Artikel zum Thema Klimawandel
Verkehr in 140 Zeichen vom 02. – 07.05.2013
[Video zum Wochenende] Was Bürgermeister für eine ökologische Stadtentwicklung machen können

Ende Februar 2013 fand am UCLA Institute for Environment and Sustainability eine Podiumsdiskussion zum Thema “Urban Sustainability in North American Cities” statt. Teilnehmer des hochkarätig besetzten Podiums waren der Bürgermeister von , Antonio Villaraigosa, und der ehemalige Bürgermeister von Toronto, David Miller. Beide Bürgermeister sind Vorreiter der ökologischen in Nordamerika und können auch als Beispiel für andere Städte auf der Welt dienen.

Alle Metropolen und Ballungsräume konkurrieren mittlerweile um die besten Köpfe, Unternehmen und Institutionen. Eine hohe Lebensqualität ist ein immer wichtiger werdender Standortfaktor in diesem Wettbewerb. Der Umbau der jeweiligen Verkehrssysteme ist ein wichtiger Teil in diesem globalen Wettkampf. Gewinnen wird diejenige Stadt, die ein möglichst attraktives, sozial und ökologisch verträgliches, energieeffizientes, flächensparendes, günstiges, komfortables, flächendeckendes, unbeschränktes und einfach zu nutzendes Verkehrsangebot anbieten kann.

Aber Verkehr ist nicht alles.

Vintage Straßenbahn Los ANgeles

Pacific Electric red car auf einer Stahlbrücke über den Fletcher Drive in Atwater Village, Los Angeles – Foto: Donald Duke, Metro Transportation Library and Archive Collection via Atwater Village Newbie @ FlickrCC BY-SA 2.0

Los Angeles Bürgermeister Antonio Villaraigosa hat in den vergangenen Jahren hart an der Verbesserung verschiedenster Bereiche gearbeitet: Er möchte ein L.A. der Zukunft mit einer höheren , einem geringeren Wasserverbrauch, mehr Recycling, einem saubereren Hafen (beispielsweise mit dem SIEMENS eHighway für die Interstate 701), geringeren Schadstoffemissionen, weniger Lärm, weniger Partikel aus Dieselmotoren, weniger Schwefeldioxid und Stickstoffoxiden in der Luft. Aus diesem Grund soll in Los Angeles auch ab 2025 keine Kohle mehr verfeuert werden. Und er startete einen ambitionierten Plan zur Entwicklung der Radverkehrsinfrastruktur (2.500 Kilometer neue Radwege).

Und natürlich hat Los Angeles die Möglichkeit durch die Nähe zu innovativen Startups Technologie und Innovationen für eine bessere zu nutzen und zu fördern.

Light Rail in Toronto - Foto: Simon Carr @ Flickr - CC BY-SA 2.0

Light Rail in Toronto – Foto: Simon Carr @ FlickrCC BY-SA 2.0

Torontos Ex-Bürgermeister Miller hat in seiner Amtszeit einen milliardenschweren Plan zur Bekämpfung des Klimawandels und zum ökologischen Stadtumbau Torontos aufgestellt. Gegen anfänglichen Widerstand aus dem Stadtrat und der lokalen Wirtschaft. Miller war sich jedoch der breiten Unterstützung aus der Bevölkerung sicher. Er betont intensiv die Wichtigkeit von Führung und der Notwendigkeit relativ schnellen und sichtbaren Erfolges. In Toronto war dies beispielsweise die Reduktion des Smogs.

Miller sprach auch über die Gewinnung von Unterstützung aus der Bevölkerung. Durch kleine Projekte, die von Botschaftern in ihren Nachbarschaften umgesetzt werden, lassen sich große Effekte erzielen. In Toronto startete Miller eine Initiative für zrbane Farmen, Solaranlagen und Geothermie-Projekte, die von den Bürgern selbst gestartet und durchgeführt werden sollen. Dafür stellte die Stadt Mikrokredite in Höhe von 120 Millionen Dollar bereit.

Erste Gedanken zu BECKER et al. (2012): Externe Autokosten in der EU-27

In den vergangenen Tagen bin ich mehrmals von unterschiedlichen Seiten zu einer Einschätzung der Studie “Externe Kosten für die Nutzung von Autos in der EU-27″ von Prof. Udo Becker (TU Dresden) 1 gebeten worden (Download der Studie). Die Untersuchung wurde im Auftrag von Michael Cramer, MdEP Bündnis 90/Die Grünen, durchgeführt. In den vergangenen Tagen ist über die Studie nach der offiziellen Vorstellung am 25.02.2013 in Berlin mehrmals in verschiedenen Medien (u.a. ZEIT Online, FAZ, Übersicht bei Google News) berichtet worden.

Ich fühle mich natürlich sehr geehrt, dass ich von verschiedenen Seiten um eine Einschätzung gebeten wurde. Ich werde einen Artikel auch zu gegebener Zeit veröffentlichen, denke allerdings, dass eine wissenschaftliche fundierte Bewertung nur durch andere wissenschaftlich arbeitende Stellen möglich ist. Für eine persönliche Einschätzung der Studie benötige ich allerdings noch ein wenig Zeit.

Ich möchte allerdings bereits heute auf einige allgemeine Punkte eingehen. Aufgrund der medialen Berichterstattung wird die Studie in vielen Kommentarbereichen und Foren intensiv diskutiert. Wie bei fast allen MIV-kritischen Studien, wird das Ergebnis stark in Zweifel gezogen. Insbesondere der Auftraggeber, ein grüner Europa-Abgeordneter, lässt viele Kritiker voreilig Schlüsse ziehen, die in dieser Form nicht gerechtfertigt sind. Der Studienname verrät bereits, dass hauptsächlich ein Überblick über existierende Studien von Dritten und keine vollkommene Neuuntersuchung erstellt wurde. Um das zu erkennen, muss man aber wenigstens das Deckblatt der Studie gelesen haben…

BECKER et al. wird unterstellt, dass er die Studie ganz im Sinne seines Auftraggebers möglichst MIV-kritisch und einseitig verzerrt dargestellt habe. Es ist sehr häufig zu lesen, dass eine “unabhängige” Studie sicherlich zu einem anderen Ergebnis gekommen wäre. Ein Beleg für die Behauptung wird jedoch nicht mitgeliefert. Hinzu kommt, dass die Technische Universität Dresden eine der profiliertesten verkehrswissenschaftlichen Fakultäten Europas hat und keine Wald-und-Wiesen-Universität ist (Disclosure: Ich studiere an der TU Dresden). Grobe Unsauberkeiten und Käuflichkeit würden im wissenschaftlichen Bereich auf jeden Fall geächtet und streng sanktioniert werden!

Weitere Untersuchungen zu externen Kosten des (Straßen-)Verkehrs

Die externen Kosten des Straßenverkehrs sind in der Vergangenheit bereits häufig untersucht worden. Ebenso existieren Betrachtungen für den Schiene, den sowie die Schifffahrt. Der absolute Großteil dieser Studien wurde nicht von den Grünen, sondern von Ministerien verschiedener Länder sowie der Europäischen Kommission beauftragt. Die entsprechenden straßenverkehrsrelevanten Ergebnisse können beispielsweise bei folgenden Autoren nachvollzogen werden (Auszug):

  • H. BAUM (2008): A critical review of the calculation of external costs of transport (Anmerkung Martin Randelhoff: alle Externalitäten, EU-27)
  • W. SCHADE, C. DOLL, M. MAIBACH, M. PETER, F. CRESPO, D. CARVALHO, G. CAIADO, M. CONTI, A. LILICO, N. AFRAZ (2006): Analysis of the contribution of transport policies to the competitiveness of the EU economy and comparison with the United States (Anmerkung Martin Randelhoff: v.a. Staubezogen)
  • University of Leeds (2006): Generalisation of Research on Accounts and Cost Estimation (Anmerkung Martin Randelhoff: Stau, Unfälle, Lärm, Luftverschmutzung, Straßen- und Schienenverkehr EU-25)
  • P. BICKEL (et al.) (2005): Developing Harmonized European Approaches to Transport Costing and Project Assessment (Anmerkung Martin Randelhoff: Stau, Unfälle, Lärm, Luftverschmutzung, Straßen- und Schienenverkehr EU-25)
  • ECORYS, CE DELFT (2004): Marginal costs of Infrastructure use – towards a simplified approach (Anmerkung Martin Randelhoff: Stau, Unfälle, Lärm, Luftverschmutzung, Straßen-, Luft- und Schienenverkehr EU-15)
  • VERMEULEN, et al. (2004): The price of transport – overview of the social costs of transport (Anmerkung Martin Randelhoff: Unfälle, Luftverschmutzung, Lärm, Klimawandel, Stau, Flächenverbrauch, Straßen-, Luft-, Schiffs- und Schienenverkehr in den Niederlanden)
  • N.B KRISTENSEN, A. OHM, J. HØY (2004): Marginal costs of traffic noise, Generalised values for pricing policies (Anmerkung Martin Randelhoff: Lärmkosten des Straßenverkehrs)
  • University of Leeds (2002): Unification of Accounts and Marginal Costs for Transport Efficiency (Anmerkung Martin Randelhoff: Unfälle, Luftverschmutzung, Lärm, Klimawandel, Stau, Natur und Landschaft, Boden- und Wasserverschmutzung, nukleare Risiken in der EU-15, Ungarn, Estland, Schweiz, alle Verkehrsarten)
  • Bundesamt für Raumentwicklung, Schweiz (2002): Externe Kosten des Straßen- und Schienenverkehrs (Anmerkung Martin Randelhoff: Unfälle, Lärm, Luftverschmut- zung, Klimawandel, Natur und Landschaft, Boden- und Wasserver- schmutzung, Erschütterungen, sensible Räume, städtische Effekte, vor- und nachgelagerte Prozesse)
  • C. NASH, et al. (2000): Pricing European Transport Systems (PETS) (Anmerkung Martin Randelhoff: Stau, Luftverschmutzung, Lärm, Klimawandel, Unfälle in der EU, , Schienenverkehr, Luftverkehr)
  • INFRAS/IWW (2000, 2004): External costs of Transport: Accidents, Environmental and Congestion Costs of Transport in Western Europe (Anmerkung Martin Randelhoff: Unfälle, Lärm, Luftverschmutzung, Klimawandel, Stau, Natur und Landschaft, städtische Effekte in der EU-15, Norwegen und der Schweiz)

Ich möchte an dieser Stelle festhalten, dass eine Diskreditierung der Studie von BECKER et al. anhand des Auftraggebers ein recht plumper Versuch ist, da diverse andere Studien zu ähnlichen Ergebnissen kommen (s.o.). Die Bandbreite der externen Kosten und der jeweiligen Kostensätze unterscheidet sich natürlich innerhalb der einzelnen Studien aufgrund der unterschiedlichen Abgrenzungen. Eine Bewertung der von BECKER et al. errechneten Kosten kann nur anhand einer Gegenüberstellung der in anderen Studien errechneten Kostensätze und der Kostensätze der Studien, die von BECKER et al. verwendet wurden, unter Berücksichtigung der jeweiligen Abgrenzungen erfolgen.

Gegenargumente zu BECKER et al.

Es ist jedoch wissenschaftlicher Konsens, dass der Straßenverkehr die externen Kosten nicht vollständig internalisiert. Für mich ist es relativ interessant, dass der Verband der Automobilindustrie ausschließlich die Höhe der nicht-internalisierten Kosten sowie die nicht erfolgte Verrechnung mit den Internalisierungskomponenten der Kraftstoffsteuer kritisiert. Der VDA verweist auf die Untersuchung von PULS (2009) 2, Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, der auf externe Kosten des Straßenverkehrs von 38 Milliarden Euro pro Jahr komme. 

Allerdings gibt es auch hier die Problematik der Abgrenzung. PULS setzt beispielsweise die Unfallkosten weitaus niedriger an, “weil Autokäufer für mehr Sicherheitstechnik in ihrem Gefährt auch mehr zahlen und damit praktisch einen Teil der möglichen Unfallkosten übernehmen. Außerdem bewertet das Institut den Ausstoß an Klimagasen anhand des Börsenpreises für Emissionszertifikate, der die Kosten, die mit der Vermeidung von Treibhausgasen verbunden sind, realistisch abbildet”. (ZITAT Pressemitteilung IW Köln 2009)

Problematisch ist diese Abgrenzung unter anderem, da der in Europa keine realistischen Preise abbildet. Aus diesem Grund verabschiedete beispielsweise der im betreffenden Verfahren nicht federführende Umweltausschuss des EU-Parlaments im Rahmen der Beratungen zur Energieeffizienzrichtlinie einen Beschluss, wonach die EU-Kommission zu Beginn der dritten Handelsperiode 2013 weitere insgesamt 1,4 Milliarden Emissionshandelszertifikate zurückhalten könnte (set aside), um den unerwartet niedrigen Preis von 7,40 Euro zu stützen. 

Eine genauere Bewertung der angenommenen Kostensätze von BECKER et al. im Vergleich zu PULS dürfte sehr aufschlussreich und ein Kampf der Abgrenzungen und Annahmen sein. Allgemein lässt sich jedoch vor dem Hintergrund anderer wissenschaftlicher Studien aus diesem Bereich, dass PULS Annahmen eine Minderheitsmeinung sind. Die genaue Wirkung der gewählten Abgrenzung muss natürlich genauer untersucht werden.

Besonderheit des Untersuchungsdesigns

Bei Kritik an der Studie “Externe Kosten für die Nutzung von Autos in der EU-27″ muss zudem beachtet werden, dass BECKER et al. die Kostensätze nicht selbst festgelegt, sondern nur aus einer Bandbreite von möglichen Kostensätzen ausgewählt haben. Die Datenauswahl lässt sich in der Studie nachvollziehen und wird natürlich auch Teil einer sein.

Diese ist für mich jedoch vor allem deswegen relativ schwierig, weil die Berechnung jedes einzelnen Werts betrachtet und analysiert werden muss. Maßgeblich für eine fundierte Aussage ist mindestens eine nähere Betrachtung der folgenden Untersuchungen:

  • CE Delft; Infras; Fraunhofer ISI, 2011. External Costs of Transport in Europe- Update Study for 2008. Delft : CE Delft.
  • Transport & Mobility Leuven, 2007. TREMOVE model description. s.l.:s.n.
  • , 2010. CO2-Emissionsminderung im Verkehr in Deutschland. Mögliche Maßnahmen und ihre Minderungspotenziale. Dessau:
  • Maibach, M. et al., 2007. Handbook on estimation of external cost in the transport sector. Delft: CE Delft.
  • Weltgesundheitsorganisation, 2005. Health effects of transport-related air pollution. Kopenhagen: Weltgesundheitsorganisation WHO Regionalstelle für Europa.
  • Weltgesundheitsorganisation, 2011. Burden of disease from environmental noise – Quantification of healthy life years lost in Europe. Kopenhagen: Weltgesundheitsorganisation WHO Regionalstelle für Europa. 
  • Europäische Kommission, 2002. Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm. Brüssel: Europäische Kommission.
  • Friedemann, J., Becker, T. & Becker, U., 2010. Wegekosten und externe Kosten – Analyse, Probleme, Bedeutung. In: Handbuch der kommunalen . Berlin: VDE Verlag.

Aufgrund des Umfangs dauert eine abschließende Bewertung eine längere Zeit. Ich bitte zudem darum, dass bei einer kritischen Auseinandersetzung mit der nun vorliegenden Studie die gewählten Kostensätze ebenfalls bei den jeweiligen Autoren betrachtet werden und keine pauschale Verurteilung aufgrund des Auftraggebers erfolgen sollte. Dies ist hochgradig unseriös!

Ich habe durchaus Verständnis und ermutige auch dazu, sich mit Studien kritisch auseinanderzusetzen. Natürlich ist die Nutzenkomponente des Straßenverkehrs in der Untersuchung nicht betrachtet worden. Die Abgrenzung ist jedoch auch extrem schwierig. Ein volkswirtschaftlicher Nutzen ist unter anderem durch die Erreichbarkeit und positive Zeitgewinne gegenüber anderen Verkehrsarten sowie die Arbeitsplatzeffekte und Wirtschaftsimpulse durch den gegeben. Allerdings hängen Investitions- und Standortentscheidungen von einer Vielzahl von Faktoren ab (Bildung, Boden, Kapitalverfügbarkeit und Kapitalkosten, Lohnniveau, u.v.m), sodass Erreichbarkeit zwar eine Grundvoraussetzung für wirtschaftliche Prosperität ist, die Höhe dieser Nutzenkomponente allerdings nur mit großem Aufwand bemessen werden kann. An dieser Stelle würde ich mich über die Zusendung bzw. den Verweis auf entsprechende Untersuchungen sehr freuen!

Thema wird fortgesetzt…

Disclosure: Ich habe bei  Professor Becker Verkehr und Umwelt sowie gehört. Ich war und bin darüber hinaus für verschiedene Unternehmen aus dem Fahrzeugbereich (Automobilhersteller, Zulieferer und Beratungsunternehmen) tätig und habe verschiedene Einladungen zu Veranstaltungen, Vorträgen und Podiumsdiskussionen u.a. vom Europäischen Automobilherstellerverband, verschiedenen Parteien, usw. angenommen und dafür in den meisten Fällen ein Entgelt erhalten.

  1. Becker, Udo; Becker, Thilo; Gerlach, Julia: , Dresden 2012
  2. PULS, Thomas (2009): Externe Kosten am Beispiel des deutschen Straßenverkehrs – Ökonomisches Konzept, politische Relevanz, praktische Möglichkeiten und Grenzen, IW-Analysen Nr. 53, Köln 2009
Verkehr in 140 Zeichen am 16.01.2013
  • SPD-Ortsverein nahe Frankfurt lehnt Aufnahme von 40 Fluglärmgegnern, die die neue Startbahn schließen wollen, ab -http://j.mp/SGmdTm  #FRA
  • Mexico City hat den 2013 erhalten! Meinen Glückwunsch! Aber Bremen wäre auch klasse gewesen! :-)
  • Steuerstreit mit deutschen Reedern zieht sich hin – THB -http://bit.ly/SGqTJ4
  • Ein Bahn-Job stürzt den Fahrgastverband in die Krise – ZEIT - http://j.mp/10aDQNr  Hintergrundinfos: http://j.mp/10aDXsi
  • Israel hat es geschafft, die Zahl der Verkehrstoten von 2004 bis 2012 um 56% zu senken, obwohl die Fahrleistung um 30% wuchs http://j.mp/13CC73h
  • Gefährliche Entwicklung: In Großbritannien laufen nur noch 25 Prozent aller Grundschüler alleine zur Schule. 1971 waren es noch 86 Prozent.
  • Mangelnde Bewegung hat Auswirkungen auf die Gesundheit, zudem kommen Kinder nicht mehr mit bestimmten Verkehrssituationen klar -> gefährlich
  • Zum Vergleich: In Deutschland liegt der heutige Wert bei 76%. Dreimal so viel wie in Großbritannien – Independent - http://j.mp/Y99gmX
  • Monheim bei den bayerischen Grünen: Verkehrpolitk fehlt Phantasie – SZ - http://j.mp/Wd6g3G  Den Verkehrsunternehmen aber auch… ;-)
  • Die Erweiterung der Athener Straßenbahn nach Piräus (5,4 km, 12 neue Haltestellen, 61,5 Mio. €) wurde genehmigt - http://j.mp/Wd8HmV
  • Jede Woche kommen mehr als 5.000 Menschen im Straßenverkehr um. Das Ziel ist eine Woche ohne Todesopfer! – WHO - http://j.mp/Y9pZqg
  • Anhörung vor dem BVerwG zur Elbvertiefung beginnt frühestens im 4.Q 2013, ein Urteil fällt nicht vor Mitte 2014 - http://j.mp/Y9qrVt
  • War absehbar: BER-Flughafenchef Schwarz entlassen – RBB Online -http://bit.ly/ZXoxTu  #BER
  • Russische Bahngesellschaft wirft Markenverletzung vor – heise online - http://bit.ly/ZXrCDb
  • Es wird ja gemunkelt, dass der FInanzchef des Flughafens München, , neuer #BER-Geschäftsführer werden könnte. Wäre lustig.
  • Weyer war nämlich technischer Geschäftsführer für den Bau des#BER bis er 2008 entnervt hinwarf und nach München ging.
  • Weyer wollte damals schon #BER-Geschäftsführer werden, wurde es aber nicht. Zuvor war er bei Hochtief Flughafenplaner und verhandelte…
  • …als Vertreter des privaten Bieterkonsortiums um Hochtief und IVG mit der Flughafengesellschaft.
  • Der Weggang des “BBI-Baumeisters” Weyers wurde damals als “erschreckend” bezeichnet. Lustig & bezeichnend, wenn er jetzt zurückkäme. #BER
  • Ausschuss f. , Bau und Stadtentwicklung lehnt Änderungen bei der bei Infrastrukturprojekten ab http://j.mp/S3dzgm
  • Biosprit-Produzenten: einst Klimaretter, heute Schurken, die den Weltmarkt leer kaufen und Hungersnöte verursachen? -http://j.mp/10c4oOf
  • Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG im Forum Manager http://j.mp/10cG3YK
  • EU27: PKW-Neuzulassungen mit -16,3% zum Vorjahresmonat, -8,2% über die vergangenen 12 Monate – Mitteilung ACEA - http://j.mp/13EmnNl
  • Was wollen @cdunds@SPDNDS@gruenelvnds@fdp_nds,@die_linke_nds und @PiratenNDS in der ?http://j.mp/X7wFPC  #ltwnds
  • Nord-Ostsee-Kanal wird zum Engpass – WELT - http://bit.ly/W7CA7i  #NOK
  • Studie: Ruß hat nach Kohlendioxid global zweitstärksten Klimaeffekt – ZEIT ONLINE - http://bit.ly/W7EUv1
Verkehr in 140 Zeichen am 10.12.2012
Verkehr in 140 Zeichen am 29.11.2012
  • Europäische Umweltagentur: Weiterhin Gesundheitsschäden durch verkehrsbedingte Umweltverschmutzung in vielen Teilen Europas http://t.co/bY7oWVzU ->
  • Ingenieure haben erfolgreich eine Kernkomponente eines neuen Flugzeug-Triebwerks getestet, das Flugzeuge auf 30.500 km/h beschleunigen soll. ->
  • Ziel ist ein Flug in der oberen Atmosphäre. So soll die Flugzeit zwischen London und Sydney unter vier Stunden sinken – http://t.co/2ulqawiL ->
  • Chef des Flughafens London Gatwick: London “sollte dem New Yorker Flughafenmodell folgen” – Airwise – http://t.co/zQabms8R ->
  • BER-Desaster: Berlins Großflughafen könnte noch einmal um bis zu 250 Millionen Euro teurer werden – Tagesspiegel – http://t.co/RlrzyHxR #BER ->
  • Budapest und Siemens schließen Vergleich über 30 Mio. EUR – ÖPNV Aktuell – http://t.co/6A0efnVf ->
  • Absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung (wenn auch nicht direkt über Verkehr)! Klimawandel: Die Klimakrieger – http://t.co/uqtgVBDe ->
  • SPD ringt um -Maut und Infrastrukturfonds – dvz – http://t.co/QaXzyY7I ->
  • Car2go startet Elektro-Carsharing in Stuttgart. Den Anfang machen 300 E-Smart. – Stuttgarter Zeitung – http://t.co/Iw0FZQxA #elektroauto ->
  • Absatzkrise in Europa: Überlebenskampf der Autobauer – SPIEGEL – http://t.co/OD3caYAj (Die Nutzfahrzeugbranche ist natürlich auch betroffen) ->
  • Heftige Kritik an Verkauf eines Park&Ride-Platzes in Salzburg an einen privaten Investor – http://t.co/xYusmZsUhttp://t.co/6nfheYXg ->
  • 44% der ’s City CarShare-Flotte ist elektrisch (Hybrid bzw. vollelektrisch – CleanTechnica – http://t.co/IdhXSYPh ->
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  • Baumängel am neuen Terminal Skylink des Flughafens Wien (ebenfalls jahrelang verzögert und am Ende doppelt so teuer) – http://t.co/jLXh9dl6 ->
  • Sollte das nicht IMMER so sein?!? EU-Gelder für Donauausbau nur bei Wirtschaftlichkeit- DVZ – http://t.co/YjFiBqNy ->
  • Ich bin ja mal gespannt, was das wird: Weltpremiere des BMW i3 Concept Coupe – BMW Presse Kit – http://t.co/9Yg5TYEs #bmw #i3 #Elektroauto ->
  • Wirbel um den Verkauf des Regionalflughafens Lübeck: Rot-rot-grünes Mehrheitsbündnis zerbricht an Verkauf – http://t.co/lNJpeUbo ->
  • Der Verkauf des Flughafens an den Bieter Mohamad Rady Amar gilt jedoch als sicher. CDU und SPD wollen beide an den Ägypter verkaufen. ->
  • CargoBeamer baut im Volkswagen Werk Wolfsburg Pilotterminal für den Kombinierten – Cargobeamer – http://t.co/kkHC5OZ0 #VW #bahn ->
     Anmerkung Martin Randelhoff:
    Weitere Hintergrundinfos zum geplanten Terminal und zum CargoBeamer-System finden sich hier.
  • Ich bin ja mal gespannt: Uni Rostock bescheinigt großes Passagierpotenzial für den http://t.co/56EmIryV ->
  • Leider wird nicht klar, wer die Studie des “Instituts für Marketing & Dienstleistungsforschung” der Uni Rostock in Auftrag gegeben hat. ->
  • Frauen und Ältere besitzen immer mehr Autos – Süddeutsche Zeitung – http://t.co/EJ7Pkgde ->
  • Aktionsbündnis gegen fordert Lärmgrenzwerte von 40 dB(A) von 22 Uhr bis 6 Uhr an allen Verkehrswegen – http://t.co/hSD22KHf ->
  • Nahverkehr in Tansania: Langsame, aber stetige Verbesserungen – Reuters AlertNet – http://t.co/bCgYCePr ->
  • Die Chancen und Gefahren eines unvollkommenen Bus Rapid Transit-Korridors – Human Transit – http://t.co/k5NbW0lY #BRT #Nahverkehr ->
  • Russlands Staatsbahn RZD möchte 2013 10-30 Mrd. Rubel (323–968 Mio. $) Privatkapital für Bahnhofssanierung einwerben http://t.co/cRL0xnBi ->
  • Streit zwischen ÖBB und Siemens um den geplante Kauf von hundert Desiro ML, gewährte Rabatte und Sonderausstattungen – http://t.co/bPtWHmqc ->
[Veranstaltungshinweis] Piratenpartei Braunschweig und Scicamp in Lübeck

In der nächsten Woche werde ich einige Vorträge / Sessions halten, auf die ich kurz hinweisen möchte:

“Fahrscheinloser ” bei der am 31.05.2012

Logo der Piratenpartei Deutschland

Am kommenden Donnerstag, den 31.05.2012, werde ich bei der Piratenpartei in Braunschweig einen Vortrag über den fahrscheinlosen ÖPNV halten. Ich werde näher auf die verschiedenen Pro- und Contra-Argumente eines “kostenlosen” ÖPNV eingehen, ein paar Hinweise zu generellen Einflussvariablen auf die geben und versuchen über die Zusammenhänge aufzuklären. Da ich einige Mitglieder der Piratenpartei immer für ihre Konzeptlosigkeit in diesem Bereich kritisiere, muss ich meinen Teil dazu beitragen, die Diskussion auf eine sachliche Grundlage zu stellen und auf durchdachte Konzepte hinzuwirken.

Mein Vortrag und die anschließende Diskussion wird gefilmt und im Anschluss online gestellt.

Ort: Rathaus der Stadt Braunschweig, Raum A1.63
Zeit: Donnerstag, 31.05.2012 19:00 Uhr
Teilnahme kostenfrei
Einladung

Disclosure: Die Ratsfraktion bezahlt mir An- und Abreise.

Scicamp “” in Lübeck 02.06. & 03.06.Scicamp Zukunft Mobilität in Lübeck

Am 2. und 3. Juni findet in Lübeck das erste Scicamp zum Thema “ ” statt. Das Scicamp ist eine Veranstaltung von “Wissenschaft in Dialog” (1999 auf Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft von den führenden deutschen Wissenschaftsorganisationen – u.a. DFG, Fraunhofer, Helmholtz, Leibniz, Max Planck u.v.m. gegründet).

Ob für die Wirtschaft oder privat: Mobilität ist ein wesentlicher Aspekt unseres täglichen Lebens. Aber wie werden wir in Zeiten der Ressourcenknappheit, steigender Energiepreise und des Klimawandels die grenzenlose Mobilität auch zukünftig sicherstellen und gestalten können? Welche Rolle spielen Elektro-Autos und -Fahrräder oder das  für die individuelle Mobilität? Welche Möglichkeiten bietet die Bahn? Welche Herausforderungen gibt es für unsere Wirtschaft und die globalen Handelsströme? 

Im ersten deutschen Scicamp gibt es für euch alle – auch als NichtWissenschaftler – die Gelegenheit, eure Gedanken und Konzepte zur Zukunft der Mobilität vorzustellen und darüber zu diskutieren!

Ob Forscher, Politiker, Journalist, Unternehmer oder Privatperson – das Scicamp bietet jedem die Möglichkeit zum Knüpfen von Kontakten und zur Vernetzung, zur Entwicklung neuer Ideen und gegebenenfalls sogar zur Bildung neuer Projekte. 

Die Idee des Scicamps basiert auf dem Prinzip des BarCamps. Bei dieser offenen MitmachKonferenz könnt ihr die Abläufe und konkreten Inhalte selbst entwickeln und gestalten – und das alles ohne Vorgaben durch den Veranstalter. 

Teilnehmen kann jeder, der interessiert ist oder etwas beitragen möchte. Egal, ob ihr eine Session halten, eine Diskussion leiten oder erst mal nur »reinschnuppern« wollt: Ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen!

Die Teilnahme ist kostenfrei!

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung sind auf Facebook oder auf mixxt zu finden.

Ort: cloudsters Lübeck
Zeit: Samstag, 02.06.2012 ab 11:00 bis 03.06.2012 15:00
Teilnahme kostenfrei, Anmeldung erforderlich 

Im Rahmen dieser Veranstaltungen findet sich sicherlich noch die Zeit zu einem kleinen Treffen. Gerne auch bereits am Freitag Abend in Lübeck. Wer will, kann mich gerne direkt ansprechen oder vorab eine Nachricht über das Kontaktformular senden.

Disclosure: Wissenschaft im Dialog bezahlt mir An- und Abreise sowie zwei Übernachtungen.

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Schlußstrich

Die Landtagswahl im nächsten Jahr, die wird genau die Befragung der Bürger über die Zukunft Baden-Württembergs, über Stuttgart 21 und viele andere Projekte mehr.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Debatte über das Verkehrsprojekt Stuttgart 21 im Deutschen Bundestag am 16.09.2010

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In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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