Artikel zum Thema London
#citibikedata: Mit offenen Daten öffentliche Fahrradverleihsysteme besser verstehen

Neue Daten des New Yorker Bikesharing-Angebots Citi Bike lassen neue Rückschlüsse auf das Wahlverhalten von Nutzern öffentlicher Fahrradverleihsysteme zu. Citi Bike stellt zu Analysezwecken unter anderem Daten zur Länge der Fahrt in Sekunden, Start- und Endzeit und Start- und Zielstation, die individuelle Fahrrad-ID, das Geschlecht und das Alter des Nutzers sowie dessen Typ (24-Stunden-Pass, 7-Tage-Pass oder Mitglied mit Jahresabo) auf individueller Basis zur Verfügung [Citi Bike Datenportal].

Darüber hinaus gibt Citi Bike die Zahl der pro Tag durchgeführten Ausleihvorgänge, die systemweite Verkehrsleistung pro Tag und gesamt, die aktuelle Zahl der Mitglieder sowie die Zahl der am jeweiligen Tag verkauften Tages- und Sieben-Tages-Pässe sowie Neuabschlüsse von Mitgliedschaften an. Leider stehen keine GPS-Informationen zur Verfügung, sodass die gewählten Routen nicht exakt nachvollzogen werden können.

Die Daten von Juli 2013 bis Februar 2014 lassen dennoch einige Rückschlüsse darüber zu, wie New Yorker und Touristen das öffentliche Fahrradverleihsystem bis zu 30.000 Mal am Tag nutzen.

Das folgende Video visualisiert etwa 75.000 Ausleihvorgänge, welche zwischen Dienstag, den 17.09.2013, 00:00 Uhr und Mittwoch, den 18.09.2013, 23:59 Uhr getätigt wurden. Das Wetter war mild, die Temperatur lag zwischen 10,5 und 19,4 Grad Celsius. Es hat nicht geregnet.

Die Ausleihvorgänge sind farblich nach Nutzertyp codiert (blau = “Nutzer mit Jahresmitgliedschaft”, orange = “Gelegenheitsnutzer”). In der Visualisierung sind bereits die beiden Hauptverkehrszeiten und die starke Nutzung um die wichtigen Bahnhöfe Grand Central und Penn Station sowie das Busterminal Port Authority gegen 06:00 Uhr zu erkennen. Die touristische Nutzung erstreckt sich hauptsächlich auf den Central Park und die Umgebung der Brooklyn Bridge. In Brooklyn dominieren die Nutzer mit Jahresmitgliedschaft bei Weitem. In diesem Stadtteil gibt es ebenfalls die stärkste Nutzung nach Mitternacht.

Das Nutzerverhalten variiert zudem sehr stark zwischen Tagen unter der Woche und dem Wochenende, wie diese Visualisierung vom Samstag, den 24. September 2013, 00:00 – 23:50 Uhr deutlich macht:

In den Nachtstunden sind weitaus mehr Ausleihvorgänge als unter der Woche zu verzeichnen, die morgendliche Hauptverkehrszeit ist schwächer ausgeprägt und beginnt etwas später. Das Volumen an Ausleihvorgängen durch “Gelegenheitsnutzer” ist weitaus höher, insbesondere der Central Park und die Brooklyn Bridge sind sehr stark frequentiert. Dies hängt vermutlich eng mit dem guten Wetter zusammen (kein Regen, 18,3° C – 28,7° C). Am späten Nachmittag nutzen sogar mehr “Gelegenheitsnutzer” als “Abonnenten” das Fahrradverleihsystem.

An beiden Tagen ist erkennbar, dass “Gelegenheitsnutzer”, welche sich zu einem großen Teil aus Touristen rekrutieren, ein anderes Verkehrsverhalten als “Abonnenten” an den Tag legen, welche Citi Bike mehrmals in der Woche nutzen und in New York wohnen und arbeiten. Ebenso bilden sich Cluster aus “Gelegenheitsfahrern” an den touristischen Hotspots wie dem Central Park und der Brooklyn Bridge.

Fahrten nach Mitternacht werden zudem häufig zu zweit oder zu mehreren Personen zurückgelegt. Es ist erkennbar, dass mehrere Fahrräder im Abstand von ein oder zwei Minuten an einer bestimmten Station ausgeliehen und später gemeinsam an einer anderen Station abgegeben werden.

Eine erste Analyse des Rudin Center for Transportation Policy and Management der New York University zeigt zudem eine leichte Korrelation zwischen Ausleihvorgängen und Störungen der New Yorker U-Bahn.

Gegenüberstellung von Citi Bike Fahrten je 1.000 Einwohner mit Störungen der New Yorker U-Bahn im September 2013 – Grafik: Rudin Center

Am 17. September 2013 meldete die MTA gegen 07:45 Uhr, dass der Zug der Linie 2/3 an der Wall Street verspätet sei. Der Bereich um die Wall Street ist sehr gut mit Citi Bike-Stationen abgedeckt. In der halben Stunde, während der die Störung andauerte, wurden 17 Fahrten entlang der Linie 2/3 ausgehend von der Wall Street registriert. Am darauf folgenden störungsfreien Tag konnten diese Fahrten nicht mehr beobachtet werden. Bikesharing scheint folglich bei einigen Fahrgästen als Backup zum öffentlichen Nahverkehr gesehen zu werden und erhöht aufgrund seiner Stellung als Alternativlösung die Robustheit des New Yorker Verkehrsnetzes.

Die Nutzerdaten können des Weiteren auch zur optimierten Planung von Radverkehrsanlagen herangezogen werden. Leider kann mangels GPS-Daten keine exakte Aussage über die direkte Routenwahl der Nutzer getroffen werden. Unter der Zuhilfenahme eines kürzeste Wege-Algorithmus, und einer Wichtung zugunsten Straßen mit Radwegen und vergleichsweise geringer Verkehrsstärke, konnte der Wissenschaftler Oliver O’Brien vom University College London die Nachfrage jedoch auf folgende Routen umlegen:

Visualisierung der Verkehrsströme von 5,5 Millionen Fahrten mit Citi Bike-Rädern in New York zwischen Juli 2013 und Februar 2014 unter der Annahme der Wahl der kürzesten Route – Grafik: Oliver O’Brien (UCL CASA)

Die Analyse wurde von Oliver O’Brien zudem für vier verschiedene Zeiträume durchgeführt: Hauptverkehrszeit MO – FR (07:00 – 10:00 Uhr sowie 16:00 – 19:00 Uhr), Nebenzeit MO – FR (10:00 – 16:00 Uhr), Nacht MO – FR (19:00 – 07:00 Uhr) sowie am Wochenende. Die Daten sind so skaliert, dass die gleiche Linienstärke die gleiche Anzahl von Fahrten entlang jedes Straßensegments über die vier Karten darstellt – aber denken Sie daran, dass es weniger Wochenenden als Wochentage gibt.

Visualisierung der Verkehrsströme von 5,5 Millionen Fahrten mit Citi Bike-Rädern in New York in Abhängigkeit der Zeit zwischen Juli 2013 und Februar 2014 unter der Annahme der Wahl der kürzesten Route – Grafik: Oliver O’Brien (UCL CASA)

Neben den Fahrten geben auch die sozio-demografischen Faktoren einigen Aufschluss über die Nutzungsweise des Fahrradverleihsystems und den New Yorker Radverkehr. Ben Wellington hat Altersunterschiede, das geschlechtsspezifische Nutzungsverhalten sowie die Fahrtdauer in Abhängigkeit der geografischen Verteilung untersucht. Zudem konnte er mit Hilfe von Citi Bike-Daten visualisieren, wo man in New York am besten Party machen kann:

Eine Analyse, wie hoch der Anteil aller Ausleihvorgänge zwischen 00:00 Uhr und 04:00 Uhr an Wochenenden im Vergleich zu allen anderen Zeiten ist, zeigt, dass man in New York vor allem an folgenden Orten gut feiern kann: Williamsburg und die Lower East Side sowie Alphabet City, West Village, den Meatpacking District und Cobble Hill.

Weitere Auswertungen sind bei Twitter unter dem Hashtag #citibikedata zu finden. So entstand beispielsweise der Citi Bike Trip Timer, ein Tool welches auf Basis der historischen Daten die theoretische Fahrzeit zwischen zwei Stationen kalkuliert:

Screenshot des Bikeshare Trip Timers

BetaNYC hat mittlerweile zwei Hackathons mit Citi Bike-Daten ([1], [2]) organisiert. In naher Zukunft dürften weitere spannende Analysen, Tools und Visualisierungen veröffentlicht werden.

#BikeHack #CivicHackNight im Rudin Center for Transportation Policy and Management NYU Wagner College NYC am 18. Dezember 2013

[09:50] Jesse Chan-Norris, Berater und Vertreter von CitiBike, Gründer der Gotham Ruby Conference

[16:52] Steven Clift, Executive Director von E-Democracy.org und White House Champion of Change for Open Government.

[22:22] John Martin Richardson, mycitybike.com – eine Anwendung um die Verfügbarkeit von Fahrrädern und Plätzen an Stationen vorherzusagen.

[36:57] Ben Smithgall, CityBike Rebalancing

#BikeHack #CivicHackNight im Rudin Center for Transportation Policy and Management NYU Wagner College NYC am 28. Mai 2014

[04:13] Dani Simons – NYC Bike Share

[22:17] Jeff Ferzoco and Alex Chohlas-Wood – Fishing in the Citi Bike Data

[29:18] Ben Wellington – How to Map Citi Bike, a Lightning Quick Tutorial: Citi Bike Analysis and Automated Workflows with QGIS

[49:05] Aaron Fraint, Hunter College – Predicting Citi Bike Routes in order to Estimate Bicycle Volumes in NYC

[40:12] Sarah Kaufman, NYU – Citi Bike and Pantaloons

[59:49] Amy Wu and Luke Stern, redesigning Citi Bike’s checkout and kiosk process

Verkehr in 140 Zeichen am 01. – 06.04.2014
  • 2013 stieg die Güterbeförderung der Binnenschifffahrt in Deutschland um 1,7 % gegenüber dem Vorjahr. – Destatis – https://t.co/wceZEjMP3Q ->
  • DHL, die RZD und die kasachische und weißrussische Staatsbahn gründen Joint Venture für Containerverkehr China-Europa http://t.co/0G15bSipnU ->
  • China: Der Hochgeschwindigkeitsbahnverkehr setzt chinesische Airlines – insbesondere China Southern – unter Druck. http://t.co/RWd4EkzFtW ->
  • Laut BILD könnte der #BER acht Milliarden Euro kosten. Es werde sogar erwogen, den Flughafen komplett neu zu bauen. – http://t.co/nK1aBVaaP9 ->
  • Oh, das wird noch lustig: Die Deutsche #Bahn hat Kathrin Passig zur Testkundin für Touch & Travel gemacht – http://t.co/AoqUjp9gSW ->
  • Frankreich: PKW-Neuzulassungen im März 2014 +8,9% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/9CogRSdGLT ->
  • Endlich! Berlin hat den teuersten Flughafen der Welt! – Der Freitag Blog – https://t.co/fBqJsZWg9z #BER #berlin ->
  • Wieso ein eigenes Auto besitzen, wenn man auch “Blymft” nutzen kann?. On-Demand Flightsharing ist die Zukunft! http://t.co/kLH0vq9hzv ;-) ->
    Anmerkung Martin Randelhoff: April! April!
  • DB verkauft Spezialtickets für den Fernverkehr (ähnlich Ltur) jetzt für 29€ auch über diverse Fernbusseiten wie bspw. @busliniensuche #bahn ->
  • Es zeigt: DB Vertrieb ist eindeutig nicht blöde. Aber auch, dass Fernbusse der #Bahn doch weh tun. Sonst würde man sie ignorieren… ->
  • Schienenverkehr: Kommission fordert Finnland auf, Interoperabilität zu gewährleisten – Eurailpress – http://t.co/a4rsnYyjMI ->
  • Eisenbahnsicherheit: EU-Kommission verklagt Österreich und Italien beim Europäischen Gerichtshof – Eurailpress – http://t.co/RcmT0C11cy ->
  • Zehn Pro-ÖPNV-Argumente gegen den fahrscheinlosen ÖPNV – Crikey – http://t.co/nuxXVy2zPd ->
  • 50 Eigenschaften eines großartigen Managers und Planers im ÖPNV – Metro Magazine – http://t.co/A5Ch4lxR3n [pdf] ->
  • Luftverschmutzung durch den Straßenverkehr: Auf der Suche nach einer langfristigen Lösung – Sustainable Mobility – http://t.co/43Luwnmo9z ->
  • New York City ersetzt die städtische Taxiflotte durch 5.000 autonome Fahrzeuge mit Google-Technik – Inhabitat – http://t.co/gzBzce6uAz ;-) ->
    Anmerkung Martin Randelhoff: April! April!
  • Laut ZSW Ulm sind weltweit aktuell rund 405.000 Elektroautos (inkl. PHEV und Range Extender) zugelassen (+ ~100 %). – http://t.co/Ni8Mh76TQA ->
  • Dobrindt will #Elektroautos mit Sonderrechten (Parken, Busspuren, neue Kennzeichen, KfW-Kredite) attraktiver machen. – http://t.co/8itTPpQG4B ->
  • TfL testet neue Sicherheitstechnologie zum Schutz von Fußgängern und Radfahrern im Busverkehr. – http://t.co/kQ6LzSCtug #london #TfL ->
  • eRockit, das schnellste Fahrrad der Welt. Produktion 2014: 100 Stück – http://t.co/gap8WyCEvE Stefan Gulas ist echt ein toller Kerl! ->
  • Houston steht vor enormen Herausforderungen in Sachen Verkehr. Das Ergebnis, wenn man nicht frühzeitig gegensteuert. http://t.co/9TO5cJanYX ->
  • US-Gewerkschaften kämpfen dagegen, dass die Fluggesellschaft #Norwegian auf US-Flughäfen landen darf. – The Hill – http://t.co/pixZg85sj4 ->
  • Wien: Modal Split 2013 hat sich bei den Öffis, Fußgehern und Radfahrern nicht positiv entwickelt. – oekonews – http://t.co/sOlBP92lTr #wien ->
  • GM-Chefin Barra wegen tödlicher Pannenserie vor US-Kongress – Tagesschau – http://t.co/m3Pb2ix08b #GM ->
  • Ölbohrungen: Immer tiefer, immer riskanter – heise online – http://t.co/nsODsnEp8o ->
  • Daimler übernimmt restliche Anteile von Evonik am Batteriehersteller Li-Tec – Reuters – http://t.co/TCv6Ffmahx ->
  • Autofreie Innenstädte: Die Welt unter dem Schleier – Süddeutsche Zeitung – http://t.co/x6SEJ5OEUB ->
  • RT @Iearnsomething: This is what LAX photographed over an 8 hour period from the same spot looks like. http://t.co/fqhIX8kYD3 ->
  • Bei Unglücken in der Luftfahrt sind 2013 weltweit 210 Menschen gestorben. http://t.co/vVraTDgP42 Aber: Einzelevents verzerren die Statistik. ->
  • Pflicht zu Rückfahr-Kameras in US-Autos unter 4,5 Tonnen ab 2018 – heise online – http://t.co/O7m64F7eGb ->
  • Spanien: PKW-Neuzulassungen im März 2014 mit +10,0% zum Vorjahresmonat, weiterhin schwaches Niveau – Querschüsse – http://t.co/j46PGDTYyq ->
  • Italien: PKW-Neuzulassungen im März 2014 mit +5,0% zum Vorjahresmonat, schwaches Niveau – Querschüsse – http://t.co/8EUJvE20Sm ->
  • Portugal: PKW-Neuzulassungen im März 2014 mit +47,0%, logischerweise von einem sehr niedrigem Niveau – http://t.co/P8mnR9MLGj ->
  • Niederlande: PKW-Neuzulassungen im März 2014 mit -17,0% zum Vorjahresmonat. Der schwächste März seit März 1979! – http://t.co/R610N8iSIc ->
  • Deutschland: PKW-Neuzulassungen mit +5,4% zum Vorjahresmonat – http://t.co/z7PAfnXONb PKW-Produktion mit +9,5% http://t.co/PLOWbXwqLk ->
  • Gut an den Daten zu erkennen: Deutschland ist seit zwei Jahrzehnten ein stagnierender Absatzmarkt für Pkw. ->
  • USA: Autoverkäufe (Total Light Vehicle Sales) im März 2014 mit +5,7% zum Vorjahresmonat. http://t.co/pRXhof7Cmu->
  • Heute Abend ab 22:25 Uhr diskutiere ich bei @ServusTV mit Dudenhöffer, Knoflacher, Clary und @dorisoekonews über die Zukunft des Autos. ;-) ->
  • Im Fluglärmstreit mit der Schweiz fordert Deutschland erneut Nachverhandlungen – airliners – http://t.co/5M9XM0DyAV ->
  • Der Bau der 1. Linie (27,6 km, 21 Stationen) der Metro Urumqi wurde begonnen. Geplante Eröffnung: 2019. – http://t.co/340tj3yRTp #china ->
  • Rückzieher: EU verschiebt Klimaabgabe auf internationale Flüge auf 2017 – airliners – http://t.co/bjQirBFeYK ->
  • Auch die chinesische Stadt Hangzhou beschränkt zukünftig den privaten Pkw-Besitz mittels Zulassungsrestriktionen. – http://t.co/hTWZRcuayT ->
  • RT @MarkusRoe: @zukunftmobil @ServusTV Schön ist auch der Flieger mit dem roten Bullen hinter Herr Clary… ->
  • RT @timohoffmann: @zukunftmobil Gute Diskussion! Trotz TV Format viele wichtige oft vergessene Punkte eingebracht. Thumbs up! ->
  • München: Die Fußgängerzone in der Innenstadt wird zwischen 22 und 8 Uhr probeweise für Fahrradfahrer freigegeben. – http://t.co/B51YmA7X3p ->
  • Auch London und der Süden Englands stecken unter einer Smogwolke aus Abgasen und Saharastaub. – Guardian – http://t.co/p4ZeCfHXNX #smog ->
  • Zweite S-Bahn-Stammstrecke in München soll statt zwei Milliarden Euro nun mindestens 2,57 Milliarden Euro kosten. – http://t.co/wlXjt5wpAD ->
  • Zweite Stammstrecke München: Seehofer warnt vor Finanzgrab – Süddeutsche Zeitung – http://t.co/kQDQbGeAMu ->
  • Energiewende: Verkehr wird zu wenig einbezogen. http://t.co/Tac5jh8nIE Können wir den Energieverbrauch des Verkehrs nun endlich diskutieren? ->
  • Lufthansa bleibt hart: Kein neues Angebot für Piloten – Tagesschau – http://t.co/UHEok3sTjZ #LH #Lufthansa  ->
  • Automobilität: Das Gewisse – DiePresse – http://t.co/DSiyRJXmgb ->
  • Türkei baut bis 2023 3500 km 350 km/h-Schnellfahrstrecken, 8500 km Schnellfahrstrecken und 1000 km weitere Bahnstrecken http://t.co/sKxO8WkElz ->
  • Schweiz: Bahn-Grossprojekte kamen 2013 gut voran. Die Kostenprognose für die NEAT konnte sogar gesenkt (!) werden! http://t.co/oS9Ir5bDVG ->
  • Zweite Stammstrecke in München: Bauen oder beerdigen? – http://t.co/m54Xf4SDck Die Politik muss sich jetzt endlich einmal festlegen! #bahn ->
  • Den weiterhin besten Überblick zum verschollenen Flug #MH370 bietet der Aviation Herald: http://t.co/1AHBsR286P ->
  • [Aktualisiert] Chūō-Shinkansen: 500 km/h schnelle Magnetschwebebahn zwischen Tokio und Osaka (Fertigstellung: 2045) – http://t.co/qgj5sPFq7Z ->
  • China: Um die schwachen Verkaufszahlen von Elektroautos zu steigern, könnte die 10%-Steuer auf Pkw gestrichen werden. http://t.co/eIpAJHX5VO ->
  • Die oft vergessenen Seiten des Wandels (oftmals mit der Brechstange bzw. Baggern) in türkischen Städten: http://t.co/seQ2GAUSKz ->
  • In Madrid startet BiciMad, das E-Bikesharing-System mit 1500 Rädern und 120 Stationen. Kosten 25 Mio. Euro. – Phys – http://t.co/Pz60jMOpxI ->
  • In Kampala, Uganda, bieten die “boda bodas”-Motorräder für einen Dollar nahezu unbegrenzten öffentlichen Verkehr – http://t.co/6M7w4Kh6eB ->
Unabänderlich und daher entscheidend: Die Bevölkerungsentwicklung und Urbanisierung

Der technologische Fortschritt ist von Menschen geschaffen und daher auch in seiner Ausprägung durch die Menschheit kontrollierbar. Wenn beispielsweise die Digitalisierung und das “Internet der Dinge”, als ein wichtiger Megatrend der Gegenwart, einige Branchen und Industrien vor Herausforderungen stellt, ist dieser Wandel dennoch beherrschbar und kann entsprechend gestaltet werden. Weniger beherrschbar – und damit für die Zukunft von größerer Bedeutung – sind jedoch die nicht beherrschbaren Entwicklungen wie Bevölkerungswachstum, die demographische Entwicklung, der Klimawandel und die Urbanisierung. All diese Veränderungsprozesse hängen eng miteinander zusammen und repräsentieren die großen Herausforderungen der Zukunft.

Vor dem Jahr 1800 lebten weniger als zehn Prozent der Bevölkerung in Städten. Im Zuge der fortschreitenden Industrialisierung und wirtschaftlichen Entwicklung stieg der Anteil weltweit auf heute ungefähr 50 Prozent. Im Jahr 2.100 werden 75 – 80 Prozent der Weltbevölkerung in Städten unterschiedlichster Größe leben. Insbesondere in Asien und Afrika werden sich Städte und Metropolen stark wandeln. In den heutigen Entwicklungsländern steigt die durchschnittliche Einwohnerzahl einer Stadt von 2,5 Millionen auf 7,5 Millionen Einwohner. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass bestehende Städte im Vergleich zu heute entweder um den Faktor 3 wachsen oder vollkommen neue Städte entstehen, welche den neuen Stadtbewohnern ein zu Hause und ein besseres Leben geben. Dies stellt natürlich die existierenden Infrastrukturen vor große Herausforderungen…

Neben der Binnenmigration innerhalb eines Landes bzw. eines Kontinents kommt es natürlich auch zu Wanderungsbewegungen zwischen den Kontinenten.

Migrationsströme 2005 -2010. Quellen und Senken werden durch die Kreissegmente dargestellt. Jede Region / Land ist farblich codiert. Die Ströme haben die gleiche Farbe wie die jeweilige Quelle, die Breite verdeutlicht den Umfang. Für interaktive Inhalte und Daten seit 1990 bitte in die Grafik klicken! – Grafik: Nikola Sander, Guy J. Abel & Ramon Bauer am Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital – CC BY-NC 3.0

Die obige Infografik verdeutlicht die Wanderungsbewegungen zwischen und innerhalb der Weltregionen im Zeitraum 2005 – 2010. Die Grafik wurde von Guy Abel und Nikola Sander (Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)) mit Hilfe von Daten der Vereinten Nationen erstellt. Die Grafik ist Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchung verschiedener Migrationsströme über die Zeit. [1. Abel & Sander (2014). Quantifying Global International Migration Flows. Science, 343 (6178).] Seit 1995 blieb die Gesamtsumme an Personen, die von einem Land in ein anderes migriert sind, nahezu konstant. Starke Wanderungsströme sind insbesondere von Latein- nach Nordamerika, zwischen Süd- und Westasien sowie innerhalb Afrikas zu beobachten (siehe auch diese Ergebnisübersicht | Rohdaten zum Download).

Der Fokus verschiebt sich von Europa und Nordamerika zunehmend nach Asien und Afrika.

In den vergangenen zweihundert Jahren haben sich die Städte in Europa und Nordamerika grundlegend verändert. Ähnlichen Veränderungsprozesse – wenn auch in einem ganz anderem Umfang – sehen sich nun viele Städte in Asien und Afrika gegenüber. Während Europa von Stagnation geprägt ist, werden Asien und Afrika eine Urbanisierungswelle erleben und innerhalb weniger Jahrzehnte einer radikalen Veränderung mit all ihren positiven wie negativen Folgen ausgesetzt sein.

Welche Effekte ein starkes Bevölkerungswachstum haben kann, zeigen die folgenden Visualisierungen, welche die Flächeninanspruchnahme von Paris, London, Chicago, Los Angeles und São Paulo über die vergangenen 200 Jahre darstellen.

Paris, 1800 – 2000

Paris war bis zu Beginn der 1870er Jahre eine recht kompakte Stadt. Bevölkerungszuwächse gingen vor allem mit einer Erhöhung der Bevölkerungsdichte einher. In den 1870er Jahren begann ein steter Bevölkerungszuwachs. Mit der zunehmenden Motorisierung nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Umland erschlossen, in den 1950er und 1960er Jahren kam es zu einem Boom der Vororte und in den 1980er und 1990er Jahren zu einem starken Wachstum des Umlands.

London, 1800 – 2000

London wuchs bis 1845 hauptsächlich im Zentrum. Ab 1860 wurde zunehmend das Umland besiedelt. Zunächst schwach, bis Ende des 19. Jahrhunderts jedoch im zunehmenden Maße. Mit Aufkommen der Industrialisierung verdichtete sich ausgehend vom Stadtzentrum das Umland immer stärker und wuchs bis 1930 massiv an. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden auch um London eine Vielzahl von Vororten, die geschlossene Stadtfläche breitete sich immer weiter aus. Bis zum Jahr 2000 wuchs die Zersiedelung ebenso wie die Bevölkerungsdichte im Londoner Stadtgebiet kontinuierlich.

Chicago, 1850 – 2000

Chicago als vergleichsweise junge Stadt war bis 1870 vergleichsweise kompakt, wuchs dann aber in den Randbezirken sehr schnell. Wie in vielen US-amerikanischen Städten kam es in den 1920er Jahren zu einer rasanten Suburbanisierung, die in den fünfziger und sechziger Jahren nochmals an Fahrt aufnahm. Zwischen 1970 und heute nahm die Zersiedelung erneut rapide zu, Chicago erstreckt sich heute bis weit in die Region hinein.

Los Angeles, 1877 – 2000

Los Angeles erlebte mehrere Bevölkerungswellen. Eine kleinere in den 1920er Jahren, welche durch eine größere Bevölkerungswelle in den 1940er Jahren ergänzt wurde. Mit der zunehmenden Motorisierung wurde die Region um das ursprüngliche Stadtgebiet massiv besiedelt. In den 1970er und 1980er Jahren erfolgte eine weitere suburbane Besiedlungswelle, welche das heutige Erscheinungsbild Südkaliforniens nachhaltig geprägt hat.

São Paulo, 1881 – 2000

In São Paulo folgte auf eine schwache Bevölkerungszunahme am Ende des 19. Jahrhunderts ein Wachstums insbesondere des Stadtzentrums in den 1930er Jahren. Ähnlich wie andere Metropolen Südamerikas erfolgte eine massive Suburbanisierungswelle erst in den 1950er Jahren, welche durch weitere Wellen in den achtziger wie den neunziger Jahren ergänzt wurden.

Es dürfte sehr spannend sein, im Jahr 2100 auf die Entwicklung von Jakarta, Dhaka, Addis Abeba, Kairo, Bangkok, Guangzhou und vielen weiteren Städte, welche sich in den kommenden Jahrzehnten stark verändern werden, zurückzublicken.

Verkehr in 140 Zeichen am 23. – 27.03.2014
  • Die EU könnte den Neubau der Güterstrecke am Oberrhein (Riegel – Weil am Rhein / 2,5 Mrd. €) mit bis zu 40% fördern. http://t.co/MAcELD8s1e ->
  • Was macht asiatische ÖPNV-Systeme so herausragend gut? – http://t.co/Gq0heG2GJo #MTR #hongkong #tokio ->
  • Herrenknecht liefert 15 Tunnelbohrmaschinen für den Bau der Metro nach Doha – Railly News – http://t.co/P90sfRXWsJ ->
  • Auf der Suche nach der fahrradfreundlichsten Stadt: Eine Reise durch sieben Städte auf zwei Rädern http://t.co/rYSL2IFxdf ->
  • Kooperationen mit IT-Konzernen: “Den Autobauern könnte die Freude bald vergehen” – Wirtschaftswoche – http://t.co/b9ENjSQg7G #connectivity ->
  • Langfristige Fahrverbote, die nach geraden und ungeraden Kennzeichen organisiert werden, sind keine tragfähige Lösung http://t.co/07hWewjmG7 ->
  • Wusstet ihr eigentlich, dass sich nur noch die DB und National Express um die S-Bahn Berlin bewerben? MTR, RATP und JR East sollen raus sein ->
  • Indien möchte keine chinesische Unterstützung bei der Entwicklung eines Hochgeschwindigkeitsbahnverkehrs. – http://t.co/1gXqI9Rqvu ->
  • Das Netz der Metro Delhi soll um 381 km ausgebaut werden. – India TV News – http://t.co/7KaPk6FmDE #indien ->
  • Laut Barclays müssen in Indien bis 2030 140 Milliarden USD in den ÖPNV investiert werden. 120 Mrd. für 2.500 km SPNV / Metro / U-Bahn und… ->
  • …20 Mrd. USD in Bus Rapid Transit-Systeme. Derzeit haben nur zwei von 53 Städten mit mind. 1 Mio. EW (65 bis 2021) schienengebundenen… ->
  • …Nahverkehr von einiger Bedeutung. – Business Standard – http://t.co/CXCuFjxaAu #indien #öpnv #urbanisierung ->
  • Der kostenlose ÖPNV wegen der hohen Feinstaubbelastung hat Paris 4 Millionen Euro pro Tag gekostet. – http://t.co/R0Wc7T7f86 ->
  • Die vier Millionen setzen sich zusammen aus der Kompensation entgangener Einzeltickets plus Angebotsausweitung für 1 Mio. Extrafahrten / Tag ->
  • Wie Albert Hölzle sagt: Spannende Velolektüre, z.B. für Interkontinentalflüge ;-) http://t.co/HjY25l44qX #radverkehr #etwaslänger #velo ->
  • RT @viaggiatore87: “We’re trying to provide to every citizen a BMW.” “A BMW?” “Yes — bus, metro, and walking.” Jaime Lerner #transitcities ->
  • Anbindung des JadeWeserPort: Statt 550 nun über 700 Mio. €, Verzögerung mindestens nochmal zwei Jahre. – NDR – http://t.co/PBhlAVifHx #bahn ->
  • Interessante Gedanken über deutsche und französische Verkehrsstationen für Hochgeschwindigkeitsverkehr. – http://t.co/Qvfb2INa0v ->
  • Deutsche Bahn beklagt Milliardenschaden durch Kartelle – Tagesschau – http://t.co/DX7az9iDy5 #schienen #kaffee #bier #Karbonbürsten #bahn ->
  • RT @nycjim: Train derails at Chicago’s O’Hare Airport, then rides up escalator. 30 hurt. http://t.co/haXAuWRNEj http://t.co/b63f42M72y ->
  • Die Folgen der “Exxon Valdez”-Havarie sind auch 25 Jahre nach der Katastrophe immer noch nachweisbar. – Tagesschau – http://t.co/teBRHlWvty ->
  • Wieso altern auch die besten Lithium-Ionen-Akkus mit der Zeit? Wissenschaftler haben nun einen Grund identifiziert. – http://t.co/Gl6b6NAIal ->
  • BMVI möchte Vorplanungen für die Elektrifizierung der Strecke Nürnberg – Marktredwitz noch 2014 mit DB Netz vereinbaren http://t.co/VtMz488Ssw ->
  • Widerstand gegen Vorschläge der EU-Kommission zu Fluggastrechten – airliners – http://t.co/LmLnoWcduj ->
  • Eine Stadt, die nahezu perfekt für eine Congestion Charge geeignet ist: New York City – http://t.co/x87BQbNirK #NYC #maut ->
  • Flug MH370 laut Satellitendaten über dem Indischen Ozean abgestürzt – airliners – http://t.co/8TYT0o5lFn #MH370 ->
  • Man könnte jetzt durchaus auch einmal über die Rolle der Medien und die Spekulationen / Effekthascherei in Sachen #MH370 diskutieren. ->
  • Die #Fernbus-Konkurrenz hat die Deutsche #Bahn laut eigenen Angaben 2013 etwa 40 Mio. € Umsatz gekostet. – ZEIT – http://t.co/JR98uExHUU ->
  • Wie Inmarsat den verschollenen Flug #MH370 getrackt hat. – Sky News – http://t.co/UL19NzbtSO (Video) ->
  • Ich bin ja mal wirklich gespannt, ob die Golfstaaten 2.117 km 220 km/h-Bahnstrecke bis 2018 fertigstellen werden. – http://t.co/w4wwNmtDBV ->
  • SCOOTLIB’: Gibt es in Paris bald neben Bike- & Carsharing noch ein Motorroller-Sharing? – Sustainable Mobility – http://t.co/plJDZNZGKK ->
  • Quietways: London will das Nebenstraßennetz besser für den Radverkehr erschließen und nutzbar machen. – http://t.co/47gJu1mjZq #radverkehr ->
  • Der New Yorker Bürgermeister de Blasio lehnt einen Bailout für Citi Bike ebenso wie höhere Tarife ab. – http://t.co/sNTaeEGX9l #citibike ->
  • UK: Eine Direktanbindung der neuen Schnellfahrstrecke #HS2 an Eurostar wird es nicht geben. Grund: £700 Mio. Kosten – http://t.co/YG4qKEWURt ->
  • WHO-Studie: Sieben Millionen Tote jährlich durch Luftverschmutzung – Tagesschau – http://t.co/pjIrczTqDf ->
  • Revision der Zürcher Bau- und Zonenordnung: «Unsinnige Geheimniskrämerei» – NZZ – http://t.co/p845cV1Ffo (via @URBANOPHIL ) ->
  • Nach Plänen des Bundesverkehrsministeriums soll die Lkw-Maut im 1. Halbjahr 2015 auf weitere 1000 km große Bundesstraßen ausgeweitet werden. ->
  • Lkw-Maut soll ab 2015 auch für 7,5-Tonner gelten – Tagesschau – http://t.co/9d6MDwui2W ->
  • Deutsche Bahn-Beschäftigte sammeln 2013 900 Jahre Überstunden an – Süddeutsche Zeitung – http://t.co/S9xJLe7id1 #bahn #DB ->
  • Chinesische Städte müssen dichter werden. Nicht größer. – Quartz – http://t.co/HuD1nH7EXU ->
  • Rivas Vaciamadrid (Spanien) und Ljubljana (Slowenien) gewinnen den Sustainable Urban Mobility Plan Award 2013 der EU. http://t.co/2Yhg4sh3wX ->
  • Vor Warnstreiks an Flughäfen: Lufthansa streicht 400 Flüge (auch meine beiden :-/) – Tagesschau – http://t.co/F8SVqRUolZ ->
  • Erneute Warnstreiks im Nahverkehr in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen & Sachsen http://t.co/UMNgSubuMb #streik ->
  • Klage gegen Flughafenausbau in Lübeck beschäftigt bald das Oberverwaltungsgericht Schleswig – airliners – http://t.co/dStgrg0kS3 ->
  • BYD setzt mit 325 km (Restladung: 9%) einen neuen europäischen Reichweitenrekord für Elektrobusse – http://t.co/0Rvva6v57t ->
  • CSU-Verkehrsminister: Dobrindt der Eigenbrötler mit Verzettelungsgefahr – http://t.co/w6pMwZCBge Er sollte sich eben endlich auch mal um Verkehr kümmern. ->
  • Bern: Gratis-ÖV-Ticket für Hotelgäste wird eingeführt, Refinanzierung über höhere Übernachtungsabgabe – http://t.co/g9ldivq1Xr #schweiz ->
  • Die Zahl der Verkehrstoten stieg im Januar 2014 um 1,9 % zum Vorjahresmonat. Zahl der Verletzten +9,4 %. – Destatis https://t.co/bs8LwSphsI ->
  • Luftverschmutzung: Weltweit Todesursache Nummer eins – Telepolis – http://t.co/KE3WBDnrvt ->
  • Echtzeit-Informationen durch Data-Crowdsourcing: Apps schliessen die Lücke zwischen ÖV-Fahrplänen und der Realität. http://t.co/Aoltb0M13f->
  • Gerne vernachlässigt: Fußgänger haben eine extrem wichtige Rolle im urbanen Mobilitätsmix – Sustainable Mobility – http://t.co/gCw9vtM3w0 ->
  • Londoner Flughafendiskussion: Gatwick bringt neben zweiter Landebahn verbesserte Bahnanbindung ins Gespräch – http://t.co/cDOFGI4bt4 ->
  • Die Top 5 Transportation Trends der #SWSX: #bigdata #sharing #Apps #smarter #driverlesshttp://t.co/aj7ezF9slZ (via @TdF__ademe) ->
  • Deutschland ist auf Platz 1 des Logistic Performance Index 2014 der Weltbank. 2. Niederlande 3. Belgien #EUTransport http://t.co/Etp17XVEdm ->
  • EU-Director-General for Transport and Mobility Matthias Ruete: “digitalisation is the next frontier” #EUTransport ->
  • Google, IBM und TomTom stehen mittlerweile auch öfters in seinem Büro als BMW oder British Airways. #EUTransport #digital #mobility ->
  • Director-General Matthias Ruete: “What money do you have for roads?” “Nothing. Except for intelligent roads.” #EUTransport ->
  • Die EU wird das Eigentum und die Kontrolle von Fluggesellschaften durch Ausländer prüfen. Zielt eindeutig auf Etihad ab. #EUTransport ->
  • EuGH: Autofahrer haben Anspruch auf Entschädigung bei Verspätungen aufgrund “höherer Gewalt” – Postillion24 ;-) – http://t.co/3o65tNby4R ;-) ->
  • Die Deutsche Bahn hat 2013 nur 650 Millionen Euro verdient, nach 1,5 Milliarden Euro im Jahr zuvor. – http://t.co/cb7n04tklJ #bahn ->
  • Der Flughafen Hongkong kommt an seine Kapazitätsgrenze und plant den Bau einer dritten Startbahn. Mit Widerstand. – http://t.co/UufVMz8Atv ->
  • Niklas Gustavsson (Volvo): We are moving more and more towards a sustainable transport sector.” #EUtransport ->
  • RT @euro_jonathan: Nice anecdote by ÖBB CEO that when trains cross between Austria & Hungary they have to change rear lights from square to… ->
  • Karl Ulrich Garnadt (CEO #Lufthansa Cargo): “The logistics sector is the backbone for our future success.” #EUTransport ->
  • Oh, jetzt hab ich den EU-Verkehrskommissar mit meiner Frage über wachsende CO2 Emmissionen ins Schwimmen gebracht… http://t.co/o7buZKyjEd ->
  • Wiener Elektro-Busse: Darüber staunt die Welt – Der Standard – http://t.co/CbqqoAJmpL ->
[Video zum Wochenende] London damals (1927) und heute (2013)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts existierten in ganz Großbritannien etwa 8.000 Pkw. Bis zum Ende dieses Jahrhunderts wuchs die Zahl derer auf 21 Millionen. Am Beispiel der britischen Hauptstadt London lässt sich der rasante Aufstieg des Automobils in Großbritannien sehr gut nachvollziehen.

Im Jahr 1920 waren in London etwa 100.000 Führerscheine ausgestellt, bis 1930 wuchs deren Zahl auf 261.000 an. Innerhalb von zehn Jahren waren Pkw etwas kleiner, leichter und mit dem “Nippy” des Automobilherstellers Austin aus Birmingham vor allem für einen breiteren Teil der Bevölkerung erschwinglicher geworden. Zu jener Zeit (Oktober 1931) eröffnete auch Henry Ford seine erste britische Fabrik im Osten Londons. Neben der wachsenden Zahl an Pkw auf Londons Straßen nahm jedoch auch die Zahl der Verkehrstoten ständig zu: 1920 starben jeden Tag durchschnittlich drei Menschen im Straßenverkehr. Im Jahr 1929 wurden 1362 Menschen auf Londons Straßen getötet, 1901 waren es noch 186. Als Folge dieser Entwicklung wurden 1934 eine Höchstgeschwindigkeit von 30 mph (48 km/h) und eine Führerscheinpflicht eingeführt.

Während des Zweiten Weltkriegs produzierten britische Autofabriken vor allem für das Militär. Nachdem die letzte Schlacht geschlagen, die Kriegsschäden größtenteils beseitigt und das normale Leben wieder aufgenommen war, explodierte auch in Großbritannien die Zahl der zugelassenen Pkw. Zwischen 1950 und 1970 vervierfachte sich der Autobesitz in London. Mitte der 1960er Jahre waren bereits 1,5 Millionen Fahrzeuge in London zugelassen. Bis Ende des 20. Jahrhunderts stieg die Zahl der Pkw-Zulassungen auf 2,2 Millionen. 

Das wachsende Pkw-Aufkommen sorgte bereits in den 1960er Jahren für die ersten Probleme: Morgens und Abends kam es in der Londoner Innenstadt zu massiven Staus. In den achtziger Jahren war bereits das gesamte Stadtgebiet über den ganzen Tag hinweg zugestaut. Drei Prozent der Londoner Haushalte besaßen zu dieser Zeit drei Fahrzeuge und mehr, 39% gar keins.

In den vergangenen Jahren versuchte die Londoner Stadtregierung mit verschiedensten Maßnahmen den Problemen des wachsenden Pkw-Verkehrs mit all seinen negativen Effekten Herr zu werden (siehe z.B. “London: Die Folgen der Innenstadtmaut und der Low Emission Zone“) und begann systematisch den öffentlichen Nahverkehr und den Radverkehr zu fördern.

Ein Video des Filmemachers Simon Smith zeigt recht eindrucksvoll, wie sich London und der Londoner Verkehr zwischen 1927 und 2013 verändert haben. Es ist leicht zu erkennen, welche Pkw-freundliche Strukturen bereits Ende der 1920er Jahre in London existierten. Natürlich ist ein Großteil des Straßennetzes ursprünglich für den Droschken- und Kutschen-Verkehr errichtet worden, zwischen 1900 und 1930 wurde das Londoner Straßennetz jedoch für die speziellen Anforderungen des Automobils hergerichtet. Neben der höheren Zahl an Fahrzeugen sieht man jedoch auch, dass die Straßenzüge mittlerweile auch für die Bedürfnisse anderer Verkehrsarten wie den Radverkehr oder den Fußverkehr angepasst wurden. So kann man beispielsweise heute nicht mehr in Londoner Parks mit dem Auto herumfahren. Die schiere Anzahl an Fahrzeugen macht dies ebenso wie die mangelhafte Verkehrssicherheit für andere Verkehrsteilnehmer und das Ziel, Städte für Menschen und nicht für Autos zu gestalten, unmöglich.

Verkehr in 140 Zeichen am 06. – 12.03.2014
  • Auch ein Zeichen der Zeit: Automobilzulieferer Continental setzt weniger auf Autoindustrie – NDR – http://t.co/41YNPdhbyT ->
  • Russische Regierung fordert vor jedem Flug über eigenes Territorium Passagierdaten. Folgen werden: Bus, Zug, Schiff – http://t.co/qxmpM9jWIy ->
  • Weltproduktion von PKW und Nutzfahrzeugen 2013 bei 87,250 Millionen Einheiten – Querschüsse – http://t.co/mIROgpR33K ->
  • Reale Veränderung der Preise für Personenverkehr nach Verkehrsmodi in der EU-27 zwischen 1996 und 2012 http://t.co/p7tLCtvGfF ->
  • Flughafen München: OB Ude schließt dritte Startbahn bis 2020 nahezu aus – airliners – http://t.co/02Jxu7jzo2#MUC#münchen #startbahn3->
  • JB Straubel, Mitgründer und Technikchef von #Tesla Motors, über das Erfolgsgeheimnis des #Elektroauto-Herstellers – http://t.co/zOqr8kXDhS ->
  • [Verkehrsforschung] Mit InnoZ Tracks den persönlichen Modal Split ermitteln! http://t.co/rrGe8rsqxj ->
  • Wahl-Thesentest für München: Diese Verkehrsprojekte bergen Konfliktpotenzial – SZ – http://t.co/BQgzvWtZlR #münchen #OB ->
  • EU-Mitgliedstaaten sollen EU-Parlament überzeugen, eine Vorratsdatenspeicherung von Reisedaten einzuführen – https://t.co/lEaChnKLPk ->
  • Erst Autos, jetzt Frachtschiffe: Rolls Royce träumt von unbemannten Tankern auf den Meeren – MM Logistik – http://t.co/8jBIfdiSXp ->
  • Drei Herausforderungen vor denen wachsende Städte in Indien stehen. – TheCityFix – http://t.co/NRk2DS8E6E ->
  • Im Jahr 2013 transportierten die Bahnunternehmen im Vergleich zum Vorjahr 6,2% (ohne Sondereffekte etwa 4%) mehr Güter durch die Schweizer Alpen. ->
  • Der Marktanteil der Schiene stieg auf gut 66 Prozent. Die Zahl der Lkw-Fahrten durch die Alpen ging 2013 auf rund 1.14 Millionen zurück. ->
  • Das entspricht in etwa dem Niveau der Jahre 1996/97. – BahnOnline – http://t.co/Wx795cPfkx #schweiz #güterverkehr #bahn ->
  • RT @bitsteller: Stockholms S-Bahn hat eine App veröffentlicht in der man sieht wie voll die einzelnen Wagen sind http://t.co/o8XkUTEwGa ->
  • Der Kontakt zum Malaysia Airlines Flug #MH370 von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Personen an Bord wurde verloren. – http://t.co/6BohF2TCrf ->
  • Aktuelle und fachkundige Informationen zum vermissten #MalaysiaAirlines Flug #MH370 wie immer beim AV Herald: http://t.co/1AHBsR286P ->
  • Studie zur Umweltverschmutzung: Chinas Städte ersticken, nur drei Orte von 74 blieben unter den staatl. Grenzwerten. http://t.co/n9PG2t4zof ->
  • Ich bin extrem auf die Reaktionen gespannt: Hochgeschwindigkeitszüge zerstören das europäische Bahnnetz – http://t.co/F2zobXzXNb #bahn ->
  • RT @conradhackett: 20 years of subway evolution in Rio & Shanghai http://t.co/Aq43maW3ND ->
  • Mit dem Aufkommen von teuren ICE, TGV&Co und Billigflügen wechseln Arme und Reiche einfach ihr Verkehrsmittel: http://t.co/F2zobXzXNb #bahn ->
  • Griechenland: PKW-Neuzulassungen im Februar 14 steigen um +5,8% zum Vorjahresmonat, allerdings sehr schwaches Niveau http://t.co/q9hkz6MasZ ->
  • Nur mal so: Ein Terroranschlag, von dem keiner weiß, ob es überhaupt einer war und zu dem sich niemand bekennt, ist etwas “ungewöhnlich”. ->
  • RT @DJanecek: VW-Chef Winterkorn: Auto und Internet wachsen zusammen. Mobilität intelligenter und vernetzter gestalten.#CeBIT14 ->
  • MT @DJanecek: Winterkorn nennt 2 zentrale Herausforderungen für die Automobilindustrie: 1) Automatisches Fahren 2) Vernetzung mit der Umwelt ->
  • RT @GadgetInspektor: #VW Chef Winterkorn: “Nach #Audi Kooperation mit #Google würden wir uns wünschen, wenn auch europäische IT ähnliche Chancen bieten würde. ->
  • Jeder Zweite fühlt sich auf dem Rad nicht sicher – ZEIT Velophil – http://t.co/XILaPHiBFS #radverkehr #fahrradmonitor2013 ->
  • Mit Hochdruck wird am Rauswurf der Geschäftsführerin des erfolglosen Regionalflughafens Kassel-Calden, Anna Maria Muller, gearbeitet. ->
  • Die Politik ist unzufrieden, dass es bislang noch keine Linienverbindungen gibt. Dies wird nun der GF statt des Nicht-Bedarfs angekreidet. ->
  • Problem: Es findet sich wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage des Regionalflughafens kein Nachfolger für den Posten. ->
  • Die Aufgabe gleicht eh einem Selbstmordkommando. Geschäftsführerposition auf einem Schleudersitz. – http://t.co/OgPqn0yH26 ->
  • BER: Mehdorn will Flughafen bis Frühjahr 2015 fertig bauen – airliners – http://t.co/fwj18ht6Q7 #BER ->
  • Die spanische Regierung will ihren Mehrheitsanteil am Flughafenbetreiber Aena Aeropuertos an die Börse bringen. – http://t.co/jKx7iYCXfq ->
  • RT @gCaptain: Best Captain and his ship photos ever? http://t.co/IFoGDtKBu2 http://t.co/EuF2Gxqa4m ->
  • Die chinesische Stadt Dalian kauft 1.200 Elektrobusse (600 2014 und weitere 600 2015) vom chinesischen Hersteller BYD http://t.co/hmPuljpFu0 ->
  • ÖPNV-Fahrgastzahl in den USA erreicht mit 10,7 Milliarden Fahrten 2013 ein 57-Jahres-Hoch – The Hill – http://t.co/ZDXQQPbYTX #USA ->
  • Der US-Bundesstaat Colorado hat in einer Studie den Bau zweier Schnellfahrstrecken (550 km Länge, Vplan: 145 km/h – 290 km/h) untersucht. ->
  • Die Strecken Pueblo – Fort Collins und Jefferson County – Eagle County Airport sollen insgesam 30,1 Mrd. USD kosten. http://t.co/3Fc4I6LmVO ->
  • RT @RolfMecke: Prognose: Zunehmende Staus, einfache Nutzbarkeit des ÖV und fehlender Parkraum lassen #CarSharing in Städten boomen http://t… ->
  • Pilotprojekt BAXI: Eine Mischung aus Bus und Taxi – BR – http://t.co/JqpPj47tFM Mir fehlt da ehrlich der technologische Fortschritt. #öpnv ->
  • Russland: Zehn Konsortien zeigen Interesse an der in öffentlich-privater Partnerschaft geplanten SFS Moskau – Kazan. http://t.co/L1CgzRjzwt ->
  • Die Ridesharing-App Lyft hat anscheinend eine weitere Finanzierungsrunde über 150 Mio. $ abgeschlossen, Wert: 700 Mio http://t.co/94WZVKfXtN ->
  • Ich mag keine Spekulationen, aber das Verschwinden von #MH370 ist so mysteriös, dass das sehr plausibel erscheint: http://t.co/kj6HWxRo5x ->
  • Übrigens: 2003 wurde vom Flughafen Luanda (Angola) eine Boeing 727 gestohlen und ist seitdem nicht mehr aufgetaucht. https://t.co/u64mGYuYKE ->
  • Maßnahmen für Suizid-Prävention: SBB wollen Selbstmorde mittels Früherkennung von Depression u.a. verhindern helfen. http://t.co/KT5cMlReSH ->
  • SBB fürchten Lawinen auf Gotthardstrecke und errichtet daher derzeit diverse Schutzeinrichtungen. – http://t.co/Vrck62zPTL ->
  • Thyssen macht nach Kartell-Skandal, der den Konzern 340 Millionen Euro gekostet hat, seine Schienensparte dicht. – http://t.co/H0EdMIU5Tl ->
  • Apples iOS8 soll einen Schub in Sachen ÖPNV-Auskunft / Navigation über Integration von Embark, HopStop, etc. bringen. http://t.co/1I9n9TotBd ->
  • Standpunkt Fahrradhelm und BGH: Der Helm hilft nicht – taz – http://t.co/JcxhINyA26 #radverkehr #fahrradhelm ->
  • Laut @rponline erhält das BMVI 2014 505 Millionen Euro und 2015 eine weitere Milliarde Euro zusätzlich für Verkehrsinvestitionen. ->
  • Im Jahr 2016 sollen zusätzlich 1,4 Milliarden und 2017 weitere 2,1 Milliarden für Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur bereitstehen. ->
  • Laut “Eckwertebeschluss der Bundesregierung zum Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2015 und zum Finanzplan 2014 bis 2018″ stehen 2014… ->
  • …somit rund 10,5 Milliarden Euro, 2015 11,0 Milliarden Euro, 2016 rund 11,6 Milliarden Euro und 2017 rund 12,1 Milliarden zur Verfügung. ->
  • Mehdorn zum #BER: Der Flughafen werde am Ende preiswert sein und Fehler habe er nicht gemacht. – rbb – http://t.co/A8L6uPYg3K ->
  • Neue Debatte über Nachtflugverbot am Hauptstadt-Flughafen #BER. – airliners – http://t.co/5FJy6BlodG ->
  • London: Videokameras sollen erfassen, wie viele Fußgänger an einem Überweg warten und die Grünphase angepasst werden. http://t.co/29YXM4VzXL ->
  • Streit über geplante Lärmpausen am Flughafen Frankfurt – airliners – http://t.co/Sstpy7OTEK #FRA #fluglärm #frankfurt ->
  • China: PKW-Verkäufe im Februar 2014 mit +18,01% zum Vorjahresmonat (Januar war jedoch chinesisches Neujahr) – http://t.co/fzi8O9mGPS ->
  • Die türkische Stadt Izmir schließt Finanzierungsvereinbarungen von 165 Millionen € zum Bau von zwei Stadtbahnlinien. http://t.co/RCrVqzWe9P ->
  • Das Chicagoer Bikesharingsystem Divvy hat am 10. März 2014 Insolvenz anmelden müssen. #bikesharing #chicago #Divvy ->
  • Chicago sucht nun über eine Ausschreibung einen neuen Partner für den Aufbau 175 weiterer Stationen und 1750 Fahrräder. Bis zum 21.03. ->
  • RT @CCTV_America: Images from Chinese satellite on 9th shows three objects in the possible site of MH370. Verification is in progress. http… ->
  • Die brasilianische WM-Stadt Belo Horizonte (2,5 Mio. EW) eröffnet die erste Linie des neuen BRT-System MOVE (insg. 3) http://t.co/Ypx4JEfoor ->
  • Vier Gründe, warum australische Städte sich den Kopf über das Radfahren zerbrechen – thisbigcity – http://t.co/HIyGRBjAYw #radverkehr ->
  • Bolloré Group stellt im Auftrag von #TfL 3000 Elektrofahrzeuge und 6000 Ladesäulen für E-Carsharing in London bereit. http://t.co/btXbQEu7I5 ->
  • Thailändisches Verfassungsgericht erklärt 62 Milliarden USD-Verkehrsinvestitionsplan für verfassungswidrig. – http://t.co/5tT73Zz3PB ->
Hochgeschwindigkeitszüge zerstören das europäische Bahnnetz

Der folgende Artikel ist eine Übersetzung des englischen Artikels “High Speed Trains are Killing the European Railway Network“, verfasst von Kris De Decker im Dezember 2013. Das Original ist im Low-Tech Magazine erschienen und kann hier abgerufen werden.

Der Hochgeschwindigkeitseisenbahnverkehr wird oftmals als eine ökologische Alternative zum Luftverkehr gepriesen. Laut Internationalem Eisenbahnverband (UIC) spielt der Hochgeschwindigkeitsverkehr eine Schlüsselrolle auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und dem Kampf gegen den Klimawandel. Als regelmäßiger Nutzer von Fernzügen in ganz Europa muss ich jedoch feststellen, dass das Gegenteil der Fall ist. Hochgeschwindigkeitsverkehr zerstört die wertvollste Alternative zum Flugzeug; das „langsame“ Eisenbahnnetz, welches bereits seit mehreren Jahrzehnten besteht.

Die Einführung von Hochgeschwindigkeitsverbindungen wird ausnahmslos von der Streichung etwas langsamerer, aber günstigerer Alternativverbindungen begleitet. Dies zwingt die Fahrgäste, das neue und teurere Produkt zu wählen oder die Eisenbahn als Ganzes links liegen zu lassen. Als Ergebnis wechseln Geschäftsreisende vom Flugzeug in den Hochgeschwindigkeitszug, während die große Masse an Europäern in Autos, Fernbusse und Flugzeuge von Low Cost Carriern gezwungen wird.

Ein Blick in die Geschichte der Eisenbahn in Europa zeigt, dass Hochgeschwindigkeitszüge in der heutigen Form gar nicht notwendig wären. Frühere Anstrengungen, einen schnellen internationalen Bahnverkehr in Europa anzubieten, boten günstigere Preise und vielfältige Möglichkeiten, die Geschwindigkeit und den Komfort einer Bahnfahrt an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen. Einige dieser damaligen Verbindungen waren sogar schneller als heutige Verbindungen mit Hochgeschwindigkeitszügen. (mehr …)

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Schlußstrich

Adding lanes to solve traffic congestion is like lossening your belt to solve obesity.
Glen Hemistra, Gründer von Futurist.com, Autor und Redner

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In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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