- Den Fahrraddieben mit GPS auf der Spur – ZEIT Velophil – http://t.co/I4XWfir5 ->
- Eine niederländische Investorengruppe will den Aufbau des Flughafens Enschede fördern. – airliners – http://t.co/7nDSzDXj ->
- Flughafen #BER soll angeblich 20.000 Mängel haben – Süddeutsche Zeitung – http://t.co/0M9kYGKu ->
- Stuttgart 21: Verkehrsminister Ramsauer besteht offenbar auf der Beteiligung der Partner Stadt und Land. Zahlen sie nicht, droht das Aus. ->
- So schiebt Ramsauer den schwarzen Peter weiter und kann sich schadlos halten. Ganz tolle Verkehrspolitik! – http://t.co/KbPgBfer #s21 ->
- Selbstheilender Asphalt vervierfacht die Lebenszeit des Straßenbelags von zehn auf 40 Jahre http://t.co/9hP3qjBK ->
- Spaß in Südamerika: Bolivien entzieht chilenischer LAN und brasilianischer TAM die Lizenz, die fliegen trotzdem weiter http://t.co/GHGSnOb8 ->
- Ehem. UK-Verkehrsminister Philip Hammond wollte die Höchstgeschwindigkeit auf britischen Autobahnen zur Staubekämpfung auf 130 km/h erhöhen. ->
- Abgesehen davon, dass das sowieso nicht funktioniert hätte, ist man nun aus Gründen der Verkehrssicherheit von der Idee abgekommen. ->
- Etwa 50 Prozent der Autofahrer überschreiten das heutige Geschwindigkeitslimit von 70 mph (~110 km/h) – Daily Mirror – http://t.co/lmrrvAnU ->
- Streit über Elektroauto: Erbitterter Kampf zwischen Tesla Motors und der New York Times – FAZ – http://t.co/4K3CZ6Lc #elektroauto ->
- Anstatt an Flughäfen teure Parkgebühren zu bezahlen, kann man nun während der Reisezeit sein Auto an Dritte vermieten – http://t.co/niAe3rk6 ->
- Bei der polnischen Fluggesellschaft LOT gilt mittlerweile Alles oder Nichts – DMM – http://t.co/Qq59LftM ->
- Wieso bleiben die Kraftstoffpreise hoch, wenn es doch wieder eine Art Ölboom in den USA gibt? – Resilience – http://t.co/r1VHljsk ->
- Teil 3 im Kampf Tesla Motors vs New York Times – NYT Wheels – http://t.co/Q5s0Nhya ->
- Mobilität ist eine Voraussetzung für unser heutiges Leben – NZZ Debatte – http://t.co/Nz6g936f ->
- Die SNCB stoppt die Abnahme von Desiro ML-Zügen wegen ~1.500 Mängeln, Siemens musste bereits 25 Mio. € Strafe zahlen – http://t.co/CVn17EdZ ->
- Lego startet neue Serie “Gescheiterte deutsche Großprojekte” – Der Postillion – http://t.co/JDzthq8w ;-) ->
- Das nächste Großprojekt das systematisch zerschossen werden soll: Beim Fehmarnbelttunnel mehren sich die Anzeichen für eine Kostenexplosion. ->
- Was für ein Glück für die Deutschen, dass wir für den Tunnel an sich keinen Cent bezahlen müssen. Das machen die Dänen. ->
- Bei einer Betrachtung der Øresundquerung und der Querung des großen Belts fällt auf, dass auch diese Projekte teurer wurden. ->
- Die Dänen haben trotzdem gebaut! Könnten wir uns bitte darauf fokussieren, d. Hinterlandanbindung zu verkacken und lassen die Dänen in Ruhe? ->
- Kostensteigerung: Bahn will über Stuttgart 21 neu verhandeln und hat sie sog. Sprechklausel gezogen – SPIEGEL – http://t.co/h0fQQXlm #s21 ->
- Hamburg will Europas modernste Logistik-Metropole werden – Hamburger Abendblatt – http://t.co/ztdcXkKh ->
- Beim Streik der Iberia-Mitarbeiter gegen den Wegfall von 3.800 Stellen kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei http://t.co/rcKBFARd ->
- In Kalifornien werden Befürchtungen laut, dass Hochgeschwindigkeitszüge dem Schienengüterverkehr schaden könnten – KQED http://t.co/BQJEjTLZ ->
- Antwort von @cahsr: Hochgeschwindikeitsverkehr und Güterverkehr sind Freunde, keine Feinde. http://t.co/lwbcgWYI Bauen die Mischstrecken?!? ->
- Googles selbstfahrende Autos stehlen allem anderen die Show auf dem Texas Transportation Forum in Austin – Dallas News http://t.co/qawGX2M8 ->
- CSU hält an Ausbau der B 303 fest – Frankenpost – http://t.co/MraB6Jrr ->
- Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube rechnet mit Rekordergebnis für die Bahn, im Güterverkehr gab es einen Turnaround – http://t.co/BhYFVM9Y ->
Staatliche Einrichtungen besitzen eine Vielzahl von unterschiedlichen Daten, welche die verschiedensten Bereiche abdecken. In der Verkehrsplanung spielen vor allem infrastrukturbezogene Daten eine große Rolle. Als Beispiel sei an dieser Stelle die exakte Lage von Straßen und Parkplätzen, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Standorte der Stadtmöblierung, Zugangsmöglichkeiten zu Bahnhöfen, Haltestellen und barrierefreie Eingänge genannt. Hinzu kommen verkehrsrelevante Daten wie die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke auf bestimmten Straßenabschnitten, die Echtzeitbelegung von Straßen, GPS-Daten von Bussen und Taxis, uvm.
Die Stadt New York hält in ihrem Open Data-Angebot unter anderem Karten zu den folgenden Themen vor (auf New York scrollen und dann die entsprechenden Layer einschalten):
Die Delaware Valley Regional Planning Commission bietet einen Zugriff auf die Fußgänger- und Radfahrer-Zählungen in Philadelphia an:

Fußgänger- und Radverkehrszählung in Philadelphia als Anwendung fürOpen Data – DVRPC
Diese Werte stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Anhand dieser Daten kann beispielsweise die Netzplanung des Radverkehrs transparent gemacht und die Wirkung von Investitionen in die Radverkehrsinfrastruktur nachvollzogen werden. Neben den Karten für den Fußgänger- und Radverkehr wird auch eine Vielzahl weiterer interaktiver Karten zum motorisierten Straßenverkehr, Infrastrukturmaßnahmen, usw. angeboten. Viele Datensätze können auch im maschinenlesbaren Format heruntergeladen und weiterverarbeitet werden.
Echtzeit-Durchschnittsgeschwindigkeiten in New York
In New York betreibt das Traffic Management Center (TMC) eine Übersichtskarte über die derzeit im Straßennetz gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten. Die dazu notwendigen Daten stammen von Detektoren verschiedener städtischer und staatlicher Einrichtungen. Über eine Schnittstelle kann auf diese Daten in Echtzeit zugegriffen werden.
Hubway-Bikesharing in Boston
Das Bikesharing-Angebot Hubway in Boston hat zum Jahresende eine große Zahl von anonymisierten Nutzungsdaten veröffentlicht. Im Rahmen eines Visualisierungswettbewerbs wurden 67 Visualisierungen eingereicht, die verschiedenste Gebiete abdecken. Ari Ofsevit hat beispielsweise die gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten auf unterschiedlichen Relationen abgebildet:

Gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen den einzelnen Ausleihstationen des Bostoner Bikesharing-Angebots – Ari Ofsevit
Das genauere Vorgehen und weitere Charts und Tabellen lassen sich auf Ari Ofsevits Webseite finden.
Der Hubway Trip Explorer von Andy Woodruff schlüsselt die Ausleihvorgänge in Abhängigkeit von Zeit, Wetter, usw. (insgesamt 10 Faktoren) auf. Die interaktive Karte kann Auskunft sowohl über das Gesamtsystem als auch einzelne Stationen geben und ermöglicht einen Einblick in das Verkehrsverhalten der Bostoner Bevölkerung und Touristen an Wochenenden, Werktagen, nachts, in den Abendstunden, usw. Eine Übersicht kann hier als PDF heruntergeladen werden.
Hubway Bikes In / Bikes Out von Kim Ducharme, Kenn Knowles, Verena Tiefenbeck und Zia Sobhani zeigt die Zahl der ausgeliehenen und zurückgegebenen Fahrräder nach Zeit an. An Bikesharing-Stationen in Nähe von Bahnhöfen lassen sich insbesondere am Morgen und Abend die Ausleihvorgänge beobachten, während in den touristisch genutzten Gebieten vor allem am Abend die Nutzungszahlen steigen.
- US-Städte, deren Verkehrsunternehmen den Standort von Bussen und Bahnen verfolgen, werden mit Lizenzforderungen überzogen - http://t.co/GsV0gtoK ->
Anmerkung Martin Randelhoff:
Ein Patentverwerter macht Kasse mit einem Patent, dessen Prüfung durchaus zweifelhaft ausgehen dürfte.Um Ärger und Gerichtskosten zu spare, zahlen die Verkehrsunternehmen trotzdem… - Ab 1. Juli müssen Pkw, Lkw und Busse, die durch Frankreich fahren, ein Alkoholmessgerät mit sich führen – Transport – http://t.co/3UVZvpn2->
Anmerkung Martin Randelhoff:
Da werden sich noch einige deutsche Urlauber wundern. Allerdings ist das Bußgeld mit elf Euro nicht allzu hoch. Eine solche Pflicht funktioniert auch nur dann, wenn angetrunkene Personen nach einem selbst durchgeführten Alkoholtest auch wirklich das Fahrzeug stehen lassen. - Auch Indien boykottiert den europäischen Emissionshandel für die Luftfahrt - airliners - http://t.co/nh5HUEbl ->
- DriveNow, das Carsharing Joint Venture von BMW und Sixt, und die Mitfahrzentrale flinc starten Kooperation - http://t.co/81JhQvzC ->
- EU weitet Anti-Piraten-Mission am Horn von Afrika auf Ziele am Ufer aus – http://t.co/FIb2FcF4#piraterie->
Anmerkung Martin Randelhoff:
SPD, Grüne und Linke haben bereits vor Wochen eine Ausweitung des Mandats abgelehnt. Interessant ist auch, wie Binnengewässer (internal waters, was sich vor allem auf Flussmündungen bezieht) und das Somali coastal territory, also der Streifen an Land, an dem die Seestreitkräfte der EU künftig vor allem Piratenboote und -logistik zerstören dürfen, festgelegt werden. Eine interessante Diskussion findet sich zu diesem Thema bei Augen geradeaus. - TGV-Direktverbindung Frankfurt-Marseille gestartet – Tagesschau – http://t.co/jrTnhhwY#bahn#tgv->
- Dazu: Zum Glück für die Deutsche Bahn gibt’s den TGV – DMM – http://t.co/LuKe4hMP#bahn#db#tgv->
- Britische #Bahn: Teuer und ineffizient – auch Jahre nach der Privatisierung - ORF - http://t.co/HatOab6B #grossbritannien->
- “Airlines for America” klagt beim Hessischen Finanzgericht gegen die in Deutschland erhobene Luftverkehrsabgabe – http://t.co/AiDbFTNm ->
- Portugal stoppt den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Lissabon – Madrid. Stattdessen sollen die Gelder in den Güterverkehr investiert werden – http://t.co/vaYJSWyu->
Anmerkung Martin Randelhoff:
Ach Polen ist diesen Weg gegangen. Europaweit scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass teure prestigeträchtige Schnellfahrstrecken erst errichtet werden sollten, wenn das Kernnetz in einem guten Zustand ist und genug Kapazitätsreserven für eine weitere Entwicklung existieren. - Baden-Württemberg: Kostenexplosion bedroht Schienennahverkehr – BILD (sorry ;-) ) – http://t.co/Z1veJmfG#bahn#spnv->
- Europäischem Automarkt droht größte Krise seit 18 Jahren – Der Standard – http://t.co/9RiytR6a->
- Bergung der Costa Concordia dauert “bis zu zwölf Monate” – THB - http://t.co/9qRV0IvP ->
- Stuttgart 21 wird teurer und geht erst Ende 2020 in Betrieb – SPIEGEL - http://t.co/CDLG2CUk #s21 #stuttgart21 #bahn ->
- Landtagswahl Saarland 2012 – Was wollen die Parteien in der Verkehrspolitik? http://t.co/UZL08Lf8 ->
- Verkehrsprojekte: Ramsauer will Bürger besser beteiligen – Wirtschaftswoche - http://t.co/kzm2n9EB ->
- Bundesweite Proteste: Tausende demonstrieren gegen Fluglärm – SPIEGEL Online - http://t.co/gN7anwxm ->
- Neue Regeln für Verkehrssünder: Kabinett streitet über Ramsauers Punkte-Reform - http://t.co/E06puN72 ->
Taxiverkehr ist ein äußerst interessantes Gebiet in den Verkehrswissenschaften. Nicht nur, dass Zielwahl und Routenwahl nach anderen Regeln funktionieren und daher schwer zu modellieren sind, Taxis spielen auch für einen funktionierenden ÖPNV eine größere Rolle, als man zunächst denken mag.
Yellow Cab in Las Vegas – Moyan Brenn @ Flickr - CC BY-ND 2.0
Die deutsche Startup-Szene freut sich derzeit über den Einstieg von car2go (Daimler) bei myTaxi. Die App ersetzt den Anruf bei Taxizentralen. Die Software ermittelt per GPS den Aufenthaltsort des Suchenden und zeigt an, welche Taxen in der Nähe sind. Der Fahrer, der am nächsten ist, bekommt eine Nachricht auf sein Mobiltelefon und hat fünf Sekunden, um den Auftrag anzunehmen, bevor weitere Fahrer kontaktiert werden. Den Taxifahrern berechnet das Unternehmen 79 Cent pro Fahrt, rund 7.000 der 180.000 Taxifahrer in Deutschland sollen bereits bei myTaxi registriert sein.
Große Freunde herrscht auch darüber, dass sich die Taxizentralen über die App ärgern. Teilweise wird auch schon von der Revolution in der Verkehrsmittelwahl geredet, nun gut…
Noch größer wird allerdinge der Ärger, nicht nur bei den Zentralen sondern vielleicht auch bei den Taxifahrern, wenn das folgende Projekt richtig durchstartet: SMART-WAY
SMART-WAY ist nichts anderes als ein europaweit nutzbares, speziell auf die Bedürfnisse von ÖPNV-Nutzern zugeschnittenes Navigationssystem. Das klingt auf den ersten Blick erst einmal nicht spannend oder gar sexy, wird meiner Meinung nach aber dennoch die Nutzung des ÖPNV revolutionieren.
Derzeit wird die Navigationsanwendung entwickelt, in Turin und Dresden demonstriert und 2012 eingeführt. SMART WAY nutzt GPS und später das europäische Navigationssystem Galileo um sich – egal ob als Fremder oder Einheimischer – in öffentlichen Verkehrsnetzen zurecht zu finden, individuell Beförderungsmittel zu wählen, an beliebigen Punkten ein- / aus- oder umzusteigen und sich in Echtzeit von seinem Smartphone führen zu lassen.
Die einzelnen Funktionen:
- Eingabe des Start- bzw. Ziels (Haltestelle, Ort, ICE 615) entweder direkt per Eingabe über die Tastatur oder Ortung per GPS
- Abfrage der möglichen Verbindungen in Listenform oder Abbildung des Weges auf einer Karte
- Vor Abfahrt erscheint auf dem Handydisplay die verbleibende Zeit bis zur Abfahrt.
- Zugriff auf Echtzeitdaten während der Fahrt, (selbst-)ständige Veränderung des Routenverlaufs bei auftretenden Problemen
- Echtzeit-Lokalisierung des derzeitigen Aufenthaltsorts sowie der Fahrzeuge
- bei Umstieg bzw. Ausstieg Vibrationsalarm kurz vor der Haltestelle, Navigation zum nächsten Verkehrsmittel
- bei Unterbrechung der Fahrt (muss nochmal schnell zum Bäcker, möchte mir als Tourist etwas interessantes ansehen oder eher klassisch, der verpasste Umstieg) automatische Neuberechnung der Route, Anpassung des Routenverlaufs
Kombiniert mit SMART-WAY mit mobile ticketing entsteht die Möglichkeit auf einfachste Art und Weise mit dem ÖPNV an sein Ziel zu kommen. Ganz ohne Kenntnis des Fahrplans, des Netzes oder der Tarife…
Mit der DVB und der GTT sind zwei größere Verkehrsunternehmen Europas beteiligt. Man kann daher davon ausgehen, dass das System sowohl Nutzer- als auch Verkehrsunternehmens-freundlich gestaltet wurde. Es gibt derzeit mehrere Ansätze, die Routen- und Verkehrsmittelwahl in Echtzeit via Smartphone zu ermöglichen. Ich bin schonmal gespannt, wie sich SMART-WAY in diesem Markt positionieren wird…
Weitere technische Details: Die eigentlichen Lokalisierungs- und Navigationsprozesse laufen ausschließlich auf dem Smartphone ab um die Privatsphäre des Nutzers zu schützen. Durch Inertialsensorik wird gemessen, ob ein Fahrzeug derzeit fährt oder steht. Somit kann das Smartphone auch bei Abriss der Satellitenverbindung - etwa in der U-Bahn - die aktuelle Position feststellen.
Wichtig ist es auch, dass der Fahrgast eindeutig einem Fahrzeug zugewiesen werden kann, auch wenn mehrere Fahrzeuge hintereinander fahren.
Projektpartner sind das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI (Dresden), das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM (Kaiserslautern), das Centre for Research and Technology CERTH / Hellenic Insitute of Transport HIT (Athen), das Swedish National Road and Transport Institute VTI (Stockholm), die Politecnico di Torino POLITO (Turin), die Universidad Politécnica de Madrid (Madrid), The agent factory GmbH (Jena), die Gruppo Torinese Trasporti GTT (Turin) und die Dresdner Verkehrsbetriebe. Die App soll in ihrer Grundversion kostenlos zur Verfügung stehen.
Bereits gestern habe ich einige Beispiele für die Visualisierung von Verkehrsströmen in diesem Blog veröffentlicht. Heute folgt wie versprochen der zweite Teil.
Die Darstellung von Daten unterschiedlichster Art und Qualität ist ein sehr schwieriges Unterfangen. Diese müssen nicht nur geordnet und bewertet werden, nein, auch die Aufbereitung und Darstellung muss sauber und verständlich ausgearbeitet sein. Die hier vorgestellten fünf Visualisierungsprojekte, genauso wie die gestern in diesem Blog vorgestellten, haben dies alles geschafft.
Die Verbindung zwischen Bedeutung, Grund und Abhängigkeit wurde in all diesen Projekten aus der unglaublichen Masse an Daten herausgearbeitet und erfreut uns durch die unglaublichen visuellen Eindrücke, die wir gewinnen dürfen.
“Cascade on Wheels” ist ein Visualisierungsprojekt von Cristóbal Castilla, José Hernández, Ricard Marxer, Julian Oliver, Nicolas Tremeaud und Steph Thirion. Es entstand im Rahmen des Visulizar Workshops im November 2007.
Die jungen Designer wollen mit ihren Grafiken dem Zuschauer verdeutlichen, wie viele Autos tagtäglich auf den Straßen unterwegs sind. Dazu haben sie aus Daten des Jahres 2006 die durchschnittliche Anzahl an Autos, die einzelne Straße im Stadtzentrum Madrids befahren, extrahiert. Daraus sind zwei unterschiedliche Grafiken entstanden.
Die erste 3D-Grafik stellt die Anzahl der Autos, die auf einer bestimmten Straße gefahren sind, als Mauer dar. Je höher die Mauer in die Höhe ragt, desto stärker ist die Straße befahren worden.
Nicht nur die Deutsche Post hat im Briefgeschäft dank eMail und Co. viel Umsatz verloren. Im Jahr 2010 erwirtschaftete die US Post einen Verlust in Höhe von 8,5 (!) Milliarden (!) Dollar. Über 105.000 Arbeitsplätze wurden in den letzten Jahren abgebaut. In Deutschland wie auch in den USA werden Postfilialen geschlossen und Briefkästen stillgelegt. In Anbetracht der Tatsache, dass die Digitalisierung unserer Gesellschaft eher voranschreitet statt zurückzugehen, darf man sich sehr wohl die Frage stellen, ob wir uns bzw. die Amerikaner sich ein solches System leisten wollen.
Ein flächendeckendes Postsystem hat jedoch einen großen Vorteil, den wir wahrscheinlich erst in Zukunft schätzen werden: die Daten.
Heutzutage sind diese Fahrzeuge nur im Auftrage der Auslieferung und Zustellung von Briefen unterwegs. Aber was wäre, wenn wir diese Fahrzeuge mit Sensoren ausstatten würden? Durch tausende LKW und Transporter, die tagtäglich auf den Straßen fahren, kann eine Vielzahl an nützlichen Daten über den Zustand der Straßen, Verkehrsdichte, Wetter, Umweltbedingungen, Schadstoffgehalt der Luft, etc.pp. gewonnen werden.
Die Post erschließt gemeinhin sogar den letzten Winkel eines Landes. Wenig befahrene Straßen werden beinahe täglich von einem Nutzer befahren – der Post. Und dabei würde die Informationsgewinnung keinen großen Mehraufwand bedeuten. Durch die Installation eines einfachen GPS-Moduls zur Positionsbestimmung, eines GPRS-Moduls zum Datenversand und diversen Sensoren auf den Post-LKWs könnten alle möglichen Daten gewonnen werden. Die Investitionskosten hielten sich besonders im direkten Vergleich mit dem Aufwand, der ansonsten für die Gewinnung dieser Daten betrieben werden müsste, in Grenzen und der Fahrer bzw. Zusteller hätte aufgrund der einfachen Struktur der Messstationen keine Mehrarbeit.
Mit den gewonnenen Daten könnte man vieles anstellen. Morgen gibt es hier an dieser Stelle eine kleine Übersicht von verschiedenen wunderschönen Visualisierungen und Datenpools, die die Möglichkeiten sehr gut sichtbar machen. Mit diesem Artikel werden wir auch in die Welt der Datenerhebung, Visualisierung von Verkehrsströmen und Telematik einsteigen.







