Der städtische “Massentransport” ist per se schon sehr umweltfreundlich. Problematisch wird es allerdings, wenn es um die Entsorgung ausrangierten Rollmaterial geht.Normalerweise werden Eisenbahn- bzw. U-Bahnwaggons auseinander geschweißt, die Sitze herausgebaut und das Metall wiederverwertet. Diese Art der Entsorgung ist aufwendig und manchen Eisenbahngesellschaften zu teuer, zumal wenn es sich um relativ altes Rollmaterial handelt, in dem Asbest und andere gefährliche Stoffe verbaut ist. Diese werden zuweilen auch im Meer versenkt um neue künstliche Riffe zu schaffen. BMW DesignworksUSA und Siemens haben zusammen die Inspiro-Plattform entwickelt. 35 sechsteilige U-Bahnzüge sollen ab Ende 2012 für die Warschauer U-Bahn Metro Warszawskie ausgeliefert werden und in Zukunft auf...
Der Ausbau der Autobahn A4 zu einem multimodalen Korridor in Luxemburg
Auswirkungen von Tempo 30 auf den Busverkehr
[Visualisierungen und KI-Experiment] Öffentlicher Verkehr in Nordamerika
Gültigkeit des Neun-Euro-Tickets (Meme)
[Veröffentlichung] Relative Erfolgsfälle strategischer Verkehrsplanung und Verkehrspolitik in Europa
Öffentlicher Personennahverkehr
Die am letzten Freitag an Bord zweier Frachtmaschinen gefundenen Bomben, haben das Luftfracht- und Transportgewerbe zum wiederholten Male in das Licht der Öffentlichkeit gerückt. Viele Menschen haben Bedenken oder gar Angst ob unsere Transportsysteme sicher sind. Die Pakete wurden im Rahmen einer Routinekontrolle gefunden, die wiederum einige außerordentliche Kontrollen von Fracht vor allem aus dem Jemen nach sich zogen. Am gestrigen Sonntag wurde bekannt, dass eine der entdeckten Bomben an Bord einer Qatar Airways Passagiermaschine aus dem Jemen gelangt ist und erst in Dubai entdeckt wurde. Dass die Bomben gefunden wurden, zeigt, dass das System grundsätzlich funktioniert. Dennoch fragen sich viele wie es um die Sicherheit bestellt ist und ob die Luftfahrtbranche genug unternimmt, um die...
Vor einigen Wochen habe ich bereits schon einmal über die Echtzeit-Modellierung von Verkehrsflüssen in London geschrieben. Bei Netzpolitik habe ich heute einen Artikel über Transiki gefunden. Transiki (Transit-Wiki) ist ein Projekt des OpenStreetMap-“Gründers” Steve Coast, das Fahrplandaten vieler ÖV-Netze aggregieren und miteinander verknüpfen soll. Somit soll irgendwann eine Anbieter-übergreifende Routenplanung für den öffentlichen Personenverkehr entstehen. Diese soll möglichst in Echtzeit mit Daten gefüttert werden: so sollen verspätungsanfällige Strecken live markiert werden, Alternativrouten angeboten werden und temporären Netzänderungen (z.B. durch längere Bauarbeiten) abbilden. Die logische Schlussfolgerung wäre der Aufbau meines MESH-Netzwerkes, über das ich in Kürze...
Dieser Artikel ist Teil der Serie Fußballweltmeisterschaft 2010 – Infrastruktur in Südafrika. Eine Übersicht über alle Artikel finden Sie hier. Im Jahr 2007 kritisierte das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen Südafrika für seine gewaltigen sozialen und räumlichen Unterschiede innerhalb der Städte. Ärmere Bevölkerungsschichten werden an den Rand der Städte und somit der ökonomischen Teilhabe gedrängt, ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz um diese Unterschiede und Entfernungen zu überbrücken, war nicht vorhanden. Ein weiteres Problem war die hohe Zahl an Verkehrstoten. Jeden Tag starben etwa 45 Menschen auf nur 75.000 Kilometern Straße. 1 Das gut ausgebaute Straßennetz bei einem gleichzeitig mangelhaften Öffentlichen Verkehrsnetz, ließen vor allem die Mitglieder der südafrikanischen...
Der Caméo ist ein Konzeptbus des Designers Martin Pes, der sich der Idee verschrieben hat, dass die Städte der Zukunft ein leistungsfähiges Netz aus Elektrobussen benötigen, um Städte von Stau und verstopften Straßen zu befreien. Der hier vorgestellte Kompaktbus ist extra dafür ausgelegt, möglichst viele Personen auf möglichst geringen Raum zu transportieren um die Straßennetze möglichst effizient von Stau zu befreien. Der Bus wurde im Zusammenarbeit mit STM, der Société de transport de Montréal, entwickelt. Das Ergebnis ist ein Elektrobus mit Doppelschicht-Kondensatoren, auch elektrochemische Doppelschicht-Kondensatoren (engl. electrochemical double layer capacitor – EDLC) oder Superkondensatoren genannt, die eine hohe Energiedichte aufweisen und somit ein möglichst schnelles und...
Dieser Artikel ist Teil der Serie Fußballweltmeisterschaft 2010 – Infrastruktur in Südafrika. Eine Übersicht über alle Artikel finden Sie hier. Die Weltmeisterschaft 2010 hat Südafrika einige Verbesserungen der Infrastruktur beschert. Dennoch kann sich das afrikanische Land noch nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, insbesondere das Eisenbahnnetz bedarf weiterer Ausbauschritte. In Südafrika spielt der Schienenverkehr eine große Rolle in der Entwicklung des Landes. Heute ist vor allem der Güterverkehr von Bedeutung. Nach und nach soll nun auch der Personenverkehr zukunftsfähig gemacht werden, um Emissionen einzusparen und Südafrikas Ölabhängigkeit zu reduzieren. Das südafrikanische Verkehrsministerium hat nun vor kurzem ein detailliertes Investitionsprogramm für das Schienennetz des Landes...
Eine wichtige Eigenschaft des öffentlichen Verkehrssystems ist seine Umweltverträglichkeit. Bus und Bahn stehen aus Sicht des Klimaschutzes unangefochten an der Spitze der motorisierten Stadtverkehrsmittel. Im Vergleich der spezifischen Treibhausgasemissionen pro Platz-km liegt der Pkw um etwa den Faktor 3 höher als die Öffentlichen Nahverkehrsmittel. Allerdings sollte man mit dem Status Quo noch nicht zufrieden sein, da es noch immer Einsparungs- und Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Dies lässt sich am einfachsten anhand des Treibstoffverbrauchs eines Stadtbusses belegen. Dieser kann nämlich auf 100 Kilometer locker 55 Liter Treibstoff verbrauchen. Insbesondere das häufige Anfahren und Bremsen an Ampeln und Haltestellen jagt den Verbrauch nach oben. Deshalb nehmen die Zulassungen von...