Artikel zum Thema Kanada
Verkehr in 140 Zeichen am 09.04.2013
Was wäre, wenn alle U-Bahn-Systeme Nordamerikas miteinander verbunden wären?

In Analogie zum Computer-Geek / -Nerd hat sich in den letzten Jahren auch eine Art ÖPNV-Geeks/Nerds gebildet. Menschen, die sich intensiv mit dem öffentlichen Personennahverkehr auseinandersetzen und eine große Liebe zum Detail an den Tag legen. Man kann diese Menschen sicherlich auch als etwas altmodischer ÖPNV-Enthusiasten bezeichnen.

Randall Munroe, einer der Köpfe hinter der sehr bekannten amerikanischen Geek-Comic-Webseite xkcd hat ganz im Wesen eines Geeks seine ganze Liebe zum Detail in einen landesweiten U-Bahn- gesteckt. 

Der Netzplan zeigt alle U-Bahn-Systeme in Nordamerika, als ob sie miteinander verbunden waren. Dabei folgen die Linienverläufe relativ realitätsgenau den Eisenbahnlinien von Montreal bis Santo Domingo und Mexico City, nach und zurück nach .

Ein Geek wäre aber kein Geek, wenn er sich mit einem Thema nicht auch spielerisch beschäftigen würde. So enthält die Karte auch einige Fantasie-Linien wie die Springfield Monorail (Simpsons-Fans vor!) und die Linie zum “graveyard for passengers killed by closing doors” kurz hinter D.C. (die Washingtoner U-Bahn ist bekannt für ihre schnell schließenden Türen). In der Karte sind noch viele weitere Scherze versteckt, für die man jedoch zum Teil Kenntnisse über den US-amerikanischen ÖPNV benötigt.

U-Bahnsysteme in Nordamerika

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Es existiert auch noch ein ähnlicher landesweiter U-Bahn-Netzplan (Urheber unbekannt), der jedoch ein wenig unübersichtlicher ist und auf die vielen witzigen Elemente verzichtet.

Subway U-Bahnen in Nordamerika Netzplan

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Verkehr in 140 Zeichen am 19./20.10.2012
Verkehr in 140 Zeichen am 13./14.08.2012
Verkehr in 140 Zeichen am 25.07.2012
10 Grundsätze für die Planung von Verkehrsinfrastruktur

Welche Maßstäbe sollen wir bei Investitionsentscheidungen in unsere Verkehrsnetze und das öffentlich bestellte Angebot, den Öffentlichen , anlegen? Diese Frage stellen sich immer häufiger Verkehrsplaner und Politiker auf allen Ebenen. , der neue Großflughafen -Brandenburg, aber auch lokale Umstellungen des Busnetzes bringen immer wieder Probleme mit sich. Große Bauprojekte, die viele Leute jahrelang beeinträchtigen, stehen dabei oft im Fokus. Aber auch kleine lokale Entscheidungen werden mitunter recht kontrovers geführt.

Bei einer rein faktenbasierten Entscheidung zählen nur Kosten-Nutzen-Faktoren, Erreichbarkeitsparameter, Lagemaße, das Fundamentaldiagramm des Verkehrsflusses, Spitzenstundenkapazität und vieles mehr. All diese Parameter sind wichtig und haben ihre Berechtigung. Ich persönlich habe in den letzten Monaten in zahlreichen Diskussionen gemerkt, dass diese aus verkehrsplanerischer Sicht durchaus wichtigen Entscheidungsgrundlagen in der öffentlichen Diskussion mehr verwirren als helfen. Oftmals behilft man sich damit, dass man statt Fakten bunte Bildchen präsentiert.

Damit unterschätzt man die Menschen allerdings. Durch Geduld und gute Kommunikation kann man auch schwierige Inhalte erklären und zu einer Akzeptanz verhelfen. Man muss allerdings zunächst das letztendliche Ziel, das verfolgt wird, skizzieren und die Menschen dafür begeistern. Einzelne Bauabschnitte und die damit verbundenen Beeinträchtigungen lassen sich somit viel leichter kommunizieren.

Bruce McCuaig, CEO von Metrolinx, ist verantwortlich für die , den Straßenbau und den öffentlichen Personennahverkehr im Großraum Toronto. Und ist damit zuständig für das drittgrößte öffentliche Nahverkehrssystem Nordamerikas. Zudem war er jahrelang stellvertretender im Bezirk Ontario. Auf einer Konferenz über die zukünftige Gestaltung der im Großraum Toronto hat er zehn Grundsätze für eine gute und umfassende , welche die Bevölkerung mitnimmt statt zurückzulassen, vorgestellt. Da diese Grundsätze recht allgemein gehalten sind, sind sie in meinen Augen weltweit anwendbar:

  1. Es geht immer um Gesamtsysteme – Straßen, und “muskelbetriebenen” Verkehr wie Radverkehr. Die Priorität sollte laut McCuaig auf dem liegen. (Anmerkung: Der sollte konsequent gefördert werden. Allerdings sollte man die Nahmobilität und damit den Fuß- und Radverkehr keinesweg außer Acht lassen.)
  2. Investitionen müssen sowohl lokal als auch regional durchgeführt werden
  3. Investitionen müssen einen kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Nutzen haben.
  4. Geldmittel müsen sowohl in die Instandhaltung als auch in den Ausbau der Verkehrssysteme fließen
  5. “Gelder dürfen keineswegs nur nach Toronto fließen.” Auch das Umland muss profitieren. Investitionen in das Verkehrsnetz müssen für die gesamte Region oder gar das gesamte Land einen messbaren Vorteil bringen.
  6. Jeder einzelne Schritt der Planung muss kommuniziert und mit der Bevölkerung diskutiert werden.
  7. Investitionsstrategien müssen die bestehende Finanzierung ergänzen, nicht ersetzen.
  8. Der Kunde muss immer im Mittelpunkt stehen.
  9. Es muss ein Gleichgewicht herrschen. Diejenige, die einen Großteil der Kosten / Einschränkungen tragen, müssen auch den größten Nutzen ziehen.
  10. Die Einnahmestruktur und die Abrechnungssysteme müssen so einfach wie möglich gestaltet und zu bedienen sein.

Weitere Vorschläge und Anmerkungen eurerseits?

Die Flughäfen mit dem weltweit größten Passagieraufkommen 2011

Artikelaktualisierung Zukunft Mobilität

Die Wachstumsraten im waren in den letzten Jahren enorm. Insbesondere in und Südamerika scheinen die Passagierzahlen zu explodieren.

Diese Liste zeigt wie bereits im vergangenen Jahr das der weltweit größten und wichtigsten . Diese Liste wird in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Sollten Ihnen fehlende oder gar fehlerhafte Daten auffallen, würde ich mich über einen kleinen Hinweis in den Kommentaren freuen (bitte mit Quellenangabe).

(weiterlesen …)

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Schlußstrich

Flugzeuge sind Grenzkosten mit Flügeln.
Alfred E. Kahn (*1917), amerik. Wirtschaftswissenschaftler u. Politiker

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In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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