Volvo beteiligt sich an der Entwicklung eines induktiven Ladesystems des belgischen Technologie- und Entwicklungspools für die Automobilindustrie, Flanders’ Drive (finanziert durch den belgischen Staat), zusammen mit dem Bushersteller Van Hool und dem Straßenbahnproduzenten Bombardier sowie weiteren Unternehmen.
Das Projekt soll den Namen CED (Continuous Electric Drive) tragen. Zu Testzwecken soll ein Volvo C30 Electric mit dem neuen System ausgestattet werden.

Das Projekt ist nicht nur für Elektroautos ausgelegt, sondern soll auch neue Erkenntnisse für den Einsatz von Induktionsladesystemen für Straßenbahnen, Busse etc. liefern. Besonderes Augenmerk wird auf folgende Parameter gelegt:
- hohe Energieübertragungsraten sowohl im dynamischen als auch stationären Einsatz;
- technische Umsetzbarkeit in Straßenfahrzeugen, die täglich in einem städtischen Umfeld unter realen Bedingungen und allen möglichen Wetterverhältnissen fahren;
- Effizienz des dynamischen Ladens;
- Systemüberwachung und Teilsteuerung;
- Systemsicherheit, unter vollständiger Beachtung aller anwendbaren Codes und Standards für elektromagnetische Kompatibilität;
Eine Studie des US-Cleantech Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Pike Research errechnete ein Marktvolumen in Höhe von 272 Millionen US-Dollar für kabellose Ladesysteme im Jahr 2015.
Der Einsatz solcher Systeme könnte die Errichtung von Ladestationen im öffentlichen Raum vereinfachen, da diese technisch nicht allzu aufwendig gestaltet werden müssten. Des Weiteren dürften Kompatibilitätsprobleme hinsichtlich der Steckersysteme hinfällig sein.
Ein weiterer großer Vorteil induktiver Ladesysteme ist der hohe Komfort. Auf heutige Verhältnisse übertragen hieße das, dass ein Auto immer “aufgetankt” wäre ohne je eine Tankstelle anfahren zu müssen. Ein toller Gedanke…









