urbane Mobilität

[Video zum Wochenende] Durban in Bewegung

Durban ist mit über 3,4 Millionen Einwohnern nach Johannesburg und Kapstadt die drittgrößte Stadt Südafrikas. Die bedeutende Industrie- und Hafenstadt beherbergt zudem den größten Hafen Afrikas und den zweitgrößten Containerhafen der südlichen Hemisphäre.

Die Metrorail Durban bietet einen S-Bahn-ähnlichen Nahverkehr an. Der Busverkehr wird von der privatisierten eThekwini Municipal Bus Company durchgeführt. Daneben existiert eine große Anzahl privater Busse und Sammeltaxis (minibus), die einen hohen Anteil der Pendler befördern. Die Minibusse stellen dabei für weite Teile der Bevölkerung das einzige finanzierbare Verkehrsmittel dar. Da sie oft überladen und schlecht gewartet sind, kommt es häufig zu schweren Unfällen. Neben den Minibus-Taxis gibt es “metered taxis”, die jedoch nicht an der Straße angehalten werden können, sondern ausschließlich telefonisch bestellbar sind. Traditionelle Zulu-Rikschas dienen vor allem als touristische Attraktion. (Wikipedia)


Im August 2014 wurde in Durban der 25. Kongress der Union Internationale des Architectes (UIA) veranstaltet. Das globale Netzwerk mehrerer Architektenverbände und -organisationen beschäftigte sich mit den Zusammenhängen zwischen (regionalen) Infrastrukturen und sozialem Zusammenhalt.

Der UIA Kongress wurde das erste Mal in einem Subsahara-Staat durchgeführt. Vor dem Hintergrund eines möglichen Peaks bei fossilen Energieträgern und eines nicht vorhersehbaren Klimawandels verbunden mit allen wirtschaftlichen Folgen sollte er  die”planetization” als Gegenstück zur Globalisierung betonen. Diese Strömungen und Herausforderungen werden als maßgeblich für die zukünftige Entwicklung der Architektur gesehen.

Afrika bietet viele Chancen. Die ideologische Verblendung, welche die “westliche Kultur” in den vergangenen Jahrhunderten geprägt hat, hat sich durch die Geschichte und das Faktische als falsch herausgestellt. Die Modelle und Werte, die wir in den vergangenen Jahrzehnten gelebt haben, sind fragwürdig. Können wir eventuell alternative Werte in Afrika finden? Können wir unseren verloren gegangenen Respekt und die Verantwortung für unsere Umwelt, für unseren sozialen Zusammenhalt, unser Umfeld und die menschliche Interaktion wiederentdecken? Afrika als Kontinent hat sich in der Vergangenheit immer so entwickelt wie es andere für richtig und angebracht hielten. Jetzt ist die Zeit für Afrika, uns in die Zukunft zu führen.

Afrika hat ein starkes Bewusstsein für die Verflechtung von Dingen, Einstellungen und Menschen – jede Aktion hat eine Konsequenz. Dieses Bewusstsein muss mit der Welt geteilt werden. Um mehr Weisheit in die Architektur, aber auch in unser Zusammenleben zu bringen.

Vor diesem Hintergrund haben lokale Architekten im Umfeld des UIA Kongresses durch die Stadt geführt und spannende interessante Plätze vorgestellt. Aus der persönlichen Einstellung ihrer Wahrnehmung und den Gedanken zur Stadt der Zukunft kann man sehr viel auch für westeuropäische Gegebenheiten mitnehmen.







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Randelhoff Martin

Herausgeber und Gründer von Zukunft Mobilität, arbeitet im Hauptjob im ARGUS studio/ in Hamburg. Zuvor war er Verkehrswissenschaftler an der Technischen Universität Dortmund.
Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum und nachhaltige Verkehrskonzepte.

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Verfasst von:

Randelhoff Martin

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