Artikel zum Thema Zukunft Mobilität
[Jetzt anmelden!] Future Mobility Camp am 25. und 26.10.2013 in Berlin

Ich besuche relativ viele Kongresse, Kolloquien und Konferenzen. Meistens als Referent oder Teilnehmer eines Podiums. Im Verkehrsbereich findet immer irgendwo eine Veranstaltung statt, Konferenzen werden in einem nahezu epidemischen Ausmaß veranstaltet.

Wenn man einige dieser Veranstaltungen besucht hat, versteht man die Systematik dahinter recht gut. Es geht nicht um die Inhalte oder eine ergebnisorientierte Diskussion, vielmehr versucht jeder Einzelne sich, sein Produkt oder seine Politik möglichst gut zu verkaufen. Das mag zunächst auch nicht verwerflich sein, macht aber dann keinen Sinn, wenn immer die gleichen Personen an solchen Konferenzen teilnehmen und sich das Gesagte wiederholt. Man kennt sich ja bereits. Und insbesondere die Politik hat das Reden, ohne etwas wirklich Substanzielles zu sagen, perfektioniert.

Darauf habe ich keine Lust.

Aus diesem Frust heraus haben Moritz Dorka und ich bis zum April 2013 das Konzept eines Future Mobility Camps (kurz: FMC) entwickelt. Das Future Mobility Camp ist ein Hybridbarcamp, besteht also zu einem Teil aus bereits vorab festgelegten Inhalten und zum anderen aus Beiträgen, welche die Teilnehmer selber mitbringen und nicht bereits im Vorfeld in einem Konferenzprogramm o.ä. nachzulesen sind. Dies hat einen einfachen Vorteil: Der Inhalt und nicht der Referent stehen im Vordergrund (dafür sorgen wir auch durch andere “Maßnahmen”), eine sachorientierte und fundierte Diskussion ist möglich.

Future Mobility Camp Dresden 2013

Dass dieses Konzept funktioniert, hat sich auf dem Future Mobility Camp Dresden Ende April 2013 gezeigt. 232 TeilnehmerInnen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden europäischen Ausland plus Indien/USA haben zwei Tage lang in einer entspannten Atmosphäre Probleme, Trends und Entwicklungen im Verkehrsbereich diskutiert. Das Themenspektrum war dabei besonders offen gehalten und reichte über Bürgerbeteiligung bei Verkehrsprojekten, Algorithmen für Fahrplanstabilität, Polizei und Radverkehr bis hin zu einer Multiagenten-Simulation von Carsharing-Systemen.

Aufgrund des überaus positiven Feedbacks und als Folge der sehr themenorientierten Diskussion stand bei mir recht schnell fest, dass weitere FMC notwendig sind. Denn ein solch progressives Format hat im Verkehrssektor bislang eindeutig gefehlt.

Future Mobility Camp Berlin 2013

Seit einigen Monaten arbeite ich daher gemeinsam mit Valentin Jahn an einem Future Mobility Camp Berlin. Das FMC Berlin wird am 25. und 26. Oktober 2013 auf dem EUREF-Campus in Berlin Schöneberg stattfinden. Mit dem Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) habe ich einen Partner vor Ort gefunden, der sehr gut zum Format eines Future Mobility Camps passt.

Wir haben uns zu Beginn der Planungen einige Gedanken über die Weiterentwicklung des Formats und die Themensetzung gemacht. Und natürlich auch aus der wenigen Kritik in Dresden (Abendveranstaltung, längere Pausen) gelernt.

Um die drängenden Themen unserer Zeit etwas fokussierter angehen zu können, haben wir die beiden Themenschwerpunkte “Infrastrukturpolitik und -finanzierung” sowie “Daten und Mobilität” entwickelt. Beide Themen passen zum einen sehr gut nach Berlin (viele Startups, Programmierer und eine Nähe zur “großen” Politik) und zum anderen ist vor allem die Thematik der Infrastrukturfinanzierung ein extrem wichtiges Thema, zu dem auch viele Kongresse und Konferenzen stattfinden. Leider mit viel zu viel Blabla.

Um beiden Themenbereichen gerecht zu werden, haben wir das Format eines Future Mobility Camps weiter entwickelt. Am ersten Tag kommen vorrangig die von uns eingeladenen Personen zu Wort. Jedoch maximal 20 Minuten. Vielmehr sollen gemeinsam wichtige Fragen aus folgenden Themenbereichen diskutiert und selbst entwickelte Fragen beantwortet werden:

  • Ländlicher Raum: Bundesstraße und ICE in jedes Kaff?
  • Infrastrukturfinanzierung: Bildung oder Autobahn?
  • local action groups: optimizer or preventer?
  • Verkehrsdaten: Nachfrageorientierte (Echtzeit-)Verkehrsplanung versus Totalüberwachung

Am Abend des ersten Tages werden wir zudem eine von Vielen sehnlich erwünschte Abendveranstaltung durchführen. Wir freuen uns sehr, dass wir das Deutsche Technikmuseum Berlin als Partner und spannenden Veranstaltungsort gewinnen konnten.

Der zweite Tag wird stärker nach der Idee eines Barcamps aufgebaut sein. Die Themen des Tages, die Formate und Methoden werden erst zu Beginn des Tages gemeinsam festgelegt werden. Das Schöne: Wir brechen damit aus allen herkömmlichen Strukturen einer Konferenz aus und stellen endgültig die Inhalte in den Vordergrund!

Am Nachmittag des zweiten Tages werden wir einen kleinen Mobilitätsparcours veranstalten. Lasst euch einfach überraschen!

Freitag / Samstag versus Samstag / Sonntag

Das Future Mobility Camp Dresden wurde vor allem wegen der Verfügbarkeit der Räumlichkeiten an einem Samstag und Sonntag veranstaltet. Dies ist vor allem für Teilnehmer mit Familie und weit Angereiste nicht wirklich ideal gewesen. Wir haben uns daher dazu entschlossen, das FMC Berlin an einem Freitag und Samstag durchzuführen. Natürlich kann es für Berufstätige schwierig werden teilzunehmen. Da jedoch viele in Unternehmen mit Berührungspunkten zu Verkehr und Mobilität arbeiten, hoffen wir, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter neben den ganzen Konferenzen auch zum FMC schicken werden. Des Weiteren beginnen wir am Freitag auch erst am frühen Nachmittag, sodass dies hoffentlich kein allzu großes Hemmnis darstellt.

Startupmesse

Berlin ist nicht nur Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch Startuphauptstadt! Von jungen, kleinen und innovativen Unternehmen erwarte ich persönlich sehr große Beiträge für die Zukunft der Mobilität. Um Startups, Programmierern, u.a. die Möglichkeit zu geben, sich und ihre Produkte zu präsentieren und zu vernetzen, werden wir im Rahmen des FMC Berlin eine kleine Startupmesse veranstalten. Natürlich kostenlos und ganz zwanglos! ;-)

Sponsoren gesucht!

Neben den Inhalten steht natürlich auch immer die Finanzierung im Fokus. Leider ist das Veranstalten eines “Kongresses” nicht wirklich günstig. Es hat durchaus einen Grund, wieso die Teilnahme oftmals 2000 Euro und mehr kostet.

Da wir jedoch jedem die Möglichkeit geben möchten, am FMC Berlin teilzunehmen und wir vor allem junge, innovativ denkende Menschen ansprechen möchten (die haben leider meistens nicht allzu viel Geld… ;-)), sind wir auf finanzielle Unterstützung durch Kooperationspartner angewiesen.

Zu unserem Bedauern sind die Gebäude des EUREF-Campus nicht umsonst zu bekommen. Ebenfalls kostet eine Abendveranstaltung Geld. Insgesamt benötigen wir für das Future Mobility Camp Berlin 60.000 Euro!

Da wir und unsere Partner aber stark an das Format und die innovativen Ansätze des Future Mobility Camps glauben, sollte die Finanzierung hoffentlich kein Problem darstellen.

Wir würden uns aber freuen, wenn die hier mitlesenden Unternehmen bzw. die entsprechenden Mitarbeiter sich dazu entschließen würden, das Future Mobility Camp Berlin als Kooperationspartner zu bereichern. Ein entsprechendes Veranstaltungskonzept mit Sponsoringmöglichkeiten (ab Seite 19) kann hier heruntergeladen werden! Für Fragen und natürlich auch Kooperationsanfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über die Webseite des Future Mobility Camp Berlin 2013. Natürlich vollkommen kostenlos!

Spezielles Angebot für alle DrednerInnen!

Ihr kommt aus Dresden und möchtet am FMC Berlin teilnehmen? Ihr habt aber keine Lust euch um Fahrt, Unterkunft & Co. zu kümmern? Oder alleine zu fahren? Dann haben wir eine Lösung für euch! Verkehrte Welt e.V. organisiert nicht nur Studentenreisen nach Russland und in andere Länder, sondern auch eure Teilnahme am FMC Berlin. Wenn ihr Interesse habt, reicht eine kurze Nachricht mit dem Betreff “Verkehrte Welt”. Ich leite das dann entsprechend weiter.

Noch Fragen?

Natürlich stehen wir jederzeit für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Ein Blick vorab in die FAQ sei jedoch empfohlen!

[In eigener Sache] Zukunft Mobilität und das Leistungsschutzrecht

Seit dem 01. August gilt in Deutschland das sogenannte Leistungsschutzrecht. Die deutschen Verleger (vornehmlich Springer und Burda) haben bei der Regierung ein Gesetz bestellt, das ihre Stellung gegenüber Suchmaschinen wie Google und andere Aggregatoren verbessern sollte. Internetportale erzielten erhebliche Werbeeinnahmen und setzen Aggregatoren ein, wobei sie aber die Arbeitsergebnisse von Journalisten benutzen, die wiederum von Verlagen bezahlt werden. Daher stehe den Verlagen ein Anteil an diesen Werbeeinnahmen zu, so die Argumentation der Befürworter eines solchen Leistungsschutzrechts.

Mit einer ähnlichen Argumentation könnten die Verleger auch ein Gesetz verlangen, dass Kioskbesitzer verpflichtet, einen Teil ihrer Einnahmen aus dem Verkauf von Süßigkeiten, Getränken und Lottoscheinen an die Verleger abführen zu müssen, da vor allem der Verkauf von Zeitschriften und Zeitungen Kunden anziehe. Da das Gesetz jedoch mit dem heutigen Tage in Kraft getreten ist, helfen solche Analogien, welche den Irrsinn des Leistungsschutzrechts nochmals verdeutlichen, nicht mehr.

Aufgrund der rechtlichen Situation, dem Selbstverständnis der Verleger, für das ich reines Unverständnis habe, und vor allem der mit dem LSR einhergehenden rechtlichen Unsicherheit (ein handwerklich äußerst schlecht gemachtes Gesetz) habe ich daher beschlossen, die Verlage in Zukunft vor der Inanspruchnahme ihrer Leistung durch potenzielle Leser zu schützen. Aus diesem Grund werde ich einige Webseiten in Zukunft nicht mehr verlinken. Darüber hinaus möchte ich die Verlage auch vor der Nutzung älterer Inhalte durch meine Leser schützen und habe daher in den vergangenen Tagen mehrere tausend Links zu den jeweiligen Angeboten händisch entfernt. Die rechtliche Pflicht ist zwar nicht vorhanden, aber meine innere Überzeugung war ausreichend Motivation!

Den Rest dieses Artikels kann, muss man aber nicht lesen! Alles Wichtige ist eigentlich gesagt! (mehr…)

[In eigener Sache] Technische Probleme mit RSS-Feeds und dem Newsletter

Seit mehreren Wochen treten leider vermehrt Probleme bei der Auslieferung der RSS-Feeds von Zukunft Mobilität auf. Zunächst kam es zu einer um mehrere Stunden verzögerten Auslieferung der Feeds, die ab einem bestimmten Zeitpunkt ganz ausblieben. Technische Änderungen wurden in diesem Zeitraum keine durchgeführt.

Da die Zukunft-Mobilität-Newsletter automatisiert über die RSS-Feeds befüllt werden, kam es in diesem Bereich ebenfalls vermehrt zu Problemen. Teilweise wurde der Newsletter gar nicht versendet, obwohl neue Artikel erschienen sind.

In den vergangenen Wochen habe ich mehrere Versuche unternommen, die Probleme zu lösen. Dies ist mir zunächst auch gelungen, die RSS-Feeds wurden für etwa eine Woche ohne Probleme ausgeliefert, bis diese wieder auftraten. Eine entsprechende Prüfung der Feeds auf Validität ergeben inhomogene Ergebnisse. Eine Abfrage über feedvalidator.org gab für einen einzelnen Feed bei mehreren Abfragen unterschiedliche Ergebnisse aus und wies auf ein Problem mit dem Webseiten-Cache hin.

Ich habe daraufhin die Server-Konfiguration entsprechend angepasst und hoffe, dass die Probleme damit endgültig behoben sind. Ich möchte an dieser Stelle um Entschuldigung und Verständnis bitten, dass die Fehlerbehebung so lange gedauert hat. Die Identifikation der Fehlerursache und die entsprechenden Änderungen haben sehr viel Zeit in Anspruch genommen, die in den letzten Wochen nur sehr selten zur Verfügung stand.

Sollten weiterhin Probleme auftreten, würde ich mich sehr über eine Nachricht freuen!

Zukunft Mobilität wird drei Jahre alt!

Im Nachhinein ist das Startdatum von Zukunft Mobilität mit dem 01. April 2010 sicherlich etwas schlecht von mir gewählt worden. Das Internet quillt über vor Aprilscherzen und hier wird der dritte Blog-Geburtstag gefeiert.

Mit drei Jahren kann ein Kind rennen, laufen und springen, kann erste Sätze bilden und kreativ in einzelnen Kategorien denken. Für viele Eltern noch “erfreulicher”: Die Trotzphase hat begonnen!

Dieses Blog hat in den vergangenen 365 Tagen ebenfalls gewaltige Entwicklungsschritte nach vorne gemacht. Über 300 Prozent mehr Besucher im vergangenen Jahr, ein Wachstum der Page Impressions um mehr als 500 Prozent und eine wachsende Verweildauer. Sicherlich haben der Grimme Online Award und der PUNKT Journalismuspreis für Technikjournalismus diesem Blog nochmals einen Schub gegeben.

Diese ganzen Werte sind aber recht sekundär, wenn ich daran denke, wie viele interessante Menschen ich in den vergangenen Jahren kennen lernen durfte. Dies ist auch mit Abstand die schönste Erfahrung, die das Bloggen mit sich gebracht hat. Sich mit Menschen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft austauschen zu dürfen, die sich dem Thema Verkehr und Mobilität ebenso intensiv und leidenschaftlich widmen wie ich. Mit dem Future Mobility Camp (20. / 21. April in Dresden) wollen wir viele dieser Persönlichkeiten zusammenbringen und gemeinsam Entwicklungen und Trends im Mobilitätsbereich diskutieren.

Durch die vielen Termine, die ich mittlerweile wahrnehme, und den vielen Aufträgen, die ich für verschiedenste Institutionen und Unternehmen bearbeite (Kurzkonzepte, Marktanalysen, u.v.m.), passiert das Spannende mittlerweile sogar außerhalb des Blogs. Durch die zeitliche Begrenzung des Tages auf 24 Stunden bin ich vor allem in den vergangenen Monaten mehrfach an meine Grenzen gestoßen und musste daher einige “interne Restrukturierungen” vornehmen. Klingt irgendwie schon nach Konzern, ist es aber sicherlich nicht! ;-)

Ich werde mir in den kommenden Wochen und Monaten auch überlegen müssen, was ich in Zukunft machen möchte. Das Bloggen werde ich aber definitiv nicht aufgeben. Dieser Blog wird definitiv weiter bestehen und das Kinderalter verlassen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr die Entwicklung dieses Blogs weiterhin mitbegleiten würdet!

Wenn ihr Zukunft Mobilität zum Geburtstag gratulieren möchtet, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir Vorschläge, Anmerkungen, Kritik und auch Lob in den Kommentaren, per Mail, Twitter, Google Plus und Facebook zukommen lassen würdet, damit ich Zukunft Mobilität in Zukunft an den entscheidenden Stellen noch besser machen kann!

[Videokommentar] Verkehr in Woche 51/2012 – 03/2013

Nach einer etwas längeren Unterbrechung erscheint heute wieder ein neuer Videokommentar von mir. Aufgrund des langen Zeitraums fällt er mit über 26 Minuten etwas länger aus als üblich.

Ich habe noch einmal die Geschehnisse des Jahreswechsels rekapituliert und bin auf folgende Themen kurz eingegangen:

Diese Episode kann auch als MP3 heruntergeladen werden (Abonnieren). 
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Zukunft Mobilität: Das Jahr 2012 in Zahlen

Das Jahr 2012 war für dieses mit seinen zwei Jahren noch recht junges Blog und auch für mich persönlich das mit Abstand beste Jahr. Ich freue mich über 186.409 einzelne Besucher, die insgesamt 1.030.900 Seiten (PI) in den vergangenen 12 Monaten aufgerufen haben. Im Vergleich zum Jahr 2011 ist dies eine Steigerung um 121.879 Besucher bzw. 288 Prozent. Bei den Page Impressions ist die Steigerung mit 844.351 (+ 556,2 %) noch größer. Für ein Nischenblog sind diese Zahlen meiner Meinung nach recht eindrucksvoll und ich möchte mich an dieser Stelle auch recht herzlich für das in mich gesetzte Vertrauen bedanken.

Die durchschnittliche Verweildauer lag mit 7 Minuten und einer Sekunde zwei Sekunden höher als im Jahr 2011. Die Absprungrate, also der Anteil der Besucher, die nur eine Seite aufgerufen haben, lag bei 15,25 Prozent.

Im Jahr 2012 habe ich insgesamt 469 Artikel veröffentlicht, davon waren 280 “Verkehr in 140 Zeichen”. Somit bleiben 189 Artikel, in denen ich Designstudien, Verkehrskonzepte oder Analysen vorgestellt habe.

Die meistgelesenen Artikel dieses Jahres waren:

Die meisten Besucher kamen auch 2012 durch Google, allerdings waren auch Facebook und Twitter starke Trafficbringer. Anfang des vergangenen Jahres hatte ich mir das Ziel gesetzt, bei Facebook mehr als 250 Fans zu haben. Damals betrug die “Fanbase” knapp über 100 Personen, mittlerweile sind wir bei über 700! Auch die Zahl der Twitter-Follower hat die Grenze von 700 durchbrochen. Bis zum Ende dieses Jahres würde ich mich freuen, wenn die 1000 auch noch geknackt werden würde! ;-)

Die meisten Besucher sind durch die folgenden Webseiten auf Zukunft Mobilität gelangt (Top 10):

  • Google
  • Facebook
  • Twitter
  • Grimme-Institut.de
  • T-Online
  • TV Spielfilm
  • WDR
  • heise online
  • Zeit.de
  • Standard.at

Wichtig, aber nicht in den Top 10, waren zudem der ORF, die Wikipedia, aber auch diverse Foren und andere Blogs. Insgesamt kamen im Jahr 2012 Besucher von 934 verschiedenen Webseiten und von 48 verschiedenen Suchmaschinen.

Bei den Suchmaschinen dominierte eindeutig Google mit über 80.000 Besuchern. Durch die neuen Privatsphäreeinstellungen konnten leider nicht alle Suchbegriffe erkannt werden. Aus etwa 80 Prozent der Suchanfragen lässt sich das folgende Ranking wichtiger Suchbegriffe erstellen (Top 15):

  • Zukunft Mobilität
  • Mobilität der Zukunft
  • Mobilität
  • Kosten pro Kilometer
  • Verkehrstote weltweit
  • Schifffahrtsrouten
  • Fahrzeugkosten pro km
  • Verkehrstote USA 2011
  • Martin Randelhoff
  • Spritpreise USA
  • Autokosten pro Kilometer
  • Verkehrstote USA
  • ICE 1223
  • Mobilität Zukunft
  • Modalohr

Recht positiv haben sich auch die Abrufzahlen bei Youtube entwickelt. Da sich dieses kleine Experiment noch ganz am Anfang befindet, dürften sich die Abrufzahlen 2013 noch steigern. Der Youtube-Kanal und das Podcast-Verzeichnis werden zu Beginn des Jahres weiterentwickelt.

Das Jahr 2012 hat sich auch im Bereich der Vorträge gut entwickelt. Für Termine habe 2012 mehr als 23.700 Kilometer zurückgelegt und dabei sehr viele interessante Menschen getroffen. Auch dafür vielen Dank!

Der spannendste Moment des Jahres 2012 war definitiv die Preisverleihung des Grimme Online Awards. Durch den Tausch der Nominierungskategorie war die Verleihung für mich eine emotionale Achterbahnfahrt. Spannend war aber auch meine Rede zum Erhalt des PUNKT-Preises der Akademie der deutschen Technikwissenschaften. Nachdem ich die Anrede des Bundespräsidenten, Bundesverkehrsministers, usw. ohne Probleme und vor allem ohne jemanden zu vergessen hinter mich gebracht habe, war der Rest der Rede eigentlich recht entspannt.

Erwähnt wurden ich oder Zukunft Mobilität in einer Vielzahl von Presseerzeugnissen. Mir persönlich sind über 50 Zeitungsartikel, Magainartikel und Erwähnungen im Radio bekannt. Ich kann nur hoffen, auch 2013 noch interessant zu bleiben.

Pläne für 2013

Im Jahr 2013 möchte ich Zukunft Mobilität natürlich weiterentwickeln. Für 2013 sind mehrere Projekte geplant, von denen sich einige noch in einem frühen Stadium befinden. Ich werde auf jeden Fall versuchen mehrere Dossiers zu wichtigen Themenkomplexen (Pkw-Maut, Wirkungen des ÖPNV, usw.) zu erstellen und diese nicht nur im Blog zu veröffentlichen, sondern auch als PDF, epub und in anderen elektronischen Formaten anzubieten. So lassen sich beispielsweise Artikel auch über Amazon für den Kindle oder andere eBook-Reader herunterladen. Natürlich weiterhin kostenlos!

Geplant ist zudem die Entwicklung einer neuen Vortragsreihe, die im April dieses Jahres starten soll. Hier ist allerdings noch ein wenig Arbeit notwendig. Ausgebaut werden soll auch der Ton- und Videobereich. Der [Fakt der Woche] soll auch wieder regelmäßig erscheinen und das Angebot erweitern.

Ich werde im Laufe des Jahres 2013 auch eine Diskussion anstoßen, wie sich Zukunft Mobilität weiterentwickeln soll. Die große Frage ist, ob ich dieses Blog weiterhin als Einmannbetrieb umsetzen soll/kann, was im Laufe der Zeit weniger, aber dafür wahrscheinlich längere Artikel bedeuten dürfte, oder ob ich das Autorenteam behutsam und themenbezogen ausweiten soll. Von dieser Frage hängt auch die Grundausrichtung dieses Blogs ab, da ich persönlich ja für die Inhalte dieses Blogs stehe und mein Stil und meine Grundhaltung bisher dieses Blog definiert haben. Bei weiteren Autoren wird der Stil sich definitiv verändern, allerdings wird auch das Themenrepertoire erheblich erweitert. Diese Diskussion möchte ich auf jeden Fall im Jahr 2013 führen.

Sehr interessant wird auch die Diskussion um das Leistungsschutzrecht werden. Mit dem Leistungsschutzrecht wollen die Verlage erreichen, dass die „gewerbliche Nutzung“ von kostenfreien Inhalten vergütungspflichtig wird. Wer in Zukunft Auszüge aus einem Artikel – zum Beispiel einzelne Sätze oder eine Überschrift – verwenden will, soll nach Vorstellung der Verleger künftig eine Zustimmung („Lizenz“) benötigen und Vergütungen bezahlen. Wer sich nicht daran hält, müsste mit Abmahnungen, Klagen oder anderen Sanktionen rechnen (weitere Informationen bei IGEL). Das Leistungsschutzrecht bedroht daher direkt die Kategorie “Verkehr in 140 Zeichen”, in der meistens nur die Überschrift eines deutschen Presseerzeugnisses und der dazugehörige Link veröffentlicht werden. Im Jahr 2012 habe ich mehr als 60.000 Besucher auf Blogs und Online-Angebote deutscher und internationaler Verlage weitergeleitet!

Die Einführung eines Leistungsschutzrechts würde diese Kategorie und Artikelform von einem auf den anderen Tag vernichten. Alle Artikel der letzten 365 Tage müsste ich löschen, da das Risiko einer Abmahnung zu groß ist. Das Schließen von Lizenzen wäre zwar durchaus möglich, allerdings nur, wenn mir die Verwendung von Links und Überschriften kostenfrei gestattet werden würde, da ich mir als Betreiber eines werbefreien Blogs und Student das Zahlen von Lizenzgebühren nicht leisten kann. Hinzu kommt, dass das Gesetz vom Gesetzgeber so schwammig und unausgereift formuliert ist, dass erst durch eine gerichtliche Klärung die genaue Anwendung und Zahlungspflichten konkretisiert werden dürften. Letztendlich ist das Leistungsschutzrecht ein Segen für Abmahnanwälte, ein Risko dem ich mich nicht aussetzen kann. Ich persönlich stelle mir auch die Frage, ob es nicht Aufgabe der Verlage wäre, die Views von 60.000 Besuchern zu monetarisieren, anstatt mir de facto die Verlinkung zu untersagen bzw. eine Gebühr von mir zu verlangen.

Theoretisch wäre es weiterhin möglich, auf englischsprachige Inhalte zu verlinken, bzw. deutsche Inhalte nur noch aus dem deutschsprachigen Ausland zu beziehen. Dies bedeutet allerdings, dass lokale Berichterstattung aus Deutschland nicht mehr erwähnt werden kann und viele Themen, die Deutschland betreffen, nicht mehr verlinkt werden. Die Suche nach einer Lösung dieses Problems wird mich definitiv im Jahr 2013 beschäftigen. Und ich gehe fest davon aus, dass das Leistungsschutzrecht noch vor der Bundestagswahl beschlossen werden wird.

Das Jahr 2013 wird auf jeden Fall ein spannendes, aber auch arbeitsreiches Jahr. Auf die viele Arbeit und die Ergebnisse freue ich mich jetzt schon! Ich hoffe, dass ich auch 2013 den Kurs dieses Blogs weiterführen kann und ich den in mich gesetzten Ansprüchen gerecht werde!

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir weitere Vorschläge für Zukunft Mobilität zukommen lassen würdet, mich weiterempfehlt und mich rechtzeitig informiert, wenn einmal etwas technisch oder auch inhaltlich daneben geht. Danke bereits im Voraus!

Und jetzt packen wir es an!

Verkehr in Woche 50/2012

In der dritten Ausgabe des Zukunft Mobilität Video-Podcasts beschäftige ich mich nut den Kostensteigerungen des umstrittenen Bahnprojekts Stuttgart 21, die in der vergangenen Woche große Wellen geschlagen haben. Ich habe versucht zu ergründen, wieso viele Verkehrsprojekte und andere Bauprojekte der öffentlichen Hand die Kosten überschreiten und überhaupt beschlossen werden.

Tragen die Bürgermeister die Schuld, die Deutsche Bahn oder die Ingenieurbüros? Oder haben alle Beteiligten eine Teilschuld am Kollektivversagen?

Aufgrund der Komplexität der Thematik habe ich es leider nicht geschafft zu einem endgültigen Fazit zu kommen. Ich hoffe aber, dass ich die Problematik dennoch ausreichend skizzieren konnte. Wer einen Lösungsansatz haben sollte, kann diesen gerne in den Kommentaren mit uns teilen.

Diese Episode kann nun auch als MP3 heruntergeladen werden.
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Schlußstrich

Wir sind kein Volk der Radfahrer, sondern eine stolze Autonation.
Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück, WELT Online vom 14.05.2011

About

In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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