- USA: Autoverkäufe mit +8,8% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/TrzynqN3OT ->
- Da wird der Londoner Pendler vermutlich anderer Meinung sein: Verspätungen der Tube sollen um 20% zurückgegangen sein http://t.co/sRpWLP6nTE ->
- Nachhaltige Mobilität hilft auch der Konjunktur – ZEIT Online – http://t.co/j86gu7sprW ->
- Stuttgart 21: Planänderungsverfahren zum Grundwassermanagement – Eurailpress – http://t.co/jjLjCTGGTa ->
- DB und Bombardier einigen sich auf Rahmenvertrag über 450 Traxx E-Loks für bis zu 1,5 Milliarden Euro – PM DB – http://t.co/f56B5LtMpX #bahn ->
- Brandanschlag auf Berliner S-Bahn legt Bahnverkehr lahm – RBB Online – http://t.co/Ns8w1VeYmy #berlin ->
- BER-Beschleunigungsprojekt “Sprint” nimmt Fahrt auf – airliners – http://t.co/uAOE9Zs0z4 #BER ->
- Regulierung des Fernbusmarktes durch das Eisenbahnregulierungsgesetz (ERegG)? Das BMVBS sagt NEIN! http://t.co/5RzOcsKLwL ->
- Nicht so tolle Aussichten: Auch im Jahr 2025 werden Fahrzeuge noch mindestens zu 95 Prozent mit fossilen Kraftstoffen fahren. ->
- Die Schlussfolgerung von Klimaretter lautet daher: Biokraftstoff 2.0 soll es richten – klimaretter – http://t.co/ArfDDbPEdu #agrokraftstoff ->
- Ausgerechnet General Motors unterzeichnet als erster Automobilhersteller den Aufruf an die US-Regierung endlich Maßnahmen… (1/2) ->
- … gegen den Klkmawandel zu ergreifen – http://t.co/ifDexdU9A3 (2/2) #gm #klimawandel #wtf ->
- Frankreich: PKW-Neuzulassungen mit -5,2% – Querschüsse – http://t.co/yQlVoFVWnV ->
- Niederlande: PKW-Neuzulassungen mit -25,6% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/mi3fmLf7Vn ->
- [re:publica 13] Im Gespräch mit Dieter Zetsche, CEO Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars http://t.co/eqsf5hPFfq ->
- Deutschland: PKW-Neuzulassungen mit +3,8%, davon waren über 60 Prozent gewerblich – Querschüsse – http://t.co/bVKCvHW41M ->
- Das komplett solargetriebene Flugzeug von Solar Impulse soll in mehreren Etappen die USA von West nach Ost überqueren http://t.co/mHZB5FBJzX ->
- Am Flughafen Hahn beheimatete Frachtfluggesellschaft Air Cargo Germany meldet Insolvenz an und plant Neustart – http://t.co/sdFAZgKTAK ->
- Trotz knapper Kassen: Stadt- und Straßenbahnsysteme wachsen weltweit überproportional – newstix – http://t.co/p1cyqfRpqE ->
- Asiatische Städte können nur auf einen Ausbau der Massentransportmittel wie den schienengebundenen ÖPNV setzen – http://t.co/N3DJxxAQqr ->
- Mecklenburg-Vorpommern: Zwei SPNV-Direktvergaben als Notmaßnahme – Eurailpress – http://t.co/aclIQMGY7T ->
- Open Source: VBB stellt Fahrplandaten zur Verfügung – Eurailpress – http://t.co/1beTCnfUEj #opendata #opentransit #berlin ->
- Und ich mich erst! ;-) RT @Daimler_BI: Wir freuen uns auf das Gespräch von @zukunftmobil mit Dieter Zetsche #rp13 http://t.co/eqsf5hPFfq ->
- In den USA ist die Zahl der Verkehrstoten 2012 um 5,3 Prozent auf 34.080 Tote gestiegen – Streetsblog D.C. – http://t.co/eY1QxzIP91 ->
- China verbietet die Nutzung von Militärkennzeichen an vielen Luxuskarossen um den Ruf des Militärs zu schützen – CNN http://t.co/amKVVHFX5G ->
- Güterverkehr: 39 #Gigaliner sind im Feldtest unterwegs. Erwartet wurden 400. Ist der Feldversuch damit gescheitert? – http://t.co/6codUwlak1 ->
- Test: Der Satellit PROBA-V soll Flugrouten lückenlos auf der Welt überwachen können und das Radar ergänzen – PM DLR – http://t.co/vy6eEnucga ->
- Ein türkisches Konsortium gewinnt die Ausschreibung, den neuen Istanbuler Flughafen zu bauen und zu betreiben – http://t.co/MCRLygi4VD ->
- Bill Ford, Vorsitzender der Ford Motor Company: Die Zukunft mit autonomen Fahrzeugen ist näher als man denkt – http://t.co/EWsKKfAeIo ->
- Dubais fahrerlose Metro beeindruckt den japanischen Premierminister – I4U News – http://t.co/ZkpgkliWXj #dubai ->
- Beim Economist gibt es derzeit übrigens eine interessante Debatte über autonome Fahrzeuge (Beteiligung erwünscht!) – http://t.co/CkqKGyxMmO ->
- Kleiner Servicehinweis: Man kann der marketingtechnischen Auswertung der bahn.bonus-Daten auch widersprechen: http://t.co/sGGu3V4qVp #bahn ->
- Italien: PKW-Neuzulassungen mit -10,8% zum VJM, die PKW-Produktion schrumpfte um 27,5% http://t.co/vteJOr1vsC | http://t.co/Rsogr4yo96 ->
- Ein Viertel der Australier würde lieber ohne Kfz-Versicherung fahren und ein Bußgeld riskieren als den ÖPNV zu nutzen http://t.co/DUClvfszdo ->
- In Belgien ist in der Nacht ein Güterzug mit Chemikalien entgleist und in Brand geraten, 3 Kesselwagen explodierten http://t.co/PbnJsNzgTH ->
- “@elba013: Um dieses Widerspruchsrecht schriftlich einzuräumen, hat die DB 4 Monate gebraucht, und in den AGB steht es immer noch nicht.” ->
- “@elba013: @zukunftmobil bis Dez 2012 war es Opt-In, jetzt ist es Opt-Out. Das steigert wohl die Teilnahmequote so ungefähr von 50% auf 95%. ->
- Hiermit landen die Busfahrer in Landau (Pfalz) in der Hitliste der unfreundlichsten Busfahrer ganz weit vorne! :-/ #boah ->
- Umstrittene Stadtautobahn A100: Am 8. Mai erfolgt der Spatenstich – Berliner Kurier – http://t.co/Ogzh9Cplvb #A100 ->
- Portugal: PKW-Neuzulassungen mit -4,4% z. Vorjahresmonat, die schwächsten PKW-Neuzulassungen in einem April seit 1985 http://t.co/TnqW3v8oAY ->
- Deutschland: PKW-Produktion mit +17,4% zum Vorjahresmonat (erstes Plus nach neun Produktionsmonaten) – Querschüsse – http://t.co/bcnCeLMGAE ->
- Güterzugunglück nahe Gent in Belgien: Opferzahlen auf einen Toten und 33 Verletzte korrigiert – Wire Update – http://t.co/uB7MQKDaDz #bahn ->
- Schottland möchte von den Niederländern die sichere Gestaltung von Kreisverkehren für Radfahrer lernen – Scotsman – http://t.co/ylrmh2SvWV ->
- Lese ich das richtig, dass im Irak Flughafen- und Logistikprojekte im Wert von 150 Milliarden $ durchgeführt werden? http://t.co/yuBDXBD31w ->
- Flughafen #BER soll Schritt für Schritt eröffnet werden – rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg – http://t.co/fMZgDZ0Zbt #berlin ->
- WSV-Reform: Erster Schritt vollzogen - thb – http://t.co/n4MLHwKi5Y ->
- Ein Monat nach Eröffnung: In Kassel-Calden ist noch kein Linienflug abgehoben – FAZ – http://t.co/vJ8160vK7E (via @elba013) ->
- Nahverkehr Region Stuttgart: Der VVS kritisiert die starke Autofixierung der Verkehrsprognose – Stuttgarter Zeitung – http://t.co/NEH8cGLyIR ->
- San Francisco möchte die Emissionen des Verkehrs begrenzen. Und ruft damit Befürchtungen in der Region hervor. – http://t.co/Wid2qDsXzr ->
- Indien: Die Zahl der auf Privatpersonen zugelassenen Kfz ist in Chennai in den letzten sechs Jahren um 89% gestiegen http://t.co/MQkHxocE4V ->
- Das Auto, die Küche und die Intelligenz der Stadt – Telepolis – http://t.co/MaCoyrwErI ->
- Solar Impulse: Solarflieger erreicht erste Etappe – heise online – http://t.co/FCqUHragSP ->
- Fußgänger leben gefährlich – Neues Deutschland – http://t.co/U4nxkJC08K #strassenverkehr #verkehrstote ->
- Stuttgart: Bahn reicht aktualisierte Unterlagen für die Planfeststellung des Flughafenanschlusses ein – http://t.co/N0U7ch6I6T #s21 ->
- Spanien: PKW-Neuzulassungen mit +10,8% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/lycXCMzikp ->
- Brachiale Erneuerung in Istanbul: Wem gehört die Stadt? – Neue Zürcher Zeitung – http://t.co/ZCVG2QN5Cp #verkehr #istanbul ->
- Hauptstadtflughafen: BER-Verschiebung kostet monatlich bis zu 40 Millionen, die Gesamtjosten erreichen bald 5 Mrd. – http://t.co/9uQsJQ89De ->
- Fahrerlose Transportsysteme: global und vielseitig im Einsatz – MM Logistik – http://t.co/tpdeg4cHn4 ->
- Ich bin übrigens erst ab 14:00 Uhr auf der #rp13. Nur falls es jemanden interessiert… ;-) ->
- Deutsche Bahn: Keine Konkurrenz im Fernverkehr – Stuttgarter Zeitung – http://t.co/LS7fnz5rHL #MSM #bahn #db ->
- Bilder aus São Paulo: Eine Stadt, kein Zuhause – ZEIT ONLINE – http://t.co/MZ3WLgIV01 ->
- Mehr Passagiere, weniger Flugbewegungen (-> größeres Fluggerät): #Berlin #Tegel wächst nochmal 8% im April. Wird immer spannender! #TXL #BER ->
- Ich dachte da fahren mehr besoffen und gefährden sich und andere! :-/ Dreimal so viele Alkoholunfälle am Vatertag – http://t.co/11oCnBZVOY ->
- Die Sneaker waren übrigens ungetragen. Da hat die PR-Abteilung einen guten Job gemacht… #zetsche #rp13 #funfact ->
- Passagiere mit Bahn und Fluglinien überwiegend zufrieden – Tagesspiegel – http://t.co/MU5mJhgi3S #bahn # BVL #umfragen ->
In Analogie zum Computer-Geek / -Nerd hat sich in den letzten Jahren auch eine Art ÖPNV-Geeks/Nerds gebildet. Menschen, die sich intensiv mit dem öffentlichen Personennahverkehr auseinandersetzen und eine große Liebe zum Detail an den Tag legen. Man kann diese Menschen sicherlich auch als etwas altmodischer ÖPNV-Enthusiasten bezeichnen.
Randall Munroe, einer der Köpfe hinter der sehr bekannten amerikanischen Geek-Comic-Webseite xkcd hat ganz im Wesen eines Geeks seine ganze Liebe zum Detail in einen landesweiten U-Bahn-Netzplan gesteckt.
Der Netzplan zeigt alle U-Bahn-Systeme in Nordamerika, als ob sie miteinander verbunden waren. Dabei folgen die Linienverläufe relativ realitätsgenau den Eisenbahnlinien von Montreal bis Santo Domingo und Mexico City, nach Los Angeles und zurück nach Vancouver.
Ein Geek wäre aber kein Geek, wenn er sich mit einem Thema nicht auch spielerisch beschäftigen würde. So enthält die Karte auch einige Fantasie-Linien wie die Springfield Monorail (Simpsons-Fans vor!) und die Linie zum “graveyard for passengers killed by closing doors” kurz hinter Washington D.C. (die Washingtoner U-Bahn ist bekannt für ihre schnell schließenden Türen). In der Karte sind noch viele weitere Scherze versteckt, für die man jedoch zum Teil Kenntnisse über den US-amerikanischen ÖPNV benötigt.

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Es existiert auch noch ein ähnlicher landesweiter U-Bahn-Netzplan (Urheber unbekannt), der jedoch ein wenig unübersichtlicher ist und auf die vielen witzigen Elemente verzichtet.

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Staatliche Einrichtungen besitzen eine Vielzahl von unterschiedlichen Daten, welche die verschiedensten Bereiche abdecken. In der Verkehrsplanung spielen vor allem infrastrukturbezogene Daten eine große Rolle. Als Beispiel sei an dieser Stelle die exakte Lage von Straßen und Parkplätzen, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Standorte der Stadtmöblierung, Zugangsmöglichkeiten zu Bahnhöfen, Haltestellen und barrierefreie Eingänge genannt. Hinzu kommen verkehrsrelevante Daten wie die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke auf bestimmten Straßenabschnitten, die Echtzeitbelegung von Straßen, GPS-Daten von Bussen und Taxis, uvm.
Die Stadt New York hält in ihrem Open Data-Angebot unter anderem Karten zu den folgenden Themen vor (auf New York scrollen und dann die entsprechenden Layer einschalten):
Die Delaware Valley Regional Planning Commission bietet einen Zugriff auf die Fußgänger- und Radfahrer-Zählungen in Philadelphia an:

Fußgänger- und Radverkehrszählung in Philadelphia als Anwendung fürOpen Data – DVRPC
Diese Werte stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Anhand dieser Daten kann beispielsweise die Netzplanung des Radverkehrs transparent gemacht und die Wirkung von Investitionen in die Radverkehrsinfrastruktur nachvollzogen werden. Neben den Karten für den Fußgänger- und Radverkehr wird auch eine Vielzahl weiterer interaktiver Karten zum motorisierten Straßenverkehr, Infrastrukturmaßnahmen, usw. angeboten. Viele Datensätze können auch im maschinenlesbaren Format heruntergeladen und weiterverarbeitet werden.
Echtzeit-Durchschnittsgeschwindigkeiten in New York
In New York betreibt das Traffic Management Center (TMC) eine Übersichtskarte über die derzeit im Straßennetz gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten. Die dazu notwendigen Daten stammen von Detektoren verschiedener städtischer und staatlicher Einrichtungen. Über eine Schnittstelle kann auf diese Daten in Echtzeit zugegriffen werden.
Hubway-Bikesharing in Boston
Das Bikesharing-Angebot Hubway in Boston hat zum Jahresende eine große Zahl von anonymisierten Nutzungsdaten veröffentlicht. Im Rahmen eines Visualisierungswettbewerbs wurden 67 Visualisierungen eingereicht, die verschiedenste Gebiete abdecken. Ari Ofsevit hat beispielsweise die gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten auf unterschiedlichen Relationen abgebildet:

Gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen den einzelnen Ausleihstationen des Bostoner Bikesharing-Angebots – Ari Ofsevit
Das genauere Vorgehen und weitere Charts und Tabellen lassen sich auf Ari Ofsevits Webseite finden.
Der Hubway Trip Explorer von Andy Woodruff schlüsselt die Ausleihvorgänge in Abhängigkeit von Zeit, Wetter, usw. (insgesamt 10 Faktoren) auf. Die interaktive Karte kann Auskunft sowohl über das Gesamtsystem als auch einzelne Stationen geben und ermöglicht einen Einblick in das Verkehrsverhalten der Bostoner Bevölkerung und Touristen an Wochenenden, Werktagen, nachts, in den Abendstunden, usw. Eine Übersicht kann hier als PDF heruntergeladen werden.
Hubway Bikes In / Bikes Out von Kim Ducharme, Kenn Knowles, Verena Tiefenbeck und Zia Sobhani zeigt die Zahl der ausgeliehenen und zurückgegebenen Fahrräder nach Zeit an. An Bikesharing-Stationen in Nähe von Bahnhöfen lassen sich insbesondere am Morgen und Abend die Ausleihvorgänge beobachten, während in den touristisch genutzten Gebieten vor allem am Abend die Nutzungszahlen steigen.
In der Open Transit Data-Diskussion, also der Diskussion über die Freigabe von Fahrplandaten und anderen verkehrsrelevanten Daten, wird sehr oft vonseiten der Verkehrsunternehmen die Frage gestellt, welchen Zweck die Freigabe habe. Viele Verkehrsunternehmen bieten eine Fahrplanauskunft auf ihrer Webseite an, einige haben zudem spezielle Apps entwickeln lassen, die auch unterwegs Fahrplanauskünfte ermöglichen. Hin und wieder finden sich auch einige besonders innovative Ansätze wie Smart Way.
Die Frage wofür Open Transit Data eigentlich benötigt wird, lässt sich am Besten mit einigen Beispielen erklären. Viele dieser Anwendungen berühren nicht das Kerngeschäft eines Verkehrsunternehmens, haben aber einen großen Marketingeffekt. Die Komplexitätsreduktion und die Steigerung des Coolnessfaktors können insbesondere in Ballungsräumen jüngere Nutzergruppen attrahieren und haben einen positiven Einfluss auf die Fahrgastzahlen.
Für Verkehrsunternehmen entsteht ein zusätzlicher Nutzen, der nicht einmal Geld kostet, da die Entwickler aus innerem Antrieb und auf eigene Rechnung arbeiten. Verkehrsunternehmen können darüber hinaus noch zusätzliche Einnahmequellen erschließen, da viele beliebte Anwendungen offizielle Netzpläne oder bei entsprechender Marktdurchdringung und Qualität den Namen des Verkehrsunternehmens lizenzieren.
Diese Auflistung ist nur eine Auswahl aus einer Vielzahl von Anwendungen, die auf offenen Fahrplandaten basieren. Alleine in New York existieren beispielsweise mehr als 70 verschiedene Apps, Webseiten und Services.
Dabei ist die Metropolitan Transportation Authority, die Verkehrsgesellschaft des Bundesstaates New York, erst recht spät in den Markt eingestiegen. Dafür ist sie mittlerweile sehr aktiv im Bereich Open Transit und wirbt aktiv um die Entwicklung von Apps. Die meisten hier aufgeführten Anwendungen sind innerhalb weniger Tage und Wochen nach Freigabe der Fahrplandaten, Stationsdaten, Linienverläufe, usw. entstanden. Durch die hohe Kreativität der lokalen Entwicklerszene existieren im Großraum New York viele großartige Anwendungen. MTA hat auch den Wettbewerb MTA App Quest ins Leben gerufen, bei dem 15.000 Dollar Preisgeld für die besten Anwendungen vergeben wurden.
Ich habe eine kleine Auswahl von Anwendungen getroffen, die meiner Meinung nach entweder besonders gut, besonders innovativ oder einzigartig sind. Ich bin für weitere Vorschläge entweder per Kommentar oder per Mail offen und werde die Aufstellung entsprechend ergänzen.
Embark NYC
Embark entwickelt mit Hilfe von offenen Fahrplandaten die Fahrplanauskünfte, die man sich eigentlich in jeder Stadt wünscht. Embark NYC (Download bei Google Play | Download bei iTunes) ist eine auf New York City zugeschnittene App, die alle Informationen bietet, die man für eine Fahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr benötigt. Die Anwendung liefert Tür-zu-Tür-Verbindungen mit turn-by-turn-Fußgängernavigation zur nächsten Haltestelle oder zum nächsten Haltestelleneingang, aktuelle Echtzeitinformationen zu Verspätungen und den aktuellen Ankunftszeiten, Pushmeldungen über geplante Umleitungen und Baumaßnahmen, Auskünfte auch in U-Bahn-Tunneln ohne GPS/Handyempfang, eine Umkreissuche für nahegelegene Haltestellen und sieht auch noch sehr gut aus.
Die App ist mittlerweile für die Städte Boston, Chicago, London, Long Island, New Jersey, New York, Philadelphia, San Francisco und Washington D.C. verfügbar. Die Anwendung wurde von New Yorker ÖPNV-Nutzern zur besten App gewählt und hat den Preis für die beste Mobilitätsanwendung, die offene Daten verwendet, der Stadt New York gewonnen. BMW hat ebenfalls in das Unternehmen investiert.
Cincinnati im Bundesstaat Ohio ist eine der bedeutendsten Handels- und Fabrikstädte der USA. Die Bevölkerungszahl liegt leicht unter 300.000 Einwohnern, erhöht sich aber im Großraum Cincinnati auf zwei Millionen. Das Stadtbild wird dominiert vom Ohio River, der in den Mississippi mündet. Durch den Ausbau der Fahrrinne und das Aufstauen des Flusses durch mehrere Staustufen ist der Ohio River durch die Binnenschifffahrt befahrbar. Dieser wird durch mehrere Brücken überspannt, die den Norden der Stadt mit dem Süden verbinden.
Andrew Stahlke, ein Student der Stadtplanung an der University of Cincinnati, der zuvor ein Studium des Bauingenieurwesens an der Case Western University absolvierte, hat ein interessantes Video über verschiedene Plätze der Stadt gemacht.
Cincinnati ist aus mehreren Gründen eine interessante Stadt, da sie typisch für eine mittelgroße Stadt im Mittleren Westen ist. In den vergangenen Jahrzehnten hat sie fast die Hälfte ihrer ursprünglichen Einwohnerzahl verloren. Es ist auch eine Stadt, die wie viele andere amerikanische Städte, stark vom Automobil abhängig ist und deren Strukturen auch auf die Bedürfnisse des Straßenverkehrs hin ausgerichtet wurden. So existiert beispielsweise kein richtiger Schienenpersonennahverkehr.
Die großen Entfernungen durch Suburbanisierung und die hohe Abhängigkeit vom eigenen Pkw lassen die Haushalte von Cincinnati zwanzig Prozent ihres Haushaltseinkommens für Verkehr ausgeben. Obwohl die durchschnittlichen Kosten je Fahrt unterhalb des landesweiten Durchschnitts liegen, befindet sich die Stadt auf Platz 6 im landesweiten Stadtvergleich. Houston, in der die Haushalte im Vergleich die höchsten Verkehrsausgaben haben, liegt mit 20,9 Prozent des Haushaltseinkommens nur knapp darüber. Und die Kosten sind nicht das einzige Problem: Jedes Jahr verlieren die Einwohner Cincinnatis dreißig Stunden im Stau.
Dennoch investiert Cincinnati in den Nahverkehr. Oder versucht es zumindest. Bereits seit 1924 liegt der Bau der U-Bahn auf Eis. Wegen der hohen Inflationsrate nach dem Ersten Weltkrieg verdoppelten sich die damaligen Baukosten. Mehrere Versuche, den Bau wiederaufzunehmen, scheiterten. Zuletzt wurde eine Initiative aus dem Jahr 2002 mit einer zwei Drittel-Mehrheit abgelehnt, die den U-Bahn-Bau im Rahmen eines 2,7 Milliarden Dollar schweren Verkehrsentwicklungsplanes MetroMoves fortführen wollte. In den U-Bahn-Schächten liegen heute Glasfaserkabel und Wasserleitungen.
Auch der Aufbau eines regionalen Eisenbahnangebots scheiterte mehrfach. Zur Zeit ist die Aufnahme eines regelmäßigen Angebots von Milford zum Downtown Transit Center in Cincinnati im Gespräch. Die Anschaffung mehrerer Dieseltriebfahrzeuge und die Aufrüstung bestehender Eisenbahnstrecken soll 411 Millionen Dollar kosten.
Der Bau eines neuen Straßenbahnsystems
Derzeit wird in Cincinnati eine neue Straßenbahn errichtet. Das bestehende System wurde im Jahr 1951 endgültig geschlossen, soll aber in Teilen wiedereröffnet werden. Die neue Straßenbahn soll die Innenstadt, das Viertel Over-the-Rhine und die University of Cincinnati mittels eines 7,2 Kilometer langen Rundkurses und einer Stichstrecke in Richtung Norden miteinander verbinden. Insgesamt soll eine Fläche von 370.000 Quadratmetern mit der Straßenbahn erschlossen werden. Die Gesamtkosten werden auf 185 Millionen Dollar geschätzt.
In diesem Kostenrahmen enthalten sind 7,2 Kilometer Gleisanlagen und Oberleitungen, Unterwerke, sechs Straßenbahnen, 18 Haltestellen und ein Betriebshof sowie ein 15 – 25 prozentiger Anteil Planungs- und Projektierungskosten.
Die Unterhaltskosten sollen 2,0 – 2,7 Millionen Dollar jährlich betragen.
Im Rahmen der Machbarkeitsuntersuchung (PDF) wird mit einem Nutzen und Entwicklungspotenzialen in Wert von 1,4 Milliarden Dollar gerechnet. Laut der Studie könnten 1.200 bis 3.400 neue Wohnungen entstehen, die 34 Millionen Dollar zusätzliche Grundsteuern und 17 Millionen Umsatzsteigerung des Einzelhandels bedeuten würden.
In einem Viertel-Meilen-Korridor um den vorgeschlagenen Linienverlauf befinden sich zurzeit 39 Hektar Parkraum. Durch den Wegfall des Bedarfs und die Möglichkeit die Parkplätze als Baugrundstücke ausweisen zu können, entsteht ein zusätzliches Entwicklungspotenzial von 3.787 Wohnungen oder 688.680 Quadratmetern Gewerbe- / Büro- / Hotelflächen. Dies bedeutet zusätzliche Einnahmen von 54 – 193 Millionen Dollar jährlich, mit einer konservativen Schätzung von 112 Millionen Dollar. Die Grundstückswerte würden um 379 Millionen Dollar steigen und über einen Zehn-Jahres-Zeitraum einen Nutzen in Höhe von 1,911 Milliarden Dollar generieren. Der Kosten-Nutzen-Faktor beträgt 15,1. Dies bedeutet, dass jeder investierte Dollar einen Nutzen von 15,1 Dollar generiert. Die Belastbarkeit der Studie wurde von der University of Cincinnati bestätigt. Bereits jetzt lässt sich ein Wachstum der Investitionen im Stadtteil Over-the-Rhine feststellen.
Am 23. April 2008 hat der Stadtrat von Cincinnati den Bau der Straßenbahn beschlossen.
Die allermeisten Verkehrsbauprojekte haben auch in den USA Gegner. In Cincinnati setzten im Jahr 2009 COAST (Coalition Opposed to Additional Spending and Taxes) und die National Association for the Advancement of Colored People (NAACP) einen Bürgerentscheid durch. Der Entscheid hätte vermutlich auch einen Einfluss auf das Hochgeschwindigkeitszugprojekt zwischen Cincinnati, Columbus und Cleveland gehabt, da es sehr allgemein gehalten war. Am 3. November 2009 lehnten die Bürger der Stadt das Ansinnen beider Organisationen mit 56% zu 44% ab.
Im Jahr 2011 starteten beide Organisationen einen erneuten Versuch, das Straßenbahnprojekt zu beenden. Dieses Mal wären die Folgen noch gravierender gewesen, da bei Erfolg des Referendums jegliche Ausgabe egal ob staatlich, kommunal oder privat für Schienenprojekte bis zum 31. Dezember 2020 untersagt worden wäre.
we vigorously oppose Issue 48 and urge voters to reject it. … Issue 48 is a bad, bad, bad idea.
- The Cincinnati Enquirer: ”City/county issues: Vote ‘no’ on divisive anti-rail measure“, 30.10.2011
Am 8. November 2011 wurde Issue 48 mit 52 Prozent der Stimmen abgelehnt. Daraufhin war der Weg für das Projekt endgültig frei.
Am 17. Februar 2012 erfolgte der Spatenstich:
Die Inbetriebnahme soll im Frühjahr 2013 erfolgen. Als bevorzugter Lieferant der Straßenbahnen wurde CAF USA bestimmt. Weitere Details zum Rollmaterial sind noch nicht bekannt.
Weitere Informationen sind auf der Webseite der Stadt Cincinnati oder im CincyStreetcar Blog zu finden.
Aktualisierung – 16.12.2012
Cincinnati scheint sich zu einer richtigen Timelapse-Hauptstadt zu entwickeln. In den vergangenen Tagen habe ich noch einige Videos gefunden, die Cincinnati im Zeitraffer zeigen:
Teil 1 der Visualisierungen zum Luftverkehr und Bikesharing finden Sie hier.
Londoner U-Bahn in Abhängigkeit ihrer geographischen Lage
Liniennetzpläne werden immer auf Grundlage der geographischen Gegebenheiten einer Stadt erstellt. Dies ist auch logisch, da sich Busverkehr, aber auch U- oder S-Bahnen in der Stadt bewegen und natürlich an die vorhandene Struktur anpassen. Allerdings wird die geographische Struktur von Verkehrsnetzen in Netzplänen oftmals angepasst dargestellt, um den Fahrgästen die Orientierung zu erleichtern und den Plan besser lesbar zu machen. Dies verändert aber die Vorstellung, wie eine Stadt aufgebaut ist und wie vor allem die Distanzen einzuschätzen sind.
Der in London lebende deutsche Interaktionsstudent Benedikt Groß hat den Unterschied zwischen Netzplan und realer geographischer Lage in zwei Videos recht gut verdeutlicht. Beide Videos beginnen mit der realen Geographie und passen sich dann der Netzstruktur an:
Im zweiten Video wird die Veränderung noch deutlicher:
Weitere Informationen und Erläuterungen sind im Blog von Benedikt Groß zu finden.
3D-Modell der Londoner U-Bahn in Abhängigkeit ihrer geografischen Lage mit speziellen Gebäuden zur Positionsbestimmung
Einen sehr ähnlichen Ansatz hat das Centre for Advanced Spatial Analysis an der University College London verfolgt. Dort wurde der Ansatz einer 3D-basierten Karte verfolgt. Zur geographischen Identifikation dienen Londoner Sehenswürdigkeiten.
In einem anderen Video wurde der gesamte schienengebundene Verkehr der geograpischen Realität angepasst:
Weitere Erläuterungen und Details zum Vorgehen (inkl. frühere Versionen der Karten) finden sich hier.
Verkehrsströme des Londoner Nahverkehrs
Für eine Betrachtung der Verkehrsströme des Londoner Nahverkehrs lohnt es sich, zunächst einmal die landesweiten Verkehrsströme zu betrachten. Alle Videos wurden vom Centre for Advanced Spatial Analysis, University College London, erstellt und basieren auf quelloffenen Fahrplandaten.
Das erste Video zeigt Zugverkehr, Straßenbahn- und U-Bahnverkehr, Fährverkehr und Flugverkehr zwischen England, Schottland und Wales an einem typischen Wochentag des Jahres 2009. Alle Verkehrsarten sind mit verschiedenen Farben hinterlegt, die Zeit wird durch eine Uhr in der oberen Ecke angezeigt.
Die Animation zeigt eindeutig die Komplexität der britischen Verkehrssysteme, die Abhängigkeit der Verkehrsstärke von der Zeit und den Fokus auf den großen britischen Zentren London, Manchester, Edinburgh, usw.
Gegen Mitternacht ist London die einzige Stadt mit Verkehrsaktivität. Einige wenige Nachtbusse, U-Bahnen und Fähren verkehren. Erst ab 04:30 Uhr ist wachsende Aktivität von Südwest-England und Wales in Richtung London zu erkennen. Gegen 06:30 ist der U-Bahnverkehr in London, Manchester und Newcastle gut zu erkennen.
Zur selben Zeit beginnt auch der Luftverkehr zwischen Städten Englands, Schottlands und Wales. Auch sind die ersten Fähren in Cornwall und Schottland zu erkennen. Die abendliche Hauptverkehrszeit beginnt gegen 16:00 Uhr und erreicht ihren Höhepunkt gegen 18:00 Uhr. Danach wird das Angebot immer weiter reduziert.
Das zweite Video verdeutlicht das Busangebot in Großbritannien über den Tag hinweg. In London, Manchester und Edinburg existiert ein Nachtverkehr, der etwa bis 04:30 Uhr fährt. Danach beginnt der Tagesfahrplan mit wachsendem Busverkehr. Gegen 06:30 Uhr beginnt der Busverkehr auch in kleineren Städten. Die Spitzenkapazität wird gegen 08:00 Uhr zur Verfügung gestellt. Ab 09:00 Uhr wird das Angebot leicht reduziert um gegen 15:00 Uhr wieder ausgeweitet zu werden. Die Hauptverkehrszeit beginnt gegen 16:00 Uhr. Das Angebot wird im Anschluss schrittweise reduziert.
Mit Fokus auf den Großraum London kann der Unterschied zwischen Tag und Nacht nochmals verdeutlicht werden. Die Fahrzeugfolgezeit der U-Bahnen ist so gering, dass die Linien stark hervortreten. Interessant ist auch die Verbindung Stansted-Heathrow-Gatwick, die mittels Bussen abgewickelt wird.
Stationszugänge über eine Woche
Folgende Visualisierung ist auf den ersten Blick etwas schwer zu begreifen und genau deswegen so klasse. Sie zeigt die Zahl der durchschnittlichen Zugänge jeder Underground, Overground und Docklands Light Rail Station einer ganzen Woche. Als Zeiteinheit wurde ein 10-Minuten-Intervall gewählt. In Theorie zeigt die folgende Grafik also 300 * 7 * 24 * 6 = 43.200 Datenpunkte. Alle Stationen sind nach den Linien eingefärbt, die sie anfahren. Alle Haltestellen, die von mehreren Linien angefahren werden, erscheinen mehrfach. Während der Rushhour betreten mehr als 8.000 Menschen innerhalb von zehn Minuten einige ausgewählte Stationen!

Stationszugänge einer Woche aller Londoner Underground, Overground und DLR-Stationen – Grafik: Jon Reades, UCL
Die Daten wurden von Transport for London bereitgestellt. Das Betreten jeder einzelnen Station mittels Oyster Card wurde gespeichert und für die Auswertung weitergegeben.
Dubai ist eine der faszinierendsten Städte am Persischen Golf. Als ein wichtiges wirtschaftliches, soziales, kulturelles und politisches Zentrum in der Region zieht es sehr viele Touristen und Arbeitsimmigranten überwiegend aus Südasien an. Die starken Unterschiede und Gegensätze machen Dubai sehr interessant und geheimnisvoll.
Dubai ist auch eine der größten Autostädte auf diesem Planeten. Auf rund 1,8 Millionen Einwohner wurden Mitte 2010 rund 1,022 Millionen registrierte Fahrzeuge gemeldet. Der Autobesitz konzentriert sich auf die Mittel- und Oberschicht, deren Mitglieder zumeist mehrere Fahrzeuge in ihrem Besitz haben. Neben extrem breiter Straßen bringt der starke Autoverkehr auch Probleme wie Stau, Abgase und Lärm mit sich.

Salik-Aufkleber zur Mautabrechnung in Dubai – Appusviews @ Creative Commons – CC BY-SA 3.0
Um die externen Effekte etwas zu mildern wurde auf manchen Strecken ein Mautsystem eingeführt. Das automatisierte Mautsystem funktioniert über die sogenannten Salik-Sticker mit integriertem RFID-Chip, die in die Windschutzscheibe geklebt werden, und über vier Mautportale, welche die Fahrzeuge automatisch erfassen und die Maut (4 AED pro Durchfahrt) elektronisch abbuchen. Der Tageshöchstsatz liegt bei 24 AED. Der Fahrzeughalter wird bei niedrigem Guthaben über eine SMS informiert.
Ein Problem sind jedoch die vielen Autofahrer, welche die Maut umgehen wollen. Dies führt zu einer starken Überlastung der möglichen Ausweichrouten und zu langen Staus.
Das Angebot des Öffentlichen Personenverkehrs wurde in den letzten Jahren massiv ausgebaut. Insbesondere die Eröffnung der Metro Dubai hat dem ÖPNV des Emirates einen weiteren Schub gegeben. Bis 2020 soll das Metronetz auf 318 Kilometer und das Straßenbahnnetz auf 270 Kilometer wachsen.

Zug der Metro Dubai am Tag ihrer Eröffnung (10.09.2009) - Nephentes @ Wikimedia Commons - CC BY-SA 3.0
Der Öffentliche Personenverkehr besteht heute aus einem dichten Busliniennetz und der automatisierten Metro. Das Bussystem verfügt über 1300 moderne Fahrzeuge, die täglich rund 300.000 Streckenkilometer fahren. Die fahrerlose Dubai Metro wurde am 9. September 2009 nach nur vier Jahren Bauzeit eröffnet. Mittlerweile umfasst das Streckennetz etwa 76 km und 45 Stationen. Zwei Linien sind derzeit in Betrieb, zwei weitere geplant. Der Bau der Blauen Linie wurde jedoch im Jahr 2009 wegen der Wirtschaftskrise gestoppt. Langfristig ist unter anderem die Verlängerung der Roten Linie bis nach Abu Dhabi und der Anschluss an das dortige Metro-Netz im Gespräch. Zur Zeit wird die Grüne Linie um 19,1 km bis zur Academic City verlängert.

Übersichtsplan der Metro Dubai mit eröffneten und geplanten Linien – Are.Jay at en.wikipeda – CC BY-SA 3.0
Wegen der Anpassung der ursprünglichen Planung (u.a. Verlängerung der Grünen Linie um sieben Kilometer) stiegen die veranschlagten Baukosten von ursprüglich etwa 3,8 Milliarden Euro auf über 5,7 Milliarden Euro (+ 80%).

Station Khaleed bin Waleed (Bur Juman) der Metro Dubai – Nephentes @ Wikimedia Commons – CC BY-SA 3.0
Bei der Violetten Linie, die als 49 km lange “Expresslinie” besonders dringlich erschien, ist der Baustart auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Diese geplante Linie sollte relativ innenstadtfern vor allem die beiden Flughäfen mit einem binnenländischen Verlauf entlang der Emirates Road verbinden. Mit nur acht Stationen wurde sie auf eine höhere Spitzengeschwindigkeit zwischen 135 und 160 km/h ausgelegt. An drei zentralen Stationen war jeweils ein Check-in-Schalter für Fluggäste vorgesehen, die Gesamtfahrzeit sollte nur 40 Minuten betragen. (Quelle: Wikipedia)








