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Martin Randelhoff

Radverkehrsinfrastruktur
VORHABEN | Radschnellweg Euregio (Aachen - Herzogenrath - Kerkrade / Heerlen)

2 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

In der Städteregion Aachen soll ebenfalls ein grenzüberschreitender Radschnellweg entstehen. Der Radschnellweg Euregio mit einer Trasse von 19 km Länge soll die Stadt Aachen mit den Mittelzentren Herzogenrath auf deutscher und Kerkrade auf niederländischer Seite verbinden. Über einen Abzweig von weiteren 11 Kilometern Länge wird die niederländische Stadt Heerlen angebunden. Im Einzugsbereich des Radschnellwegs von einem Kilometer leben rund 157.000 Einwohner und befinden sich 94.000 Arbeitsplätze. Einer ersten Abschätzung zu Folge liegt das Potenzial bei 27.000 Radfahrten pro Tag im deutschen Teil.

Bisherige Verfahrensschritte:

  • zweistufige Bürgerbeteiligung im Juni 2015 und im April 2016
  • Variantenauswahl für die Streckenführung des Radschnellwegs durch die politischen Gremien der Projektpartner im November 2016 (Städteregionsausschuss der StädteRegion Aachen, Bau- und Verkehrsausschuss der Stadt Herzogenrath, Mobilitätsausschuss der Stadt Aachen)

Derzeit:

  • Vorplanung, Machbarkeitsstudie, Umweltverträglichkeitsstudie und Nutzen-Kosten-Analyse sollen voraussichtlich im ersten Halbjahr 2017 fertig gestellt werden.
  • Entscheidung voraussichtlich im ersten Halbjahr 2017, ob die Planung für den Radschnellweg fortgesetzt werden soll oder die Überlegungen eingestellt werden.

Projektwebseite

Abwägung und Empfehlung eines Trassenvorschlags für die weiteren Schritte der Machbarkeitsstudie (PDF, ca. 7 MB)

Planwerke und weitere Materialien:

 

 

 

 

Wirkung

 

 

 

 

 

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Hallo,

gegen die Trasse parallel zu Bahnstrecke Aachen-Düsseldorf in Herzogenrath, für die eine Machbarkeitsstudie erfolgen soll, regt sich Widerstand von Naturschützern. 

Eine Herzogenrather Bürgerin, welche von Naturschutzverbänden (Naturfreunden Herzogenrath-Merkstein, Wurmtal AG, BUND Kreis Aachen Nabu Kreis Aachen) unterstützt wird, hat sich nun an den Petitionsausschuss des Landtags NRW gewandt. Der Radschnellweg gefährdet ihrer Auffassung nach den Lebensraum schützenswerter Tiere im Wurmtal zwischen Würselen und Herzogenrath (insbesondere zwischen Pannesheide und Herzogenrath). Teile dieses Gebietes stehen schon unter Naturschutz, andere nur unter Landschaftsschutz. Der Streckenabschnitt Pannesheide – Herzogenrath soll durch das Landschaftsschutzgebiet unmittelbar angrenzend an das Naturschutzgebiet Wurmtal führen. Laut Naturschützern seien auch im westlich angrenzenden Landschaftsschutzgebiet schützenswerte Arten zu finden, sodass dieses um acht bis zehn Hektar zu erweitern sei.

Bemängelt wird zudem, dass die geplante Trasse neben der „Vegla-Glashalde“ verläuft. Dort seien Schleifschlamm und Glasrückstände verkippt worden. Bei starkem Regen seien rote Abwässer zu sehen. Außerdem befinde sich ein stillgelegter alter Stollen an der Trasse, von dem keine Pläne mehr existierten. Aufgrund eines eines explodierten Munitionstransports 1944 seien zudem "Rückstände" unter der Erdoberfläche zu befürchten. Die Planer des Radschnellweges seien nach Auffassung der Naturschützer „vom Schreibtisch aus“ am Werk gewesen und kennen die Risiken und Gefahren vor Ort nicht.

Laut ihrer Auffassung solle der Radschnellweg stattdessen bis Pannesheide geführt und dann gegebenenfalls die vorhandenen Radwege entlang der Neustraße genutzt werden.

Webseite der "Initiatve Radschnellweg – Nein Danke !"

Artikel in der Aachener Zeitung vom 13.03.2017

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