Artikel zum Thema Flugzeug
Schneller, höher, weiter: Reiseweiten in den USA 1800 – 1930

Von Jahr zu Jahr braucht man weniger Zeit, um über den Ozean, aber mehr Zeit, um ins Büro zu kommen.

– Unbekannt

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Reisegeschwindigkeit weiter zugenommen. So beträgt die Reisezeit zwischen New York City nach Los Angeles mit dem Flugzeug im Jahr 2015 fünf Stunden und 45 Minuten, im Jahr 1800 war eine mehrmonatige beschwerliche Reise notwendig und im Jahr 1900 war man mit der Eisenbahn mindestens vier Tage unterwegs.

Die folgenden Karten zeigen die Entfernungen, welche in einem gewissen Zeitraum von New York City in den Jahren 1800, 1830, 1857 und 1930 zurückgelegt werden konnten. Hierfür wurde die Entfernung zu ausgewählten Punkten auf Karten geplottet und über Isochronen miteinander verbunden. Die Isochronen bilden die möglichen Punkte ab, die innerhalb einer bestimmten Reisezeit oder Entfernung von New York City erreichbar sind.

Die ersten drei Karten (A, B, C) verwenden Wochen als Zeiteinheit, die vierte Karte (D) Tage und die fünfte Karte (E) 12-Stunden-Intervalle. Bei den Karten A, B und C war die Datenlage am schlechtesten, sodass insbesondere größere Entfernungen näherungsweise anhand der geografischen Gegebenheiten (Flüsse, Berge, Täler) ermittelt wurden.

Im Jahr 1800 waren Reisen auf dem Wasserweg oder mit der Postkutsche von New York City auf ein Gebiet beschränkt, welches im Norden von Boston, Bennington und Albany, Richmond im Süden und die Allegheny Mountains (Teil der Appalachen) im Westen begrenzt war. Für eine Reise von New York City nach Charleston benötigte man auf dem Seeweg mindestens zehn Tage und nach New Orleans 26 bis 28 Tage.

Zeitabhängige Reiseweiten von New York City im Jahr 1800 und 1830 mit den Verkehrsmitteln Boot und Postkutsche – Karten: Paullin, Charles Oscar (1868 oder 1869-1944): Atlas of the historical geography of the United States, Redaktion: Wright, John Kirtland, 1891-1969, Washington, D. C., Pub. jointly by Carnegie institution of Washington and the American geographical society of New York, 1932. – Public Domain

Auf dem Landweg benötigte man nach Buffalo mindestens neun Tage über die Hudson-Mohawk Route und nach Pittsburgh zehn Tage mit einer abenteuerreichen Gebirgsquerung.

Zwischen 1800 und 1830 entwickelte sich das US-Verkehrsnetz sowohl zu Land wie auch auf dem Wasser mit hoher Geschwindigkeit. Zum einen wurde in diesem Zeitraum das Dampfschiff erfunden und zum anderen der Eriekanal fertiggestellt. 1811 wurde mit dem Bau des ersten US-Highways begonnen. Die “National Road”, auch bekannt als “Cumberland Road” erstreckt sich über 1.000 km in Richtung Westen von Cumberland in Maryland bis zum Ohio River (1818) und weiter bis Vandalia in Illinois (1839). Ein geplanter Weiterbau bis zum Mississippi wurde durch die Wirtschaftskrise von 1837 verhindert.

Die Reisezeit von New York nach Charleston reduzierte sich von zehn Tagen auf sechs und nach New Orleans von 26-28 Tagen auf 14 Tage. Cleveland war noch eine Zehn-Tages-Reise und Detroit eine 13-Tages-Reise entfernt. Der Weg von Detroit nach Chicago benötigte auf dem Landweg sechs Tage und auf dem Wasserweg immer noch über zwei Wochen.

Die Auswirkungen der Entwicklung des Verkehrsträgers Schiene in den USA im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts zeigen sich in Karte C. Das US-Schienennetz hatte bis dahin den Mississippi und den Süden Wisconsins aus östlicher Richtung erreicht. Weiter in Richtung Westen wurde weiterhin die Postkutsche oder der Wasserweg genutzt.

Zeitabhängige Reiseweiten von New York City im Jahr 1857 mit dem Verkehrsmittel Eisenbahn – Karten: Paullin, Charles Oscar (1868 oder 1869-1944): Atlas of the historical geography of the United States, Redaktion: Wright, John Kirtland, 1891-1969, Washington, D. C., Pub. jointly by Carnegie institution of Washington and the American geographical society of New York, 1932. – Public Domain

Im Jahr 1869 wurde die 3069 Kilometer lange “First Transcontinental Railroad” als erste Ost-West-Eisenbahnverbindung eröffnet. Die Bahnstrecke zwischen dem Missouri River und Kalifornien wurden zwischen 1863 und 1869 durch die Bahngesellschaften Central Pacific Railroad (CP) und Union Pacific Railroad (UP) erbaut.

Bis 1930 wuchs das US-amerikanische Schienennetz rasant an und verringerte die Reisezeiten maßgeblich.

Zeitabhängige Reiseweiten von New York City im Jahr 1930 mit dem Verkehrsmittel Eisenbahn – Karten: Paullin, Charles Oscar (1868 oder 1869-1944): Atlas of the historical geography of the United States, Redaktion: Wright, John Kirtland, 1891-1969, Washington, D. C., Pub. jointly by Carnegie institution of Washington and the American geographical society of New York, 1932. – Public Domain

Reisezeitgewinne aufgrund des engmaschigeren Schienennetzes wurden jedoch vergleichsweise langsam erzielt. Grund war der Infrastrukturaufbau, wer einige Jahrzehnte und entsprechende Investitionsmittel in Anspruch nahm.

Mit dem Aufkommen des Luftverkehrs verringerten sich die Reisezeiten nochmals signifikant, auch wenn diese Form des Reisens für viele Menschen nicht erschwinglich war und im Vergleich zu heute deutlich langsamer war.

Zeitabhängige Reiseweiten von New York City im Jahr 1930 mit dem Verkehrsmittel Flugzeug – Karten: Paullin, Charles Oscar (1868 oder 1869-1944): Atlas of the historical geography of the United States, Redaktion: Wright, John Kirtland, 1891-1969, Washington, D. C., Pub. jointly by Carnegie institution of Washington and the American geographical society of New York, 1932. – Public Domain

Die höhere Reisegeschwindigkeit bei konstantem Reisezeitbudget bedeutet im Umkehrschluss, dass wir unsere Reiseweiten ausgeweitet haben und auch in Zukunft weiter ausweiten werden. Deutsche über 14 Jahre legen heutzutage im Schnitt 21.500 km pro Jahr und Person zurück, darauf entfallen 45 Prozent auf Fernreisen (~10.000 km)1. Wachsende Entfernungen werden jedoch nicht nur im Fernverkehr zum Beispiel auf dem Weg in den Urlaub (Flug nach Südostasien oder in die USA statt Zugfahrt an die Nordseeküste), sondern auch bei unseren täglichen Wegen zurückgelegt. Denn auch im Nahbereich haben die Erfindung des Fahrrads, des Automobils, des Busses und schienengebundener Nahverkehrsfahrzeuge sowie Infrastrukturverbesserungen die Reisegeschwindigkeiten sukzessive erhöht. Durch die folgende Fahrleistungsausweitung (z.B. Fahrt ins Grüne oder in die nächstgrößere Stadt) haben sich in den nachfolgenden Jahren / Jahrzehnten Strukturen derart verändert, dass im Nahbereich grundlegende Bedürfnisse nicht mehr an allen Orten Deutschlands fußläufig gedeckt werden können und man auf die Nutzung entsprechender Verkehrsmittel – insbesondere des Pkw – angewiesen ist.

Schätzung der Fahrzeugkilometer, die auf dem US-Straßennetz von 1971 – 2013 zurückgelegt wurden – Daten: U.S. Department of Transportation, Grafik: Doug Short, Advisor Perspectives, Inc.

Die höheren Reisegeschwindigkeiten lassen neue Phänomene wie “hypermobile Menschen” oder “Super-Pendler” entstehen. Letztere legen Arbeitswege von 4.000 km und mehr zurück. Eine kleine, aber wachsende Gruppe: In New York City ist die Zahl der “Super-Pendler” zwischen 2002 und 2009 um 60 Prozent gewachsen (22.200 Menschen).

Der technologische Fortschritt dürfte aller Voraussicht nach in den kommenden Jahrzehnten eine weitere Beschleunigung des Verkehrs ermöglichen und Distanzen weiter schrumpfen lassen.

  1. Frick, Roman; Grimm, Bente (2014): Long-Distance Mobility: Current Trends and Future Perspectives. ifmo, INFRAS, NIT: München, Bern, Kiel, S. 13
Verkehr in 140 Zeichen am 15. – 21.01.2015
Verkehr in 140 Zeichen am 30. / 31.12.2014
  • Sind Busse die beste Form des Elektrofahrzeugs? – Co.Exist – http://t.co/5MlrcYetcO #elektromobilität ->
  • Abu Dhabi möchte bis zum Jahr 2020 ein attraktives Emirat für Fußgänger und den #Radverkehr werden – Gulf News – http://t.co/gQ86z9W5RD ->
  • Der vom Radar verschwundene Air Asia Airbus A320 wurde gefunden. Alle Flugzeuginsassen scheinen ums Leben gekommen zu sein. – http://t.co/AHOhgqWPQR ->
  • Der am zweithäufigsten gelesene Artikel 2014: ICx, das neue Rückgrat des DB Fernverkehrs http://t.co/8AARFGBYza #bahn http://t.co/InspT3y9Qr ->
  • Der Shinkansen-Anschluss an Tokio hat für viele kleine japanische Städte wirtschaftlichen Aufschwung gebracht – http://t.co/L8BnWCmzqd ->
  • Die indische Eisenbahn plant in den kommenden Jahren Solarkraftwerke mit einer Leistung von einem Gigawatt zu bauen – http://t.co/AJ8RUlHczG ->
  • RT @elba013: Prognose des Finanzvorstands: Deutsche Bahn verfehlt ihre Gewinnziele http://t.co/EqHWoQq1fN #Handelsblatt ->
  • Mittlerweile zum Normalzustand geworden: Die Krise der Containerschifffahrt geht 2015 ins siebte Jahr.
  • Und auch 2014 der Artikel mit den besten Abrufzahlen: Die wahren Kosten eines Kilometers Autofahrt –
  • Es hat sich angedeutet: Die chinesischen Bahnhersteller CNR und CSR schließen sich (wieder) zusammen –  
  • Ab morgen ist die französische Staatsbahn SNCF wie die Deutsche ein integrierter Konzern und vereint Bahnbetrieb und Infrastruktur.
  • Eine sehr gute Idee: Dieses Signal zeigt Busfahrern, dass ein Zug einfährt und er den Anschluss sichern kann / soll. 
  • In Atlanta wurde die neue moderne Straßenbahn eröffnet. Gefeiert wird mit drei Monaten kostenlosen Fahrten. – IRJ –
  • Am 28.12.14 wurden acht (!) U-Bahn-Linien in vier chinesischen Städten neu eröffnet. Am 30.12. folgten zwei weitere.
  • Nutzungshäufigkeit des ÖPNV in den USA 1917 – 2010:
  • Die portugiesische Stadt Porto stattet 600 Busse und Taxis mit Hotspots aus und schafft so das größte rollende wireless network der Welt.
  • Die Fahrzeuge wurden ebenfalls mit Sensoren ausgestattet und sammeln ständig Daten über ihr unmittelbares Umfeld. –
  • Könnte die Ortung von Flugzeugen verbessert werden? Ja, aber das wäre vergleichsweise teuer… –
  • Österreich: Projekt EMILIA sucht Ideen für elektrischen Güterverkehr auf der letzten Meile – futurezone –
  • Ein Rückblick auf 40 Jahre Automobil. Aus dem Jahr 1939.
  • Die Nutzung kleinerer Lieferfahrzeuge nach europäischem Vorbild könnte US-Städte sicherer machen – Citylab –
  • KPMG: Heute haben 57% aller US-Haushalte zwei oder mehr Pkw, bis 2040 könnte diese Zahl auf 43% zurückgehen. – CNBC –
Verkehr in 140 Zeichen am 30. / 31.10.2014
  • Pkw-Maut nimmt durch Beschränkung auf Bundesfernstraßen wichtige Hürde in der Union – http://t.co/PqDv7Wiwyk #maut ->
  • Future Mobility Camp Berlin 2014 am 21. und 22.11.14: Ein Weg aus unserer Ölabhängigkeit http://t.co/ZmxPWkeLYa ->
  • Nach Beschränkung der geplanten Pkw-Maut auf Autobahnen und Bundesstraßen sollen nur noch 300 Mio. € Mehreinnahmen generiert werden. #maut ->
  • Elektronische Erfassung statt klassische Vignette? Damit habe ich drei Wetten gewonnen! :-D (Artikel aus Mai): http://t.co/WQgyWz4S9u #maut ->
  • Wer wissen möchte wie die “virtuelle” Vignette funktioniert kann diesen Artikel lesen: http://t.co/WQgyWz4S9u #maut #pkwmaut ->
  • Signal Iduna analysiert Fahrstil über Bluetooth-Dongle an der OBD2-Schnittstelle für individuelle Kfz-Versicherung – http://t.co/67aR8D7gKq ->
  • Baden-Württembergischer Landesverkehrsminister kritisiert Dobrindt im Streit um Lärm am Flughafen Zürich – http://t.co/OwDLscP1QF ->
  • Ikea hat in Hamburg Altona eine neue Filiale eröffnet. 90 % der Kunden kommen mit dem ÖPNV nicht mit dem Pkw, das Parkhaus verwaist. (1/2) ->
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  • Jetzt anmelden zum Future Mobility Camp Berlin 2014 am 21. und 22.11.14: Ein Weg aus unserer Ölabhängigkeit – http://t.co/WDUBjfZM69 ->
  • Am insolventen Flughafen Zweibrücken gehen vorerst die Lichter aus. Der Betrieb wird erst einmal eingestellt. – http://t.co/PuEmJ5yLj8 ->
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  • Interessant: Car2go erachtet für wirtschaftlichen Erfolg eine Bevölkerungsdichte von 3000 Einwohnern / Quadratkilometer als notwendig. ->
  • Mitarbeitermobilität: Arbeitgeber sind für die Verkehrswende von essentieller Bedeutung – http://t.co/asyiFqrwYp ->
  • RT @hronline: 91-Stunden-#Bahnstreik ab Montag? Twitter-Gerücht beunruhigt #Bahn-Fahrer und nervt #GDL http://t.co/TGYG5JWzj5 http://t.co/O… ->
  • Deutschland scheitert beim Klimaschutz – Telepolis – http://t.co/MPSUaqBUxV ->
  • Toter bei Absturz von Raumflugzeug “SpaceShip Two” während eines Testflugs in Kalifornien – Tagesschau – http://t.co/Mn2MchXR1Y ->
  • Mexiko will europäische Passagierdaten und droht Airlines mit Strafen – heise online – http://t.co/klULc4H7yC ->
Verkehr in 140 Zeichen am 01. / 02.10.2014
  • Stockholmer Taxis wollen #Uber alt aussehen lassen und bieten dem.umstrittenen Dienst innovativ die Stirn. – http://t.co/FGRZsUk9T5 ->
  • Deutsche Post erhöht Briefporto auf 62 Cent. 2012: 58 Cent, 2013: 60 Cent, 2014: 62 Cent, … – http://t.co/IhcpKsk2rz ->
  • Wollt ihr mal einen Blogartikel sehen, in dem 3,5 Jahre Arbeit stecken? Bitteschön: http://t.co/mCb0ojocN8 #ENDLICH #fertig ->
  • IWF rät Staaten mit Blick auf das niedrige Zinsniveau zu Investitionen in die Infrastruktur – Telepolis – http://t.co/wFRzMHEycD ->
  • #Uber scheint Probleme zu haben, in Hamburg Taxifahrer für UberTAXI zu finden. Erst vernichten und dann kooperieren funktioniert nicht. ->
  • Flughafen Zweibrücken muss 47 Millionen Euro Beihilfen zurückzahlen, weil sie laut EU unzulässig sind – http://t.co/k9ysCfYvTL ->
  • Weitere Beihilfen für Airlines, die Zweibrücken nutzten (Germanwings, Tuifly, Ryanair), von insgesamt 1,9 Mio. € waren ebenfalls unzulässig. ->
  • Rheinland-Pfalz möchte nun eventuell gemeinsam mit der Bundesrepublik gegen den Bescheid der EU-Kommission klagen. – http://t.co/e0NgDOlPWL ->
  • Japan: PKW-Neuzulassungen im September 2014 mit -5,5% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/yz32b7AMXT ->
  • Frankreich: PKW-Neuzulassungen im September 2014 mit +6,3% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/wZWa3Rligw ->
  • Regionalzuschläge unzulässig: DB Netz muss der Städtebahn Sachsen vier Millionen Euro Trassengebühren erstatten – http://t.co/wRxuDULZoN ->
  • Etwa 27 Klagen mit Rückforderungen in Höhe von 41 Millionen und außergerichtliche Verhandlungen (~120 Millionen Euro) sind noch offen. #bahn ->
  • Zerbricht der kanadische Zug- und Flugzeugkonzern #Bombardier an den Problemen mit dem neuen Flugzeugtyp C-Serie? – http://t.co/UKAuOhyH5k ->
  • Wir haben UberTaxi ausprobiert – und warten noch immer auf den Wagen – Gründerszene – http://t.co/TUjlgyFPmR #Uber #UberTaxi ->
  • Experten: Keine nachhaltige Verkehrspolitik ohne fahrleistungsabhängige Pkw-Maut (Richtwert: 1-2 ct / km) – http://t.co/FscrsdkfnZ #maut ->
  • Zehn Forderungen des VDV an die europäische Verkehrspolitik 2014–2019 – http://t.co/mDkWR7rDjA [pdf] ->
  • Sehr schöner Artikel über Lufthansa AIRail und die Verknüpfung von Hochgeschwindigkeitsverkehr und Luftverkehr – http://t.co/vbKXxDLx1u ->
  • Managementberatung Kienbaum: Elektromobilitätsgesetz könnte Anschaffung von 200.000 #Elektroautos fördern – http://t.co/4u2xdXfGgi ->
  • *rot werd* Danke! :-) RT @wayneswiss: darum lese ich @zukunftmobil – spannend, hintergründig, augenöffnend! http://t.co/mCb0ojocN8 ->
  • Taxigenossenschaft: Auch UberTAXI ist illegal, da #Uber mit Gutscheincodes Taxifahrten rabattiere – heise online – http://t.co/X21RcmnwrF ->
  • BMW testet autonome Fahrzeuge in China – Gas2 – http://t.co/gokVehOwS7 ->
  • 50 Jahre Shinkansen: Wie der Hochgeschwindigkeitszug Japan und insbesondere den Großraum Tokio verändert hat – http://t.co/TAMhENSgg2 ->
  • Kalifornien plant die Pflicht, neue Häuser und Parkplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge auszustatten – http://t.co/CUmxgE4yAX ->
  • Italien: PKW-Neuzulassungen im September 2014 mit +3,3% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/04lkdphHvG ->
  • Norddeutsche Unternehmensverbände stellen die ihrer Meinung nach zehn wichtigsten Infrastrukturprojekte vor: http://t.co/OEwRqWAc8C [pdf] ->
  • Flächenverbrauch in Deutschland mit 74 Hektar pro Tag weiterhin auf hohem Niveau. Das Ziel liegt bei 30 Hektar / Tag. http://t.co/4jWu0oAQWF ->
  • Tram Region Bern (500 Mio. CHF) wird von Stimmberechtigten der beiden Vorortsgemeinden beerdigt – http://t.co/1t3fwtVtjB ->
  • Verkehrsdirektorin Wyss über das überraschende Aus: «Aus städtischer Sicht ist und bleibt das Tram eine gute Option» http://t.co/yfZni10hnt ->
  • Regionalisierungsmittel: Das komplizierte Ringen um Subventionen für Bus und Bahn – Tagesschau – http://t.co/huWIQw6ysI ->
  • VW-CEO Martin Winterkorn: “Jedes Gramm CO2, das wir in Europa in der Flotte einsparen, kostet unseren Konzern fast 100 Millionen Euro.” ->
  • RT @Zugpendler: @zukunftmobil Und wieviel kostet es wenn Zigmillionen VWs ein Gramm CO2 mehr ausstoßen an externen Kosten? ->
  • Trifft nicht nur kleine: Die Europäische Kommission untersucht staatliche Beihilfen für den Flughafen Brüssel – http://t.co/r6yHPRrmwU ->
  • Dobrindt will Finanzmittel für den Erhalt und Ausbau der Straßen in den nächsten Jahren schrittweise erhöhen. 2018: 4,8 Mrd € mehr als heute ->
  • Gegenfinanzierung ist jedoch vollkommen unklar, da die Schuldenbremse greift und der Haushalt mit Müh und Not eine schwarze Null aufweist. ->
  • 2012 hat der Bund 5,357 Milliarden Euro in die Bundesfernstraßen investiert. 2018 werden das nie und nimmer ~10 Mrd. € p.a. sein. Wetten? ->
  • Bundesverwaltungsgericht vertagt Urteil zur Elbvertiefung. EuGH muss erst offene Fragen zum EU-Recht beantworten. http://t.co/UeZhmp9YJ5 ->
  • Audi-Entwicklungschef Hackenberg: “Ein Autopilot wird mehr leisten als der Fahrer” – http://t.co/gOo36ydVZC #vernetztesfahren ->
  • Wie Uber das nächste Amazon werden könnte – Medium – https://t.co/74pe8x3ePQ #uber ->
  • Regionalisierungsmittel: Bundesländer verlangen ab 2015 8,5 Mrd. € p.a., Dynamisierung von 2,8 % und Festschreibung der Regelung bis 2030. ->
  • Diese Forderung muss nun mit dem Bund verhandelt werden. Im Entwurf des Bundeshaushalts 2015 ist jedoch gar keine Steigerung vorgesehen. ->
  • RT @AndreasLoesche: Absolut lesenswert: Tagebuch des Scheiterns: #Regionalflugplatz #Hof #Plauen von @zukunftmobil http://t.co/xhWSpn7tMN ->
Verkehr in 140 Zeichen am 11. – 15.08.2014
[Visualisierung] Luftverkehr über Europa und dem Nahen Osten

Mit etwa 30.000 Flugbewegungen am Tag ist der europäische Luftraum einer der am stärksten genutzten Lufträume der Welt. An Werktagen werden etwa 46,3 Millionen Flugkilometer durch Flugverkehrskontrollstellen (ATC) kontrolliert, koordiniert und begleitet. Der Flugverkehr über Europa ist in der Organisation sehr komplex. Die Flugsicherung wird in Europa von etwa 50 Flugverkehrskontrollstellen, einigen Hundert Anflugkontrollstellen und Kontrolltürmen in über 650 Sektoren überwacht, deren Grenzverläufe sich oft den Ländergrenzen anpassen müssen und dadurch in ihrer Funktionalität eingeschränkt sind. Hinzu kommen militärische Bereiche, die nicht durchflogen werden dürfen. Ein Teil der Komplexität soll durch die Neustrukturierung des Luftraumes und die Schaffung des sogenannten “Single European Sky” reduziert werden. Die Zersplitterung durch nationale Landesgrenzen und Interessen soll aufgelöst werden, indem eine begrenzte Anzahl von funktionellen Luftraumblöcken (engl. Functional Airspace Blocks, FABs) geschaffen wird.

Eine Visualisierung der britischen NATS Holdings (früher: National Air Traffic Services), ein britisches Unternehmen welches einen Großteil des britischen Luftverkehrs und darüber hinaus Luftverkehr in weiteren 30 Ländern überwacht und optimiert, verdeutlicht die Komplexität im europäischen Himmel sehr gut:
Die Visualisierung wurde aus britischen Radardaten vom 21. Juni 2013 und europäischen Flugplänen vom 28. Juli 2013 generiert und zeigt den Luftverkehr an einem typischen Sommertag in 1.440 facher Geschwindigkeit.

Insbesondere der britische Luftraum ist stark belastet. Etwa ein Viertel aller Flüge im europäischen Luftraum tangiert den britischen Luftraum. Die Londoner Flughäfen stehen im Fokus. Von 5.675 Flügen, welche am 21. Juni 2013 an britischen Flughäfen gestartet oder gelandet sind, haben 2.295 den Flughafen London Gatwick (894) und London Heathrow (1401) angeflogen bzw. sind dort gestartet. London Heathrow ist der internationale Flughafen mit den meisten Flugbewegungen in Europa und Gatwick verzeichnet unter den Flughäfen mit nur einer Landebahn die meisten Flugbewegungen weltweit. (Weitere Visualisierungen des Londoner Verkehrs, u.a. des Luftverkehrs zu den Londoner Flughäfen)

Seit mehreren Jahren wird intensiv diskutiert, wie die Kapazität an Londoner Flughäfen ausgebaut werden kann. Zur Diskussion stehen ein Ausbau des Flughafens Heathrow, der Bau einer zweiten Bahn am Flughafen Gatwick, der Bau eines vollkommen neuen Flughafens oder eine intensivere Nutzung des Flughafens Stansted.

Ebenfalls stark gewachsen ist der Luftverkehr im Nahen und Mittleren Osten. Die Region hat in den vergangenen Jahren ein exponentielles Wachstum verzeichnet. Große neue Flughafenprojekte (Dubai International) wurden umgesetzt, viele Flughäfen in der Region ausgebaut und ein sehr hohes Volumen an neuen Flugzeugen von den Golfcarriern bestellt.

Große Defizite bestehen jedoch in der Organisation des Luftraums. Das derzeitige Verkehrsvolumen muss mit veralteten Strukturen bewältigt werden. Bis 2030 soll sich die Zahl der Flugbewegungen auf 1,62 Millionen verdoppeln. Der Dubai Al Maktoum International Airport (IATA: DWC, auch: Dubai World Central Airport) könnte sich zum größten Flughafen der Welt entwickeln. Nach endgültiger Fertigstellung (ca. 2025) kann und soll der Flughafen jährlich 160 Millionen Passagiere abfertigen sowie rund 12 Millionen Tonnen Luftfracht umschlagen (Flughafen Frankfurt: 58,04 Mio. PAX und 2,13 Mio. t. Luftfracht im Jahr 2013). Der Aufbau einer Art “Gulfcontrol” in Anlehnung an die europäische “Eurocontrol” wäre daher notwendig, dürfte jedoch aufgrund diverser politischer Konflikte und noch längere Zeit auf sich warten lassen.

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Schlußstrich

Verkehr hat dienende Funktion. Aber manchmal hat man den Eindruck, der Diener habe die Herrschaft übernommen.
Unbekannt

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In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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