Artikel zum Thema Fluggesellschaften
Verkehr in 140 Zeichen am 13.05.2013
Verkehr in 140 Zeichen am 23. – 25.04.2013
Verkehr in 140 Zeichen am 13.01.2013
  • : PKW-Verkäufe mit -12,5% zum Vorjahresmonat – Querschüsse - http://bit.ly/11rkgg6
  • Angeblich Beschluss der EU-Kommission zum 4. Eisenbahnpaket. Im SPNV sollen ab 2019 keine Direktvergaben möglich sein http://bit.ly/SsO5ul
  • Auslandsfertigung wächst um sechs Prozent: 2012 wurden 7,8 Milionen Pkw deutscher Marken außerhalb des Landes produziert -Wiwo -http://bit.ly/SsQkh1
  • Die vier größten US-Airlines haben 2012 Kapazität abgebaut, Platz 5-9 ihr Angebot ausgeweitet – Airline Biz Blog - http://bit.ly/SsSihB
  • BER-Architekt wirft Flughafenmanagern “großangelegte Täuschung” vor – SPIEGEL - http://j.mp/UWHzsU  #BER
  • So seien bis Mai 2012 286 Planänderungsanträge eingegangen und hätten den Planungsprozess immer wieder gestört und verzögert.
  • Bundesverkehrsminister Ramsauer soll bereits am 19.12.2012 und somit vor Wowi & Co. von der erneuten Verschiebung unterrichtet worden sein.
  • Ich bin ja schon auf SrV 2013 gespannt! Am SrV 2013 sind voraussichtlich 46 Städte, Länder&Verkehrsbetriebe beteiligt.http://j.mp/TTIvz6
  • Europäische Kommission fördert den Bau von zwei Tunneln der italienischen SFS Turin---Padua - http://j.mp/TTJrne
  • General Electric möchte nicht mehr 25.000 Fahrzeuge der Firmenflotte bis 2015 auf Elektro- und umstellenhttp://j.mp/TTJGi2
  • Kommen mit Ferrat-Salzen, Kaliumsalz (K2FeO4) oder Bariumferrat (BaFeO4) für #Elektroautos zurück? - http://j.mp/TTLOqd
  • [Video zum Wochenende] Menschenleeres San Francisco, Seattle, und Washington D.C. http://j.mp/VXCqjP
  • Interessante Übersicht wie das Bikesharing-Angebot in Washington D.C. aufgebaut ist – Active Transportation Alliance - http://j.mp/V67cby
  • L.A. verschärft die Regelungen zur Anlage von Stellplätzen. Aber nicht für Autos, sondern für Fahrräder - http://j.mp/UJqVLG  #radverkehr
  • Ausländische Botschaften haben 2012 sieben Millionen Pfund in geprellt – 24 - http://j.mp/UJrMfo
Jahresrückblick 2012: Viel ging nicht voran!

Das Jahr 2012 liegt mittlerweile einige Stunden zurück, und wie es üblich ist, wird am Ende Bilanz gezogen. Ich persönlich bin ein Mensch, der lieber in die spannende und inspirierende Zukunft anstatt in die nicht mehr veränderbare Vergangenheit blickt, aber ein Blick in das vergangene Jahr sei dennoch erlaubt.

Alles in allem war 2012 aus verkehrlicher Sicht kein besonders aufregendes, aber dennoch spannendes Jahr. Auch wenn diese Übersicht einen leicht negativen Grundton mit sich bringt, hat uns das Jahr 2012 ein Stück weiter zu einem nachhaltigen Verkehr gebracht. Es sollte uns nur klar sein, dass noch einige Baustellen und Probleme vor uns liegen, die wir 2013 lösen müssen. Packen wir es an! 

Pleiten, Pech und Pannen im Luftverkehr und der

Die konjunkturelle Entwicklung und der recht durchwachsene Ausblick haben sowohl der Luftfahrtbranche wie auch der Schifffahrt erheblich zugesetzt. Hinzu kamen insbesondere im Luftfahrtbereich einige Probleme auf Flughafenseite.

Die großen deutschen Lufthansa und Air Berlin versuchen, mit Sparprogrammen die Effizienz zu steigern. Viele kleine Luftverkehrsunternehmen wie Cirrus Airlines, German Sky Airlines oder XL Airways stellten ihren Betrieb ein. Auf internationaler Ebene ist die Liste noch eindrucksvoller.

Auf Flughafenseite wurde das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen zwischen 23 und 5 Uhr höchstrichterlich bestätigt, in München sprachen die Bürger in einem Bürgerentscheid gegen die dritte Start- und Landebahn aus, der Flughafen Frankfurt Hahn ist auf finanzielle Unterstützung durch das Land angewiesen und der Regionalflughafen Lübeck wurde an einen Investor verkauft. Zukünftige Entwicklung noch unklar.

In der öffentlichen Debatte dominierten allerdings ohne Zweifel die Probleme am neuen Berliner Großflughafen Berlin Brandenburg “Willy Brandt”. Der genaue Eröffnungstermin scheint weiterhin unklar zu sein. Am deutschen Streben nach Perfektion und unserem Ruf einer sehr guten Organisation hat das Berliner Flughafen-Debakel tiefe Kratzer hinterlassen.

Aber auch die Schifffahrt befindet sich in einer schwierigen Situation. Insbesondere die Charterreeder hat es stark getroffen. Die niedrigen Charterraten, die zum Teil durch den Aufbau massiver Überkapazitäten selbst verschuldet sind, lassen auf manchen Linien keinen profitablen Betrieb mehr zu. Im Containerbereich ist der Angebotsüberschuss am gravierendsten. Hinzu kommen Finanzierungsprobleme aufgrund der Schwäche vieler Schiffsbanken und -fonds. Eine Besserung wird noch einige Zeit dauern. Dem Ruf nach Hilfszahlungen an deutsche Reeder erklärte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler zum Jahresende eine Absage.

Verkehrspolitik – Mehr Schein als Sein

RRX Rhein-Ruhr-Express im Ruhrgebiet Zukunft der Eisenbahn Designsttudie mit Stadler FLIRT

Ein Opfer der deutschen Probleme in der Verkehrspolitik: Der Rhein-Ruhr-Express

Die deutsche Verkehrspolitik 2012 war meiner Meinung nach durch Scheingefechte geprägt. Wichtige Aufgaben wie die Schaffung einer tragfähigen Infrastrukturfinanzierung blieben unerledigt. Der weitere Ausbau von Hinterlandanbindungen deutscher Häfen stockte ebenso wie die Verbesserung von grenzüberschreitenden Verbindungen. Eine verkehrspolitische Programmatik ist weiterhin nicht erkennbar.

Dominiert wurde die verkehrspolitische Diskussion von der Reform der Flensburger Verkehrssünderkartei, der schwierigen Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, einem Gefecht zwischen CSU und FDP über die Einführung einer Vignettenpflicht für Pkw auf deutschen Autobahnen und den zu hohen Kraftstoffpreisen.

Hinzu kam die Einführung eines Positiv-Streckennetzes für . Der Feldtest blieb aber über das Jahr hinweg hinter den Erwartungen. Zum Jahresende ließen 20 Spediteure 35 Fahrzeuge mit 25,25 Meter Länge fahren. Geplant waren bis zu 400. Im November 2012 hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages weitere 750 Mio. Euro für den Verkehrsetat genehmigt, welche die Finanzierungslücke in der Verkehrsinfrastrukturfinanzierung nur kosmetisch überdecken können.

Zum Jahresende ist zudem Bewegung in die dringend notwendige Anschlussregelung zum auslaufenden Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) gekommen. Die Grundlage für die Verkehrsfinanzierung muss bis zum Ende des Jahres 2013 neu geschaffen werden. Ansonsten sieht es in den Kommunen ganz düster aus.

Auf europäischer Ebene wurden 2012 mehrere politische Vorhaben gestoppt oder sogar wieder rückgängig gemacht. So rückte die EU von ihrem Plan ab, Biokraftstoffen im Verkehrssektor eine größere Rolle zukommen zu lassen. Unter Einbeziehung indirekter Landnutzungsänderungen und steigender Nahrungspreise ist eine Steigerung der Biokraftstoffanteile nicht mehr erstrebenswert. Äußerst problematisch entwickelt hat sich auch das Vorhaben, den internationalen Luftverkehr in den Emissionshandel mit einzubeziehen. China und die USA drohten mit einem Handelskrieg, nun soll auf internationaler Ebene ein Kompromiss, der das europäische Vorhaben aufweichen dürfte, gesucht.

London, & Co. – Die “großen” zeigen, dass sie es können

In den ersten Monaten des Jahres wurde sehr stark darüber diskutiert, ob London dem Besucheransturm zu den Olympischen Spielen gewachsen sei. Der SPIEGEL malte den Teufel und ein Riesen-Fiasko an die Wand. Im Nachhinein stellten sich alle Sorgen als unbegründet heraus. Durch gute Planung, eine Verhaltensanpassung der Londoner Bevölkerung und die zusätzlich geschaffenen Kapazitäten lief der Verkehr während der Olympischen Spiele reibungsloser als zu normalen Zeiten. London Overground und Underground erreichen Pünktlichkeitswerte jenseits der 90 Prozent, 12,4 Millionen zusätzliche Sitzplätze absorbierten die zusätzliche Nachfrage. Weitere Informationen zum Londoner Verkehr während der Olympischen Spiele 2012 finden sich hier.

Ebenfalls oft kritisiert wird der New Yorker Nahverkehr. In den vergangenen Jahren hat er aber sehr stark an Qualität gewonnen. Der Hurrikan Sandy, der Ende Oktober 2012 die US-amerikanische Ostküste traf und 253 Menschen das Leben kostete, war ein großer Rückschlag für die Bemühungen, ein zuverlässiges und sicheres Verkehrsmittel anzubieten. Das zweite Mal in der 108-jährigen Geschichte musste der U-Bahn-Betrieb eingestellt werden.

Acht Tunnel unter dem East River, die Manhattan mit Brooklyn oder Queens verbinden, waren überflutet. Ein notdürftig zusammengeschustertes Busnotnetz war am Rande seiner Kapazität. Hinzu kommt, dass viele Straßen wegen umgeknickter Bäume und Trümmerteilen unpassierbar waren. Mehrere Hundert Millionen Liter Salzwasser zerstörten Elektronik, Zugsicherungsanlagen und U-Bahn-Züge. In den Tunneln und Stationen stand das Wasser meterhoch. Hinzu kommen Tonnen von Schlamm und Geröll, die das Wasser mit in die Tunnelanlagen spülte.

Trotz der Probleme hat sich das New Yorker Verkehrsnetz als äußerst robust erwiesen. Viele New Yorker haben ihr Verhalten angepasst, ein Busnotnetz wurde in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft und der Radverkehrsanteil stieg sprunghaft an. Hurrikan Sandy hat gezeigt, dass auch Großstädte mit mehreren Millionen Einwohnern sich in kürzester Zeit auf eine Anpassung ihrer Verkehrsnetze einstellen können und kein Chaos ausbricht. Ein durchaus beruhigendes Wissen…

Seit dem 21. September hat Deutschland einen Tiefwasserhafen. Der Jade-Weser-Port bei Wilhelmshaven ist der einzige deutsche Hafen, der tideunabhängig angefahren werden kann. In den kommenden Jahren muss der Jade-Weser-Port seine Notwendigkeit aber noch unter Beweis stellen, auch mit hohen Rabatten ist der Hafen zurzeit nur in wenigen Linien zu finden. Das größte Containerschiff der Welt, die “CMA CGM Marco Polo”, legte lieber in Hamburg und Bremerhaven denn in Wilhelmshaven an. Problematisch ist auch die Hinterlandanbindung, die insbesondere im Schienenbereich noch zu wünschen übrig lässt. Eine Elekrifizierung der bald zweigleisigen Strecke ist derzeit noch im Bau. Bei einer Loco-Quote, dem Anteil von Gütern die im Hafengebiet oder im direkten Umfeld verbleiben, von nahezu Null ist eine gute Hinterlandanbindung von essentieller Bedeutung.

Und auch der Jade-Weser-Port hatte mit Bauproblemen und Verzögerungen zu kämpfen. Wegen Mängeln an der Spundwand musste die Eröffnung vom 5. August auf den 21. September verlegt werden.

Zulassungschaos im deutschen Schienenfahrzeugmarkt

Die Deutsche Bahn, andere Eisenbahnverkehrsunternehmen und die Bahnindustrie haben mit Zulassungsproblemen neuer Fahrzeuge zu kämpfen. Die BR 442, die BR 407 (der “neue ICE 3″) und die neuen Stadler KISS der ODEG  für RE2 und RE4 in Brandenburg seien als Beispiel genannt. Mängel in der komplexer werdenden Zugsteuerung, Zeitdruck und Sonderwünsche der Besteller, das Drücken der Preise bis zur Schmerzgrenze und Ausschreibungen, die stets neues Rollmaterial, eine engere Bestuhlung bei gleichzeitig geringeren Betriebskosten fordern, verzögern die Zulassung neuer Züge immer öfter. Ein bisschen mehr Realitätssinn wäre eventuell auf allen Seiten angebracht.

Hochgeschwindigkeitszüge in den USA: Im Finanzierungschaos hängen geblieben.

Rendering Hochgeschwindigkeitszug in Kalifornien USA Bahnhof CAHSR

Rendering des kalifornischen Hochgeschwindigkeitszugprojekts

Große Hoffnungen wurden 2012 in den USA in Präsident Obama gesetzt. In Kalifornien hoffte man auf neuen Schub für den Aufbau des ersten Hochgeschwindigkeitsverkehrs zwischen Bakersfield und Fresno. Stattdessen gab es Gegenwind von republikanischer Seite, die die Verschwendung von Steuergeldern anprangern. Hochgeschwindigkeitsverkehr solle stattdessen von privaten Eisenbahnunternehmen angeboten werden, eine Verwendung der Mittel im Nordostkorridor wäre angebrachter. Vor dem Hintergrund des US-amerikanischen Haushaltsdefizits und den strikten Kürzungsplänen des rechten republikanischen Rands dürfte die erste neue HGV-Strecke in den USA noch etwas auf sich warten lassen.

Innovation des Jahres: Oberleitungs-Lkw oder Hiriko Fold?

Hiriko Fold Fronansicht Elektrofahrzeug MIT

Frontansicht des Hiriko Fold im eingeklappten Zustand – Foto: Hiriko

Ich bin mir etwas unschlüssig, welche Innovation die beste des Jahres 2012 gewesen ist. Der eHighway von Siemens ist ein tolles Konzept für die Elektrifizierung des Güterverkehrs nicht nur auf deutschen Autobahnen. Er trägt durch den höheren Wirkungsgrad sehr zum Ziel einer höheren Effizienz im Verkehrsbereich bei.

Das einklappbare Elektroauto Hiriko Fold brilliert auf dem Feld der Flächenoptimierung. Durch die geringen Grundmaße sinkt der Flächenbedarf des ruhenden Verkehrs. Da sich beide Innovationen jeweils in ein Gesamtkonzept integrieren, möchte ich die endgültige Entscheidung offen lassen und hoffe auf ebenso tolle Konzepte im Jahr 2013!

Abschließend möchte ich noch fragen, was im Jahr 2012 eure / Ihre größte und wichtigste Entwicklung  im Verkehrssektor gewesen ist. Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen!

Verkehr in 140 Zeichen am 30.10.2012
  • Strengere Regelungen für dir Nutzung von Slots durch die Fluggesellschaften werden von den EU-Staaten abgelehnt – http://t.co/6TRTV047 ->
  • Mittlerweile dringt Wasser in Straßen- und U-Bahn-Tunnel ein. Es werden bereits Befürchtungen laut, die New Yorker U-Bahn werde… ->
  • …eine Woche lang geschlossen bleiben müssen. MTA kann noch keine Abschätzung geben. Infos findet man u.a. hier: http://t.co/taZehSfA ->
  • Wasser dringt in die Station Hoboken ein – Instagram – http://t.co/TYGAkgKr #sandy #mta #path ->
  • Mittlerweile sind alle Tunnel und Brücken in gesperrt. In den U-Bahn-Schächten unter dem East River steht mittlerweile 1,20m Wasser ->
  • RT @MTAInsider: Correction: Condition of under river tunnels unknown. Up to four feet of water was observed at a Lower Manhattan station. ->
  • RT @MTAInsider: Again: rumors are wrong. There is no timetable for subway reopening. Rumors of one week are just that: rumors. ->
  • RT @MTAInsider: “The NYC subway … has never faced a disaster as devastating as what we experienced last night.” -Chairman @JoeLhota ->
  • RT @MTAInsider: “In 108 years, our employees have never faced a challenge like the one that confronts us now.” -Chairman @JoeLhota ->
  • Insgesamt wurden sieben U-Bahn-Schächte überflutet. Heute Vormittag fahren in New York weder U-Bahnen noch Busse. #sandy #mta ->
  • Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Harbin und im Nordosten Chinas führen erste Probefahrten durch – http://t.co/n7UGOJTt ->
  • Auch am Flughafen Salzburg kämpfen Anwohner für mehr Ruhe – airliners – https://t.co/snQeu5fn ->
  • [Infografik] Die Wirkungen der unterschiedlichen Verkehrsmittel auf die Gesundheit http://t.co/hycWmg2E ->
  • startet Mobilitätsplattform moovel in – Zughalt – http://t.co/PTWSo12h ->
  • Frankreichs Bahnen werden bestreikt – http://t.co/X2XnpFHc ->
  • Jahrelange Sperrung des Main-Donau-Kanals wegen Erneuerung der Schleusen ist vom Tisch – dvz – http://t.co/xanYZX0M ->
  • Rund 252 Millionen Euro für Eisenbahnknoten Halle / Saale – Zughalt – http://t.co/CO8jkBRp #bahn  ->
  • Parken in : Opposition kritisiert Ausweitungspläne heftig – Vienna Online – http://t.co/ZZRqVtd6 ->
  • EU-Verkehrspolitik: Optimierung, Verbesserung und Weiterentwicklung – EU Infothek – http://t.co/ter7QZSw ->
  • Bahnstrecke – Luxemburg wird ausgebaut – Zughalt – http://t.co/KlmeM6nI ->
  • Fotos von den Folgen des Hurrikan #Sandy – Transportation Nation – http://t.co/J4voH29E ->
  • Von Januar bis August 2012 wurden 65 000 Pedelecs im Wert von 63 Millionen Euro aus Deutschland ausgeführt. ->
  • Importiert wurden 164 000 Pedelecs mit einem Wert von 117 Millionen Euro. – Destatis – http://t.co/xqCkygvZ ->
  • fürchtet um Wettbewerbsfähigkeit Hamburgs – dvz – http://t.co/TYUBiogM #HH ->
  • Letzter Aufruf für die : Was Europas Netzwerklinien tun müssen um gegen Billigflieger & Golflinien zu bestehen http://t.co/GZSfs6Pf ->
  • Die Autoindustrie jammert zu Unrecht über zu strenge Klimavorgaben – ZEIT – http://t.co/5PKR5ouX ->
  • Die Behebung solcher Schäden wird sicherlich ein paar Tage in Anspruch nehmen – MTA-Foto auf Flickr – http://t.co/ndAd6FJs #sandy ->
  • Ist der Tesla Model S das Ford Model T unserer Zeit? – autobloggreen – http://t.co/EK0wdRWg ->
Verkehr in 140 Zeichen am 09.10.2012
[London 2012] Flughafen London Heathrow vor seiner größten Bewährungsprobe

Dieser Artikel ist Teil der Serie Verkehr während der Olympischen Spiele 2012 in London. Eine Übersicht über alle Artikel finden Sie hier.

Nicht nur die innerstädtischen Verkehrssysteme Londons sind während der Olympischen Spiele 2012 einer erhöhten Belastung ausgesetzt, sondern auch die Flughäfen. Der Flughafen Heathrow (IATA: LHR) steht dabei unter besonderer Beobachtung. Es wird erwartet, dass etwa 80 Prozent aller Besucher, Athleten, Betreuer, Journalisten und Offiziellen über Heathrow anreisen werden. Aber: Pro Jahr finden am Heathrow Airport 500.000 Starts und Landungen statt, damit sind die Landebahnen zu 99 Prozent ausgelastet. Aber auch die Boden- und Passagierabfertigung arbeitet an den Kapazitätsgrenzen.

Der heutige Tag, der 26.07.2012, soll der Tag mit den meisten Passagieren in der Geschichte des Flughafens sein. Ein Tag vor Eröffnung der Olympischen Spiele wird mit 45 Prozent mehr ankommenden Passagieren im Vergleich zu einem normalen Tag gerechnet. Statt 95.000 ankommenden Fluggästen sollen heute mehr als 138.000 Fluggäste abgefertigt werden. Mehr als 203.000 Gepäckstücke sollen ihre Eigentümer wieder erreichen. Bereits am 16. Juli wurde ein neuer Rekord mit 236.955 abgefertigten Fluggästen aufgestellt.

Der Hauptanreisetag verlief aber trotz aller Befürchtungen problemlos. Nur der ansonsten mit 98% Verfügbarkeit äußerst zuverlässige Heathrow Express musste wegen eines Brandes an der Station West Ealing für eine halbe Stunde seinen Betrieb einstellen. Hinzu kamen Verspätungen wegen hitzebedingter Langsamfahrstellen.

Das große sorgt für Probleme

Insbesondere die Pass- und Grenzkontrollen stehen unter einer großen Bewährungsprobe. In den letzten Monaten kam es wiederholt zu langen Schlangen bei der Einreise. Nicht-EU-Bürger mussten mit Wartezeiten von über 90 Minuten rechnen, Ziel vonseiten des Flughafenbetreibers ist eine maximale Wartezeit von 45 Minuten.

Um die Einreise möglichst problemlos zu gestalten, wurden 300 zusätzliche Grenzbeamte nach London Heathrow versetzt. Während der Olympischen Spiele sollen alle Schalter besetzt sein. Ein Streik der Grenzbeamten konnte gestern nach massiven Zugeständnissen der Regierung (1.100 Neueinstellungen) noch verhindert werden.

Für den reibungslosen Ablauf wurden in den letzten Monaten mehr als 20 Millionen Pfund in die Flughafeninfrastruktur investiert. Zudem wurden die Abfertigungsprozesse gestrafft. Die Planungen wurden seit 2005 in enger Zusammenarbeit mit Flughäfen ehemaliger Olympischer Gastgeberstädte wie Vancouver und Sydney durchgeführt.

Für die Olympischen Spiele wurde ein spezielles Terminal errichtet. Durch dieses Terminal können am 13., 14. und 15. August Athleten und Betreuer bei der Abreise schneller abgefertigt werden. Ankommende Athleten müssen aus Sicherheitsgründen durch die normalen einreisen. Das spezielle Terminal wird nach den Olympischen Spielen wieder demontiert. Charter- und Privatflüge werden für Zeit der Spiele auf andere Londoner Flughäfen wie Stansted umgeleitet. Mehr als 1.000 Freiwillige sollen den Gästen der Olympischen Spiele bei Fragen helfen und sie willkommen heißen.

Die Maßnahmen in der Übersicht:

  • Verlängerung der Be- und Entladeprozesse der Flugzeuge bei einem hohen Athletenaufkommen bzw. einer großen Anzahl von Rollstuhlfahrern in Zusammenarbeit mit den
  • Schaffung spezieller Akkreditierungsschalter für Athleten und Betreuer im Flughafen
  • Schaffung spezieller Einreiseschalter für Athleten, Offizielle, Journalisten und Betreuer
  • Vereinfachte Importbestimmungen für Feuerwaffen von Sportschützen (1.100 Waffen von 800 Athleten)
  • spezielles Abfertigungsterminal für abreisende Athleten, Offizielle und Journalisten, Aufgabe von Gepäck und bereits am Vortag im Olympischen Dorf möglich
  • Anpassung der Gepäckabfertigung
  • 1.000 Freiwillige stehen für Auskünfte in 20 verschiedenen Sprachen bereit

Die Einzelmaßnahmen können hier (.pdf) nochmals nachgelesen werden.

Der Flughafen London Heathrow und das Olympische Dorf in werden mithilfe einer speziellen Fahrspur miteinander verbunden. Diese Fahrspur auf der Autoahn M4 ist für Athleten und Offizielle reserviert.

Für Besucher der Olympischen Spiele wurde die Kapazität des Heathrow Express verstärkt. Der Heathrow Express ist die schnellste und zuverlässigste Art vom Flughafen Heathrow in die Innenstadt zu gelangen. Die Fahrt zwischen Paddington und dem Flughafen dauert 15 Minuten. Die Züge verkehren alle 15 Minuten. Pro Tag werden 150 Verbindungen angeboten. Während der Olympischen Spiele dürften zudem weniger Geschäftsreisende zwischen London und dem Flughafen unterwegs sein, sodass zusätzliche ungenutzte Kapazität zur Verfügung steht.

Die U-Bahnstation der Piccadilly Line wurde mit zwei neuen Fahrstühlen, mehreren Fahrgastschleusen sowie einer neuen Reisendeninformation ausgestattet.

London 2012 Heathrow LHR PAX Passaiere

Erwartetes Passagieraufkommen (Abflüge) während der Olympischen Spiele 2012 am Flughafen London Heathrow – Grafik: London Heathrow, Heathrow’s preparations for the London 2012 Olympic and Paralympic Games at six months to go

Am 13. August soll der nächste Rekord eingestellt werden. Am Tag nach den Olympischen Spielen wird mit mehr als 138.000 abfliegenden Fluggästen gerechnet. Die Olympischen Spiele sind für London Heathrow kein Sprint, sondern ein Marathon. Mit Aussicht auf ein hohes Fluggastaufkommen während der Paralympischen Spiele.

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Schlußstrich

Wenn der in der Bundesrepublik noch nicht zum Abschluß gekommene Prozeß der Motorisierung auch nur annähernd im bisherigen Tempo weitergeht, kann es zu einem Verkehrsfiasko kommen, gegen das die bisherigen Verhältnisse auf diesem Sektor rührend unkompliziert sind.
zitiert aus «man auf der Straße», infas-Studie zur Verkehrssituation in Deutschland 1960

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In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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