[Video zum Wochenende II] Die Zukunft unserer Städte: Denken

Verfasst von: 
Veröffentlicht am:
Zuletzt aktualisiert am:
3. Februar 2026

Smart City Dokumentation Ericcson

Die einleitenden Sätze hat Geoffrey West, theoretischer Physiker am Santa Fe Institute, bereits sehr gut zusammengefasst:

In Anbetracht dessen, dass viele Probleme in Städten entstehen, sollten die Lösungen auch in Städten geschaffen werden. Daher ist es dringend notwendig, dass wir Städte in einer umfassenden und vorausschauende Weise verstehen.

Die Kurzdokumentation „Thinking Cities, Networked Society“ stellt interessante Anwendungsmöglichkeiten von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in Boston, Seattle und Stockholm vor. IKT wird immer häufiger genutzt, um Städte zu vernetzen und somit verschiedene Aufgaben wie Müllentsorgung, Energieverbrauch und bürgerschaftliches Engagement besser zu koordinieren. Und natürlich hat IKT auch einen Einfluss auf den Verkehr.

Der Auftraggeber des Filmes, Telefonaktiebolaget L. M. Ericsson (Ericsson), ist ein schwedisches Unternehmen mit Sitz in Stockholm. Mobilfunktechnologie, Internet- und Multimediakommunikation und Telekommunikation bilden das Kerngeschäft. Unternehmen wie Cisco, IBM, Microsoft und auch Ericsson wittern derzeit große Geschäfte im IKT-Sektor. Unabhängig davon, setzen sich diese Unternehmen allerdings auch dafür ein, dass wir die Strukturen unserer Städte besser verstehen können. Und dass wir die gesellschaftlichen Potentiale von IKT erkennen. Ericsson hat mit Networked Society sicherlich einige Möglichkeiten aufgezeigt.

Dieses unternehmerische Streben ist allerdings auch ein weiterer Grund, wieso wir Open Data brauchen. Die Open Data-Bewegung möchte Daten öffentlich frei verfügbar und nutzbar machen. Durch die Vernetzung unserer Städte werden in Zukunft eine Menge Daten anfallen, die sich im Besitz einiger weniger Unternehmen oder Behörden befänden. Nur durch Open Data können wir einem etwaigen Missbrauch dieser Daten sowie „Daten-Monopolen“ vorbeugen. Der Datenstrom, den diese Systeme erzeugen, muss offen und für jedermann zugänglich sein.

Denn dann kann Informations- und Kommunikationstechnologie unsere Städte zu besseren und lebenswerteren Orten machen. 

Artikel teilen:
Verfasst von: Martin Randelhoff
Herausgeber und Gründer von Zukunft Mobilität, arbeitet im Hauptjob im ARGUS studio/ in Hamburg. Zuvor war er Verkehrswissenschaftler an der Technischen Universität Dortmund. Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum und nachhaltige Verkehrskonzepte. Kontaktaufnahme: randelhoff [ät] zukunft-mobilitaet.net
Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Kommentare
Neueste
Älteste
​Der Versand der Newsletter erfolgt über den Anbieter mailerlite, bei dem die E-Mail-Adresse und weitere Informationen zum Versand und zur Erfolgsmessung (u.a. Öffnungsrate, Klicks) gespeichert werden. Die Datenspeicherung erfolgt innerhalb der EU.

Durch Eintrag Ihrer E-Mail-Adresse gestatten Sie mir, Ihre Daten entsprechend der Datenschutzerklärung zu verarbeiten und Ihnen Informationen via E-Mail zukommen zu lassen. Sie können den Empfang des Newsletters jederzeit über den Abmeldelink in den E-Mails kündigen. Die Datenschutzerklärung mit Informationen zum Datenschutz und Widerrufshinweisen finden Sie hier.
Die Inhalte dieses Artikels sind - soweit nicht anders angegeben - unter CC BY-SA 3.0 de lizensiert. Grafiken sind von dieser Lizenz aus Vereinfachungs- und Schutzgründen ausgenommen außer die CC-Lizenz ist ausdrücklich genannt.
Weitere Informationen

Zukunft Mobilität

est. 2010