Artikel zum Thema Zukunft Mobilität
[In eigener Sache] Technische Probleme mit RSS-Feeds und dem Newsletter

Seit mehreren Wochen treten leider vermehrt Probleme bei der Auslieferung der RSS-Feeds von auf. Zunächst kam es zu einer um mehrere Stunden verzögerten Auslieferung der Feeds, die ab einem bestimmten Zeitpunkt ganz ausblieben. Technische Änderungen wurden in diesem Zeitraum keine durchgeführt.

Da die Zukunft-Mobilität- automatisiert über die RSS-Feeds befüllt werden, kam es in diesem Bereich ebenfalls vermehrt zu Problemen. Teilweise wurde der gar nicht versendet, obwohl neue Artikel erschienen sind.

In den vergangenen Wochen habe ich mehrere Versuche unternommen, die Probleme zu lösen. Dies ist mir zunächst auch gelungen, die RSS-Feeds wurden für etwa eine Woche ohne Probleme ausgeliefert, bis diese wieder auftraten. Eine entsprechende Prüfung der Feeds auf Validität ergeben inhomogene Ergebnisse. Eine Abfrage über feedvalidator.org gab für einen einzelnen Feed bei mehreren Abfragen unterschiedliche Ergebnisse aus und wies auf ein Problem mit dem Webseiten-Cache hin.

Ich habe daraufhin die Server-Konfiguration entsprechend angepasst und hoffe, dass die Probleme damit endgültig behoben sind. Ich möchte an dieser Stelle um Entschuldigung und Verständnis bitten, dass die Fehlerbehebung so lange gedauert hat. Die Identifikation der Fehlerursache und die entsprechenden Änderungen haben sehr viel Zeit in Anspruch genommen, die in den letzten Wochen nur sehr selten zur Verfügung stand.

Sollten weiterhin Probleme auftreten, würde ich mich sehr über eine Nachricht freuen!

Zukunft Mobilität wird drei Jahre alt!

Im Nachhinein ist das Startdatum von mit dem 01. April 2010 sicherlich etwas schlecht von mir gewählt worden. Das Internet quillt über vor Aprilscherzen und hier wird der dritte Blog-Geburtstag gefeiert.

Mit drei Jahren kann ein Kind rennen, laufen und springen, kann erste Sätze bilden und kreativ in einzelnen Kategorien denken. Für viele Eltern noch “erfreulicher”: Die Trotzphase hat begonnen!

Dieses Blog hat in den vergangenen 365 Tagen ebenfalls gewaltige Entwicklungsschritte nach vorne gemacht. Über 300 Prozent mehr Besucher im vergangenen Jahr, ein Wachstum der Page Impressions um mehr als 500 Prozent und eine wachsende Verweildauer. Sicherlich haben der Grimme Online Award und der PUNKT Journalismuspreis für Technikjournalismus diesem Blog nochmals einen Schub gegeben.

Diese ganzen Werte sind aber recht sekundär, wenn ich daran denke, wie viele interessante Menschen ich in den vergangenen Jahren kennen lernen durfte. Dies ist auch mit Abstand die schönste Erfahrung, die das Bloggen mit sich gebracht hat. Sich mit Menschen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft austauschen zu dürfen, die sich dem Thema und Mobilität ebenso intensiv und leidenschaftlich widmen wie ich. Mit dem Future Mobility Camp (20. / 21. April in Dresden) wollen wir viele dieser Persönlichkeiten zusammenbringen und gemeinsam Entwicklungen und Trends im Mobilitätsbereich diskutieren.

Durch die vielen Termine, die ich mittlerweile wahrnehme, und den vielen Aufträgen, die ich für verschiedenste Institutionen und Unternehmen bearbeite (Kurzkonzepte, Marktanalysen, u.v.m.), passiert das Spannende mittlerweile sogar außerhalb des Blogs. Durch die zeitliche Begrenzung des Tages auf 24 Stunden bin ich vor allem in den vergangenen Monaten mehrfach an meine Grenzen gestoßen und musste daher einige “interne Restrukturierungen” vornehmen. Klingt irgendwie schon nach Konzern, ist es aber sicherlich nicht! ;-)

Ich werde mir in den kommenden Wochen und Monaten auch überlegen müssen, was ich in Zukunft machen möchte. Das Bloggen werde ich aber definitiv nicht aufgeben. Dieser Blog wird definitiv weiter bestehen und das Kinderalter verlassen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr die Entwicklung dieses Blogs weiterhin mitbegleiten würdet!

Wenn ihr zum Geburtstag gratulieren möchtet, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir Vorschläge, Anmerkungen, Kritik und auch Lob in den Kommentaren, per Mail, Twitter, Google Plus und Facebook zukommen lassen würdet, damit ich Zukunft Mobilität in Zukunft an den entscheidenden Stellen noch besser machen kann!

[Videokommentar] Verkehr in Woche 51/2012 – 03/2013

Nach einer etwas längeren Unterbrechung erscheint heute wieder ein neuer Videokommentar von mir. Aufgrund des langen Zeitraums fällt er mit über 26 Minuten etwas länger aus als üblich.

Ich habe noch einmal die Geschehnisse des Jahreswechsels rekapituliert und bin auf folgende Themen kurz eingegangen:

Diese Episode kann auch als MP3 heruntergeladen werden (Abonnieren). 
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Zukunft Mobilität: Das Jahr 2012 in Zahlen

Das Jahr 2012 war für dieses mit seinen zwei Jahren noch recht junges Blog und auch für mich persönlich das mit Abstand beste Jahr. Ich freue mich über 186.409 einzelne Besucher, die insgesamt 1.030.900 Seiten (PI) in den vergangenen 12 Monaten aufgerufen haben. Im Vergleich zum Jahr 2011 ist dies eine Steigerung um 121.879 Besucher bzw. 288 Prozent. Bei den Page Impressions ist die Steigerung mit 844.351 (+ 556,2 %) noch größer. Für ein Nischenblog sind diese Zahlen meiner Meinung nach recht eindrucksvoll und ich möchte mich an dieser Stelle auch recht herzlich für das in mich gesetzte Vertrauen bedanken.

Die durchschnittliche Verweildauer lag mit 7 Minuten und einer Sekunde zwei Sekunden höher als im Jahr 2011. Die Absprungrate, also der Anteil der Besucher, die nur eine Seite aufgerufen haben, lag bei 15,25 Prozent.

Im Jahr 2012 habe ich insgesamt 469 Artikel veröffentlicht, davon waren 280 “ in 140 Zeichen”. Somit bleiben 189 Artikel, in denen ich Designstudien, Verkehrskonzepte oder Analysen vorgestellt habe.

Die meistgelesenen Artikel dieses Jahres waren:

Die meisten Besucher kamen auch 2012 durch Google, allerdings waren auch Facebook und Twitter starke Trafficbringer. Anfang des vergangenen Jahres hatte ich mir das Ziel gesetzt, bei Facebook mehr als 250 Fans zu haben. Damals betrug die “Fanbase” knapp über 100 Personen, mittlerweile sind wir bei über 700! Auch die Zahl der Twitter-Follower hat die Grenze von 700 durchbrochen. Bis zum Ende dieses Jahres würde ich mich freuen, wenn die 1000 auch noch geknackt werden würde! ;-)

Die meisten Besucher sind durch die folgenden Webseiten auf gelangt (Top 10):

  • Google
  • Facebook
  • Twitter
  • Grimme-Institut.de
  • T-Online
  • TV Spielfilm
  • WDR
  • heise online
  • Zeit.de
  • Standard.at

Wichtig, aber nicht in den Top 10, waren zudem der ORF, die Wikipedia, aber auch diverse Foren und andere Blogs. Insgesamt kamen im Jahr 2012 Besucher von 934 verschiedenen Webseiten und von 48 verschiedenen Suchmaschinen.

Bei den Suchmaschinen dominierte eindeutig Google mit über 80.000 Besuchern. Durch die neuen Privatsphäreeinstellungen konnten leider nicht alle Suchbegriffe erkannt werden. Aus etwa 80 Prozent der Suchanfragen lässt sich das folgende Ranking wichtiger Suchbegriffe erstellen (Top 15):

Recht positiv haben sich auch die Abrufzahlen bei Youtube entwickelt. Da sich dieses kleine Experiment noch ganz am Anfang befindet, dürften sich die Abrufzahlen 2013 noch steigern. Der Youtube-Kanal und das -Verzeichnis werden zu Beginn des Jahres weiterentwickelt.

Das Jahr 2012 hat sich auch im Bereich der Vorträge gut entwickelt. Für Termine habe 2012 mehr als 23.700 Kilometer zurückgelegt und dabei sehr viele interessante Menschen getroffen. Auch dafür vielen Dank!

Der spannendste Moment des Jahres 2012 war definitiv die Preisverleihung des Grimme Online Awards. Durch den Tausch der Nominierungskategorie war die Verleihung für mich eine emotionale Achterbahnfahrt. Spannend war aber auch meine Rede zum Erhalt des PUNKT-Preises der Akademie der deutschen Technikwissenschaften. Nachdem ich die Anrede des Bundespräsidenten, Bundesverkehrsministers, usw. ohne Probleme und vor allem ohne jemanden zu vergessen hinter mich gebracht habe, war der Rest der Rede eigentlich recht entspannt.

Erwähnt wurden ich oder Zukunft Mobilität in einer Vielzahl von Presseerzeugnissen. Mir persönlich sind über 50 Zeitungsartikel, Magainartikel und Erwähnungen im Radio bekannt. Ich kann nur hoffen, auch 2013 noch interessant zu bleiben.

Pläne für 2013

Im Jahr 2013 möchte ich Zukunft Mobilität natürlich weiterentwickeln. Für 2013 sind mehrere Projekte geplant, von denen sich einige noch in einem frühen Stadium befinden. Ich werde auf jeden Fall versuchen mehrere Dossiers zu wichtigen Themenkomplexen (Pkw-Maut, Wirkungen des ÖPNV, usw.) zu erstellen und diese nicht nur im Blog zu veröffentlichen, sondern auch als PDF, epub und in anderen elektronischen Formaten anzubieten. So lassen sich beispielsweise Artikel auch über Amazon für den Kindle oder andere eBook-Reader herunterladen. Natürlich weiterhin kostenlos!

Geplant ist zudem die Entwicklung einer neuen Vortragsreihe, die im April dieses Jahres starten soll. Hier ist allerdings noch ein wenig Arbeit notwendig. Ausgebaut werden soll auch der Ton- und Videobereich. Der [Fakt der Woche] soll auch wieder regelmäßig erscheinen und das Angebot erweitern.

Ich werde im Laufe des Jahres 2013 auch eine Diskussion anstoßen, wie sich Zukunft Mobilität weiterentwickeln soll. Die große Frage ist, ob ich dieses Blog weiterhin als Einmannbetrieb umsetzen soll/kann, was im Laufe der Zeit weniger, aber dafür wahrscheinlich längere Artikel bedeuten dürfte, oder ob ich das Autorenteam behutsam und themenbezogen ausweiten soll. Von dieser Frage hängt auch die Grundausrichtung dieses Blogs ab, da ich persönlich ja für die Inhalte dieses Blogs stehe und mein Stil und meine Grundhaltung bisher dieses Blog definiert haben. Bei weiteren Autoren wird der Stil sich definitiv verändern, allerdings wird auch das Themenrepertoire erheblich erweitert. Diese Diskussion möchte ich auf jeden Fall im Jahr 2013 führen.

Sehr interessant wird auch die Diskussion um das Leistungsschutzrecht werden. Mit dem Leistungsschutzrecht wollen die Verlage erreichen, dass die „gewerbliche Nutzung“ von kostenfreien Inhalten vergütungspflichtig wird. Wer in Zukunft Auszüge aus einem Artikel – zum Beispiel einzelne Sätze oder eine Überschrift – verwenden will, soll nach Vorstellung der Verleger künftig eine Zustimmung („Lizenz“) benötigen und Vergütungen bezahlen. Wer sich nicht daran hält, müsste mit Abmahnungen, Klagen oder anderen Sanktionen rechnen (weitere Informationen bei IGEL). Das Leistungsschutzrecht bedroht daher direkt die Kategorie “Verkehr in 140 Zeichen”, in der meistens nur die Überschrift eines deutschen Presseerzeugnisses und der dazugehörige Link veröffentlicht werden. Im Jahr 2012 habe ich mehr als 60.000 Besucher auf Blogs und Online-Angebote deutscher und internationaler Verlage weitergeleitet!

Die Einführung eines Leistungsschutzrechts würde diese Kategorie und Artikelform von einem auf den anderen Tag vernichten. Alle Artikel der letzten 365 Tage müsste ich löschen, da das Risiko einer Abmahnung zu groß ist. Das Schließen von Lizenzen wäre zwar durchaus möglich, allerdings nur, wenn mir die Verwendung von Links und Überschriften kostenfrei gestattet werden würde, da ich mir als Betreiber eines werbefreien Blogs und Student das Zahlen von Lizenzgebühren nicht leisten kann. Hinzu kommt, dass das Gesetz vom Gesetzgeber so schwammig und unausgereift formuliert ist, dass erst durch eine gerichtliche Klärung die genaue Anwendung und Zahlungspflichten konkretisiert werden dürften. Letztendlich ist das Leistungsschutzrecht ein Segen für Abmahnanwälte, ein Risko dem ich mich nicht aussetzen kann. Ich persönlich stelle mir auch die Frage, ob es nicht Aufgabe der Verlage wäre, die Views von 60.000 Besuchern zu monetarisieren, anstatt mir de facto die Verlinkung zu untersagen bzw. eine Gebühr von mir zu verlangen.

Theoretisch wäre es weiterhin möglich, auf englischsprachige Inhalte zu verlinken, bzw. deutsche Inhalte nur noch aus dem deutschsprachigen Ausland zu beziehen. Dies bedeutet allerdings, dass lokale Berichterstattung aus nicht mehr erwähnt werden kann und viele Themen, die betreffen, nicht mehr verlinkt werden. Die Suche nach einer Lösung dieses Problems wird mich definitiv im Jahr 2013 beschäftigen. Und ich gehe fest davon aus, dass das Leistungsschutzrecht noch vor der Bundestagswahl beschlossen werden wird.

Das Jahr 2013 wird auf jeden Fall ein spannendes, aber auch arbeitsreiches Jahr. Auf die viele Arbeit und die Ergebnisse freue ich mich jetzt schon! Ich hoffe, dass ich auch 2013 den Kurs dieses Blogs weiterführen kann und ich den in mich gesetzten Ansprüchen gerecht werde!

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir weitere Vorschläge für Zukunft Mobilität zukommen lassen würdet, mich weiterempfehlt und mich rechtzeitig informiert, wenn einmal etwas technisch oder auch inhaltlich daneben geht. Danke bereits im Voraus!

Und jetzt packen wir es an!

Verkehr in Woche 50/2012

In der dritten Ausgabe des Video-Podcasts beschäftige ich mich nut den Kostensteigerungen des umstrittenen Bahnprojekts , die in der vergangenen Woche große Wellen geschlagen haben. Ich habe versucht zu ergründen, wieso viele Verkehrsprojekte und andere Bauprojekte der öffentlichen Hand die Kosten überschreiten und überhaupt beschlossen werden.

Tragen die Bürgermeister die Schuld, die Deutsche Bahn oder die Ingenieurbüros? Oder haben alle Beteiligten eine Teilschuld am Kollektivversagen?

Aufgrund der Komplexität der Thematik habe ich es leider nicht geschafft zu einem endgültigen Fazit zu kommen. Ich hoffe aber, dass ich die Problematik dennoch ausreichend skizzieren konnte. Wer einen Lösungsansatz haben sollte, kann diesen gerne in den Kommentaren mit uns teilen.

Diese Episode kann nun auch als MP3 heruntergeladen werden.
[powerpress]

Zukunft Mobilität erhält PUNKT 2012 der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften

acatech – Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hat mit dem Journalismuspreis in der Kategorie Multimedia ausgezeichnet. Der PUNKT prämiert herausragende Wort-, Bild- und Multimediabeiträge rund um das Thema Technik. In der Kategorie Multimedia ausgezeichnet werden ”Formate, die die erweiterten Möglichkeiten des Internets wegweisend nutzen”.

acatech Journalismuspreis PUNKT 2012

Begründung der Jury

Mit seinem Online-Magazin „ “ bietet der Student der TU eine klar konzipierte Informations- und Diskussionsplattform rund um das Thema . Eigene Positionen, aber auch die Meinungen anderer, macht der 23-Jährige transparent und erfüllt damit ein zentrales journalistisches Qualitätskriterium. integriert Podcasts, Videos und RSS-Feeds, gibt weiterführende Links und lädt ein zum Austausch über Social Media-Kanäle wie Facebook und Twitter, die er selbst betreut. Das umfassende Engagement und insbesondere die Umsetzungsfähigkeit Randelhoffs als alleiniger Blogger und Redakteur überzeugte die Jury.

Die Jury setzte sich wie folgt zusammen:

  • Dr. Klaus Dartmann Wissenschaftsredakteur Deutsche Welle und Vorstandsmitglied Wissenschafts-Pressekonferenz e.V.
  • Prof. Dr. Friederike Herrmann, Professorin für Medienwissenschaft, Hochschule Darmstadt
  • Reiner Korbmann, Wissenschaftsjournalist und Gründer von Science&Media, Büro für Wissenschafts- und Technikkommunikation
  • Sandra Lowin, Executive Director, init | AG für digitale Kommunikation
  • Christiane Riedel, Geschäftsführerin, ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie
  • Prof. Dr. Andreas Schümchen, Professor für Journalistik, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
  • Markus Weißkopf, Geschäftsführer, Wissenschaft im Dialog gGmbH

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird mir heute Abend im Rahmen der Festveranstaltung im Konzerthaus verliehen.VG Wort

Ein paar Worte noch von mir:

Für mich persönlich ist der Preis natürlich eine große Ehre, auch wenn ich persönlich nur noch sehr schwer begreifen kann, was alles passiert. Es ging mir schon beim Grimme Online Award so, dass ich persönlich ein ganz anderes Selbstverständnis von meiner Arbeit habe. Das ist die große Unsicherheit “Bin ich jetzt wirklich so gut oder sind die “anderen” einfach nur schlecht?”. Ich möchte auf diese Frage keine Antwort haben, es ist nur dieses Gefühl was mich schon seit einigen Tagen bewegt. Ich habe auch einige Pläne für den Verkehrsbereich im Hinterkopf, die ich gerne in den nächsten Monaten angehen möchte. Es wird auf jeden Fall spannend!

Und ich muss mich bei all denen bedanken, die diesen Blog lesen und mir damit ein Gefühl geben, etwas Wichtiges und Richtiges zu machen. Ohne euch würde das Schreiben über und Mobilität bei Weitem nicht so einen Spaß machen. Ich durfte in den letzten zweieinhalb Jahren auch sehr viele interessante Menschen kennen lernen, von denen einige gute Freunde geworden sind. Das alles wäre ohne die Motivation, die ich teilweise auch aus Kommentare und zugegebenerweise auch aus der Zugriffsstatistik erhalte, nicht möglich gewesen.

Ich habe auch sehr viel durch Kommentare, Mails und Anmerkungen gelernt. Es geschieht leider sehr schnell, dass man nur in ausgetretenen Pfaden denkt, was äußerst gefährlich und schädlich ist. Ich bin daher um jeden Besucher froh, der mir widerspricht oder zumindestens meine Ergebnisse kritisch hinterfragt. Ich habe die Weisheit bestimmt nicht mit Löffeln gefressen, auch wenn man von Unternehmen und Verbänden eingeladen wird und erzählen soll, wie die Welt in zehn oder zwanzig Jahren im Verkehrsbereich aussehen wird. Damit geht natürlich eine große Verantwortung einher, auch wenn ich diese Frage natürlich nicht beantworten kann und mich daher um die Beantwortung dieser Frage immer drücke.

Ich hoffe, dass ihr mir in Zukunft weiterhin die Treue haltet und sagt bitte Bescheid, wenn ihr Verbesserungsmöglichkeiten seht. Vielen Dank nochmals für Alles!

Und ich hoffe ebenfalls, dass ich mich heute Abend mit meiner Rede nicht blamiere (Verbesserungsvorschläge nehme ich gerne noch bis 17:30 Uhr an) und niemanden der ganzen wichtigen Leute vergessen habe. Drückt mir die Daumen! ;-)

Redemanuskript

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, sehr geehrter Herr Bundesminister, sehr geehrte Herren Präsidenten, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Das Internet hat in den letzten Jahrzehnten unsere Gesellschaft und unser aller Leben gründlich durcheinandergewirbelt und verändert. Zum Großteil zum Positiven, im Kleinen vielleicht auch eher negativ.

Nichtsdestotrotz ist das Internet eine der größten Erfindungen der Menschheitsgeschichte und bietet jedem Einzelnen die Möglichkeit zur Kommunikation, zum Lernen und zum Verstehen.

Ich bin jetzt 23 Jahre alt und mit dem Internet aufgewachsen. Für mich persönlich ist es eine der größten Errungenschaften und hat es mir erst ermöglicht mich intensiv mit den Themen Verkehr und Mobilität auseinanderzusetzen. Ich kann mit voller Überzeugung behaupten, dass ich ohne das Internet heute hier nicht stehen würde.

Ich persönlich sehe mich auch weniger als Technikjournalist, denn als Wissenschaftskommunikator.

In der Wissenschaftskommunikation bietet dieses Medium noch ungeahnte Möglichkeiten. Wissenschaftler können ihre Ergebnisse frei und offen publizieren, in den Diskurs eintreten und sich unabhängig von Konferenzen und Kongressen mit Kollegen austauschen. Es bietet auch die Möglichkeit den großen Wissensschatz von misslungenen Experimenten und widerlegten Hypothesen zu veröffentlichen. Wissenschaft und Forschung profitieren ebenso von Fehlschlägen wie von positiven Ergebnissen.

Eine weitere große Möglichkeit bietet sich im Feld der Kommunikation. Wir können heute Rohdaten zur Verfügung stellen, aber auch zielgruppenorientiert Forschungsergebnisse präsentieren und noch viel wichtiger erklären.  So kann beispielsweise der Graben zwischen Öffentlichkeit und Fachpublikation peu à peu geschlossen werden. Man könnte auch sagen, dass Wissenschaftler den Elfenbeinturm verlassen und der gesellschaftlichen Notwendigkeit einer öffentlichen Legitimation der Wissenschaft mit offenem Visier entgegen treten.

Wenn wir als Wissenschaftler oder Journalist ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir dass in einzelnen Fällen Ergebnisse nicht richtig in der Öffentlichkeit ankommen. So werden hin und wieder einzelne Aspekte herausgenommen und zu sehr in den Vordergrund gestellt, andere wichtige Erkenntnisse bleiben wegen ihrer Komplexität oder ihrer gesellschaftlich angeblich zu geringen Bedeutung außen vor.

Das Internet bietet nicht nur Journalisten die Möglichkeit, Wissenschaft mit unterstützenden Inhalten zu verknüpfen und unabhängig von Zeilenvorgaben zu erklären, sondern es bietet Wissenschaftlern, Erfindern und Unternehmen auch die Möglichkeit selbst zu kommunizieren. So können Forschungsergebnisse detailliert vorgestellt werden, auch wenn man sich nicht zu sehr in den Details verlieren sollte. Dies bedarf natürlich neuen Anforderungen an die wissenschaftliche Ausbildung und einen Mentalitätswechsel, dass Offenheit auch Klarheit und Verständnis mit sich bringt.

Für den Journalismus bedeutet dies aber ebenso eine Zäsur, da er auch im Bereich des Wissenschaftsjournalismus in den nächsten Jahren seine Gatekeeper-Funktion endgültig verlieren dürfte. Die Möglichkeiten spannende und herausragende Technik und Forschung einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, wachsen durch das Internet enorm. Video, 3D-Visualisierungen, interaktive Inhalte seien hier als Beispiel genannt. Der Journalismus wird sich diesen Herausforderungen stellen müssen. Aber ich bin mir sich, dass er diese auch in formidabler Weise bewältigen wird.

Zum Abschluss bleibt mir noch, im Namen aller Preisträger, acatech und der Jury zu danken und Ihnen einen anregenden Festabend zu wünschen.

[Vortrag] Wunderlösung Elektromobilität?

Artikelaktualisierung Zukunft MobilitätAm 13. September 2012 habe ich in einen Vortrag zum Thema gehalten. Inhalt war nicht nur das Elektroauto, sondern auch der elektrisch betriebene öffentliche Personennahverkehr und das Pedelec. Ich bin jeweils auf die spezifischen Vor- und Nachteile der einzelnen Verkehrsmittel eingegangen und habe versucht, die Funktion von verschiedenen Verkehrssystemen einfach und verständlich zu erklären.

Die Veranstaltung war Teil der Vortragsreihe „Grüne Stadt am Wasser“, die sich in Koblenz in den vergangenen zwei Jahren im Anschluss an die Bundesgartenschau 2011 als Diskussionsforum zu Fragen der etabliert hat. 

Neben mir haben Prof. em. Dr. Hartmut Topp, imove / TU Kaiserslautern zum Thema “Urbane Mobilitätskultur” und Prof. em. Dr. Heiner Monheim, Uni Trier zum Thema “Urbane Seilbahnen” referiert.

Ich habe mit meinem Smartphone den Versuch eines Mitschnitts gewagt, der erstaunlich gut geworden ist. Ich werde mir aber dennoch irgendetwas für zukünftige Aufnahmen überlegen. Auch wenn das Geld kostet. Denn leider ist Tonaufnahme von Herrn Prof. Topps Vortrag unbrauchbar. Das Referat von Herr Prof. Monheim zu urbanen Seilbahnen konnte ich jedoch wiederherstellen. Dieser Vortrag kann hier abgerufen werden.

Der Vortrag kann hier angehört und auch heruntergeladen werden. Die Folien stehen hier zum Download bereit. Folien und Vortrag stehen wie immer unter CC BY-SA 3.0 de-Lizenz.

Eine Übersicht über alle von mir bisher gehaltenen Vorträge, findet sich hier.

(weiterlesen …)

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Schlußstrich

[The automobile] will never, of course, come into as common use as the bicycle.
The Literary Digest, 1899.

About

In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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