Artikel zum Thema Stadt der Zukunft
Verkehr in 140 Zeichen am 05. – 11.10.2013
Groningen: Die wahre Fahrradhauptstadt

Die Planung unserer Verkehrsnetze und anderer Infrastrukturen ist eine auf lange Frist angelegte Angelegenheit. Die Planungen der vergangenen Jahrzehnte haben unsere Städte geprägt. Ebenso werden heute getroffene Entscheidungen die Stadt der Zukunft nachhaltig beeinflussen.

Die Förderung des Radverkehrs ist ebenfalls eine lang dauernde Unternehmung. Zwar mögen bereits nach wenigen Jahren erste positive Effekte wie die Zunahme des Radverkehrsanteils am Berufsverkehr oder eine steigende Zahl radelnder Schüler messbar sein, eine grundlegende Neuorganisation des städtischen Verkehrs benötigt jedoch seine Zeit.

In Groningen, einer Stadt im Nordosten der Niederlande (75 km westlich von Leer (Ostfriesland)) mit knapp unter 200.000 Einwohnern, hat eine linksorientierte Regierung im Jahr 1977 das Zentrum in vier Sektoren unterteilt. Nach dem Prinzip der “gefilterten Durchlässigkeit” 1 wird der nicht-motorisierte Verkehr gefördert und der motorisierte Verkehr “herausgefiltert”, indem direkte Verbindungen zwischen den Sektoren nicht möglich sind. Stattdessen müssen Autofahrer aus dem Sektor herausfahren und den vierspurigen Ringweg nutzen, der die Innenstadt umgibt.

Prinzip der gefilterten Durchlässigkeit im Innenstadtbereich Groningens, Umweg für den MIV – Grafik: Streetfilms

Durch den Umweg erhöht sich die Fahrzeit für den motorisierten Individualverkehr signifikant, Fuß- und Radverkehr profitieren von den direkten Verbindungen durch die Innenstadt und werden beschleunigt. Durch die Bündelung des Verkehrs sinkt zudem die Lärmbelästigung für die Anwohner (-> logarithmischer Aufbau der Dezimalskala). Anfängliche Proteste von Händlern und Gewerbetreibenden haben sich relativ schnell gelegt.

Durch die “gefilterte Durchlässigkeit” wurde das Fahrrad das mit Abstand schnellste, bequemste und günstigste Verkehrsmittel in Groningen. Dies schlägt sich unter anderem in einem Radverkehrsanteil von 50 Prozent – im Innenstadtbereich sogar über 60 Prozent – nieder. Jeder Einwohner Groningens legt im Schnitt zehn Wege in der Woche mit dem Fahrrad zurück (1,4 Wege pro Tag). Mit Einbeziehung des Umlandes beträgt der Radverkehrsanteil immerhin noch 30 Prozent.

Auch die Verknüpfung mit dem öffentlichen Verkehr ÖPNV-Anteil nur 5%), das öffentliche Fahrradverleihsystem, die Fahrradabstellanlagen am Bahnhof und in der Stadt dienen als gutes Beispiel für andere Städte. Und auch Ikea bietet spezielle Abstellflächen für Mitarbeiter und Cargobikes für seine Kunden an, um Möbel mit dem Fahrrad nach Hause transportieren zu können.

Die Probleme, die mit dem hohen Radverkehrsaufkommen entstanden sind, sollen jedoch nicht verschwiegen werden:

Groningen ist mit 50.000 Studierenden eine Studentenstadt. Die Radwege zur Universität sind daher mit bis zu 20.000 Radfahrten / Tag so stark überlastet, dass Alternativrouten ausgewiesen werden müssen. Einzelhändler, die sich entlang der Radwege angesiedelt haben, fürchten nun, dass die fahrradfahrende Kundschaft auf andere Routen gedrängt wird und den Geschäften fernbleibt.

Ein weiteres Problem ist das Abstellen der vielen Fahrräder am Hauptbahnhof sowie in der Innenstadt. Vor vielen Geschäften stehen teilweise so viele Fahrräder, dass fast kein Durchkommen mehr ist. Zudem wird es immer mehr zur Herausforderung, sein Fahrrad in der Menge der Räder zu finden.

Streetfilms hat in einem 15:36 Minuten langen Film den Radverkehr in Groningen mit all seinen Vorteilen, aber auch den Herausforderungen, dokumentiert. Ansehenswert!

  1. siehe auch MELIA, S., 2007. Eco Town Mobility. Town and Country Planning, November. und MELIA, S. 2008. Neighbourhoods Should be Made Permeable for Walking and Cycling But Not Cars. Local Transport Today, 21.01.2008
Verkehr in 140 Zeichen vom 31.01. – 03.02.2013
  • Der frühere Vorstandschef des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport, Wilhelm Bender, soll neuer Chef des Berliner Großflughafens werden.
  • Bombardier und die TU Dresden verlängern ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Eisenbahnforschung um fünf Jahre – http://bit.ly/12bOc0j
  • Shell wegen Umweltverschmutzung in Nigeria verurteilt. Allerdings ist das Urteil verbesserungswürdig. – Telepolis - http://bit.ly/12bPdp1
  • Car Symposium in Bochum: Das fahrerlose Auto kommt schnell, das Elektroauto eher langsam – carIT - http://bit.ly/VvyrvO
  • EuGH: Mehr Rechte für Passagiere bei Flugausfällen – Tagesschau – http://bit.ly/11jEj0g
  • Kretschmann kann oder will die Chancen zum Ausstieg aus Stuttgart 21 nicht nutzen. – Nachdenkseiten - http://bit.ly/11jJmOl  #s21
  • Indonesische Fluggesellschaft Batavia Air am Ende – AeroTELEGRAPH - http://bit.ly/VvW5s0
  • Neue Untersuchung: Pendler, die mit dem Rad zur Arbeit fahren, sind am glücklichsten – BikePortland - http://bit.ly/WCw23R
  • Franken-Sachsen-Express: Bislang hat die DB die Direktverbindung als IRE eigenwirtschaftlich betrieben (alle 2h, dazwischen ein bestellter RE mit gleichem Laufweg).
  • Bayern möchte sich nun finanziell am IRE beteiligen, Sachsens Zustimmung steht noch aus. SPNV in Sachsen ist aber auch etwas problematisch.
  • Google startet die Seite “Google Automotive” auf Google+ mit Informationen zu autonomen Fahrzeugflotte Googles: http://j.mp/YmfOuP
  • Japan: PKW-Verkäufe mit -13,6% zum Vormonat – Querschüsse - http://bit.ly/UIKmrb
  • Die Suche nach der am schlimmsten gestalteten Kreuzung in den USA geht weiter – Streetsblog Capitol Hill - http://bit.ly/YnZbyZ
  • MOBIL-Städtevergleich: Berlin ist die autofreundlichste Stadt Deutschlands. Wegen der vielen Alternativen. http://j.mp/YICQ2R
  • Airbus hat nach eigenen Angaben einen Plan für den A350 entwickelt, wenn Probleme mit den Batterien auftreten sollten - http://j.mp/VEnNDc
  • Daimler beteiligt sich mit zwölf Prozent an Beijing Automotive (kurz: BAIC, fünftgrößter Automobilproduzenten Chinas) - http://j.mp/VEpiBk
  • Heidelberg führt Kaufprämie in Höhe von 1.000 Euro für Elektro- und Erdgasfahrzeuge ein – PM Heidelberg - http://j.mp/VEpwZ8  #elektroauto
  • Germania will innerdeutsche Flugstrecken von OLT übernehmen. Nur welche und womit? B737-700 und A319 sind zu groß. - http://bit.ly/Vvhgsr
  • Staatssekretär Roland Werner wirbt in Brüssel für Bahn-Neubaustrecke Dresden-Prag durch das Erzgebirge – PM Sachsen – http://j.mp/12iHi9m
  • Neuer Vorschlag zur Lösung des Londoner Flughafenproblems: Vier Flughäfen statt eines einzelnen Mega-Airports - http://j.mp/12iIaek
  • Britische Kommunen und Landkreise machen sich bereits heute Gedanken über ihre Verkehrssysteme, wenn HS2 eröffnet wird – http://j.mp/X3EqYi
  • USA: Total Light Vehicle Sales mit +14,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat – Querschüsse - http://bit.ly/X497g9
  • Rechtskonservative Partei Ungarns: Der Klau von Oberleitungen soll als terroristischer Akt gelten – Politics.hu - http://j.mp/VxJClX
  • Big Data: Die Welt als Forschungslabor – Netzökonomie-Blog – http://bit.ly/WH0jyw
  • [Video zum Wochenende] Die Rolle der Straßenbahn in der Stadt der Zukunft http://j.mp/11iqgsJ
  • Niederlande: PKW-Neuzulassungen mit -31,5% zum Vormonat – Querschüsse - http://bit.ly/XC6kL7
[Video zum Wochenende] Die Rolle der Straßenbahn in der Stadt der Zukunft

Im Januar 2011 hat Harald Jahn, Straßenbahnenthusiast aus Wien, bei der Agenda 21 plus einen Vortrag über die Zukunft der Städte und die Rolle der Straßenbahn am Fallbeispiel Frankreich gehalten. In den vergangenen Jahren hat die Straßenbahn bzw. Stadtbahn insbesondere in Frankreich eine Renaissance gefeiert.

Straßenbahn in Straßburg – Foto: Maximilian Dörrbecker @ Wikimedia CommonsCC BY-SA 2.5+

In den Jahren 1986 – 1997 und im Jahr 2006 wurde der Bau neuer Straßenbahnstrecken staatlich gefördert. In den vergangenen Jahrzehnten wurden neue Straßenbahnnetze unter anderem in Grenoble, Nantes, Bordeaux und Strasbourg neu eröffnet. Seit 1992 gibt es auch im Großraum Paris wieder eine Straßenbahn, das zurzeit nur aus Einzelstrecken bestehende “Netz” soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. Mittlerweile gibt es in fast allen französischen Großstädten wieder eine Straßenbahn.

(Videoempfehlung via Patrick S.)

[Programmhinweis] DRadio Wissen Onlinetalk über die Zukunft der Mobilität

Ein kleiner Programmhinweis für den morgigen Samstag, den 26.01.2013. Ich habe ab 11:00 Uhr mit Daniel Fiene und Herrn Pähler im Onlinetalk bei DRadio Wissen über heutige und zukünftige Trends, Herausforderungen und Chancen im Bereich Mobilität gesprochen. Eine Aufzeichnung des Gesprächs ist hier zu finden.

Ich stand im Radiostudio Vier des MDR Landesfunkhauses Dresden, Daniel Fiene und Herr Pähler in Köln

Die Sendung dauerte etwa 55 Minuten. Wir hatten also ausreichend Zeit, das Thema intensiv zu diskutieren. Ich hatte selbst keine Ahnung über die konkreten Gesprächsthemen und musste mich einfach überraschen lassen, in welche Richtung sich das Gespräch entwickelt. Unterhalten haben wir uns über alle wichtigen Verkehrsträger. Die Bereiche Radverkehr, Straßénverkehr, Schienenverkehr, Luftverkehr und sogar der Weltraumtourismus wurden abgedeckt. Ich muss allerdings zugeben, dass ich beim letzten Thema nicht wirklich viel Ahnung hatte und das in diesem Blog normalerweise nur eine minimale Rolle spielt. Ist eben zu “abgehoben”. ;-)

Um die angeschnittenen Themen ein wenig weiter zu vertiefen, empfehle ich folgende Artikel:

Wer Themenvorschläge, Fragen oder Anregungen hat, kann gerne immer einen Kommentar abgeben oder mir eine Mail schreiben.

DRadio Wissen wird ausschließlich digital über den Digitalradio-Standard DAB+, Kabel, Satellit und im Internet als Livestream in verschiedenen Formaten ausgestrahlt. Der Livestream ist hier zu finden.

Wer möchte, kann das Gespräch auch noch im Nachhinein als Podcast hören.

[Open Data] Singapurs Taxis werden intelligent

Dieser Artikel wurde von Roger Wood verfasst und mit freundlicher Genehmigung von Thisbigcity übernommen. Er ist auch in Englisch und traditionellem Chinesisch verfügbar.

Die Verwaltung des südostasiatischen Stadtstaats Singapur sammelt eine große Menge Daten mit Hilfe von stationären und mobilen Sensoren, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. In Zusammenarbeit mit der Singapore-MIT Alliance for Research and Technology (SMART) hat die Stadt eine offene Plattform für Drittanwendungen geschaffen, die GPS-Daten von Taxis zugänglich macht, aufbereitet und kategorisiert.

Die Wissenschaftler des SMART veröffentlichen eine Vielzahl von fesselnden Datenvisualisierungen, die Singapur bei der Selbstorganisation helfen. Die Visualisierungen werden oftmals als Feedback-Kreislauf zwischen Menschen, ihren Aktionen und der Stadt beschrieben. Praktische Anwendungen dieser Daten lassen sich beispielsweise im Bereich der Straßenplanung finden, die mithilfe der Daten genauer und effektiver erfolgen kann. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Vielzahl von Smartphone-Anwendungen, welche die Bestellung eines Taxis massiv vereinfachen.

Durch die Schaffung einer Open Software-Plattform wurde Anwendungsentwicklern wiederum die Möglichkeit gegeben, die Geometrie des Taxiverkehr zu nutzen, um bessere und intelligentere Taxiangebote schaffen zu können (dazu später mehr). Dieser Kreislauf von Daten, Anwendungen und Informationen könnte in einigen Jahren ein Grundstein für die fahrerlose Navigation werden.

Die Mathematik des Taxiverkehrs

Die Geometrie des Taxiverkehrs (Taxicab Geometry) ist eine Form der Geometrie, in der die Entfernung zwischen zwei Punkten A und B die Summe der absoluten Differenzen ihrer Koordinaten ist und nicht wie in der euklidischen Geometrie die Länge einer Strecke von A nach B.

Taxicab Geometry lässt sich durch die folgende Formel ausdrücken:

AP+PB= |x2-x1| + |y2-y1|

Die Geometrie des Taxiverkehrs

Während in der euklidischen Geometrie nur ein Liniensegment einer bestimmten Länge gibt, existieren in der Taxi-Geometrie mehrere Liniensegmente einer bestimmten Länge. Das Raster stellt ein Straßennetz dar, in dem der Taxifahrer navigieren muss. Es ist bemerkenswert, dass der Taxifahrer - beginnend am Punkt A – verschiedene Wege der exakt gleichen Länge nehmen kann und sich kontinuierlich dem Zielpunkt B annähert. Unterschiedliche Wege zum selben Zielpunkt können durchaus dieselbe Länge haben, die als sogenannte Taxi-Linie bzw. T-Linie bezeichnet wird. Die Abbildung auf der rechten Seite zeigt ein Beispiel von äquidistanten T-Linien, die unter anderem für die Berechnungen von Taxi Apps verwendet werden.

Links: Punkt-zu-Punkt-Verbindung, Rechts: Drei T-Linien derselben Länge führen von A nach B

Singapur fördert analytische Ansätze, die Unterstützung bei der Koordinierung von über 23.000 Taxis, die im Durchschnitt täglich 588.632 Fahrten durchführen, leisten. Diese Unternehmen sammeln, berechnen und arbeiten Echtzeitdaten des Taxiverkehrs auf, sodass die Bevölkerung und die Unternehmen Taxis in Abhängigkeit der jeweiligen Verkehrslage am effizientesten nutzen können. Sie helfen beispielsweise bei der Beantwortung der Frage, wie lange es dauern wird, bis man von zu Hause aus zu einem anderen Ziel gelangt ist.

Eine Forschergruppe des SMART hat sogar eine dynamische isochrone Karte entwickelt, die über dreidimensionale Formen den Betrachter in kürzester Zeit über die Fahrzeit von einem Punkt zu einem anderen Punkt innerhalb Singapurs in Abhängigkeit der jeweiligen Stunde und des jeweiligen Tages informiert. 

Isochrone Karte des Verkehrs in Singapur – MIT Senseable Lab

Diese isochrone Karte und andere Anwendungen können bald von Taxiunternehmen verwendet werden, um Taxis in Gebiete mit erhöhtem Bedarf zu disponieren. Die jeweiligen Mehrbedarfe können in Abhängigkeit von Veranstaltungen oder auch der Wetterlage ermittelt werden.

Singapur + Google = eine fahrerlose Zukunft

Googles Mission ist es, alle weltweit verfügbaren Informationen zu organisieren und Navigationsinformationen sind eindeutig ein Teil dieses Vorhabens. Google investiert auch Unsummen in die Entwicklung von künstlicher Intelligenz, die essenziell für eine fahrerlose Zukunft ist.

In Zusammenarbeit mit dem Artificial Intelligence Stanford University Laboratory leitet Sebastian Thrun (mittlerweile bei Google) ein Projekt, in dem Autos mit einer Kombination von Sensoren, Kameras und Laser-Scannern einen “Sinn” entwickeln sollen, der weit über die menschlichen Fähigkeiten hinausgeht.

Um dieses Ziel zu erreichen, umfasst Googles Vision, dass Menschen beim Autofahren ständig Daten auf bestimmten Routen sammeln. Ich glaube, dass das nur die eine Hälfte des Puzzles ist, die gelöst werden muss, um die Effizienz unserer automobilen Fortbewegung zu steigern. Meine Hypothese ist, dass wenn das intelligente Auto mit einem intelligenten Netz von Ampeln, Mautstellen und digitaler Beschilderung kommuniziert, die Rate des akkumulierten Wissens viel schneller wachsen wird. Da immer mehr intelligente Fahrzeuge immer mehr Daten in das Netz übertragen, wird die Intelligenz des Netzes exponentiell wachsen. Da dieses übergeordnete Netz immer mehr über das Verhalten der Verkehrsteilnehmer lernt, kann es autonomen Fahrzeugen intelligentere Anweisungen geben und so die Einflüsse der “Taxi-Geometrie” vergrößern.

Sobald die Intelligenz des Verkehrsnetzes und der Fahrzeuge exponentiell wächst, wird die Kommunikation mit dem Menschen, was gerade los ist, nuancierter werden und wird werden die Möglichkeit erhalten mit der Stadt und dem Fahrzeug wie mit einem Taxifahrer zu sprechen.

Mit freundlicher Genehmigung von This Big City.

[Video zum Wochenende] Globaler Verkehr im Wandel der Zeit

Im Jahr 1850 hat die Reise von London nach Mumbai noch zwei Monate gedauert, 50 Jahre später nur noch drei Wochen, 1950 noch 14 Stunden und heutzutage reichen neun Flugstunden für die 7.203 Kilometer (Luftlinie) lange Strecke. Alleine dieses Beispiel zeigt recht gut, wie wir heute mit Entfernungen umgehen und welche Bedeutung diese noch für uns haben. 

Arte hat vor dem Hintergrund des weltweiten Bevölkerungswachstums, der zunehmenden Verstädterung und des Wirtschaftswachstums betrachtet, wie sich der globale Verkehr in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat und in den nächsten Jahrzehnten weiter entwickeln wird. Diese wachsende Nachfrage nach Transport hat positive und negative Auswirkungen auf unser aller Leben. Es ist für uns heute viel einfacher geworden tausende Kilometer zurückzulegen. Gleichzeitig aber werden die täglichen zehn Kilometer Weg zur Arbeitsstelle oder Schule immer mühsamer. Stau, Lärm und Abgase beeinträchtigen unsere Lebensqualität und unsere Gesundheit, die Möglichkeit des gegenseitigen Austauschs und Kennenlernens erweitert unseren Wissenshorizont und sorgt für gegenseitiges Verständnis und ein friedlicheres Zusammenleben der Völker.

PS: Prüfungsphase vorbei. Hiermit melde ich mich zurück. Da ich dieses Jahr keinen Urlaub mache, wird der “Normalbetrieb” nun wieder aufgenommen.

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Schlußstrich

Verkehrsverlagerung auf die Schiene wird auch künftig in die Sackgasse führen; wir brauchen keine Schienenvorrangpolitik.
Oliver Wittke, ehemaliger Verkehrsminister in NRW (CDU) im Juli 2008

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In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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