Analyse Straßenverkehr Studien

[Pkw-Maut] Die Achillesferse des Mautkonzepts: Die Tagesgeschäftsreisen ohne Übernachtung

Pkw-Maut in Deutschland Infrastrukturabgabe

Alles Wissenswerte zum Thema Pkw-Maut / Infrastrukturabgabe in Deutschland finden Sie in unserem Dossier.

Das Bundesverkehrsministerium für Verkehr und digitale (BMVI) erwartet mit einer Maut für ausländische Pkw auf deutschen Autobahnen gemäß Prognose der Einnahmen aus dem Verkauf von Vignetten an Halter von im Ausland zugelassenen Fahrzeugen im Rahmen der Einführung einer Infrastrukturabgabe1 jährliche Einnahmen in Höhe von rund 696 Millionen Euro. Die Kosten für die Erhebung und die Kontrolle der Maut betragen nach den Berechnungen des BMVI rund 195 Millionen Euro pro Jahr (BMVI 2014, S. 27).

Ein Großteil der Mauteinnahmen gebietsfremder Pkw auf deutschen Bundesautobahnen stammt mit 360,177 Millionen Euro pro Jahr aus dem Fahrtzweck “Tagesgeschäftsreisen (TGR) ohne Übernachtung” (vgl. BMVI 2014, S. 15). Tagesgeschäftsreisende (ohne Übernachtung) erzeugen somit laut BMVI-Berechnungen 52,5 % und damit den Großteil der Mauteinnahmen.

Eine eingehende kritische Betrachtung des Abschnitts 3.2.5 wirft jedoch einige Fragen auf, die den Erfolg einer / für Ausländer maßgeblich beeinflussen können.

3.2.5 Tagesgeschäftsreisen (TGR) ohne Übernachtung

Für die Ermittlung der Einnahmen aus Fahrten mit diesem Fahrtzweck wurde erneut die Veröffentlichung der DZT herangezogen. So wurden für das Jahr 2010 rd. 540 Mio. TGR in Deutschland, d.h. von In- und Ausländern gemeinsam ermittelt (DZT, 20112). Bei den Tagesgeschäftsreisen ohne Übernachtung liegen keine Auswertungen getrennt nach In- und Ausländern vor. Bei den Geschäftsreisen mit Übernachtung kann anhand der Datenlage hingegen ein Ausländeranteil (Europa) ermittelt werden, dieser lag in 2011 bei gut 12,6% (DZT, 2011). [Verweis an dieser Stelle auf folgende Fußnote Nr. 7 auf der gleichen Seite: Geschäftsreisen mit Übernachtung (2010): 10,7 Mio. aus Europa von insgesamt 84,6 Mio.] Dieser prozentuale Ausländeranteil (Europa) wird auf die TGR übertragen, mit dem Ergebnis von rd. 68 Mio. TGR von Ausländern.

Diese Zahl umfasst alle Reisemittel, so dass hieraus zunächst die Anzahl der mit dem Pkw durchgeführten Geschäftsreisen ermittelt wurde. Bei einem Pkw-Anteil von angenommenen 60% und einem durchschnittlichen von 1,35 (Ø Anzahl Personen pro Fahrzeug) ergeben sich rd. 30,3 Mio. EuD von gut 5 Mio. Pkw und daraus resultierenden Einnahmen i.H.v. rd. 360 Mio. Euro pro Jahr. Da es sich hier um Geschäftsreisende handelt, wird eine Jahresvignette unterstellt. Unternehmen werden bestrebt sein, ihren Aufwand zu minimieren, auch wenn der Einzelkauf von Kurzzeitvignetten ggf. im Einzelfall leicht günstiger sein könnte.

– BMVI 2014, S. 15

Datengrundlage

Für den Bereich “Tagesgeschäftsreisen ohne Übernachtung”3 stützt sich das Bundesverkehrsministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zum Großteil auf Daten der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. (DZT) und versucht sich näherungsweise dem Anteil ausländischer Tagesgeschäftsreisenden zu nähern. Das Ministerium nutzt für die Berechnung die Daten aus folgender Grafik und ermittelt den Anteil ausländischer Geschäftsreisende mit der linken Seite der Grafik und die Anzahl der Tagesgeschäftsreisen mit Daten der rechten Seite (farbliche Markierungen wurden durch mich vorgenommen):

Struktur TGR Tagesgeschäftsreisen Deutschland
Überblick über die Struktur der Marktsegmente im Geschäftstourismus / -reisen mit Tagesgeschäftsreisen (TGR) 2011, Aus: Deutsche Zentrale für Tourismus e. V., Incoming-Tourismus Deutschland – Zahlen, Daten, Fakten 2010 – Edition 2011, Frankfurt/Main, 2011, S. 14

Die ist durchaus gerechtfertigt, da keine verlässlichen Informationen bzw. keine vergleichbaren Studien zu den Incoming-Tagesreisen aus dem Ausland vorliegen. Darauf weist das Bundesministerium für und Energie (BMWi) (Hrsg.) in “Tagesreisen der Deutschen” explizit hin4, warnt jedoch auch:

Es ist an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass die Relation zwischen Tagesreisen und Übernachtungen keinen ursächlichen Zusammenhang hat und daher nicht als Basis für Berechnungen herangezogen werden kann. Sie dient lediglich zur besseren Einschätzung des Stellenwertes der Tagesreisen.

– BMWi 2014, S. 24

Das Bundesverkehrsministerium hätte daher keinen Zusammenhang zwischen der Zahl der Tagesgeschäftsreisen und dem Anteil des europäischen Auslands an der Zahl der Geschäftsreisen mit Übernachtungen herstellen sollen. Dies ist auch relativ widersinnig, zählt doch als Tagesgeschäftsreise die Ortsveränderung, die zur Wahrnehmung geschäftlicher Aufgaben über die Gemeindegrenze, in der sich der ständige Arbeitsplatz des Betroffenen befindet, hinausführt (Harrer et al. (1995)5. Somit ist bereits eine Fahrt in die nächste Gemeinde zu gewerblichen Zwecken als Tagesgeschäftsreise zu sehen. Dürfte dies in grenznahen Gebieten noch vergleichsweise häufig vorkommen, nimmt das grenzüberschreitende TGR-Aufkommen jedoch mit zunehmender Distanz ab. Grenzüberschreitende Reisen werden bei entsprechenden Entfernungen mit Übernachtung durchgeführt oder schnellere Verkehrsmodi mit hohen Reisegeschwindigkeiten (Flugzeug, Schienenpersonenfernverkehr (HGV)) genutzt. Eine 1:1-Übernahme des Ausländeranteils von Geschäftsreisen mit Übernachtung auf Tagesgeschäftsreisen ohne Übernachtung zum Zwecke der Bestimmung einer Pkw-Maut bietet ein hohes Fehlerpotenzial.

Darüber hinaus basieren die Zahlen bezüglich der Tagesgeschäftsreisen auf Daten des Jahres 2006, die erstmals 2007 von der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. (DZT) kommuniziert wurden:

Struktur TGR Tagesgeschäftsreisen Deutschland
Überblick über die Struktur der Marktsegmente im Geschäftstourismus / -reisen mit Tagesgeschäftsreisen (TGR) 2007, Aus: Deutsche Zentrale für Tourismus e. V., Incoming-Tourismus Deutschland – Zahlen, Daten, Fakten 2006 – Edition 2007, Frankfurt/Main, 2007, S. 13

Die durch das BMVI getätigte Aussage “So wurden für das Jahr 2010 rd. 540 Mio. TGR in Deutschland, d.h. von In- und Ausländern gemeinsam ermittelt (DZT, 2011).” ist aller Voraussicht nach falsch, da diese Zahlen sich auf das Jahr 2006 beziehen und sich im Gegensatz zum Umsatz nicht verändert zu haben scheinen. Ein Vorwurf ist hier jedoch nur bedingt zu machen, da die DZT an dieser Stelle auf sauberes Zitieren verzichtet hat. So ist die Quellenangabe ohne Jahreszahl (siehe Seite 14), eine exakte Benennung im Quellenverzeichnis fehlt ebenso.

In Folge ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch die genannte Zahl von Tagesgeschäftsreisen durch Ausländer, welche wiederum Basis für die Berechnung der Ein- und Durchfahrten und letztlich der Fahrzeugzahl und somit Bemessungsgröße für den Vignettenabsatz ist, fehlerhaft ist.

Sollte die Zahl der Tagesgeschäftsreisen seit 2006 um zehn Millionen auf 550 Millionen gestiegen sein (+1,9 %), ergeben sich ceteris paribus (bei gleichen sonstigen [Dingen oder Umständen], d.h., alle anderen Faktoren bleiben gleich) zusätzliche Mauteinnahmen in Höhe von fünf Millionen Euro p.a.

Alleine zwischen 2006 und 2010 ist die Zahl der Übernachtungen von Geschäftsreisenden aus Europa von 9,7 Millionen auf 10,7 Millionen gestiegen. Dies entspricht einem Wachstum von 10,3 Prozent. Unter der Annahme eines steady-state-Wachstums (alle Wachstumsraten identisch) für die Zahl der Tagesgeschäftsreisenden (610 Mio.) ergeben sich ceteris parisbus zusätzliche Mauteinnahmen in Höhe von 45 Millionen Euro p.a.

Eine exakte Bezifferung der zu erwartenden Mauteinnahmen durch die Fahrtzweckgruppe “Tagesgeschäftsreisen ohne Übernachtung” ist mir aufgrund der mangelhaften Datenlage zurzeit nicht möglich. Ich war jedoch davon ausgegangen, dass das Bundesverkehrsministerium für die Berechnung der Pkw-Mauteinnahmen aktuelles und belastbares Zahlenmaterial verwendet. An dieser Stelle sollte die Berechnung dringend nachgearbeitet werden.

Annahmen

Die Höhe der Mauteinnahmen ist insbesondere im Bereich der Tagesgeschäftsreisen ohne Übernachtung sehr stark von den gewählten Annahmen abhängig. Diese sind zum Teil unbegründet und nicht nachvollziehbar getroffen worden. So wurde beispielsweise die Zahl der angenommenen Geschäftsreisen pro Pkw und Jahr bei Geschäftsreisen mit Übernachtung “zehn” genannt, darauf jedoch bei Tagesgeschäftsreisen ohne Übernachtung verzichtet. Der verwendete Wert “sechs” ist aus den gegebenen Zahlen zu berechnen und nicht begründet.

Dabei ist dieser Wert maßgeblich für die Höhe der Mauteinnahmen (ceteris paribus):

Zahl der angenommenen
Geschäftsreisen pro Pkw und Jahr (Durchschnitt)
Zahl gebietsfremder
mautpflichtiger Pkw
Einnahmen
in Mio. €
Einnahmeänderung
i.V. ∅6 Fahrten / Pkw p.a.
47,584540,265+50,0 %
56,067432,198+20,0 %
65,056360,177±0,00 %
74,334308,743-14,3 %
83,792270,133-25,0 %
93,371240,142-33,3 %
103,034216,135-40,0 %

Hochgradig problematisch — da ergebnisbeeinflussend — ist meiner Meinung nach die Annahme, dass Geschäftsreisende aus Aufwandsminimierungsgründen stets eine Jahresvignette erwerben, “auch wenn der Einzelkauf von Kurzzeitvignetten ggf. im Einzelfall leicht günstiger sein könnte.” (BMVI 2014, S. 15). Dies trifft nicht nur auf Tagesgeschäftsreisende ohne Übernachtung zu, sondern wurde auch für Geschäftsreisende mit Übernachtung angenommen.

Betrachtung der Preisabstände:

Der durchschnittliche Preis einer Jahresvignette liegt demnach in der Gesamtbetrachtung bei 74,01 Euro und in der differenzierten Betrachtung bei 58,86 Euro (Benzin) sowie 108,37 Euro (Diesel). Die differenzierten Ergebnisse wurden nachfolgend für die weitere von gebietsfremden Fahrzeugen verwendet, da davon ausgegangen werden kann, dass sich die Zusammensetzung der gebietsfremden Fahrzeuge nach Emissionsklasse und Hubraum nicht wesentlich von den in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen unterscheidet. Sollten im Ausland mehr Fahrzeuge mit einem erhöhten Schadstoffausstoß (schlechtere Emissionsklassen) oder mehr Dieselfahrzeuge zugelassen sein, würde dies zu höheren Einnahmen bei der Infrastrukturabgabe führen.

– BMVI 2014, S. 11

Alternativ können Halter von nicht in der Bundesrepublik Deutschland zugelassenen Pkw und Wohnmobilen eine Kurzzeitvignette zum Pauschalpreis von 10 Euro (10 Tage) oder 22 Euro (2 Monate) erwerben. (Anmerkung: laut BMVI wurde auf die Betrachtung von Zweimonatsvignetten in der Einnahmeprognose “aufgrund der Erfahrungen aus Österreich, die zeigen, dass diese Vignettenart kaum genutzt wird, verzichtet.” (BMVI 2014, S. 11))

Im Vergleich zum durchschnittlichen Preis einer Jahresvignette können Halter eines Fahrzeugs mit Ottomotor (BMVI-Annahme: 75 % aller ausländischen Fahrzeuge) ökonomisch sinnvoll fünf Zehntagesvignetten oder zwei Zweimonatsvignetten erwerben. Halter eines Fahrzeugs mit Dieselmotor (BMVI-Annahme: 25 % aller ausländischen Fahrzeuge) können alternativ zehn Zehntagesvignetten oder vier Zweimonatsvignetten plus zwei Zehntagesvignetten erwerben.

Das Bundesverkehrsministerium geht davon aus, dass Geschäftsreisende aufwandsminimierend im Sinne von komfortmaximierend und nicht im Sinne von ertragsmaximierend handeln. Würden Tagesgeschäftsreisende nicht zu 100 % die Jahresvignette wählen, sondern eine ökonomisch optimierte Wahl treffen, sind die Mauteinnahmen aus der Fahrtzweckgruppe “Tagesgeschäftsreisende ohne Übernachtung” niedriger.

Zu beachten ist auch, dass der Dieselantrieb aus ökonomischer Sicht den Kauf von bis zu zehn Zehntagesvignetten erlaubt und gleichzeitig durch das BMVI sechs Tagesgeschäftsreisen / Jahr und Pkw angenommen wurden. Im Schnitt lassen sich somit 48,73 Euro bei gleichzeitig hoher sparen. Für Fahrzeuge mit Benzinmotor ergibt sich durch den Kauf von mehreren Einzelvignetten keine Ersparnis.

Einnahmeprognose, wenn ein Prozent, fünf Prozent, zehn Prozent, 20 Prozent, 50 Prozent und 100 Prozent der Halter eines Dieselfahrzeugs ökonomisch optimal handeln und statt einer Jahresvignette sechs Zehntagesvignetten kaufen (ceteris paribus):

Anteil von Halter
eines Diesel-Pkw,
welche Vignetten
ökonomisch optimal
einsetzen.
Gesamteinnahmen
Dieselfahrzeuge
in Mio. €
Gesamteinnahmen
in Mio. €
Differenz
in Mio. €
Nullfall90,044360,1770
Ein Prozent89,428359,5610,616
Fünf Prozent86,964357,0973,08
Zehn Prozent83,885354,0186,159
20 Prozent77,725347,85812,319
50 Prozent59,247329,38030,797
100 Prozent28,449298,58261,595

An dieser Stelle wäre in der Einnahmeprognose eine Szenarioanalyse, welche mehrere Möglichkeiten abprüft, von Vorteil gewesen.

Insbesondere bei einer fehlerhaften Annahme der Fahrtenhäufigkeit je Pkw und Jahr kann es hier zu Auswirkungen in erheblichem Umfang kommen. Bei fünf oder weniger Fahrten im Jahr lohnt sich ökonomisch auch für Halter eines Benzinfahrzeugs der Kauf mehrerer Zehntagesvignetten, gleichzeitig wächst der Anreiz für Halter eines Dieselfahrzeugs. Die Güte der Einnahmeprognose kann durch eine fehlerhafte Annahme an dieser Stelle stark unter Druck geraten.

Die Einnahmeberechnung des BMVI geht des Weiteren davon aus, dass alle Tagesgeschäftsreisenden mit einem eigenen Pkw nach Deutschland fahren. Die Möglichkeit, nur einzelne Fahrzeuge innerhalb einer Flotte mit einer Jahresvignette für das deutsche zu versehen und innerhalb des Unternehmens zielgerichtet einzusetzen, wird nicht geprüft bzw. die Prüfung nicht angesprochen. So wäre es beispielsweise denkbar dieses Szenario im Rahmen des Besetzungsgrades von 1,35 abgedeckt zu haben. Darüber hinaus könnten zudem Leihfahrzeuge von Autovermietern, usw. eingesetzt werden. Diese Möglichkeit könnte etwas unsauber im Pkw-Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen versteckt sein. Leider lässt die Einnahmeberechnung den Leser an dieser Stelle etwas im Dunkeln.

Fazit

Eine eingehende Betrachtung der Fahrtzweckgruppe “Tagesgeschäftsreisen ohne Übernachtung” zeigt, dass die “Prognose der Einnahmen aus dem Verkauf von Vignetten an Halter von im Ausland zugelassenen Fahrzeugen im Rahmen der Einführung einer Infrastrukturabgabe” durchaus Schwächen aufweist. Insbesondere die Begründung von Annahmen sowie der verwendeten Datengrundlage ist überarbeitungswürdig.

Darüber hinaus ist die Annahme, dass Geschäftsreisende ausschließlich Jahresvignetten erwerben, diskussions- und begründungswürdig. Die Zahl der ausländischen Tagesgeschäftsreisen sollte dringend auf eine aktualisierte empirische Grundlage gestellt werden.

Aufgrund der mangelhaften Datenverfügbarkeit, der damit verbundenen hohen Unsicherheit und des hohen prognostizierten Mautanteils der Tagesgeschäftsreisen am Gesamtmautaufkommen, sollte entsprechend vorsichtig argumentiert werden. Auch wenn die Mautprognose laut Schulz et al. (2014), S. 266 “stets konservativ gehalten” sein soll, ist dies an dieser Stelle nicht ausreichend.

Eine abschließende Aussage über die Güte der Einnahmeprognose kann und soll an dieser Stelle jedoch nicht getroffen werden, da nur 52,5 % der erwarteten Mauteinnahmen betrachtet wurden.

  1. 2014: Prognose der Einnahmen aus dem Verkauf von Vignetten an Halter von im Ausland zugelassenen Fahrzeugen im Rahmen der Einführung einer Infrastrukturabgabe. Berlin 2014, Online im Internet: http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/Strasse/prognose-einnahmen.pdf?__blob=publicationFile, zuletzt zugegriffen am 23.02.2015
  2. Deutsche Zentrale für Tourismus e. V., Incoming-Tourismus Deutschland – Zahlen, Daten, Fakten 2010 – Edition 2011, Frankfurt/Main, 2011, Online im Internet: http://www.germany.travel/media/de/pdf/DZT_Incoming_GTM11_web.pdf, Zuletzt zugegriffen am 23.02.2015
  3. Als Tagesgeschäftsreise zählen alle Ortsveränderung, die zur Wahrnehmung geschäftlicher Aufgaben über die Gemeindegrenze, in der sich der ständige Arbeitsplatz des Betroffenen befindet, hinausführen (vgl. Harrer, B.; Zeiner, M.; Maschke, J.; Schen, S. (1995): Tagesreisen der Deutschen. In: Schriftenreihe des DWIF, Heft 46. München.)
  4.  Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) (Hrsg.): Tagesreisen der Deutschen, Berlin 2014, Online im Internet: http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Publikationen/Studien/tagesreisen-der-deutschen,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf, zuletzt abgerufen am 23.02.2015
  5.  Harrer, B.; Zeiner, M.; Maschke, J.; Schen, S. (1995): Tagesreisen der Deutschen. In: Schriftenreihe des DWIF, Heft 46. München.
  6. Schulz, W.; Joisten, N.; Geis, I. (2014): Wissenschaftliche Überprüfung der BMVI-Prognose der Mauteinnahmen durch ausländische Pkw, Meerbusch, Oktober 2014, Online im Internet: http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/Strasse/prognose-prof-schulz.pdf?__blob=publicationFile, zuletzt abgerufen am 24.02.2015
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Martin Randelhoff

Herausgeber Zukunft Mobilität.
Studium der Raumplanung an der TU Dortmund, Studium der Verkehrswirtschaft an der TU Dresden.
Ist interessiert an innovativen Konzepten zum Lösen der Herausforderungen von morgen insbesondere in den Bereichen urbane Mobilität, Verkehr im ländlichen Raum, Wirkung autonomer Fahrzeugsysteme und nachhaltige Verkehrskonzepte.

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Eberhard

Der eigentliche Clou der Vignette für Ausländer ist der ökologische Lenkungseffekt. Sollten nach Einführung der Vignette die Einnahmen hinter den Erwartungen zurückbleiben, könnte das daran liegen, daß Ausländer in Zukunft (hoffentlich) verstärkt die umweltfreundlichere Bahn statt den Pkw für Geschäftsreisen nach Deutschland nutzen.

Dann wäre das, laut Dobrindt, primäre Ziel der Maut (Einnahmenerzielung) zwar verfehlt, aber die Maut wäre dennoch ein großer Erfolg.

rantanplan

Zum Thema Jahres- vs. Kurzzeitvignette für Geschäftsreisende sei auf die selbe Problematik bei der Bahncard verwiesen, die hier sehr schön beschrieben wird:

Kurz zusammengefasst: Wenn ich die Reise einzeln mit einem Auftraggeber abrechne, dann ist diesem nicht vermittelbar, weshalb er die Maut für alle anderen Auftraggeber im selben Jahr zahlen sollte.

Eberhard

Natürlich ist das vermittelbar. Ich habe schon eine Geschäftsreise in die Schweiz gemacht und die Jahresvignette, die für eine einzige Fahrt anfiel, dem Auftraggeber in Rechnung gestellt. Das geht!

Aber die Kosten steigen dadurch. Das macht die Bahn relativ gesehen wettbewerbsfähiger.

rantanplan

Natürlich gibt es Auftraggeber und Geschäftsfelder in denen das vermittelbar ist, es gibt aber auch welche bei denen das nicht der Fall ist.
Da für die Bahncard das gleiche gilt macht das die Bahn dann übrigens wieder weniger wettbewerbsfähig;)

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