Artikel zum Thema München
[Copenhagenize Urban Index] Die fahrradfreundlichsten Städte 2013

Das dänische Radverkehrs-Beratungsunternehmen Copenhagenize.eu, das aus dem sehr zu empfehlenden Blog Copenhagenize.com hervorgegangen ist, bewertet im Index die radfreundlichsten Großstädte weltweit. (Liste der 20 radfreundlichsten (Groß-)Städte auf der Welt für das Jahr 2011)

Copenhagenize Index 2013Der Copenhagenize Index vergibt Noten an Städte, für ihre Bemühungen das Fahrrad als akzeptierte und praktische Verkehrsform zu etablieren. Das Interesse, das Fahrrad als ernst zu nehmende Verkehrsart in den Städten zu haben, ist weltweit ungebrochen. Jede Stadt auf der Welt war auf die eine oder andere Weise fahrradfreundlich, bis Verkehrsplaner und Verkehrsingenieure in den sechziger Jahren mit dem Umbau der Städte hin zu autofreundlichen Strukturen begonnen haben und , Fußgänger und Nutzer des zu drittklassigen Bürgern degradierten. Die Zeiten haben sich zum Glück geändert.

Viele Städte auf der Welt stellen sich der Herausforderung eines veränderten Mobilitätsbewusstseins und versuchen durch Maßnahmen in den Bereichen Radverkehrsinfrastruktur, Politik, , etc. auf Basis bestehender Strukturen umzusetzen, um Städte fahrradfreundlicher und damit lebenswerter zu machen.

Der Copenhagenize Index bewertet diese Maßnahmen mit 0 und 4 Punkten in 13 verschiedenen Kategorien. Darüber hinaus werden maximal 12 Bonuspunkte für besonders beeindruckende Anstrengungen oder Ergebnisse vergeben. Insgesamt können 64 Punkte erreicht werden. Das Ergebnis wird als Prozentsatz ausgewiesen (100 Prozent = 64 Punkte).

Bonuspunkte drücken vor allem den politischen Willen zu Investitionen in Radverkehrsinfrastruktur aus. Als Beispiel können hier Radverkehrspläne und geplante Maßnahmen dienen, die noch in der Konzeptionsphase sind und im nächsten Copenhagenize Index einen Effekt auf die Wertung haben werden.

Ein Beispiel für die Vergabe von Bonuspunkten ist die belgische Stadt Antwerpen. Die Gewinner der Kommunalwahl haben im Wahlkampf den Bau von 100 Kilometern neuen Radwegen versprochen und dafür Bonuspunkte erhalten. Da dieses Versprechen bis zur Kommunalwahl 2012 eingelöst wurde, erhält Antwerpen neben zusätzlichen Bonuspunkten einen höheren Basiswert für Infrastruktur.

Auf den vorderen Plätzen finden sich auch dieses Jahr drei niederländische Städte, die vor allem von ihrer guten Infrastruktur und den Maßnahmen der Vergangenheit profitieren. Aber auch andere Länder holen Schritt für Schritt auf. 

Erstmals finden sich drei französische Städte in den Top 20. Ein Zeichen, dass sehr starke Fortschritte im Bereich zu verzeichnen hat. Drei deutsche und zwei japanische Städte sind ebenfalls weiterhin im Ranking vertreten und festigen den Ruf als Fahrradnationen hinter den Niederlanden und .

Copenhagenize Index 2013

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Regulierung des Fernbusmarktes durch das Eisenbahnregulierungsgesetz (ERegG)? Das BMVBS sagt NEIN!

Ich musste mich gestern auf Twitter doch sehr wundern, als eine Pressemitteilung der MFG MeinFernbus GmbH verbreitet wurde. In dieser wird von Seiten von nochmals darauf hingewiesen, dass im Wettbewerb mit der Deutschen Bahn keine Chancengleichheit herrsche und die Politik, insbesondere der Bund als Eigentümer der Deutschen Bahn AG, die an die Leine nehmen müsse.

Torben Greve, Geschäftsführer von MeinFernbus:

Der deutsche Fernbusmarkt braucht keine Staatsunternehmen. Es gibt bereits zahlreiche private Busunternehmen, die in einem intensiven Wettbewerb mit niedrigen Preisen und hoher Qualität um die Gunst der Kunden konkurrieren. Wir lehnen es ganz klar ab, dass die Deutsche Bahn ihre Gewinne aus dem Quasi-Monopol im Schienenfernverkehr und öffentliche Steuergelder aus dem Regionalverkehr nun nutzt, um mit Dumping-Preisen die Kooperationen von mittelständischen Unternehmen aus dem Markt zu verdrängen.

In der Pressemitteilung von MeinFernbus ist die Reaktion Ramsauers hervorgehoben:

Minister Ramsauer sicherte MeinFernbus zu, durch die anstehende Novellierung des Eisenbahnregulierungsgesetzes und eine Stärkung der die Nadelstiche der Deutschen Bahn zu unterbinden.

Im heutigen Münchner Teil der Druckausgabe der Süddeutschen Zeitung ist im Artikel “Zum Leben erwacht” von Marco Völklein zu lesen: 

Ramsauer versicherte, mit einem “Eisenbahnregulierungsgesetz” wolle man “solche Sticheleien unterbinden” und zudem die Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehörde stärken.

Ramsauer Mein Fernbus

„Bundesverkehrsminister Ramsauer im Gespräch mit den Geschäftsführern von MeinFernbus“. Im Bild von links nach rechts: Dr. , Bundesminister für , Bau und Stadtentwicklung; Torben Greve, Geschäftsführer MFB MeinFernbus GmbH und Panya Putsathit, Geschäftsführer MFB MeinFernbus GmbH.
Die Bildrechte liegen bei Verena Brandt / MeinFernbus.

Da ich mir vorgenommen hatte, die Presseabteilung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung etwas stärker zu nutzen, habe ich heute folgende Fragen an das BMVBS gerichtet:

  1. Plant das BMVBS der Deutschen Bahn AG bzw. der DB ML AG das Anbieten von Fernbusleistungen regulatorisch zu untersagen bzw. einzuschränken?
  2. Inwieweit deckt sich die Aussage von Herrn BM Ramsauer mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung der Regulierung im Eisenbahnbereich (Bundestags-Drucksache 17/12726 vom 13.03.2013)? Durch welchen Passus sollen “die Nadelstiche der Deutschen Bahn” konkret unterbunden werden?
  3. Auf welche “Nadelstiche” spielt Herr BM Ramsauer konkret an?
  4. Sind weitere Gesetzesinitiativen zur Regulierung des Fernbusmarktes geplant? Wenn ja, welche?
  5. Wie schätzt das BMVBS die Chancengleichheit im Fernbusmarkt derzeit ein? Falls Defizite erkannt worden sind: Welche Defizite sind dies und wie möchte der Bund die Chancengleichheit im Fernbusmarkt sicherstellen?
  6. Möchte der Bund als Eigentümer der DB ML AG das Anbieten von Fernbuslinien durch die DB untersagen?

Aus Vereinfachungsgründen zitiere ich einfach die Antwort des BMVBS:

[...] Dabei wurde seitens eines Unternehmens u.a. angesprochen, dass die DB AG zum einen die “guten” Haltepunkte an Bahnhöfen privaten Fernbusanbietern nicht zur Verfügung stelle und zum anderen durch “Dumpingpreise” auf bestimmten Strecken, die nun auch durch bedient werden, den Fernbussen bewusst Konkurrenz mache. Herr Minister hat dies zur Kenntnis genommen und dabei zutreffend angemerkt, dass der Bund als Eigentümer der DB AG sich nicht in das operative Geschäft einmischen könne, aber der DB AG z.B. durch das geplante neue Eisenbahnregulierungsgesetz stärker auf die Finger geschaut werden wird, z.B. was die Vergabe von Trassennutzungsrechten an Dritte und die Festlegung der Trassenpreise angeht; dies bezieht sich aber immer nur auf Schienennutzung. Durch das ERG wird mehr und Kontrolle durch die BNetzA hergestellt.

Das Wort “Nadelstiche” wurde übrigens meines Wissens nicht von Herrn Ramsauer genutzt (ich stand dabei).

Das BMVBS plant weder, der DB AG oder sonst jemandem das Anbieten von Fernbusleistungen zu untersagen, im Gegenteil. Wir freuen uns sehr, dass sich der Markt so gut entwickelt und begrüßen dies ausdrücklich. Mit der erfolgten Änderung des Personenbeförderungsgesetzes ist dafür der erforderliche rechtliche Rahmen geschaffen worden. Weitere gesetzliche Regulierungen sind unsererseits (Bund) derzeit nicht geplant. Das Augenmerk zur weiteren Stärkung des Fernbusmarktes muss aus unserer Sicht nun auf den Ausbau einer guten Infrastruktur gelegt werden, also vor allem die Einrichtung gut positionierter und gut ausgestatteter Haltestellen. Hier sind vor allem die  Kommunen gefragt, die Zugriff auf die entsprechenden innerstädtischen Flächen haben. In ist das mit einem PPP-Modell gut gelöst – Hochtief hat die Fläche nahe des Bahnhofes gekauft, in den Bau eines modernen ZOB mit guter Versorgungsinfrastruktur investiert und diesen nun an private Betreiber verpachtet.

Damit sollte klar sein: Der Bund als Eigentümer wird der Deutschen Bahn das Anbieten von Fernbusfahrten nicht untersagen. Auch das Eisenbahnregulierungsgesetz wird keinen Einfluss auf die Fernbusaktivitäten der Deutschen Bahn haben. Natürlich ist es sehr wichtig, wenn die Deutsche Bahn bzw. die DB Station & Service den Zugang zu bahnhofsnahen Fernbushaltestellen anderen Anbietern diskriminierungsfrei ermöglicht. Hier müssen die jeweiligen Aufsichtsbehörden entsprechende Maßnahmen ergreifen. Eine gesetzliche Regelung ist aber derzeit nicht geplant.

MeinFernbus hat in der Pressemitteilung anscheinend etwas unglücklich formuliert.

Meine in die beiden Tweets von gestern verpackte Kritik nehme ich hiermit zurück:

Verkehr in 140 Zeichen am 01. – 03.04.2013
  • Neue StVO: Es wird eng für Parksünder – Tagesschau – http://t.co/PMLGA7ohDA ->
  • Zukunft wird drei Jahre alt! http://t.co/sD8DNdWFIB ->
  • Neue Straßenverkehrsordnung: Falschparken und rücksichtsloses Radeln wird teurer – Süddeutsche Zeitung – http://t.co/vxRdh9QRtc ->
  • Virgin plant den Einbau eines Glasbodens in ihre Flugzeuge – http://t.co/qSiwid6wtT Klappt aber wegen des Datums und der Stabilität nicht… ->
    Anmerkung Martin Randelhoff:
    Ein kleiner Scherz zum 1. April! ;-)
  • : - mit -13,9%. Das ist der schwächste März-Wert seit März 1986! – Querschuesse – http://t.co/to6jKDQU6Y ->
  • Das muss ein Aprilscherz sein: Ramsauer will eisern für den kämpfen – http://t.co/TVodrN8K4j Schon vom 15.03.->kein Scherz ->
  • Öffentlicher Personennahverkehr senkt das Stauaufkommen. Leider nicht überall… – The Atlantic Cities – http://t.co/puaCJJmKiu ->
  • Interessantes Interview mit Alexander Hedderich, Chef DB Schenker Rail: „Wir kämpfen um jeden Zug“ – TS – http://t.co/ANJsJ5KTYH #bahn ->
  • Der #BER könnte einen Straßenbahn-Anschluss bekommen – BahnInfo – http://t.co/NYVOobv6pm #berlin #bvg ->
  • Tesla Motors war im 1. Quartal und damit früher als erwartet profitabel – PM Tesla – http://t.co/SjCNZGyKD2 #elektroauto #tesla ->
  • Interessant ist auch, dass Kunden mit 40 kWh Batteriepack das 60 kWh Pack bekommen und die Kapazität nur softwareseitig beschränkt wird. ->
  • Aufgrund der geringen Bestellzahlen wäre das Vorhalten von 40 kWh-Akkupacks zu teuer. Spätere Erweiterung der Kapazität gegen Aufpreis möglich. ->
  • Auf der SFS zwischen Köln und ist gerade die Hölle los. Oberleitung gerissen, ICE 528 steckt seit 3 h in einem Tunnel fest. #bahn ->
  • Binnenschifffahrt 2012: 0,5 % mehr Güter (223,2 Millionen Tonnen) gegenüber dem Vorjahr transportiert – Destatis – http://t.co/nbkjamh98D ->
  • [Video zum Ostersonntag] Erfahrungen mit Kopenhagens fußgängerfreundlichen und verkehrsberuhigten Straßen http://t.co/sSCgJgHUQp ->
  • Hier die Meldung zum Tweet ( http://t.co/CnNynW8BSp ) ICE 528 steckt vier Stunden in Tunnel fest – hr – http://t.co/8Tz88ma5CA #bahn #ICE ->
  • Große Containerfrachter verdrängen die kleinen - thb – http://t.co/pyTFVwvBNY ->
  • Frankreich: PKW-Neuzulassungen mit -16,4% im Vergleich zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/1qx4FDgKoo ->
  • In München könnte die Stellplatzverordnung teilweise ausgesetzt werden, um Investoren zum Wohnungsbau zu animieren. ->
  • Mit anderen Worten: Teure Tiefgaragen müssten nicht mit errichtet werden, die Parkplatzsituation im öffentlichen Raum aber verschärft sich. ->
  • «@autofrei_leben “@zukunftmobil: Autofreier Wohnungsbau wird überhaupt erst möglich, wenn die Verordnung keine Stellplätze mehr aufnötigt.”» ->
  • Wegen Haushaltsproblemen droht 30 Prozent der Buslinien in Seattle die Einstellung – Transportation Nation – http://t.co/8etApIYdaf ->
  • Saudi-Arabien wird Frauen das Radfahren erlauben. Aber nur als Freizeitzweck – The Atlantic Cities – http://t.co/GT2P1dGpLV #Radverkehr  ->
  • Neues Assistenzsystem im Auto warnt abgelenkte Fahrer – Technology Review – http://t.co/dPmtQpas2z #verkehrssicherheit ->
  • Österreich: PKW-Neuzulassungen mit -17,9% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/XqEJ6fi18I ->
  • Sogar in den ein Thema: Wir brauchen eine andere Priorität bei der Allokation von Investitionsmitteln – Philly – http://t.co/KFZPQMA3LY ->
  • Weniger als die Hälfte der US-Erwachsenen erfüllt die Physical Activity Guidelines 2008 (150 Minuten körperliche Aktivität in der Woche). ->
  • Weniger als 30 Prozent der Schüler an einer US-Highschool haben 60 Minuten körperliche Aktivität am Tag. ->
  • In den USA gehen nur 13 Prozent zu Fuß zur Schule oder fahren mit dem Fahrrad. Vor einer Generation waren es noch 44 Prozent. ->
  • Bayerns Innenminister fordert flächendeckende Videoüberwachung im – heise online – http://t.co/pUgbw11NI3 #bayern ->
  • Stau am brasilianischen Hafenkai, 54 Milliarden dringend zum Ausbau der brasilianischen Häfen nötig – MM Logistik – http://t.co/ZXUoBxccg6 ->
  • Twitter-Staumelder gegen das Verkehrschaos in Ghana – ZEIT (Video) – http://t.co/Zdov3HzSKV #afrika ->
  • Samoa Air ist die erste Fluggesellschaft, die Flugpreise in Abhängigkeit des Passagiergewichts festlegt – Treehugger http://t.co/uxIiZ50hCo ->
  • Deutschland: PKW-Neuzulassungen mit -17,1% zum Vorjahresmonat – Querschüsse – http://t.co/j9mgQZM7xG ->
Die größte Ineffizienz des privaten Pkw-Besitzes: Das Parken

Ein leider oft unterschätztes Thema in der Verkehrswissenschaft ist das Parken. Die Wirkung, der Nutzen und die marktgerechte Bepreisung von dürfte in Zukunft weiter erforscht werden. In diesen Bereichen gibt es noch viel zu tun.

Etwas anders sieht es in der Verkehrsplanung bzw. Straßenraumgestaltung aus. Es gibt aus verkehrsplanerischer Sicht sehr viele Möglichkeiten Parkraum zu gestalten. Die gröbste Einteilung wird zu Anfang vorgenommen: Befindet sich der Parkstand entlang einer öffentlichen Straße, ist es ein speziell angelegter , eine Tiefgarage oder ein Parkhaus?

Die Fahrzeugaufstellung beschreibt die Art und Weise wie ein Fahrzeug auf einer Parkfläche aufgestellt wird. Bei der Schrägaufstellung stehen die Fahrzeuge in einem  zwischen 45° und 90°, bei der Senkrechtaufstellung in einem Winkel von 90° und in der Längaufstellung werden die Fahrzeuge parallel zur Fahrbahn geparkt. Jede dieser Aufstellformen hat bestimmte Vor- und Nachteile die Flächenausnutzung, die Verkehrssicherheit und den betreffend.

Die einzelnen Wirkungen der Fahrzeugaufstellung sind gut erforscht und können je nach lokaler Gegebenheit und Zielsetzung angewendet werden. Problematischer ist jedoch die Zuteilung von Parkständen.

Unterschied Parkstand / Stellplatz

An dieser Stelle eine genauere Klärung der Begriffe. Ein Parkstand und ein Stellplatz sind für den Autofahrer de facto dasselbe. Ein Parkstand befindet sich jedoch im öffentlichen Raum, während der Stellplatz auf privatem Grund liegt. Dies kann zum einen eine Parkmöglichkeit oder Garage auf dem eigenen Grundstück sein oder ein Parkplatz eines privaten Anbieters. Aus Vereinfachungsgründen nutze ich den Begriff “Parkstand”, dieser wird für die nun folgende Erklärung aber synonym zum Begriff “Stellplatz” verwendet.

Für jedes Fahrzeug müssen theoretisch drei Parkstände zur Verfügung stehen, damit die Nutzung eines überhaupt möglich ist. Ohne Parkplätze kein Autofahren. Im Allgemeinen wird ein wohnortnaher Parkplatz, ein Parkstand in Nähe der Arbeitsstätte und eine “virtuelle” Parkmöglichkeit für alles Weitere benötigt. Dieser dritte Parkplatz kann sich in Nähe eines Supermarktes, eines Theaters, eines Fitnessstudios, etc. befinden.

Die Suche nach einem Parkplatz ist für einen Autofahrer insbesondere in Gegenden mit hohem Parkdruck, d.h. einer hohen Nachfrage nach Stellfläche, sehr zeit- und nervenaufreibend. In der Verkehrsplanung können für den ruhenden Verkehr spezielle Maßnahmen getroffen werden, die das Autofahren deattraktivieren und eine Verkehrsverlagerung auf öffentliche Verkehrsmittel o.ä. ermöglichen. Zu diesem Zweck geeignete Maßnahmen sind unter anderem das Bepreisen von Parkraum mittels Parkgebühr, das Wegfallen von Parkplätzen oder das Anordnen von speziellen Regelungen bezüglich der Parkdauer (Halteverbot, Parkscheibe, usw.). An dieser Stelle soll noch einmal festgehalten werden, dass kein Anrecht auf einen Parkstand im öffentlichen Raum besteht. Kommunen sind keineswegs verpflichtet, Anwohnern das Parken vor ihrer Wohnung oder nahe von Einkaufsmöglichkeiten zu ermöglichen. 

Stellplatzverordnungen und Stellplatzsatzungen – Regelungen, Ablösebeträge und Wirkungen

Jedoch müssen beim Neubau eines Gebäudes nach Stellplatzverordnungen bzw. Stellplatzsatzungen eine gewisse Zahl von Abstellmöglichkeiten für Kraftfahrzeuge und Fahrräder auf dem Grundstück oder in der Nähe nachgewiesen werden. Bei baulichen Anlagen, die einen Zu- und Abgangsverkehr erwarten lassen, müssen also eine bestimmte Zahl von Kraftfahrzeug- und Fahrradstellplätzen errichtet werden. Die Anzahl wird in Abhängigkeit der Wohneinheiten in einem Wohnhaus oder der Nutzfläche in einem Bürogebäude festgelegt und ist je Bundesland und Gemeinde unterschiedlich. 

In Sachsen müssen beispielsweise nach VwVSächsBO (gültige Fassung vom 7. August 2012) 1-2 Pkw- und Rad-Stellplätze je Wohnung in Wohngebäuden geschaffen werden. In Büro- und Verwaltungsräumen sind eine Pkw-Abstellmöglichkeit je 30 – 40 Quadratmeter Nutzfläche und eine Radabstellmöglichkeit je 40 – 80 Quadratmeter Nutzfläche zu schaffen, handelt es sich um Räume mit hohem Besucheraufkommen (Arztpraxen, Beratungsräume, usw.) müssen je 20 – 30 Quadratmeter Nutzfläche ein Pkw-Stellplatz und je 30 – 60  Quadratmeter Nutzfläche ein Fahrrad-Stellplatz geschaffen werden. Bei gesichertem -Anschluss verringert sich die Stellplatzverpflichtung um bis zu 30 Prozent, bei nachgewiesenem Großkunden-Abonnement (Jobticket o.ä.) um 75 Prozent.

Äußerst problematisch ist, dass die Zahl der zu errichtenden Stellplätze nicht nach der realen Nachfragestruktur richtet, sondern statisch festgelegt wird. In den meisten Fällen wird mehr Parkraum geschaffen, als eigentlich notwendig wäre, in manchen Fällen aber auch zu wenig.

Kommunen haben jedoch die Möglichkeit, aus herstellungstechnischen (Stellplatzablösung) sowie aus verkehrlichen/städtebaulichen Gründen (Stellplatzbeschränkung) differenzierte Regelungen für zu erstellende Stellplätze in städtischen Bereichen zu treffen. Ist es einem Bauherren nicht möglich, die Zahl der nach Stellplatzverordnung / Stellplatzsatzung geforderten Stellplätze zu schaffen, kann er mit der Kommune eine Ablösesumme verhandeln (meist für bestimmte Zonen festgelegt) und sich so von seiner Pflicht freikaufen (Maximalbeträge einiger deutscher Städte: – 12.270 €, Dresden – 10.000 €, -10.000 €, Hamburg – 10.000 €, – 12.500 €, –  19.245 €, Würzburg – 10.000 €, Bad Orb – 6.000 €). Die Ablösebeträge werden zweckgebunden unter anderem zur Herstellung zusätzlicher öffentlicher Parkeinrichtungen und Fahrradabstellplätze verwendet.

Parkplatz Medienhafen am Kino in Düsseldorf

Parkplatz Medienhafen am Kino in Düsseldorf – Foto: Martin Tews @ FlickrCC BY-NC-SA 2.0

Wie viele Parkmöglichkeiten gibt es eigentlich?

Die genaue Zahl von Parkplätzen kann nur geschätzt werden. Eine genaue quantitative Aufstellung gibt es nicht. Laut Schätzung existieren in Westeuropa (EU-15) etwa 300 Millionen öffentliche Parkplätze. Davon sind über 80 Prozent im öffentlichen Raum. Eine Parkgebühr muss auf etwa 11 Millionen (3,6 Prozent) Abstellmöglichkeiten entrichtet werden. 

“Die jährlich wiederkehrenden Betriebs- und Wartungskosten belaufen sich auf ca. 195 Milliarden Euro. Der mit öffentlichen Parkplätzen generierte Gesamtumsatz wird auf über 45 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Das bedeutet, dass nur 23% der Kosten durch die Benutzer ausgeglichen werden, während die verbleibenden 77% der Kosten von der öffentlichen Hand getragen werden” 1.

Nutzung von Parkplätzen

Parkplätze werden sehr häufig und unterschiedlich lange genutzt. Insbesondere wohnort- und arbeitsplatznahe Parkflächen werden mehrere Stunden am Tag von einem Fahrzeug “beparkt”. Im Durchschnitt steht ein Fahrzeug 95% der Zeit, in Stunden ausgedrückt steht ein Pkw 23 Stunden am Tag im öffentlichen Raum oder auf privaten Grundstücken. Kritiker des Automobilwahns sprechen daher auch von sogenannten “Stehzeugen”.

Die Frage ist natürlich, wie dieser Wert festgestellt wurde und wie allgemeingültig er ist. Es wird natürlich einige Pkw-Besitzer geben, die ihr Fahrzeug einen längeren Zeitraum am Tag fahren. Für die große Mehrheit ist der 23-Stunden-Parkzeitraum jedoch gültig.

Dies kann man recht einfach überprüfen. Um die Zeit des Parkens (Verkehrsplaner sagen “ruhen”) bestimmen zu können, muss man zunächst den Zeitraum in Bewegung bestimmen.

Anhand der durchschnittlichen an einem Tag zurückgelegten Wegzahl und Weglänge lässt sich eine Gesamt-Wegedauer ermitteln. Laut der Mobilitätsuntersuchung “Mobilität in Deutschland” 2 wurde 2008 eine mittlere Wegelänge von 14,7 Kilometern (2002: 14,5 km) zurückgelegt. Im Mittel wurden dafür 21 Minuten benötigt (2002: 22 Minuten) (vgl. MiD 2008, S. 85). Die durchschnittliche tägliche Wegezahl betrug 2008 3,4 Wege pro Person und Tag (vgl. MiD 2008, S. 42). Dieser Wert ist sowohl im Kernstadtbereich als auch in verdichteten Kreisen und ländlichen Kreisen identisch! Einen Unterschied gibt es jedoch in den Wegelängen, die sich aufgrund der höheren Außerortsgeschwindigkeit jedoch nicht in einem höheren Zeitaufwand niederschlagen:

[...] der „Kernstädter“ legt an einem durchschnittlichen Tag 36 Kilometer zurück und benötigt dafür 84 Minuten. Das Umgekehrte gilt für ländliche Kreise. Im Durchschnitt benötigen Personen im ländlichen Raum pro Tag neun Minuten weniger für das Zurücklegen ihrer täglichen Wege, dies entspricht einer durchschnittlichen „Zeitersparnis“ von etwa zehn Prozent. Die pro Tag zurückgelegte Entfernung fällt dagegen um gut sechs Kilometer höher aus. Dies entspricht einer rund 15 Prozent längeren Tagesstrecke. Verdichtete Räume nehmen bei den betrachteten Mobilitätskenngrößen jeweils die mittlere Position ein, das bedeutet, die dort wohnenden Personen legen im Mittel pro Tag etwa 40 Kilometer zurück und sind dafür knapp 80 Minuten unterwegs.

 Mobilität in Deutschland (2008), S. 42

Da die genannten Zeitwerte jedoch für alle Verkehrsmittel gelten, kann durch eine Multiplikation der Wegezahl mit der Wegedauer ein mittlerer Zeitaufwand für den MIV (leider nicht in Abhängigkeit der Siedlungsdichte) bestimmt werden. Bei 3,4 Wegen, die im Mittel 21 Minuten lang waren, ergibt sich somit ein zeitlicher Wegeaufwand von 71,4 Minuten (eine Stunde, elf Minuten und 24 Sekunden). Somit ergibt sich im Umkehrschluss eine Stehzeit des Fahrzeugs von 22,81 Stunden bzw. 22 Stunden und etwa 48 Minuten.

Stadtbahn Haltestelle Uni Bielefeld mit Parkhaus

Parkhaus und Stadtbahn an der Uni Bielefeld – Foto: Pink Dispatcher @ FlickrCC BY-SA 2.0

Diese Werte sind auch für andere Länder gültig. Eine Untersuchung der RAC Foundation ergab, dass ein Pkw in Großbritannien im Schnitt in der Woche 162 Stunden geparkt ist und nur sechs Stunden fährt. Dies entspricht einer “Parkquote” von 96,5 Prozent!

In den USA bescheinigte das US-Verkehrsministerium in der “Nationwide Personal Transportaton Survey (NPTS)” des Jahres 1995, das ein amerikanischer Autofahrer im Mittel 73 Minuten am Tag mit seinem Pkw fährt. Ähnliche Werte konnten auch für Seoul in Südkorea (92,3 Prozent im Jahr 1995) und Singapur (94 Prozent) festgestellt werden (aus: 1995 UITP Millennium Cities Database).

Diese Werte führen uns nochmals vor Augen, dass insbesondere das Parken und der damit verbundene Flächenverbrauch eine der größten Ineffizienzen des privaten Pkw-Besitzes ist. Und sie liefern die Begründung dafür, wieso Parkraum knapp und richtig bepreist sein sollte und Konzepte, wie Carsharing zu fördern sind!

  1. Jahresbericht des Parkhausbetreibers Q-Park 2010, aus: bouwfonds Reim: Geld in Parkhäusern “parken”, S. 5
  2. infas institut für angewandte sozialwissenschaft gmbh, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.: Institut für Verkehrsforschung – Ergebnisbericht Mobilität in Deutschland 2008, Bonn und , Februar 2010, erstellt im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung – http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/pdf/MiD2008_Abschlussbericht_I.pdf
[Video zum Wochenende] Deutschland in Bewegung

Der ukrainische Fotograf hat im September und Oktober 2012 bereist und einen tollen -Film erstellt. Acht deutsche Städte in drei Minuten. Die Filmaufnahmen in , , , , , , und am Schloss Neuschwanstein haben insgesamt 12 Tage gedauert.

Manchmal verliert man den Blick für die Schönheit des eigenen Landes ein wenig, wenn man immer den Wunsch nach Reisen in die Ferne hegt. Daher kann man Oleg Finger nur dankbar sein, dass er uns dieses visuelle Erlebnis vor unserer eigenen Haustür nochmal näher gebracht hat.

MOBIL-Städtevergleich: Berlin ist die autofreundlichste Stadt Deutschlands. Wegen der vielen Alternativen.

Der “neue, junge Online-Automobilclub und Mobilitätsverein” MOBIL in Deutschland e.V. (Eigendarstellung) hat sich an der Beantwortung der Frage nach der autofreundlichsten Stadt Deutschlands versucht (Übersicht der Ergebnisse). Das Ergebnis verwundert. Laut des Städtevergleichs sei die autofreundlichste Stadt Deutschlands. Einer Deutung, der jedoch jede Grundlage fehlt. Vielmehr dient die Untersuchung als gutes Beispiel, welche Fehler bei der Auswahl der Parameter gemacht werden können und wie systematische Fehler ein Ergebnis entwerten.

Im Rahmen des Städtevergleichs wurden die deutschen Großstädte Berlin, Hamburg, München, , Frankfurt, , Düsseldorf, Bremen und miteinander verglichen.

Ergebnis

Für die Untersuchung wurden mehrere Kategorien mittels Schulnoten bewertet wurden. Folgende Bereiche wurden betrachtet: Fahrzeuge pro Einwohner, Straßenmeter pro PKW (sic!), Blitzer, Staulänge, Stand , (Größe), Autobahnring/ Innere Ringe, Taxis pro 1.000 Einwohner, Tankstellen sowie Räumfahrzeuge.

Aus den Einzelnoten wurde ein ungewichteter Durchschnittswert errechnet. Laut MOBIL in Deutschland unterscheidet sich die Autofreundlichkeit der untersuchten Städte wie folgt (absteigend, positiv: Note 1 & 2, negativ: Note 5 & 6):

  1. Berlin
    Positiv: Wenige fest installierte Blitzer, Umweltzone umfasst nur einen geringen Anteil der Stadtfläche, Autobahnring und  innere Ringstraßen, hohe Taxidichte
    Negativ: geringe Pkw-Dichte, Umweltzone
  2. München
    Positiv: hohe Fahrzeugdichte, viele fest installierte Blitzer, Umweltzone umfasst nur einen geringen Anteil der Stadtfläche, fast geschlossener Autobahnring und innere Ringstraßen, hohe Taxidichte, viele Räumfahrzeuge
    Negativ: -
    Düsseldorf
    Positiv: Hohe Fahrzeugdichte, wenige stationäre Blitzer, Autobahnring und innere Ringstraßen, Umweltzone umfasst nur einen geringen Anteil der Stadtfläche, hohe Taxidichte
    Negativ: Straßenlänge je zugelassener Pkw
  3. Hamburg
    Positiv: Straßenlänge je zugelassener Pkw, geringe Staulänge, keine Umweltzone, hohe Taxidichte, viele Tankstellen im Stadtgebiet
    Negativ: kein Autobahnring und keine inneren Ringstraßen, nur sehr wenige Räumfahrzeuge
  4. Bremen
    Positiv: Straßenlänge je zugelassener Pkw, Umweltzone umfasst nur einen geringen Anteil der Stadtfläche, viele Tankstellen im Stadtgebiet
    Negativ: nur sehr wenige Räumfahrzeuge
  5. Köln
    Positiv: Hohe Fahrzeugdichte, Straßenlänge je zugelassener Pkw, Autobahnring und teilweise innere Ringstraßen, 
    Negativ: hohes
  6. Frankfurt
    Positiv: Autobahnring und innere Ringstraßen, hohe Taxidichte
    Negativ: hohes Stauaufkommen, Große Umweltzone
  7. Dortmund (Hinweis: Keine Angabe der Staulänge)
    Positiv: Straßenlänge je zugelassener Pkw, geringe Stufe der Umweltzone 
    Negativ: Große Umweltzone, geringe Taxidichte, wenige Räumfahrzeuge
  8. Stuttgart
    Positiv: hohe Fahrzeugdichte, Straßenlänge je zugelassener Pkw
    Negativ: viele stationäre Blitzer, sehr große Umweltzone, fehlender Autobahnring und innere Ringstraßen, wenige Räumfahrzeuge

Bereits an dieser Stelle kann man eine erste Bewertung des Ergebnisses vornehmen. Durch die nicht vorhandene Wichtung der Parameter nimmt die Umweltzone mit 20 Prozent einen überproportionalen Einfluss auf das Ergebnis. Das Nicht-Vorhandensein einer Umweltzone wird somit doppelt belohnt. Es ist auch fraglich, ob die Anzahl der Taxis in einer Stadt die Autofreundlichkeit wirklich beeinflusst und ob dieser Wert mit dem Stauaufkommen oder der allgemeinen Fahrzeugdichte gleichzusetzen ist.

Generell sollte jedoch auch die Eignung der einzelnen Parameter selbst anzweifelt werden. (weiterlesen …)

Verkehr in 140 Zeichen am 04./05.01.2013
  • Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung behindern keine Rettungsdienste – Streetsblog NYC - http://j.mp/X48Iuf
  • Portugal: schwächste - seit 27 Jahren mit Dezemberwerten von -43,6% im Vergleich zum Vorjahresmonat -http://j.mp/X48Qdp
  • Die US-Blogosphäre ist einfach klasse! Interessante Ansätze für ein -Angebot in Indianapolis – Urban Indy - http://j.mp/X495VH
  • Innerchinesische Konkurrenz für den Hafen Hongkong durch die südchinesischen Häfen und Guangzhou – THB -http://j.mp/X49CXG
  • Amsterdam senkt Zuschüsse für Elektroautos – Mein Elektroauto -http://j.mp/X4d4BK  #elektroauto
  • In wurde wegen zu starker Luftverschmutzung ein zusätzlicher Feiertag mit Fahrbeschränkungen angeordnet -http://j.mp/X4dCHN
  • Deep Water Horizon: BP-Partner Transocean zahlt 1,4 Milliarden Dollar Strafe wegen Ölkatastrophe im Golf von Mexiko - http://j.mp/X4eeNE
  • Carsharing in den USA: Mein Auto ist dein Auto ist mein Auto – Süddeutsche Zeitung - http://j.mp/X4eGeE  #carsharing
  • Brandexperten warnen wegen engen Rettungswegen und schlechter Beleuchtung vor Bahntunneln – hr-online - http://j.mp/X4fX5z  #bahn
  • Neue Studie: Digitale Werbeflächen lenken Autofahrer ab und sind gefährlich – Fleet Owner - http://bit.ly/S8BLiB
  • Millionen-Bußgelder: Bahnkartelle sind für Krupp nichts Neues – FAZ - http://bit.ly/S8Cf8p
  • Zweite Stammstrecke in München wird erheblich (400 Mio.) teurer – Süddeutsche Zeitung - http://bit.ly/UKqHX8
  • Das Jahr 2013 geht genauso weiter wie das Jahr 2012 geendet hat. Schade, aber alles andere hätte mich auch gewundert. #Verkehr#Chaos
  • Zeichen der Krise: 2012 wurden nur noch 70 neue Containerschiffe bestellt - THB - http://bit.ly/Z1QkSc
  • Das fehlte noch: Flughafen Berlin-Brandenburg #BER offenbar auf altem Indianerfriedhof errichtet – Der Postillon - http://bit.ly/10YEfmi  ;-)
  • In Berlin herrscht auch eher das Minimalprinzip: Neues Sicherheitskonzept soll Fußgänger und Radler schützen -http://bit.ly/10YFjXl
  • BYD plant den Bau einer Produktionsstätte für Elektrobusse in den USA – WardsAuto - http://bit.ly/10YHvho
  • Eine einfache Lösung für Kabuls Verkehrsprobleme: Eine Innenstadtmaut für Pkw (wirklich!) und Belohnung für Radler -http://j.mp/Winvz2
  • Was ist schlimmer: oder die Zerlegung und Privatisierung der Bahn? - NachDenkSeiten - http://bit.ly/UL6dxu  #Bahn #S21
  • Blick in die Glaskugel: Die des Jahres 2013http://bit.ly/VnIDVS
  • Frankreich hebt LKW-Maximalgewicht auf 44 t an – DVZ -http://bit.ly/138uhxc
  • USA: Autoverkäufe mit +9,0% – Querschüsse - http://bit.ly/138vjcu
  • Studie “″: E- und Fahrzeugvernetzung treiben die Wertschöpfung – ATZ online - http://bit.ly/138x5KA
  • Analysten glauben, dass Tesla Motors weitere Finanzierungsrunden benötigen wird – Market Watch - http://bit.ly/134bTXa
  • CSU will Pkw-Maut in das Unions -Wahlprogramm aufnehmen – Tagesschau - http://bit.ly/Ur3XOp  #btw13 #CSU
  • Komische Art Subventionen zu erhalten: Biodiesel wird zw. USA&Kanada hin- und hertransportiert ohne Entladen zu werdenhttp://bit.ly/SaSUIp
  • #BMW hat Milliarden in die Entwicklung von #Elektroautos gesteckt. Jetzt darf das Segment kein Flop werden. – Wiwo - http://bit.ly/TQbdj9
  • China plant eine starke Förderung öffentlicher Massenverkehrsmittel, um die Stauprobleme chinesischer Städte zu lindern.
  • Im Maßnahmenpakete enthalten sind Subventionen von Kraftstoffen, Maßnahmen zur ÖPNV-Beschleunigung und Parkverbote in gewissen Bereichen.
  • Der ÖPNV-Anteil am Modal Split soll auf mindestens 60% steigen. – Bloomberg - http://bit.ly/Uwlm4P
  • Die Reedereien Hapag-Lloyd und sollten zu einem Reederei-Giganten verschmelzen, weil die Größe zählt -http://bit.ly/UNwHyv
  • Sechs Tote bei Stadtbahn-Unfällen in Stuttgart 2012: Gefahrenstellen sollen sicherer werden – Stuttgarter Zeitung - http://bit.ly/UNye7r
  • In Stuttgart soll das Reparieren defekter LSA auch vergleichsweise lange dauern…

 

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Schlußstrich

If I\’d asked my customers what they wanted, they\’d have said a faster horse.
Henry Ford

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In diesem Blog möchten wir die Strategien für die Mobilität von morgen skizzieren, informieren und diskutieren. Wir möchten uns mit diversen Problemen unserer Zeit beschäftigen und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Dieser Blog soll dabei helfen, die Herausforderungen von morgen ein wenig mehr ins Bewusstsein zu rücken, Alternativen und mögliche Lösungsansätze vorzustellen und umfassend zu informieren:

Denn man muss die Vergangenheit kennen, die Gegenwart analysieren um die Zukunft entwickeln zu können. (Mehr...)

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