Öffentlicher Personennahverkehr Zukunft

[Lesehinweis] Was wäre, wenn öffent­li­cher Per­so­nen­ver­kehr kos­ten­los wäre?

Foto: Matthew Henry @ Unsplash - Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch die Unsplash-Lizenz

Das was wäre-wenn-Magazin, das Online-Magazin der Initiative Offene Gesellschaft, beschäftigt sich mit der Frage Was wäre, wenn öffentlicher kostenlos wäre? In diesem Rahmen habe ich ein Doppelinterview mit Prof. Hei­ner Mon­heim, deut­scher Ver­kehrs­wis­sen­schaft­ler und Geo­graph, und dem Zukunfts­for­scher Lars Thom­sen, Grün­der des Think Tanks Future Mat­ters, über Werte und Wertigkeiten, Wirkung von und Umgang mit sowie weiteren wichtigen Fragen zur Vergangenheit, Gegenwart und der geführt. Des Weiteren habe ich mir eine Modellierung des Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrt (DLR) über die Wirkungen eines Nulltarifs auf den Nahverkehr näher angesehen.

Die Mobi­li­tät der Zukunft wird nicht nur von tech­ni­schem Wan­del geprägt, son­dern auch von den getrof­fe­nen und unter­las­se­nen Ent­schei­dun­gen der Gegen­wart beein­flusst. So mögen die Pla­nung und der Bau von Infra­struk­tur meh­re­re Jah­re dau­ern, die Nut­zungs­dau­er und die dar­aus resul­tie­ren­de Wir­kung ist jedoch auf meh­re­re Jahr­zehn­te ange­legt. Es lohnt sich also, hin­ter heu­ti­ge Struk­tu­ren zu bli­cken und dabei aktu­el­le Trends und Ent­wick­lun­gen nicht aus dem Blick zu ver­lie­ren. Das Dop­pel­in­ter­view mit Prof. Hei­ner Mon­heim, deut­scher Ver­kehrs­wis­sen­schaft­ler und Geo­graph, und dem Zukunfts­for­scher Lars Thom­sen, Grün­der des Think Tanks Future Mat­ters, soll bei­des leis­ten – eine Beschrei­bung der Gegen­wart, aber auch ein Blick in die Zukunft der Mobi­li­tät. Eine Dis­kus­si­on über die Per­spek­ti­ven des öffent­li­chen Ver­kehrs in Deutsch­land, die Inno­va­ti­ons­kraft der Mobi­li­täts­bran­che, den oft ver­ges­sen Fuß­ver­kehr und den Wett­be­werb zwi­schen Städ­ten und Regio­nen um die höchs­te Lebensqualität.

Zum Doppelinterview “Zwi­schen Fuß­ver­kehr und Drohnentaxi”

Weni­ger Autos, ent­spann­te­re Metro­po­len, ein biss­chen bes­se­re Luft. Wis­sen­schaft­ler haben berech­net, wie sich Deutsch­land durch einen zum Null­ta­rif ver­än­dern wür­de — und müsste.

Zum Artikel geht es hier entlang.

Weitere interessante Inhalte aus dem was wäre-wenn-Magazin, zur Frage Was wäre, wenn öffentlicher Personenverkehr kostenlos wäre?

Was wäre, wenn öffent­li­cher Per­so­nen­ver­kehr kos­ten­los wäre? – Editoral

Euro­pa hat eini­ge Modell­ver­su­che zum fahr­schein­frei­en ÖPNV erlebt. Bekann­tes­tes Bei­spiel ist die est­ni­sche Haupt­stadt. Man­che Erwar­tun­gen haben sich erfüllt, ande­re nicht.

Bewegungsfrei – Bil­dung, Well­ness, Hoch­zei­ten: All das könn­te in Zukunft im Nah­ver­kehr statt­fin­den. Bus­se und Bah­nen bräuch­ten dafür eine radi­ka­le Neuerfindung.

„Wir brau­chen Uto­pi­en in der Politik“ – Als Pira­ten-Abge­ord­ne­ter ver­such­te Oli­ver Bay­er den fahr­schein­frei­en ÖPNV vor­an­zu­brin­gen. Kei­ne leich­te Auf­ga­be. Zumal ihm in den Gre­mi­en fast nur Autofahrer*innen begegneten. Ein Interview.

Nutzen als das neue Besitzen von Weert Canzler. Die Mobi­li­tät befin­det sich im Umbruch, so viel ist sicher. Doch obwohl tech­nisch vie­les für das Ende des Pri­vat­au­tos spricht, braucht ein ech­ter Pfad­wech­sel poli­ti­schen Willen.

Nicht nur Städ­te, son­dern auch die länd­li­chen Räu­me brau­chen neue, viel­schich­ti­ge Ver­kehrs­kon­zep­te. Das fängt beim Mobil­netz­aus­bau an.

Und zum Abschluss noch etwas zu Hören: Freie Fahrt für alle! Der öffentliche Verkehrs gratis? Bisher zahlen wir für jede Fahrt mit Bahn, Bus oder Tram. Die neue Podcast-Folge geht der Frage nach, ob das unbedingt so sein muss.

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Martin Randelhoff

Herausgeber Zukunft Mobilität.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung an der Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund.
Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum, Wirkung autonomer Fahrzeugsysteme und nachhaltige Verkehrskonzepte.

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Martin Randelhoff

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