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Links zum Wochenende II: Elektromobilität, Schifffahrt, Maglev, Vinschgaubahn, Locomore, StreetParkNYC, Bahnindustrie, LKW-Umweltmaut, ICE

Deutschland hat bei Elektromobilität Nachholbedarf Laut dem von McKinsey für die Wirtschaftswoche erstellten “Electric Vehicle Index”, kurz: Evi, liegt Deutschland bei der Elektromobilität mit erkennbarem Abstand nur auf Platz drei. Führend sind die USA (Platz 1) und Frankreich (Platz 2). Das Mittelfeld bilden Italien, Japan, Dänemark und China. (WiWo) Zuversicht der Schifffahrtsbranche steigt wieder Die Zuversicht über steigende Investitionen und Frachtraten hat laut der neuesten Branchen-Studie von Moore Stephens den höchsten Wert seit 15 Monaten erreicht (5,9 von 10 Punkten). Insbesondere die Tank- und Containerschifffahrt schöpft wieder Hoffnung. Ebenfalls trägt die Entwicklung in Asien, Afrika und Indien zur positiven Stimmung bei. (THB) Chinesische Ingenieure stellen Transrapid in Eigenbau vor Das Design des chinesischen Nachbaus basiert auf deutschen Lizenzen, Kernkomponenten werden weiterhin aus Deutschland bezogen. Der Maglev soll wahrscheinlich auf der Strecke Shanghai – Hangzhou (200 Kilometer) zum Einsatz kommen. Derzeit befindet er sich in der Erprobungsphase.  (International Maglev Board) Mehrere Tote bei Zugunglück in Italien Bei einem Zugunglück...

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YeZ: Auto will CO2 in O2 umwandeln [Designstudie] (Update)

Ein sehr innovatives und weit gedachtes Fahrzeugkonzept für das Jahr 2030 haben sich der chinesische Automobilhersteller Shanghai Automotive Industry Corp. (SAIC) und General Motors (GM) ausgedacht. Das Fahrzeug mit dem Namen “YeZ”, übersetzt bedeutet das in etwa soviel wie “Laubblatt”, soll nicht nur fahren können, sondern auch Kohlendioxid in Sauerstoff umwandeln. Ein in das Fahrzeugdach integriertes System soll CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen, einem Blatt ähnlich in Sauerstoff umwandeln und dann wieder in seine Umgebung abgeben. Der metallisch-organische1 Rahmen nimmt das CO2 auf, das in einer mikrobiellen Brennstoffzelle (MFC) 2 in Sauerstoff umgewandelt wird. Die Mikroben spalten den Wasserstoff vom Wasser (H2O) und Kohlenstoff vom CO2 ab, um daraus CH4 (Methan) zu generieren. Der Sauerstoff O2 wird wiederum in die Atmosphäre abgegeben.
Richtig interessant ist jedoch die Umwandlung hoch konzentrierten CO2 in Elektrizität für die Fahrzeugbeleuchtung mit Hilfe eines Leichtstromrichters. Dadurch würde das Fahrzeug zu einem Negativ-Emissionen”-Auto.


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Reifen aus Zucker

Bei der Produktion eines Autoreifen werden ungefähr 25 Liter Öl benötigt, das zum Zwischenprodukt Isopren umgewandelt wird und zur Herstellung künstlichen Gummis dient. Forscher haben nun eine “süße” Alternative entwickelt. Isopren könnte auch aus Zuckerrohr, Mais, Maiskolben, Switchgras (ein Präriegras aus Nordamerika) und anderer Biomasse hergestellt werden, indem man den Zucker aus diesen Pflanzen extrahiert und zu dieser Chemikalie weiterverarbeitet.
Dieser Prozess wird durch einen Fermentationsprozess mit Hilfe einer genetisch veränderten Bakterie durchgeführt, die die in den Pflanzen enthaltenen Kohlenhydrate in Bio-Isopren umwandelt.
Diese Technologie könnte dabei helfen, die durch die Reifenproduktion entstehenden Umweltschäden erheblich zu verringern (neben dem Einsatz regenerativer Energien bei der Produktion, einer Reduktion des Abfalls und einer längerer Haltbarkeit von Reifen mit geringem Rollwiderstand).
Die von der Goodyear Tire & Rubber Company und dem Biotechnologieunternehmen Genencor entwickelte Technologie soll in fünf Jahren marktreif sein.
(via EurekAlert!)

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Singapur U-Bahn Aljunied MRT Station (EW9)

11 Millionen zurückgelegte Wege am Tag, aber fast keinen Stau. Wie macht Singapur das?

Ganz einfach: Frühzeitige Planung. Zeitnahe Umsetzung. Und massive Investitionen in alle Transportmodi. Um diese Stadt mobil zu halten, werden alle möglichen technischen Werkzeuge eingesetzt.
Nichtsdestotrotz stößt Singapur mittlerweile an seine Grenzen.

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Welche Auswirkungen haben Staus auf die Wirtschaft?

Stau ist immer schlecht. Er zehrt an den Nerven der Autofahrer, schädigt die Umwelt und ist schlecht für die Wirtschaft. Aber wie sehr schädigen Staus eigentlich die Wirtschaftsleistung eines Landes? Michael Lewyn vom Blog Planetizen hat einmal untersucht, wie sehr Staus die Wirtschaftsentwicklung einzelner amerikanischer Städte beeinflussen. Ausgehend von der Pro-Fahrrad-Bewegung in den USA1, behaupten Gegner (ob es Autolobbyisten sind sei mal dahingestellt), dass eine Umverteilung der Gelder vom Straßenverkehr auf andere Verkehrsträger die Mittel für den Straßenbau schmälerten, dies führe zu mehr Staus und Verkehrsproblemen und dies wiederum zu einem Absinken der Wirtschaftsleistung. Aber ist dies wirklich so? Sollte diese Annahme stimmen, so müssten die stauanfälligsten Städte in ihrer Wirtschaftsentwicklung stagnieren und Regionen mit geringen Verkehrsproblemen prosperieren. Um diese These zu überprüfen, hat der Autor die 14 größten Ballungsgebiete der USA bezüglich der Stauanfälligkeit und der Entstehung neuer Arbeitsplätze verglichen. Die untersuchten Regionen sind nach Staudauer geordnet 2: 1.) Los Angeles (70 Stunden Stau im Jahr / Reisenden) 2.) Washington (62 Stunden...

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Auszeichnungen

Grimme Online Award Preisträger 2012

Zukunft Mobilität hat den Grimme Online Award 2012 in der Kategorie Information erhalten.
Ich möchte mich bei all meinen Lesern für die Unterstützung bedanken!

PUNKT Preisträger 2012

Zukunft Mobilität hat den PUNKT 2012 der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) in der Kategorie “Multimedia” gewonnen.

Logo VDV Verband Deutscher Verkehrsunternehmen

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV) hat mich im Rahmen der VDV-Jahrestagung 2013 in Mainz als “Talent im ÖPNV” des Jahres 2013 ausgezeichnet. Der VDV vertritt rund 600 Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs, des Schienenpersonennahverkehrs, des Schienengüterverkehrs, der Personenfernverkehrs sowie Verbund- und Aufgabenträger-Organisationen.

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RT @klinkhart Seit in meiner TL vermehrt über Radfahren getwittert wird, habe ich mein Verhalten als Autofahrer nochmal komplett überdacht. Vorher dachte ich immer, es wäre ein Arrangieren miteinander, ein Kompromiss. Jetzt räume ich dem Rad immer absolute Priorität ein.

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