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[Verkehrswissen kompakt] Explorationskosten für Erdöl und Erdgas zwischen 2000 und 2011

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Das 20. Jahrhundert wurden in erheblichen Umfang durch die Entdeckung von , die Erfindung des Verbrennungsmotors sowie des Telefons geprägt. In den vergangenen Jahrzehnten ist eine Wirtschaftsstruktur entstanden, die stark vom Energieträger abhängig ist. Der dient heute zur Erzeugung von Elektrizität und als Treibstoff fast aller Verkehrs- und Transportmittel. Wichtig ist zudem in der chemischen Industrie. Beispielsweise wird es zur Herstellung von Asphalt, Kunststoffen, Kunstdünger und Pestiziden, Koks für die Metall- und Gummibranche und anderen Chemieprodukten benötigt.

Im Jahr 2012 wurden pro Tag 89,7 Millionen Barrel Rohöl verbraucht. Dies entspricht mehr als 14.250.000.000 Litern. In lag der Verbrauch im Jahr 2013 bei 2,382 Millionen Barrel / Tag1. Dies entspricht einem täglichen Verbrauch von 284 Millionen Litern.

Ein grundlegendes Problem fossiler Energieträger ist, dass sie nur in begrenzter Menge verfügbar sind. Die Suche nach Erdöl wird zunehmend komplexer und erfordert heute neben der von Satellitendaten und der Anwendung von Kenntnissen in Geologie, Geophysik und Geochemie auch teures und komplexes Hightech-Bohrgerät. Zudem befinden sich Explorationsstätten im immer abgelegeneren und schwer zugänglichen Gebieten der Welt. Der Transport und Aufbau notwendiger Pipelineinfrastruktur über mehrere hundert wenn nicht gar tausende Kilometer stellt ebenfalls eine große Herausforderung dar.

Um Erdöl nutzbar zu machen, bedarf es viel Finanzkapital. Es bedarf sogar mehr Kapital als irgendeine andere Ressource der Weltwirtschaft2. So belief sich der Gesamtautwand an Investitionskapital bei der Erschließung und Förderung von Öl und Erdgas in den Jahren 2000 bis 2011 auf nahezu 2,4 Billionen Dollar3. Es steht zu befürchten, dass unsere Abhängigkeit vom fossilen Energieträge Erdöl in teurer werden dürfte.

  1. BP (2014): BP Statistical Review of World Energy 2014. 63. Ausgabe. Juni 2014, S. 9, Online im Internet
  2. vgl. Rifkin, Jeremy: Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft: Das Internet der Dinge, kollaboratives Gemeingut und der Rückzug des Kapitalismus. Campus Verlag: Frankfurt am Main, S. 75f.
  3. American Petroleum Institute (2012): Energizing America: Facts for Addressing Energy Policy

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Martin Randelhoff

Herausgeber Zukunft Mobilität.
Studium der Raumplanung an der TU Dortmund, Studium der Verkehrswirtschaft an der TU Dresden.
Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum, Wirkung autonomer Fahrzeugsysteme und nachhaltige Verkehrskonzepte.

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