Artikel zum Thema ICE
Verkehr in 140 Zeichen am 03. – 08.06.2013
Verkehr in 140 Zeichen am 29.01.2013
  • Blaualgen zur Wasserstoffgewinnung: RUB-Forscher nehmen Arbeit an EU-Projekt auf – ATZ Online - http://bit.ly/XOpUT0
  • Hybridfahrzeuge müssen in Zukunft vermutlich ebenfalls die Londoner bezahlen – Evening Standard – http://bit.ly/XOrrbI
  • Hybrid-Wing-Flugzeug macht Fortschritte – heise online - http://bit.ly/T3Jz4n
  • EU27: von Nutzfahrzeugen mit -23,4% – Querschüsse - http://bit.ly/WLIOew
  • Traditionsfluglinie OLT ist insolvent – Tagesschau - http://bit.ly/116rFgw
  • Ärger über Schwarzfahrer: SBB müssen 2012 die Hälfte der Strafgebühren abschreiben – Blick - http://bit.ly/116wo1K  #bahn #sbb
  • Koalitionskrach: Zukunft der S-Bahn entzweit SPD und CDU in #Berlin - Tagesspiegel - http://j.mp/126ALyz
  • Wie Marken ruinieren kann – etailment - http://j.mp/126CZ0X  #GLS#ecommerce #fail
  • Stuttgart 21: Kritik von Regierungsvertretern am DB-Aufsichtsratsvorsitzenden Felcht wg. mangelhafter Unterrichtung über#S21-Kosten.
  • Es soll faktisch ein ganzes Jahr keine schriftliche Unterrichtung des Gremiums zum Projektstatus gegeben haben - http://j.mp/VtDZKM  #s21
  • AKN verschiebt Bestellung von neuen Zügen, weil man keine passenden Dieseltriebwagen findet – Hamburg – http://j.mp/VtEnJc
  • ICE-Verbindung Frankfurt – : Nur noch einer von fünf ICE fahrbereit, #Bahn streicht Verbindungen – Rheinpfalz - http://j.mp/VtEtAx
  • Jetzt also doch: US-Verkehrsminister Ray LaHood verzichtet auf eine zweite Amtszeit Washington Post - http://j.mp/1152lgm
  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) testet in Braunschweig die hochautomatisierte Parkplatzsuche – PM DLR – http://j.mp/11560Ld
  • -Alarm in Peking: Behörden rufen Luftnotstand aus – Tagesschau - http://bit.ly/T5ICZr
  • Flughafengesellschaft FBB prüft Bau eines Satellitenterminals am#BER, um die Kapazität um 7,5 Mio. PAX zu erhöhen. Kosten: ~ 500 Mio. €
  • Was mir gerade einfällt: Den Vorschlag mit dem Satellitenterminal bzw. Bau von T2 hatte ich ja bereits am 7.1. O_o http://j.mp/UASwBP  #BER
  • Ein möglicher Zusammenhang zw. elektronischen Werbetafeln & Autobahnunfällen wurde nun wissenschaftlichen nachgewiesen – http://bit.ly/VudGUR
  • Die wohl fußgängerunfreundliche Kreuzung weltweit: 28 Fahrspuren müssen überquert werden, Dauer: 8,5 Minuten - http://bit.ly/T6MCJ1
Bahnpreise im europäischen Vergleich: Ist Bahnfahren in Deutschland zu teuer?

Das Preissystem der Deutschen Bahn wird oftmals als intransparent und zu teuer kritisiert. Die Kombinationsmöglichkeiten, die Vielfalt verschiedener Fahrkartentypen und damit einhergehend die Verwirrung der Kunden sind in den vergangenen Jahren nicht weniger geworden. Eine der Neuerungen der letzten Jahre war die Einführung der sogenannten Sparpreise als Nachfolger des “Dauer-Spezial”. Durch die Einführung versucht die Deutsche Bahn seit Anfang 2010 die Auslastung des Fernverkehrs zu erhöhen.

Auslastung Fernverkehr Deutsche Bahn

Auslastung der Fernverkehrszüge der Deutschen Bahn – Daten: – Geschäftsbericht 2011, Seite 248 – CC BY-SA 3.0

Das Tarifsystem der Deutschen Bahn

Das Tarifsystem der Deutschen Bahn differenziert zwischen Fern- und Nahverkehr. Im Fernverkehr wird zudem zwischen den beiden Produktkategorien ICE und IC/EC unterschieden. Im Fernverkehr wird der Fahrpreis auf Basis der Relation, also einer spezifischen Verbindung zwischen zwei Punkten, festgelegt. Er ist aber dennoch zum großen Teil entfernungsabängig, kann aber auch durch andere Parameter (Reisegeschwindigkeit, Nutzung einer , usw.) differenziert werden.

Das Fernverkehrsnetz ist durch sogenannte „Preispunkte“ strukturiert, zwischen denen festgesetzte “Fernverkehrsräume” bestehen, in denen eine spezielle Preisstufe in Abhängigkeit der Entfernung zm Startpunkt gültig ist und theoretisch alle Züge einer Kategorie nutzbar sind. Stecken zum ersten bzw. vom letzten Preispunkt werden entfernungsabhängig berechnet.

Nahverkehrstarife sind von der Entfernung zwischen Start und Ziel abhängig. Die Kosten je Kilometer sinken mit der zurückgelegten Entfernung (Entfernungsdegression).

Die Deutsche Bahn bietet über Frühbucherrabatte eine zeitliche Preisdifferenzierung der Ticketpreise. Allerdings sind die Sparangebote mit zusätzlichen Einschränkungen wie Zugbindung und Kontingentierung. Die Preise sind in Fünf- oder Zehn-Euro-Schritten gestaffelt und reichen von 19 Euro (nur Strecken bis 250 km) bzw. 29 Euro bis 99 Euro in der 2. Klasse und 49 bis 149 Euro in der 1. Klasse. Bei Normalpreisen ist der Buchungszeitpunkt irrelevant.

In gibt es alljährlich Diskussionen über die Fahrpreiserhöhungen der Deutschen Bahn, die in den meisten Fällen auf Unverständnis stoßen. Die Fahrpreissteigerungen in bewegen sich aber im Vergleich zu anderen Ländern im erträglichen Rahmen.

Die britische Sicht der Dinge

Zum Jahreswechsel stiegen die Fahrpreise auch in Großbritannien in teilweise sehr starkem Ausmaß. Die Erhöhung lag im England bei bis zu 6,2 Prozent (Vorjahr: 5,9%) und in Schottland bei bis zu 4,2 Prozent. Auch Fahrscheine für den Nahverkehr wurden teurer. Transport for London erhöhte die Preise zum Jahreswechsel um 4,2 Prozent

Politiker und die britische Bevölkerung klagen schon länger darüber, dass das britische Eisenbahnnetz das teuerste, unkomfortabelste und ineffizienteste Netz Europas sei. Der Brite Mark Smith, der zuvor bei zwei britischen Eisenbahngesellschaften als Manager für Kundenbeziehungen und beim britischen Verkehrsministerium für Bahntarife und Fahrscheine zuständig war, betreibt seit mehreren Jahren die Webseite Seat61 in Vollzeit. Aufgrund des Unmutes, der in Großbritannien über die Preissteigerungen geäußert wurde, hat er die Ticketpreise für vergleichbare Strecken in Großbritannien, , Italien und Deutschland miteinander verglichen. Das Ergebnis hat ihn ebenso wie mich überrascht.

Vergleich der britischen, deutschen, französischen und italienischen Fahrpreise im Fernverkehr

Um die Fahrpreise und die damit verbundenen Belastungen der betrachteten Länder miteinander vergleichen zu können, müssen ähnliche Strecken gegenübergestellt werden:

  • London- Sheffield, 265 Kilometer
  • Paris – Dijon, 287 Kilometer
  • – Florenz, 261 Kilometer
  • Nürnberg – Kassel Wilhelmshöhe, 265 Kilometer

Für den Vergleich wurde die 2. Klasse der höchsten Zugkategorie (in Deutschland ICE) betrachtet. Direktverbindungen wurden bevorzugt. Es wurden jeweils die günstigsten Verbindungen +/- einer Stunde um den Fahrzeitpunkt gewählt. Vergünstigungen durch Bahncards, o.ä. wurden außen vor gelassen, da sich die Rabattierung stark unterscheidet. Die Fahrpreise wurden über die Webseiten der jeweiligen Bahngesellschaften (Großbritannien: www.nationalrail.co.uk, Frankreich: www.tgv-europe.com, Italien: www.trenitalia.com, Deutschland: www.bahn.de) ermittelt, stellen also die Onlinepreise dar. Ein Pfund wurde mit dem Wechselkurs 1:1,2322 umgerechnet (Wechselkurs 07.01.2013, 15:00).

30 Tage im Voraus, Werktag um die Mittagszeit

Strecke
Preis
Fahrzeit
London - SheffieldSparpreis 18,50 € (15 £), Normalpreis 128,15 € (104 £)2 Stunden 5 Minuten
Paris - Dijon36 €1 Stunde 35 Minuten
Rom - Florenz29 €1 Stunde 26 Minuten
Nürnberg - Kassel35 € Sparpreis, 73 € Normalpreis2 Stunden 0 Minuten

Fazit: Trotz vergleichbarer Fahrzeiten ist die Deutsche Bahn nur mit Sparpreisen konkurrenzfähig. Der Normalpreis der Deutschen Bahn liegt doppelt so hoch wie der französische TGV-Preis, obwohl der TGV eine halbe Stunde weniger benötigt. Der bei der Fahrzeit vergleichbare britische Zug kostet nur die Hälte des Sparpreises bzw. ein Viertel des Normalpreises, wenn man den Sparpreis mit Zugbindung bucht. Der reguläre Fahrpreis in Großbritannien ist mit Abstand der höchste. (weiterlesen …)

Hochgeschwindigkeitszugverkehr im Jahr 2012: Die chinesische (und andere) Revolutionen

Hochgeschwindigkeitszüge bieten in vielen Ländern eine schnelle und verlässliche Verbindung zwischen Städten. Je monozentrischer ein Land ausgeprägt ist, desto größere Wirkung kann ein Hochgeschwindigkeitsverkehr entfalten. Viele Länder investieren derzeit in den Aus- bzw. Aufbau eines Hochgeschwindigkeitsnetzes. Auch im Jahr 2012 gab es einige Fortschritte, von denen ich einige vorstellen möchte. Da mittlerweile sehr viele Länder in Schnellfahrstrecken und Hochgeschwindigkeitsverbindungen investieren, ist die Aufstellung nicht vollständig. In Marokko, der , Russland, Brasilien, Thailand, Laos und weiteren Ländern gab es ebenfalls einige Fortschritte, die allerdings vor allem die Planung und Finanzierung neuer Strecken betreffen. Ich habe versucht, mich auf die Eröffnung neuer Streckenabschnitte und die Schließung von Netzlücken zu beschränken.

China

Das Jahr 2012 stand im Schatten des schweren Hochgeschwindigkeitszugunglücks bei Wenzhou im Jahr 2011. Hinzu kamen Ermittlungen wegen Korruption im Eisenbahnministerium, in deren Rahmen der Eisenbahnminister Liu Zhijun abgelöst wurde.

Trotz des schwierigen Vorjahrs war das Jahr 2012 recht erfolgreich. Mit mehr als 9.300 Kilometern in Betrieb befindlicher Strecke, ist China auf dem besten Weg das Ziel von 18.000 Kilometer HGV-Strecke bis 2015 zu erreichen. Im vergangenen Jahr wurde der erste von vier Nord-Süd-Korridoren fertiggestellt. Die Strecke zwischen Peking und Schanghai mit einem Abschnitt nach Hefei ist im Oktober vollständig in Betrieb genommen worden. Fortschritte gab es auch beim zweiten Nord-Süd-Korridor zwischen Peking und Harbin. Der 904 Kilometer lange Abschnitt zwischen Harbin und Dalian über Shenyang und  ist seit dem 1. Dezember in Betrieb.

Große Fortschritte gab es auch beim Bau des 2229 Kilometer langen dritten HGV-Korridors Peking–Guangzhou–Shenzhen–Hong Kong. Am 28.09.2012 wurde der Abschnitt Zhengzhou – Wuhan und am 26.12.2012 die Abschnitte Shijiazhuang – Zhengzhou und Peking – Shijiazhuang eröffnet. Bis 2016 soll der Abschnitt Shenzhen – Hong Kong fertiggestellt sein.

In Ost-West-Richtung wurden 2012 Streckenabschnitte der Hochgeschwindigkeitsstrecke Shanghai–Wuhan–Chengdu zwischen Wuhan und Yichang (Mischbetrieb, 250km/h), Chongqing und  (Mischbetrieb, 200km/h) sowie zwischen Yichang und Lichuan (Mischbetrieb, 200km/h) freigegeben.

Mit 200 km/h sind auch die 2012 eröffneten Strecken Longyan– und Jiangyou–Mianyang–Chengdu–Leshan befahrbar.

Einige Linien, deren Fertigstellung für 2012 projektiert war, können erst leicht verzögert 2013 eröffnet werden, z.B. Qinzhou–Beihai, Qinzhou–Fangchenggang, Nanning–Qinzhou, Tianjin–Qinhuangdao und Xi’an–Baoji.

Hauptproblem des Jahres 2012 waren jedoch die hohen Kapitalkosten, die den Etat des Eisenbahnministeriums stark belasteten. Für das 1. Halbjahr des Jahres 2012 wurde nach Steuern ein Verlust von 8,8 Milliarden Yuan, umgerechnet eine Milliarde Euro, ausgewiesen. Das zweite Halbjahr dürfte das negative Ergebnis nicht verbessert haben.

Großbritannien

HS2 UK Hochgeschwindigkeitszug Schnellfahrstrecke

High Speed Two in Großbritannien mit den geplanten zwei Baustufen – Cnbrb @ Wikimedia CommonsCC BY-SA 3.0

CC BY-SA 3.0

Im Januar wurde der Bau von High Speed Two (HS2), der Schnellfahrstrecke London – Birmingham, vom britischen Kabinett beschlossen. Der Bau könnte 2026 fertiggestellt sein, allerdings ist das Projekt vor allem wegen der Kosten in Höhe von 32,7 Milliarden Pfund stark umstritten.

Saudi-Arabien

In Saudi-Arabien wurde der Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Mekka – Medina an ein spanisches Konsortium unter Führung von Talgo und Renfe vergeben. Der Bau der 450 Kilometer langen Strecke kostet 6,9 Milliarden Euro und umfasst neben der Konstruktion auch den Betrieb und die Instandhaltung über 12 Jahre.

Frankreich

Anfang des Jahres 2012 haben Frankreich und Italien den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Lyon – Turin beschlossen. In der ersten Baustufe ist der Bau eines 57 Kilometer langen Tunnels zwischen Saint-Jean-de-Maurienne in Frankreich und Susa in Italien enthalten. Insbesondere auf italienischer Seite kam es wiederholt zu Protesten und Demonstrationen gegen den Bau.

Im März wurde ein erster Test zum Aufbau eines Hochgeschwindigkeitsgüterverkehrs durchgeführt. Ein TGV der französischen Post transportierte Päckchen von Lyon Saint-Exupéry nach London St. Pancras mit Zwischenstopp am Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle. Weitere Tests mit der Perspektive auf den Aufbau eines europaweiten Frachtnetzes dürften folgen.

Für den Anschluss des spanischen Hochgeschwindigkeitszugnetzes wurde im April der Bau der von Bordeaux über Toulouse bis zur spanischen Grenze beschlossen. Das 410 Kilometer lange Grand Projet ferroviaire du Sud-Ouest soll 2020 fertiggestellt sein. Ebenfalls Anfang April wurden 40 TGV-Duplex-Einheiten aus einem Rahmenvertrag mit dem Hersteller Alstom bestellt.

Am 28. Juni wurde der auf 25 Jahre ausgelegte PPP-Vertrag zum Bau und der Finanzierung der Misch-Hochgeschwindigkeitsstrecke Nîmes – Montpellier unterzeichnet. Ende Juli erfolgte der Spatenstich zum Bau der 132 km langen Hochgeschwindigkeitsstrecke Le Mans – Rennes.

Spanien

Spanien hat nach China das zweitlängste HGV-Netz der Welt und pro Einwohner die meisten HGV-Kilometer. Zudem gibt es kein Land auf der Welt, das einen größeren Anteil von Schnellfahrstrecken am gesamten Streckennetz hat wie Spanien.

Im Jahr 2012 wurden keine größeren Bauprojekte fertiggestellt. Diesbezüglich wird das Jahr 2013 interessanter. Wichtig für das spanische Hochgeschwindigkeitsnetz war 2012 jedoch der Beschluss Frankreichs das HGV-Netz von Bordeaux nach Toulouse bis an die spanische Grenze auszubauen.

Spanisches Hochgeschwindigkeitsnetz um Barcelona, Abschnitt bis Perpignan

Spanisches Hochgeschwindigkeitsnetz um mit der grenzüberschreitenden Verbindung Figueres – Perpignan – Classical geographer – CC BY-SA 3.0

Die Europäische Investitionsbank hat Spanien zudem 500 Millionen zusätzlich für den Bau des Baskischen Y, eine Schnellfahrstrecke in Y-Form zwischen Bilbao, Vitoria und San Sebastián zur Verfügung gestellt. Insgesamt hat die EIB eine Milliarde Euro für das Projekt an Spanien geliehen, die Fertigstellung ist für 2016 geplant.

Die 131 Kilometer lange Strecke zwischen Figueres und Barcelona ist mittlerweile fertiggestellt und wir im kommenden Jahr offiziell in Betrieb genommen.

Italien

Trenitalia ETR 500 Frecciarossa

Trenitalia ETR 500 Frecciarossa im Mailänder Hauptbahnhof – public domain

In Italien wurde im Jahr 2012 ein neues Kapitel im Hochgeschwindigkeitsverkehr geschrieben. Es dauerte fünf Jahre und benötigte etwa 1,3 Milliarden Euro Investitionen. Mit Italo fährt nun der erste private Anbieter für Hochgeschwindigkeitsverkehr in Italien. Nuovo Trasporto Viaggiatori (NTV) fährt die Strecken Turin (Porta Susa) – (Porta Garibaldi, Rogoredo) – Bologna (Centrale) – Florenz (S. Maria Novella) – Rom (Ostiense, Tiburtina) – Neapel (Centrale) – Salerno (Centrale) und Rom – Florenz – Bologna – Padova (Centrale) – Venedig (Santa Lucia, Mestre) in Konkurrenz zum Angebot der staatlichen italienischen Eisenbahngesellschaft Trenitalia. Diese musste auf das neue Angebot mit Verbesserungen der eigenen Dienstleistung reagieren.

USA

Ein Entwicklungsland in Sachen schneller Eisenbahnverkehre sind ohne Zweifel die USA. Als Technologieführer in vielen Bereichen ist der Schienenpersonenverkehr in vielen Landesteilen dennoch unterentwickelt. Auch im Jahr 2012 gab es nur geringen Fortschritt. Der Fokus liegt eindeutig auf zwei Projekten: der Nordostkorridor zwischen Boston – New York und und Kalifornien. Alle anderen Strecken, die in de letzten Jahren diskutiert wurden, sind nie über einen frühen Planungsstand hinausgekommen.

Rendering Hochgeschwindigkeitszug in Kalifornien USA Bahnhof CAHSR

Rendering des kalifornischen Hochgeschwindigkeitszugprojekts

Aber auch der Bau des 130 Meilen langen Abschnitts im kalifornischen Central Valley hat mit Finanzierungs- und Organisationsproblemen zu kämpfen. Viele sind gegen die milliardenschweren Investitionen. Ihr Protest wird auch teilweise von demokratischer Seite unterstützt.

Die Finanzierung des 151 Milliarden Dollar teuren Nordostkorridors wird ebenfalls noch einige Jahre dauern. Amtrak versucht währenddessen den Acela Express durch neue Zuggarnituren, die 2015 geliefert werden sollen, aufzuwerten.

Südkorea (Danke an Nikola!)

Südkorea hat im Mai 2012 den Hochgeschwindigkeitszug HEMU-430X präsentiert, der eine Geschwindigkeit von bis zu 430 km/h erreichen soll. Korail, das Korea Railroad Research Institute (KRRI) und Hyundai-Rotem haben gemeinsam mit anderen Industriepartnern den Zug für 79,69 Millionen Dollar entwickelt. Die Testphase soll 2015 abgeschlossen sein, der reguläre Einsatz wird für 2016 / 2017 geplant. Parallel wird derzeit bereits der HEMU-500X entwickelt, der Geschwindigkeiten von bis zu 500 km/h erreichen soll.

Der HEMU-430X soll die Fahrzeit zwischen den beiden größten Städten Südkoreas, Seoul und Busan, von 2 Stunden 20 Minuten auf eine Stunde und 30 Minuten senken.

Im Juni wurde mit dem Bau der 120,3 Kilometer langen West-Ost-Verbindung von Wonju nach Gangneung begonnen (250 km/h, Eröffnung 2017). Die Strecke soll mit dem Incheon International Airport in Seoul verbunden werden, um eine leistungsfähige Anbindung in die Ausrichterstadt der Olympischen Winterspiele 2018 Pyeongchang zu haben.

Zum Ende des Jahres wurde der Betrieb auf der neuen KTX-Verbindung von Seoul nach Jinju aufgenommen. Zu diesem Zweck wurde ein 53,3 Kilometer langes Teilstück der Strecke in Richtung Gwangyang eröffnet. Die Fahrzeit zwischen Seoul und Jinju sinkt von 6:50 Stunden auf 3:28 Stunden.

Verkehr in 140 Zeichen am 07./08.12.2012
  • Dubai entdeckt den Gigantismus wieder – Wall Street Journal – http://t.co/KTB43QyM ->
  • SPD wirft Verkehrsminister Ramsauer Wahlkampf mit Steuermitteln vor – Berliner Umschau – http://t.co/XIQ57zFT ->
  • Gazprom beginnt Bau von South-Stream-Pipeline – Tagesschau – http://t.co/lpZPyRl7 ->
  • ICE-Lieferverzögerung beschert Siemens massive Kosten bis zu 100 Millionen Euro – Tagesschau – http://t.co/zLf2GKtS ->
  • SPD und Grüne planen flächendeckende bis auf Kreisstraßenebene – Nordkurier – http://t.co/B1UkOFPY ->
  • Eine der umstrittensten verkehrspolitischen Maßnahmen in erhält einen Umweltpreis: Die Parkpickerl-Ausweitung – http://t.co/GRw2i38O ->
  • Kostensteigerungen: Ist Stuttgart 21 damit gestorben? – Rhein-Neckar-Zeitung – http://t.co/YBQw838D #s21 ->
  • Stuttgart 21: Bahn will keine weiteren Gutachten akzeptieren – Tagesspiegel – http://t.co/o3oUE26N #s21 #Bahn ->
  • Vorbereitung zum kostenlosen ÖPNV / Bürgerticket: verteilt 64000 Smart Cards innerhalb von zehn Wochen – Baltic Course – http://t.co/fchdTaf8 ->
  • Die totale Luftsicherheitskontrolle durch die EU – Telepolis – http://t.co/4ISfXEQP ->
  • Schwimmroboter – Die kommende Revolution im Seeverkehr? http://t.co/I2sGkSJw ->
  • Nachdem bereits 140 Mitarbeiter gehen mussten: Better Place könnte nochmals bis zu 200 Mitarbeiter entlassen – http://t.co/GcG9lxhh ->
  • Stuttgart 21: Auch der Ausstieg ist im Bahn-Aufsichtsrat Thema – Stuttgarter Nachrichten – http://t.co/YCgacBrt #s21 #bahn ->
  • Kommt in den USA doch noch eine Erhöhung der ? – The Atlantic Cities – http://t.co/LIpwNEnZ ->
  • Bund verzichtet freiwillig auf sieben 4,5 Milliarden Euro Schadensersatz von , da die DTAG und wichtige Konzerne seien. ->
  • Toll Collect hatte zudem damit gedroht, im Falle einer Schadensersatzzahlung die Mauterhebung einzustellen – KSTA – http://t.co/BFNkmljW ->
  • Wenn sich der Zeitungsbericht als wahr herausstellt, wäre dies ein Skandal sondersgleichen. Solche Milliardendeals sind einfach unwürdig. ->
  • In anderen Ländern sind Verkehrsminister schon wegen weniger zurückgetreten. Der deutsche Sonderweg kostet uns letztendlich Milliarden. ->
  • : PKW-Neuzulassungen mit -47,2% im November (Vergleich zum Vormonat) – Querschüsse – http://t.co/0flK4rT1 ->
  • Das zum Teil ausgebrannte Containerschiff “MSC Flaminia” soll voraussichtlich bis Montag entladen sein – THB – http://t.co/kBSgo8VA ->
  • Tesla Model S – „Schlafmodus“ soll erhöhen – greenmotorsblog – http://t.co/SdG1WKPp ->
  • Masse statt Klasse? Ramsauers 750 Zusatzmillionen sollen 2013 auf 119 Verkehrsprojekte aufgeteilt werden – http://t.co/GAaI5QSO ->
  • In Bayern sollen mehr als doppelt so viele Projekte neu gestartet werden wie in anderen Flächenbundesländern – http://t.co/dDlEWhVE ->
  • Für die Reparatur aller Schäden, die durch den Hurrikan Sandy entstanden sind, benötigt New York 7,3 Milliarden Dollar http://t.co/YDdwB9Lz ->
  • Deutsche Reeder stehen 2013 vor großen Problemen – THB – http://t.co/GHu9iD91 ->
  • Schleswig-Holstein kürzt das Positivnetz für Gigaliner. Routen fallen weg, die über Bahnübergänge führen. – dvz – http://t.co/eCeE28mZ ->
  • Kurze Richtigstellung in Sachen Toll Collect: Der Bund würde nur 2,5 Mrd. der 7 Mrd. Schadensersatz verlangen und auf 4,5 Mrd. verzichten. ->
  • Ich hätte ursprünglich gewittert, dass der Bund auf 7 Milliarden verzichten würde. Das war so nicht korrekt. :- (Fehler selbst bemerkt) ->
  • Hamburg schließt Zugeständnisse beim Umfang der geplanten Elbvertiefung aus – THB – http://t.co/8BKv2hvg ->
  • Bahn-Preisen: Sind die Erhöhungen gerechtfertigt? Kommt natürlich ganz darauf an, wen man fragt… ;-) – Tagesschau – http://t.co/azgoqaJM ->
  • BER: Aufsichtsrat rechnet nochmal nach – airliners – http://t.co/lh6nmZO1 #BER ->
  • Zum Jahreswechsel kann man auch dieses Jahr wieder umsonst in London mit dem ÖPNV fahren. – Equities – http://t.co/wWZDH2K1 ->
  • Ein neuer Anlauf für EU-weite Straßengebühren ist für Juni 2013 geplant – DVZ – http://t.co/ffsh3qgM ->
  • rechnet mit 3,6 Milliarden Fluggästen im Jahr 2016, das sind 800 Millionen Passagiere mehr als im Jahr 2011 – http://t.co/OnY5eqxX ->
  • In Birmingham könnte bald eine die drei Bahnhöfe der Stadt miteinander verbinden – TRL – http://t.co/1lxA9ZQb ->
  • Das könnte auch gut und gerne ein Vorschlag von Prof. Monheim sein. Der ist ja großer Fan von solchen Ideen: http://t.co/70T4DbfC ->
  • US-Verkehrsminister: Wir werden unsere Pläne für eine Schnellfahrstrecke in Kalifornien nicht aufgeben! – Streetsblog – http://t.co/5hQdaWUf ->
  • Die chinesische Staatsbahn hat in den Monaten Januar – November 2012 1,75 Milliarden Fahrgäste befördert – http://t.co/doTlkJ52 ->
  • Funfact zur Einordnung: Die Deutsche Bahn schafft in etwa auch so viele Fahrgäste und dürfte 2012 die Zwei Milliarden-Marke knacken. ->
  • Das russische Verkehrsministerium kann in Zukunft bei großen Bauprojekten, die viel Verkehr erzeugen, Veto einlegen – http://t.co/jAzQiN2Q ->
  • Empfehlenswerter Artikel: Die USA haben ihren CO2-Ausstoß verringert? – Ein Mythos. – CleanTechnica – http://t.co/B8YdFRSJ ->
  • Opel-Werk Bochum droht Schließung bis 2016 – WDR – http://t.co/QpinzSWA ->
  • Containerverkehr und der damit verbundene Hafenboom in der Ostsee: Vom Strand zum Drehkreuz – dvz – http://t.co/N9dVSr1j ->
Verkehr in 140 Zeichen am 23./24.11.2012
Verkehr in 140 Zeichen am 21.11.2012
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Schlußstrich

Wer heute nicht strategisch in die Schiene investiert, wird in fünf Jahren zu den Verlierern gehören.
Franz Findeis, DHL Director Rail Europe, März 2007

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In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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