Infrastruktur

Infrastruktur Mobilitätsstation Öffentlicher Personennahverkehr urbane Mobilität

[Mobilitätsstationen] Nutzen verknüpfen, Räume verbinden

Mobilitätsstationen dienen zum einen der Verknüpfung von Räumen, bieten jedoch darüber hinaus noch eine Vielzahl weiterer Vorteile, die bislang nicht oft diskutiert wurden: Welche Wirkung haben Mobilitätsstationen auf ihr Umfeld, welche Chancen ergeben sich für die Erprobung neuer Angebote und wie wirken Mobilitätsstationen auf öffentliche Verkehrsnetze sowie Carsharing- und Bikesharing-Stationsnetze ein? Dieser Artikel soll erste Ansätze für eine eingehendere Diskussion bieten.

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Infrastruktur Konzepte Öffentlicher Personennahverkehr

[Artikelserie] Die Mobilitätsstation – Verknüpfung im Raum

Bei einem intermodalen und multimodalen Verkehrsmittelwahlverhalten stellt die Gestaltung der Schnittstellen eine Herausforderung dar. Wie kann der Wechsel zwischen mehreren Verkehrsmittels angenehm und attraktiv gestaltet werden? Welche Rolle können sogenannte Mobilitätsstationen spielen und wie sind diese zu gestalten? Diese Artikelserie soll einige dieser Fragen beantworten.

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Fußgänger- und Radverkehr Infrastruktur Straßenverkehr

Angepasste Ampelsteuerung für Radfahrer bei Regen – sinnvoll oder reine PR?

Fahrradfahren und zu Fuß gehen ist rein theoretisch auch bei Wind und Regen kein Problem – die richtige Bekleidung vorausgesetzt. In der Praxis kann es aber durchaus unangenehm werden. Denn wer bewegt sich schon gerne nass und frierend auf seinem Fahrrad oder per pedes durch die Stadt? Zur Förderung des nicht-motorisierten Verkehrs haben daher einige Städte begonnen, die Umlaufzeiten von Lichtsignalanlagen an die Wetterlage anzupassen. Radfahrer und Fußgänger sind Wind und Wetter ausgesetzt, während Autofahrer gleichzeitig wettergeschützt im trockenen und warmen Fahrzeuginnenraum sitzen. Durch eine Verkürzung der Umlaufzeit, der Dauer zwischen dem Beginn einer Grünphase bis zum nächsten Beginn der gleichen Grünphase, wird die Wartezeit an Lichtsignalanlagen verkürzt und der...

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Fußgänger- und Radverkehr Infrastruktur urbane Mobilität

Eine Langsamverkehrspassage unter dem Amsterdamer Hauptbahnhof

Am 21. November 2015 wurde unter dem Amsterdamer Hauptbahnhof “Amsterdam Centraal” die neue “langzaamverkeerspassage” für den Verkehr freigegeben. Der 110 Meter lange, drei Meter hohe und zehn Meter breite Tunnel ermöglicht Fußgängern und Radfahrern eine direkte Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und den Fähren in Richtung Amsterdam Noord sowie den Radwegen entlang des IJ. Der Tunnel führt in direkter Linie von der Martelaarsgracht vor dem Bahnhof zum IJ. Ein von @nicoleblommers gepostetes Foto am 22. Nov 2015 um 6:28 Uhr Etwa 15.000 Radfahrer und 10.000 Fußgänger sollen Schätzungen zufolge den Tunnel Cuyperspassage täglich nutzen. Dem Fußverkehr und Radverkehr stehen jeweils fünf Meter zur Verfügung, beide Verkehrsarten sind klar und sauber durch die...

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Eisenbahn Gastartikel Infrastruktur Schienenverkehr urbane Mobilität

Klarstellungen zum Gastartikel “S-Bahn-Querverbindung von Lichtenrade zum BER”

Wir freuen uns über die auf einer Meldung der Presseagentur dpa basierende Berichterstattung in verschiedenen Medien (Onlinemedien, Radio, Videotext, Fernsehen, U-Bahn-Fernsehen und Zeitungen) über unseren Vorschlag für eine S-Bahn-Querverbindung von Lichtenrade zum BER. Bei der Zusammenfassung des Inhalts wurden jedoch auf mehreren Verwertungsstufen Aussagen unseres Artikels aus dem Kontext gerissen oder fehlerhaft wiedergegeben, was wir hier klarstellen wollen: 1.) “Mit einer S-Bahn-Westanbindung des Flughafens wäre die Einrichtung des Airport-Express und damit auch die Realisierung der Ferngleise entlang der Dresdner Bahn weniger vordringlich, so dass dieses Vorhaben zurückgestellt könnte und frei werdende Mittel in schneller umsetzbare Projekte investiert werden könnten.”...

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Eisenbahn Gastartikel Infrastruktur S-Bahn und BER Schienenverkehr urbane Mobilität

S-Bahn-Querverbindung von Lichtenrade zum BER – ein Vorschlag zur Verbesserung der Verkehrsanbindung des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg

Bei der Einbindung des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg (BER) in das bestehende Berliner Schienennetz wurden viele Chancen noch nicht genutzt. Durch den Neubau einer Querverbindung für die S-Bahn Berlin, die südlich von Lichtenrade aus der bestehenden S2 ausfädelt und südlich von Waßmannsdorf im bereits fertiggestellten Flughafentunnel der S-Bahn einfädelt, würden mehr als 20 Bahnhöfe an der S2 eine direkte Anbindung an den BER erhalten. Dieser Artikel entwirft ein Infrastruktur- und Betriebskonzept für die S-Bahn-Querverbindung, analysiert ihre Netzwirkung als Flughafenanbindung und diskutiert, ob sie als Alternativvorschlag oder als Ergänzung zum umstrittenen Bau der Ferngleisen entlang der Dresdner Bahn angesehen werden sollte.

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Analyse Fußgänger- und Radverkehr Infrastruktur Straßenverkehr Studien urbane Mobilität

Wirkung von Radfahrstreifen und Schutzstreifen auf die Fahrzeiten des motorisierten Verkehrs

Der Bau von Radverkehrsinfrastruktur wird hin und wieder sehr kontrovers diskutiert. Insbesondere wenn die Baumaßnahmen die Umverteilung von Straßenraum zugunsten des Radverkehrs beinhalten. Der Wegfall von Parkplätzen, die Verengung eines Fahrstreifens oder eine Umwandlung derselben zugunsten von Radwegen, Radfahrstreifen oder Schutzstreifen gehen oft Protesten und Widerstand einher. Oftmals wird dabei das Argument angeführt, dass der Radverkehr den Autoverkehr ausbremse, wenn ein Fahrstreifen wegfiele. Doch ist dies wirklich so? Welche Wirkung hat die Anlage von Radfahrstreifen und Schutzstreifen in einem Straßenzug auf den motorisierten Individualverkehr?

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Auszeichnungen

Grimme Online Award Preisträger 2012

Zukunft Mobilität hat den Grimme Online Award 2012 in der Kategorie Information erhalten. Ich möchte mich bei all meinen Lesern für die Unterstützung bedanken!

PUNKT Preisträger 2012

Zukunft Mobilität hat den PUNKT 2012 der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) in der Kategorie "Multimedia" gewonnen.

Logo VDV Verband Deutscher Verkehrsunternehmen

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV) hat mich im Rahmen der VDV-Jahrestagung 2013 in Mainz als “Talent im ÖPNV” des Jahres 2013 ausgezeichnet. Der VDV vertritt rund 600 Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs, des Schienenpersonennahverkehrs, des Schienengüterverkehrs, der Personenfernverkehrs sowie Verbund- und Aufgabenträger-Organisationen.

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