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[Aktualisierung] Siemens eHighway – erstes Oberleitungssystem für Lkw im öffentlichen Straßennetz eröffnet

[Aktualisierung] Siemens eHighway – erstes Oberleitungssystem für Lkw im öffentlichen Straßennetz eröffnet

Der Artikel „Siemens eHighway, Hybrid-NFZ, LNG: Fährt der Straßengüterverkehr der Zukunft elektrisch?“ wurde aktualisiert.

Am 22. Juni 2016 ging in der erste eHighway auf einer öffentlichen Straße in Betrieb. Auf einem zwei Kilometer langen Autobahnabschnitt der E16 nördlich von Stockholm wird für die nächsten zwei Jahre zwischen Sandviken und Kungsgården / Storvik das -Oberleitungssystem für Lkw getestet. Dabei kommen zwei Diesel-Hybrid-Fahrzeuge des Fahrzeugherstellers Scania zum Einsatz, die in Zusammenarbeit mit für den Einsatz unter der angepasst wurden. Mit dem zweijährigen möchten die schwedische Transportbehörde Trafikverket und der Regierungsbezirk Gävleborg Erkenntnisse darüber sammeln, ob sich das Siemens-eHighway-System für eine zukünftige dauerhafte kommerzielle Nutzung und einen weiteren Ausbau eignet. Das Vorhaben wurde mit umgerechnet rund acht Millionen Euro vom schwedischen Staat gefördert.

Perspektivisch soll die gesamte Strecke zwischen  und dem sowie einer Stichstrecke nach Avesta im Umfang von rund 110 Kilometern elektrifiziert werden. Die Kosten hierfür werden auf 1,2 Milliarden Schwedische Kronen, umgerechnet 127,5 Millionen Euro, geschätzt. Die Investition soll sich innerhalb von vier bis sieben Jahren amortisieren.

Siemens eHighway Schweden Scania Strecke Teststrecke Karte

Die Teststrecke zwischen Sandviken und Kungsgården / Storvik steht, in soll die gesamte Strecke zwischen Borlänge und dem Hafen Gävle elektrifiziert werden – Grafik: Google Maps

Im Jahr 2017 soll auch in der Testbetrieb aufgenommen werden. Ursprünglich sollte bereits bis Juli 2015 eine insgesamt drei Kilometer lange Pilotstrecke zwischen den Häfen Long Beach und entlang der California State Route 47 gebaut werden.

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Verfasst von

Martin Randelhoff

Herausgeber Zukunft Mobilität. Studium der Raumplanung an der TU Dortmund, Studium der Verkehrswirtschaft an der TU Dresden. Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum, Wirkung autonomer Fahrzeugsysteme und nachhaltige Verkehrskonzepte.

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