Artikel zum Thema Republikaner
Verkehr in 140 Zeichen am 11. – 15.08.2014
Verkehr in 140 Zeichen am 14. – 21.05.2014
  • China: PKW-Verkäufe im April 2014 (1,6 Mio. verkaufte Pkw) mit +11,6% zum Vorjahresmonat (2014 bisher +10,3 %) – http://t.co/QVdjcZcWBI ->
  • #Uber hat bald 50 Beschäftigte in Deutschland und will in Kürze Tausende Fahrer hierzulande haben. – Golem – http://t.co/qeObp55RmK ->
  • Heathrow Airport: Neue Landebahn kann bis 2025 gebaut werden. – Airwise – http://t.co/dfGo4wCbS8 #LHR #London ->
  • Thema erlaubtes Stoppschild überfahren für Radfahrer in Idaho: Diese Regelung gilt schon seit 1982 und ist nicht neu! Sorry! Danke @hce25. ->
  • Google spricht mit OEMs über autonome Fahrzeuge, weiß noch nicht, ob es selber Autos baut oder Software freigibt. – http://t.co/o3jB3G62Lv ->
  • Zweitakt-Motorroller und die hohen Feinstaubemissionen: Dreckschleudern auf zwei Rädern – Süddeutsche Zeitung – http://t.co/GeUxU6PFmV ->
  • Paul Scherrer Institut PSI: Kleine Mopeds verschmutzen die Luft in manchen Städten stärker als Autos – http://t.co/pyYGs92lJj / @psich_de ->
  • Im Abgas von Zwei-Taktern sind 124 Mal mehr gesundheitsschädliche organische Verbindungen zu finden als in Vier-Taktern. / @psich_de ->
  • 2-Takter stoßen im Stillstand und im Fahrbetrieb Mengen an organischen Aerosolen und Aromaten aus, die weit über den Grenzwerten (EU/US) liegen. ->
  • Fraunhofer IWU und Voith entwickeln Leichtbaukonzept für einen Schnellzug (20 Prozent leichter als konventionell). – http://t.co/D1Z2VS460T ->
  • [Pkw-Maut in Deutschland] Virtuelle Vignette statt Pickerl (AGES-Mautsystem) – http://t.co/JJfcwasd8U #maut #pkwmaut ->
  • Bundesverkehrsministerium: Bund fordert von der Deutschen Bahn AG 2014 700 Millionen Euro Dividende – http://t.co/Q5IEsBbNOK #bahn ->
  • Ein Erfahrungsbericht über das Leben ohne Führerschein und heimliche automobile Träume. – brand eins – http://t.co/GHmWHhqLcs ->
  • Prozess nach S-Bahn-Chaos in Berlin: Bahn und Bombardier spielen Schwarzer Peter – RBB – http://t.co/BpDwzhKYM8 #bahn #berlin #vbb ->
  • Quartalszahlen: Air Berlin fliegt hohen Verlust ein – http://t.co/g2c3PwB3R2 Gut, das Q1 ist immer schwach, aber sogar schwächer als 2013? ->
  • Radfahr-Blogger Colville-Andersen (@copenhagenize): “Kopieren Sie Kopenhagen!” http://t.co/yaj4F8sPX8 #radverkehr Tolle Kommentar”kultur”! ->
  • Zweibrücken und Saarbrücken könnten sich Flugverkehr teilen. – airliners – http://t.co/DJEo0kBNSj ->
  • Mir müsste jemand die Logik erklären: Zwei unausgelastete defizitäre Airports teilen sich den wenigen Verkehr, den sie haben und dann soll was passieren? ->
  • Google Maps umfasst nun den gesamten britischen öffentlichen Verkehr mit über 17.000 Linien und 337.909 Haltestellen. http://t.co/38gYXgzSIx ->
  • Bund lenkt mehr Geld in Brückensanierung – Tagesschau – http://t.co/zBOkVU5Juw ->
  • New Yorks Bürgermeister hat #VisionZero als Ziel. Ein Besuch in Schweden zeigt, dass noch ein weiter Weg zu gehen ist http://t.co/wUwNB7Y2Cv ->
  • Delhi hat die dreckigste Luft weltweit. – New York Times – http://t.co/q3s0NWFvqa ->
  • Ein großer Hemmschuh autonomer Fahrzeugsysteme: Googles autonome Fahrzeuge können keine unbekannten Straßen befahren. http://t.co/aT24wbjXsf ->
  • Grundlage für autonome Systeme sind detaillierte Karten. Diese können auch fahrzeugseitig generiert werden -> braucht aber sehr gute Systeme und effiziente Algorithmen ->
  • Sechs Gründe, wieso Einzelhändler und Unternehmen Radstellablagen straßenseitigen Parkplätzen vorziehen sollten. – http://t.co/1sgqFILH5F ->
  • RT @Medevac71: @zukunftmobil @RightOfWayNYC hat eine Vision Zero Clock eingerichtet http://t.co/seeWmTb3Aj denn dieses Jahr wurden in NY schon 78 Personen getötet. ->
  • Bangladesch: Fähre mit Hunderten Menschen an Bord gesunken – Tagesschau – http://t.co/Xa8oGBKwyH ->
  • Singapur möchte als Metropole lebenswerter werden und schaut sich daher intensiv Kopenhagen als Vorbild an. – http://t.co/aSLne4ImE2 ->
  • Die Stadtbahn in Honolulu nimmt Form an. – Civil Beat – http://t.co/byAF3h8gjt ->
  • Lagos und die Transformation in eine Megacity. Eine wirklich sehr spannende Stadt! – Future Cape Town – http://t.co/0YbkLQpLl3 #afrika ->
  • #car2go startet Angebot in der Region South Bay in und um Los Angeles – PR Newswire – http://t.co/0oEmlOmnkL #carsharing #car2go #car2goLA ->
  • China: Die wachsende Zahl von E-Bikes & Pedelecs bringt neue Herausforderungen im Bereich Verkehrssicherheit mit sich. http://t.co/NdRH9J2Kdf ->
  • US-Infrastrukturfinanzierung: Demokratische Senatoren stellen Finanzierungsplan über $265 Mrd. für sechs Jahre vor. – http://t.co/jrP1NfaMik ->
  • Der Senatsausschuss für Umwelt und öffentliche Aufträge hat der Finanzplanung über $265 Mrd. zugestimmt. – http://t.co/D1eXq9p0dr ->
  • Zuvor hatte ein Ausschuss des Repräsentantenhauses $52 Mrd. für den Verkehrsetat 2015 genehmigt. – The Hill – http://t.co/wIR0Xcmzwn ->
  • Die Republikaner lehnten jedoch auch dieses Jahr eine Reihe von Verkehrsprojekten (Brückensanierung in New York) ab. http://t.co/pjvd7i8bYH ->
  • Obama möchte gerne über vier Jahre 302 Mrd. Dollar zusätzlich für den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur bereitstellen. http://t.co/Q800snMRk1 ->
  • Kritiker bemängeln jedoch die Einmaligkeit von Obama Vorstoß und die Refinanzierung über Steuererhöhungen. – http://t.co/6sYKE2X7k3 ->
  • Die Republikaner im US-Repräsentantenhaus äußern sich derzeit noch nicht zu ihren Finanzierungsvorstellungen. – http://t.co/ERCGZFcTd4 ->
  • Stattdessen rühmen sich Republikaner für Verkehrsprojekte, deren Finanzierung sie ablehnen. – The Hill – http://t.co/pjvd7i8bYH ->
  • Interessanter Ansatz: Gibt es in der Stadtplanung eine Art Pendelmechanismus? Wir versuchen die autogerechte Stadt menschlicher zu machen. ->
  • Kann es passieren, dass dieses Planungsideal wieder in die andere, entgegengesetzte Richtung pendelt? http://t.co/PGJ7qVMJeZ ->
  • RT @andreasmehrtens: @zukunftmobil no pendulum, just one generation of planners fixing problems created by the previous and creating new problems for the next. ->
  • RT @dnproulx: A different way of thinking, a century apart. http://t.co/GoxUQs0bB4 ->
  • Vor zwei Wochen wäre ich beinahe im tödlichsten Zusammenstoß zweier Flugzeuge ums Leben gekommen. – Medium – https://t.co/fwBLSzMzGg ->
  • Oder: Wie zwei Flugzeuge mit etwa 590 Insassen vor zwei Wochen beinahe über dem Pazifik zusammenstießen und niemand etwas davon erfuhr. ->
  • BER-Desaster: Pirat verklagt Wowereit vor Verfassungsgericht wegen spärlicher Informationspolitik http://t.co/gwyrXGym4w #BER #piratenpartei ->
  • Judith Rodin, Vorsitzende der Rockefeller Foundation, über die “Resilienzdividende” – Citiscope – http://t.co/QBfWaJxIDz #resilienz ->
  • Die wachsende Diskrepanz zwischen Fuß-/Radverkehranteilen und der Mittelaufteilung in den USA (gilt auch für D). – http://t.co/PU8Juj0nUV ->
  • #Carsharing: Weltweiter Netzausfall bei #car2go. Kunden konnten 3 Stunden weder Fahrzeuge mieten noch abschließen. – http://t.co/P8u3EG65YM ->
  • China fördert verstärkt Kraftstoffeffizienz und alternative Kraftstoffe, um den wachsenden Ölverbrauch einzudämmen. http://t.co/QKYAfdz1GY ->
  • Die Sperrung Paris für einen Teil des Autoverkehrs (un/gerade Nummernschilder) wegen der hohen Feinstaubbelastung ließ den Verkehr um 18 % sinken. In den drei Departements um Paris ging der Verkehr um 13 % zurück, in den weiter entfernten Vororten um 10 %. ->
  • Die PM-10-Belastung in der Stadt sank um 6 %. In Nähe des Autobahnrings (A86) war die Belastung um bis zu 10 Prozent unter dem Normallevel. ->
  • Das Stickstoffdioxid-Level sank gesamt um 10 % und zur Hauptverkehrszeit um 30% in Nähe des Boulevard Périphérique. http://t.co/Wn2TWjzqSV ->
  • Eines der Ergebnisse des #FMCDD. Da sage keiner, wir hätten uns nicht ein paar Gedanken gemacht… ;-) http://t.co/VtjPVfOyYz ->
  • RT @ubahnverleih: Es war ein super FutureMobilityCamp. Und es gab Schokomuffins mit Nutellafüllung! @mobilitycamp #fmcdd ->
  • “Algen Science Center” zur Entwicklung einer Algenproduktion zur Herstellung von Biokerosin in Jülich eröffnet. – http://t.co/40WBinPu2i ->
  • Reform der Kfz-Steuer: Dobrindt rechnet [nur noch] mit 500 Millionen Euro Mauteinnahmen – SPIEGEL ONLINE – http://t.co/hXnL2Dgtpq #maut #pkwmaut ->
  • Studierende können in Sachen Mobilität mehr als nur Konsumenten sein – Student Reporter – http://t.co/NIuRpvc3zn ->
  • Liebe das Thema: “Die spannende Suche nach der Balance zwischen Innovation und Regulierung bei neuen Mobilitätstrends.” – @oikosReporterDE ->
  • Neue Mobilitätsvisionen bringen etablierte Akteure wie die @SBBdigital unter Zugzwang. – Student Reporter – http://t.co/8RhB32Ztbn #schweiz ->
  • Die chinesische Stadt Tianjin wird im Kampf gegen den Smog die Zahl der Pkw auf der Straße reduzieren. – News Daily – http://t.co/I50fKSblc2 ->
  • IWF fordert Deutschland zu Infrastrukturinvestitionen auf – Tagesschau – http://t.co/Bw2I4BNwDc ->
  • Konkret fordert der IWF, dass über vier Jahre zusätzlich bis zu 0,5 % des deutschen BIP in die Straßen- und Schieneninfrastruktur fließen. ->
  • Auf Basis des BIP 2013 entspricht dies einer Summe von jährlich bis zu 14 Milliarden oder insgesamt 56 Milliarden Euro. ->
  • Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich die Zahl der Verkehrstoten in Europa um 55% verringert: 2001 28.000 -> 2012 12.000 http://t.co/Etlna3teUt ->
  • BVerfG prüft Luftverkehrssteuer. Das Gericht ließ aber durchblicken, dass die Abgabe wohl nicht verfassungswidrig sei http://t.co/1mBO0FbK1g ->
  • In Kürze startet auch in #Bogota ein #Bikesharing-Angebot mit 113 mobilen Stationen und 1.454 Rädern. – http://t.co/PVYLkAhzf1 #kolumbien ->
  • GM investiert 449 Millionen in #Elektroautos und weiterentwickelte Lithium-Ionen-Akkus – EV Research – http://t.co/S2ke9eB9Sh ->
  • Der französische Konzern Bolloré startet mit BlueIndy in Indianapolis das größte E-Carsharing-Angebot in den USA. – http://t.co/FNEeE50ZWP ->
  • Verbrauchsmessung: Der NEFZ ist ungenau, die künftige Norm genauer. Nun kämpft die Autoindustrie für eine Aufweichung http://t.co/UDrfBeZRue ->
  • Alstom-Übernahmekampf: Das Siemens & Alstom-Transportgeschäft soll zu einem „europäischen Champion“ ausgebaut werden. ->
  • Die #Siemens-Transportsparte soll in dieses gemeinsame Unternehmen von #Siemens und #Alstom integriert werden. ->
  • Die #Alstom-Signaltechnik soll mit der von #Siemens zu einem eigenständigen Unternehmen mit Sitz in Frankreich zusammengeführt werden. ->
  • #Siemens hat die Signalsparte mit der Übernahme von Invensys erst gestärkt. Der Bereich weist eine gute Rendite auf und ist attraktiv. ->
  • Prof. Andreas Knie zum Thema lebenswerte Stadt: “Mobilität findet im Kopf statt” – DLF – http://t.co/jMRMFtyXRQ ->
  • Iran, Aserbaidschan und Russland einigen sich auf den 167 km langen Lückenschluss des Nord-Süd-Eisenbahnkorrdiors – http://t.co/ZsnB6B2t8m ->
  • Fußgänger leben in den USA mangels adäquater Infrastruktur gefährlich. 2003-2012 kamen 47.025 Fußgänger ums Leben. – http://t.co/aUIpwr00KP ->
  • Die #SNCF bestellt 2000 neue “Regio 2N”-Triebfahrzeuge und merkt nach (!) Auslieferung, dass die Züge zu breit sind. http://t.co/ZwrdodlEiX ->
  • Die Anpassung von 200 Bahnsteigen hat bislang 50 Millionen Euro gekostet, etwa 1000 fehlen noch. – http://t.co/gxjSMn5oSY #bahn #SNCFail ->
  • Brief der DB an Mitarbeiter der [CNL-]Niederlassung Zürich: “Geplante Massenentlassung aufgrund Betriebsschliessung” – http://t.co/4eIdeBoLzu ->
  • Googles autonome Fahrzeuge haben noch nie ein Bußgeld erhalten, da sie sich immer an die Verkehrsregeln halten. – http://t.co/JpCGPNYdzu ->
  • Dies könnte in einigen Jahren durchaus Löcher in den ein oder anderen kommunalen Haushalt reißen… ->
  • Türkei: PKW-Verkäufe mit -25,0% zum Vorjahresmonat, erste vier Monate 2014 -22,9% zum Vorjahreszeitraum. – http://t.co/Y2ph5dPkhg ->
  • Die Pariser Bürgermeisterin plant stadtweit eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h (wenige Ausnahmen) einzuführen. – http://t.co/ulWGyZDe7a ->
  • Abgaswerte von Nutzfahrzeugen: EU will CO2-Ausstoß von Lkw & Bussen überwachen, evtl. folgen entsprechende Grenzwerte http://t.co/9EJhXASpLw ->
  • Neue strengere Regeln für autonome Autos in Kalifornien (werden aber bereits eingehalten) – http://t.co/47CVK9EPaC | http://t.co/WCdmEkS25l ->
  • Göteborg gibt Menschen, die versprechen, drei Mal die Woche weniger zu fahren, ein kostenloses Fahrrad für 6 Monate. http://t.co/a28i22TE8s ->
  • Florida: Verkehrsministerium vergibt Wegerecht für Maglevstrecke Orlando Airport – Orange County Convention Center – http://t.co/ONEzyIEi0C ->
  • Die Unterschiede zwischen Chicagos Bikesharing-Angebot Divvy, OV-fiets in Rotterdam und Nijmegen & Sevici in Sevilla. http://t.co/7ZKzQZXaDY ->
  • Schweiz: Unterschriftensammlung für Erhöhung der Tempolimite von 120 auf 140 km/h auf Autobahnen läuft – http://t.co/ujaJd8L6w1 ->
  • Netzzustandsbericht 2013: Infrastrukturanlagen der SBB insgesamt gut, Gesamtzustand des Bahnnetzes wird schlechter. http://t.co/7Qr7rsDK4X ->
  • Fahrrad- und Fußgängeraktivisten sollten stärker das Gespräch mit Stadtplanern suchen. – Better Cities – http://t.co/zSTGpmrFiI #USA ->
Europawahl 2014 – Was wollen die Parteien in der Verkehrspolitik?

Zwischen dem 22. und dem 25. Mai 2014 wird in der Europäischen Union ein neues Europäisches Parlament direkt gewählt. Zu den Europawahlen in den 28 Mitgliedsstaaten treten jeweils nationale Parteien an. Diese haben sich jedoch teilweise zu politischen Parteien auf europäischer Ebene oder Europaparteien zusammengeschlossen. In Deutschland und Österreich wird am 25. Mai 2014 gewählt.

Das Europaparlament hat 751 Sitze. Diese werden im Rahmen nationaler Sitzkontingente auf die Mitgliedsländer aufgeteilt. In Deutschland stehen 2014 96 Sitze zur Wahl. Die Mandate werden seit 2009 nach dem Divisorverfahren mit Standardrundung (Sainte-Laguë) verteilt. Die Legislaturperiode des Europäischen Parlaments beträgt fünf Jahre.

Die 96 Sitze werden auf die Parteien entsprechend dem Verhältnis ihrer insgesamt erreichten Stimmenzahlen verteilt. Gegebenenfalls werden die für eine Partei, die mit einzelnen Landeslisten angetreten ist, ermittelten Sitze auf die Landeslisten entsprechend unterverteilt. Die so für eine Bundes- oder Landesliste ermittelten Sitze werden entsprechend ihrer Reihenfolge an die Bewerber auf der Liste vergeben. Ist die Landesliste erschöpft, bleiben weitere Sitze unbesetzt.

Da das Bundesverfassungsgericht am 26. Februar 2014, drei Monate vor der bevorstehenden Wahl (25. Mai), die Drei-Prozent-Hürde für verfassungswidrig und nichtig erklärt hat, kommt diese bei der Wahl nicht zur Anwendung. Somit haben auch Kleinparteien die Möglichkeit mit einen Sitz im Europaparlament zu erhalten. Für einen Sitz sind etwa 0,6 Prozent der Stimmen notwendig. (mehr …)

Verkehr in 140 Zeichen am 10. / 11. / 12.01.2014
Verkehr in 140 Zeichen am 04.08.2013
  • Österreichs Verkehrsministerin Doris Bures über die #ÖBB, Gratisfahrten für Jugendliche und den Brennerbasistunnel – http://t.co/ox3LK3gVl1 ->
  • Nicaragua-Kanal: Die Chinesen sprechen bereits von einer festgelegten Route, nur die nicaraguanische Regierung weiß von nichts: http://t.co/s56A72QhHr ->
  • Saudi-Arabien kauft für den Bau der U-Bahn in Riad Grundstücke im Wert von 800 Millionen USD – Arabian Business – http://t.co/1Z28aP51sk ->
  • Elektronische Tickets auf Smartphones vor dem Durchbruch? Nutzung soll sich in den kommenden fünf Jahren verdreifachen http://t.co/PcyHo9HPzy ->
  • Republikaner blockieren 54 Milliarden US-Dollar schweren Etat für Verkehrsinfrastrukturinvestitionen – http://t.co/KvPbKOklEC ->
  • Bei einem solchen Verkehrsaufkommen im Stadtstraßennetz würde ich auch über den Ausbau des Highways nachdenken! – http://t.co/csOfhwoGbk ->
  • ÖPNV in Buenos Aires: Ein Monat nach den Protesten. – This Big City – http://t.co/4jIssCr0vX #brasilien #öpnv ->
  • Jugendliche steigen wegen Handy vom Velo aufs Tram um – Tagesanzeiger – http://t.co/CVcgEjWYlJ Das Smartphone beeinflusst nicht nur den Pkw! ->
Deine Stadt könnte das nächste Detroit sein!

Dies ist ein Gastartikel von Peter Katz. Wenn auch Sie Interesse haben, hier einen Gastartikel zu veröffentlichen, dann schreiben Sie uns bitte.

Das Time Magazine warf auf dem Titelcover über die Insolvenz Detroits eine einfache, aber furchterregende Frage, auf: Ist deine Stadt die nächste?

Die meisten von uns kennen viele Gründe, wieso unsere Städte sich von Detroit unterscheiden. Solange man in keiner älteren Industriestadt lebt, ähnelt Detroit sicherlich nicht der Stadt, in der man selber wohnt: Die größte Stadt des Rust Belt ist gezeichnet. Die Infrastruktur verfällt für alle sichtbar, die Natur übernimmt wieder leere Industrieanlagen und ehemals stolze Wohnviertel. Eindrucksvolle Bilder des Zerfalls illustrieren in vielfältigster Weise die jüngste Berichterstattung über die Finanzprobleme Detroits.

Dennoch ist auf dem TIME-Cover etwas anderes zu sehen: Es zeigt einen Teil des festungsähnlichen Hauptsitzes General Motors, von Einheimischen “RenCen” genannt. Der futuristische Teil der 1970er Architektur wäre sicherlich eine tolle Kulisse für “The Jetsons” und ihre fliegenden Autos. Leider sind die fliegenden Autos bei GM nie angekommen und das Unternehmen sank in den größten Konkurs der US-Geschichte. So lag der Verdacht nahe, dass die Stadt schließlich dem gleichen Schicksal wie GM erliegen könnte.

Sympathiebekundungen auf dem Comerica Park, Heimstadion der Detroit Tigers – Foto: cncphotos @ FlickrCC BY-NC-SA 2.0

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass die Obsoleszenz, die Unternehmen wie General Motors in ihre Fahrzeuge einbauen, heutzutage unser Denken über Orte durchdringt. Genauso wie viele Autobesitzer ihre alten Fahrzeuge gegen neue und protzigere ausgetauscht haben, haben Generationen von Bewohnern des Rust Belt ihre düsteren Heimatorte gegen wärmere Orte, an denen sie früher Urlaub gemacht haben, eingetauscht und verbringen dort ihren Ruhestand. Die Aussicht, dass sich dieser Trend fortsetzen wird, hat zu einem starken Wachstum in Gemeinden des Sunbelts geführt. Aber der Abschwung 2008-2009 hat sowohl im Norden als auch im Süden seine Spuren hinterlassen: Zusammengestrichene Ruhestandskonten und ein am Boden liegender Häusermarkt haben viele Arbeiter gezwungen, in ihren Jobs und Häusern zu bleiben, Gemeinden im Sonnengürtel mussten hohe Zahlungen auf viel weniger Schultern verteilen.

Ein weiterer, weithin bekannter Grund für den Niedergang General Motors – die enormen Pensionsverpflichtungen für Rentner – hatte ebenfalls großen Einfluss auf den Konkurs Detroits. Diese “Altlasten” betreffen aber nicht nur GM, Detroit oder andere vor Kurzem pleitegegangenen Städte wie Stockton oder San Bernardino (Kalifornien), sie sind überall ein wachsendes Problem für Kommunen.

Jefferson Avenue in Detroit – Foto: paul bica @ FlickrCC BY 2.0

Aber unabhängig von der Stagnation des Rust Belt, der Altlasten und anderen Fehltritten von  finanziell angeschlagenen Kommunen, ist das Kernproblem zunächst recht simpel: Man braucht für den Betrieb der Gemeinde mehr Geld, als wieder hereinkommt. Meiner Meinung nach ist der Hauptgrund für dieses Defizit, und der rote Faden verbindet Detroit, Stockton und ihre Gemeinde, dass es für Gemeinden mit einer niedrigen Bevölkerungsdichte im letzten halben Jahrhundert unmöglich war, das Wachstum zu generieren, um diese Strukturen zu unterhalten.

Leider geht die Hauptursache dieses Problems, die nach Zweck getrennte Flächennutzung, wegen der allgegenwärtigen und sehr technischen Regulierungspraxis, an den meisten Einwohnern und Journalisten vorbei. Seitdem sich die Gebietsabgrenzung vor allem mit den Auswirkungen einer Ansiedlung befasst, und dabei versucht wird, die meisten (nachbarschaftlichen) Konflikte mit einer Reduzierung der Dichte oder des Umfangs zu beschwichtigen, hat sich auch der Ertrag neu entwickelter Gebiete verringert. Zunehmend hat sich die Bemessungsgrundlage, das Privateigentum, welches die Regierung heranzieht um ihre Rechnungen zu bezahlen, verändert. Von hoch verdichteten, kompakten, durchmischten und mit hohen Landwerten versehenen Stadtkernen und Vierteln, die sparsam in der Verwendung kommunaler Infrastruktur und Dienstleistungen sind, hin zu landhungrigen, weitläufigen, mit niedrigen Dichten und einem einzelnen Nutzungszweck verbundenen Gebieten, die im Verhältnis zu den enormen Investitionskosten, die eine Stadt auf sich nimmt, um das entsprechende Gebiet zu entwickeln, nur eine schwache Rendite erzeugen.

Calgary (Kanada): Suburbane Gebiete im Vordergrund, Downtown im Hintergrund – Foto: Evan Leeson @ FlickrCC BY-NC-SA 2.0

Während der Boomjahre war es einfach, dieses Problem zu ignorieren. Aber in den mageren Zeiten ist es eine wachsende Herausforderung für Kommunen mit knapper Kasse. Doch im Gegensatz zu Pensionsfonds, deren Verpflichtungen im Falle eines Konkurses in Verhandlungen reduziert werden können, gibt es keine Möglichkeit die zukünftigen Unterhaltungskosten von Gebieten mit geringer Dichte zu verringern.

Das Problem erkennend, haben einige Gemeinden bei Neubauten spezielle Gebühren erhoben, um die Folgekosten abzudecken. Allerdings sind solche einmaligen Zahlungen schon lange ausgegeben, wenn die alternde Infrastruktur ersetzt werden muss. Mit unzureichenden Steuereinnahmen und wenigen anderen Möglichkeiten, diese Ausgaben zu refinanzieren, muss die Gemeinde Anwohner mitzahlen lassen oder die Steuern erhöhen – problematisch, weil jähe Steuererhöhungen in einigen Staaten verboten und überall unpopulär sind.

Ich habe über diese Problematik bereits im Jahr 2010 im Planning magazine geschrieben. Der Artikel erläutert die dramatischen Ergebnisse einer Studie über das Steueraufkommen, die durchgeführt wurde, während ich Verantwortlicher für intelligente Wachstums-und Stadtplanung in Sarasota County, Florida, war. Ein einzelnes Gebäude mit Mischnutzung und einer Fläche von weniger als einem acre (=4047 m2) erzeugte auf der Basis eines acre ein höheres Steueraufkommen als die beiden meistgenutzten Einkaufszentren des County. Diese zwei Gebäude, mit einer Fläche von zusammen über 200.000 Quadratmetern, benötigten viel mehr Infrastruktur und Dienstleistungen der Gemeinde als das einzelne Gebäude in der Innenstadt. Unterm Strich brachte das einzelne, viel kleinere Gebäude der Gemeinde jährlich 350.000 Dollar mehr ein als die beiden Einkaufszentren.

Solche steuerlichen Disparitäten stehen im Mittelpunkt einer kürzlich veröffentlichten Studie von Smart Growth America mit dem Namen “Building Better Budgets“, die ausgiebig in einem gerade erschienenen Sonderheft der Government Finance Review diskutiert wurde. Letztere Publikation dokumentiert nochmals das Problem sinkender Einnahmen aus kommunaler Sicht und schlägt Schritte für Gemeinden vor, die ihre Steuerbemessungsgrundlage verwalten und erweitern wollen.

Florida von oben – Foto: Bob Jagendorf @ FlickrCC BY-NC 2.0

Wegen der derzeitigen Berichterstattung über die Haushaltsprobleme von Kommunen ist es nicht verwunderlich, dass einige Stadtverwaltungen einen neuen Blick auf die finanziellen Auswirkungen der Projekte, die sie genehmigen, werfen. Aber es ist immer viel einfacher neue Möglichkeiten zu entdecken, als sie letztendlich anzuwenden. Da die lokale Planung immer öfter in politische Grabenkämpfe zwischen Demokraten und Republikaner hineingezogen wird, ist es vielleicht der beste Weg “dem Geld zu folgen” und somit Aktivisten, die aus sozialen und ökologischen Gründen gegen Zersiedelung kämpfen, und Konservativen, die gegen die Verschwendung von Steuermitteln argumentieren, an einen Tisch zu bekommen.

Dies ist ein Gastartikel von Peter Katz. Wenn auch Sie Interesse haben, hier einen Gastartikel zu veröffentlichen, dann schreiben Sie uns bitte. Aus dem Englischen übersetzt. Wir danken Citiwire.net für die Genehmigung!

Verkehr in 140 Zeichen am 01.08.2013
  • Britische Regierung verbietet das Tragen von Google Glass beim Autofahren – Wired – http://t.co/OTT9wQAvkJ #glass #uk #glassban ->
    Anmerkung Martin Randelhoff:
    Google Glass-Nutzer aus den USA berichten hingegen, dass sie sich mit Google Glass beim Autofahren viel stärker auf die Straße konzentrieren können, da relevante Navigationsinformationen automatisch eingeblendet werden. Natürlich ohne das Sichtfeld einzuschränken. Somit entfällt der Blick zur Mittelkonsole, in oder über der sich meistens das Navigationsgerät befindet.
  • Wenn das Geld fehlt, dann mietet der Staat sich eben eine Autobahn. Bei der #A94 in Bayern ist eh viel möglich! – SZ http://t.co/ToFb4edBBC ->
  • Gute Frage: Sollten Nutzen und Kosten eines Projekts nicht von Projektträgern (eindeutig PRO-Seite) berechnet werden? http://t.co/DsXNZBYTPM ->
  • Grüne wollen Wiener Öffi-Modell für ganz Österreich: Ein Jahr öffentlicher Verkehr in Österreich für 1095 Euro – http://t.co/Dz83dLSJxx ->
    Anmerkung Martin Randelhoff:
    Symbolische Preise lassen sich zwar leichter kommunizieren, sind aber auch viel schwerer zu verändern. Steigende Energiepreise und der Inflationsausgleich für Arbeitnehmer über Lohnerhöhungen müssen irgendwie an den Kunden weitergegeben werden. Außer der Staat ist bereits, das Defizit zu tragen.
  • [In eigener Sache] Zukunft Mobilität und das Leistungsschutzrecht http://t.co/9C1ub7yV2x ->
  • Frankreich: PKW-Neuzulassungen mit +0,9% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/e40dqxaXlJ ->
  • 16.000 Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen – heise online – http://t.co/JgxbschPR0 #elektroauto #elektromobilitaet  ->
  • Die Regionalluftfahrt im deutssprachigen Raum ist seit Jahren stark unter Druck. Wo geht die Reise jetzt hin? – http://t.co/zHFDmT44za ->
  • Spitzenleistung! Für 10 Kilometer Neubaustrecke und 4 Kilometer Tunnel der NBS Raststatt Süd – Karlsruhe brauchen wir “nur” 9 Jahre Bauzeit! ->
  • Wieso Kalifornien Hochgeschwindigkeitszüge braucht: Zwischen San Francisco und L.A. fliegt Delta jetzt stündlich! – http://t.co/zRKuEp51Fl ->
  • Elon Musk erzählt ein bisschen über die Zukunft von Tesla. Unter anderem von dem Plan einen Elektro-Pickup zu bauen -http://t.co/OS9xTnhBDy ->
  • In Weißrussland startet heute auf 815 km Straßennetz das elektronische Mautsystem den kommerziellen Betrieb – http://t.co/eWXu72i9fx ->
  • Spanien: PKW-Neuzulassungen mit +14,8% zum Vorjahresmonat dank einer verlängerten spanischen Abwrackprämie – http://t.co/79kgtnsTXz ->
  • US-Hacker konnten mit einem Macbook einen Toyota Prius fernsteuern. Zwar nur von innen, aber immerhin. – heise – http://t.co/68rTcT80p3 ->
  • Den Republikanern sind Kreisverkehre zu gefährlich. Deswegen soll in Wisconsin jetzt ein Veto-Recht eingeführt werden http://t.co/17lBunTVTj ->
  • Virgin Rail beantragt, auf der West Coast Main Line in Zukunft 215 km/h schnell fahren zu dürfen – Global Rail News – http://t.co/8oYRNCUeLq ->
  • Definitiv eine interessante ethische Frage: Autonome Fahrzeuge und das Vermeiden von Verkehrstoten – Wired – http://t.co/PwXlbBCkWB ->
  • car2go möchte gerne nach New York. Welchen Preis setzt die Stadt nun als Flatrate-Parkgebühr an? Ungefähr 3000$? – http://t.co/S4ZH5fPMEK ->
  • Im US-Bundesstaat Connecticut geht der gesamte Straßenetat für den Ausbau eines drei Meilen Highway-Abschnitts drauf http://t.co/9IpVGOqoj0 ->
  • Für das Be- und Entladen eines Containerschiffs benötigt man Wissen in Physik, Chemie und dem Vorgehen von #Piratenhttp://t.co/Ql8HYdAv7H ->
  • Der ehemalige Bürgermeister von Chicago wird zum Fürsprecher für nachhaltigere Städte – Grist – http://t.co/Z28bHzEwht ->
  • Der neue US-Verkehrsminister Anthony Foxx bezieht erstmals Stellung zu verschiedensten Themen der US-Verkehrspolitik http://t.co/f6SrnT3GKD ->
  • Der neue Bürgermeister Roms plant die lokale Verkehrsrevolution – Reuters – http://t.co/fxO3AnImna ->
  • Der Bau der geplanten 11 km lange Monorail in Delhi verzögert sich. Zuvor möchte man erst noch einmal wählen. – http://t.co/Kf5PmiOihn ->
  • Nach den Protesten: 99 Kilometer neue Busspuren für eine Milliarde Euro sollen die Bevölkerung beruhigen – Reuters – http://t.co/VtEhLr5zKf ->
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Schlußstrich

Autos demokratisieren Lebenschancen.
Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG

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In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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