Jeder, der schon einmal einen Airbus A380 gesehen hat, ist beeindruckt von den riesigen Ausmaßen. Da Menschen aber immer höher und größer bauen möchten, ist auch beim Airbus A 380 das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht.Der britische Designer Phil Pauley hat vor kurzem eine Designstudie für ein Flugzeug veröffentlicht, neben dem sogar der A380 klein aussieht. Phil Pauley gilt als international angesehener Design- und Innovationsstratege sowie Industriedesigner und Visionär. Seine Design und Konzepte beschäftigen sich mit theoretischen Trends und versuchen die Technikwelt in fünf bis 20 Jahren schon heute darzustellen.Das Flugzeug hat vier Ebenen und kann etwa 1.500 Passagiere auf einmal befördern. Das vierstrahlige Flugzeug besitzt zwei Paar Flügel. Durch die zusätzlichen Frontflügel soll das Flugzeug schwerere Lasten bei einer verbesserten Manövrierbarkeit transportieren können.Weltweit nimmt die Nachfrage nach großen Transportgefäßen weiter zu. Mit Hilfe der Bündelung von Verkehrsströmen und großen Beförderungsmitteln lassen sich Skaleneffekte erzielen, die die Durchschnittskosten je beförderter Person / Gütereinheit senken. Die erhöht gleichermaßen die Profitabilität.Aber nicht nur hinsichtlich der Größe soll der „Monster Jumbo“ neue Maßstäbe setzen. Er soll auch leiser und im Verbrauch ärmer sein als bisherige Großraumflugzeuge. Sollte sich ein Investmentkonsortium finden lassen, dass dieses Flugzeug in die Realität umsetzen will, könnte der Jungfernflug laut Phil Pauley bis 2020 stattfinden. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Entwicklung neuer Flugzeuge Milliarden Dollar kostet und der gesteckte Zeitrahmen meist nicht eingehalten wird. Allerdings müssen große Flugzeughersteller wie Boeing und Airbus bereits heute die Entwicklung neuer Flugzeuge für die Jahre ab 2025 anstoßen. Insbesondere neue Konkurrenz aus China (Commercial Aircraft Corporation of China Ltd., kurz Comac), Russland (Irkut), Brasilien (Embraer) und Kanada (Bombardier) setzt die etablierten Hersteller unter Druck. Das Duopol aus Airbus und Boeing wird wohl bald der Vergangenheit angehören.
Herausgeber und Gründer von Zukunft Mobilität, arbeitet im Hauptjob im ARGUS studio/ in Hamburg. Zuvor war er Verkehrswissenschaftler an der Technischen Universität Dortmund.
Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum und nachhaltige Verkehrskonzepte.
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