Artikel zum Thema Zeitraffer
[Video zum Wochenende] Zürich in Bewegung

Der Schweizer Fotograf Alessandro Della Bella wollte das Lebensgefühl in Zürich, die pulsierende und elektrisierende Stadt an der Limmat, einfangen. Angestrebte Filmobjekte seines Zeitrafferfilms waren die malerische Altstadt, die großartigen Einkaufsmöglichkeiten, das breite kulturelle Angebot sowie die wunderschöne Seepromenade, viele Parks und Grünflächen. Nun ist es aber relativ schwer, in einer Stadt mit einem der besten Verkehrssysteme weltweit, den außen vorzulassen. 

Daher ist das Video auch ein exquisiter Kurzfilm über den Züricher ÖPNV mit der berühmten Bahnhofstraße, das Gleisvorfeld des Züricher Hauptbahnhofs, des Züricher Flughafens und den nächtlichen .

[Video zum Wochenende] Der Bau des größten Schiffes der Welt. In 76 Sekunden.

Mit den Schiffen der -Klasse lässt die dänische -Line derzeit die weltweit größten Containerschiffe bauen. Mit einer Transportkapazität von 18.000 TEU können die Schiffe 2000 TEU oder 13 Prozent mehr transportieren als das zurzeit größte Containerschiff, die CMA CGM Marco Polo. Die neue Containerschiffgeneration soll nicht nur die größte, sondern auch die nach TEU energieeffizienteste werden. Die Schiffe werden 400 Meter lang und 59 Meter breit. Die höhere Transportkapazität liegt aber hauptsächlich in der veränderten Rumpfform (U statt V) begründet.

Mit einem Tiefgang von 14,5 Metern können sie weder voll beladen in einem Hafen auf dem amerikanischen Kontinent anlegen noch durch den Panamakanal fahren. Der einzige deutsche Hafen, den die Schiffe der Triple-E Klasse voll beladen anfahren können, ist der in .

Maersk Triple-E Containerschiff

Weltweit größte Containerschiffe: Schiffe der Triple-E-Klasse der dänischen Reederei Maersk-Line

Als Antrieb dienen zwei langsam laufende (80 / min) MAN Zweitakt-Dieselmotoren mit einer Leistung von 86.000 PS (63.253 kW). Diese benötigen je nach Beladung und Geschwindigkeit bis zu einem Viertel weniger Kraftstoff je TEU als ein heute auf der Asien-Europa-Route eingesetztes Containerschiff. Die CO2- je TEU liegen sogar bis zu 50 Prozent unter heutigen Schiffstypen.

Triple-E Maersk Groesse Vergleich

Segment der Maersk Triple-E Klasse in der Werft in Okpo, Korea

Die Motoren sind für eine Geschwindigkeit von 19 Knoten optimiert. Dieser Wert liegt etwa vier bis sieben Knoten niedriger als bei heutigen Großschiffen. Im Vergleich zur Höchstgeschwindigkeit (25 Knoten) reduziert sich der Kraftstoffbedarf bei 22,5 Knoten um 20 Prozent, bei 20 Knoten um 37 Prozent und bei 17,5 Knoten um 50 Prozent.

Die Antriebsenergie wird über zwei Festpropeller mit vier Schaufeln und einem Durchmesser von 9,8 Metern in Schub umgesetzt. Zwei Propeller erlauben eine bessere Verteilung des Drucks, die den Effizienznachteil durch die Verwendung von Zwillingsmotoren mehr als wettmachen. Normalerweise wird nur eine Maschine für den Antrieb genutzt, durch die Zweischneckenmotoren können jedoch größere Propellerdurchmesser ohne die Notwendigkeit eines tieferen Tiefgangs verbaut werden. Durch die Verwendung von zwei kleineren Motoren, achtern montiert, wird zudem die Ladekapazität weiter erhöht. Die installierte Leistung liegt rund 20% niedriger als bei Schiffen der E-Klasse (Emma Maersk).

CO2-Emissionen Maersk Triple-E Emissionsvergleich Lkw Eisenbahn Flugzeug

Vergleich der CO2-Emissionen zum Transport einer Tonne über einen Kilometer zwischen einem der Triple-E-Klasse, dem Lkw, und der

Die Schiffe sollen nach einer Nutzungsdauer von 25 Jahren zu 98 Prozent recycelt werden können.

Maersk und Discovery Channel haben ein Zeitraffervideo vom Bau des ersten Schiffes, der Mærsk Mc-Kinney Møller, in der Daewoo Shipbuilding & Maritime Engineering (DSME)-Werft in Okpo, Korea, veröffentlicht. Der Film ist aus 50.000 Einzelfotos, die über drei Monate hinweg angefertigt wurden, zusammengesetzt.

[Video zum Wochenende] Deutschland in Bewegung

Der ukrainische Fotograf hat im September und Oktober 2012 Deutschland bereist und einen tollen -Film erstellt. Acht deutsche Städte in drei Minuten. Die Filmaufnahmen in , , , , , , und am Schloss Neuschwanstein haben insgesamt 12 Tage gedauert.

Manchmal verliert man den Blick für die Schönheit des eigenen Landes ein wenig, wenn man immer den Wunsch nach Reisen in die Ferne hegt. Daher kann man Oleg Finger nur dankbar sein, dass er uns dieses visuelle Erlebnis vor unserer eigenen Haustür nochmal näher gebracht hat.

[Video zum Wochenende] Menschenleeres San Francisco, Seattle, New York und Washington D.C.

Eine der großartigsten Videoserien der letzten Jahre hat der US-amerikanische Fotograf Ross Ching erstellt. Auf Chings Arbeit bin ich zuerst während Carmaggedon, der Sperrung der Interstate 405 in Kalifornien über ein Wochenende, gestoßen. Auf Basis des Kunstprojekts EMPTY L.A. des Fotografens Matt Logue hat Ching einen Kurzfilm erstellt, in dem er alle Menschen und Fahrzeuge aus L.A. verbannte.

Für jede Szene wurden zunächst Aufnahmen von 20 – 30 Minuten Länge gemacht, die Frame für Frame gesichtet wurden. Zusammengeschnitten wurden die Teile, die Straßen ohne Fahrzeuge zeigen. Die statischen Ausschnitte der Straßen wurden wieder in den bewegten Hintergrund eingesetzt.

Das Video war ein so großer Erfolg, dass schon länger weitere Filme geplant waren. Möglich wurde dies allerdings erst, als Youtube die Premium Channel ankündigte und Trash Lab geschaffen wurde.

Entstanden sind vier großartige Videos, die amerikanische Städte als menschenleere Orte erscheinen lassen. (weiterlesen …)

[Video zum Wochenende] New York in Bewegung – Tag und Nacht

von der Kreativagentur Barbarian Group hat ein großartiges -Video von erstellt, das verschiedene Orte tagsüber und nachts zeigt. Das Video hat sich kurz nach Veröffentlichung viral im Internet ausgebreitet und wurde von einigen größeren US-Medien und Webseiten empfohlen (The Verge, CBS). Es ist also möglich, dass einige das Video bereits gesehen haben. Ich glaube aber, dass die Eindrücke und der Unterschied zwischen Tag und Nacht mit den tollen Lichtunterschieden so beeindruckend sind, dass es hier einen Platz verdient hat.

Stockton hat etwa zwei bis drei Monate für die Fertigstellung des Videos gebraucht. Die Aufnahmen an den verschiedenen Orten haben jeweils vier bis acht Stunden (Tag und Nacht) gedauert. Die Einzelszenen wurden mittels Rotoskopie-Techniken gegenübergestellt und zu einem Video verbunden.

Zu sehen sind im Video die folgenden Orte:

  1. Weehawken Waterfront Park,
  2. Dream Hotel, Midtown
  3. Manhattan River Bridge, East River
  4. South 1st Street, Williamsburg
  5. East 1st Street, East Village
  6. East Broadway, Chinatown
  7. The Reservoir, Central Park
  8. East 2nd Street, East Village
  9. Macneil Park, College Point
  10. East Street, East Village
  11. Williamsburg Bridge, Lower East Side
  12. Skillman Avenue, Williamsburg

[Video zum Wochenende] Mit dem Tropicana-CSX Juice Train von Florida nach New Jersey in 156 Sekunden

Zur Entspannung und leichten Information zum Wochenende empfehle ich heute das folgende Zeitraffervideo über den (Orange) , das Generel Electric veröffentlicht hat. Der “Saftzug” ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Güterzüge der USA, der bereits seit mehreren Jahrzehnten Tropicana Orangensaft von nach transportiert.

Tropicana wurde 1947 in Bradenton, Florida von Anthony T. Rossi, einem italienischen Immigranten gegründet. Mit der Zeit wuchs das Unternehmen von 50 Mitarbeiter auf über 8.000 im Jahr 2004. Tropicana wurde im Jahr 1998 von PepsiCo übernommen und durch mehrere Fusionen und Übernahmen zum weltweit größten Produzenten von Marken-Fruchtsäften gemacht.

In den Anfängen war das Unternehmen ein kleiner Orangensaftproduzent, der vor allem die umliegenden Städte und Gemeinden in Florida versorgt. Durch die wachsende Nachfrage an der Ostküste wurden aber bereits 1957 jede Woche 5,7 Millionen Liter per Schiff nach transportiert.

1970 wurde der Tropicana Orangensaft in Kühlwagen im Einzelwagenverkehr von Florida nach Kearny, New Jersey, gebracht. Im nächsten Jahr benötigte das Unternehmen bereits zwei 60-Wagen-Züge, um 3,8 Millionen Liter Orangensaft nach New Jersey zu bringen. Am 7. Juni 1971 wurde der ”Great White Juice Train”, der erste eigene Wagenpark der Lebensmittelindustrie bestehend aus 150 Kühlwagen, in Dienst gestellt. Dieser wurde kurz darauf um 100 weitere Wagen, die mit Kühlaggregaten nachgerüstet wurden, ergänzt. In den ersten zehn Betriebsjahren sparte Tropicana auf der 2.012 Kilometer langen Strecke etwa 40 Millionen Dollar an Treibstoffkosten.

Zu Anfang wurde Traktionsleistung von Penn Central zugekauft, die Lokomotiven und das Streckennetz stellten. Nach dem Konkurs im Jahre 1970 (siehe auch Wikipedia) wurden die Penn Central-Aufgaben auf die staatseigene Eisenbahngesellschaft Conrail übertragen. Nach diversen Restrukturierungsprozessen gab Conrail schrittweise Strecken ab. So wurde beispielsweise der Nord-Ost-Korridor an übergeben. Im Großraum Philadelphia übernahm der regionale Verkehrsbetrieb SEPTA die Aufgaben im Nahverkehr. In New Jersey wurden die noch nicht von der Verkehrsbehörde NJ Transit bedienten Conrail-Dienste NJ Transit unterstellt. In den Bundesstaaten New York und übernahm die Metro North Railroad, eine Tochter der Metropolitan Transportation Authority (MTA), die die U-Bahnen und Busse sowie seit 1966 die S-Bahnen der Long Island Railroad (LIRR) betreibt, den Conrail-Nahverkehr. Im Raum zeichnete nun die MBTA verantwortlich, die Amtrak mit dem operativen Betrieb bis 2003 betraute.

Mit der Zeit wuchs die Wagenflotte und das Angebot des Juice Train weiter an. Mittlerweile werden neben den traditionellen weißen Waggons auch orangefarbene und blaue eingesetzt. Der Zug fährt mittlerweile zehn Mal die Woche nach Jersey City und Cincinnati. Die Verbindung Cincinnati – Florida wurde 1997 aufgenommen. Zudem fahren einzelne Züge die 4.800 Kilometer lange Strecke bis nach Kalifornien.

Nach einer Übernahmeschlacht Mitte der achtziger Jahre und dem daraufhin folgenden Börsengang von Conrail im Jahr 1987, übernahm CSX 1999 einen 42 Prozent-Anteil. Die restlichen Anteile gingen an die Norfolk Southern Railway.

Der Tropicana-CSX Juice Train gilt heutzutage als Beispiel für modernen Eisenbahngüterverkehr, der sich erfolgreich gegen den Lkw- behaupten kann. Der Zug ist Objekt vieler Studien und wurde mittlerweile mehrfach ausgezeichnet.

Die 973 Meter langen Züge transportieren heute 5.405 Tonnen Orangensaft. Die Züge werden von zwei 4.400 PS starken GE Evolution Series Tier 3 Lokomotiven gezogen (Informationen).

(Quelle: Wikipedia)

[Video zum Wochenende] Flugzeuge im Anflug auf den Flughafen London Heathrow

Der Flughafen Heathrow ist mit 69,39 Millionen abgefertigten Passagieren und 1,48 Millionen Tonnen einer der wichtigsten Europas. Im Jahr 2011 wurden 476.197 Flugbewegungen gezählt. (Siehe auch: Die Flughäfen mit dem weltweit größten Passagieraufkommen 2011)

Der Flugverkehr wird über zwei Start- und Landebahnen (3.900 Meter und 3.660 Meter lang)  in Ost-West-Richtung abgewickelt. Normalerweise wird von einer Startbahn gestartet, während die landenden Flugzeuge die andere Landebahn nutzen. Beide Landebahnen sind zu etwa 99 Prozent ausgelastet. Daher wäre der Bau einer dritten Start- und Landebahn notwendig. Dies wird aber von Anwohnern und der britischen Regierung abgelehnt. Allerdings hat Premierminister David Cameron sein Wahlversprechen, keine dritte Bahn in Heathrow zulassen zu wollen, leicht angepasst, weil er sich ein stärkeres Wirtschaftswachstum durch einen des wichtigsten Londoner Flughafens verspricht. Die Diskussion um die Zukunft der Londoner Flughäfen ist seitdem wieder neu entfacht. Eine grobe Vorstellung erhält man aus den Linkempfehlungen zu diesem Thema.

Um sich die Masse der am Flughafen landenden Flugzeuge vorstellen zu können, möchte ich die folgenden beiden -Aufnahmen empfehlen. Das erste Video zeigt Landeanflüge über einen Zeitraum von 49 Minuten, die mit 17-facher Geschwindigkeit abgespielt werden:

Das zweite Video zeigt anfangs ebenfalls landende Flugzeuge in 17-facher Geschwindigkeit, wechselt aber ab Minute 01:25 in normale Geschwindigkeit, um ein durchstartendes und drei nachfolgende Flugzeuge, die von Bahn 27L auf 27R wechseln müssen, zu zeigen.

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Schlußstrich

Wenn der in der Bundesrepublik noch nicht zum Abschluß gekommene Prozeß der Motorisierung auch nur annähernd im bisherigen Tempo weitergeht, kann es zu einem Verkehrsfiasko kommen, gegen das die bisherigen Verhältnisse auf diesem Sektor rührend unkompliziert sind.
zitiert aus «man auf der Straße», infas-Studie zur Verkehrssituation in Deutschland 1960

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In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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