Artikel zum Thema Verkehrssicherheit
[Copenhagenize Urban Index] Die fahrradfreundlichsten Städte 2013

Das dänische Radverkehrs-Beratungsunternehmen Copenhagenize.eu, das aus dem sehr zu empfehlenden Blog Copenhagenize.com hervorgegangen ist, bewertet im Copenhagenize Index die radfreundlichsten Großstädte weltweit. (Liste der 20 radfreundlichsten (Groß-)Städte auf der Welt für das Jahr 2011)

Copenhagenize Index 2013Der Copenhagenize Index vergibt Noten an Städte, für ihre Bemühungen das Fahrrad als akzeptierte und praktische Verkehrsform zu etablieren. Das Interesse, das Fahrrad als ernst zu nehmende Verkehrsart in den Städten zu haben, ist weltweit ungebrochen. Jede Stadt auf der Welt war auf die eine oder andere Weise fahrradfreundlich, bis Verkehrsplaner und Verkehrsingenieure in den sechziger Jahren mit dem Umbau der Städte hin zu autofreundlichen Strukturen begonnen haben und Radfahrer, Fußgänger und Nutzer des ÖPNV zu drittklassigen Bürgern degradierten. Die Zeiten haben sich zum Glück geändert.

Viele Städte auf der Welt stellen sich der Herausforderung eines veränderten Mobilitätsbewusstseins und versuchen durch Maßnahmen in den Bereichen , Politik, , etc. auf Basis bestehender Strukturen umzusetzen, um Städte fahrradfreundlicher und damit lebenswerter zu machen.

Der Copenhagenize Index bewertet diese Maßnahmen mit 0 und 4 Punkten in 13 verschiedenen Kategorien. Darüber hinaus werden maximal 12 Bonuspunkte für besonders beeindruckende Anstrengungen oder Ergebnisse vergeben. Insgesamt können 64 Punkte erreicht werden. Das Ergebnis wird als Prozentsatz ausgewiesen (100 Prozent = 64 Punkte).

Bonuspunkte drücken vor allem den politischen Willen zu in Radverkehrsinfrastruktur aus. Als Beispiel können hier Radverkehrspläne und geplante Maßnahmen dienen, die noch in der Konzeptionsphase sind und im nächsten Copenhagenize Index einen Effekt auf die Wertung haben werden.

Ein Beispiel für die Vergabe von Bonuspunkten ist die belgische Stadt . Die Gewinner der Kommunalwahl haben im Wahlkampf den Bau von 100 Kilometern neuen Radwegen versprochen und dafür Bonuspunkte erhalten. Da dieses Versprechen bis zur Kommunalwahl 2012 eingelöst wurde, erhält neben zusätzlichen Bonuspunkten einen höheren Basiswert für Infrastruktur.

Auf den vorderen Plätzen finden sich auch dieses Jahr drei niederländische Städte, die vor allem von ihrer guten Infrastruktur und den Maßnahmen der Vergangenheit profitieren. Aber auch andere Länder holen Schritt für Schritt auf. 

Erstmals finden sich drei französische Städte in den Top 20. Ein Zeichen, dass sehr starke Fortschritte im Bereich zu verzeichnen hat. Drei deutsche und zwei japanische Städte sind ebenfalls weiterhin im Ranking vertreten und festigen den Ruf als Fahrradnationen hinter den Niederlanden und .

Copenhagenize Index 2013

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Verkehr in 140 Zeichen am 27. – 31.03.2013
Verkehr in 140 Zeichen am 24.03.2013
  • beschleunigt die Elektrifizierung des Schienennetzes und baut eine neue Schnellfahrstrecke Odense-Middelfart http://t.co/sk4IuEHbvF ->
  • “traffic hinders Swedens environmental ambitions. Car dependency must be reduced and cities adapt 2 reduced traffic.” http://t.co/pgjYTXqSjs ->
  • Der Chef der Berliner Flughäfen, Hartmut , will die Offenhaltung Tegels nach der Eröffnung des #BER aus Kapazitätsgründen prüfen. ->
  • Interessante Ergebnisse der (n = 2.001): 12% sind mit Berliner Fußwegen sehr zufrieden und 42% zufrieden. ->
  • Große Probleme gibt es jedoch mit der Sauberkeit (28% verbesserungswürdig), dem Winterdienst (23%), der Beleuchtung (21%) und Schäden (20%). ->
  • Problematisch ist auch das Sicherheitsempfinden: 54% haben Probleme mit Radfahrern auf Gehwegen, 49% fürchten unbeleuchtete Abschnitte. ->
  • 42% fühlen sich an schlecht einsehbaren Stellen unwohl und 32% fürchten Radler auf Radwegen, die an Gehwege angrenzen. 30% -> Abbiegende Fzg ->
  • 28% fühlen sich unsicher beim Überqueren von Straßen ohne Querungshilfen und 26% stören auf dem Gehweg parkende Autos. #Berlin #fussgaenger ->
  • Die Ergebnisse der ersten Fußgängerbefragung in Berlin können hier eingesehen werden: http://t.co/TFCFrWcvW7 ->
  • Interessantes Interview, aber gefühlt komische Fragen: “Die #Schweiz ist eines der langsamsten Bahnländer” http://t.co/Z86cnLvQx0 #bahn #sbb ->
  • Opel-Belegschaft will nicht für die Autokrise zahlen – Telepolis – http://t.co/T1n1q87vYj ->
  • Boeing plant in Kürze Boeing 787 Dreamliner-Testflüge mit neuem Batteriesystem – Airwise – http://t.co/6HHqfaILbQ ->
  • US-Städte ohne Highways. Gilt aber auch für Deutschland: Städte ohne Stadtautobahnen – Next City – http://t.co/NqzL99wocr ->
  • [Video zum Wochenende] Der Bau des größten Schiffes der Welt. In 76 Sekunden. http://t.co/hhUuHSUZbG ->
  • Die Fusion von und Süd ist wegen mangelnder Einigung auf ein Übernahmemodell geplatzt. – http://t.co/V2hvXlzMe8 ->
  • ADV besorgt um Regionalairports – airliners – http://t.co/vs4fSHcxfS ->
  • Ramsauer kündigt Kostensteigerungen beim Bau der mit „“ verbundenen Schnellfahrstrecke Wendlingen-Ulm an. #s21 #bahn ->
  • Ramsauer hält es zudem für ausgeschlossen, den Berliner Flughafen Tegel nach Fertigstellung des neuen Flughafens #BER in Betrieb zu halten. ->
  • Langfristig sieht Ramsauer die Notwendigkeit für eine Maut für Fahrzeuge unter 12 Tonnen Gewicht, also auch Pkw. – http://t.co/tVdxjVkgzv ->
Verkehr in 140 Zeichen am 22./23.03.2013
  • Jede dritte Regionalairline stirbt, in den letzten fünf Jahren verschwanden 65 Anbieter – aeroTELEGRAPH – http://t.co/GH8Oov4PFj ->
  • Ein BASt-Großversuch zeigt, dass Tempokontrollen und zusätzliche Überholstreifen Landstraßen sicherer machen – ZEIT – http://t.co/44Er0npuUw ->
  • Spanische Radfahraktivisten bitten wegen der drohenden Radhelmpflicht in verschiedenen Botschaften um Asyl – http://t.co/U2ecKuvRAV ->
  • Deutsche Bahn/Stuttgart 21: Land bereit zur Zahlung für Filderbahnhof – Eurailpress – http://t.co/M6KqfMfM4t ->
  • Die Deutsche #Bahn AG zahlt an den Bund eine Dividende in Höhe von 525 Mio. EUR. ->
  • Debatte um -Tegel geht weiter – airliners – http://t.co/o42fHLazl0 #BER #TXL ->
  • Forscher Gerstengarbe vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung: “Mit einer Öko-Diktatur kämen wir nicht weiter” http://t.co/mLDbdfuc3Y ->
  • Bahnstrom bleibt vorerst bei EEG-Umlage begünstigt, bis Mai soll eine endgültige Lösung des Problems erarbeitet werden. #energiewende #bahn ->
  • Designvorschlag aus London: Ein Lkw, der das Risiko eines Unfalls mit Radfahrern weitestgehend minimiert – LCC – http://t.co/4cqS46nXHo ->
  • Hochgeschwindigkeitszüge als wirtschaftlicher Impuls für zweitrangige Städte – Atlantic Cities – http://t.co/nwOdAxxWwm #hsr #hgv ->
  • Neue Untersuchung: CO2-Reduktionsziele der EU bis zum Jahr 2020 werden Autofahrern Geld sparen – Green Car Congress – http://t.co/yysbyN3X8t ->
  • Der Traum der kontrollierten Automobilisierung – Telepolis – http://t.co/xAkEcCZLuG ->
  • Rheinland-Pfalz gegen überlange Güterzüge (>740 Meter) im Mittelrheintal – SWR – http://t.co/pb9bWc1LWU ->
  • : Grundstücke in Nähe einer ÖPNV-Linie haben sich im Wert besser entwickelt als Grundstücke ohne ÖPNV-Anschluss – http://t.co/YpGXsleCha ->
  • Tolle Untersuchung: Charterpassagiete fliegen selten, machen mehr Fehler und sind daher teurer – aeroTELEGRAPH – http://t.co/U2tXraCap6 ->
  • Zur Ankurbelung der Wirtschaft beschließt Ohio 1,5 Milliarden Dollar Verkehrsinfrastrukturinvestitionen – http://t.co/97cHEBwMee ->
  • Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Seehäfen fordert den von Weser, Ems und Jade – NDR – http://t.co/HDtYxnEFBf #hafenwirtschaft ->
  • Ich finde das Ergebnis komisch. Deutsche Umwelthilfe fordert wirksame Abgasreinigung für den “Luftverpester” Stadtbus http://t.co/TZCzeGLW4q ->
  • Die Nutzungsdauer eines Busses beträgt 12-14 Jahre. Neu angeschaffte Busse haben alle EURO V / VI oder EEV-Motoren. Die Zeit löst das Prob. ->
  • Die Motoren und Getriebe sind zudem sehr gut auf den Stadtverkehr abgestimmt. Eine Umrüstung ist finanziell eindeutig reine Utopie. ->
  • Aber natürlich kann man gerne über die Busförderung diskutieren. Die DUH-Betrachtung eines einzelnen Parameters hilft jedoch nicht. ->
  • Chinesische Regierung beschließt strenge Kraftstoffeffizienzwerte (5l / 100km) für die heimische Automobilindustrie – http://t.co/UXVv4LqXhS ->
  • Kraftstofftechnisch optimierter Lkw benötigt 54 Prozent weniger Diesel als ein konventioneller Sattelzug – TreeHugger http://t.co/aeZB5DHDrr ->
  • Die Arbeiten am Flughafen Berlin Brandenburg #BER werden vermutlich im August wieder aufgenommen. Realistisches Eröffnungsdatum: Fj. 2015 ->
  • Wird sich der neue US-Außenminister Kerry für globale Regeln zur Minimierung der Luftfahrtemissionen einsetzen? – http://t.co/8wPhBkEw1D ->
  • -Vorschlag: Müssen in Zukunft bei großen Infrastrukturprojekten die mit betrachtet werden? – http://t.co/W5tqCFjpcD ->
  • Streit um den Nord--Kanal (NOK) – thb – http://t.co/zyxSkOLrsw #ramsauer #schifffahrt ->
  • High Tech-: -App startet in Streetsblog http://t.co/q63hTTZkO8 ->
Verkehr in 140 Zeichen am 07.03. – 10.03.2013
  • Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft zeigt sich besorgt um den Zustand deutscher Regionalflughäfen – http://t.co/y7Tvb6yZRF ->
  • Regionalflughafen Zweibrücken: Saarland prüft Anteilsübernahme des rheinland-pfälzischen Flughafens – airliners – http://t.co/KixWZlxnoR ->
  • : Gutachten warnt vor Schließung des Regionalflughafens Heringsdorf auf – airliners – http://t.co/QXcKHJnFgV ->
  • Tourismusbranche kämpft um Flughafen Heringsdorf (12.000 PAX / Jahr) – airliners – http://t.co/Ztd6cPKe1R ->
  • Hannoversche Verkehrsbetriebe sollen prüfen, wie teuer ein Test mit WLAN in ihren Fahrzeugen wäre – heise online – http://t.co/JFK3dDAXkD ->
  • Nicht vergessen! Die Bewerbungsphase für das FMC 2013 startet heute um 14:00! http://t.co/qC4EmAXIXc ->
  • Ramsauer befürchtet teurere Bahntickets wegen “Stuttgart 21″, wenn Stadt und Land nicht mehr zahlen – Tagesschau http://t.co/IHEKAz8C0V #s21 ->
  • Das Manöver von Ramsauer, die deutschen Bahnkunden gegen das Land BaWü und Stuttgart aufzuhetzen, ist so durchschaubar wie bezeichnend. #s21 ->
  • Ein Riss geht durch Europas Autoindustrie – Tagesschau – http://t.co/2USn7iDphp ->
  • Kommentar: Geht’s eigentlich noch, Herr Ramsauer? – SWR – http://t.co/0mSpLxMfwa #s21 #bahn ->
  • Deutsche Anflugverbote auf sind rechtens – Tagesschau – http://t.co/kfrEdgZQJy ->
  • Btw: Der Ständerat in Bern hat das Fluglärmabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz trotz deutscher Nachbesserungswünsche ratifiziert. ->
  • Anfang 2014 soll ein erster etwa 7,5 Kilometer langer Bus Rapid Transit-Korridor in Washington D.C. eröffnet werden – http://t.co/EYtcY4ss3e ->
  • Wegen des US-Sequesters erhalten ÖPNV-Systeme im Nordosten der USA 545 Millionen Dollar weniger – http://t.co/FBfiTUhdhQ #sequester @USDOT ->
  • Die neuen unübersichtlichen Preismodelle von Drive Now und car2go – daniel fienes weblog – http://t.co/rkAGOEylsV ->
  • Peinlich für Deutschland: Der Nord-Ostsee-Kanal ist für große Schiffe wegen zwei defekter Schleusen gesperrt – http://t.co/nhZ04zwhsy #nok ->
  • Dubais Flughafen-Chef Paul Griffiths über die Effizienz autokratischer Regime bei Infrastrukturprojekten – ZEIT – http://t.co/tMy72AWNtU ->
  • in Berlin: Weniger Verkehrstote, aber mehr verletzte Radfahrer und Senioren – Polizei Berlin http://t.co/kyLHIv5U7T (PDF) ->
  • Am Freitag streikt erneut das Sicherheitspersonal am Flughafen Köln/Bonn – WDR – http://t.co/ph4kCcACvU #NRW #streik #CGN ->
  • Schweizer Vignette wird 2015 150% teurer. Mit den Mehreinnahmen wird das Nationalstrassennetz um 390 km ausgebaut – http://t.co/kKJL9iUoHw ->
  • Der ADAC ist natürlich gegen die Erhöhung und kritisiert die Abzocke deutscher Urlauber. – PM ADAC – http://t.co/lUpXVKNjHl #schweiz #maut ->
  • Radverkehr und ökonomische Entwicklung – Bacon’s Rebellion – http://t.co/aopb1cada2 ->
  • Better Place: Was ist beim Aufbau des Batteriewechselnetzwerkes schiefgegangen? (Ausnahme Dänemark und Israel) – http://t.co/mDmFYUpW7j ->
  • Volvo kündigt Detektionssystem für Fußgänger und Radfahrer an – Copenhagenize – http://t.co/0blvG4654a #verkehrssicherheit ->
  • In Paris sollen bis 2030 200 Kilometer neue U-Bahn-Strecken mit 72 Stationen entstehen. Die Baukosten sind auf 27 Milliarden € projektiert. ->
  • Der Grand Paris Express soll die Region um Paris besser an die Métro Paris und die Stadt anbinden. Kernstück sind vier automatisierte Linien ->
  • Dazu soll die bereits existierende fahrerlose Linie 14 der Pariser Métro als Ligne bleue (Blaue Linie) in das System integriert werden. ->
  • Informationen bei metro: http://t.co/0DR01v6VvO Zur Refinanzierung sollen u.a. die Bußgelder für Falschparker von 17 auf 35€ erhöht werden. ->
  • #BER in Kürze: Beraterlösung vorerst vom Tisch, Lufthansa fordert Ende der Nachtflugdiskussion – airliners – http://t.co/HZ66b9s8tR ->
  • Berlin, die Möchtegern-Metropole – Cicero Online – http://t.co/bLrdysCaSB ->
  • Österreich: PKW-Neuzulassungen im Februar 2013 mit -11,4% z.Vj. – Querschuesse – http://t.co/JhQYzQbgyk ->
  • UK: PKW-Neuzulassungen mit +7,9% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/Kln9aX9Gwp ->
  • Mehdorn wird Chef des #BER! Und ich hatte damals noch Witze gemacht! Einfach unfassbar… ->
  • Berlin: Aufsichtsrat berät über in den Flughafen Tegel – airliners – http://t.co/IEbCyFtsqe #txl ->
  • Umfrage: Mehrheit dachte, Mehdorn wäre schon längst Chef von Berliner Flughafen BER – Der Postillon – http://t.co/LrTMgjuNLv #BER  ->
  • Spediteure fordern vom Bund bis zu 1,75 Milliarden Euro Lkw-Maut zurück – SPIEGEL ONLINE – http://t.co/fzAdfzzaJg ->
  • Ford2go Carsharing-Service kommt nach Deutschland – Gas 2 – http://t.co/qKc1pxJQEq ->
  • Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann schweigt zum Fluglärmstreit mit der Schweiz – BLICK – http://t.co/r0JnZ80tsY ->
  • NTSB legt Untersuchungsbericht zur Boeing 787 #Dreamliner vor – heise online – http://t.co/VZTBBO9We8 Download: http://t.co/QJ36UCciDs (PDF) ->
  • plant die Einführung von Elektrofahrzeug-Carsharing – Gasgoo – http://t.co/2hFqxM8EWN #carsharing ->
  • Stadtumbau in San Francisco erzeugt große Herausforderungen für die innerstädtischen Verkehrssysteme – SF Examiner – http://t.co/vLWZRP6iWe ->
  • Neue Regionalfluggesellschaft Rostock Airways soll ab August zu Drehkreuzen wie #FRA, #MUC und #CPH fliegen http://t.co/8dnfOYjwmV #RLG ->
  • USA: von öffentlichen Verkehrsunternehmen bringt nicht die erwünschten Erfolge – Bay Citizien – http://t.co/bQSEppO4DA ->
  • Lösung des Reichweitenproblems: BMW stellt Elektroautokunden leihweise Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zur Verfügung http://t.co/YDlEhot9fE ->
  • Ich hatte vor einigen Monaten #Europcar einen sehr ähnlichen Vorschlag gemacht: http://t.co/C5kKO9ILAr #elektroauto #intramodalitaet ->
  • Es ist übrigens interessant zu sehen, wie fast alle Bundesländer “noch schnell mal” Projekte für den Bundesverkehrswegeplan anmelden. ->
  • Das ist ein Grundfehler in der BVWP-Konzeption und täuscht Aktivität vor. Es passiert trotzdem 20+ J. nichts. http://http://t.co/3WEmJUc5mh ->
  • Emissionshandel: Was beim Klimaschutz in Europa wirklich schief läuft – WiWo Green – http://t.co/FuLIdermY9 ->
  • “Tegel war ein Ort zum Wegfliegen oder Ankommen, unprätentiös, mühelos – und sonst gar nichts.” – FAZ – http://t.co/cB4DMzPGGw #TXL #BER ->
  • Nach Focus-Informationen hat sich die Zahl der Bauschäden am #BER mittlerweile auf 40.000 verdoppelt. ->
  • London plant Radverkehrsinfrastruktur im Wert von 1,05 Milliarden Euro – Guardian – http://t.co/WQwsEOR6PG ->
  • Kernstück des Londoner Radverkehrsnetzes wird ein 24 km langer, baulich getrennter Radweg quer durch die Stadt http://t.co/CGv0A42pKf ->
  • “I’m spending £1 billion on cycling not just help cyclists. It will create better places for everyone” Boris Johnson, Londoner Bürgermeister ->
  • “Timid, half-hearted bike improvements are out – we will do things at least adequately, or not at all” Boris Johnson, Londoner Bürgermeister ->
  • Jetzt muss das Geld nur wirklich bereitgestellt werden. Johnson hat auch schon viel verschwendet, siehe Wiedereinführung des Routemasters. ->
  • gewährt der Fluggesellschaft Air India Milliardenbeihilfen (Vier Milliarden über neun Jahre) – aeroTELEGRAPH – http://t.co/xiSMf9IItR ->
  • Irland: PKW-Neuzulassungen mit -7,6% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/gqAExBZ1a7 ->
  • National Express startet dieses Jahr das Fernbusangebot „City2City“ und möchte binnen fünf Jahren Marktführer werden http://t.co/gw5wQNQpoB ->
  • Schweiz: Die SBB befördert weniger Passagiere als im Vorjahr, Bahnfahrer steigen erstmals aufs Auto um – http://t.co/cUmeRK1tiX #bahn #sbb ->
  • OpenTransit: Offene Daten für den Verkehr – ruhrmobil-E – http://t.co/eMrjgXWIeU #opendata ->
  • Das Sicherheitspersonal bestreikt morgen von 4.00 bis 24.00 Uhr den Flughafen Düsseldorf – WDR – http://t.co/zyf9st9acQ #DUS #nrw #streik  ->
  • Stuttgart 21: Ramsauer bringt Kretschmann in Rage – SWR – http://t.co/DhHzDeHtZJ #s21 ->
  • und Malaysia beschließen Bau einer Schnellfahrstrecke zwischen und Singapur (315 km, 90 Min) http://t.co/AlJom5NI9f ->
  • Bürgerentscheid in Aachen: Bürger lehnen Bau der Campusbahn mit 66,34 Prozent ab – Stadt #Aachenhttp://t.co/FYlynlmZhi #campusbahn ->
Verkehr in 140 Zeichen am 21./22./23.02.2013
Die größte Ineffizienz des privaten Pkw-Besitzes: Das Parken

Ein leider oft unterschätztes Thema in der Verkehrswissenschaft ist das Parken. Die Wirkung, der Nutzen und die marktgerechte Bepreisung von Parkraum dürfte in Zukunft weiter erforscht werden. In diesen Bereichen gibt es noch viel zu tun.

Etwas anders sieht es in der Verkehrsplanung bzw. Straßenraumgestaltung aus. Es gibt aus verkehrsplanerischer Sicht sehr viele Möglichkeiten Parkraum zu gestalten. Die gröbste Einteilung wird zu Anfang vorgenommen: Befindet sich der  entlang einer öffentlichen Straße, ist es ein speziell angelegter Parkplatz, eine Tiefgarage oder ein Parkhaus?

Die Fahrzeugaufstellung beschreibt die Art und Weise wie ein Fahrzeug auf einer Parkfläche aufgestellt wird. Bei der Schrägaufstellung stehen die Fahrzeuge in einem Aufstellwinkel zwischen 45° und 90°, bei der Senkrechtaufstellung in einem Winkel von 90° und in der Längaufstellung werden die Fahrzeuge parallel zur Fahrbahn geparkt. Jede dieser Aufstellformen hat bestimmte Vor- und Nachteile die Flächenausnutzung, die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss betreffend.

Die einzelnen Wirkungen der Fahrzeugaufstellung sind gut erforscht und können je nach lokaler Gegebenheit und Zielsetzung angewendet werden. Problematischer ist jedoch die Zuteilung von Parkständen.

Unterschied Parkstand / Stellplatz

An dieser Stelle eine genauere Klärung der Begriffe. Ein Parkstand und ein Stellplatz sind für den Autofahrer de facto dasselbe. Ein Parkstand befindet sich jedoch im öffentlichen Raum, während der Stellplatz auf privatem Grund liegt. Dies kann zum einen eine Parkmöglichkeit oder Garage auf dem eigenen Grundstück sein oder ein Parkplatz eines privaten Anbieters. Aus Vereinfachungsgründen nutze ich den Begriff “Parkstand”, dieser wird für die nun folgende Erklärung aber synonym zum Begriff “Stellplatz” verwendet.

Für jedes Fahrzeug müssen theoretisch drei Parkstände zur Verfügung stehen, damit die Nutzung eines Pkw überhaupt möglich ist. Ohne Parkplätze kein Autofahren. Im Allgemeinen wird ein wohnortnaher Parkplatz, ein Parkstand in Nähe der Arbeitsstätte und eine “virtuelle” Parkmöglichkeit für alles Weitere benötigt. Dieser dritte Parkplatz kann sich in Nähe eines Supermarktes, eines Theaters, eines Fitnessstudios, etc. befinden.

Die Suche nach einem Parkplatz ist für einen Autofahrer insbesondere in Gegenden mit hohem Parkdruck, d.h. einer hohen Nachfrage nach Stellfläche, sehr zeit- und nervenaufreibend. In der Verkehrsplanung können für den ruhenden Verkehr spezielle Maßnahmen getroffen werden, die das Autofahren deattraktivieren und eine Verkehrsverlagerung auf öffentliche Verkehrsmittel o.ä. ermöglichen. Zu diesem Zweck geeignete Maßnahmen sind unter anderem das Bepreisen von Parkraum mittels Parkgebühr, das Wegfallen von Parkplätzen oder das Anordnen von speziellen Regelungen bezüglich der Parkdauer (Halteverbot, Parkscheibe, usw.). An dieser Stelle soll noch einmal festgehalten werden, dass kein Anrecht auf einen Parkstand im öffentlichen Raum besteht. Kommunen sind keineswegs verpflichtet, Anwohnern das Parken vor ihrer Wohnung oder nahe von Einkaufsmöglichkeiten zu ermöglichen. 

Stellplatzverordnungen und Stellplatzsatzungen – Regelungen, Ablösebeträge und Wirkungen

Jedoch müssen beim Neubau eines Gebäudes nach Stellplatzverordnungen bzw. Stellplatzsatzungen eine gewisse Zahl von Abstellmöglichkeiten für Kraftfahrzeuge und Fahrräder auf dem Grundstück oder in der Nähe nachgewiesen werden. Bei baulichen Anlagen, die einen Zu- und Abgangsverkehr erwarten lassen, müssen also eine bestimmte Zahl von Kraftfahrzeug- und Fahrradstellplätzen errichtet werden. Die Anzahl wird in Abhängigkeit der Wohneinheiten in einem Wohnhaus oder der Nutzfläche in einem Bürogebäude festgelegt und ist je Bundesland und Gemeinde unterschiedlich. 

In müssen beispielsweise nach VwVSächsBO (gültige Fassung vom 7. August 2012) 1-2 Pkw- und Rad-Stellplätze je Wohnung in Wohngebäuden geschaffen werden. In Büro- und Verwaltungsräumen sind eine Pkw-Abstellmöglichkeit je 30 – 40 Quadratmeter Nutzfläche und eine Radabstellmöglichkeit je 40 – 80 Quadratmeter Nutzfläche zu schaffen, handelt es sich um Räume mit hohem Besucheraufkommen (Arztpraxen, Beratungsräume, usw.) müssen je 20 – 30 Quadratmeter Nutzfläche ein Pkw-Stellplatz und je 30 – 60  Quadratmeter Nutzfläche ein Fahrrad-Stellplatz geschaffen werden. Bei gesichertem ÖPNV-Anschluss verringert sich die Stellplatzverpflichtung um bis zu 30 Prozent, bei nachgewiesenem Großkunden-Abonnement (Jobticket o.ä.) um 75 Prozent.

Äußerst problematisch ist, dass die Zahl der zu errichtenden Stellplätze nicht nach der realen Nachfragestruktur richtet, sondern statisch festgelegt wird. In den meisten Fällen wird mehr Parkraum geschaffen, als eigentlich notwendig wäre, in manchen Fällen aber auch zu wenig.

Kommunen haben jedoch die Möglichkeit, aus herstellungstechnischen (Stellplatzablösung) sowie aus verkehrlichen/städtebaulichen Gründen (Stellplatzbeschränkung) differenzierte Regelungen für zu erstellende Stellplätze in städtischen Bereichen zu treffen. Ist es einem Bauherren nicht möglich, die Zahl der nach Stellplatzverordnung / Stellplatzsatzung geforderten Stellplätze zu schaffen, kann er mit der Kommune eine Ablösesumme verhandeln (meist für bestimmte Zonen festgelegt) und sich so von seiner Pflicht freikaufen (Maximalbeträge einiger deutscher Städte: – 12.270 €, – 10.000 €, -10.000 €, Hamburg – 10.000 €, München – 12.500 €, Münster –  19.245 €, Würzburg – 10.000 €, Bad Orb – 6.000 €). Die Ablösebeträge werden zweckgebunden unter anderem zur Herstellung zusätzlicher öffentlicher Parkeinrichtungen und Fahrradabstellplätze verwendet.

Parkplatz Medienhafen am Kino in Düsseldorf

Parkplatz Medienhafen am Kino in Düsseldorf – Foto: Martin Tews @ FlickrCC BY-NC-SA 2.0

Wie viele Parkmöglichkeiten gibt es eigentlich?

Die genaue Zahl von Parkplätzen kann nur geschätzt werden. Eine genaue quantitative Aufstellung gibt es nicht. Laut Schätzung existieren in Westeuropa (EU-15) etwa 300 Millionen öffentliche Parkplätze. Davon sind über 80 Prozent im öffentlichen Raum. Eine Parkgebühr muss auf etwa 11 Millionen (3,6 Prozent) Abstellmöglichkeiten entrichtet werden. 

“Die jährlich wiederkehrenden Betriebs- und Wartungskosten belaufen sich auf ca. 195 Milliarden Euro. Der mit öffentlichen Parkplätzen generierte Gesamtumsatz wird auf über 45 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Das bedeutet, dass nur 23% der Kosten durch die Benutzer ausgeglichen werden, während die verbleibenden 77% der Kosten von der öffentlichen Hand getragen werden” 1.

Nutzung von Parkplätzen

Parkplätze werden sehr häufig und unterschiedlich lange genutzt. Insbesondere wohnort- und arbeitsplatznahe Parkflächen werden mehrere Stunden am Tag von einem Fahrzeug “beparkt”. Im Durchschnitt steht ein Fahrzeug 95% der Zeit, in Stunden ausgedrückt steht ein Pkw 23 Stunden am Tag im öffentlichen Raum oder auf privaten Grundstücken. Kritiker des Automobilwahns sprechen daher auch von sogenannten “Stehzeugen”.

Die Frage ist natürlich, wie dieser Wert festgestellt wurde und wie allgemeingültig er ist. Es wird natürlich einige Pkw-Besitzer geben, die ihr Fahrzeug einen längeren Zeitraum am Tag fahren. Für die große Mehrheit ist der 23-Stunden-Parkzeitraum jedoch gültig.

Dies kann man recht einfach überprüfen. Um die Zeit des Parkens (Verkehrsplaner sagen “ruhen”) bestimmen zu können, muss man zunächst den Zeitraum in Bewegung bestimmen.

Anhand der durchschnittlichen an einem Tag zurückgelegten Wegzahl und Weglänge lässt sich eine Gesamt-Wegedauer ermitteln. Laut der Mobilitätsuntersuchung “Mobilität in Deutschland” 2 wurde 2008 eine mittlere Wegelänge von 14,7 Kilometern (2002: 14,5 km) zurückgelegt. Im Mittel wurden dafür 21 Minuten benötigt (2002: 22 Minuten) (vgl. MiD 2008, S. 85). Die durchschnittliche tägliche Wegezahl betrug 2008 3,4 Wege pro Person und Tag (vgl. MiD 2008, S. 42). Dieser Wert ist sowohl im Kernstadtbereich als auch in verdichteten Kreisen und ländlichen Kreisen identisch! Einen Unterschied gibt es jedoch in den Wegelängen, die sich aufgrund der höheren Außerortsgeschwindigkeit jedoch nicht in einem höheren Zeitaufwand niederschlagen:

[...] der „Kernstädter“ legt an einem durchschnittlichen Tag 36 Kilometer zurück und benötigt dafür 84 Minuten. Das Umgekehrte gilt für ländliche Kreise. Im Durchschnitt benötigen Personen im ländlichen Raum pro Tag neun Minuten weniger für das Zurücklegen ihrer täglichen Wege, dies entspricht einer durchschnittlichen „Zeitersparnis“ von etwa zehn Prozent. Die pro Tag zurückgelegte Entfernung fällt dagegen um gut sechs Kilometer höher aus. Dies entspricht einer rund 15 Prozent längeren Tagesstrecke. Verdichtete Räume nehmen bei den betrachteten Mobilitätskenngrößen jeweils die mittlere Position ein, das bedeutet, die dort wohnenden Personen legen im Mittel pro Tag etwa 40 Kilometer zurück und sind dafür knapp 80 Minuten unterwegs.

 Mobilität in Deutschland (2008), S. 42

Da die genannten Zeitwerte jedoch für alle Verkehrsmittel gelten, kann durch eine Multiplikation der Wegezahl mit der Wegedauer ein mittlerer Zeitaufwand für den MIV (leider nicht in Abhängigkeit der Siedlungsdichte) bestimmt werden. Bei 3,4 Wegen, die im Mittel 21 Minuten lang waren, ergibt sich somit ein zeitlicher Wegeaufwand von 71,4 Minuten (eine Stunde, elf Minuten und 24 Sekunden). Somit ergibt sich im Umkehrschluss eine Stehzeit des Fahrzeugs von 22,81 Stunden bzw. 22 Stunden und etwa 48 Minuten.

Stadtbahn Haltestelle Uni Bielefeld mit Parkhaus

Parkhaus und Stadtbahn an der Uni Bielefeld – Foto: Pink Dispatcher @ FlickrCC BY-SA 2.0

Diese Werte sind auch für andere Länder gültig. Eine Untersuchung der RAC Foundation ergab, dass ein Pkw in im Schnitt in der Woche 162 Stunden geparkt ist und nur sechs Stunden fährt. Dies entspricht einer “Parkquote” von 96,5 Prozent!

In den bescheinigte das US-Verkehrsministerium in der “Nationwide Personal Transportaton Survey (NPTS)” des Jahres 1995, das ein amerikanischer Autofahrer im Mittel 73 Minuten am Tag mit seinem Pkw fährt. Ähnliche Werte konnten auch für in Südkorea (92,3 Prozent im Jahr 1995) und Singapur (94 Prozent) festgestellt werden (aus: 1995 UITP Millennium Cities Database).

Diese Werte führen uns nochmals vor Augen, dass insbesondere das Parken und der damit verbundene Flächenverbrauch eine der größten Ineffizienzen des privaten Pkw-Besitzes ist. Und sie liefern die Begründung dafür, wieso Parkraum knapp und richtig bepreist sein sollte und Konzepte, wie Carsharing zu fördern sind!

  1. Jahresbericht des Parkhausbetreibers Q-Park 2010, aus: bouwfonds Reim: Geld in Parkhäusern “parken”, S. 5
  2. infas institut für angewandte sozialwissenschaft gmbh, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.: Institut für Verkehrsforschung – Ergebnisbericht Mobilität in Deutschland 2008, Bonn und , Februar 2010, erstellt im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung – http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/pdf/MiD2008_Abschlussbericht_I.pdf
Seite 1 von 131234510>|

Schlußstrich

[The automobile] will never, of course, come into as common use as the bicycle.
The Literary Digest, 1899.

About

In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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