Die Zukunft der Eisenbahn in Deutschland ist aus heutiger Sicht ungewiss. Technologische Entwicklungen, Innovationen, Veränderungen der Konkurrenzsituation und das Spannungsfeld zwischen gemeinwohl- und gewinnorientierten Anforderungen führen zu vielschichtigen Herausforderungen. Zudem haben die nationale wie internationale Politik, Gewerkschaften und Verbände sowie beteiligte Unternehmen diametral unterschiedliche Vorstellungen über die zukünftige Entwicklung der Eisenbahn. Es ist derzeit weder eine politische, unternehmerische noch gesellschaftliche Tendenz erkennbar, die der Eisenbahn eine klare Richtung vorgeben würde. Der Bedarf an gemeinsamen Leitbildern, zielgerichteten Strategien und konkreten Maßnahmen ist offensichtlich und eine Debatte über die Rolle der Eisenbahn in...
Radwege-Check: Subjektives Sicherheitsempfinden unterschiedlicher Radverkehrsanlagen
Die Wirkung einer E-Scooter-Stationspflicht auf das Nutzungsverhalten
Kostengünstiges Bauen: Infrastrukturkosten je Bautypologie und Lage
[Videotipp] Straßentypen als Element der Stadtbaukunst
Der Ausbau der Autobahn A4 zu einem multimodalen Korridor in Luxemburg
Infrastruktur
Pragmatische Radverkehrsförderung in Sevilla: Sofortige Netzeffekte und inkrementelle Verbesserungen
Sevilla, die mit 700.000 Einwohnern viertgrößte Stadt Spaniens, konnte innerhalb weniger Jahre den Radverkehrsanteil von "kaum vorhanden" auf etwa sechs Prozent steigern. Wie hat sie das geschafft?
In der Kategorie Technopie wird die Entwicklung ambitionierter und bislang nicht erprobter Verkehrstechniken und Infrastruktureinrichtungen beobachtet. Welche Entwicklung nehmen sie? Können sie überzeugen oder erfüllen sie die geweckten Erwartungen am Ende nicht? Die von Elon Musk gegründete Boring Company möchte in Chicago den sogenannten "Chicago Express Loop" errichten. Das Projekt besteht aus zwei 27 km langen Tunnelbauwerken, in denen elektrisch angetriebene Busse mit bis zu 240 km/h verkehren sollen. Die Herausforderung liegt nicht nur im technischen Bereich, sondern auch im finanziellen: Das zu 100 % privat finanzierte Vorhaben soll nur eine Milliarde USD kosten.
Durch das Urban Transport Development Project (UTDP) sollten mit Finanzmitteln der Weltbank die Verkehrsprobleme in der libanesischen Hauptstadt Beirut gemildert werden. Der reine Fokus auf den Kfz-Verkehr und das Fehlen eines leistungsfähigen ÖPNV-Angebots lässt am langfristigen Erfolg jedoch Zweifel aufkommen. Die Dokumentation bietet dennoch einen guten Einblick in den Beiruter Verkehr.
Je schneller und bequemer eine Fahrradfahrt am Wohnort beginnen kann, desto öfter wird das Fahrrad benutzt. Die Positionierung des Fahrrads als Alltagsverkehrsmittel und weniger als reines Sport- und Freizeitgerät bedarf eines schnellen und bequemen Zugangs sowie einer Verankerung im täglichen Bewusstsein. Zur Förderung des Radverkehrs sollten Fahrräder auch in Einfamilienhausgebieten nicht in Garagen, Schuppen oder Kellern verschwinden, sondern im Straßenraum präsent sein.
Wie äußern sich aktuellen Veränderungen im Verkehr und unseren Städten baulich? Wo zeigt die Umgestaltung von Straßen und Plätzen positive Effekte auf die Lebensqualität in der Stadt, die Bewegungs- und Gesundheitsförderung, die Verkehrssicherheit, die Attraktivität des öffentlichen Raums und den ansässigen Einzelhandel? Bitte helfen Sie bei der Suche nach gelungenen Beispiele aus den vergangenen Jahren.
In Shanghai wurde 1995 die erste Metrolinie in Betrieb genommen, in Rio de Janeiro bereits 1979. Innerhalb weniger Jahre ist das Metrosystem in Shanghai jedoch auf das x-fache gewachsen. Was sind die Gründe?





