Ridesharing und Rideselling Telematik, Apps und IKT urbane Mobilität

[Uber, Technik und Design] Eine globale Anwendung für lokal unterschiedliche Gegebenheiten

Globale Städte Uber Angebot

Der US-amerikanische Ridesharing-Anbieter Uber polarisiert. Insbesondere steht die Einhaltung landesspezifischer rechtlicher und sozialer Regelungen im Fokus der Kritik bzw. Diskussion. Unabhängig von der Dienstleistung an sich, den rechtlichen Auseinandersetzungen und ersten staatlichen Regulierungsansätzen ist es jedoch spannend zu beobachten, wie ein Unternehmen ein neues Mobilitätsangebot im globalen Maßstab aufbaut und in sehr unterschiedliche Märkte eintritt.

Ethan Eismann ist Director of Product Experience von Uber und hat auf der diesjährigen PSFK-Konferenz in New York einen Vortrag über die Designherausforderungen gesprochen, mit welchen Uber konfrontiert wird. Bei einem globalen Angebot müssen die Eigenschaften und Eigenheiten einzelner Länder, Regionen und Kulturkreisen berücksichtigt werden.

In Indien existieren beispielsweise oftmals keine Hausnummern zur exakten Positionsbestimmung von Abholstandorten. Die hohe Analphabetenquote macht textliche Erläuterungen in Apps unmöglich. So müssen in einigen Ländern Fahrer in speziellen Kursen im Umgang mit der Uber-App geschult werden. Diese Schulung ist bei Designanpassungen gegebenenfalls zu wiederholen. Bei fehlenden Straßennummern können Fahrgäste den Fahrern Fotos ihres Standorts zukommen lassen.

Hinzu kommen Unterschiede in der Mobilfunkabdeckung und der zur Verfügung stehenden Bandbreite. Grafikintensive Anwendungen mit entsprechendem Datenvolumen schränken das Nutzererlebnis in Gegenden mit schlechter Netzabdeckung stark ein. Hier können Alternativen wie die SMS-Buchung eine Lösung sein. Rechtliche Besonderheiten wie tagesabhängige Fahrverbote auf Basis gerader und ungerader Nummernschilder kommen als weitere Restriktion hinzu.

Die Entwicklung einer global funktionierenden Anwendung im Mobilitätsbereich ist stetigen dynamischen Entwicklungen unterworfen. Daher bedarf es auch fortwährenden Anpassungen. Denn trotz des globalen Maßstabs gilt: Jede Stadt ist einzigartig.

Bei tiefer gehendem Interesse in diesem Bereich seien folgende Videos mit techniklastigeren Inhalten empfohlen:

Anonymous

Randelhoff Martin

Herausgeber und Gründer von Zukunft Mobilität, arbeitet im Hauptjob im ARGUS studio/ in Hamburg. Zuvor war er Verkehrswissenschaftler an der Technischen Universität Dortmund.
Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum und nachhaltige Verkehrskonzepte.

Kontaktaufnahme:

Telefon +49 (0)351 / 41880449 (voicebox)

E-Mail: randelhoff [ät] zukunft-mobilitaet.net

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Auszeichnungen

Grimme Online Award Preisträger 2012

Zukunft Mobilität hat den Grimme Online Award 2012 in der Kategorie Information erhalten. Ich möchte mich bei all meinen Lesern für die Unterstützung bedanken!

PUNKT Preisträger 2012

Zukunft Mobilität hat den PUNKT 2012 der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) in der Kategorie "Multimedia" gewonnen.

Logo VDV Verband Deutscher Verkehrsunternehmen

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV) hat mich im Rahmen der VDV-Jahrestagung 2013 in Mainz als “Talent im ÖPNV” des Jahres 2013 ausgezeichnet. Der VDV vertritt rund 600 Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs, des Schienenpersonennahverkehrs, des Schienengüterverkehrs, der Personenfernverkehrs sowie Verbund- und Aufgabenträger-Organisationen.

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Randelhoff Martin

Herausgeber und Gründer von Zukunft Mobilität, arbeitet im Hauptjob im ARGUS studio/ in Hamburg. Zuvor war er Verkehrswissenschaftler an der Technischen Universität Dortmund.
Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum und nachhaltige Verkehrskonzepte.

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