Artikel zum Thema Schifffahrt
Verkehr in 140 Zeichen am 09. – 11.04.2014
  • #BER könnte Baugenehmigung verlieren, die nur noch bis Ende Oktober 2016 gültig ist. – ZEIT – http://t.co/PJShzbO4e2 ->
  • Hamburg plant (bzw. SPD möchte gerne) neue U-Bahn-Linie U5 mit einer Länge von 28 – 32 km für 3,5 Milliarden. – NDR – http://t.co/CVCQY1abKq ->
  • SPD gibt Stadtbahn wegen massiver Proteste und Klagen von Anwohnern kaum Chancen. – NDR – http://t.co/bFXepIFeLk #HH #hamburg ->
  • MT @DVBAG: Die Stadtbahn am Zelleschen Weg soll schnell gebaut werden. So lautet das Fazit der Bürgerversammlung. http://t.co/uNaBW8Ii5m :-) ->
    Anmerkung Martin Randelhoff:
    In Dresden fordern die Bürger gemeinsam mit dem Verkehrsunternehmen und der lokalen Politik explizit den Ausbau der Stadtbahn. Natürlich gibt es auch hier Bedenken bezüglich Lärm und Anmerkungen hinsichtlich der Routenführung, jedoch wird das Projekt als Ganzes nicht in Frage gestellt. Im Vergleich mit anderen Städten in Deutschland ist dies durchaus ungewöhnlich. Leider… 

  • Urbanisierung in China, das Beispiel Lanzhou. Die Stadt hinter der Mondlandschaft. – NZZ – http://t.co/vI7qXL6xaK #china #urbanisierung ->
  • “Aufruf an unsere Mitbürger in Sachsen die Anlage einer Eisenbahn zwischen Dresden und Leipzig betreffend” von 1833: http://t.co/HPqlYWKoFs ->
  • Die Fahrkarte von Leipzig nach Dresden (3 Std 40 Min) und zurück ohne Gepäck, 2. Klasse, kostete 68 Neugroschen: http://t.co/Py8Cg3klpi ->
  • Brandschutz am Hauptstadtflughafen #BER “hätte nie funktioniert”. – http://t.co/MmjXtToVUv Zum Glück zog man rechtzeitig die Reißleine! ->
  • Bayern nimmt Berufung zurück: Umweltministerium muss unverzüglich wirksamen Luftreinhalteplan für München vorlegen – http://t.co/0wilO4o8mB ->
  • Mein erster Talkshow-Auftritt *schäm* ist hier zu finden: http://t.co/pitnl7HyrQ Unter anderem mit der Frage “Ist Autofahren asozial?” ->
  • [Talk] Das Auto der Zukunft – Eine Reise ins Ungewisse? http://t.co/Ye5fVhq9Km ->
  • Teersände: Das schmutzige Geschäft der Koch-Brüder – Telepolis – http://t.co/7A6FIhJiBn ->
  • DFS will Tower an kleineren Flughäfen schließen und fernüberwachen. Den Anfang machen Saarbrücken, Erfurt und Dresden http://t.co/b086Vy6xij ->
  • Hier noch ein Werbevideo zum Saab Remote Tower: https://t.co/PLhKqTOl6d Die Frage ist: Ist das System gegen Hackerangriffe absolut sicher? ->
  • Solarflieger “Solar Impulse 2″ feiert Weltpremiere. Das Ziel: In 20 Tagen um die Welt. – Clean Technica – http://t.co/JfUTGmmX8c ->
  • Acht von zehn Deutschen leiden darunter, dass sich die Verkehrswege in ihrem Umfeld verschlechtert haben. – SZ – http://t.co/S8vZ9Wpyc4 ->
  • In Sydney wurde die 5,6 km lange und 176 Millionen australische Dollar teure Erweiterung der Stadtbahn eröffnet. – http://t.co/RvtaEXkrNe ->
  • In Oklahoma gab es in den letzten 3 Jahren 109 Erdbeben (> 3,0) Wird sicherlich nicht mit dem Fracking zusammenhängen http://t.co/osC0LTZ7KB ->
  • Paris: RATP möchte bis 2025 alle Busse mit einem Elektroantrieb ausstatten. Zeitnah werden 4500 Busse umgerüstet. http://t.co/WxMAh8URLo ->
  • [Gerücht] Google Now könnte bald erkennen, wenn & wo man sein Auto parkt. Für Vergessliche nützlich, Daten für Google http://t.co/PYg1vpyzcM ->
  • Bundesverkehrsminister Dobrindt: Pkw-Maut ab 01. Januar 2016, Lkw-Maut auf allen Bundesstraßen ab dem 01. Juli 2018. #maut #GroKo ->
  • Flughafen Niederrhein (Weeze): Ryanair will die dortige Basis verkleinern und nur noch sechs statt 9 Flieger stationieren. Vertraglich hat.. ->
  • ..Ryanair für 2014 die Abfertigung von rund 3,3 Mio. Passagieren zugesichert, kann dies aber vermutlich nicht erfüllen. Der Flughafen kommt.. ->
  • ..daher in Schwierigkeiten. Jetzt versucht man mit Grundstückdeals die Liquidität zu sichern, so das intere Protokoll: http://t.co/3z3HZFq2NR ->
  • Der Kreis muss nun ungeplant 3,8 Mio. € für den Kauf bereitstellen, der Flughafen benötigt die Mittel vmtl. schnell. http://t.co/IuhUMENHpd ->
  • “the secret of success of any city in the world is tenacity, persistence, intelligence and a lot of patience.” – http://t.co/3y9kOrksoD ->
  • Neue Prognose: Berliner Flughafen soll 1,1 Milliarden Euro mehr kosten (Gesamtkosten: 5,4 Milliarden Euro) – http://t.co/juSU8u7MMJ #BER ->
  • Baubeginn in Riad: Für 16,3 Milliarden Euro soll in nur fünf Jahren ein ganzes Metrosystem von 65 km Länge entstehen. http://t.co/GqS0QuthC5 ->
  • Wien ändert die Parkplatzstrategie und wird den Bau von Tiefgaragenparkplätzen bei Rückbau an der Öberfläche fördern. http://t.co/xYrJhFVZAk ->
  • In Zürich muss ein FDP-Stadtrat rot-grüne Verkehrspolitik umsetzen und den Autoverkehr um 10 Prozentpunkte eindämmen. http://t.co/suVSDw9WBW ->
  • Der on-demand Lieferdienst WunWun arbeitet in New York nun mit dem Limousinenservice Gett zusammen. Man kann sich Blumen, Kaffee, Essen,… ->
  • ..direkt an seine Limousine liefern lassen. Mal schauen, wann @Blacklane, u.a. in Deutschland nachziehen… http://t.co/iRmC5E3mIY ->
  • Der Autoverleiher Breeze verleiht Autos an #Uber & #Lyft-Fahrer, damit diese als Ridesharing-Anbieter Geld verdienen. http://t.co/scyfZqhFfD ->
  • Neue Studie: Die erste australische Schnellfahrstrecke könnte 40 Jahre früher als geplant und für 30 Mrd. AUD weniger fertiggestellt werden. ->
  • Laut Beyond Zero Emissions (BZE) soll man 1.799 km Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Melbourne und Brisbane bis 2025 errichten können. ->
  • Die Strecke soll laut gemeinsamer Studie von BZE, @DLR_de und der University of Melbourne 84 Mrd. AUD kosten, Regierungsstudie: 114 Mrd. AUD ->
  • Die australische Regierungsstudie geht von einer Fertigstellung der Schnellfahrstrecken frühestens 2065 aus. – http://t.co/gLHZPPAvTf ->
  • Der Bau der neuen Pariser Metrolinie 15 beginnt in sechs Monaten. Die Linie ist Teil des Grand Paris Express. – http://t.co/sZ1Q51DkTt (fr) ->
  • Regio S-Bahn Basel: Markttest zu Stehplatzzonen positiv, zukünftig werden Fahrzeuge mit mehr Stehplätzen beschafft. http://t.co/j1GaySHwGj ->
  • Seit 50 Jahren sprechen Verkehrsfunk-Moderatoren ihre schlechten Botschaften in deutsche Ohren. Das kann lustig sein. http://t.co/FnbkbJ0Atq ->
  • Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat nach dpa-Informationen 485 Mio. EUR für eine neue Schleuse am Nord-Ostsee-Kanal genehmigt. ->
  • Declan Collier, Chef des Flughafens London City, über die Flughafendiskussion: «London City kann Heathrow helfen» http://t.co/qCfz4ENvTn ->
  • Im Jahr 2013 ging der Güterumschlag der Seeschifffahrt um 0,4 % gegenüber dem Vorjahr auf 297,6 Millionen Tonnen zurück. Insbesondere der… ->
  • ..innerdeutsche Verkehr (-3,9%) und die Importe (-2,4%) trugen zum Rückgang bei. Der Containerumschlag wuchs um 1,5% https://t.co/kR2EOy5XZY ->
  • car2go black: Ein Convenience-Angebot für Großstädter – ZEIT Online – http://t.co/xWiFQtiQq2 #carsharing #car2go ->
  • “Entertainment Rape”!! Wildfremde Menschen versuchen im Zug mit einem zu reden, obwohl man im Smartphone hängt! tzz.. http://t.co/SvHl925V4K ->
  • Mittel gegen Interaktion im Zug: «Bitte sprechen Sie mich nicht an, wir sind hier in Zürich und nicht in Istanbul» – http://t.co/SvHl925V4K ->
Verkehr in 140 Zeichen am 25.02.2014
  • Containerschifffahrt: Orderbuch umfasst 474 Schiffe mit rund 3,7 Millionen TEU Tonnage. Das lässt die Frachtraten sicherlich kaum steigen. ->
  • Lange Verzögerungen am Nord-Ostsee-Kanal: Die 20 Kilometer lange Oststrecke könnte “im besten Fall” in zehn Jahren fertig sein. #NOK #SH ->
  • Neuer Umweltminister Österreichs: 250.000 elektrisch angetriebene Fahrzeuge bis 2020 sind unrealistisch. http://t.co/SjvjgiLNZ0 #elektroauto ->
  • Es war absehbar und ist aus US-Studien über “distracted driving” bereits bekannt: Immer mehr Verkehrsunfälle: geschehen wegen der… ->
  • …zunehmenden Smartphone-Nutzung am Steuer. – heise online – http://t.co/oMrMhM6dRo #verkehrssicherheit ->
  • Erfreulich: 7,2 % weniger Todesopfer auf deutschen Straßen im Jahr 2013. 3.340 Menschen kamen 2013 bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben. ->
  • Dies sind 260 Tote weniger als im Jahr 2012. Die Zahl der Verletzten sank um 2,7 % auf rund 374 000 Personen. – https://t.co/Fie53FjWp6 ->
  • Sachsen investiert 90 Millionen in Straßenbau und plant die Umsetzung von 70 Straßenbauprojekten. – MDR – http://t.co/d3h8Q8kqoQ ->
  • EU-Zielvorgaben / Grenzwerte für den Verkehrssektor in der Übersicht http://t.co/CIt7hKWsef ->
  • Der Irak kriegt zehn neue Intercity-Züge von CSR Sifang, Vmax = 160km/h, Kaufpreis: 115 Mio. $ http://t.co/XTrM8H78r7 http://t.co/o8maTlrCOm ->
  • Bitte nachmachen! Sehr intelligente Verknüpfung von Bahnverkehr und Stadt- / Regionalbusverkehr in #Lüneburg. #bahn http://t.co/ApzygZSDwq ->
  • Gute Aufstellung, welche Regionalflughäfen wie von den neuen EU-Subventionsregelungen betroffen sind. – airliners – http://t.co/KKsYq04pw1 ->
  • IBM und Cisco kämpfen um die Vormachtstellung im Urban Data-Geschäft – CNN Money – http://t.co/0PLwApOSGw #bigdata #IBM #Cisco #it ->
  • In den USA überlegt man auf Basis von vehicle2infrastructure-Kommunikation eine fahrleistungsabhängige Maut einzuführen http://t.co/yqWV9Z4PH3 ->
  • USA: Der Ausbau des Bahnstrecke Chicago – Joliet (65 km) von 50 km/h auf 177 km/h kostet 1,5 Mrd. USD. – http://t.co/NDczCZLahQ ->
  • Analysten prognostizieren ein Ende des weltweiten Pkw-Absatzwachstums innerhalb der nächsten Dekade. Jetzt muss sich die Automobilindustrie… ->
  • …an die sich ändernden Umstände anpassen. – http://t.co/Ijnh4MDbmy #peakcar #lesenswert ->
[Verkehrswissen kompakt] Treibhausgasemissionen des Luftverkehrs in der Europäischen Union 1990 – 2011

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Vorläufige Schätzungen der Europäischen Umweltagentur EEA ergeben, dass die Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors im Jahr 2012 um insgesamt 2,3 Prozent zurückgegangen sind. Jedoch nahmen die Treibhausgasemissionen des Luftverkehrs um drei Prozent zu.

Im Jahr 2011 hat der Verkehr (inklusive Luft- und Seeverkehr) insgesamt 25 Prozent aller Treibhausgasemissionen in der EU-28 verursacht. Die Emissionen des Jahres 2011 lagen um 25 Prozent über dem Level des Jahres 1990.

Die Emissionen des Luftverkehrs nahmen zwischen 1990 und 2011 um 94 Prozent zu, die der internationalen Schifffahrt um 48 Prozent. Der Grund für die Zunahme ist vor allem durch die wachsende Zahl an Flugbewegungen im europäischen Luftraum zu erklären.

Das Wachstum ist Folge der Deregulierung im Zeitraum 1987- 1997 und des damit verbundenen Markteintritts zahlreicher Low Cost Carrier wie beispielsweise Ryanair und Easyjet. Insgesamt gab es drei Liberalisierungspakete im EG-Fluglinienverkehr. Das erste Paket vom 01.01.1988 hatte “…den Aufbau eines leistungsstarken und preisgünstigen Luftverkehrsnetzes innerhalb der Gemeinschaft bei gleichzeitiger Eigenwirtschaftlichkeit der Luftfahrtunternehmen unter Wahrung der sozialen Interessen des Luftfahrtpersonals und der Verbesserung der Umweltbedingungen” zum Ziel. Ergebnis waren unter anderem eine vereinfachte Freigabe der Verkehrsrechte für die Neuaufnahme von Flügen und die Möglichkeit unter bestimmten, restriktiven, Bedingungen Flugdienstleistungen zwischen Regionalflughäfen zu erbringen. Weitere Liberalisierungspakete traten am 01.01.1990 und 01.01.1993 in Kraft.

Seit April 1997 ist der europäische Luftverkehrsmarkt vollständig liberalisiert. Seither haben sämtliche Luftverkehrsgesellschaften der Unionsländer das Recht, Linien frei aufzunehmen und wieder einzustellen, Preise frei festzusetzen, Tochtergesellschaften in anderen Ländern zu gründen und Passagiere zwischen zwei Flughäfen des gleichen Staates, der nicht der Staat der Registrierung des Flugzeugs ist, zu befördern (Kabotage).

EUROCONTROL rechnet in den Jahren 2012 bis 2019 mit einer Zunahme der Flugbewegungen in Europa von insgesamt rund 17%, also knapp 3% pro Jahr.

Aufgrund der Höhe, in welcher die Emissionen freigesetzt werden, ist deren Wirkung umso stärker. Wissenschaftliche Schätzungen des Weltklimarates IPCC gehen davon aus, dass die Klimawirkungen des Flugverkehrs zwischen zwei- und viermal höher sind als das ausgestoßene CO2 alleine. Dies ist auf zusätzliche Treibhauseffekte durch Stickoxide, Wasserdampf, Sulfat- und Rußpartikel, Ozon, Kondensstreifen und Zirruswolken zurückzuführen.

Eine Vielzahl weiterer Kennzahlen zu CO2- und Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors in der Europäischen Union mit den zugehörigen Grenzwerten und Richtlinien sind unter diesem Link zu finden.

Quelle: European Environment Agency (2013): A closer look at urban transport, TERM 2013: transport indicators tracking progress towards environmental targets in Europe; Luxemburg: Publications Office of the European Union, 2013, Seite 18

Wenn auch Sie eine interessante Zahl aus dem Bereich Verkehr haben, dann lassen Sie es mich bitte wissen! Vielen Dank!

EU-Zielvorgaben / Grenzwerte für den Verkehrssektor in der Übersicht

Eines der wichtigen Beschäftigungsfelder der EU-Verkehrspolitik ist die Festlegung von Grenzwerten durch neue EU-Rechtsvorschriften, um beispielsweise eine höhere Kraftstoffeffizienz und eine vermehrte Verbreitung alternativer Kraftstoffe zu erreichen. Die verkehrspolitischen Vorhaben haben als Kernziel die Reduktion der klimaschädlichen Treibhausgase des Verkehrssektors (inklusive Luftverkehr, ohne Seeverkehr) um 60 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990.

Zur Erreichung dieses Ziels definiert die Europäische Union in enger Abstimmung mit den Mitgliedsstaaten entsprechende Regelungen und Grenzwerte. Diese mittel- und langfristigen europäischen Mindestziele sollen den Beitrag des Verkehrssektors zur Erfüllung der europäischen Klimaschutzziele unterstützen.

Die EU hat sich für 2020 bindende Klimaschutz- und Energiesparziele gesteckt, um

  • die Treibhausgasemissionen in der EU um mindesens um 20 % im Vergleich zum Niveau von 1990 zu reduzieren;
  • den Anteil der EU am Verbrauch von Energie aus erneuerbaren Energieträgern um 20 % zu steigern;
  • die Energieeffizienz zu steigern, um den Primärenergieverbrauch um 20 % im Vergleich zu den veranschlagten Niveaus zu verringern.

Die EU hat angeboten, bis 2020 ihre Emissionsreduzierung von 20 % auf 30 % unter der Bedingung anzuheben, dass sich auch andere wichtige Wirtschaftsländer verpflichten, einen angemessenen Beitrag zu den globalen Reduzierungsanstrengungen zu leisten.

Auf lange Sicht wird eine noch viel drastischere Reduzierung der weltweiten Emissionen erforderlich sein, um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden. Die EU arbeitet darauf hin, im Rahmen gemeinsamer Anstrengungen, an denen sich auch andere entwickelte Länder beteiligen sollen, die Emissionen in der EU bis 2050 um 80-95 % gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren.

Die Festlegung entsprechender Grenzwerte, welche die Mitgliedsländer der Europäischen Union bei der Erreichung der gesetzten Ziele, unterstützen sollen, werden seit jeher stark diskutiert. So versuchen Lobbyisten eine Verschärfung der Grenzwerte zu vermeiden bzw. abzuschwächen; vielen Umweltorganisationen sind die Pläne wiederum nicht ambitioniert genug. EU-Mitgliedsstaaten wie Deutschland und Frankreich, in denen die Automobilindustrie einen großen Anteil an der Wirtschaftsleistung hat, viele Arbeitnehmer beschäftigt und somit über einen großen Einfluss auf verschiedensten politischen Ebenen verfügt, sind starken Belastungen der Fahrzeugindustrie oft negativ eingestellt. 

Dies zeigte sich beispielsweise bei der Festsetzung neuer CO2-Grenzwerte für Pkw ab dem Jahr 2020:

Wie EurActiv Brüssel erfuhr, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ”fiesen Druck” – so die Worte eines Diplomaten – auf EU-Länder ausgeübt, um die Debatte über die neuen CO2-Vorgaben für Autos abzuwürgen.

[...]

So machten Gerüchte die Runde, wonach Merkel am Abend vor dem Gipfel am 27. Juni dem irischen Premierminister Enda Kenny in einem Telefonat mit Konsequenzen bei künftigen Euro-Rettungsmaßnahmen gedroht habe. Eine Quelle, die namentlich nicht genannt werden will, erzählte EurActiv, dass in diesem Telefonat “mit Bezug auf die aktuelle wirtschaftliche Lage und die Bankenkrise Druck [auf Kenny] ausgeübt wurde”. Andere Quellen berichten, dass Deutschland weiter gegangen sei und nicht nur Irland gedroht habe. 

[...]

Der Beamte behauptet, dass Ungarn allein deshalb Deutschlands Position unterstützt habe, weil die Schließung deutscher Autofabriken in Ungarn angedroht worden sei. Die Niederlande und ein anderes Mitgliedsland hätten ebenfalls Warnungen erhalten, dass künftige BMW-Investitionen in MINI-Fabriken überdacht würden, falls nicht korrekt gestimmt werde.

- EurActiv: “Merkel gegen alle: Neue CO2-Grenzwerte für Autos “schurkenhaft” blockiert” vom 22.07.2013

Neben der europaweiten Festlegung einheitlicher Standards unter Lobbyeinfluss ist auch die Erreichung bzw. das Monitoring der beschlossenen Grenzwerte problematisch. Dies ist jedoch kein EU-spezifisches Problem, sondern betrifft alle Zielwerte, die mittel- bzw. langfristig gelten sollen.

Politikerinnen und Politiker beschließen gerne Ziele, die erst weit in der Zukunft erreicht werden müssen. Gerne wird das Jahr 2030 oder gar erst das Jahr 2050 als Ziel gesetzt. Dieses Vorgehen bringt einige Probleme mit sich.

So müssen die allermeisten PolitikerInnen und Politiker keinerlei Verantwortung übernehmen, falls ein selbst gestecktes Ziel verfehlt werden sollte. Entweder, weil sie nicht mehr in Amt und Würden sind, oder, nach einem Zeitraum von mehreren Jahrzehnten nicht mehr auf dieser Erde weilen. Der Anreiz, ein Ziel wirklich zu erreichen, ist somit nicht vollständig gegeben. Des Weiteren haben lange Zeithorizonte den Nachteil, dass keine unmittelbaren Entscheidungen erforderlich sind. Dies bringt mit sich, dass über einem Zeitraum von zwanzig Jahren, der bereits zur Zielerreichung genutzt werden könnte, die ersten Jahre gerne verschwendet werden. Der Grad an Untätigkeit korreliert zudem gerne mit Wahlterminen.

Es ist daher zu empfehlen, einem langfristigen Ziel eine Art Zielerreichungskorridor mitzugeben. Zusätzlich erscheint es sinnvoll, Zwischenziele im Zwei- bis Drei-Jahres-Takt festzulegen und entsprechende Sondereffekte – wie beispielsweise konjunkturelle Effekte – bei der Bestimmung der Istwerte herauszurechnen. Dies ermöglicht ein weiteres Stück Transparenz gegenüber dem Bürger und macht die Wirkung politischer Umsetzungsarbeit deutlich und vor allem messbar.

Die Reduktionsziele im Bereich Treibhausgasemissionen des Verkehrs können als Beispiel dienen. Diese sind nicht nur für das Jahr 2030 (-20 % auf Basis 2008) und für das Jahr 2050 (-60 % auf Basis 1990) festgesetzt worden, sondern folgen zudem noch einem Zielkorridor. Dieser definiert sich durch Zielwerte, die aller fünf Jahre erreicht werden sollen und linear miteinander verbunden worden sind. Bei dieser Art des Vorgehens sollte jedoch im Hinterkopf behalten werden, dass die Einführung neuer Technologien oder Richtlinien häufig erst zeitlich versetzt Wirkung zeigen. Ein Nichterreichen der Ziele in den ersten Jahren muss daher nicht zwingend bedeuten, dass das Gesamtziel ebenfalls verfehlt wird. (mehr…)

Verkehr in 140 Zeichen am 23. – 27.12.2013
  • Auch Ampeln, Entschuldigung, Lichtsignalanlagen sind Objekte künstlerischen Formats. – http://t.co/6HoZCO0qWW ->
  • Autonome Autos: Autobranche vs. Google – heise online – http://t.co/7NCBtuYh06 ->
  • Forscher haben ein sogenanntes Windschiff entwickelt, dessen Rumpf als Segelfläche dient. – Technology Review – http://t.co/XzMHfFxQa0 ->
  • Der Terror des Teilens – FAZ – http://t.co/kXF6qoZgBg #Carsharing #Uber ->
  • Verdi: Amazon habe am MontagP mind. 600 befristet Beschäftigte gekündigt und das sofortige Verlassen des Geländes verlangt http://t.co/1wiuFBDWgM ->
  • Google und Continental stehen kurz vor einem Deal zu autonomen Fahrzeugsystemen. Evtl. folgt auch noch IBM. – http://t.co/v1fpAy6Bx9 ->
  • Der Bahnkunde als Feind – Kontext Wochenzeitung – http://t.co/fNOTCNrZIa #bahn #bahnreform ->
  • Mehrmals täglich schieben sich Kreuzfahrtschiffe durch Venedig. Ihre Wellen und Emissionen sorgen für ernste Probleme http://t.co/tbtqpgdQoB ->
  • Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) schreibt Bikesharing-Systems aus (mind. 900 Räder, Stammkunden 30 min frei) – http://t.co/lfkjphBpVQ #köln ->
  • Ehemaliger BP-Geologe: Peak Oil ist da und es wird einige Volkswirtschaften extrem hart treffen. – Guardian – http://t.co/ZoP10nbQBS ->
  • Auch die türkische Staatsbahn und ihr Direktor Karaman ist von den Korruptionsermittlungen in der Türkei betroffen. – http://t.co/Ut8ndoWrDf ->
  • Im Oktober 2013 verloren 308 Menschen auf deutschen Straßen ihr Leben (- 7,2 % / 24 Personen zum Vorjahresmonat). – http://t.co/DYOCgD2zLC ->
  • Von vielen vergessen: Die Bedeutung der Seeschifffahrt für unsere Gesellschaft http://t.co/v8J0OcbqzB ->
  • Eine NYCDOT-Studie beschreibt eine neue Methode um den Nutzen von “lebenswerteren” Straßen quantitativ zu beschreiben http://t.co/a8gfyaSeZK ->
  • Der Bau der Schnellfahrstrecke Turin – Lyon (220 km/h) mit dem Mont-Cenis-Basistunnel soll 2014–2015 beginnen. – http://t.co/IWJwiDGJ0y ->
  • Da Frankreich das Projekt nicht als prioritär ansieht, sollte es meinen Informationen zufolge eigentlich Haushaltskürzungen zum Opfer fallen ->
  • Sicherere, leichtere und autonome Fahrzeuge werden effizienter sein. Und das Autofahren noch attraktiver machen. – http://t.co/OuzNpBGMXq ->
  • Radfahrer, die keinen Fahrradhelm tragen, sind deswegen nicht verantwortungslos. – chicago bike advocate http://t.co/kiMDW5xnjS #radverkehr ->
  • Welche Städte sind weltweit führend im Bereich der “nachhaltigen urbanen Mobilität”? – Sustainable Cities Collective http://t.co/LZriPZPY2y ->
  • RT @w_skowronek: @zukunftmobil #radverkehr viele Radfahrer mit und ohne Fahrradhelm sind verantwortungslos, behindertenfeindlich & asozial ->
  • RT @w_skowronek: @zukunftmobil – rasen auf Blindenleitsystemen oder hängen ihr Fahrzeug an Handlauf f. Mobilitätsbehinderte – #radfahrer -… ->
  • .@w_skowronek Ich finde Verallgemeinerungen ja immer ganz toll. Ich glaube, dass der Großteil unserer Gesellschaft durchaus zu Respekt… in reply to w_skowronek ->
  • .@w_skowronek ..und Rücksichtnahme fähig ist. Und wenn man ehrlich ist: Idioten gibt es überall. Sieht man ja auch auf Twitter… ;-) in reply to w_skowronek ->
  • U.S. Energy Information Administration (EIA): 2040 wird nur ein Prozent der abgesetzten Pkw ein Elektroauto sein. – http://t.co/gEovz6JGhI ->
Von vielen vergessen: Die Bedeutung der Seeschifffahrt für unsere Gesellschaft

Foto: Lance Cunningham @ Flickr – CC BY-NC-SA 2.0

Unsere Wirtschaft und Gesellschaft ist in höchstem Maße abhängig vom Handel. Rohstoffe, Industrie- und Konsumgüter werden in allen Teilen des Erdballs gefertigt, abgebaut und verbraucht. Der größte Teil des weltweiten Warenaustauschs wird durch die Handelsschifffahrt geleistet, die mit etwa 98 Prozent zum interkontinentalen und mit 62 Prozent zum innereuropäischen Warenverkehr beiträgt. Nichtsdestotrotz sind wir uns der Bedeutung, welche der Seehandel für uns hat, oftmals nicht bewusst.

Die Autorin Rose George versuchte in ihrem TED-Talk das Bewusstsein für unsere Abhängigkeit von globalen Logistikketten und insbesondere der Seeschifffahrt zu schärfen. 90% des Welthandels werden über die Schifffahrt abgewickelt, das Volumen hat sich seit 1970 vervierfacht.

Die Schifffahrt hat ebenso wie viele andere Verkehrsträger in den vergangenen Jahren eine massive technische Aufrüstung erfahren. Crews mit wenigen Mitgliedern können mit geringem spezifischem Energieverbrauch große Gütermengen über weite Entfernungen transportieren. Die Schifffahrt ist pro Tonnenkilometer extrem effizient, weitaus effizienter als alle anderen Verkehrsträger.

So wie uns die Bedeutung der Schifffahrt für unsere Volkswirtschaft nicht in vollem Umfang bewusst ist, so uninformiert sind wir auch im Bereich der Schifffahrtsemissionen. Denn 15 der größten Schiffe weltweit emittieren in einem Jahr so viele Stickstoffoxide und Schwefeldioxid wie etwa 760 Millionen zugelassene Pkw 1

Rose George gibt eine interessante Einführung in die Welt und die Bedeutung der Seeschifffahrt. Für Logistiker und “Profis” mag es zwar nur wenige neue Erkenntnisse geben, alle anderen können vom 11:23 Minuten langen Vortrag sicherlich profitieren und hoffentlich die Motivation erlangen, sich weiter mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

  1. Lack, D. A., et al. (2009), Particulate emissions from commercial shipping: Chemical, physical, and optical properties, J. Geophys. Res., 114, D00F04, doi:10.1029/2008JD011300. – http://saga.pmel.noaa.gov/publications/pdfs/2009/lack_etal_2009.pdf
Resiliente Infrastrukturen und Städte: Kritikalität und Interdependenzen

Folgender Artikel ist vor dem Hintergrund meiner Referententätigkeit an der TU München (Postgraduelles interdisziplinäres Seminar für die Baureferendare) entstanden und wurde dort entsprechend diskutiert.

Viele Maßnahmen im Bereich der Verkehrsplanung werden häufig vor dem Hintergrund einer höheren Verkehrssicherheit und Internalisierung externer Effekte (Verringerung von Lärm, Luftschadstoffen, etc.) durchgeführt. Einige bestimmte Maßnahmen gehen jedoch darüber hinaus und sichern wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale Strukturen und somit unseren Wohlstand.

Was ist Resilienz?

Der Begriff „Resilienz“ (resilience (engl.) = Spannkraft, Elastizität, Widerstandsfähigkeit; resilire (lat.) =  zurückspringen, abprallen) stammt aus der Psychologie und wurde in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erstmals verwendet. Zu diesem Zeitpunkt bezeichnete Resilienz eine spezielle Eigenschaft von Personen (besonders Kindern), die in ihrer Kindheit Erlebnisse erleiden mussten, unter denen die meisten Menschen zerbrochen wären (z.B. Armut, Flüchtlingssituation, Krieg, alkoholsüchtige oder psychisch erkrankte Eltern), aber dennoch im Erwachsenenalter psychisch unauffällig sind, einen Beruf ausüben und nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen.

Mittlerweile wurde Resilienz als Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen, auch auf Erwachsene erweitert. Resiliente Personen können mit stressigen Situationen besser umgehen, sei es Arbeitsstress oder emotionaler Stress nach einem Trauma, wie etwa Vergewaltigung, dem plötzlichen Verlust nahestehender Angehöriger oder Kriegserlebnissen.

Portierung in den Infrastrukturbereich

Unsere Infrastruktur und das Gesamtverkehrssystem sind zu jeder Zeit Störungen kleinen und großen Ausmaßes ausgesetzt wie zum Beispiel Weichenstörungen oder Unfälle unterschiedlichen Ausmaßes. Insbesondere Wetterextreme wie Sturm, Starkregen, starker Schneefall und große Hitze setzen der Straßen- und Schieneninfrastruktur sowie Luft- und Schifffahrt zu. Der Großteil aller Störungen kann mit einigen Ausnahmen über einen kurzen Zeithorizont behoben werden. Entsprechende klimatische, wirtschaftliche, geopolitische und weitere Entwicklungen machen es jedoch notwendig, auch unser Verkehrsnetz und die Organisation desselben robust und widerstandsfähig gegenüber externen Schockereignissen zu machen.

Laut der “Nationalen Strategie zum Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS)“ des Bundesministeriums des Innern gilt die Verkehrs- und Transportinfrastruktur neben der Energieversorgung, der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie der (Trink-) Wasserversorgung und Abwasserentsorgung als besonders schutzbedürtig. 1 Es stellt sich daher die Frage, ob es nicht sinnvoll ist, im Vorfeld entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um den Ernstfall erst gar nicht entstehen zu lassen oder die Auswirkungen weitestgehend zu minimieren. Mit anderen Worten: Die Infrastruktur resilient zu machen.

In den vergangenen Jahren sind insbesondere die Folgen des Klimawandels auf räumliche und verkehrliche Strukturen untersucht worden. Im Fokus stand insbesondere die Fähigkeit von Städten, nach Extremwetterereignissen möglichst rasch wieder zur Normalität zurückzukehren.

capacity to adapt to stress from hazards and the ability to recover quickly from their impacts

Henstra, D., P. Kovacs, G. McBean, R. Sweeting (2004) 2

Die Funktionsweise einer Stadt, einer Region oder eines ganzen Landes kann jedoch nicht nur durch die Folgen des Klimawandels beeinträchtigt werden, sondern auch durch weitere Einflussparameter. Eine resiliente Gestaltung sollte sich daher nicht ausschließlich an den Folgen des Klimawandels mit den damit einhergehenden Wetterextremen ausrichten, sondern sich auch an anderen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und geopolitischen Entwicklungen wie dem demografischen Wandel, der Rohstoffverfügbarkeit bzw. –abhängigkeit und der Absicherung von Telekommunikations- und Informationsnetzen orientieren.

Die Fähigkeit eines Systems, auf Krisen und Störungen reagieren zu können, sich selbst zu erneuern ohne sich grundlegend zu verändern.

Newman (2009). Resilient Cities: Responding to Peak Oil and Climate Change, Washington.

Die resiliente Ausrichtung der Infrastruktur folgt folglich der Fähigkeit einer konsequenten Veränderung innerhalb des bestehenden Systems als Zweck der Selbsterneuerung. Ziel ist ein Transformationsprozess, der bestehende Strukturen in widerstandsfähige und damit zukunftsweisende Formen überführt 3.

Nach meiner Definition umfasst Resilienz ein „frühzeitiges Identifizieren von Trends und Entwicklungen, welche systembedrohend / systemeinschränkend sein können und die Veränderung von bestehenden und potenziell bedrohter Strukturen hinsichtlich einer maximalen Widerstandsfähigkeit (Autarkie, Redundanz, Auswirkungsminimierung, schnellstmögliche Wiederherstellung der Systemkapazität) unter der Prämisse Bestehendes zu verbessern und nicht vollkommen zu ersetzen. Die Sicherung der Infrastruktur erfolgt proaktiv und dient der Sicherung von Wohlstand sowie wirtschaftlichen, sozialen, gesellschaftlichen und politischen Strukturen.“

Wirkungsgefüge von Resilienz zwischen Ereignisvermeidung, Schadensminimierung und schnellstmöglicher Wiederherstellung der Systemkapazität; Grafik: eigene Darstellung nach Withanaarachchi et al. (o.J.): Building resilience of transport infrastructure through better land use planning

(mehr…)

  1. Bundesministerium des Innern (BMI) (2009): Nationale Strategie zum Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS‐Strategie).
  2. Henstra, D., P. Kovacs, G. McBean, R. Sweeting (2004) Background Paper on Disaster; Resilient Cities, prepared by the Institute for Catastrophic Loss Reduction for Infrastructure Canada
  3. vgl. Initiative für Raum und Resilienz (2011), Weimar – http://www.uni-weimar.de/projekte/irur/index.php/2011-08-24-15-46-12/ziele-a-forschungsgegenstaende.
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Schlußstrich

Wir sind an einem kritischen Punkt angekommen. Einerseits erfordert das wirtschaftliche und gesellschaftliche Umfeld zunehmend ein extremes Maß an Mobilität – kaum noch jemand findet seine spezifischen Vorlieben für Job oder Sexualpartner an einem einzigen Ort befriedigt. Andererseits aber ist Mobilität immer noch dermassen unpraktisch, dass viele sich seufzend ins Kompromissdorf zurückziehen, irgendjemanden heiraten und nur noch mit dem Hund rausgehen. Das Grundproblem: Die Lebensqualität im Unterwegszustand ist unerträglich niedrig. (Wer das bestreitet, soll mal versuchen, auf Flughafensitzen zu schlafen, egal mit wem.)
Aleks Scholz | Riesenmaschine.de am 24.10.2008

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In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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