnet werden, die Hydraulikflüssigkeit entweicht und lässt dem Stickstoff Raum zur Expansion. Der sich ausdehnende Stickstoff beschleunigt wiederum das Hydrauliköl, welches einem Hydraulikmotor als Antriebsenergie dient. Das ist das ganze Geheimnis.

Vorteile des Systems

  • Niedrige Kosten und geringes Gewicht – es sind nur zwei Druckluftbehälter und einige Steuerelemente erforderlich
  • Hohe Leistungsdichte
  • Effiziente Umwandlung kinetischer Energie in Druckluft-Energie
  • Extrem schnelle Ladung und Freigabe gespeicherter Energie
  • Fahrzeuge wie der Citroën C3 oder Peugeot 208 sollen mit HybridAir nur 2,8 Liter/100 km verbrauchen und 69g CO2 / km emittieren
  • Bis zu 45 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch im Stadtverkehr laut PSA Peugeot Citroën
  • Im Vergleich zu Lithium-Ionen-Batterie oder anderen Batteriearten fallen bei der Herstellung weniger Emissionen an
  • Ersatzinvestitionen bedürfen geringeren finanziellen Mitteln

Ob sich diese Antriebstechnologie durchsetzt, wird der Markt entscheiden. Die Kosten für die Antriebseinheit dürften aufgrund der geringeren Komplexität und der nicht vorhandenen Batterie einige tausend Euro günstiger sein. Man wird allerdings beobachten müssen, wie sich die Batteriekosten und die Batteriekapazität in den nächsten Jahren entwickeln werden, um ein abschließendes Fazit ziehen zu können!

ETH Zürich-Professor Lino Guzzella, der 2009 einen pneumatischen Hybridmotor entwickelte, bezweifelte den Erfolg des von PSA Peugeot Citroën und Bosch entwickelten Systems. Dieses sei “als technische Lösung faszinierend, aber sehr komplex, und deshalb eher keine kostengünstige Alternative zum Elektrohybriden.” (Auto Bild Nr. 5/2013, S. 18) Bei dem von ihm erdachten Konzept wird beim Beschleunigen durch ein zusätzliches Ventil im Zylinderkopf die vom Kompressor fehlende Druckluft eingeblasen und beim Bremsen der Lufttank wieder gefüllt 1.

Aktualisierung – 16.10.2013

In einer früheren Version dieses Artikels stand, dass auch die Auto Bild in Ausgabe 5/2013 den zu Beginn dieses Artikels bemängelten Fehler gemacht habe. Dies entspricht leider nicht der Realität. Nach einem Hinweis aus der Auto Bild-Redaktion und Überprüfung des Sachverhalts habe ich dies entsprechend korrigiert.

  1. Dönitz, C., Vasile, I., Onder, C., and Guzzella, L., “Realizing a Concept for High Efficiency and Excellent Driveability: The Downsized and Supercharged Hybrid Pneumatic Engine”, SAE Technical Paper 2009-01-1326, 2009, doi:10.4271/2009-01-1326. - http://papers.sae.org/2009-01-1326
Verkehr in 140 Zeichen am 27.01.2013
  • Chennai (Indien) möchte im Nahverkehr ein bisschen wie London werden. – Deccan Chronicle - http://j.mp/XDk2LN
  • Der US-Bundesstaat Virginia plant 2013 158 Highway-Projekte für 1,23 Mrd. USD und Bahn/ÖPNV-Projekte für 1,07 Mrd. $ – http://j.mp/XDkcCO
  • Wachstumskurs im Nord-Ostsee-Kanal stabil (34.879 Schiffspassagen, zweitbestes Ergebnis seit Bestehen) – PM WSV – http://j.mp/XDkl9l  (PDF)
  • Sehr interessante Studie “Trends In Global CO2 Emmisions 2012″: Emissionen steigen um 3%, aus China stammen 29% - http://j.mp/XDktWw (PDF)
  • Befragung von US-Bürgern: 79% meinen, dass ÖPNV zusätzlichen Chancen für die Gesellschaft eröffnet. 76% sind für höhere ÖPNV-Ausgaben.
  • Vor allem wegen der Verringerung der Abhängigkeit vom Öl. 75% meinen, dass auch Steuergelder für die ÖPNV-Förderung verwendet werden soll.
  • 71 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ein guter ÖPNV die lokale Wirtschaft stärkt – American PT Association - http://j.mp/XDl0Yg
  • Die absolute Wunschliste für ÖPNV-Investitionen in den USA 2013. Kostenpunkt: 250 Milliarden $ – Reconnecting America - http://j.mp/XDle1y
  • SFS HS2: Britischer Verkehrsminister sagt, dass Ärger in/mit der Bevölkerung “unausweichlich” ist – BBC - http://bit.ly/Vg3byX
  • Boeing 787 Dreamliner: Ermittler ohne Spur – AeroTELEGRAPH – http://bit.ly/WpUrK4
  • Bund fordert Aufklärung über “S21″-Mehrkosten – SWR - http://bit.ly/X1ZtbP #s21 #stuttgart21
  • OLT Germany stellt Flugbetrieb ein.
  • Der niederländische OLT-Eigentümer Panta Holdings B.V. wollte den entwickelten Sanierungsplan nicht mittragen. - http://bit.ly/WGmgvs
  • Die Flughäfen Münster, Dresden und Saarbrücken trifft das Grounding von OLT Express besonders hart. #DRS #FMO
  • Die Rheinbahn bestellt 60 Leichtbaubusse. Die Leichtbaubusse sparen mehr Kraftstoff ein als Hybridbusse. Zwei Motoren und Ultracaps/Akkus wiegen nunmal einiges zusätzlich an Gewicht. Da ist Leictbauweise und ein effizienter Motor durchaus sinnvoiller - http://j.mp/TKMmB7
Verkehr in 140 Zeichen am 21.01.2013
  • In Großbritannien und Frankreich zeigt der Winter starke Wirkung: Schulen sowie zahlreiche Straßen werden geschlossen - http://bit.ly/Yi3hwf
  • RT @noazark Yeeeah… I just had a brief conversation with the most powerful man in the world. On the downtown 3 train. Nice guy.pic.twitter.com/cx93BXKY
  • Moderne Pkw bieten Mobilfunk- und Internetzugang und dadurch auch neue Angriffsflächen für Kriminelle – TR - http://bit.ly/Yi4EuL  #Hacker
  • Nahe Wien soll es eine Frontalkollision zweier Regionalzüge gegeben haben. Weitere Details fehlen noch. #bahn #oebb
  • In Wien-Penzing sind zwei Schnellbahnzüge der Linie S45 frontal zusammengestoßen. Es gibt fünf Schwerverletzte sowie 20 Leichtverletzte.
  • Weitere Informationen beim ORF: http://j.mp/XrWSIN  bzw. beim Standard:http://j.mp/XrWWrU  #oebb #bahn #wien
  • Pure Lebensqualität: Der Ganzjahresradler. – Süddeutsche Zeitung -http://j.mp/Xsjo4k 
  • Die USA sind ein “Walking Disaster” – The Atlantic Cities - http://j.mp/XslVLZ
  • Der Flughafen Magdeburg-Cochstedt steckt mit einem Verlust von 2,1 Millionen Euro in den tiefroten Zahlen – airliners - http://bit.ly/13W8slY
  • Der Autobauer Daimler sieht sein Geschäft mit der Mobilität in den Innenstädten vor einem historischen Umbruch.
  • Bis 2020 soll der Umsatz des europäischen Carsharing-Gesamtmarkts auf über sieben Milliarden Euro steigen. #daimler#carsharing
  • car2go ist zurzeit in 3 von 18 Städten profitabel. #Carsharing soll jedoch den Gesamtfahrzeugabsatz nicht beeinflussen. http://j.mp/WhN9F1
  • Elektroautos sind gar nicht so viel sauberer – 20 Minuten -http://j.mp/10Mwl0p  #elektroauto
  • Siehe dazu auch: #Elektroautos können den CO2-Ausstoß erhöhen -http://j.mp/rCuyYK  Andere Studie zum gleichen Thema http://j.mp/yIV32J
  • RT @Lawdog388 @zukunftmobil wenn 1 Liter Benzin 8,5 kw/h enthält, dan komme ich mit meinem ebike 700km mit einem Liter. Wenn das nicht sparsam ist…
  • Mit reiner Muskelkraft kommt man mit Energieäquivalent von 1 Liter Benzin 1.827,17111 km mit dem Rad (25 km/h) und 797km zu Fuß (6 km/h).
  • Vor der Elfenbeinküste wurde ein Tanker mit 5000 Tonnen Flugbenzin und 16 Mann Besatzung an Bord von Piraten gekapert -http://j.mp/VkCbzY
  • Die Bahn dementiert übrigens Behauptungen von Grünen-Politikern über Kostensteigerungen und Zeitverzögerungen bei #S21http://j.mp/VM134U
  • Die Strecke Berlin – Dresden soll streckenweise nur auf 160km/h ausgebaut werden. 2015/16 soll der 802 Mio. € teure Ausbau beginnen.
  • 160 km/h gibt es auf dem 8 km langen Abschnitt Elsterwerda – Hohenleipsch und dem 10 km langen Abschnitt zwischen Uckro und Waldrehna.
  • Die Strecke soll 2014 zwischen Elsterwerda und Doberlug-Kirchhain teilgesperrt und ab 2015 vollgesperrt werden. - http://j.mp/WiJbfc
Verkehr in 140 Zeichen am 16.01.2013
  • SPD-Ortsverein nahe Frankfurt lehnt Aufnahme von 40 Fluglärmgegnern, die die neue Startbahn schließen wollen, ab -http://j.mp/SGmdTm  #FRA
  • Mexico City hat den Sustainable Transport Award 2013 erhalten! Meinen Glückwunsch! Aber Bremen wäre auch klasse gewesen! :-)
  • Ein Bahn-Job stürzt den Fahrgastverband Pro Bahn in die Krise – ZEIT - http://j.mp/10aDQNr  Hintergrundinfos: http://j.mp/10aDXsi
  • Israel hat es geschafft, die Zahl der Verkehrstoten von 2004 bis 2012 um 56% zu senken, obwohl die Fahrleistung um 30% wuchs http://j.mp/13CC73h
  • Gefährliche Entwicklung: In Großbritannien laufen nur noch 25 Prozent aller Grundschüler alleine zur Schule. 1971 waren es noch 86 Prozent.
  • Mangelnde Bewegung hat Auswirkungen auf die Gesundheit, zudem kommen Kinder nicht mehr mit bestimmten Verkehrssituationen klar -> gefährlich
  • Zum Vergleich: In Deutschland liegt der heutige Wert bei 76%. Dreimal so viel wie in Großbritannien – Independent - http://j.mp/Y99gmX
  • Monheim bei den bayerischen Grünen: Verkehrpolitk fehlt Phantasie – SZ - http://j.mp/Wd6g3G  Den Verkehrsunternehmen aber auch… ;-)
  • Die Erweiterung der Athener Straßenbahn nach Piräus (5,4 km, 12 neue Haltestellen, 61,5 Mio. €) wurde genehmigt - http://j.mp/Wd8HmV
  • Jede Woche kommen mehr als 5.000 Menschen im Straßenverkehr um. Das Ziel ist eine Woche ohne Todesopfer! – WHO - http://j.mp/Y9pZqg
  • War absehbar: BER-Flughafenchef Schwarz entlassen – RBB Online -http://bit.ly/ZXoxTu  #BER
  • Russische Bahngesellschaft wirft Apple Markenverletzung vor – heise online - http://bit.ly/ZXrCDb
  • Es wird ja gemunkelt, dass der FInanzchef des Flughafens München, Thomas Weyer, neuer #BER-Geschäftsführer werden könnte. Wäre lustig.
  • Weyer war nämlich technischer Geschäftsführer für den Bau des#BER bis er 2008 entnervt hinwarf und nach München ging.
  • Weyer wollte damals schon #BER-Geschäftsführer werden, wurde es aber nicht. Zuvor war er bei Hochtief Flughafenplaner und verhandelte…
  • …als Vertreter des privaten Bieterkonsortiums um Hochtief und IVG mit der Flughafengesellschaft.
  • Der Weggang des “BBI-Baumeisters” Weyers wurde damals als “erschreckend” bezeichnet. Lustig & bezeichnend, wenn er jetzt zurückkäme. #BER
  • Ausschuss f. Verkehr, Bau und Stadtentwicklung lehnt Änderungen bei der Bürgerbeteiligung bei Infrastrukturprojekten ab http://j.mp/S3dzgm
  • Biosprit-Produzenten: einst Klimaretter, heute Schurken, die den Weltmarkt leer kaufen und Hungersnöte verursachen? -http://j.mp/10c4oOf
  • Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG Rüdiger Grube im Forum Manager http://j.mp/10cG3YK
  • EU27: PKW-Neuzulassungen mit -16,3% zum Vorjahresmonat, -8,2% über die vergangenen 12 Monate – Mitteilung ACEA - http://j.mp/13EmnNl
  • Was wollen @cdunds@SPDNDS@gruenelvnds@fdp_nds,@die_linke_nds und @PiratenNDS in der Verkehrspolitik?http://j.mp/X7wFPC  #ltwnds
  • Studie: Ruß hat nach Kohlendioxid global zweitstärksten Klimaeffekt – ZEIT ONLINE - http://bit.ly/W7EUv1
Verkehr in 140 Zeichen am 16.12.2012
  • Lösungsvorschlag für den hohen Flächenbedarf des ruhenden Verkehrs: Besteuert Land und nicht Gebäude! – streets mn – http://t.co/ydfFKlIB ->
  • Durch die Luftverkehrssteuer gab es kein Einbruch in der Luftfahrtbranche, aber eine Milliarde Euro Mehreinnahmen – http://t.co/kYgGeY95 ->
  • Germanwings: Vorne hui, hinten neu lackiert – ZEIT ONLINE – http://t.co/Q13FwWqm #lh #Lufthansa #germanwings ->
  • Air France ersetzt Flüge zwischen Strasbourg und Paris durch TGV-Züge (SNCF-Kooperation) – CH-Aviation – http://t.co/CpDkyPUM ->
  • TfL reorganisiert im nächsten Jahr den Londoner Verkehr für 148 Millionen Pfund inkl. Verkehrsberuhigung und Radwegen – http://t.co/8pzJDUAi ->
  • Der #Radverkehr wird im EU-Budget mehr als stiefmütterlich behandelt. Nun versucht eine Initiative dies zu ändern. – http://t.co/LGPlQGQN ->
  • Interessante Studie von Transport and Environment (T&E): Europäische Autobauer haben 2011 die CO2-Emissionen ihres Angebots um 3,3% gesenkt. ->
  • Toyota, PSA und Fiat haben die ab 2015 geltenden Grenzwerte schon erreicht. Das 95g/km Ziel (2020) wird vermutlich von europäischen… ->
  • …Autobauern eher erreicht als von der asiatischen Konkurrenz – Transport and Environment (T&E) – http://t.co/fRjLvaSJ (PDF) ->
  • Verkauf von Bundesanteilen der DB, des Duisburger Hafens sowie der Flughäfen #BER, MUC und Köln/Bonn weiter aktuell – http://t.co/vbKiJ6XU ->
  • Krass: Ein Kreisverkehr für Fußgänger in Brückenform – Inthralld – http://t.co/T9h4YUd5 #china ->
  • Die Schattenseiten des Hochgeschwindkeitszugverkehrs: Drängen hohe Fahrpreise potenzielle Fahrgäste in die Pkw? – http://t.co/TvnSHesk ->
  • Ein Straßenbahn / Stadtbahnnetz für 1,6 Mrd. AUS-$ (umgerechnet 1,3 Milliarden Euro) soll das Grundgerüst für Sydneys Nahverkehr werden – http://t.co/jrixpQtF ->
  • Kommentar: Ein guter Start, aber Sydneys Verkehrsplan hat einige Löcher – Sydney Morning Herald – http://t.co/HT7wOi5a ->
  • Machen die Stadtbahnpläne in Sydney eigentlich Sinn? – The Urbanist – http://t.co/4gbZZ3jw ->
  • Eine Übersicht über Anwendungen und Technik für einen “intelligenten” ÖPNV – IT ProPortal – http://t.co/Okfa7s2n ->
  • Interessante Frage: Ist #Carsharing altruistisch oder einfach nur praktisch? – Autoblog Green – http://t.co/dGrQ0QRw ->
  • [Video zum Wochenende] Cincinnati in Bewegung (mit drei neuen Videos) – http://t.co/BRI9UPRr #USA ->
  • Stuttgart-21-Kosten gefährden sechs andere Bahnprojekte mit einem geplanten Volumen von neun Milliarden Euro. Darunter der #RRX, die NBS… ->
  • …Frankfurt-Mannheim, die S13 (Köln) Troisdorf – Bonn – Oberkassel, bei der S-Bahn Rhein/Main die Strecke Bad Vilbel – Friedberg… ->
  • … und der viergleisige Ausbau Frankfurt – Bad Vilbel. – SPIEGEL – http://t.co/KBEpiqgb ->
  • Turboprop-Flugzeuge erleben wegen ihres geringeren Kraftstoffverbrauchs ein Comeback – NPR – http://t.co/XC7vHcnK ->
  • Ramsauer für Rauswurf des BER-Geschäftsführers Rainer Schwarz – Tagesschau – http://t.co/I9YER5JX #BER ->
Die Auswirkungen der Innenstadt-Maut in Stockholm auf die Emissionen

Alles Wissenswerte zum Thema Luftverschmutzung durch den Verkehr, Feinstaub, Luftreinhaltepläne und Umweltzonen finden Sie in unserem Dossier.

Die probeweise Einführung der Innenstadtmaut in Stockholm war für die Wissenschaft ein großes Glück. Die Auswirkungen einer City-Maut ließen sich unter echten Bedingungen messen. Ebenso ließ sich feststellen, dass die verkehrslenkende Wirkung eindeutig mit der Maut zusammenhing, da nach Ende der Testphase die Verkehrsmenge wieder auf den ursprünglichen Wert anstieg. Hintergrundinformationen zur Innenstadtmaut in Stockholm erhalten Sie hier und hier.

Da Experimente normalerweise im öffentlichen Raum und in einem solchen Umfang nur sehr schwer durchzuführen sind, konnten in Stockholm einige Forschungsprojekte mit Beginn der Mauterhebung modellierte Werte überprüfen. Während der Testphase wurde von der Stadt Stockholm auch kontinuierlich die Verkehrsstärke, die Luftqualitätswerte, die Reisezeit, die Einflüsse auf den Parksuchverkehr sowie auf den Fuß- und Radverkehr gemessen. Alle Werte und Annahmen stammen aus dem offiziellen Abschlussbericht der Stadt Stockholm 1.

Die Luftqualität wurde während der Testphase wurde mit zwanzig Messstationen innerhalb des Mautgebietes ständig gemessen. Zudem konnten aus der Veränderung der Flottenzusammensetzung neue Emissionsfaktoren abgeleitet werden. Zur Modellierung wurde das Modellierungsverfahren ARTEMIS (Assessment and Reliability of Transport Emission Models and Inventory Systems) genutzt. In dieses flossen Fahremissionen, Kaltstartzuschläge und Zuschläge für Verdunstungskühlung mit ein.

Der Fokus der Untersuchung lag auf den Partikelemissionen (PM 10) und den Stickstoffdioxid bzw. Stickoxid NO2 und NOx. Zudem wurden noch die CO, CO2- und Benzolwerte gemessen. Im Vergleich zum Nullfall sanken die NOx-Emissionen durch den sechsmonatigen Test um etwa 55 Tonnen (-5-10 µg/m3), die PM10-Belastung nahm um 30 Tonnen ab (- 2-3 µg/m3). Die Einsparung kommt sowohl durch geringere Motoremissionen als auch durch weniger Aufwirbelung durch die geringere Fahrzeugmenge zustande. Die CO2-Belastung sank um 41.000 Tonnen.

Die Emissionen im Großraum Stockholm sanken um etwa 1-3 Prozent, in der Stadt Stockholm um 3 – 5 % und in der Innenstadt um acht bis 14 Prozent. Die Luftqualität in Stockholm verbesserte sich nachhaltig. Dennoch können nach Einführung der Maut nicht alle Emissionsgrenzwerte eingehalten werden. An größeren Hauptverkehrsstraßen im Innenstadtbereich werden Grenzwerte weiterhin überschritten.

Einfluss der Wetters

Das Ergebnis der Luftschadstoffmessung ist in einem signifikanten Teil auch vom Wetter abhängig. Während der ersten vier Monaten der Testphase (Januar – April 2006) konnten große Unterschiede zu den Jahren 2003, 2004 und 2005 festgestellt werden. Der Niederschlag im Frühjahr 2006 war hoch und der Schnee schmolz vergleichsweise spät. Dadurch waren die Partikelwerte unüblich niedrig. Aus den Ergebnissen der Testphase lässt sich somit nicht eindeutig eine Verbesserung der Luftqualität durch die Innenstadtmaut ableiten. Durch Zusammensetzen mit den Mittel- und Langfristwirkungen, die nach der dauerhaften Einführung gemessen werden konnten, lassen sich die Ergebnisse des Frühjahrs 2006 jedoch validieren.

Feinbetrachtung der Emissionsmodellierung

Die ermittelten Emissionsminderungen durch die Maut wurden für eine 24 Stunden-Periode an einem Werktag im April 2006 ermittelt. Zum Vergleich diente im Modell ein ebenso langer Zeitraum, dessen Emissionswerte allerdings aus den Werten des Monats April 2005 ermittelt wurden.

Für die zeitliche Differenzierung werden die Zeitscheiben 06:00 – 09:00 Uhr, 09:00 – 15:00 Uhr, 15:00 – 18:00 Uhr und 18:00 – 00:00 Uhr betrachtet, die Fahrzeuge werden in die Fahrzeuggruppen Pkw, leichte Nutzfahrzeuge, schwere Nutzfahrzeuge, Stadtbusse sowie Regionalbusse eingeteilt.

Der Gesamtverkehr in der Mautzone ist über die 24-Stunden-Periode um insgesamt 15 Prozent gefallen und in den Spitzenstunden um 17 Prozent. Die Änderungen für die jeweiligen Verkehrsarten können in der folgenden Tabelle abgelesen werden, wobei Überlandbusse und Stadtbusse zu einer Kategorie zusammengefasst wurden. Der Anteil des Pkw-Verkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen ist um 1,2 Prozent gefallen, der Schwerlastverkehr hat sich um 1,1 Prozent erhöht. Die Fahrleistung des Schwerlastverkehrs stieg um über 3.000 Kilometer an.

Veränderung der Fahrleistung im Mautgebiet Stockholms mit / ohne Innenstadtmaut, aufgeschlüsselt nach Fahrzeugklassen und Zeit - Facts and results from the Stockholm Trials, Dezember 2006, Seite 86

Die Pkw-Fahrleistung ist um durchschnittlich 16 Prozent gesunken. Diese überdurchschnittliche Reaktion ist durch die Preissensitivität der Pkw-Nutzer zu erklären. So ist ein Teil beispielsweise auf den ÖPNV umgestiegen. Der Busverkehr stieg über den ganzen Tag gerechnet um 18 Prozent und in den Spitzenstunden sogar um 35 Prozent. Die zusätzlichen 8.000 Buskilometer können allerdings statistisch überbewertet worden sein, da die Erhebung teilweise auf der durchschnittlichen Reiseweite des Jahres 2004 innerhalb der Mautzone beruht. Zusätzliche Fahrten, die nach dem Jahr 2006 durchgeführt wurden, könnten durchaus kürzer gewesen sein, sodass die Beförderungsleistung des Busverkehrs niedriger sein dürfte.

Fahrzeugspezifische Emissionen

In der morgendlichen Hauptverkehrszeit hat sich die Flottenzusammensetzung derart geändert, dass die Stickoxid-Emissionen je Fahrzeugkilometer um 2-3 Prozent gefallen sind. Auf den 24-Stunden-Zeitraum bezogen ergibt sich eine Reduktion um 0,6 – 1 Prozent. Hinzu kommt noch der Emissionsrückgang durch die reduzierte Verkehrsmenge.

Beachtet werden muss jedoch, dass die zusätzliche Fahrleistung des Schwerlastverkehrs schwerer wiegt als die Reduktion des Pkw-Verkehrs, da ein Lkw etwa 25 Mal so viel und ein Bus etwa 28 Mal so viel NO-Emissionen verursachen wie ein Pkw. Durch die Änderung der Flottenzusammensetzung wird die Reduktion der Verkehrsmenge relativiert.

Die folgende Tabelle schlüsselt die Emissionszusammensetzung nach Einführung der Maut auf:

Prozentuale Veränderung der Stickoxid-Emissionen im Vergleich zum Rückgang des Verkehrsaufkommens - Facts and results from the Stockholm Trials, Dezember 2006, Seite 88

Die Emissionen, die durch Kaltstarts entstehen, gehen proportional mit der Verkehrsmenge zurück. Über den 24-Stunden-Zeitraum verringern sich die NO-Emissionen um sieben Prozent. Je nach gewähltem Zeitraum sinken die Emissionen des Busverkehrs um 3 – 4,5 Prozent. Da der Zuwachs der Buskilometer statistisch überschätzt wird, reduzieren sich die NO-Emissionen nochmals um 2 Prozentpunkte (3,5% während der morgendlichen HVZ), wenn 50 Prozent der zusätzlichen Fahrleistung nicht dem Busverkehr, sondern dem Pkw- und dem leichten Nutzfahrzeugverkehr zugeschrieben werden.

Eine nachvollziehbare Bewertung des statistischen Fehlers zeigt, dass die NO-Emissionen über einen 24-Stunden-Zeitraum maximal um 10 Prozent und während der morgendlichen Hauptverkehrszeit um maximal 9 Prozent gesunken sein können.

Partikel

Im Allgemeinen kann angenommen werden, dass die Partikelemissionen im selben Maß zurückgehen wie die Verkehrsmenge (- 15 Prozent). Durch das geringere Stauaufkommen kann eine zusätzliche Reduktion von einem Prozent über den gesamten 24-Stunden-Zeitraum und um 2-3 Prozent zu den beiden Spitzenverkehrszeiten angenommen werden. Die wachsenden Anteile des Schwerlastverkehrs bedeuten wiederum eine Steigerung, aber je nach Partikelgröße bzw. Emissionsart in einem anderen Umfang.

NOx

Die NOx-Emissionen wurden um 150 Kilogramm je Werktag bzw. 6,8 Prozent verringert. Durch den wachsenden Schwerlast- und Busverkehr erreicht die Reduktion nicht die Größenordnung des Verkehrsmengenrückgangs.

Partikel

Die Partikelemissionen gingen um 6,3 Kilogramm je Werktag bzw. um 9,4 Prozent zurück. Aufgrund des steigenden Schwerlastanteils wird auch hier nicht die Größenordnung des Verkehrsmengenrückgangs erreicht.

CO2, CO und Nichtmethankohlenwasserstoffe

Die CO2-Emissionen gehen an Werktagen durchschnittlich um 100 Tonnen oder 14 Prozent zurück. Je Werktag geht die Kohlenstoffmonoxid-Menge um durchschnittlich 1,2 Tonnen bzw. 16 Prozent zurück. Die Nichtmethankohlenwasserstoffe werden um 200 Kilogramm bzw. 15,4 Prozent reduziert.

Nicht-fahrzeugbezogene Emissionen

Etwa 65 Prozent der Emissionen des Pkw-Verkehrs stammen aus Verdunstung und Kaltstarts. Einen weiteren großen Anteil der Feinstäube verursachen Abrieb und Aufwirbelung. Die Emissionen durch Reifen- und Bremsenabrieb korrelieren stark mit der Fahrleistung. In der Mautzone ist die Fahrleistung um 310.000 Fahrzeugkilometer (Konfidenz: ± 91.500 km) gesunken. Durch den verringerten Brems- und Reifenabrieb sinkt die PM 10-Belastung nochmals um 6 – 9 Kilogramm je Werktag. In Summe mit dem reduzierten Straßenabrieb und der Aufwirbelung sinken die PM 10-Emissionen um 45 – 60 Kilogramm.

Veränderung der Fahrleistung im Großraum Stockholm mit / ohne Innenstadtmaut, aufgeschlüsselt nach Fahrzeugklassen und Zeit - Facts and results from the Stockholm Trials, Dezember 2006, Seite 90

Auswirkungen auf den Großraum Stockholm

Durch die Innenstadtmaut ändern sich nicht nur die Fahrleistung und die Flottenzusammensetzung im Mautbereich. Umliegende Gebiete und der gesamte Großraum Stockholm profitieren ebenso davon. Mit 22 Millionen Fahrzeugkilometern ist die Fahrleistung im Großraum um den Faktor 11 größer als im Mautbereich. 

Die Verkehrsleistung ist über den 24-Stunden-Zeitraum um 1,5 Prozent gefallen. Zur morgendlichen Hauptverkehrszeit konnte eine Reduktion um 2,7 Prozent festgestellt werden.

Auch im Großraum konnte ein überproportionaler Rückgang des Pkw-Verkehrs, und ein überproportionales Wachstum des Busverkehrs in der gleichen Größenordnung wie innerhalb der Mautzone (~ 38.000 Kilometer / Werktag) festgestellt werden.

Ein Rückgang des Stauaufkommens konnte im Großraum nicht festgestellt werden. Somit ergeben sich die folgenden Reduktionsmengen innerhalb des Großraums Stockholm (jeweils je Werktag):

  • Stickoxide (NO): 38 Kilogramm (-0,2 Prozent)
  • PM 10: 1,6 Kilogramm (-0,3 Prozent)
  • CO2: 62 Tonnen (- 1,24 Prozent)
  • CO: 1,3 Tonnen (-2,3 Prozent)
  • Nichtmethankohlenwasserstoffe: 170 Kilogramm (-1,85 Prozent)

Fazit

Das Experiment der zeitweisen Einführung einer Innenstadtmaut in Stockholm hat zunächst gezeigt, dass eine Maut eine verkehrslenkende Funktion hat. Zudem kann die Luftqualität zumindest teilweise verbessert werden. Durch entsprechende Begleitmaßnahmen wie die Elektrifizierung des Nahverkehrs und die Minimierung des Schwerlastverkehrs lassen sich die Emissionen weiter verringern. Es zeigt sich aber auch, dass eine Innenstadtmaut zur Reduktion der Luftschadstoffe alleine nicht ausreichend ist. Die dynamischen Effekte sowie die langfristige Adapation der Verkehrsteilnehmer macht weitere Schritte notwendig. Insbesondere die Förderung des ÖPNV aus den zusätzlichen Finanzmitteln, die durch eine Maut eingenommen werden, hat einen großen Effekt. Dieser wirkt langfristig.

Neben der Einführung und dem Aufbau eines Mautsystems sollte für die Mittelverwendung ebenfalls eine Detailplanung durchgeführt werden und jene Maßnahmen umgesetzt werden, die verkehrstechnisch am sinnvollsten wirken.

  1. Facts and Results from the Stockholm Trial – Final version – December 2006, Miljöavgiftskansliet/Congestion Charge Secretariat, City of Stockholm Muriel Beser Hugosson, Ann Sjöberg and Camilla Byström – http://www.stockholmsforsoket.se/upload/Sammanfattningar/English/Final%20Report_The%20Stockholm%20Trial.pdf
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Schlußstrich

A developed country is not a place where the poor have cars. It’s where the rich use public transportation.
Gustavo Petro, Bürgermeister von Bogotá 2012

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Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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