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Verkehr in 140 Zeichen über die moderne Stadt

Folgende Diskussion ist auf Twitter als Reaktion auf den Artikel von Gert Kähler über die moderne Stadt, Stadtplanung und Architektur entstanden:

  • Vermissen die Menschen wirklich die kompakte fußläufige Stadt mit Cafés, Läden und einer Versorgung in ihrer unmittelbaren Umgebung? ->
  • “Hat man mal untersucht, wer denn tatsächlich den Milchmann an der einen, die gemütliche Kneipe an der anderen Ecke vermisst[…]?” ->
  • “In Zeiten von Kühlschrank, Supermarkt und Onlinehandel ist der Traum vom gemischten, lebendigen Quartier des 19. Jahrhunderts ausgeträumt.” ->
  • RT @stefanolix: @zukunftmobil Offenbar weniger Menschen als man denkt. Sonst hätten sie ja intensiver dort nachgefragt und die Läden wären noch vorhanden. ->
  • RT @stefanolix: @zukunftmobil Ich lebe in einer Gegend, in der es sehr vieles davon noch gibt. Ich will es schätzen, solange es noch geht … ->
  • .@stefanolix Die Frage ist, ob dieser schleichende Prozess überhaupt wahrgenommen wurde. Das Einkaufszentrum auf der grünen Wiese und der.. ->
  • .@stefanolix ..Supermarkt waren ja modern und entsprachen der damaligen Zeit. Waren einfach aufregender und sexier als Tante Emma. ->
  • RT @stefanolix: @zukunftmobil Bei uns in Dresden war der Prozess ab 1990 nicht schleichend. Geschichte im Zeitraffer. ->
  • .@stefanolix Dort wollte und hat man ja nur zu Westdeutschland aufgeschlossen. Mit dem Ergebnis, dass die Innenstadt auch von Filialisten… ->
  • .@stefanolix dominiert wird. Wenigstens gibt es mit der Altmarkt- und Centrum-Galerie zwei Einkaufszentren im Zentrum und nicht außerhalb. ->
  • RT @stefanolix: @zukunftmobil Ich erinnere mich z. B. noch an die Fachdrogerien in meinem Stadtteil – sie sind alle weg … ->
  • RT @autofrei_leben: @stefanolix @zukunftmobil wenn kein Auto vor der Tür steht, wird die Nahversorgung auch stärker nachgefragt ->
  • RT @autofrei_leben: @zukunftmobil ein lebendiges Quartier entsteht dort, wo die Bewohner*innen insb. Kinder sich auf der Straße aufhalten können, z.B. Vauban ->
  • RT @velocityruhr: @autofrei_leben @zukunftmobil und dadurch weniger Zeit im Supermarkt und Internet verbringen. ->
  • RT @stefanolix: @autofrei_leben Ich habe kein Auto. Aber es hat nicht nur mit den Autos zu tun. Und man kann sie ja nicht verbieten! ->
  • RT @autofrei_leben: @stefanolix @zukunftmobil meine Beobachtungen in Köln und Freiburg sprechen dagegen. Und in den autofreien Vierteln sind Autos verboten. ->
  • RT @stefanolix: @autofrei_leben Das ist hier in Dresden so nicht möglich. In autofreie Viertel zieht man ja im Übrigen freiwillig ;-) ->
  • RT @elba013: @stefanolix @zukunftmobil Interessant wäre die Frage, wie sich der Unterschied – viele kleine Läden nah vs. ein großer etwas weiter weg auf Zeitbedarf und Einkaufsverhalten auswirkt. ->
  • RT @elba013: @stefanolix @zukunftmobil Nachdem ich den Artikel überflogen haben, stellt sich m.E. auch die Frage, ob die geänderte Ladenstruktur etwas… ->
  • RT @elba013: @stefanolix @zukunftmobil … mit veränderter Wertigkeit von Familie zu tun hat. Oder dem “Rückzug ins Eigenheim” etc. ->
  • RT @WattBuerger: @zukunftmobil Dem Endverbraucher geht es nur um billig. Dumm nur, dass die Arbeitsplätze dann auch nicht mehr in seiner Umgebung sind. ->
  • Nochmal zu Kähler und seinem Bezug zur Nutzungsdurchmischung. Er argumentierte, dass die Hamburger HafenCity zeige, dass Mischnutzung… ->
  • nicht mehr funktioniere und keine lebendigen Stadtviertel hervorbringe. Da ich heute in #Hamburg war, hab ich mir noch einmal die HafenCity ->
  • angesehen. Zwar gibt es dort Läden auf EG-Ebene, jedoch nur wenige für den täglichen Bedarf. Ich habe nur Bäckereien http://t.co/qfcLjVXGKX ->
  • unzählige Sparkassen und eine Reinigung jedoch keinen Supermarkt gefunden. In der HafenCity wurde zudem der Fehler des mangelnden Grüns… ->
  • gemacht. Dies ist die einzige größere Grünfläche mit eher zweifelhafter Attraktivität. http://t.co/32J0VwwPiU ->
  • Öffentliche Plätze sehen so aus: grau, ohne Leben und Aufenthaltsqualität. Kein Wunder, dass das öffent. Leben fehlt. http://t.co/eojDbutp0q ->
  • Beton, Stahl und Glas haben der HafenCity auch das berühmt berüchtigte Spinnenproblem beschert. Ohne Grün fehlen eben auch die Fressfeinde.. ->
  • Zur Verteidigung sei noch gesagt: Im richtigen Licht kann die HafenCity doch schön… ;-) http://t.co/bhmjyFMAqX ->
  • Grundproblem ist also nicht, dass die “Menschen” dies nicht wollen, sondern dass die Strukturen nicht passen. Kopenhagen, Amsterdam, Gent,.. ->
  • und die restlichen üblichen Verdächtigen zeigen ja, dass es gewünscht und angenommen wird. Dafür muss es aber richtig gemacht sein! ->
  • RT @PNeuenfeldt: @zukunftmobil Stadtteile wie Oslos Tjuvholmen oder die Hamburger Hafencity sind halt eher chic als Oma-Erna-tauglich mit Edeka umme Ecke ;) ->
  • Oh, übersehen… “@jan_nik: @zukunftmobil am Überseeboulevard gibt es Edeka und Rossmann. Das wenige Grün ist mir auch schon aufgefallen.” ->
  • Vorrangig scheint die HafenCity aber für Touristen und Menschen, die dort arbeiten, “designt” zu sein. Jedenfalls was die Läden betrifft. ->
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Randelhoff Martin

Herausgeber und Gründer von Zukunft Mobilität, arbeitet im Hauptjob im ARGUS studio/ in Hamburg. Zuvor war er Verkehrswissenschaftler an der Technischen Universität Dortmund.
Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum und nachhaltige Verkehrskonzepte.

Kontaktaufnahme:

randelhoff [ät] zukunft-mobilitaet.net

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Verfasst von:

Randelhoff Martin

Herausgeber und Gründer von Zukunft Mobilität, arbeitet im Hauptjob im ARGUS studio/ in Hamburg. Zuvor war er Verkehrswissenschaftler an der Technischen Universität Dortmund.
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